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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hitchcocks Liebling, 4. Februar 2008
Von 
Bryllyant - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Im Schatten des Zweifels (DVD)
Die Familie Newton wohnt in einer idyllischen Kleinstadt die als Paradebeispiel für den amerikanischen Durchschnitt fungiert. Der jungen Charlie ist es langweilig und sie hofft das bald mal etwas spannendes passiert. Diesen Gefallen tut ihr der Onkel Charlie, nachdem sie benannt wurde, und kommt unverhofft zu Besuch. Noch ist er der Liebling der Familie und die Wiedersehensfreude ist groß. Allerdings weiß niemand was in dem lieben Onkel wirklich steckt.

Schon bei der Ankunft des Zuges überzieht die Szenerie ein dunkler Schatten der andeutet das das "Böse" in die verschlafene Stadt Santa Rosa Einzug erhählt. Mit solch visuellen Schmankerln untehält der "Master of Suspense" das Publikum über die gesamte Spieldauer. Auch die Kamerafahrt rückwärts in der Bibliothek paßt hevorragend zu dem was sich gerade in der Handlung ereignet.
Hitchcock setzt wieder einmal auf das "Mann auf der Flucht" Thema nur diesmal wissen wir von Anfang an das er nicht unschuldig ist. Dieses verkörpert Joseph Cotton grandios. Man will ihn als Zuschauer eigentlich richtig gut leiden können, aber man weiß das an ihm etwas seltsames ist. Genau dieses Gefühl spielt der weibliche Gegenwart, Teresa Wright, vortrefflich.
"Im Schatten des Zweifels" wurde übrigens von Alfred Hitchcock zum Favorit in seinem Gesamtwerk erkoren. Ich finde zwar einige noch bessere darunter, aber wer wagt ihm zu wiedersprechen.

Zuschauer die nur an heutigen Sehgewohnheiten Interesse haben, sollten natürlich von dem Film Abstand halten.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Onkel Charly..., 22. Oktober 2007
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Im Schatten des Zweifels (DVD)
Dieser Film aus den 40s ist einer meiner absoluten Hitchcock-Lieblinge. Und somit ein ganz besonderes Kompliment, denn ich komme locker auf gut 20 Filme des besten Directors aller Zeiten, die ich zu meinen Favoriten zähle.
Der Film glänzt mit klasse Schauspielerleistungen, allen voran Joseph Cotten als Onkel Charly und die heute etwas in Vergessenheit geratene Teresa Wright, die vor allem in den 40ern sehr oft als das liebenswerte american girl eingesetzt wurde.
Onkel Charly ist nicht nur der liebe Onkel der Familie Newton, sondern führt ein Doppelleben und ist ein kranker Serienkiller, dem die Polizei immer mehr auf den Fersen ist. Daher entschliesst er sich seine Schwester und deren Familie im betulichen Santa Rosa, Californien zu besuchen, was seine Nichte Charly (Teresa Wright) besonders freut, denn sie sieht den geliebten Onkel als seelenverwandt an.
Immer mehr schleicht sich zur grenzenlosen Verehrung eben dieser Zweifel ein, denn Onkel Charly benimmt sich teilweise sehr sonderbar, was eigentlich nur unserer Heldin auffällt und die Situation wird immer düsterer, weil dann auch noch zwei Undercover-Polizisten auftauchen, die Onkel Charly im Visier haben.
Grandios ist die Beschreibung dieser typisch amerikanischen Vorzeigefamilie und daneben der krasse Gegensatz in der Gestalt des Onkel Charly, der in diese Idylle flüchtet und dass sich hinter seiner bürgerlichen Fassade das kranke Gehirn eines perversen Killers verbirgt.
Für mich ist "Schatten des Zweifels" nicht nur einer der ganz grossen prägenden Filmen der 40er, ich zähle ihn sogar zu den 30 besten Filmen, die je gedreht wurden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Onkel Charlys / Nichte Charlies seltsame Affäre (Spoiler), 19. März 2012
Von 
Tonio Gas - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Im Schatten des Zweifels (DVD)
Genial: Establishing Shots, die Kamera nähert sich in Standbildern einer bestimmten Örtlichkeit, zeigt schließlich Hauptfigur Charly und verortet ihn so auch sozial. Ein gehetztes Tier im Niemandsland, ein Mörder in seinem Versteck, wie er da auf dem Bett in der Absteige liegt. Später: Fast eine Wiederholung der ersten Minuten. Ganz andere Gegend, piefige Kleinstadt, adrett und nett, und doch dasselbe: Charlene, ebenfalls Charlie genannt, ist ein junges Mädchen bzw. eine junge Frau, die sich genauso gefangen vorkommt in der spießigen Enge, die genauso verloren und sinnsuchend auf dem Bett liegt und an die Decke starrt. Charlie (Teresa Wright) und Charly (Joseph Cotten) sind Nichte und Onkel, Seelenverwandte, Nichte Charlies Schwärmerei für den Onkel ist ein bißchen Jungmädchenschwärmerei. Aber man merkt bald, dass sie vom Leben mehr will, als ihr ihre betuliche Kleinstadt bieten kann. Und dass sie auch erkennt, was das sein könnte. Weswegen sie nicht nur den reichen Onkel, der sie dann aus der großen weiten Welt besuchen kommt, verehrt, sondern weswegen sie auch bald hinter die abgründigen Fassaden blicken wird. Was sie in schwere Gewissenskonflikte stürzt, weil sie den Nonkonformismus Charlys immer noch bewundert, aber nicht seine Misanthropie und die mörderischen Methoden, mit denen er seine Vorstellungen in die Realität umsetzt. Soll sie ihn der Polizei ausliefern oder ihn schützen und zu bewirken versuchen, dass er das Morden sein lässt?

