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am 17. Januar 2007
Diese Neuverfilmung von "Tristan und Isolde" könnte man zwar leicht mit Filmen wie "Braveheart" vergleichen, besonders wenn man sich auf die mittelalterlichen blutigen Schlachten bezieht, die in solchen Filmen bekanntlich nie zu kurz kommen ... aber "Tristan und Isolde" ist dennoch ganz eigenständig, individuell ... etwas ganz Besonderes.

Kostüme und Ausstattung versetzen den Zuseher direkt und glaubwürdig ins Frühmittelalter. Die Darsteller, allen voran die Hauptdarsteller James Franco und Sophia Myles, sind ausnahmslos grandios und sehr überzeugend. Die Drehorte (Irland und Tschechien) wurden fabelhaft gewählt.

Jemand, der sich hier einen schnulzigen Liebesfilm erwartet, ist fehl am Platz ... natürlich lässt es sich nicht abstreiten, dass manche Szenen hart an der Grenze zum Kitsch dahingleiten, aber das wird durch die Intrigen, die für Spannung sorgen, und die Kämpfe, die für Action sorgen, wieder mehr als wett gemacht.

Den Inhalt der Geschichte selbst werde ich hier nicht aufschreiben ... viel zu bekannt ist die tragische und von Missverständnissen und Lügen geprägte Sage von Tristan und Isolde. Es handelt sich hier um ein historisch-legendäres Liebespaar, das Romeo und Julia in nichts nachsteht.

Viel mehr bleibt mir nicht zu sagen ... dieser Film hat so viel zu bieten, dass garantiert für jeden etwas dabei ist. Also kann ich den Kauf nur empfehlen!
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am 10. November 2006
Leider ist dieser Film an den Kinokassen komplett untergegangen, ich denke, der Filmverleih wollte primär ein Teenie-Publikum ansprechen, aber dafür hat der Film zu viele ernste, erhabene Moment. Der Name Ridley Scott (als Produzent) verspricht ein gewisses Niveau bei historischen Filmen, und Genre-Freunde werden nicht enttäuscht sein. Tolle Landschaften, schöne Musik, gute Schauspieler und packende, förmlich explodierende Action an den richtigen Stellen. Nicht zu vergessen die Liebesgeschichte und die daraus folgenden Konflikte um Freundschaft und Pflichterfüllung, die wirklich glaubhaft ist. Rufus Sewell Darstellung des Königs ist hervorragend, James Franco als Tristan ist ok, Sophia Myles als Isolde ist bezaubernd! Fazit: Schöne Geschichte, tolle Umsetzung, kaufen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 2. Oktober 2009
Die romantische Sage von Tristan & Isolde kennen die meisten. Eine wunderschöne traurige Liebesgeschichte.

Aber dieser Film ist wirklich was Besonderes, vor allem wegen seiner Hauptdarsteller. Sophia Myles fällt hier sehr positiv auf. Die Rolle der schönen Isolde steht ihr sehr gut.

Eine fesselnde Präsenz ist allerdings auch James Franco. Er gibt eine sehr überzeugende Leistung ab als junger Krieger, wie auch als verliebter und zutiefst trauriger Liebender. Beide Schauspieler hauchen den Figuren so viel Leben ein und die dramatischen sowie die gefühlvollen Szenen wirken wirklich echt. Ein schönes Schauspiel über die wahre Liebe, die man nie vergisst.

Die Story: Nach dem Abzug der Römer in Britannien kämpfen die englischen Stämme untereinander, sehr zur Freude des irischen Königs Donnchadh, dem ihre Uneinigkeit nur noch mehr Macht über ihr Land bringt. Aber einer der englischen Fürsten, der Stammesfürst von Aragon, plant, alle starken Stämme zu vereinen, um der Macht Donnchadhs ein Ende zu bereiten. Doch der irische König handelt schnell, greift an, zerschlägt den Plan und tötet den Fürst von Aragon. Den Angriff überleben nur wenige, unter ihnen auch der junge Tristan von Aragon, der von Fürst Marke wie eigener Sohn großgezogen wird. Jahre später ist Tristan erwachsen, ein ehrenhafter Krieger und guter Kämpfer, der seinem König treu ergeben ist. Bei einem Rachefeldzug wird er schwer verletzt und für tot erklärt. Sein Bestattungsboot wird an die irische Küste getrieben, wo ihn die schöne Königstochter Isolde findet und gesund pflegt. Bei den beiden, die sich in einander verlieben, knistert es schon von der ersten unschuldigen Berührung an. Ihre Liebe ist intensiv und leidenschaftlich ...

