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am 12. Januar 2016
...da gehen die Meinungen weit auseinander. Objektiv betrachtet liegt die Wahrheit wohl in der Mitte mit Tendenz nach oben.

Nach erfolgreichem College-Abschluß tingeln die beiden sexgeilen Amerikaner Paxton und Josh mit dem ebenso besessenen Isländer Oli durch Europa. In Amsterdam treffen sie eine suspekte Gestalt, die ihnen den Tipp gibt, ihr Glück in der Slowakei zu versuchen. Kaum im dortigen "Hostel" angekommen, werden sie auch gleich fündig und dürfen sich in der ersten Nacht mal so richtig austoben. Doch am nächsten morgen ist Oli verschwunden und kurz darauf verschwindet Josh. Paxton ahnt bei der Suche nach ihnen nicht, daß ihm ein grauenhafter Alptraum bevorsteht, hinter dem eine perverse "Vergnügungs"-Maschinerie steckt..

Die Werbetrommel für diesen Streifen wurde seinerzeit eifrig und auf clevere Art gerührt, so daß man sich dem Impuls, ob man wollte oder nicht, kaum entziehen konnte.
Tatsächlich hat es Regisseur Eli Roth mit diesem Low Budget-Schocker geschafft, dem Genre Horrorfilm(?) seinen Stempel aufzudrücken, wobei es in der Tat schwer zu sagen ist, ob auf geniale oder sträflich grobschlächtige Weise.
Roths Film folgt scheinbar den Regeln des Slasherfilms: ein paar Hochschulabsolventen, die einmal mehr schneller zu sein scheinen, wie die Intelligenz, die ihnen nachläuft, sind auf der Suche nach willigen Gespielinnen und verbrennen sich dabei gehörig die Finger.
Gegen die Gewohnheit stellt die Gefahr hier allerdings nicht ein unter Umständen nur lächerlicher Axtschwinger dar, sondern ein (in dieser Größenordnung kaum realistischer) korrupter Apparat, der es kranken, ob ihres Reichtums vom Leben gelangweilten Individuen ermöglicht, gegen Bezahlung gekidnappte Touristen auf abartige Weise zu Tode zu foltern.
Das dies auch explizit gezeigt wird, kann man den Machern zwar als gewaltverherrlichend vorwerfen, nur ist es fraglich, ob die Geschichte ohne solch drastische Szenen diesselbe durchschlagende Wirkung hätte.
Grundsätzlich sollte ein guter Horrorfilm auch ohne blutige Ekelszenen auskommen, aber in diesem speziellen Fall waren sie vielleicht tatsächlich notwendig, um die hier vorherrschende menschliche Verrohung entsprechend spürbar zu machen.
Mit etwas gutem Willen läßt sich aus diesem Horrortrip eine Art von Gesellschaftskritik herauslesen, unbestreitbar wird jedoch von Anfang bis Ende eine unheilvolle und bedrohliche Atmosphäre sowie ein gewisses Maß an Spannung geboten, was längst nicht jeder Genrevertreter für sich beanspruchen kann.
Den sich aufdrängenden Eindruck, die Slowakei wäre nur ein Reiseziel für komplett Wahnsinnige, sollte man hingegen nicht allzu ernst nehmen, auch wenn das eigentümliche Flair Osteuropas und dessen Einwohner effektiv und recht schamlos ausgebeutet werden.
Die unbekannten Darsteller wirken zunächst gnadenlos stereotyp, überstehen aber mit zunehmender Laufzeit den Spagat zwischen jugendlicher Jovialität über panische Todesangst bis hin zu grimmiger Entschlossenheit.
Das es massig Kritik hagelte, ist nicht sehr verwunderlich, sonderbarerweise stört sich aber kaum jemand daran, wenn in einem auch auf vordergründige Unterhaltung abzielendem Kriegsfilm Gedärme und Körperteile durch die Landschaft fliegen.
Die Gesetze der Logik zu hinterfragen, ist bei diesem Genre sowieso nicht am Platz, wobei es auch in dieser Hinsicht weit schlimmeres gibt.

Abschließend läßt sich sagen, daß es sich nicht unbedingt um einen Meilenstein der Superlative dreht, es aber auch vermessen wäre, den Film auf ein pornographisches Gewaltspektakel zu reduzieren, da mit seinen verstörenden Bildern beim Zuschauer schon ein beunruhigendes Gefühl der Beklemmung hinterläßt (oder hinterlassen sollte).
Das dies nur schwer zu ertragen und nicht jedermanns Sache ist, versteht sich dabei von selbst, nur sollte man sich gerade hier vorher darüber im klaren sein, worauf man sich einläßt.
Dieses Werk uneingeschränkt zu empfehlen, ist ein Kapitel für sich, aber mir persönlich ist es dennoch 4 Sterne wert, da es dem Genre neue Seiten abgewinnt und dem ganzen eine bizarre Note gibt.

