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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie immer gut
Einige hier mosern ja darüber, dass Type O Negative sich selbst kopieren würden und man vieles schon einmal gehört habe.

Allerdings sollte man berücksichtigen, dass die New Yorker Düsterheimer schon immer einen sehr eigenen Stil hatten. Allein der Gitarren- und Bass-Sound sind so einzigartig - das hört man bei keiner anderen Band...
Veröffentlicht am 18. April 2007 von hippie_guy

versus
10 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen naja, was soll man davon halten
Man (ich) erwartet ja nach den letzten Alben nichts wirklich revolutionäres. Zugegeben, die Scheibe ist besser als ihre zwei Vorgänger aber eben auch nicht vergleichbar mit den ersten TYPO Rillen. Pete's Selbstverwirklichungstrip dauert ja nun schon das ein oder andere Jahr, aber irgendwann sollte mal schluss sein. Womit ist TYPEO bekannt geworden? Erstens weil...
Veröffentlicht am 4. April 2007 von margrue


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie immer gut, 18. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Dead Again (Audio CD)
Einige hier mosern ja darüber, dass Type O Negative sich selbst kopieren würden und man vieles schon einmal gehört habe.

Allerdings sollte man berücksichtigen, dass die New Yorker Düsterheimer schon immer einen sehr eigenen Stil hatten. Allein der Gitarren- und Bass-Sound sind so einzigartig - das hört man bei keiner anderen Band in dieser Form -, dass es einem vielleicht zwangsläufig so vorkommen muss, als hätte man den ein oder anderen Part schon einmal gehört.

Trotz allem muss man Peter Steele und seinen Kollegen zugestehen, dass sie auf "Dead Again" noch mehr Abwechslung an den Tag legen als auf dem ebenfalls wirklich gelungenen Vorgänger "Life Is Killing Me".

Die Uptempo-Passagen sind noch häufiger vertreten (hier sticht einmal mehr das exzellente Drumming von Johnny Kelly hervor), wie bei dem mit einem erstklassigen Refrain ausgestatteten Titelsong (in dem sich Peter Steele mit seinen Kokainproblemen auseinandersetzt), dem eingängigen "Some Stupid Tomorrow", im abwechslungsreichen "Tripping A Blind Man" oder dem kurzen Rocker "Halloween In Heaven" (laut eigenen Angaben hat er dieses Stück für den ermordeten Dimebag Darrell verfasst).

Auf lange Songs wird selbstverständlich dennoch nicht verzichtet, wie man sich allein schon anhand einer erneut sehr langen Spielzeit von 78 Minuten denken kann:

Der Zehnminüter "The Profit Of Doom" zum Beispiel ist ein sehr harter Brocken, durch den man erst mal durchsteigen muss; Type-O-typisch schleppt er sich anfangs schwermütig dahin und wartet mit eigenwilligen Shouts von Pete auf, um danach in einen leichter verdaulichen, ebenfalls Type-O-typischen Midtempo-Teil überzugehen und schließlich in einem von einer Sitar untermalten Part ("my soul's on fire...") inklusive Jam-artigem Gitarrensolo endet. Ganz groß, wenn man das Ding erstmal erfasst hat.

"September Sun" dagegen wiederum ist ein Track, der gut und gerne auch auf "October Rust" hätte stehen können. Der Song geht dank wundervoller Melodien gleich ins Ohr und überzeugt durch die Bank - für mich der beste Song des Albums.

Ebenfalls ein Highlight ist allerdings auch das viertelstündige "These Three Things", worin alles zu finden ist, was der Fan von den Brooklynern erwartet: Ein düsteres Intro mit kräftigem Scratching auf dem Gitarrenhals, schnellere Parts zum Abgehen und ruhige Parts zum Entspannen.

Auf Humor wird ebenso nicht verzichtet, das zeigt allein schon der Titel des letzten Stückes. Wenn bei Type O Negative ein Song "Hail And Farewell To Britain" heißt, sollte jedem klar sein, dass das eher ironisch zu verstehen ist.

