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Kundenrezensionen

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4,1 von 5 Sternen
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am 24. November 2006
Was ist denn das?, fragten sich die verwunderten WHITESNAKE-Fans weltweit, als bekannt wurde, dass binnen einen Jahres gleich zwei Live-Alben der Weißen Schlange veröffentlicht wurden. Die zweite Frage, die sich viele stellten war wahrscheinlich: Braucht man das?

Denn nach dem Fast-Rundum-Sorglos-Paket LIVE IN THE STILL OF THE NIGHT (sowohl als DVD oder als DVD plus CD erhältlich) folgt der zweite Schlag in Form von LIVE IN THE SHADOW OF THE BLUES. Zwischen den Aufnahmen liegen rund zwei Jahre (weil ersteres Werk auf der Tour 2004 mitgeschnitten wurde), in denen die Band definitiv nicht schlechter geworden ist. Einzig der Abgang von Basser MARCO MENDOZZA (THIN LIZZY) schmerzt, denn der Mann ist auf der Bühne ein Tier und ein großartiger Sänger obendrein. Aber zur Beruhigung der Fans sei gesagt mit URIAH DUFFY (Ex-Christina Aguilera-Band!) ist der Abgang gut kompensiert worden. Spieltechnisch gibt es an dieser Doppel-CD ohnehin nichts auszusetzen, es scheint sogar eher so, als ob die Band noch besser harmoniert, was bei den außergewöhnlich guten Musikern, als da wären DOUG ALDRICH (Gitarre), REB BEACH (Gitarre), TIMOTHY DRURY (Keyboards) und TOMMY ALDRIDGE (Schlagzeug), wirklich nicht weiter überrascht.

Besonders freuen dürfen sich über die Setlist die Fans der frühen WHITESNAKE (vor 1987). Hier kommen sie mit Klassikern wie SLIDE IT IN, SLOW & EASY, LOVE AIN'T NO STRANGER, AIN'T NO LOVE IN THE HEART OF THE CITY, WALKING IN THE SHADOW OF THE BLUES, READY & WILLING, DON'T BREAK MY HEART AGAIN und TAKE ME WITH YOU richtig auf ihre Kosten. Natürlich ist der Band-Sound nicht mehr der alte sehr bluesige sondern der moderne eher Metal-lastige, aber die Songs erstrahlen dadurch in einem neuen Licht.

Über die Live-Qualitäten der Band und von DAVID COVERDALE muss man keine weiteren Worte verlieren. Die Band spielt die Songs exzellent, es groovt und rockt an allen Ecken und Enden. Die Setlist ist formidabel (was bei dem Backkatalog eines Herrn COVERDALE nicht weiter verwundert). Aus allen Phasen des Schaffens der Weißen Schlange werden Songs gespielt. Ein Traum wird wahr.

Ein weiterer Vorteil der neuen Doppel-CD gegenüber der IN THE STILL OF THE NIGHT-Version ist der Umstand, dass dieses Mal das ganze Konzert auf CD vorliegt. Bei LIVE IN THE STILL OF THE NIGHT fehlten auf dem Musik-Silberling doch immerhin sechs Stücke. Dies ist hier nicht der Fall (hier fehlt lediglich CRYING IN THE RAIN mit einem der gefürchteten TOMMY ALDRIDGE Schlagzeug-Solos. Das gibt es dann auf der Special Edition als Bonus-Stück).

Aber zum echten Pflichtkauf wird das Werk vor allem durch die Tatsache, dass sich vier neue Studio-Songs drauf befinden (sozusagen als Appetithappen bevor im kommenden Jahr das nächste Studio-Album herauskommen soll). Allesamt geschrieben von Mister COVERDALE himself und DOUG ALDRICH liegen sie stilistisch gesehen genau zwischen dem was WHITESNKAE vor 1987 ausmachte und dem was sie seitdem zu einer der erfolgreichsten Bands des Hardrock und Metal-Genres hat werden lassen.

