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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolute Referenz!!! Mehr geht nicht ...
Nach diesem a u s f ü h r l i c h e n 'Schwelgen' des geschätzten Mit-Rezensenten 'martin-the-artist' und allem was dort zutreffend geschrieben steht, bleibt mir nur noch dies: Absolute Referenz!!! Mehr geht wirklich nicht! Ich habe diese wunderbare Aufnahme nicht nur zigmal immer wieder gern gehört, sondern diese auch klang-technisch absolut stimmige CD...
Veröffentlicht am 9. Januar 2009 von Tenor

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht mein Fall
Diese Aufnahme habe ich mir gekauft, da ich das Violinkonzert auch mal als Mehrkanalaufnahme ausprobieren wollte.

Klangtechnisch ist die Aufnahme auch wirklich hervorragend, die einzelnen Instrumente sind präzise zu unterscheiden und der Mehrkanalton ist sehr ausgewogen und stimmig abgemischt.

Die Interpretation des Konzertes ist aber leider...
Vor 15 Monaten von tipps tapps veröffentlicht


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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolute Referenz!!! Mehr geht nicht ..., 9. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Violinkon.Op.35/Serenade/+ (Audio CD)
Nach diesem a u s f ü h r l i c h e n 'Schwelgen' des geschätzten Mit-Rezensenten 'martin-the-artist' und allem was dort zutreffend geschrieben steht, bleibt mir nur noch dies: Absolute Referenz!!! Mehr geht wirklich nicht! Ich habe diese wunderbare Aufnahme nicht nur zigmal immer wieder gern gehört, sondern diese auch klang-technisch absolut stimmige CD schon x-mal verschenkt; ergo kurz und bündig: Wer sie noch nicht haben sollte (kaum zu glauben ;-) oder ein tolles Präsent braucht: Kaufen und genießen!!!
PS: Freue mich schon auf J.F. und ihr Konzert in HH am 21.3.2009 ...
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Souverän und präzise, 15. August 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Violinkon.Op.35/Serenade/+ (Audio CD)
Wer Julia Fischer bei einem Konzert in einer Philharmonie vor großem Publikum erlebt, ist fasziniert von dem energischen und selbstbewußten Auftreten der jungen Künstlerin. Die 1983 in München geborene Geigerin begann ihre Ausbildung bereits im Alter von vier Jahren. Die spätere Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten liest sich wie ein who's who. Genannt seien u. a. Lorin Maazel, Christoph Eschenbach, Herbert Blomstedt, Neville Mariner, David Zinman, Michael Tilson Thomas, Guiseppe Sinopoli und Rafael Frühbeck de Burgos. Ihre Auftritte absolvierte sie mit amerikanischen und europäischen Spitzenorchestern. Bereits Mitte der Neunziger Jahre gewann sie mehrere Wettbewerbe, wie den Yehudi-Menuhin-Wettbewerb und den Eurovisionswettbewerb für junge Instrumentalisten. Seit dem letzten Jahr ist sie an der Frankfurter Musikhochschule eine der jüngsten Professorinnen Deutschlands.

Julia Fischer ist eine Künstlerin, die ein Land nur alle Jubeljahre hervorbringt. Nach eigenen Worten hat die junge Geigerin mit Aufnahmen deshalb lange gewartet, da "sie sich im Alter von 14 oder 15 Jahren noch nicht bereit fühlte, die Interpretation eines Werkes zu verewigen." Das Warten hat sich jedenfalls gelohnt!

Die vorliegende CD mit dem Tschaikowsky-Konzert ist ein Beweis für das souveräne und präzise Spiel der jungen Geigerin. Da ist alles genau durchdacht und in höchster Perfektion dargeboten. Auch wenn man schon einige Aufnahmen des bereits dutzendfach eingespielten Werks besitzt, lohnt sich der Kauf nicht zuletzt auch deshalb, weil auf ihr auch die anderen Violinwerke des Komponisten vereint sind. Nach der schwermütigen "Sérénade melancholique" ist vor allem das äußerst schwierige, furiose Allegro des Valse-Scherzo erwähnenswert, bei dem Julia Fischer ihre Virtuosität voll ausspielt. Den Abschluss bildet das nostalgische "Souvenir d'un lieu cher", bei dem die Geigerin von Yakov Kreizberg am Klavier begleitet wird.