Was anno 2007 recht neu ist, ist die Tatsache, dass Gitarrist Kenny Hickey ziemlich viele Gesangspassagen übernommen hat, was jedoch sehr viel mehr Farbe und Abwechslung in den Gesamtsound bringt. Außerdem fallen die russisch anmutenden Chöre, die ja bereits andere Rezensenten erwähnten, auf, die beispielsweise in "September Sun" und dem mit einem ebenfalls sehr geilen Chorus ausgestatteten "She Burned Me Down" eingebaut wurden.

Insgesamt finde ich, dass die New Yorker erneut eine äußerst überzeugende Scheibe eingespielt haben, die natürlich nicht an "Bloody Kisses" und das meiner Meinung nach ebenfalls geniale "October Rust" heranreicht, aber wer wollte das verlangen? Man muss sie erstens öfter hören, um Zugang dazu zu finden und zweitens sollte man aufhören, immer wieder von einer Band zu verlangen, dass sie ihre eigenen Klassiker überbietet. Es ist eine Unsitte, dass es immer wieder Leute gibt, die von einer Band verlangen, ihre alten Scheiben praktisch noch mal aufzunehmen - so etwas führt dann nur zu solchem Durchschnitt wie "Operation Mindcrime II" von Queensryche.
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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Back Again, 14. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Dead Again (Audio CD)
Die sind nicht tot, die sehen nur so aus. Besser kann man Type O Negative mit ihrem 2,02 m großen Frontmann Peter Steele wohl kaum beschreiben. Über vier Jahre gab es kein Lebenszeichen der Band, weil Peter mit Carnivore und Drummer Johnny mit Danzig durch die Land zog. Ganz nebenbei wurde noch die Plattenfirma gewechselt. Für den im Business bewanderten Musikfan kann es nur eine Plattenfirma gewagt haben, diese Jungs nach Roadrunner Records unter Vertrag genommen zu nehmen. Nein, Nuclear Blast waren es nicht, aber SPV hat mal wieder die Aussortierten, der großen und mächtigen Plattenfirmen dieser Welt, direkt von der Straße aufgelesen.

Für alle Interessierten sei noch kurz geklärt, warum dieser bärtige Mann vom Cover so düster schaut, und wer zum Teufel ist der ungepflegte Zauselzwerg. Der gute Mann heißt Grigori Jefimowitsch Rasputin und war zu Zarenzeiten Wanderprediger. Damals waren auch die Prediger einfach mehr Rock'n'Roll als heute, denn der lustige Rasputin war für seinen durch Sex, Suff und Skandalen gezeichneten gesellschaftlichen Aufstieg bekannt. Und wie bekommt man jetzt die Kurve in Richtung Type O Negative? Playgirl-Modell Steele hört sich zu Hause gern mal ein paar russische Militärmärsche an, die auch in zwei Songs von „Dead Again“ verbaut wurden. Außerdem ist er ebenfalls für diverse Frauengeschichten, übermäßigen Alkoholgenuss und für seine überdurchschnittliche Bestückung bekannt. Genau wie der gute Rasputin, dessen bestes Stück in einem Museum in St. Petersburg zu bestaunen ist.

„Dead Again“ ist die lange Pause überhaupt nicht anzumerken. „The Profit of Doom“ kommt in bester Black Sabbath – Manier daher, bei der auch Ozzy Tränen in den Augen hätte, wenn er denn noch wüsste, wer Black Sabbath ist. Zähflüssig zieht sich der Song über fast elf Minuten dahin, ohne dabei einschläfernd oder gar langweilig zu wirken.

„September Sun“ steht in Sachen Spielzeit dem Vorgänger in nichts nach. Fast zehn Minuten gibt es hier eine Ballade der besonderen Art, die alles beinhaltet, was Type O Negative gesangestechnisch und spielerisch drauf haben. Die tiefste Stimme im Rockbusiness, hintergründige Orgelklänge, Gitarrensolo, schleppende Riffs, grölende Massen und noch mehr schleppende Riffs zeichnen den Songs aus.

Danach haut Steele noch einen für die vorzeitig gegangen Kollegen raus. „Halloween in Heaven“ rockt und dröhnt dermaßen, dass die Jungs auf der Metalwolke beim erstmaligen Hören ein Fass aufgemacht haben und ein paar heiße Engel vernascht haben. Ganz im Sinne von Steele, der sich ebenfalls weibliche Begleitung in Form von Tara van Flower besorgt hat.