READY TO ROCK ist genau das: Ein Rocker der Hammer-Klasse, der besonders durch die hervorragende Gitarren-Arbeit von ALDRICH besticht. Dieser könnte tatsächlich endlich die Lücke füllen, die der Abgang von JOHN SYKES (der mit einer der Gründe für den Erfolg von 1987 war) hinterlassen hat. Auf der anderen Seite wird sich DAVID COVERDALE einmal mehr den Vorwurf gefallen lassen müssen, dass er in einigen Passagen verdächtig nach ROBERT PLANT klingt. Aber das ist DC ja gewohnt.

IF YOU WANT ME macht genau da weiter, wo READY TO ROCK aufgehört hat. Wenn WHITESNAKE es sich leisten können, solche großartigen Songs als Boni auf ein Live-Album zu packen, muss man sich erstaunt fragen, was sie dann wohl noch in der Hinterhand haben für das angekündigte Studioalbum?

ALL I WANT IS YOU ist eine wunderbare WHITESNKAE-Power-Ballade, die mit einem ruhigen Keyboard-unterlegten Intro und zunächst sanften Gitarren-Klängen beginnt, ehe die Power-Chords einsetzen. Und mit dem Charme seiner Stimme wird COVERDALE auch dabei wieder einige Frauenherzen zum Schmelzen bringen. Übrigens wieder mal ein sehr gelungenes Gitarren-Solo (aber das überrascht mich zu diesem Zeitpunkt schon längst nicht mehr).

Und bei DOG bekommt man wieder jenes typische Coverdale-Hund-Wolf-Geheul, das man schon von zahlreichen Live-Auftritten gewohnt ist. Dazu eine feine Rocknummer, die bestimmt einer der Live-Favoriten der kommenden Tour wird.

Bleibt noch eine Frage: lohnt sich die Anschaffung der CD?

Dazu nur ein Wort: Natürlich!
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am 7. Januar 2007
Ich habe extra gewartet, bis diese Doppel-CD unter dem Weihnachtsbaum lag und habe mir bis heute in Ruhe ein Bild davon gemacht. Ich oute mich auch gern als Fan der ersten Stunde und denke ebenfalls mit Wehmut an die Zeiten mit Lord, Paice, Moody, Marsden und Murray zurück. Diese gefühlvolle Art, dem Blues Rock einzuhauchen (oder war es umgekehrt), wurde mit keinem der Line Up's, die nach Slide it in folgten, mehr erreicht. Vielleicht kamen sogar erst die Spätwerke Restless Heart oder Into the Light diesem Anspruch am nächsten. Für mich war 1987 sogar ein Schock wie 7 Jahre zuvor die Platte A bei Jethro Tull. Der Schritt vom gefühlvollen Gitarrenspiel mit der unvergleichlichen Hammondorgel Jon Lord's zum brachialen Gitarrensound von John Sykes war schon extrem. Unter Hardrock- oder Metalgesichtspunkten ist 1987 jedoch ein Riesenalbum. Still of the Night ist eines der 5 besten Songs von Whitesnake. Einziges Manko dort ist, dass Here I go again und Crying in the Rain für mich persönlich nur die zweitbesten Versionen sind (Ist Geschmacksache - zugegeben!!) Jetzt auf dieser neuen Liveveröffentlichung sind alle diese Riesensongs drauf und vor dem Hintergrund der Reformierung der Band bin ich mit der Songauswahl sehr zufrieden. Whitesnake schienen schon aufgelöst und dann nach Jahren das kaum für möglich gehaltene Comeback. Da musste jeder Song sitzen, ein Höhepunkt sein und keinerlei Experimente zulassen. Ich habe sie auf diesen Touren zweimal gesehen und es war beidemal eine Riesenparty. Und entgegen manchen Behauptungen ist David Coverdale offensichtlich um keine Sekunde gealtert. Man bekommt vielleicht ein paar Mal auf dieser Doppel-CD das Gefühl, dass drei oder vier Schreie weniger besser gewesen wären, aber sei's drum ... Das aktuelle Line Up liegt von ihrer Spielart natürlich im Bereich des Heavy Rock, aber ganz gefühllos für den Blues sind sie nicht. Mir jedenfalls gefällt die Version von Slow an'easy. Crying in the Rain (immer schon mein Favorit gewesen) liegt von der Spielart sicher näher an John Sykes als an Marsden/Moody, liegt aber irgendwie mehr dazwischen und ist nicht ganz so eigenwillig gespielt. Slide it in, Fool for your Lovin' und Jugdement Day klingen sogar annähernd wie früher. Here I go again hat eigentlich nur das Manko der zweitbesten Version. Still of the Night hat nichts von seiner früheren Intensität eingebüßt, Coverdale singt sich hier die Seele aus dem Leib!!! Burn ist eine absolute Topnummer geworden. Ein bisschen enttäuscht bin ich nur von der neuen Interpretation von Don't break my Heart again, weil hier das Keyboard so weit in den Hintergrund gemischt wurde und statt dessen ein schwaches Riff den Song dominiert. Wer die Version mit Jon Lord kennt, weiß was ich meine. Und dass die beste Version von Ain't no Love in the Heart of the City auf eine älteren Liveplatte zu finden ist, wurde hier schon mehrfach erwähnt. Der Vorteil dieser Doppel CD gegenüber der DVD ist die deutlich längere Laufzeit mit mehr wichtigen Songs. Auch ist die DVD deutlich glatter produziert, was für's Heimkino eben. Als Appetithappen auf ein hoffentlich kommendes Studioalbum gibt es vier neue Lieder. Es sind durchaus gute Songs dabei, aber keins hat die Qualität der Livesongs. Mir persönlich gefällt If you want me am besten. Dog hätte es auf ein neues reguläres Studioalbum glaube ich nicht geschafft. Alles in allem gebe ich 4 Sterne und den fünften dafür, dass sie wieder da sind.
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am 25. November 2006
Ja, Jungs und Mädels,