Yakov Kreizberg, ein gebürtige St. Petersburger, der allerdings schon vor über 30 Jahren in die USA emigrierte und das Russische Nationalorchester erwiesen sich ideale Partner bei dieser betörenden Aufnahme.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich gut, 26. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Violinkon.Op.35/Serenade/+ (Audio CD)
Das Violinkonzert von Tschaikowsky wird ja immer wieder neu aufgenommen- eine der herausragendensten Geigerinnen, die sich zuletzt dem Stück widmete, war Anne-Sophie Mutter, der durch ihren meist etwas fragwürdigen Spielstil nicht alle Herzen zufliegen.
Die bisher beste Aufnahme dieses unglaublich schweren Konzerts ist jedoch im Moment die von Julia Fischer. Man findet in dem ganzen Konzert keinen einzigen falschen Ton- und obwohl Tschaikowsky das Stück nicht NUR der Solovioline, sondern auch den anderen Instrumenten "gewidmet" hat, wird Julia Fischer keineswegs übertönt oder benachteiligt, sondern musiziert mit dem Orchester. Schade, dass einige Geiger immernoch meinen, dass dieses brillante Violinkonzert ein Zirkusstück ist...
Sehr gut finde ich auch, dass Julia Fischer auch unbekannte Stücke auf die CD genommen hat, wie zum Beispiel das Valse-Scherzo, ungefähr auf demselben spieltechnischen Niveau wie das Violinkonzert. Auch diese Schwierigkeiten werden perfekt gemeistert. Einziger Kritikpunkt: Tschaikowsky hat das Valse-Scherzo als Präludium für das Violinkonzert komponiert- deshalb wäre es für mich logischer, wenn man die Anordnung der Stücke auf der CD etwas geändert hätte.
Besonders empfehlenswert ist die Sérénade mélancolique: Natürlich viel einfacher, doch mindestens genauso schön wie das Violinkonzert...
Beim letzten Stück auf der CD, Souvenir d'un lieu cher (Erinnerung an einen geliebten Ort), war ich zuerst skeptisch: In der Textbeilage steht, dass Tschaikowsky das Komponieren dieses Stückes nicht viel Freude bereitet habe. Wie soll ein Stück schön werden, wenn es dem Komponisten selber nicht gefällt? Doch ich wurde niht enttäuscht, vor allem nicht von Yakov Kreizberg, der die Umstellung Dirigent auf Begleiter auf dem Klavier perfekt meistert!
Meine volle Empfehlung für diese unglaubliche CD!!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Julia Fischer spielt brillant, aber auch das Orchester und das Dirigat von Yakov Kreizberg muss gelobt werden, 19. März 2011
Von 
Tobias Fabian-Krause (Landau, Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Violinkon.Op.35/Serenade/+ (Audio CD)
Sicher, im Vordergrund dieser CD steht die brillante solistische Leistung von Julia Fischer. Ich möchte mich auch gar nicht zurückhalten was Lob für die Leitung der jungen Geigerin betrifft. Frau Fischer hat einen wunderbaren Geigenton, der hervorragend zu Tschaikowsky passt: weder zu rau und zu sehr auf virtuose Brillanz abzielend wie es des öfteren mein Eindruck bei Anne-Sophie Mutter ist noch zu schwelgerisch-romantisch wie es Hilary Hahn meines Erachtens bei diesem Konzert "passiert ist". Nein, hier stimmt die Mischung im Ausdruck, aber nicht nur bei diesem. Auch die Tempoausgestaltung ist für meinen Geschmack sehr klug und ausgesprochen gelungen. Kein übermäßig hohes Tempo, aber auch kein zu niedriges was den Tschaikowsky-Stücken überhaupt nicht bekommt (siehe Hilary Hahn), sondern eine nach meinem Dafürhalten fein durchdachte Mischung. Dem beredten Lob der Vorrezensenten für Julia Fischer möchte ich mich vorbehaltlos anschließen.