„Dead Again“ sprüht schon fast vor bis dato unbekannter Freude dieser Band. War man doch sonst nach dem Genus eines Albums bereit den Friedhof mit dem Pflug vom Bauern kräftig umzurühren, beschleicht einen jetzt einfach nur ein friedliches und unbekanntes Gefühl. Die chronische schlechte Laune ist mit besserer Laune zurück.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ALIVE AGAIN!!!, 7. Juli 2008
Wunderheiler Rasputin auf dem Cover, garniert mit einem zynischen Albumtitel und dazu alles in den typischen Farben grün, grüner und dunkelgrün gehalten. In dieser Variante mit DVD innovativerweise (und ich bitte gedanklich die erwähnte Grüntöne in rote zu ersetzen) alles ROT! Alles Kriterien, die für einen neuen Output aus dem Hause TYPE O NEGATIVE sprechen. Und so ist es dann auch, dass die New Yorker nach beinahe vier Jahren ihre Kadaver aufgerafft haben, um der Crowd das zu geben, was die schon lange wieder von ihnen wollten. Ungehobelten, leicht punkigen, jederzeit rockigen TYPE O Sound, wie man ihn schon länger nicht mehr geboten bekommen hat. Da stellt gleich schon der Wahnsinns-Opener Dead Again klar, dass man anno 2007 wieder mehr Bock darauf hat, ordentlich Popo zu treten statt ein weiteres, auf Hochglanz poliertes Platinalbum raus zu hauen. Das tonnenschwere The profits of Doom wird seinem Titel im vollen Umfang gerecht und wartet mit mehreren super fetten Melodien in den Mittelparts auf, Ankopplungen an die 10-Minüter von der Bloody kisses sind sicherlich nicht zufällig zustande gekommen. Nur vom feinsten. Und so geht es auch weiter, September sun ist vielleicht die beste Ballade, die jemals mit der Tinte aus Petes Füller kreiert wurde. Die volle Bedienung Punk gibt es mit Halloween in heaven, ganz alte Schule, hier werden Erinnerungen an Carnivore wachgerüttelt. Selbiges gilt übrigens auch für Some stupid tomorrow. Anschließend darf man sich erst mal eine viertel Stunde Zeit nehmen, um sich mit These three things in eine gemütliche Ecke zu verkrümeln und dem Epos zu lauschen, bis sich einem die Größe dieser Nummer erschließt. Welcher TYPE O Fan hier nicht einen (mentalen) Abgang bekommt, dem kann nicht mehr geholfen werden. She burned me down segelt im Wind zwischen Blood and fire und Summer Breeze dem Horizont entgegen, chillt ungemein und ergänzt das Album um eine weitere Facette. Es bleibt die rockŽnŽrollige Nummer An ode to Locksmiths, ein eher einfach gestrickter Song mit eingängigem Endlos-Chorus, auch hier gilt: Danke für die Abwechslung. Zu guter letzt noch Hail and farewell to Britain. Holy s**t, dieser Song fasst noch einmal zusammen, was an TYPE O NEGATIVE einfach so einzigartig ist. Man kann sich förmlich vorstellen, wie Pete hier abseits seiner Parts den Portwein runtergurgelt, während Josh hinter seinem Keyboard total zugedröhnt mit den Soundwallungen abasselt. So und nicht anders müssen TYPE O NEGATIVE klingen. Dead Again ist ein zeitloses Meisterwerk geworden, das man immer und zu jeder Gelegenheit einwerfen kann!
Die in dieser Variante enthaltene DVD geht okay, die Tracklist in der Produktbeschreibung spricht für sich und ist halt als Bonus-Gimmick zu sehen, wirklich essentiell ist die wiederum sicherlich nicht; für Fans aber okay!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Überraschung des noch jungen Jahres!, 6. Mai 2007
Von 
Jochen Bauer (Bruckberg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Dead Again (Audio CD)
Type o Negative sind wieder da, und wie! Die Scheibe braucht einige Durchläufe, obwohl man bereits beim ersten denkt sie wäre sehr eingängig. Aber nach dem fünften oder sechsten mal erkennt man wie facettenreich das Album wirklich ist. Es ist als hätten Type o Negative das beste aus ihren besten Scheiben rausgeholt und zu einem sehr abwechslungsreichen Ganzen namens "Dead Again" zusammengefügt. Die Härte und der Speed von "Slow, Deep and Hard", die Gothic-Elemente von "Bloody Kisses" und die traurig-schönen Melodien von "October Rust". Dazu noch ein 70er feeling (von dem ich nicht genau erklären kann woher es kommt) und coole, stark an Black Sabbath erinnernde Riffs. Ich bin Fan der ersten Stunde und dachte immer, dass "Slow,Deep and Hard" und "Bloody Kisses" nicht mehr erreichbar wären. Jetzt, nachdem ich die Scheibe seit drei Tagen ständig im Auto laufen habe, bin ich fast soweit "Dead Again" als die beste Type o Negative Scheibe anzusehen.