falls Ihr es noch nicht wusstet, das neue Liveteil von David Coverdale+Co, ist ab jetzt wohl die bodenständigste Performance in Sachen Hardrock.

Im Vergleich mit der "In the Still of the Night" Live-DVD dieser Tour, kann dieses Doppelding noch gehöriger aufmucken.

Die Band ist besser eingespielt, gieriger und schärfer drauf.

Das Format der Song ist stärker. Also die Mucke kommt kerniger, gesünder und bissiger rüber.

Die Anfänge von zwei verschiedenen Konzerten sind darauf zu hören.

Auf der 1.CD geht die Action mit "BAD BOYS" los und auf der 2.CD fängt eine andere Show mit "BURN" an. Die Athmosphäre und Power ist wie in alten Zeiten am Auftakt der Livescheibe "Last Concert In Japan" von Purple. Wer ne gute Anlage im Zimmer oder sonst wo zu stehen hat, kann sich auch von der dynamisch, kraftvollen Produktion überzeugen. Eine excellent, perfekte Abmischung vom feinsten soundtechnischen Gewand.

Auf die Ohren Leute! Da wackelt die Wand!

Und wer keine Ahnung hat , soll weiter die Preluders hören!
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am 24. November 2006
Was ist denn das?, fragten sich die verwunderten WHITESNAKE-Fans weltweit, als bekannt wurde, dass binnen einen Jahres gleich zwei Live-Alben der Weißen Schlange veröffentlicht wurden. Die zweite Frage, die sich viele stellten war wahrscheinlich: Braucht man das?

Denn nach dem Fast-Rundum-Sorglos-Paket LIVE IN THE STILL OF THE NIGHT (sowohl als DVD oder als DVD plus CD erhältlich) folgt der zweite Schlag in Form von LIVE IN THE SHADOW OF THE BLUES. Zwischen den Aufnahmen liegen rund zwei Jahre (weil ersteres Werk auf der Tour 2004 mitgeschnitten wurde), in denen die Band definitiv nicht schlechter geworden ist. Einzig der Abgang von Basser MARCO MENDOZZA (THIN LIZZY) schmerzt, denn der Mann ist auf der Bühne ein Tier und ein großartiger Sänger obendrein. Aber zur Beruhigung der Fans sei gesagt mit URIAH DUFFY (Ex-Christina Aguilera-Band!) ist der Abgang gut kompensiert worden. Spieltechnisch gibt es an dieser Doppel-CD ohnehin nichts auszusetzen, es scheint sogar eher so, als ob die Band noch besser harmoniert, was bei den außergewöhnlich guten Musikern, als da wären DOUG ALDRICH (Gitarre), REB BEACH (Gitarre), TIMOTHY DRURY (Keyboards) und TOMMY ALDRIDGE (Schlagzeug), wirklich nicht weiter überrascht.

