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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Paganini" unter Franz Marszalek - so muß Operette gesungen werden!, 29. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Franz Lehar: Paganini (Operette) (Gesamtaufnahme) (2 CD) (Audio CD)
Nur zwei Einspielungen von Franz Lehars Spätwerk sind wirklich interessant: Die Aufnahme von 1977 mit Nicolai Gedda und Anneliese Rothenberger, und natürlich diese Peter Anders-Produktion für den WDR vom Januar 1952.
Insbesondere hier demonstriert der Sänger den von ihm geschaffenen Typus des neuen, modernen Operettentenors. Er lässt alle Manierismen eines Richard Tauber oder Marcel Wittrisch beiseite. Damit war Peter Anders der erste Sänger in den Aufnahmestudios, der mit sinnlichem Reiz musizierte. Seine Sachen waren die pikanten, mitunter gar frivolen Tongesten. Sicherlich hat er damit auch auf seinen Operetten-Nachfolger Nicolai Gedda gewirkt.
Der "Star" der Aufnahme - neben den überzeugenden Damen Anny Schlemm und Liselotte Losch - ist nach meinem Geschmack wieder einmal der einmalige Willy Hofmann, ein virtuoser Spieler auf der Wort-, Ton- und Klang-Klaviatur. Er war der größte Buffo-Tenor der Nachkriegszeit, ein Künstler, den neu zu entdecken es lohnt. Leider hat die Nachwelt ihn und seine Grabstätte in Hallgarten im Rheingau vergessen.
Die Neuausgabe dieser "Paganini"-Aufnahme auf CD sei allen ans Herz gelegt, die einmal erfahren möchten, wie Operette richtig gesungen werden muß!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Topaufnahme für ein schwaches Werk, 23. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Franz Lehar: Paganini (Operette) (Gesamtaufnahme) (2 CD) (Audio CD)
Musikalisch ist der Paganini eine von Lehars schönsten Operetten, was die Handlung angeht, sträuben sich jedem die Haare. Doch das ist vielleicht nebensächlich. Diese alte Aufnahme ist ein ungetrübtes Glanzstück der Operetten-Ära 50er Jahre. Peter Anders als Paganini ist schlichtweg eine Idealbesetzung, mindestens so gut wie 25 Jahre später Nicolai Gedda, dazu weit bodenständiger und als Rolle glaubwürdiger. Anny Schlemms Fürstin hält voll mit und zeigt sich allen Ansprüchen der Partie ideal gewachsen. Herrlich auch das Buffopaar Liselotte Losch als Bella und Willy Hofmann als Pimpinelli. Unter den zahlreichen Sprechrollen sei die hervorragende Leistung von Günther Lüders als Bartucci genannt, ein Meisterstück der Operettenkomik
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4.0 von 5 Sternen Lehars Operette mit italienschem Temperament, 31. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Franz Lehar: Paganini (Operette) (Gesamtaufnahme) (2 CD) (Audio CD)
Paganini gehört für mich zu einer der schönsten Operetten Lehars. Auch dem Inhalt kann ich einiges abgewinnen, auch wenn er oft falsch interpretiert wird. Ziel Lehars war es vor allem, seine Liebe zur Violine auszudrücken, eine Hommage an Paganini, und auch die Wichtigkeit der Freiheit für die Kreativität der Künstler. Diese Tatsachen gelten in der heutigen Zeit genauso wie zu Zeiten Napoleons.

Peter Anders singt auf dieser Aufnahme grandios und drückt auch mit seinem Temperament viel von dem italienischen Charme in der Musik aus. Doch nicht nur die Rolle des Paganini ist in dieser Operette von Bedeutung. Die wunderschönen Lieder der Fürstin und die Duette sind mit Paganinis Gesang durchaus gleichwertig. Auch wenn die Operette oft als tragisch dargestellt wird, finde ich, diese Aufnahme wird der Komödie durchaus gerecht. Vor allem durch das Buffo-Paar mit seinen fantastisch rythmischen Duetten.

Einen großen Nachteil sehe ich allerdings in dieser Aufnahme. Das großártige Geigensolo, das Lehar eigentlich am Anfang seiner Operette als Overtüre gestellt hat, fehlt bzw wird nur in Motiven angedeutet. Auch sonst werden instrumentale Szenen, Tänze(Tarantella) und auch der Schmugglerchor nur schwach betont. Das nimmt dieser Aufnahme sowohl dén Eindruck als Gesamtwerk, als auch die Vielseitigkeit. Trotzdem ist die Aufnahme von den wenigen Gesamtaufnahmen, die es von dieser Operette gibt, für mich bisher die beste.

PS. Wer das Violinsolo in einer fantastischen Overture hören will, sollte sich die englische Gesamtaufnahme von Richard Bonynge anhören.
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