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am 6. August 2007
... denn dieses Album ist definitiv die Krone dessen, was Quorthon jemals herausgebracht hat. Und darüber hinaus auch noch das Bathory-Album mit der saubersten Produktion. Und dennoch etwas, was nicht allen Fans gefällt.
Denn dieses Album ist ganz sicher kein Black Metal und eigentlich auch kein Viking Metal (den Ausdruck gab's damals auch noch nicht), sondern eher etwas Größeres. Die Epik, die Arrangements und die Ruhe, die von den Kompositionen ausgeht hat schon beinahe einen meditativen Charakter. Sogar das Wort "psychedelisch" huscht einem beim Hören immer wieder durch den Kopf.
Wer hätte zuvor gedacht, das man mit solchen Worten jemals ein Bathory Album beschreiben kann?
Einzig Quorthons Stimme ist und bleibt Geschmackssache. Entweder man mag sie oder nicht.
Ich persönlich halte Twilight of the Gods für ein echtes Kleinod skandinavischen Songwritings und kann es nur jedem empfehlen, der sich an melodiösen Gitarren und atmosphärischer Dichte erfreuen kann.
5 Sterne für das Meisterwerk des leider viel zu früh von uns gegangenen Quorthon.
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am 17. Februar 2007
Twilight Of The Gods, das Album nach dem legänderen Hammerheart. War der Vorgänger mitunter rau und grade dadurch voller Energie, war er eher kantig, so ist der Nachfolger, Twilight Of The Gods, ganz anders. Schon der 14 minütiger Titelsong am Anfang lässt sich Zeit, mit einer cleanen Gitarre bei Windgeräuschen langsam aufzukommen und am Ende ebenso auszuklingen. Auf diesem Album herrschen verspieltere Gitarrenparts über mehrere Minuten, langsame Kompositionen und immer die Steigerung zum Pathos hin. Eigentlich fangen alle Lieder auf diese Weise an, ohne deshalb gleich zu klingen, alle steigern sich, man hört sehr viel mehr Chor als auf Hammerheart, alles ist etwas ruhiger und langsamer. Diese Ruhe ist ein zweischneidiges Schwert: einerseits ist Twilight Of The Gods noch weitaus epischer, andererseits fehlt eben jene rauhe Energie von Hammerheart oftmals. Dieser Umstand äußert sich auch in der Produktion: die cleanen Gitarren sind sauberer, oft im Vordergrund und deutlich hörbar, die verzerrten etwas nebensächlich.

Alle Lieder sind epische Kompositionen, die Atmosphäre ist sehr wichtig, kommt mir aber zu einseitig auf. Eigentlich gehen die erstem 6 Songs etwa in die selbe Richtung von Klimax, Pathos und Wikingerträumerei und sind dazu auch noch sehr gleich im Klang, selbe Instrumente, selbes Zusammenspiel, usf., nur der Rausschmeißer verzichtet auf lange Instrumentalpassagen und lebt quasi ausschließlich vom Gesang, was eienn erheblichen klanglichen Unterschied ausmacht; trotzdem pathetisch und voller Bombast.

Man sollte wie gesagt erstmal reinhören, mir ist die CD etwas zu eintönig, ansonsten ist das aber ganz großer Vikingmetal der etwas ruhigeren Art. Wenn man die Richtung des Albums mag, wird man jeden Song lieben, aber grade Fans von Moonsorrow u.Ä. könnten sich hier langweilen, auch Freunde der etwas raueren Energie.
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am 1. Januar 2010
Wenn man dieses Album überhaupt als "Viking-Metal" bezeichnen kann.

Die Musik ist hymnenhaft, elegant und glänz durch wunderschön arrangierte Melodiestrukturen. Durchaus hörbar, auch für diejenige, die mit Metal etc. nicht ganz so viel anfangen können. Kein Geschreie, keine übersteuerten Gitarren, keine besondere Härte in Hinblick auf die Geschwindigkeit der Songs.

