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80
4,3 von 5 Sternen
Tristan & Isolde
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Der vorliegende Film "Tristan und Isolde" nimmt zwar Anleihen an alten Tristenlegenden und an gleichnamigen Versepen des Mittelalters aber, das was auf der Leinwand zu sehen ist, ist so weit entfernt von der in den Epen beschriebenen Minneleidenschaft als Mittelpunkt des menschlichen Lebens und der Unerlöstheit der in die Leidenschaft Verstrickten, dass ich keine Vergleiche ziehen mag.

Die Filmhandlung ist ins frühe Mittelalter verlegt. Irland bedroht die Stämme Britanniens. Diese beabsichtigen sich zu vereinen und unter der Herrschaft von Marke, dem König von Cornwell gegen Irland Front zu machen.

Bei wilden kriegerischen Auseinandersetzungen (sehr gut dargestellt) wird der tapfere Ritter Tristan (James Franco), das Ziehkind Markes, schwer verletzt. Man glaubt ihn tot und bestattet ihn in einem Boot auf dem Meer. Er strandet und wird von der irischen Königstochter Isolde (Sophia Myles) gefunden und geheilt. Die beiden verlieben sich ineinander, nicht wissend wer sie sind. Einen Liebestrank, der in der gesamten Tristandichtung geradezu essentiell ist, brauchen die beiden nicht, um ihr gegenseitiges Verlangen durch körperliche Vereinigung zu stillen.

Leider ist die dabei dargestellte Emotion für ein Jahrhundert-Liebespaar zu dürftig. Diese Liebe ist bereits zu Anfang lauwarm. Tristan flieht vor den Schergen des irischen Königs nach Cornwell und kommt als Freier für König Marke wenig später nach Irland zurück. In einem Turnier gewinnt er die Königstochter für seinen König.

Als er feststellt, dass es sich bei der Tochter um Isolde handelt, versucht er sich zunächst damit abzufinden. Die wohltemperierte Begierde treibt die beiden allerdings nach der Eheschließung Markes mit Isolde immer wieder zueinander und führt dazu, dass die politische Macht Markes zur Disposition steht.
Tristan muss sich entscheiden...

Der Film ist für mich als tragischer Liebesfilm wenig überzeugend. In meinen Augen ist er in erster Linie ein mittelalterliches Kampfspektakel. Als solches wiederum finde ich den Streifen gelungen.

Überzeugen Sie sich selbst.
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16 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Februar 2007
Ein Wort vorweg. Ich habe den Film mit drei anderen Personen gesehen, und alle drei (zwei Männer und eine Frau) fühlten sich von "Tristan & Isolde" sehr gut unterhalten. Der Film erfüllt damit sicherlich seine Hauptaufgabe, und das gut. ich möchte aber trotzdem ein zwei Dinge nennen, die mich persönlich erheblich gestört haben, so dass man entscheiden kann, ob einen dieses Drama reizt oder eher nicht.

Dialoge: Es haben ja schon einige Rezensenten vor mir erwähnt, dass man nicht allzuviel erwarten sollte. Aber gerade in den Szenen sind zwischen Tristan und Isolde hatte ich immer wieder das Gefühl, zwei verknallten Teenagern in der U-Bahn zuzuhören. Ich weiß, es sind Teenager, und Teenager sind wohl auch die Zielgruppe des Films, aber bei einem so klassischen Stoff hätte ich doch etwas mehr Tiefe erwartet.

Geschichtlicher Hintergrund: Der Film will uns unbedingt einen greifbaren Hintergrund liefern und liefert eine Mähr über den König von Cornwall (stimmt ja wohl noch), der "England" (gab es so wohl ja noch gar nicht)einen will. Natürlich ist der König ein grundguter und will nur, dass England endlich Ruhe hat vor den bösen, bösen Iren. Das der hinter solch simplen Vorstellungen, die schon bei Königreich der Himmel das Vergnügen trübten, steckende Geist dem der amerikanischen Aussenpolitik ähnelt, muss einen nicht verwundern, muss einem aber auch nicht gefallen.

Ansonsten erfüllt der Film gekonnt die Anforderungen des amerikanischen Unterhaltungskinos. Wer mehr nicht erwartet, ist sicherlich gut bedient.

Und was man dem Film sicherlich zu gute halten muss, ist die Tatsache, dass er nicht für alle Beteiligten ein gutes Ende bereithält und daher aus der tragischen Liebesgeschichte nicht das macht, was "Der erste Ritter" aus der Artussage gemacht hat.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Februar 2009
Auf "Tristan & Isolde" bin ich durch die zahlreichen You-Tube-Videos aufmerksam geworden. Als ich mir den Film schließlich in voller Länge angesehen habe, war ich enttäuscht. Kevin Reynolds kennt man als Regisseur des Mittelalterspektakels "Robin Hood - König der Diebe", und wie schon Kevin Costner recht zielgruppengerecht durch die Wälder geritten ist, darf man vielleicht nicht erwarten, dass "Tristan & Isolde" mehr Seele hätte - obwohl die freie Interpretation der Legende jede Menge Raum dazu gelassen hätte.