Ein großes Lob verdient für meinen Geschmack auch das Russische Nationalorchester unter der Leitung von Yakov Kreizberg. Die Einleitungen und Zwischenspiele des Orchesters zeigen, dass das Orchester dem größten russischen Komponisten voll und ganz gewachsen ist und wunderbar auf ihn einzugehen weiß. Julia Fischer und Yakov Kreizberg waren ein sehr eingespieltes Gespann, das zahlreiche Veröffentlichungen auf dem CD-Markt hat und auch oftmals miteinander im Konzertsaal gestanden ist. Einmal durfte ich die beiden im Februar 2009 in München mit dem Niederländischen Philharmonischen Orchester erleben. Sie spielten Katchaturian. Es war herrlich. Kreizberg präsentierte sich als uneitler Dirigent, der das Zusammenspiel groß schrieb. Diese CD dokumentiert seine Meisterschaft als Dirigent des Orchesterparts bei Concerti ebenfalls in hohem Maße. Ich will damit nicht implizit sagen, dass Kreizberg als Dirigent für reine Orchesterwerke weniger begabt gewesen wäre. Live durfte ich ihn als Interpret einer temperamentvollen Holländer-Ouvertüre und einer traditionalistischen, aber sehr gut gelungen Siebten Symphonie Beethovens erleben. Über seine CD-Einspielungen ohne Julia Fischer vermag ich nicht zu urteilen, ich kenne sie noch nicht. Sie stehen hier ja auch nicht zur Beurteilung.

Aber es ist mir ein dringendes Bedürfnis Yakov Kreizberg hier noch einmal extra hervorzuheben - einerseits aus dem persönlichen Grund, dass das erwähnte Konzert eines der ersten war, dass ich nach einer sehr langen Zeit, in der mich die klassische Musik nur am Rande interessierte besucht habe und aus dem traurigen Anlass, dass Yakov Kreizberg am 15. März 2011 im Alter von nur 51 Jahren nach langer schwerer Krankheit verstorben ist. Es gibt nicht wenige, die die Meinung vertreten, Dirigenten müßten sehr lange reifen, um ihre volle Meisterschaft zu entwickeln. Das Alter von 50 Jahren wird dabei als eine Art "magische Grenze" oftmals genannt. Musikalisch ist es einfach zutiefst zu bedauern, dass ein ein jüngeren Jahren bereits so formidabel agierende Maestro die Früchte seiner Reifung nicht länger ernten und genießen durfte. Die Klassikszene hat einen ihrer stillen Stars verloren. Daneben ist natürlich auch menschlich ein großer Verlust, der insbesondere seine Frau und seine beiden Söhne trifft, denen mein ehrliches Mitgefühl gilt.

Abschließend möchte ich zur Gesamtbeurteilung dieser CD zurückkehren: sie ist für meinen Geschmack exzellent, da eine exzellente Solistin mit einem Dirigenten zusammentraf, mit dem sie herausragend zusammenarbeiten konnte und mit einem Orchester, dass sich exzellent auf Tschaikowsky versteht. Ob es sich um eine Referenzaufnahme handelt vermag ich nicht vollständig zu beurteilen. Das Tschaikowsky-Konzert wurde so häufig eingespielt, dass ich mir hier nicht anmaßen möchte wirklich ein qualifiziertes Urteil abgeben zu können. Die meisten der mir bekannten Alternativaufnahmen (z.B. Mutter/Karajan, Hahn/Petrenko, Mullova/Ozawa) vermögen aus verschiedenen Gründen aus meiner Sicht nicht mitzuhalten. Wenn Sie mich privat fragen gefällt mir auch die Oistrach/Konwitschny-Aufnahme nicht so gut, aber hier muss ich betonen, dass mir da vielleicht auch der Blick auf interpretatorische Tiefendetails noch ein wenig fehlt und ich mich zu sehr von der schwachen Klangqualität der alten Aufnahmen beeinflussen lasse. Für mich ist die Fischer-Kreizberg-Aufnahme jedenfalls momentan die unangefochtene Spitze.