Dass sie sich am Ende für Ersteres entscheidet, ist nicht so sehr moralisch einwandfreie Haltung, wie es scheinen könnte, sondern auch Selbstschutz: Charly versucht schließlich andauernd, seine Nichte umzulegen. Töte, was Du liebst (bzw. vordergründig: wer Dir gefährlich werden könnte). Wenn also Charlie am Ende als Gute dasteht, die mit einem kreuzbraven Polizisten glücklich werden soll, liegt gerade auch hierauf "der Schatten des Zweifels". Dass sie ihre schwärmerische Faszination für den Mann verloren hat, der sein Leben selbst bestimmen wollte, statt es von der Gesellschaft bestimmen zu lassen, mag man kaum glauben, und dies ist sogar reziprok: Charlys Versuche, Charlie umzubringen, sind reichlich umständlich und von extrem unsicheren Erfolgsaussichten gekennzeichnet. Ein typisches Hitchcock'sches Logikdefizit? Vielleicht nicht: Charly liebt Charlie immer noch, weil sie ihn wenigstens versteht. Obwohl es sein eigener Untergang sein wird und er sich vorgeblich redlich bemüht, sie zu töten, will er es im Innersten kaum vollbringen. Bei ihm der Zweifel, ob er gänzlich böse ist, bei ihr der Zweifel, ob sie gänzlich gut ist. Hitchcock schuf damit nicht nur einen passablen Thriller, sondern vor allem ein psychologisches Meisterstück. Dazu beigetragen hat auch Co-Autor Thornton Wilder, von dem man merkt, dass er die Befindlichkeiten der Menschen in "unserer kleinen Stadt" sehr gut kennt. "Im Schatten des Zweifels" ist lebendiger und vielschichtiger als vieles, bei dem sich alles zu sehr nach Hitchs eigenen Vorlieben und Obsessionen richtet. Zwar ist der Film insbesondere bei dem schwarzen Humor anhand zweier Nebenfiguren, die unentwegt Mordarten gedanklich durchspielen, unverkennbar vom Meister geprägt. Aber er ist im positiven Sinne Teamwork. Wilder als Co-Autor, Teresa Wright als nicht blonde, nicht kühle Heroine, sondern in der schwierigen Rolle eines Mädchens, das in jeder Hinsicht reift und sich zwischen Überhöhung und Abgrund entscheiden muss. Wunderbar! Scharfsinnige Beobachtungen in Wort, in der Montage - und auch im Einzelbild, gelegentlich hängt da alles mit allem zusammen: Wenn etwa die behütet aufgewachsene Charlie von Onkel Charly in eine als verrucht geltende Bar eingeladen wird, von der man zwar weiß, dass es sie im Ort gibt, in die man aber nicht geht. Schon vor dem Gebäude sind beide ins Noir-Dunkel der Nacht getaucht, aber über Charlie müht sich noch eine Lampe, Licht auf ihr Haupt zu zaubern. Charly ist bereits verloren, Charlie immerhin noch am Scheideweg, und es muss sich herausstellen, ob sie den Rubikon überschreitet und zu Charly ins Dunkel tritt, oder ob sie im Licht bleibt. In der Bar schließlich sehen und hören wir anhand der Dialoge mit der Kellnerin indirekt, aber doch punktgenau, was einen im Dunkel erwartet: Sie ist nämlich eine Schulkameradin Charlies, die genau die gleichen, mutmaßlich guten Ausgangschancen hatte, aber mit dem miesen Job im miesen Schuppen versackt ist. Ein jeder ist, was er aus sich macht, aber eine Garantie auf Glück gibt es dennoch nicht. In dieser Szene wird besonders plastisch, wie existenziell Charlies nächste Schritte sein werden und wie groß die Gegensätze, die sie erwarten könnten. Wobei diese Kellnerin gerade NICHT den Abgrund Charlys symbolisiert, den er sich frei gewählt hatte, indem er das Lebensschicksal (perverserweise eben nicht nur sein eigenes) in die eigenen Hände nahm und so zum Herrn über Leben und Tod wurde. Die Kellnerin steht vielmehr für den gegenteiligen Abgrund, in den man durch Passivität geraten kann. Charlie sieht also anhand von Charly und der Kellnerin gleichzeitig zwei Wege, die in die Katastrophe führen könnten. Das helle Licht der Straße ist nicht mehr da (aber wir WISSEN immerhin, dass man ja wieder rauskommen kann). Intensives, bewegendes Drama.

