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Om


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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sagenhaft!, 26. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Om (Audio CD)
Ich höre wirklich viel unterschiedliche Musik: Prog, Hard Rock, Black Metal, Death Metal, Power Metal, Psychedelic, Klassik, Jazz... - Doch noch nie zuvor habe ich etwas zu Ohren bekommen, was mit Negura Bunget vergleichbar wäre. Nachdem ich Moonsorrow für mich entdeckt habe, glaubte ich, etwas Naturbezogeneres und Atmosphärischeres könnte es - zumindest im metallischen Sektor - nicht mehr geben.

In Moonsorrows Klangwelten kann man wunderbar versinken und die Natur ist allgegenwärtig. Was aber Negura Bunget auf "Om" abliefern, spottet einfach jeder Beschreibung. Auch hier scheint die Natur omnipräsent, auch hier kann man sich in die Musik fallen lassen, nur ist die Stimmung bei den Rumänen irgendwie noch kosmischer, noch tiefgängiger. Man wird wahrlich in eine andere Welt, in einen anderen Kosmos entführt - Worte zu benutzen, diese Musik zu beschreiben, ist schlicht unmöglich. Man muss dieses Klangkunstwerk selbst gehört haben. Black-Metal-Raserei wechselt sich ab mit folkigen Passagen, hier und da geheimnisvolles, meditatives Geflüster und Mönchs-ähnlicher Gesang, allerlei exotische Schlaginstrumente und Flöten kommen zum Einsatz, Streicher-Keyboards vermengen sich mit Kuhglocken, stets ist Spannung und sind Überraschungen vorhanden, dennoch wirkt alles logisch platziert - man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Opulente Keyboardteppiche - die hin und wieder an Emperor erinnern, allerdings noch weit spaciger und manchmal auch elektronischer sind -, verleihen dem Ganzen noch mehr Tiefe.

Hier ist alles perfekt und ich werde nicht auf einzelne Tracks eingehen, weil dieses Album selbstverständlich am Stück und ohne Unterbrechung gehört werden muss. In der Nacht, mit geschlossenen Augen. Laut.

Und im Gegensatz zu anderen Black-Metal-Bands (auch wenn das jetzt kein "richtiger, reiner" Black Metal ist) hat man, wie Negura Bunget auch selbst in Interviews betonen, stets das Gefühl, dass hier Menschen am Werk sind, die Wert auf Konstruktivität, als auf Destruktivität legen. Dies beweist auch die exzellente Produktion, die eher Wärme als Kälte verbreitet, sowohl retro, als auch zeitgemäß ist und beweist, dass man auch ohne technischen Firlefanz einen druckvollen Sound hinbekommt: die Gitarren sind mächtig und stehen im Vordergrund, der Schlagzeugsound hingegen ist sehr erdig, angenehm natürlich und unaufdringlich und klingt stark Siebziger-lastig. (So wie ich es liebe).

In jedem Fall mit das beste, was meine Ohren je erleben durften. Fünf Sterne reichen nicht aus.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Über diese weltliche Dimension hinaus, 8. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Om (Audio CD)
Dieses Album ist wirklich kaum zu beschreiben, es bewegt sich in einer ganz anderen Sphäre, als ich auszudrücken imstande wäre.

Ich, und das sagen Negura Bunget auch selbst, halte es für falsch, dieses Album nur auf seine musikalischen Aspekte hin zu untersuchen; die Musik an sich bewegt sich im Bereich des Black Metal mit vielen anderen Einflüssen, vor allen Dingen aus dem rumänischen Folk-Bereich und ist in dieser Hinsicht sehr sehr abwechslungsreich, was sich vor allem in dem wechsel von härteren und sehr ruhigen parts wiederspiegelt, dabei ist die musik zu keinem zeitpunkt brachial, sondern hat eine gewisse atmosphäre von verträumtheit in sich, die man auch in den härteren parts spürt. Dieses Gesamtkunstwerk an Parts mit dieser unbeschreiblichen Atmosphäre bietet schon auf musikalischer Ebene ein absolutes Meisterwerk, das in vierlerlei Hinsicht seinesgleichen sucht.