Daher als Fazit: herausragende CD! Absolute Kaufempfehlung!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musik die einen gefangen nimmt,wundervol interpretiert, 1. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Violinkon.Op.35/Serenade/+ (Audio CD)
Nachdem ich den Film ..das Konzert gesehen habe...
wollte ich unbedingt die Musik von Tschailkowsky haben..so fand ich diese Aufnahme..
uns gefällt sie soooooooo gut..aber ich habe keine Profiohren..
aber mein Herz und meine Ohren waren begeistert..
Für mich klingt es wunderbar!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tschaikowsky würde vor Glück weinen, 31. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Violinkon.Op.35/Serenade/+ (Audio CD)
Immer wenn ich der Meinung war, zu einem Standardwerk wurde schon alles "gesagt", kann man nur noch andere, aber schwerlich bessere Interpretationen liefern, dann beweist Julia Fischer, dass es doch geht. Mühelos und akurat bewältigt sie nicht nur alle technischen Anforderungen dieses monumentalen Violinkonzerts, sondern bringt die Interpretation genau auf den Punkt, von dem ich meine, der Komponist würde beim Zuhören vor Glück weinen. Zarteste Pianissimi, wunderbare Klangfarben in den Kantilenen, energische Tempi und ein hervorragend darauf abgestimmtes Orchester mit besonders einfühlsamen Holzbläsern machen die SACD zu einem Genuss der Ausnahmeklasse.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht mein Fall, 12. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Violinkon.Op.35/Serenade/+ (Audio CD)
Diese Aufnahme habe ich mir gekauft, da ich das Violinkonzert auch mal als Mehrkanalaufnahme ausprobieren wollte.

Klangtechnisch ist die Aufnahme auch wirklich hervorragend, die einzelnen Instrumente sind präzise zu unterscheiden und der Mehrkanalton ist sehr ausgewogen und stimmig abgemischt.

Die Interpretation des Konzertes ist aber leider nicht mein Fall.
Grundsätzlich wird hier für mein Empfinden zu oft Schnelligkeit mit Dynamik verwechselt.
Ich kenne andere Interpretationen, die mit mehr Ruhe in der Darbietung wesentlich mehr Dynamik entfalten und damit meiner Ansicht nach auch die Atmosphäre und Seele des Konzertes besser treffen. Das mag aber natürlich Geschmacksache sein.
In der vorliegenden Interpretation vermisse ich aber gerade an diesen schnellen Stellen die von vielen anderen Rezensenten gelobte Präzision von Frau Fischer, so dass diese Stellen spieltechnisch schludrig klingen und dadurch jegliche, eigentlich herrlich pointierte und gleichzeitig harmonische Ausdruckskraft des Stückes verlieren.

Insgesamt verleidet mir das dann bei jedem neuen Annäherungsversuch den Genuss dieses eigentlich doch so wunderbaren Violinkonzertes, weshalb ich dann doch meist gerne auf eine alte Supraphon-Aufnahme von 1978 zurückgreife, die für mich jedes mal wieder die Referenz für dieses Werk darstellt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tchaikowsky Julia Fischer, 15. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Violinkon.Op.35/Serenade/+ (Audio CD)
Das Violinkonzert ist schon sehr oft eingespielt worden und doch ist diese Einspielung eine Bereicherung,weil die Interpretin selbst unter den jungen sehr guten Geigern herausragend ist.Die Klangqualität ist ja auch-verglichen mit alten Aufnahmen-beachtlich besser.Genauso hervorragend gespielt sind natürlich auch die
übrigen Werke.
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24 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen (~~)==++ JULIA FISCHER: Eine weitere ÜBERRAGENDE AUFNAHME! Ein MONUMENTALES WERK der VIOLINLITERATUR!, 29. Dezember 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Violinkon.Op.35/Serenade/+ (Audio CD)
Julia Fischer einfach traumhaft! Ihre Einspielung gehört zu den allerbesten Einspielungen dieser Werke überhaupt! Wärmeste Empfehlungen für diese tolle CD von Julia Fischer!! Und wie üblich zeichnet sich ihr Violinspiel durch gestochen scharfe Intonation aus! Eine derart reine Intonation, gepaart mit einer sehr durchdachten und ausdrucksstarken Interpretation dieser Werke, ist nur sehr wenigen gegenwärtigen Geigerinnen und Geigern zu eigen - Julia Fischer ist eine davon! Und damit ist SIE eine der wenigen "Jahrhundertgeigerinnen"! Meine ausführliche Rezension folgt später! ==>