Doch die Handlung nimmt unerwartet einen tragischen Verlauf und wird jeden, der nicht total abgestumpft ist, zum Weinen bringen. Ich konnte am Ende kaum meine Tränen zurückhalten.Ich liebe tragische Liebesfilme, die in der kalten Atmosphäre des Mittelalters spielen.

Ein gefühlvoller Film mit Stil. Wirklich sehr empfehlenswert.
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am 24. Juni 2010
Der Film ist zwar nur an die offiziellen Geschichte von Tristan und Isolde -angelehnt-, aber es handelt sich ja auch nicht um einen Dokumentarfilm. Die Liebesgeschichte steht klar im Vordergrund, die Story und Details gehen dabei aber keineswegs unter. Kostüme und Szenerie sind glaubwürdig. Was diesen Film für mich aber zu dem großartigen Werk macht, das einen Platz in meinem Regal verdient hat sind die Darsteller. Noch nie hat jemand so schön gelitten wie Tristan (James Franco) und noch nie gab es einen solch großen, gerechten, menschlichen König wie Marke (Rufus Sewell). Obwohl Isoldes Herz Tristan gehört (und man das auch gut nachvollziehen kann) kommt man einfach nicht umher zuzugeben, dass es Marke ist der die wahre Liebe verdient hätte. Aber so ist es eben - Liebe ist nicht gerecht. Und das gibt der Story tiefe.
Nach zweimaligen anschauen geht meine Sympathie immer mehr Richtung König Marke, was vielleicht auch an seiner englischen Originalstimme liegt (jeder der der englischen Sprache mächtig ist: Unbedingt anschauen!) Er ist nicht der junge gutaussehende Mann der jedem den Kopf verdreht, aber Aufrichtigkeit, Güte und Aufopferung in Person ohne dabei verweichlicht zu wirken.
Für viele mag dieser Film einfach nur eine Schnulze sein, man sollte aber nicht vergessen, dass Tristan und Isolde nunmal der Innbegriff von der Liebe bis zum Tod ist. Und dafür wurde dieses heikle Thema meiner Meinung nach großartig bearbeitet.
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TOP 1000 REZENSENTam 3. Januar 2013
Die Erzählung von "Tristan und Isolde" ist neben der Gralsgeschichte und der Sage um König Artus und seiner Tafelrunde einer der Stoffe, die von der erzählenden Literatur des europäischen Mittelalters sehr häufig bearbeitet wurden. Zahlreiche Dichter haben ihr dichterisches Können an der Gestaltung dieses spannungsreichen Stoffes erprobt.
Tristan (Thomas Brodie Sangster) ist der Sohn von Riwalon, dem König von Lohnois, der sich mit anderen britischen Fürsten trifft, um gemeinsam gegen das vorherrschende Irland zu kämpfen und zu erobern. Doch der irische König unterbricht das Treffen gewaltsam und Tristan verliert seinen Vater.
Er wird von König Marke (Rufus Sewell) adoptiert und dieser erzieht ihn liebevoll wie seinen eigenen Sohn Melot.
Als junger Erwachsener ist Tristan (James Franco) genauso wie auch Melot (Henry Cavill) begeisterter Krieger und sofort bereit der Fremdherrschaft der Iren ein Ende zu bereiten.
Nachdem einige irische Soldaten Sklaven als Tribut einfordern und auch Kinder und Frauen verschleppen, entscheiden sich die Männer unter Marke die Iren anzugreifen.
Doch im Kampf mit dem irischen Fürsten Morhold (Graham Mullins) wird Tristan von dessen vergifteter Klinge schwer verletzt und seine Männer halten ihn für tot. Der Tradition nach wird der vermeintliche Leichnam in einem Boot aufs offene Meer gelassen, dort strandet das Boot irgendwann an der irischen Küste. Gefunden wird Tristan von der Königstochter Isolde (Sophie Myles) und deren Zofe Bragnae (Bronagh Gallagher). Die in Heilkunde sehr belesene Königstocher pflegt den jungen Mann gesund und es kommt wie es kommen muss: Die beiden Jugendlichen verlieben sich unsterblich ineinander...
Kevin Reynolds lässt in "Tristan und Isolde" das frühe Mittelalter um ca. 600 n. Christus wieder auferstehen und ihm gelingt tatsächlich ein sehr guter Historienfilm, der die Liebesgeschichte sehr stimmig und atmosphärisch einfängt. Produziert wurde die tschechisch-deutsch-britische Produktion von den Brüdern Ridley und Tony Scott.
Kevin Reynolds war bereits mit "Robin Hood" schon im Historienfilmfach tätig, auf sein Konto geht aber auch die unvergessliche Filmgurke "Waterworld".
So erfolgreich lief die Mittelaltersaga allerdings nicht, er blieb bis heute wenig beachtet, was eigentlich schade ist, denn ein guter Historienfilm ist Reynolds Film auf jeden Fall.
Die magischen Elemente des Stoffes wurden reduziert, stattdessen setzte Reynolds vornehmlich auf die tragische Geschichte zweier Liebender - eine Geschichte, die zeitlos funktioniert und darüberhinaus ein noch sehr dunkles Zeitalter wieder auferstehen lässt.
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am 25. Juni 2011
Ein dramaturgisch gut aufgebauter Film. Alles ist aufeinander bezogen - alles gehört logisch und kausal zusammen - besser als in den (zumindest mir bekannten) Vorlagen.
Nur, was die Szenerie angeht: war damals wirklich alles nur düster und schmutzig? Es sind zumindest aus dem Hochmittelalter (okay - das ist ein paar Jahrhunderte später) Bilder überliefert, die eine ziemliche Farbenfreude bezeugen (z. B. Manessische Liederhandschrift). Das zur Kleidung und Ausstattung. Und es wird doch sicher auch mal die Sonne geschienen haben!