Ein durchweg tolles Album. Sanfte epische Musik, die natürlich gewollt, die Gegenwart von Odin, Thor und den Rest der germanischen Götterwelt, beinahe spürbar macht. Wer mit diesen Mythen nichts anfangen kann, sollte jedoch lieder die Finger von "Twilight Of The Gods" lassen.

Noch ein paar Infos:

Der Kopf der Band "Bathory", die eigentlich nie wirklich existiert hat, heißt (oder besser gesagt hieß) "Quorthon" (bürgerlich Thomas Forsberg).

Texte, Musik, Instrumente und alles was "Bathory" verkörperte, hat er praktisch im Alleingang umgesetzt. Eigentlich ein Genie, als solches jedoch kaum beachtet. Er starb er im Alter von nur 38 Jahren an Herzversagen.

Die Band "Bathory" gründete er im Alter von 17 Jahren im Jahr 1983.

Seine ersten drei Alben "Bathory (1984)", "The Return Of Darkness And Evil (1985)" und "Under The Sign Of The Black Mark (1987)" kann man wohl ohne weiteres als "Black Metal"-Alben bezeichnen. Die vierte Scheibe "Blood Fire Death (1988)" tendierte dann mehr zum "Death Metal". Erste Ansätze von "Viking Metal" waren jedoch bereits unverkennbar. Mit "Hammerheart (1990)" und diesem Album aus dem Jahre 1991 war der "Viking Metal" praktisch geboren.

Im Gegensatz zu "Hammerheart" fällt "Twilight Of The Gods" jedoch wesentlich ruhiger und emotionaler (und fast klassich) aus.

Quorthon, ein Pionier, hat uns mit "Twilight Of The Gods" ein großartiges Werk hinterlassen, welches Anerkennung und Respekt verdient.
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am 27. Januar 2013
Bathory war ein Projekt mit vielen Gesichtern. Zu Beginn der Schaffenszeit im Black-Metal gewildert, später dann den Viking-Metal in die Welt hinausgetragen um kurz darauf üblen T(h)rash zu spielen und auf Solopfaden als Quorthon andere populäre Sparten des Metal auszuprobieren.

"Twilight of the Gods" folgte dem legendären "Hammerheart" und erfüllt die Erwartungen bedingt. Die starken Songs des Albums (das 30 minütige "Twilight of the Gods/Through blood by thunder/Blood and Iron", und "Under the Ruins") machen Spaß, klingen groß und episch und man fühlt sich beinahe in die Welt der Hammerschwingenden Urväter angekommen. Bathory machen hier das, was sie am besten können.
Ab "To enter your mountain" bin ich aber nicht mehr mit beiden Ohren dabei. Vielleicht liegt es daran, dass das Album insgesamt zu eindimensional klingt. "Hammerheart" hatte damals noch den einen oder anderen Brecher dabei. Sei's drum, hier ist es Jammern auf hohem Niveau. Lediglich "Hammerheart" kann mir gänzlich nicht gefallen. Hier bedient er sich eines Auszugs aus Gustav Holt's "The Planets". Es wird offensichtlich, dass Quorthons Gesang nicht nur gewöhnungsbedürftig ist, sondern auch nicht für jedes Material zu gebrauchen ist.

Gesanglich erhält man das, was schon zu "Hammerheart" geboten wird. Leider überschlägt sich Quorthon ab Minute 25 beim ersten Song, Liebhaber der "Band" werden schmunzeln, andere spätestens hier die CD auswerfen.

Mit Wissen um die späteren Alben klingt "Twilight" wie die Brücke zwischen "Hammerheart" und "Blood on Ice", auch wenn oben erwähnte härtere Alben dazwischenliegen.

Kurzum: Bathory können es besser, aber auch viel viel schlechter. Diesem Album ziehe ich "Hammerheart", "Blood on Ice" und eigentlich auch die "Nordland" CDs vor.
4 Sterne, weil ich es trotzdem mag und Track 5 (Hammerheart) keinen Abzug von 2 Sternen rechtfertigt.
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