Das "Thrill"-Finale ist dann leider wieder - typisch Hitch - mit einer schwachen Rückprojektion und mit einem absurd blödsinnigen Logikfehler garniert: Wieso kann ein Zug ohne das geringste Ruckeln weiterfahren, wenn er einen Menschen überfährt? Egal, da war der Film als PsychoDRAMA schon so überzeugend, dass er als PsychoTHRILLER gewisse Schwächen haben darf.

Qualität, Sprachfassungen und Extras sind ordentlich. Etwas seltsam und unpassend ist die Menümusik, die aus der viel späteren und eher auf Mysterykomödien angelegten Serie "Alfred Hitchcock Presents" stammt und auch so klingt. Die Musik des Filmes ist hingegen ein Genuss, die mit äußerst originellen und gar nicht immer leicht zu erkennenden Variationen des Walzers "Lippen schweigen" spielt. Dieser stammt aus der Operette "Die lustige Witwe", und Charly mordet Witwen, die es sich seiner Ansicht nach allzu gutgehen ließen, nachdem ihre Männer das Zeitliche gesegnet hatten. Der Zusammenhang wird sogar zu einem wichtigen Element der Handlung gemacht. Normalerweise stört mich unpassende Menümusik nicht im Geringsten, aber gerade bei diesem musikalisch sehr durchdachten Film ist das ein bißchen anders.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Biedere Kleinstadtidylle der 40er ...,, 9. Dezember 2011
Von 
Isabelle Klein "vintage books" (Würzburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Im Schatten des Zweifels (DVD)
... hinter deren Fassade sich Abgründe auftun. Onkel Charlie, der allseits geliebte Onkel, taucht nach jahrelanger Abwesenheit in Santa Rosa auf. Während der Zuschauer weiß, dass der Onkel der "Merry Widow Murderer" ist, schwebt die Schwester Amy samt der drei Kinder in rosaroter Unwissenheit. Doch bald kommen seiner Nichte Charlie, erste Zweifel und ein Psychospiel der besonderen Art nimmt seinen Lauf...

Beim Stöbern in der Buchhandlung bin ich über die Hitchcock-Collection der Unvisersal gestolpert und diesen mir bislang (peinlicherweise) unbekannten- Lieblings-Film Hitchcocks- entdeckt. Und das obwohl ich seit meinem 10. Lebensjahr mit großer Freude die diversen Meisterwerke des Altmeisters schaue ...

Und auch ich bin begeistert- der Film lebt von einer subtilen Spannung und dem Kontrast zw. Kleinstadt-Heiler Welt-Fassade einer unbeschwerten Familienidylle und den Abgründen der menschlichen Psyche.Ist die Welt wirklch so schlecht, wie Onkel Charlie stets betont?? Diese Frage muss man sich selbst beantworten.... Dazu eine kleine Liebesgeschichte.
Vor allem der heiter-ironisch-bissige Unterton macht die DVD zu einem Genuss.
Auch die Bildqualität ist sehr gut- auch auf einem 46``LED.

Fazit: Unbedingter Sehtipp für alle Hitchcock Fans. Ich habe somit meine peinliche Wissenslücke geschlossen und werde den Film sicherlich noch öfters mal schauen!