Gut geschildert ist, wie Tristan "liebeskrank" aus Irland zu König Marke zurückkommt, und dann leidenschaftlich die erste Möglichkeit ergreift, wieder zu Isolde zu kommen - indem er für Marke an dem Turnier teilnehmen will, dessen "Hauptgewinn" die Königstochter ist. Man ahnt schon den bevorstehenden Konflikt. Isolde hat ihm ja auf Anraten ihrer Dienerin ihre wahre Identität und ihren richtigen Namen verschwiegen. Sie hat sich als Zofe am Königshof ausgegeben. Deshalb kann Tristan unbesorgt für seinen König um die Königstochter kämpfen - er hat ja nicht die geringste Ahnung, dass es Isolde ist; er hofft vielleicht, dass, wenn er gewinnt, sie mit der Königstochter nach Cornwall kommt - in seine Nähe. Sie hingegen glaubt während dem Turnier, er sei einer der britischen Stammesfürsten, die um sie kämpfen.
Gut eingeführt wird Melot - hier der Sohn Markes - als enger Freund, aber durch die Zurücksetzung durch Marke auch als Neider Tristans.
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am 28. September 2007
Die Sage von Tristan und Isolde stammt aus dem frühen Mittelalter und dieser tragisch-schöne Stoff hat seither Dichter, Komponisten und nicht zuletzt auch Filmemacher beflügelt und immer wieder neue Variationen hervorgebracht. Diese deutsch-britische Ridley-Scott-Produktion unter der Regie von Kevin Reynolds ist beileibe nicht die erste Verfilmung des Schicksals der berühmten Liebenden, aber sie ist eine beeindruckende und unkonventionelle Neubearbeitung des alten Stoffes mit einer so geballten Ladung an Action, dass man die altertümliche Geschichte darin kaum noch wieder erkennen kann.