Besonders freuen dürfen sich über die Setlist die Fans der frühen WHITESNAKE (vor 1987). Hier kommen sie mit Klassikern wie SLIDE IT IN, SLOW & EASY, LOVE AIN'T NO STRANGER, AIN'T NO LOVE IN THE HEART OF THE CITY, WALKING IN THE SHADOW OF THE BLUES, READY & WILLING, DON'T BREAK MY HEART AGAIN und TAKE ME WITH YOU richtig auf ihre Kosten. Natürlich ist der Band-Sound nicht mehr der alte sehr bluesige sondern der moderne eher Metal-lastige, aber die Songs erstrahlen dadurch in einem neuen Licht.

Über die Live-Qualitäten der Band und von DAVID COVERDALE muss man keine weiteren Worte verlieren. Die Band spielt die Songs exzellent, es groovt und rockt an allen Ecken und Enden. Die Setlist ist formidabel (was bei dem Backkatalog eines Herrn COVERDALE nicht weiter verwundert). Aus allen Phasen des Schaffens der Weißen Schlange werden Songs gespielt. Ein Traum wird wahr.

Ein weiterer Vorteil der neuen Doppel-CD gegenüber der IN THE STILL OF THE NIGHT-Version ist der Umstand, dass dieses Mal das ganze Konzert auf CD vorliegt. Bei LIVE IN THE STILL OF THE NIGHT fehlten auf dem Musik-Silberling doch immerhin sechs Stücke. Dies ist hier nicht der Fall (auch wenn es wenig Sinn machte CRYING IN THE RAIN als Bonus-Track ganz ans Ende zu setzen. Etwa nur, weil TOMMY ALDRIDGE bei dem Song wieder eines seiner gefürchteten Schlagzeug-Solos liefert? Das hätte nicht sein müssen und tut der Stimmung ein wenig Abbruch.

Aber zum echten Pflichtkauf wird das Werk vor allem durch die Tatsache, dass sich vier neue Studio-Songs drauf befinden (sozusagen als Appetithappen bevor im kommenden Jahr das nächste Studio-Album herauskommen soll). Allesamt geschrieben von Mister COVERDALE himself und DOUG ALDRICH liegen sie stilistisch gesehen genau zwischen dem was WHITESNKAE vor 1987 ausmachte und dem was sie seitdem zu einer der erfolgreichsten Bands des Hardrock und Metal-Genres hat werden lassen.

READY TO ROCK ist genau das: Ein Rocker der Hammer-Klasse, der besonders durch die hervorragende Gitarren-Arbeit von ALDRICH besticht. Dieser könnte tatsächlich endlich die Lücke füllen, die der Abgang von JOHN SYKES (der mit einer der Gründe für den Erfolg von 1987 war) hinterlassen hat. Auf der anderen Seite wird sich DAVID COVERDALE einmal mehr den Vorwurf gefallen lassen müssen, dass er in einigen Passagen verdächtig nach ROBERT PLANT klingt. Aber das ist DC ja gewohnt.

IF YOU WANT ME macht genau da weiter, wo READY TO ROCK aufgehört hat. Wenn WHITESNAKE es sich leisten können, solche großartigen Songs als Boni auf ein Live-Album zu packen, muss man sich erstaunt fragen, was sie dann wohl noch in der Hinterhand haben für das angekündigte Studioalbum?

ALL I WANT IS YOU ist eine wunderbare WHITESNKAE-Power-Ballade, die mit einem ruhigen Keyboard-unterlegten Intro und zunächst sanften Gitarren-Klängen beginnt, ehe die Power-Chords einsetzen. Und mit dem Charme seiner Stimme wird COVERDALE auch dabei wieder einige Frauenherzen zum Schmelzen bringen. Übrigens wieder mal ein sehr gelungenes Gitarren-Solo (aber das überrascht mich zu diesem Zeitpunkt schon längst nicht mehr).

Und bei DOG bekommt man wieder jenes typische Coverdale-Hund-Wolf-Geheul, das man schon von zahlreichen Live-Auftritten gewohnt ist. Dazu eine feine Rocknummer, die bestimmt einer der Live-Favoriten der kommenden Tour wird.