==> Jetzt endlich ist sie da - nach drei Monaten! Meine ausführliche Rezension zu JULIA FISCHERs Tchaikovsky-CD - da ja schon einige Leute meiner obigen Rezensionskurzfassung zugestimmt haben, wollte ich diese dann doch nicht, wie ursprünglich von mir geplant, noch einmal ändern oder durch die folgende Rezensionslangfassung komplett ersetzen, ich habe sie daher wie oben gezeigt belassen und wie folgt durch eine neue, komplett eigenständige und ausführliche Rezension ergänzt. Es ist dabei kaum zu fassen, dass sonst niemand bisher diese grandiose CD von JULIA FISCHER rezensiert hat! Und das fast ein halbes Jahr nach dem offiziellen Erscheinungstag!

Nun zu meiner eigentlichen Rezensionslangfassung: JULIA FISCHER spielt mit sehr feinem, fast scharfem Ton, der in ihrer gewohnten Präzision auch auf dieser CD zu hören ist. Sie variiert ihr Vibrato dabei sehr fein, wodurch dieses sehr belebt ist und sie somit vielschichtige, zu den unterschiedlichen Stimmungen in den einzelnen Passagen dieser Werke passende Tonfärbungen entstehen lässt; JULIA FISCHER formuliert in ihren Tonfärbungen - ohne Vibratoübertreibungen! - sämtliche Passagen dieser Werke sehr schön und glasklar aus, so dass sie uns ein sehr breites Spektrum ihrer "Farbpalette" vermittelt, das stets den SIE charakterisierenden Violinton heraushören lässt. Diese Spielweise zeichnet für mich JULIA FISCHERs Violinspiel in überragender Manier aus. Ihre Intonation ist dabei gewohnt gestochen scharf - das ist ja eigentlich schon klar - JULIA, was soll man da noch anders schreiben?! Die Intonations- und Interpretationsperfektionistin JULIA FISCHER, die zu Recht meint, dass es keine "perfekte" Interpretation gibt, was gut so ist, da sonst sicher Interpretinnen und Interpreten nicht mehr die Musikalität von Werken zu ergründen suchen würden, sondern ausschließlich wohl die "perfekte" Interpretation, die jemand erreicht haben könnte, anstreben würden! (Dies sei nur am Rande erwähnt!)

JULIA FISCHERs Aufnahme sticht dadurch ganz besonders hervor, da sie sehr mitreißend, emotional und ergreifend ist. JUILA FISCHER versteht es stets, den richtigen (Violin-)Ton zu treffen und die unterschiedlichen Stimmungen der hier eingespielten Werke - Tchaikovsky-Violinkonzert, "Sérénade mélancolique" und "Valse-Scherzo" für Violine und Orchester sowie "Souvenir d'un lieu cher" für Violine und Klavier - dem Hörer zu vermitteln. JULIA FISCHER beweist nach den ebenso in besonderer Weise herausragenden Aufnahmen der Mozart-Violinkonzerte sowie der russischen Violinkonzerte, welch ausgereifte und ernsthafte Violinvirtuosin und Interpretin sie auch bei Tchaikovsky ist, wobei ihr sehr junges Alter ihr nicht im Wege steht, wenn sie dem Zuhörer z. B. die Dramaturgien und Spannungen, die in dessen Violinkonzert enthalten sind, in ihrer eigenen Perfektion vermittelt. Dabei liefert sie eine sehr ausgereifte, vielschichtige und durchdrungene und mit vielen Färbungen und Stimmungen versehene Interpretation, die ihresgleichen sucht. Ganz zu Recht wird JULIA FISCHER also von dem Autor und Musikkritiker der Süddeutschen Zeitung Harald Eggebrecht in die Reihe der so genannten "JAHRHUNDERTGEIGER" eingereiht, in der, wie sollte es anders sein (!), ihre beiden großen geigerischen Vorbilder David Oistrach und Yehudi Menuhin selbstverständlich ebenso zu finden sind, neben anderen selbstverständlichen Größen dieser Zeit wie HILARY HAHN und ANNE-SOPHIE MUTTER.