Aber wie gesagt würde allein diese Betrachtungsweise dem Album in keinster Weise gerecht werden, um es wirklich zu verstehen muss man auch die Aussage und den Hintergrund des Albums betrachten.
Die Texte sind komplett auf rumänisch, eine Sprache die die meisten, unter anderem auch ich selbst, nicht beherrschen. In einem Interview, das auf der Limited Edition des Albums drauf ist, erklärt Ex-(die Gruppe hat sich getrennt und hat heute eine andere Besetzung)Sänger, Gitarrist und Songwriter Hupogrammos das Konzept des Albums. Man merkt schnell das dieses Album bis an den Anfang der Existenz selbst reichen will, daher auch der Name "Om", ein in vielen Kulturkreisen immer noch heiliges Wort, das als eine der ersten Silben der gesprochenen Sprache gilt und soviel wie "Mensch" aber auch "leben" bedeutet.
Während auf dem Album davor noch die Beziehung des Menschen mit dem großen Ganzen das Thema war (besagtes Album ist übrigens beinahe genauso genial wie Om) geht es hier um den Menschen in seinem kleinen Mikrokosmos und dessen Beziehung zum Ursprung aller Dinge.
Ohne hier weiter ins Detail gehen zu wollen, man merkt schnell, das es hier um weit mehr geht als nur um Musik.
Gibt man die Texte in eine Übersetzungsmaschine ein, spuckt diese einem Gedichte aus, die nur erahnen lassen, welche Wirkung es in der Originalsprache erst entfalten muss.
Dieses Album einfach nur im "Vorbeigehen" zu hören ist frevel. Es führt uns bis an den Anfang des Lebens und der Existenz selbst und ist mehr als nur ein Stück Musik.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Metal der speziellen Art, 21. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Om (Audio CD)
Metal, ganz sicher. Aber wohin genau man diese Gruppe einorden soll/muß
(Black-, Death-, Power-,...) ist mir letztendlich egal. Denn ihre Musik
ist was Außergewöhnliches. Schwermetal + Alphorn(?) verdeutlichen das.
Sie vermitteln eine derart dichte Atmosphäre, das man die Wälder und
Berge Transylvaniens vor sich aus dem Nebel auftauchen sieht.
Das die Scheibe überwiegend instrumental ist, kommt mir entgegen, weil
ich halt auch keine rumänisch kann. :-)
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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Veronas Welt..., 5. Mai 2007
Von 
StuKa-Kommandant (St. Luzifer, Diabolus Lane 666) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Om (Audio CD)
Was soll ich sagen? Ich bin sprachlos und kann mich den Lobeshymnen nur anschließen. Man würde alles zerreden, was ohnehin nicht in Worte zu fassen ist, Kritik ist zudem völlig unangebracht.
Es ist, als würde jemand versuchen wollen, an Verona "herumzuschrauben" - da gibt es nichts zu "optimieren". (Außer vielleicht am Sprachzentrum...)

Egal, was NEGURA BUNGET hier vom Stapel lassen - eine Einordnung in Black-, Death-, Industrial-, Prog- oder Was-auch-immer-Metal ist irreführend und sinnlos, es ist einfach nur gnadenlos geil und höllisch gut.
Man scheißt konsequent auf alle Trends und damit einigen Leuten (Label, Produzenten, Radiostationen...) wahrscheinlich so richtig vor die Koffer: Genau das verstehe ich unter künstlerischer Freiheit!
Von der Grundtendenz her zeigt man sich am ehesten der schwarzmetallischen Klangkunst zugehörig, doch kommt das Songwriting so variabel, als dass man dies nicht bedenkenlos unterschreiben könnte.
Alles in allem ist "Om" Gefühl pur: Melancholie ohne Wut und Trauer ohne Aufbrausen, einfach nur bis aufs Wesentliche reduzierte Emotionen.
Und so sollte sich auch niemand durch das Ausbleiben einer permanenten aggressiven Seite von NEGURA BUNGET verschrecken lassen, denn Om" ist ein wahres Kleinod intensiv(st)er Musik, das die gesamte Aufmerksamkeit des Hörers verdient, aber auch zwingend verlangt.