Die "Extended Fassung" (keine Jugendfreigabe) ist der Kinoversion definitiv vorzuziehen, da sie absolut uncut ist. Neben mehreren Audiokommentaren befindet sich auch ein etwas ausschweifendes "Making of" auf der Bonuspalette.

PS:
Hallo "Helmut",

ja, ich war so unverfroren, diesem Film 4 Sterne zu widmen. Nein, ich bin nicht krank, sondern erfreue mich bester Gesundheit. Solltest Du anderer Meinung sein, dann behalte sie bitte für Dich. Es will nämlich nicht die ganze Welt an Deiner "Mission" teilhaben. Im voraus meinen aufrichtigen Dank.
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am 26. Dezember 2015
In der Beschreibung hört sich der Film eher einfallslos und klischeehaft an, ist er aber ganz und gar nicht. Zunächst wirkt das Ganze wie ein schlechter Softporno mit Collegekids, bis es sich im wirklichen 'Hostel' dramatisch wendet. Ab dann ist der Film absolut für jeden Fan von extrem brutalen Horrorfilmen bzw. Splattermovies geeignet. Bei der Szene mit dem Auge war sogar meine persönliche Ekelgrenze überschritten, da ich solches an Augen überhaupt nicht sehen kann. Fünf Sterne gibt es von mir, weil man am Schluss im Gegensatz zu den meisten Horrorfilmen, bei denen es die Chance auf ein gutes Ende nicht mal gibt, richtig Spannung geboten bekommt und mitfiebern kann. Mein persönliches Highlight: die Rache an den Peinigern! Fazit: Absolut sehenswert und viel besser als erwartet, wenn auch- wie viele andere Filme aus diesem Genre (man denke nur an die 'Spiele' bei Saw) auch - ziemlich krank.
Und ein Spoiler (!!) zum Schluss: das unerwartete Happy End hat mich sehr erfreut.
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am 29. Oktober 2009
"Hostel" verkörpert alles, woran das Horrorgenre dieser Tage krankt. Angst wird nicht mehr durch ausgefeilte, bedrohliche Szenarien, klaustrophobische Inszenierung erreicht, verstört auch nicht mehr auf psychologischer Ebene, sondern zelebriert ohne Sinn und Verstand die Gewalt. Das ist dann alles mögliche, z.B. abstoßend, widerlich und primitiv; es ist aber sicher nicht furchteinflößend und hat mit den Ursprüngen des Genres kaum noch etwas gemein.

Ich möchte mich gar nicht großartig zu diesem grenzdebilen Machwerk auslassen, nur ein paar Punkte, was Regisseur Eli Roth so alles falsch gemacht hat:

Die Hauptcharaktere sind, salopp gesagt, ziemlich dumme Flachzangen; absolut oberflächliche Figuren, die der Zuschauer nicht kennenlernt, mit denen man sich nicht identifizieren kann, deren Leiden einen überhaupt nicht juckt. Ein Horrorfilm, in dem einem das Wohlergehen der Opfer komplett egal ist, kann nicht funktionieren.

Psychologische Ebene. Ist in "Hostel" quasi nicht existent, somit kann man sich diesen Punkt schenken.

Subtilität darf ebenfalls nicht erwartet werden. Horror bedeutet im Lateinischen so etwas wie "Schauder" und "Grausen". Eli Roth hat seine eigene Definition geschaffen: Menschen werden mit Hämmern und Sägen und Bohrern gefoltert und zerstückelt, die Kamera hält gnadenlos drauf, fertig ist das Ergebnis: Tortureporn (Folterporno).

Handlung. Siehe psychologische Ebene. Hanebüchen, Logikfehler und menschenverachtende Vorurteile wohin man sieht, Dialoge für die man sich selbst als Zuschauer schämt. Somit ist eine wirkliche Handlung im eigentlichen Sinne nicht vorhanden.

Wer an all diesen Punkten nichts auszusetzen hat, und gerne zusieht, wie Menschen auf möglichst brutale Weise gefoltert werden, möge zugreifen. Ich persönlich kann niemandem dazu raten, "Hostel" ist einfach nur ein sehr primitiver, dummer Film.
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am 28. Dezember 2006
Für diesen Film fällt mir spontan nur ein Wort ein: Krank. Wer sich so etwas einfallen lässt muss irgendwo einen Dachschaden haben!

Dass Fans von Splattermovies diesen Film nocht mögen ist klar, dafür fließt zu spät zu wenig Blut. Auch von der Logik her gibt es einige Ungereimtheiten (z.B. Bahnhofsschilder... In welchem Land sind wir eigentlich???).