Bleibt noch eine Frage: lohnt sich die Anschaffung der CD?

Dazu nur ein Wort: Natürlich!
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am 25. November 2006
Ja, Jungs und Mädels,

falls Ihr es noch nicht wusstet, dieses Liveteil ist wohl in Sachen Performance, ab jetzt wohl die bodenständigste Hardrock-Darbietung vom alten Schlag. Wenn man das Doppel-Ding mit der LIVE-DVD dieser Tour vergleicht, ist die Band noch besser eingespielt, sowie spielfreudiger. Also ist die Mucke härter, gesünder und kommt mit mehr Biss rüber.

Wer ne richtig gute Anlage im Zimmer oder sonst wo zu stehen hat, kann sich auch von dem dynamischen Klang einer perfekt, hervorragenen Live-Produktion überzeugen.

Auf die Ohren Leute!

Und wer keine Ahnung hat, soll sich weiter die Preluders reinziehen!
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am 27. November 2006
Das lange Warten hat ein Ende, endlich gibt es eine richtige Live CD von der aktuellen WS Besetzung. Und das Warten hat sich seit der Live DVD gelohnt. Geniale Setlist, wie man es von den Konzerten her kennt, super Sound und vier neue Bonustracks, aber dazu später. Na schön, als ich WS zuletzt gesehen habe, war DC stimmlich etwas angeschlagen oder lag es am Livemixer? Auf offiziellen Live CDs ist er immer "studiomäßiger" und bei Konzerten fehlt mir oft das rauchige und tiefere Stimmorgan. Egal, das hier ist eine der besten Liveplatten. Und nun zu den vier neuen Studiotracks. 3 Rocker und 1 Halbballade serviert uns das Komponistengespann Coverdale/Aldrich. Beim ersten Hören war ich leicht verstört. Ready To Rock erinnerte mich erstmal eher an schnelle Dio Sachen,woher das wohl kommt? Und auch der Gitarrensound ist sehr fett gehalten, sprich modern produziert. Nach mehrmaligem Hören ist es doch eine richtige WS Nummer, das sind die anderen 3 ebenfalls. Und mittlerweile kann ich gar nicht genug bekommen von den neuen Stücken. Was wird uns erst nächstes Jahr erwarten, wenn es ein neues Studioopus geben wird? Fazit: hier wird mal wieder ganz großes Kino geboten! Noch ein Tipp:

hört oder besser kauft auch die John Sykes Live CD Bad Boys Live. Macht sehr viel Spaß und Marco Mendoza und Tommy Aldrige spielen ebenfalls mit!

Wenn das jetzt der Coverdale wüßte...
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am 8. Januar 2008
Als Fan von "DC" und Whitesnake war ich natürlich gespannt auf die neue Live-CD, zumal ich Whitesnake 2006 (?) live gesehen hatte.

Ingesamt hinterläßt die Scheibe bei mir einen guten, wenn auch etwas gewöhnungsbedüftigen Eindruck, da ich den alten, bluesigeren Sound dem neuen Metalgewand doch vorziehe. Trotzdem kommen viele Songs wirklich gut rüber, mein absoluter Favorit ist Neuinterpretation der alten Purple-Klassiker "Burn" und "Stormbringer". Hier zeigt sich die Band in absoluter Hochform, ebenso erstrahlen die Klassiker "Take Me With You" und "Ready An' Willing" in neuem Licht. Bei "Burn" und "Take Me With You" schlägt die Band eine gegenüber den Originalversionen deutlich schnellere und härtere Gangart an, doch das schadet in diesem Fall nicht.

Die Songauswahl ist hervorrragend und reicht quer durch die ganz Schaffenszeit von David Coverdale, von seinen Anfängen bei Deep Purple über die frühen Whitesnake-Jahre bis zu den 90ern. Allerdings bleibt festzustellen, dass insbesondere die kommerziell erfolgreichen Lieder wie "Here I go again", "The Deeper The Love" und "Is This Love" meiner Ansicht nach etwas abfallen, während Klassiker wie "Crying In The Rain", "Still Of The Night" oder "Slow & Easy" im neuen Gewand dazugewinnen.