Mit Flöten, Didgeridoo, Akustikgitarren, Xylophon, (Alp-)Hörnern, Klanghölzern, Glocken aller Art und was weiß ich noch alles, verleihen NEGURA BUNGET zudem ihren immens dramaturgischen Song-Perlen effizient atmosphärisches Kolorit und beweisen ihr Feingespür für große Melodiebögen mit minimaler Effekthascherei und dadurch maximale atmosphärische Ausbeute, wobei ich hier wirklich keinen einzelnen Song herausheben kann und möchte.
Musikalisch geht man mit beeindruckendem technischen Können zu Werke und legt eine, grundsätzlich zwar aggressive, aber dennoch verhaltene Attacke vor, die dank der filigranen Instrumentalisierung Lichtjahre von der Kategorie Geknüppel entfernt ist.
Statt dessen wartet man mit überraschenden und wahnwitzigen Stilwechseln, zahllosen Breaks und Rhythmusspielereien aller Tempi auf.
Zusätzliche Atmosphäre schaffende Keyboards verwenden ja nicht wenige Combos, doch so ein hinreißendes und kreatives Tastenspiel wie bei NEGURA BUNGET habe ich schon seit Längerem nicht mehr vernommen.

Die "Platte" ist wie aus einem Guss und die Künstler (ja, das sind wirklich welche!) würden wahrscheinlich noch mit einem verstopftem Fallrohr, rostigen Eimern und ner Gieskanne Beethovens 9. locker in den Schatten stellen.
Also: Alles drin, alles dran - von massiv melodischen und getragenen Songfragmenten dramatischer Natur über hoffnungsvoll beschwingte Parts bis hin zu mächtig vorpreschenden Uptempo-Nummern.

Mit "Om" ist NEGURA BUNGET ein Album geglückt, das man als supergut bezeichnen MUSS, bei dem sicher so schnell keine Langeweile aufkommt und das auch noch in einigen Jahren in meiner Anlage rotieren wird. "Om" kann man guten Gewissens bereits heute schon als Klassiker bezeichnen...

Auch ich spreche eine absolute Kaufempfehlung aus, der ich selbstredend 5 (sehr hell strahlende) Sterne verleihe!

Übrigens: NEGURA BUNGET sollte man sich auf keinen Fall live entgehen lassen. Konnte mich selbst von der instrumentalen Vielseitigkeit der Künstler überzeugen. Ein wahrer Ohren- UND Augenschmaus - Ihr werdet es nicht bereuen. Versprochen...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nur ganz kurz..., 19. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Om (Audio CD)
...will ich mich zu dieser wahnsinns-genialen Scheibe äußern. Für mich klingt's als ob Neurosis zu Zeiten der "Through Silver in Blood" auf Black Metal umgestiegen wären. Und ich LIEBE diese Neurosis Platte. Ich schätze, ich habe eine neue Lieblings-CD.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen nicht gerade eingängig, aber dennoch genial, 30. Juni 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Om (Audio CD)
Einmal gehört, nicht verstanden, in die Ecke geworfen und vergessen. So war mein erster Eindruck dieser Wahnsinnsscheibe. Ein Jahr später hab ich mir die aufgrund der guten Rezessionen nochmal in den Player getan und dann hat es mich erwischt. Vielleicht war meine Stimmung anders oder ich habe mir mehr Zeit genommen, bewusst zu hören. Dann kam die Scheibe gewaltig. Einzelnde Songs möchte ich nicht bewerten. Nur soviel, Negura Bunget schaffen hier regelrecht Klangwelten und das mit Mitteln aus dem Black Metal gepaart mit Folklore, Akustikgittaren und undglaublich grossartigen Keyboardklangteppichen. Insgesamt ein Album, dass einen grossen Eindruck macht und sich völlig von dem Einheitsbrei unterscheidet, der leider immer häufiger produziert wird. Von mir gibt es eine uneingeschränkte Kaufempfehlung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ORIGINELL UND ABWECHSLUNGSREICH, 12. September 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Om (Audio CD)
Black Metal an sich ist nicht erst seit heute ziemlich ausgelutscht und klischeehaft, nicht nur musikalisch...
NEGURA BUNGET schaffen es dennoch mit dieser Platte (andere Veröffentlichungen der Rumänen sind mir bis dato leider noch nicht bekannt) eine erfrischende, recht originelle und abwechslungsreiche Veröffentlichung auf den Markt zu schmeißen.
Die Scheibe ist recht vielseitig, an einigen Stellen gar folkloristisch und auf jeden Fall sehr empfehlenswert. Ob das (noch) Black Metal ist, weiß ich nicht, aber das ist auch nicht wichtig.
Wer etwas anderes sucht als den üblichen 08/15 Dreck, für den gilt hier nur eines: KAUFEN!
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schamanischer Karpaten-Metal, 6. Januar 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Om (Audio CD)
Dieses Werk als Black Metal-Output zu bezeichnen, fällt mir ziemlich schwer. Zweifellos erinnern vor allem der Gitarrenstil und die krächzende Stimme des Sängers daran, doch fahren die rumänischen Underground-Talente von Negura Bunget so viel mehr auf. Da mischen sich atmosphärische Keyboard-Passagen mit psychotischen Momenten a la Neurosis, nur um anschließend in schamanisches Getrommel überzugehen, das auf verschiedenen urtümlichen Holzinstrumenten praktiziert wird. Ein Didgeridoo ertönt streckenweise..außerdem erklingt in "Hora Soarelui" ein traditioneller rumänischer Volkstanz, eingebettet in eine apokalyptische Atmosphäre.