Die Stämme Britanniens werden nach dem Abzug der Römer vom irischen König Donnchadh (David Patrick O'Hara) beherrscht und ausgebeutet. Tristans Eltern sterben bei einem irischen Überfall und der Junge wird von Lord Marke von Cornwall (Rufus Sewell) wie ein Sohn geliebt und von ihm zu einem unbezwinglichen Ritter erzogen. Marke wehrt sich schließlich gegen die irischen Überfälle und bei so einem Kampf wird Tristan (James Franco) schwer verwundet. An der Küste Irlands wird er von Donnchadhs heilkundiger Tochter Isolde (Sophia Myles) gefunden und heimlich gesund gepflegt. Beide verlieben sich unsterblich ineinander, wobei Tristan die wahre Identität von Isolde nicht kennt. Tristan muss fliehen und die Wege der Liebenden trennen sich. Aber bald schon gibt es ein Wiedersehen, das allerdings nicht sehr glücklich ist, denn Tristan reist nach Irland um für Marke um die Hand der Königstochter zu kämpfen. Erst als er nach herrlich-schrecklichen Zweikämpfen gesiegt hat, lüftet die Prinzessin ihren Schleier und Tristan erkennt seine Geliebte wieder. Obwohl er Isolde unverbrüchlich liebt, ist Tristan seinem Freund und Lord Marke treu und bringt Isolde als Braut nach Cornwall wo sie Marke heiratet. Doch schon bald wird die Liebe der beiden übermächtig und Freundschaft und Treueschwüre sind vergessen. Ohne zu ahnen, dass sie den Frieden und die Sicherheit ihres Volkes gefährden, treffen sich die Liebenden heimlich. Aber Neid und Verrat lauert an allen Ecken...

Gute und schlechte Seiten:
Wenn ich entscheiden müsste, was mir an diesem Film besser gefallen hat, die wundervollen Landschaftaufnahmen von Irland oder die historisch absolut stimmigen Kulissen einer post-römischen Festungsanlage in Cornwall oder etwa die hervorragenden, nervenaufreibenden und perfekt choreographierten Kampfszenen, ich könnte mich nicht festlegen.
All das ist ausgezeichnet gelungen und verdient uneingeschränktes Lob. Ganz besonders lobend hervorheben möchte ich auch die Kameraführung und die dunkle Bilderwelt in diesem Film. Ob nun Landschaft oder Kostüme, alles hat eine düstere, monochrome Patina, die diesem Film einen wunderbaren, sehr authentischen mittelalterlichen Touch gibt. Insgesamt bekommt man hier einen absolut berauschenden optischen Input, der über so manche Logikschwäche im Drehbuch und über viele dümmliche Dialoge hinwegtrösten kann.
Und da bin ich schon bei meiner Kritik. An Oberflächlichkeiten und Logikschwächen mangelt es wahrhaft nicht in diesem Film.
Am meisten habe ich mich allerdings über die eher blutleer vermittelte Liebesgeschichte geärgert. Stellenweise hatte ich wirklich das Gefühl, Tristan und Isolde wären zwei alberne, hormonübersättigte Pubertierende bei ihren ersten sexuellen Experimenten. James Franco hat mich zwar als Schwert schwingender Ritter rundweg überzeugt, aber als unselig liebender Tristan ist er ebenso wie die schöne Sophia Myles als Isolde traurig gescheitert. Die Verzweiflung der beiden, ihr Liebesleid und die Tragik ihrer Situation kamen bei mir nicht glaubwürdig und bestenfalls halbherzig an.

Fazit:
Dieser monumentale Film hat es nicht ganz bis zum Meisterwerk geschafft obwohl die Vorzeichen dafür optimal standen. Er ist absolut spannend und ergreifend, auch wenn einen der Liebeskummer weitaus weniger berührt als der verzweifelte Heldenmut der britischen Ritter.
Ridley Scott hat hier etwas wirklich Sehenswertes produziert, allerdings hat er das tragische Potential der Geschichte zum Großteil verschenkt.

DVD 9:
Sprachen: Deutsch, Englisch, 5.1 Dolby Digital, 6.1 dts es, deutsche Untertitel,
Laufzeit ca.: 120 Minuten, Bildformat: 1.78:1, Ländercode 2/PAL.
Extras: Making of, Interviews, Musikvideo, Bei den Dreharbeiten, Fotogalerie, Trailer
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am 8. Februar 2007
Wirklich große Liebesgeschichten gibt es eigentlich relativ wenige. Neben der wohl bekanntesten, "Romeo und Julia", dürfte sich wohl "Tristan und Isolde" unmittelbar dahinter einreihen. Einige Parallelen lassen sich zwischen diesen beiden Geschichten sicherlich finden, doch tendiert "Tristan und Isolde" doch eindeutig in Richtung Saga, was natürlich auch dem Örtlichkeiten der Geschehnisses zuzuschreiben ist.