Ziemlich enttäuschend jedoch finde ich die dargebotene Version von "Don't Break My Heart Again". Das monotone, stakkatoartige Gitarrenriff erdrückt die Keyboards und zerstört damit leider den Song. Wer es nicht glaubt, kann sich ja mal zum Vergleich die "Clasic Snake live"-CD von M3 (u.a. mit Bernie Marsden, Micky Moody und Neil Murray) anhören, im direkten Vergleich kommen einem da die Tränen, wie man diesen Song eigentlich so verhunzen kann.

Eine nicht ganz neue Erkenntnis ist, das DC in den tieferen, bluesigeren Stimmlagen am besten zur Geltung kommt, wie zum Beispiel bei "Judgement Day", als wenn er sich in höchsten Tonlagen durchzuschreien versucht.

Etwas störend ist auch das ständige Gewummer der Double Bass von Tommy Aldrige, da stellt sich in der Tat die Frage ob man das beim Abmischen nicht etwas dezenter hinbekommen hätte ...

Als zusätzlichen Kaufanreiz gibt es dann noch 4 neue Lieder, die zwar nicht schlecht, aber auch nicht wirklich herausragend sind, gemessen an den vielen Klassikern, die David Coverdale schon mitgeschrieben hat.

Zum Schluß gibt es dann auch noch die Langfassung von "Crying In The Rain" mit einem Drumsolo von Tommy Aldrige ... ehrlich gesagt hätte man sich das sparen können. Bei einem Konzert mag das noch ganz gut kommen, aber auf CD ? Wenn schon ein Drum Solo, dann bitte eins wie seinerzeit auf der 83er-Tour mit Cozy Powell ...

Trotz aller Kritik ist "Live...in the Shadow of the Blues" nun Beileibe keine schlechte Veröffentlichung, an den 80er-Meilenstein "Live ... In The Heart Of The City" kommt sie allerdings nicht heran.
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am 12. Februar 2010
eine wirklich interessante live-cd, welche die sehr später whitesnake gut abbildet. allerdings muss man bestimmte zielgruppen dringend vor dem kauf warnen.

1) die audiophilen. der sound klingt wirklich so, als würde man im konzertsaal stehen. also hart, laut, brüllend, räudig, aber auch unübersichtlich, übersteuert, matschig, scheppernd. david coverdale klingt zeitweise zu leise und geht im gitarrensturm unter, der mix ist sehr basslastig, und doug aldrichs gitarre (rechts) wurde gegenüber der von reb beach (links) deutlich aufgewertet, sie hat aber einen mittigen, heavy-metal-mäßigen sound, der heftig in den ohren wühlt. ich finde dieses klang nicht unbedingt angenehm, aber realistisch, authentisch und schön konzert-nah. so ist halt rock - er muss auch ein bisschen weh tun.

2) fans der "alten" blues-nahen whitesnake. zwar nimmt die ausgezeichnete setlist viel rücksicht auf die bedürfnisse der alten fans, aber die band interpretiert auch den alten kram im neuen sound. die musik auf diesem album ist, in wahrheit, metal, nicht rock, blues oder bluesrock. die schweißen wirklich volle gurke drauflos.

für mich gehen sich hier trotz aller fehler knapp vier sterne aus. die songauswahl ist exquisit, das spiel ist schön heftig (wenn auch nicht sehr subtil, zugegeben). aber ich find es ganz unterhaltsam, "fool for your loving" einmal als metalsong zu hören. "still of the night" wird dann doch zu unsubtil gespielt, außerdem stört der wechselgesang mit dem publikum den fluss. sehr gut spielen sie die purple-hadern "burn" und "stormbringer" als medley.

die neuen songs sind drei sehr heftige, nette rocker und ein stück ("all i want is you") bei dem sie auf drastische art versucht haben, "here i go again" noch einmal zu schreiben. auffällig auch hier: der brachiale (gitarren)-sound, der der musik doch ein wenig an charme raubt. john sykes klang auf "1987" auch hart, aber sein gitarrenspiel hatte unendlich viele feine nunancen.