Diese Band bewegt sich jenseits aller Kategorien, bzw. müßte dafür ein eigener Stilname erfunden werden. Einzelne Songs herauszupicken, macht hier keinen Sinn, da dieses Album nur als Ganzes verstanden werden kann. Thematisch wird die (Ur-)Beziehung des Menschen zur Natur und zum Kosmos behandelt, wobei Texte in Original und Übersetzung nicht geschadet hätten, schließlich ist nicht jeder des Rumänischen mächtig. Auch stört streckenweise die etwas rumpelnde Produktion, doch ziehe ich dafür keinen Punkt ab.

Schließlich ist dieses Album tiefster Underground, und das ist hier sowohl als Empfehlung, als auch Warnung zu verstehen. Fans leichterer und vor allem geradlinigerer Kost werden damit nicht viel anfangen können, allen anderen empfehle ich das Hören am Stück, am besten bei Kerzenlicht und mit Kopfhörer.

Underground-Fans, laßt Euch dieses Meisterwerk nicht entgehen!
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bisher hatte ich echt keine Ahnung..., 26. Januar 2007
Von 
Stefan Schröder "Libraraptor" (Ostentrop, Sauerland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Om (Audio CD)
...was das schöne Rumänien denn so zu bieten hat. Bis ich schließlich auf diese CD stieß, die vom Artwork her etwas an "The Downward Spiral" von den Nine Inch Nails erinnert. Und weil ich, wie Ihr nun wisst, auch auf etwas "kranke" Musik stehe, bin ich bein Negura Bunget genau richtig gelandet. Ich will das Hören immer wieder lassen, weil es eigentlich so gar nicht mein Stil ist, und dann sitzt dieses kleine Liebhaberteufelchen auf meiner Schulter und sagt "aber diese Melodielinie war geil, leg sie nochmal ein!" oder "ja komm, soo schlimm sind die Blastparts ja dann doch auch nicht..."

Jenseits aller bekannten Songstrukturen, ausgetretener Strophe-Chorus- Pfade und Aggression um ihrer selbst willen schlagen Negura Bunget eine Schneise, die den Hörer dazu zwingt, genauer hinzuhören. Vorausgesetzt, er wird nicht gleich abgeschreckt von der unglaublichen Dynamik dieser CD. Laut-Leise , Schnell - Langsam, Aggressiv - Soft, alles ist vorhanden, allerdings als Mischung, die erst einmal seziert werden will. Negura Bunget sind somit nichts für den schnellen Konsum und auch kein Schmuckstück in der Auflistung seiner "Lieblingsbands" taugen sie nur bedingt. Der Ursprung der Band im Black Metal ist unüberhörbar, der Stil der Growlparts, die Abmischung der Snare und der Gitarrenstil erinnern handwerklich daran. Musikalich ist es dieses unnachahmliche Gewirr von Energie und schier endlos komplexer Dynamik. Lieder jenseits der Zehnminutengrenze schaffen sonst eigentlich nur Tool, Isis oder auch Bassgott Jonas Hellborg spannend und hörenswert zu halten. Progressiv sind die Arrangements also und der Stil bei Negura Bunget ist der, dass es offensichtlich keinen gibt. Und das ist auch gut so, hat es bei mir doch die wohl düsterste, aber auch schillerndste und abwechslungsreichste Nische im CD Regal erobert. Übrigens (ich ordne grob stilistisch) ganz in der Nähe von den Nine Inch Nails, Isis und Tool. Aber Vorsicht: Nur aufgrund der Herangehensweise AN die Musik, nicht WEGEN ihr. Denn "Om" ist so ziemlich das Extremste und Unwiderstehlichste, was mir in den letzten 10 Jahren zu Ohren gekommen ist.
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Om von Negura Bunget (Audio CD - 2010)
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