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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut gelungen!
Leider habe ich den Film im Kino verpaßt...

Vor einiger Zeit bekam ich das Buch geliehen und war absolut fasziniert, nur das Ende fand ich nicht ganz so toll. Heute nun kam endlich die DVD bei mir an:

Viel viel besser als erwartet!!!

Im Verhältnis zum Buch einiges gekürzt, aber trotzdem fesselnd und nicht mit so einem...
Veröffentlicht am 4. November 2006 von Martina Bergmann

versus
25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Typische Hollywood Produktion
Wenn ihr den Film anseht, vergesst erst einmal die sehr gute Buchvorlage.

Denn mit der hat der Film nur in den Grundzügen etwas gemeinsam.

Natürlich muß Action dabei sein. Also sehen wir dort z.B. eine Verfolgungsjagd per Boot zwischen der gesamten Bande und der Polizei (samt Explosion).

Ansonsten läßt der Film...
Veröffentlicht am 31. Oktober 2006 von Jrgen Polednick


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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut gelungen!, 4. November 2006
Leider habe ich den Film im Kino verpaßt...

Vor einiger Zeit bekam ich das Buch geliehen und war absolut fasziniert, nur das Ende fand ich nicht ganz so toll. Heute nun kam endlich die DVD bei mir an:

Viel viel besser als erwartet!!!

Im Verhältnis zum Buch einiges gekürzt, aber trotzdem fesselnd und nicht mit so einem abgehacktem Ende - schlüssiger als im Buch.

Wunderschöne Venedigaufnahmen, hervorragende Schauspieler, wirklich einfach sehenswert!

Ich habe vor dem Film gesessen und mitgefiebert, an manchen Stellen gekreischt vor Lachen und (obwohl ich es eigentlich vom Buch her hätte wissen müssen) zeitweilig zusammengezuckt.

Ich kann den Film wirklich nur empfehlen und werde ihn sicherlich noch viele Male anschauen - die Liebe steckt in den Details (wie zum Beispiel die kleine Ratte, die am Anfang mit im Bild ist).
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungen, 12. Oktober 2010
Von 
Sebastian Janeck "sebastian2103" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Herr der Diebe (DVD)
Bei Herr der Diebe handelt es sich um die Verfilmung eines Bestsellers von Cornelia Funke, meiner Meinung nach eines der besten Bücher, die sie bisher geschrieben hat.

Ich finde, die Verfilmung wurde sehr gut umgesetzt. Es ist klar, dass man ein Buch nicht 1:1 verfilmen kann, dass man in einem Film vielleicht auch etwas actionlastigere Szenen benötigt. Die eigene Fantasie, wie sie beim Lesen eines Buches möglich ist, muss beim Film nun einmal von den Drehbuchautoren und vom Regisseur übernommen werden. Die Mischung stimmt einfach. Man sollte grundsätzlich bei Buchverfilmungen den Film unabhängig des Buches betrachten.

Prosper und sein kleiner Bruder Bo flüchten vor den herzlosen Pflegeeltern nach Venedig - hinein in ein spannendes Abenteuer. Die Brüder finden Unterschlupf bei dem berüchtigten Scipio, dem Anführer einer Kinderbande. Der geheimnisvolle Auftrag eines Fremden bringt die Bande aber in Gefahr. Was erwartet sie auf der Insel Isola Segreta?

Der Cast ist meiner Meinung nach sehr gelungen, es wirken internationale Schauspielgrößen wie Vanessa Redgrave, Caroline Goodall und Aaron Johnson mit. Die Hauptrollen von Prosper und Bo verkörpern Aaron Johnson und der noch etwas unbekanntere, aber keinesfalls schlechtere Jasper Harris. Die Kulissen wurden sehr gut ausgewählt, man kann sich richtig in diese fantastische Welt der Beiden hineinversetzen.

Die DVD enthält man in einer Softbox. Das Bonusmaterial ist sehr informativ, es enthält neben dem Kinotrailer noch "Hinter den Kulissen" und "Nicht verwendete Szenen". Zudem ist ein kleines Booklet enthalten, es enthält eine Biografie über die Autorin Cornelia Funke.

Alles in allem eine absolut gelungene Verfilmung in einer tollen Aufmachung. Absolut zu empfehlen!
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zauberhaftes Märchenabenteuer in Venedig, 2. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Herr der Diebe (DVD)
Die Brüder Bo und Prosper sind Waisen. Der kleine, süße Bo(nifatius) lebt bei seiner bösen Tante während der 12jährige Prosper ins Waisenhaus gesteckt wurde. Eines Tages laufen die beiden Brüder davon, nach Venedig. Onkel und Tante sind den beiden auf der Spur und beauftragen, in Venedig angekommen, sogar einen hiesigen Privatdetektiv. Der ist allerdings ein Fall für sich, und bei seiner Suche nach Bo nicht gerade so erfolgreich wie Tantchen und Onkel sich das wünschen.
Bo und Prosper haben indes bei Scipios Diebesbande Unterschlupf gefunden. Der geheimnisvolle Scipio hat auch noch andere verlassene Kinder um sich geschart und trotz seines Ruhmes als Herr der Diebe ist er mit seinen 15 Jahren selbst noch ein Kind.
Eines Tages erhält der Herr der Diebe vom alten "Comte" den Auftrag etwas ganz Besonderes zu stehlen: Das letzte, fehlende Stück eines Zauberkarussells. Dumm nur, dass der Privatdetektiv ausgerechnet jetzt das Geheimnis über Scipios Herkunft auffliegen lässt und Scipios Freunde ihm deshalb nicht mehr vertrauen.
Bis Scipios größter Traum in Erfüllung geht und Bo und Prosper eine richtig nette Familie finden, passiert natürlich noch einiges Aufregendes: Das Rätsel um das Zauberkarussell muss gelöst werden und es gilt den fiesen Hehler Barbarossa sowie die ätzende Verwandtschaft zu überlisten.