Tipp: auch die anderen Filme der UA kaufen, z.Zt. wirklich sehr preiswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Joseph Cotten alias Holly Martins ("Der Dritte Mann") spielt Onkel Charlie, 28. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Im Schatten des Zweifels (DVD)
Der beste Hitchcock-Film und auch Hitchcock's Lieblingsfilm: Joseph Cotten (bekannt als Holly Martins in dem Klassiker "Der Dritte Mann", 1949) spielt Onkel Charlie, der, des mehrfachen Witwenmordes verdächtigt, bei der Familie seiner Schwester Zuflucht sucht und dort den reichen Onkel aus der Großstadt spielt.
Er ist seelenverbunden mit seiner Nichte, die sich auch Charlie nennt. Diese
kommt ihrem Onkel mit der Zeit auf die Schliche und er versucht deshalb, sie zu töten. Der Gegensatz zwischen der gut bürgerlichen Familie und der Welt des Verbrechens ist Hauptthema des spannenden Films.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ohne Zweifel einer der besten Filme Hitchcocks, 16. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Im Schatten des Zweifels (DVD)
Einen fernen Onkel zu haben, einen erfolgreichen Mann von Welt mit Umgangsformen, ist ein Mädchentraum, der in grellen Licht der Wirklichkeit sehr schnell verbleichen kann - um so mehr, wenn der Schatten eines finsteren Verdachts auf den so geliebten Onkel fällt: Der Onkel, ein Mörder! So ergeht es der kleinen Charlie Newton (Teresa Wright), einer hübschen jungen Dame, die gerade die Eierschalen der Kindheit abgestreift hat. Sie lebt mit ihren bürgerlichen und rührseligen Eltern im gepflegten Santa Rosa im Sonnenstaat Kalifornien. In einem Moment der Melancholie wünscht sie sich eben jenen fernen Onkel Charles (Joseph Cotten), nach dem sie benannt ist, herbei, und kaum ist der Wunsch gedacht, meldet sich dieser auch schon zu Besuch. Doch was seine entzückte kleine Charly und seine Schwester Emma Newton (Patricia Collinge) noch nicht ahnen ist, dass Charles auf der Flucht ist. Er ist einer von zwei möglichen Verdächtigen, dem der Mord an drei reichen Witwen angelastet wird. Doch kaum angekommen, heften sich auch zwei Polizisten in Zivil an seine Fersen. Detective Jack Graham (Macdonald Carey) öffnet der kleinen Charlie die Augen. Doch da hatte auch sie schon Verdacht geschöpft: Das Verhalten von Onkel Charles war auch ihr allzu verdächtig. Charlie kann diesen Verdacht vor dem Onkel nicht verbergen. Und dieser gesteht ihr schliesslich seine Täterschaft. Nun ist für Charlie Gefahr im Verzug! Einen ersten Anschlag auf ihr Leben überlebt sie nur knapp. Aber der in die Enge getrieben Onkel Charles wird nicht locker lassen, die kleine Charlie soll sterben. Doch der gewiefte Mörder hat sich in dieser jungen Dame verschätzt.

'Im Schatten des Zweifels' (1942) ist einer der nahzu perfekten Filme Hithcocks. Er kommt mit wenigen Spielorten aus, und auch das aufgewendete Personal ist übersichtlich. Dies verleiht dem Film den Charme eines Kammerstücks. Diese Eigenschaft sowie der langsam aufgebaute, sich immer dramatischer entwickelnde Konflikt zwischen der kleinen Charlie und dem in menschenverachtender Weise hochmütigen Onkel Charles weisen auf Cocktail für eine Leiche (1948) voraus. Wie in diesem späteren Film (und bei Hitchcock überhaupt) wird die spannende Haupthandlung durch komische Charaktere kontrastiert. Besonders amüsant ist hier das Duo aus Joseph Newton (Henry Travers) und der trottelige Nachbar Herbie Hawkins (Hume Cronyn), die ihren Spass darin finden, sich für den jeweils anderen den perfekten Mord auszudenken. So wird für diesen Film wahr, was Oscar Wilde schrieb: Man zerstört, was man liebt. Dies amüsant und dramatisch vorzuführen war eine der Absichten Hitchcocks. Es ist ihm wunderbar unerhaltsam gelungen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Charlie, think. How much do you know about your uncle?", 19. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Im Schatten des Zweifels (DVD)
Being directed by Hitchcock, people tend to overlook that the story was writing credits Thornton Niven Wilder who wrote "Our Town" three years earlier.
Teresa Wright one year earlier was in "Mrs. Miniver"

This film is creepy from the beginning as Charlie (Joseph Cotton) goes to his hometown to avoid two mysterious men following him. Who are they and what do they want of him?