Doch ungeachtet dessen hat dieses Werk auch Qualitäten. Dieser plötzliche Umschwung von Softporno auf Ekel-Thriller ist extrem abrupt, aber genau deswegen ungemein effektvoll. Die Spannung wird über einen langen Zeitraum eher gemächlich aufgebaut, dafür nimmt der Film gegen Ende immer mehr Fahrt auf. Eine Grausamkeit folgt der nächsten und selbst gegen Ende wird immer noch eins draufgesetzt! Dabei wird zumindest einmal meine persönliche Ekel-Grenze übertroffen (Augenszene). Die letzten 30-40 Minuten haben einfach ein halsbrecherisches Tempo!

Der Vergleich mit Saw ist sichherlich nicht angebracht, da Saw wesentlich mehr Spannung durch Psychologische Elemente eingebracht hat und ein deutlich besseres Storyboard zur Verfügung hatte.

Trotzdem hat dieser Film einen gewissen Reiz, dem man sich nicht erwehren kann. Wer daher einen halbwegs Ekelresistenten Magen hat (Die Bein-Säge-Szene aus Saw wird an Ekelhaftigkeit weit übertroffen, da - nicht wie bei Saw - gnadenlos draufgehalten wird), etwas Geduld mitbringt und logische Fehler übersehen kann, der sollte Hostel eine Chance geben. Ohne dabei zu Verschweigen, dass die Kritik der Vorredner durchaus Berechtigung hat.

Krank!
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am 16. Juni 2006
Das dieser Film sehr kontrovers diskutiert werden würde war mir klar. Allerdings sollte jeder der diesen Film als bloße Gewaltverherrlichung ansieht mal überlegen ob nicht evtl. doch ein Fünkchen Wahrheit an dem perversen Treiben sein könnte. Wer weiß den schon wieviele kranke Typen mit 'nem Haufen "Kleingeld" in der Tasche sich solche abartigen und sadistischen Spielchen kaufen können. Unsere gesamte Gesellschaft ist verkommen und pervers dazu. Da ist es bestimmt nicht abwegig wenn der Meister des Wahnsinns Hr.Tarantino einen solchen Film auflegt und der Gesellschaft einen Spiegel vorhält. Für alle Freunde des Splatter/Horror-Genres kan man nur sagen ansehen und für alle anderen gilt besser wegsehen.
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am 13. März 2007
Sexgeile amerikanische (und isländische) Rucksacktouristen, willige europäische Frauen, Drogen, brutale Osteuropäer und ebenso brutale Mitteleuropäer. Die Zutaten, aus denen dieser Film gestrickt ist.

Die erste Filmhälfte handelt von der Suche nach dem schnellen (und einfachen) Sex. Man fühlt sich an Eis am Stiel und American Pie erinnert (nur nicht so lustig). Dann schlägt der Film in eine brutale Sado-Maso-Show um. Mitunter ecklig, aber nie wirklich beängstigend. Zum Abschluss wird der Film zu einer (unverhofften) Clint Eastwood/Charles Bronson Rachefarce.

Das Bild ist gut, der Ton bringt die Heimkinoanlage zum freudigen brummen.

Viel wurde erzählt über diesen Film. Ja, er ist brutal. Ja, er ist erschreckend. Aber die Brutalität verliert sich schnell in der Lächerlichkeit. Und soviel gehacke, gebohre und geschnibbele ist nun auch wieder nicht vorhanden.

Wer einen wirklich spannenden Film sehen will, sollte zu Saw oder Das Schweigen der Lämmer greifen. Dort ist die Brutalität nicht auf die Bilder beschränkt, sondern wird im Rahmen der Handlung erzeugt.
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am 5. März 2007
Nach den ersten Kritiken, die ich gelesen hatte, war ich nicht sonderlich angetan, aber der Film selbst hat mich dann eines Besseren belehrt: wider Erwarten konnte er mit tollen schauspielerischen Leistungen aufwarten (Jay Hernandez, Barbara Nedeljakova, Jennifer Lim) und das Drehbuch hatte - vor allem für einen Horrorfilm - einige unerwartete Kniffe (Austausch des Protagonisten, Charakterwandel einer Figur).

Außerdem kommt die Story nicht so platt daher, wie oft in den Kritiken behauptet wurde, denn der Film zeigt drastisch die Verhandelbarkeit menschlichen Lebens in Zeiten der Marktwirtschaft und Globalisierung und schreckt dabei auch vor dem Zitat der Brennöfen in KZs nicht zurück.

Besonders beeindruckt hat mich vor allem das filmische Statement zur Käuflichkeit von Fleisch und Leben in jeglicher Form: Schlachthöfe, Bordelle, Folter - und wie leicht man in eine Situation rutschen könnte, in der andere über den eigenen Körper verfügen.