Und um meinen Vorrednern noch zu widersprechen: Bei "These three things" handelt es sich keinesfalls um einen musikalischen Komplett-Ausfall, sondern um einen der spannendsten Type o Negative Songs überhaupt. Zu "margues" Aussage, die Scheibe hätte keinen Erfolg, wenn sie von einer No-name Band kommen würde: Wenn es Type o Negative noch nicht geben würde und dies ein Debut-Album wäre, denke ich dass die gesamte (Rock-)Musikwelt von einer Sensation sprechen würde.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein großer alter Russe, 6. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Dead Again (Audio CD)
Ich habe dieses Album zum ersten Mal direkt nach einer langen Operation, am Tag seines Erscheinens gehört. - Ich habe meine Mutter extra geschickt, es noch an diesem Tag zu besorgen, da ich ja nicht konnte, es aber um jeden Preis wollte. - Und ich muss sagen, es fügte sich perfekt in meinen post-OP-Zustand des Deliriums ein: Es schwankte auch zwischen Benebelung und aufgeregter Wachheit und zeigte verschiedenste Gefühle.

Wenn ich eine personale Beschreibung geben sollte, als wäre das Album ein Mensch, dann würde ich folgendes sagen: "Es ist ein großer, massiger, alter Russe mit Nachkriegstrauma, einem Hang zur Melancholie und schwermütigen Erinnerung ...und einer Tendenz, diese Gefühle mit diversen Substanzen in diversen Lokalen zu betäuben. Und dieser russische Exil-Koloss wächst noch - mit jedem Hören !

- Das Album ist nicht libidinös-naturromantisch wie "October Rust".
- Es ist nicht so verzweifelt und düster wie "World is coming down"...
- Es ist nicht klischeehaft Gothic ("Bloody Kisses") und nicht roh-brutal ("Slow, Deep and Hard"), ähnelt beiden aber in den Songstrukturen und bezüglich des Ideen- und Variantenreichtums.

Bitte versteht mich nicht falsch! Ich liebe alle diese Alben und bin seit mehr als zehn Jahren ein großer Fan der Band. Aber "Dead Again" ist, trotz typischer Trademarks, irgendwie anders. Man könnte vielleicht sagen, dass es Doom Metal mit leichten Gothic Metal- und Folklore-Einflüssen und sehr viel Variation in Gesang und Melodie ist. - Letzteres liegt vor Allem daran, dass vermehrt nicht mehr nur der Meister selbst singt. Diese Entscheidung war meines Erachtens eine gute, auch wenn ich Pete Steels Stimme wirklich abgöttisch liebe. Beide Vokalisten ergeben zusammen einen sehr stimmigen Sound und schaffen es, den einzelnen Liedern eine (neue) Spannung zu verleihen, die sie sonst vielleicht vermissen ließen.