Darüber hinaus zeigt diese Aufnahme von JULIA FISCHER auch die herausragenden pianistischen Qualitäten und Fähigkeiten des von JULIA FISCHER wohl einzig bevorzugten Aufnahmedirigenten YAKOV KREIZBERG, den sie wohl exklusiv für sämtliche Aufnahmen, die sie macht, verpflichtet hat (?), da auch in der kommenden Einspielung des Brahms-Violinkonzerts sowie des Brahms-Doppelkonzerts YAKOV KREIZBERG wieder dirigiert. Das hervorragende Zusammenspiel von Solistin und Dirigent würde natürlich nicht funktionieren, wenn nicht ebenso der Orchesterteil in dem Tchaikovsky-Violinkonzert sowie in der "Sérénade mélancolique" und in dem "Valse-Scherzo" in gleicher Weise harmonisch darin eingefasst wäre, so wie dies in dieser Aufnahme mit dem Russischen Nationalorchester wiedermals in hervorragender Weise gelungen ist; Solistin, Orchester und Dirigent bilden somit eine wohl aufeinander abgestimmte harmonische Einheit, die mit weiterer Zusammenarbeit mehr und mehr "zusammenschweißt"! Es wird also sicher NOCH BESSER, als es jetzt schon der Fall ist!

Insgesamt zeigen die Aufnahmen auf dieser CD, dass sich hier exzellente Musikerinnen um Musiker zusammengefunden haben, die eine stimmungsvolle und präzise und harmonisch aufeinander abgestimmte klassische Musik vortragen. Man kann also guter Hoffnung sein, dass die Kombination FISCHER-KREIZBERG zusammen mit dem entweder Niederländischen oder Russischen Nationalorchester auch weiterhin in dieser Perfektion bei den kommenden Aufnahmen bestehen bleibt - dies scheint ja ein ausgesprochenes QUALITÄTSSIEGEL zu sein!

Das besonders schöne Foto der sehr hübschen JULIA FISCHER, das sie mit geschlossenen Augen vertieft in ihr Violinspiel zeigt, rundet außerdem den tollen Gesamteindruck dieser CD ab, so dass akustisch - worauf es ja eigentlich ankommt! -, aber auch optisch eine sehr wohl gelungene CD entstanden ist! Gratulation also auch an den Fotografen und an den Designer des CD-Covers!

Ich kann also nur meine ALLER-ALLER-BESTEN EMPFEHLUNGEN für diese äußerst WUNDERBAR GELUNGENE CD von JULIA FISCHER & YAKOV KREIZBERG zusammen mit dem RUSSISCHEN NATIONALORCHESTER aussprechen, die allerdings sogar noch übertroffen wurde durch die überragende Einspielung des Brahms-Violin- sowie des Brahms-Doppelkonzertes für Violine & Cello (DANIEL MÜLLER-SCHOTT) unter der Leitung von YAKOV KREIZBERG! Diese ist nun endlich am 13. April 2007 erschienen. Also bloß diese neue CD von JULIA FISCHER nicht verpassen! Die ist großartig und sogar noch großartiger und ergreifender als ihre Vorgänger-CDs!!
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5.0 von 5 Sternen CD Violinkonzert, 13. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Violinkon.Op.35/Serenade/+ (Audio CD)
Super schnell, wie immer grosses Lob an das gesamte Team
Julia Fischer ist eine hervorragende Solistin, man muss sie einfach lieben
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Violinkon.Op.35/Serenade/+
Violinkon.Op.35/Serena
de/+
von Julia Fischer (Audio CD - 2013)
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