Magische Momente fehlen gänzlich. Nicht einmal, wenn sich Tristan und Isolde verlieben - was ziemlich fix und ohne viel Drumherum geschieht. Ich fand den Film nicht einmal kitschig, weil Regisseur und Drehbuchautoren es versäumt hatten, dafür zu sorgen, dass man wirklich nachvollziehen kann, was in den beiden vor sich geht. Ich sah es jedenfalls nur wenig "knistern". ;)

Sehr gut gefallen hat mir Sophia Myles, die Darstellerin der Isolde. Sie spielt sehr glaubwürdig und sympathisch. James Franco hingegen läuft die meiste Zeit des Films leidend durch die Gegend, und das ermüdet irgendwann, weil eine Träne im Auge noch keinen tragischen Helden macht. In den Kampfszenen macht er durchweg eine gute Figur, aber als unglücklicher Liebender hat er mich nicht überzeugt. Eine Rezensentin nannte seine Darstellung "blutleer". Dem muss ich leider zustimmen. Ob das aber jetzt an seinen schauspielerischen Fähigkeiten oder am Drehbuch liegt, kann ich nicht beurteilen, weil ich diesen Schauspieler bisher nicht kannte.
Rufus Sewell versprüht hingegen eine Menge Charisma als betrogener, grundgütiger Lord Marke.

Vielleicht ist die Kombination aus Mittelalteraction- und Liebesfilm eine schlechte, oder aber ich bin (mal wieder) zu anspruchsvoll. ;) Und so kann man sich fragen, ob der Film mehr berühren würde, hätten die Macher mehr Wert auf die Charaktere gelegt, anstatt Stereotypen zu zeigen. Auch die Landschaft hätte eine Menge mehr zu bieten gehabt anstatt die kleinen (aber zugegebenermaßen feinen) Kostproben.

Wer also einen netten, kurzweiligen Mittelalterfilm ohne nennenswerte Highlights oder Anspruch sehen möchte - kurz: etwas zum Anschauen und wieder vergessen - ist mit "Tristan & Isolde" sicher gut versorgt.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Dezember 2009
Über die Story wurde in den Rezensionen schon genug berichtet, letztendlich ist die Mischung aus harten Mittelalter-Kampfszenen für die Jungs und romantischen Kitsch-Gesplänkel für die Mädchen, weder Fisch noch Fleisch.
Trotz allem kann man nicht behaupten das der Film schlecht ist, dazu ist er zu aufwendig inszeniert, Kulissen und Landschaften machen einiges her. Besonders hervorheben muss man auch den grossartigen Rufus Sewell der mit seiner Darstellung des englischen Königs Charisma ohne Ende an den Tag legt - neulich hat er auch schon wie ich fand den durchschnittlichen "The Illusionist" mit seiner Darstellung aufgewertet.
Kann man gucken, muss man nicht kaufen wie ich finde.
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am 26. Mai 2015
Für alle, die historische Romanzen mit nicht allzu viel Niveau mögen, ist dieser Film bestimmt das richtige. Die beiden Protagonisten liefern eine solide schauspielerische Leistung, sonst ist er aber nichts besonderes.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. August 2009
Die Idee ist gar nicht mal so schlecht, das seit ewigen Zeiten von Richard Wagner bayreuth-mässig besetzte Thema zu verlagern und zwar auf die ebenso uralte Feindschaft zwischen Engländern und Iren. Voller, schnell geschnittener Action-Szenen kann das Abenteuer der immerwährenden großen Liebe durchaus fesseln. Die überwiegend in dunklen Farben gehaltenen Bilder, die die wunderschöne Landschaft nicht aussparen, schaffen Atmosphäre. Erst gegen Ende wird der Kampf etwas unübersichtlich, wenn es um letzte Werte wie Loyalität, Gefolgschaft, aber auch Verrat und Eigennutz geht. Der Text im Abspann versöhnt alle Kritiker wieder und verweist auf den Tatbestand, dass es sich hier um eine Legende handelt, die vielleicht wegen ihrer Unerfüllbarkeit die Menschen immer wieder umtreibt.
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3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Oktober 2007
Also als ich mir den Film ansah hatte ich mehr erwatrtet...ich finde es ist ein bisschen zu undglaubwirdig dargestellt, aber zum einmal schaun reichts alle male.
Also für einen netten Film Aben perfekt geeignet aber ich wirde mir nicht die DVD kaufen, sondern mir sie lieber für einmal ausleien, den wenn man ihn einmal angesehn hat muss man ihn eigentlich nicht noch einmal sehnen
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. September 2008
Ich fand diesen Film nicht sehr mitreißend. Eigentlich stehe ich auf Ritterromantik, "Der erste Ritter" ist mein absoluter Lieblingsfilm, an den kam "Tristan und Isolde" aber nicht ran. Er endet unglaublich traurig und die beiden Figuren wirken irgendwie pubertär. So wie verliebte Teenies. Tristan rennt immer mit Trauermiene herum, das nervt etwas. Isolde wirkt sehr kindisch. Sie kann sich nicht so recht entscheiden, was sie will. Viele Kampfszenen, allerdings auch recht blutig, mit Köpfeabschlagen und so...
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2 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Dezember 2006
Der Film ist teilweise recht unterhaltend...doch wenn man das Buch gelesen hat ist man enttäuscht. Der Film reduziert stark die Handlung. Teilweise ist er sehr kitschig. Der Schauspieler der Tristan verkörpert ist eine Fehlbesetzung, da er die Anmutigkeit und Intelligenz des wahren Tristans nicht widerspiegelt. Streckenweise ist der Film auch sehr langweilig...der Film ist meiner Meinung nach nicht empfehlenswert...nur für Fans des Mittelalters oders des Kitschs.
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