Ich würde "Dead Again" vor Allem Fans der älteren Alben empfehlen, die zudem nichts gegen Doom Metal und ein paar folkloristische Einflüsse haben und auch nach Jahren noch den typischen kranken Steele-Humor lieben. ENJOY !!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen typisch Type o' - guter Stoff, 3. Juni 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Dead Again (Audio CD)
"Dead Again" der neueste Streich von Type 'o Negative ist eigentlich ein für die Band typisches Album. Seit dem letzten CD-Release sind inzwischen auch schon wieder 4 Jahre ins Land gegangen. Das Cover - wie immer in schwarz-grün - ziert Grigori Rasputin, einen russischer Wanderprediger, der im 19. Jarhrhundet mit Wunderheilungen und Skandalen für Aufsehen sorgte und später als Sündenbock schließlich ermordet wurde. Mag sein, dass Peter für manche ein unangenehmer Zeitgenosse ist, aber sicher wird ihn auch nach dieser Scheibe keiner aus dem Weg räumen wollen.

Der Opener "Dead Again" zeichnet sich in gewohnter Manier durch schleppende Midtempo Riffs und vor allem den tiefen Gesang von Misanthrop Peter aus. Während mich bei "Tripping A Blind Man" der stellenweise Sprechgesang nervt frage ich mich was das ganze mit dem rollenden "R" bei "The Profits Of Doom" soll, so was sollte er lieber Fernando von Moonspell überlassen, bei dem kommt das wesentlich besser. Dafür beschwichtigen mich dann aber wieder Songs wie "September Sun", wo härtere Parts mit langsameren abgewechselt werden, was mich teilweise an "Summer Breeze" erinnert, wobei hier der Gesang auch mal härter und rockiger wird. Geile Nummer, mein Fave auf dieser Scheibe! Bei "Halloween In Heaven" greifen die Herren aus Brooklyn sogar auf weibliche Unterstützung am Gesang von Tara VanFlower (Lycia) zurück, deren Gesang übrigens super mit dem von Peter harmoniert. Insgesamt gibt es hier stattliche 77 Minuten Type O Negative in ordentlicher Qualität und gewohnter Atmosphäre. Die Gesangsparts sind sehr abwechslungsreich von tiefem, klaren Gesang, der mir stellenweise fast etwas zu weinerlich ist (ich muss mich zwingen nicht an Ozzy zu denken...), über Sprechgesang und leichten Hardcoreanklängen bis zu rockig-rotzigen Stellen, dafür vermisse ich aber die prickelnd-erotische Stimme, von einst. Außerdem gibt's einige Effekte, bei "Hail and Farewell to Britain" z.B. Fluglärm und Gefechte. Fans werden beim Kauf sicher nichts falsch machen und dürfen sich über diese düstere Kost freuen. Wer sich trotzdem nicht sicher ist kann derzeit beim Label SPV den kompletten (14-minütigen) Song "These Three Things" anhören (sogar ohne doofes Gelaber, wie hier auf der Promo!). Ansonsten würde ich als Anspieltipps in jedem Fall "September Sun" und "Dead Again" empfehlen, damit hat man erst mal einen groben Querschnitt was einen auf der Scheibe erwartet. Die Messlatte hängt eben seit "Bloody Kisses" recht hoch und alles gefällt mir auf "Dead Again" nicht, aber im Resümee haben Type o Negative eine stattliche Scheibe abgeliefert, die sich wirklich hören lassen kann.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen TON Is Killing Me, 2. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Dead Again (Audio CD)
Ich war schon voller Erwartung auf das neue Album von Type O Negative, da ich "Life Is Killing Me" nicht so überzeugend fand. Sicherlich kein schlechtes Album, aber nicht so überzeugend wie andere Alben von TON. Entgegen vielen anderen Meinungen finde ich das Album "World Coming Down" eines der besten Alben von TON. Absolut finster !

Mit "DEAD AGAIN" wird wieder ein absolutes Type O Negative-Brett geboten ! Man wird stellenweise sogar an alte CARNIVORE-Zeiten erinnert. Genial !!!
Absolut straighte Gitarren, schleppende Doom Parts und herrlich verzogene Melodiebögen quellen aus den Boxen. Die Stimme von Pete Steel ist nicht von dieser Welt, einzigartig.
Sehr kreativ auch der Stimmwechsel mit Bandkollege Kenny Hickey. Zu erwähnen ist noch, wie ich finde, das exzellente Schlagzeugspiel von Johnny Kelly !