Wer, so wie ich, vollkommen unbehaftet in den Film geht und somit in keinster Weise weiß was ihn erwartet, der könnte hierbei sein wahre Freude haben. "Tristan und Isolde" ist keine reine Lovestory aus dem 6. Jahrhundert und lebt auch nicht von großartigen Dialogen welche Shakespeares großer Schreibkunst zugrunde liegen. Die große Stärke des Filmes liegt wohl darin, dass er gekonnt zwischen fast kitschigen Liebesszenen und gut in Szene gesetzten Kampfszenen hin- und herschwenkt. Dies alles natürlich vor der schönen und altbewährten Kulisse Irlands bzw. Englands. Zwar sind die Kampfszenen nicht Filmbestimmend, können aber in jeglicher Hinsicht überzeugen, da sie ganz nicht zu schnell geschnitten sind und somit auch gleichzeitig eine übermäßige Brutalität vermieden wird.

Im Vordergrund steht dabei natürlich stets die unerfüllte Liebe zwischen Tristan und Isolde, welche meiner Meinung nach sehr gut von James Franco und Sophia Myles verkörpert werden. Der Funke ihrer Liebe springt dabei durchaus auf den Zuschauer über, wirkt aber zu keiner Zeit übertrieben oder gar kitschig. Aber natürlich auch Rufus Sewell macht seine Sache als betrogener Lord Marke einwandfrei.

Die typischen Markenzeichen einer großen Liebesgeschichte, wie z.B. Wut, Leidenschaft, Enttäuschung und Verzweiflung kommen alle gut zu Geltung und sind gut in die durchaus etwas politisch angehauchte Thematik des Filmes integriert.

Rein vom optischen her konnte mich "Tristan und Isolde" sowohl in Form der guten Bilder und auch der Kameraarbeit durchaus überzeugen. Und wer seine Optik dabei auf die beiden Hauptdarsteller richtet, dürfte auch nicht enttäuscht werden. Auch Kostüme und Gepflogenheiten des Mittelalters wurden gut und durchaus detailgetreu wiedergegeben.

Alles in allem wird "Tristan und Isolde", auch durch diese hervorragende Verfilmung, wohl nie den Stellenwert von Romeo und Julia einnehmen. Wer jedoch nicht in erster Linie auf großartige Dialoge Wert legt, sondern sich statt dessen für das Mittelalterliche Großbritannien bzw. Irland interessiert, wird hieran sicherlich seine große Freude haben. Gute Darsteller, sehr gute Bilder und eine durchaus ansehnliche Story machen "Tristan und Isolde" für mich, als nicht unbedingt großen Fan von Liebesromanzen, neben "Romeo und Julia" zu den besten Film seiner Art - wenn es dabei um Sagen und Mythen geht.
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am 28. März 2016
Nicht mehr, nicht weniger...
Schöne Bilder, schöne Liebesgeschichte, ohne Happy-End, das ist das Fatale.....
Gut gespielt, traurig im Abgang....
Mehrfach gesehen, immernoch gemocht, einfach ein schöner Liebesfilm, so wie die Liebe häufig ausgeht, nämlich nicht glücklich...

Empfehle ich nicht bei Liebeskummer, das gibt großes Geheule, wer aber "gefestigt" daran geht und gerne solche historischen Liebesschnulzen guckt, immer `ran da!!!
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am 18. März 2008
Ein sehr schöner Film. ( mal abgesehen von den Kampfszenen - aber die gehören natürlich dazu) Man kann die Liebe der beiden Hauptpersonen toll nachvollziehen und die Sehnsucht danach. Mich erstaunt immer wieder, warum manche Leute sich diese Art von Filmen anschauen und sie dann als Schmachtfetzen abtun. Das "Tristan und Isolde" eine der ganz großen Liebesgeschichten ist, sollte doch Jedem bekannt sein, wieso wundern sich die Leute dann anschließend ? Für Leute die das Genre mögen, ein wirklich gelungener und toll besetzter Film.
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