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Saint-Saens: Weihnachtsoratorium Op. 12 & Kleinere Kirchenwerke
Format: Audio CDÄndern
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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 13. Dezember 2009
Heute, am dritten Advent, lege ich das Oratorio de Noël von Camille Saint-Saëns auf, denn es ist eine sehr feierliche Musik, die die Geburt Jesu in Klang und Wort zum Inhalt hat. Camille Saint-Saëns wird als einer der führenden Repräsentanten der Musique française des 19. Jahrhunderts angesehen. Er hat das Werk mit nur 25 Jahren geschrieben, das einen festen Platz unter den Weihnachtsoratorien hat. Es dauert 40 Minuten, umfasst zehn Sätze und ist für Sopran, Mezzosopran, Alt, Tenor, Bariton, vierstimmigen gemischten Chor, Streichquintett, Harfe und Orgel geschrieben.

Schon der rein instrumentale Auftakt geht mir unter die Haut. Diesen fließenden Klängen der Streicher könnte ich endlos zuhören. Es folgt der Bericht aus dem Lukas-Evangelium (Lk 2, 8-14), ... und es waren Hirten in derselben Gegend ... und siehe, des Herrn Engel trat zu ihnen ... als Engel darf der Sopran erstrahlen "Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude." Der Chor setzt ein mit dem Gloria in altissimis Deo (Ehre sei Gott in der Höhe), bei der Stelle "und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen" sehr zart und sanft. Die Stelle "Filius Dei vivi" (der Sohn Gottes) in Satz 3 ebenso zart und innig vom Chor gesungen. Das lässt einen nicht unberührt.

An den Harfenklängen zu "Benedictus" in Satz 4 hat sich möglicherweise Bruno Coulais orientiert, als er die Filmmusik zu Die Kinder des Monsieur Mathieu (Les Choristes) komponierte. Das "Warum toben die Heiden" muss man am besten sehr laut hören, denn hier tobt der Chor im wahrsten Sinne des Wortes und gibt alles. Sanfte Harfenklänge wiederum in Satz 7 beim Trio von Sopran, Tenor und Bariton. Im Satz 9 erklingt erneut die instrumentale Weise vom Anfang und der Chor stimmt zum Halleluja an. Spätestens hier reißt es mich! Die Stelle "in principio vigiliarum" ist sehr ergreifend ... Sehr spannend auch der Männerchor mit der Stelle aus Jesaja 62,1 "Um Zions Willen kann ich nicht schweigen ...". Dieser Satz endet fast lautlos. Alle Register werden gezogen im Schlusssatz, in der der Chor mit "sei fröhlich vor dem Herrn" nochmals erstrahlen darf.

Das Vokalensemble Rastatt unter der Leitung von Holger Speck vollbringt mit dieser Aufnahme eine musikaltechnisch einwandfreie Leistung. Alle Stimmen sind durchgängig als ausdrucksstark und technisch sehr sicher zu bezeichnen. Namentlich sind dies: Antonia Bourvé (Sopran), Gundula Schneider (Mezzosopran), Sabine Czinczel (Alt), Marcus Ullmann (Tenor) und Jens Hamann (Bariton). Auf der CD befinden sich noch kleinere Werke von Camille Saint-Saëns, die ich mir auch sehr gerne angehört habe. Es ist ein Orgelwerk dabei (Bénédiction nuptiale op. 9), die restlichen Stücke sind für Solisten, Chor und Orgel. Vor allem das Schlussstück "Tantum ergo", das fast elegisch dahinfließt, gefällt mir in seiner Kürze von 3,32 Minuten sehr gut. Die Gesamtspieldauer der CD ist 64 Minuten. Die Klangqualität ist einwandfrei.
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29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Januar 2007
Bereits beim Hören über einen "nur" herkömmlichen CD-Player offenbart diese SACD ein äußerst fein ziseliertes, filigranes Klangbild, frei von jeglichen Verzerrungen und Verfälschungen und von stupender Luftigkeit und Ortungsschärfe - schier so, als könne man um jeden der Sänger, um jedes Instrument herumgehen, so fein, daß keiner, auch nicht der kleinste all der kostbaren Töne dieser unvergleichlichen Musik verloren gehen kann. Und genau diese klangtechnischen Voraussetzungen auf höchstem Niveau verleihen Holger Specks Maßstäbe setzender Interpretation Flügel. Mit atemberaubender Sensibilität wird hier musiziert, frei von jeglichem süßlichem Gesülze, die Wahl der Tempi sowie die Dynamik von absolut zwingender Logik, Chor, Solisten und Orchester perfekt aufeinander eingestimmt, mit hoher Geschmeidigkeit, vollkommen aus einem Guß. All das zeugt von einem profunden Werkverständnis der Aufführenden. Das Vokalensemble Rastatt liefert erneut einen Beweis seiner Meisterschaft und seiner großen Bandbreite - beeindruckend besonders, welche Gewalten dieses vergleichsweise klein besetzte Ensemble beim "quare fremuerunt gentes" zu entfesseln vermag.

Einziger kleiner Kritikpunkt: ein wenig unterbelichtet ist der Part der Orgel im "Prelude", der mit seinem Französisch-näselnden, an ein Akkordeon erinnernden Charme in anderen Aufnahmen einen markanteren Akzent setzt.

Insgesamt aber: so eine Meisterleistung, die nichts "macht", die mit all ihrer wunderbaren Klangtechnik, all ihrem hohen musikalischen Können ganz demütig hinter das Werk zurücktritt, die geht voll und ganz unter die Haut, ist, entschlackt von jeglicher FALSCHER Weihnachts-Sentimentalität, in der Lage, den Hörer zu Tränen zu rühren. Und das hätte eigentlich in der Bewertung einen ganzen Sternenhimmel verdient...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Dezember 2014
Ein besonderer Hörgenuss! Das Weihnachtsoratorium Opus 12 von Camille Saint-Saensist ein sehr schönes lyrisches Werk.
Die Solistenstimmen sind sehr gut und die Aufnahme ist einwandfrei. Das Heft in der CD gibt reichlich Informationen über das Werk und die Ausführenden wieder.
Absolute Kaufempfehlung.
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am 10. Februar 2014
Abgesehen von der ohnehin tollen Musik, die ich für meine Frau ausgewählt habe, bin ich mit dem Anbieter sehr zufrieden
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