Anspieltipps sind "Halloween In Heaven", "She Burned Me Down" und "Some Stupid Tomorrow".

Im Gesamten ein absolut überzeugendes musikalisches Machwerk, welches sich in die Gehörgänge frisst !

Rock`N Roll !!!!!!!!!!!!!!!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ursprünglich und ausufernd., 16. März 2007
Von 
Stefan Schröder "Libraraptor" (Ostentrop, Sauerland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Dead Again (Audio CD)
Type 0 Negative hätten es sich so einfach machen können. Die Fans hatten sich an easy Melodien gewöhnt. Statt dessen nun das. Diese Platte kommt dem Ur - Sound von Type O Negative aus den frühen Neunzigern wieder ziemlich nahe. Einzelne Lieder zu nennen wäre sinnlos, da die Songs mal wieder überwiegend selbst kleine Mini - "Platten" sind.

Kein songorientierter "feuchte - Höschen Gothic" á la "October Rust" mehr, keine zähen Lava - Riffgebirge wie auf "World Coming Down" und auch keine gelegentliche Orientierungslosigkeit wie auf "Life is Killing Me". Statt dessen kaum Schnörkel, Type 0 Negative kehren zu ihren Wurzeln zurück. Ausufernde Soundcollagen, an Jamsessions erinnerndes Songwriting, mal eine Gastsängerin. Steele schreit mal wieder so herrlich wie seit "Slow, Deep and Hard" - Zeiten nicht mehr, die Platte kann diesen aggressiveren Anstrich gut vertragen. 2007 heißt es für Type 0 Negative also ganz klar: Weg vom Zuckersüßen, Eingängigen, aber auch weg vom ganz Unerschließbaren, eher schon zurück zum Sperrigen, Opernhaften und zu einer erfrischenden Spielfreude. Ein durchaus mutiger Schritt, der gefällt.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schon gut, ABER..., 16. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Dead Again (Audio CD)
Aúf der Scheibe sind durchaus geile Tracks, teils auch wieder etwas schneller und nicht ganz so dooming, aber leider finde ich den Gitarrensound mau und der Druck und die Bäsee fehlen gänzlich. Hm, wie kann sowas passieren, waren die im Studio alle taub?

Ansonsten wie gesagt ein schönes Album, welches durch eine druckvollere Produktion einfach fetter rüberkommen würde.

Peter Steel singt wie immer wie eine Nachtigall und ist einfach ein kultiger Sänger und Frauenvernichter...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Album wächst mit der Zeit; wie von Type 0 gewohnt, 29. Februar 2008
Von 
Doktor von Pain "Doktor der Zombiologie" (Sassenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Dead Again (Audio CD)
Mit dem Schreiben dieser Rezension habe ich mir absichtlich viel Zeit gelassen. Denn genau Zeit ist es, die ich für ein Album von Type 0 Negative brauche. Es war bisher immer so, dass ich mir ihre Neuerscheinungen umgehend zugelegt habe und sie ein paar mal durchlaufen lassen musste, bis sie mich vollends überzeugen konnten. So war es auch beim letzten Output "Dead Again". Ich würde sagen, es ist das Album, welches am ehesten an die alten "Slow, Deep And Hard"-Tage erinnert, auch wenn die schnellen Hardcore-Teile nicht mehr vorhanden sind. Dafür gibt es ziemlich ruppige Doom-Passagen und natürlich melodische Parts, ab und an darf es auch mal direkt punkig (wie etwa bei "Halloween In Heaven") zugehen. Wer Type 0 Negative zu Zeiten von Bloody Kisses oder gar October Rust mochte, wird großen Gefallen an "September Sun" finden, da der Song stark nach Gothic klingt. Generell kann man aber zu den meisten Songs sagen, dass sie irgendwie "spontan" klingen, denn nicht selten wurde in etlichen Passagen einfach mal gejammt. Positiv ist auch zu bewerten, dass erstmals seit "Bloody Kisses" wieder ein echtes Schlagzeug anstelle eines Drumcomputers verwendet wurde. Das lange Warten auf "Dead Again" hat sich auf alle Fälle gelohnt.
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Dead Again
Dead Again von Type O Negative (Audio CD - 2007)
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