Typisch für Tarantino und auch japanische Filme derselben Machart: Einsatz von Blut in unrealistischen Mengen, und auch vielen Körperteilen sieht man ihre Künstlichkeit an, was ich aber nicht als Manko sehe, sondern der Künstlichkeit des gesamten Horrorgenres Rechnung trägt (abgesehen davon war es eine Low-Budget-Produktion). Für Fans japanischer Filme der härteren Gangart: Takashi Miike hat einen kurzen Gastauftritt!

Die deutsche Synchro ist indiskutabel, unbedingt auf Englisch ansehen. Der wichtigste Schlüsselsatz des gesamten Filmes wurde falsch übersetzt und gibt somit überhaupt keinen Sinn mehr, außerdem geht viel vom Flair der Vielsprachigkeit verloren. Als besonderes Schmankerl versteht man als deutscher Zuschauer einen wichtigen Dialog in einer der Folterszenen.

Ich finde den Film sehenswert - ebenso die Audiokommentare und das Making Of - und konnte absolut verstehen, warum Tarantino ihn produzieren wollte. Allerdings trotz der Künstlichkeit nichts für schwache Nerven!
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am 5. Mai 2016
Meisterwerk. Ganz klar. Dieser film fühlt sich echt an, hat Spannung, ist rasant und trotzdem eine message verankert.absolut großartig. Nur der Teil 2 ist noch besser.
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am 4. Oktober 2006
Wie fängt man am besten eine Rezension zu solch einem Titel an? Ich versuchs mal folgendermaßen: in meinem Leben als Horror- und Thrillerfan habe ich mittlerweile schon einige "brutale" Filme hinter mir gelassen, ohne jedoch wirklich abgestoßen oder psychisch tief berührt worden zu sein. Schließlich muss man immer noch zwischen Fiktion und Realität differenzieren können. "Hostel" ist in diesen Punkten eine kleine Ausnahme. Was hier an Blutrünstigkeit geboten wird übersteigt sogar die Grenzen des schlechten Geschmacks und geht meiner Meinung nach schon in Richtung Menschenverachtung und Gewaltverherrlichung.

Der Plot scheint nichts anderes als ein Vorwand für Gewaltdarstellungen perversester Art zu sein. Nicht dass ich hier den moralischen Zeigefinger erheben möchte, doch erinnern uns Gänge voller Kammern, in denen hilflose Menschen zu Tode gequält werden, nicht an unsere eigene Geschichte? Gewalt in Filmen hat mich noch nie gestört. Wenn sie aber in solch einem Zusammenhang stattfindet kann ich das selbst als abgebrühtester Horrorfan nicht mehr gutheißen. Muss man Schock- und Ekeleffekte um jeden Preis erreichen? Ich finde nicht. Sind es im druchschnittlichen Horrorfilm nämlich irgendwelche Verrückten oder Zombies/Dämonen, etc., die Gewalttaten begehen, so wird hier ein Bild von einem Menschen gezeichnet, der zu allen nur erdenklichen Gewalttaten bereit ist. Er wird dazu aber nicht gezwungen: er geilt sich daran auf und zahlt sogar noch dafür! Mit viel Phantasie könnte man dieses Machwerk noch als Gesellschaftskritik interpretieren, ich bezweifle aber stark, dass dies die Intention des Regisseurs war.

Schlussendlich muss jeder selbst urteilen, ob hier die Grenzen der Ethik und des guten Geschmacks überschritten wurden. Als Schocker eignet sich dieser Film allemal. Sieht man ihn aus dieser (und NUR aus dieser) Perspektive, dann ist er immer noch 3 Sterne wert.
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am 24. Juli 2007
Also zunächst einmal möchte ich mal anmerken, dass es auch Horrorfans gibt die nicht nur auf Splatter stehen. Ich gehöre teilweise mit in diese Schiene. Splatter ja, aber es muss nicht immer sein. Momentan bin ich soger mehr für Filme die richtig an die Nerven gehen (die Psychoschiene). Weniger hohles Abmetzeln und mehr Nervenkitzel.
Hostel ist ein verdammt guter Film. Für mich deckt dieser Film alles ab was für mich einen guten Horrorstreifen ausmacht:
- Szenen die total an die Nerven gehen
- Spannung ohne Ende
- Gute Story (damit meine ich nicht die gegenwätige Geschichte der drei männlichen Hauptfiguren, sondern den Hintergrund des Ganzen)
- Folter - bzw. Gewaltszenen
Zugegeben, die Dialoge sind manchmal etwas platt - aber in welchem Horrorfilm sind sie das nicht selbst in Texas Chainsaw Massacre waren die manchmal echt öde...)?! Ich erinner mal an ganz alte Filme, aus den 80er und 90ern (von denen aus den Jahrzehnten davor wollen wir mal garnicht erst anfangen). Da sind ganz oft sogar die Synchro-Stimmen totaler Mist.
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