Mean while back home things are just down right monotonous. Little Charlie (Teresa Wright) plans to send a telegram to Uncle Charlie to come and brighten up the place. She realizes she possesses telepathy when Uncle Charlie's telegram reaches her first. When Uncle Charlie arrives he brings secrets and the two mysterious men show up as magazine men doing a survey. Little Charlie must find the secrets and why the men are there. Each scene and secret reveals a more sinister environment. It just gets creepier.

The film and the camera angles are exceptional. The dialog helps build up the tension. Yet on this VHS copy I can not help but thing that some scenes were cut or something to that affect. One minute Little Charlie is walking happily with her quasi date. The next moment she is being apologized to for being deceived as he reveals his purpose. I wonder how many more scenes were cut or condensed.

However you will want to keep a copy of this classic.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unverzichtbar, 13. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Im Schatten des Zweifels (DVD)
Im Schatten des Zweifels (Shadow of a Doubt), S/W USA 1942, ist einer der Filme, die man auf DVD im Original-4:3-Format in sehr guter Bild- und Tonqualität zu sehen bekommt.

Es ist eine Geschichte, in der geschildert wird, wie Onkel Charly seine Nichte in einer amerikanischen Kleinstadt besucht.

Dabei zeigt sich, daß Story, Besetzung, Fotografie, Schnitt und sonstige Hichcock-spezifischen Eigenschaften voll zur Geltung kommen und man von einem äußerst gelungenen und abgerundeten Werk sprechen kann, auf das man keinesfalls verzichten kann (Hichtchcock-Kenner wissen das längst).
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Doppelbödig, 1. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Im Schatten des Zweifels (DVD)
Ich habe den Eindruck, dass die anderen Rezensent/innen nicht ganz verstanden haben, warum dieser Film so besonders vom Altmeister geschätzt wurde. Meiner Meinung nach ist ihm in diesem Film ein Meisterstück an Ironie gelungen. Die angebliche Kleinstadtidylle ist für mich eine Zusammenfassung von Stumpfsinn, Langeweile, Feigheit und daraus resultierender Gier nach Aufregung/Ablenkung usw. vom Alltagstrott und Tretmühle in Beruf und Familieneinerlei. Daraus folgt dann gegenseitige Kontrolle bis ins Kleinste. Alle machen mit, vom verklemmt pubertierenden Teenie bis hin zu den subalternen Senioren/innen der Kleinbürger und "Honoratioren". Alle sind gefangen in diesem Netzwerk aus Pflichten und bigotten Anstandsgetue. Ausbrüche finden nur in heimlichen erlaubten Phantasien statt z.B. Mordtechniken der beiden Alten oder Sehnsucht nach einem tod-chicen Superhelden aus der Großstadt bei der großen Tochter bzw. einem edlen Ritter aus "Ivanhoe" für die pummelige bebrillte kleine Schwester (übrigens ein Typ, der oft bei Hitchcocks früheren Filmen auftaucht und für mich eine Art Anspielung auf Mütter/Gouvernanten/Lehrerinnen/Krankenpflegerinnen usw. ist). Nur Mutter ist zufrieden, weil sie vor lauter Haushalt und Kinderkriegen nie zum Reflektieren kam und kommt. Da passiert das lang Ersehnte, der makellose "Held" erscheint und vergoldet alles (außer bei der "kleinen" Schwester, die mit einer Puppe als Geschenk gar nichts mehr anfangen kann, weil sie ja jetzt "liest". Aber die Ernüchterung folgt rasch und die Desillusionierung bis hin zur Beinahkatastrophe ist groß. Fazit: Bleib bei Deinem Trott/Mief(heirate einen Polizisten), dann kann Dir nichts mehr passieren und allumfassende Beschnüffelung/Bespitzelung wird dann absolut zum Lebensinhalt. Für mich ist dieser Film die absolute Warnung vor Selbstbetrug und die Aufforderung dazu, die brutale Wirklichkeit zu erkennen, in der es leider überhaupt nicht idyllisch zugeht. Das "Gute Ende" des Films, in dem der "Böse" seine gerechte Strafe selbst herbeiführt und sogar noch ein Ehrenbegräbnis erhält, weil er so ein großzügiger Spender war(natürlich hat die Heldin nichts verraten), ist geradezu grotesk. Man muss schon ziemlich ähnlich diesen Bürgern und der vorgestellten Familie sein, wenn man das alles milde billigt und beruhigt den Kinosaal verlässt bzw. die DVD aus dem Gerät holt!
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Im Schatten des Zweifels
Im Schatten des Zweifels von Alfred Hitchcock (DVD - 2006)
EUR 10,07
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