irgendwie scheint mir, hier hat doug aldrich das kommando übernommen. passend dazu die beobachtung, das der (wesentlich interessantere gitarrist) reb beach im livemix immer leiser gedreht ist und aldrich auch die sportiveren soli spielen darf.

dennoch: eine gute, wenn auch ein wenig kuriose platte.
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am 29. April 2008
Vor 25 Jahren erschien das erste und bisher einzige Live-Album von Whitesnake unter dem Titel "Live ... In The Heart Of The City",
dass ich mir seinerzeit noch als LP zugelegt hab
Die Songauswahl berücksichtigt den größten Teil der WHITESNAKE-History (legt den Fokus aber deutlich auf die Achtziger !) und begeistert mit Evergreens ohne Ende von alten Purple Granaten wie Burn
( wahrscheinlich die beste , jemals mitgeschnittene Version !)
über den Blues der Anfangsjahre ('Ain't No Love In The Heart Of The City' ,Fool for your Loving ) bis zu dem Heavy Krachern mit und von John Sykes( Still of the Night , Crying in the Rain ...usw )
Das neue Gitarrenduo Doug Aldrich ( DIO ) und Reb Beach ( WINGER ) macht gewaltig Dampf und steht keinem seiner prominenten Vorgänger
( vielleicht außer John Sykes in Hochform :-) nach.
Leider ist Bass Monster Marco Mendoza nicht mehr dabei und so ist der geniale Altmeister ( nahe 60 Jahre alt !) Tommy Aldridge der letzte verbliebene der "1987" Aera !Dafür gibt er aber immer noch gewaltig Gas!
Zusammenfassend kann man sagen , dass der Sound der Schlange in den letzten 30 Jahren sich vom Blues zum klassischen american heavy Sound in Richtung Metal entwickelt hat ( ohne das Whitesnake jetzt Metal Musik machen würden!!).
Aber es wird von der Gitarrenfraktion schon mächtig gedrückt !
Die 4 neuen Studioaufnahmen weisen auch in diese Richtung!
Mir persönlich gefällt das hervorragend , auch als Fan der ersten Stunde , weil mein Musikgeschmack über all die Jahre auch immer mehr in die klassisch härtere Richtung tendiert!

Erste Hörproben vom GOOD TO BE BAD unterstreichen das !!

Alles unterhalb der Höchstnote wäre bei dieser Ansammlung an Klassikern eine einzige Lüge!

Hoffentlich geht die Schlange noch nicht so schnell in Rente !!!
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am 30. November 2006
Hi Volks,

nun ist das bereits im Vorfeld angekündigte Live Album da und ich muss sagen, es hält was es verspricht. Zwar sind nach meiner Meinung das Puplikum im Hintergrund etwas zu viel des Guten (da stimmt manchmal das Jubeln und die Musik nicht überein), als auch die Soundqualität nicht so super wie auf der letzten Live DVD/CD, aber dieses kleine Manko machen die Setlist und die vier neuen Songs allemal wieder wett. Jeder der neuen Titel ist absolut reine Whitesnake - Klasse !!

Wer sich die Ltd. Edition kauft, bekommt noch das Schlagzeug-Solo von Tommy als Zugabe-Song (Crying in the Rain).

Ich freu mich auf jeden Fall auf ein neues Studio Album und ne Tour, denn Live sind die Mannen um DC im Bereich Hard Rock, absolute Spitzenklasse.

Ich habe Sie letztes Jahr in Neu Isenburg gesehen und es war ein Klasse Gig.

Ach Ja! noch was, mir gehen die dauernden Nörgler wegen den "Live - Gesangsleistungen von DC auf den Geist. "Hallo" der Mann ist mitte

fünfzig und hat während seiner langen Karriere mit Sicherheit nichts ausgelassen, dass es sich nun nicht mehr ganz so frisch anhört ist doch ganz klar- und im Gegensatz zu manchen heutigen Bands hats DC auch im Alter noch allemal drauf und im Laufe einer so langen Tour (2004-06) sind zwangsläufig mal Gigs dabei die nicht gut waren. (Ja auch einen DC ärgern solche Konzerte-glaubt es mir).

Fazit: Super Live Album mit einer Klasse Setlist und vier neuen Tracks die sofort ins Ohr gehen. - Da macht das warten auf das neue Album nichts aus.
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