4 Kinderfilm-Sterne:
Ich kenne das Buch nicht, was meistens ein Vorteil ist, wenn man einen Film unbefangen ansehen möchte. Daher kann ich bei meiner Wertung nicht Buch und Film vergleichen und das ist auch gut so, denn der Film ist als unterhaltsamer, einfallsreicher und recht witziger Kinderfilm durchaus gelungen. Ich hatte keinerlei Schwierigkeiten die Handlung ohne Vorkenntnisse zu verstehen, und gelangweilt habe ich mich auch kein bisschen. Allerdings hat der Film nicht die Action oder gar die tricktechnische Animation, die "ältere" Jugendliche vom Hocker reißt. Die naiv-niedlichen Kids und die harmlose Handlung sind eindeutig an ein jüngeres Publikum gerichtet, dort aber werden sie ganz sicher hingerissene Begeisterung auslösen. Fazit: Herr der Diebe ist ein durchaus empfehlenswerter Kinderfilm für einen lauschigen Adventssonntagnachmittag, sollte sich aber besser nicht mit einem Potter-Film vergleichen. Das wäre dann doch etwas vermessen ;-)

DVD:
Spieldauer 94 Min, Bildformat 2.35:1, Sprache: Deutsch/Englisch (Dolby Digital 5.1 Audiodeskription für Blinde in Englisch), Untertitel: Deutsch, Englisch, Holländisch, Untertitel für Hörgeschädigte: Deutsch/Englisch
Specials: Verpatzte Szenen, Nicht verwendete Szenen, Hinter den Kulissen, Moscas Animation, Kinotrailer.
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Typische Hollywood Produktion, 31. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Herr der Diebe (Abenteuerausgabe inkl. Hörspiel, DVD + 2 Hörspiel-CDs) (DVD)
Wenn ihr den Film anseht, vergesst erst einmal die sehr gute Buchvorlage.

Denn mit der hat der Film nur in den Grundzügen etwas gemeinsam.

Natürlich muß Action dabei sein. Also sehen wir dort z.B. eine Verfolgungsjagd per Boot zwischen der gesamten Bande und der Polizei (samt Explosion).

Ansonsten läßt der Film aber gerade die Charactere links liegen. Zu keiner Zeit verspührt man die Ängste von Bo oder Wespe. Nein, es ist anscheinend wirklich nur ein Abenteuerspiel das die Bande erlebt.

Als reiner Abenteuerfilm für Kids funktioniert er allerdings recht gut.

Da auch die Ausstattung, was Qualität des Bildes und des Sounds angeht, sehr ordentlich ist und zudem die Hörbuch-Version des Films beiliegt, ist er insgesamt empfehlenswert.
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Verfilmung des wunderschönen Buches von Cornelia Funke, 10. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Herr der Diebe (DVD)
Als der 14jährige Prosper und sein sechs Jahre alter Bruder Bo ihre Mutter verlieren, nehmen ihre strenge und hartherzige Tante Esther Harthlieb und ihr Mann Bo zu sich und schieben Prosper, der schon viel zu alt ist um ihn noch zum perfekten Vorzeige-Sohn zu erziehen, in ein Waisenhaus ab. Aber die Brüder hängen sehr aneinander und wollen nicht ohne den anderen sein, als es Prosper gelingt aus dem Waisenhaus wegzulaufen, befreit er seinen Bruder aus Esthers Fängen und gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach Venedig, der Stadt die ihre Mutter so geliebt hat, eine Stadt voller Wunder und Märchen, denn wenn sie ihrer Mutter so viel bedeutet hat, dann wartet dort vielleicht das Glück auf sie. Doch die Reise ist Kräfte zehrend und als sie endlich da sind haben sie weder Essen, noch Geld übrig. Erschöpft bereiten sie sich auf eine Nacht in einem feuchten Hinterhof vor, als plötzlich ein Junge mit schwarzer Maske vor ihnen steht. Er nennt sich Scipio, Herr der Diebe und führt die Brüder in ein verlassenes Kino, in dem schon drei andere Kinder leben, die er auf der Straße aufgelesen hat. Obwohl Prosper gar nichts vom Stehlen hält, nimmt er Scipios Angebot sein Verkaufstalent zum Verkaufen der Diebesbeute zu nutzen an, um seinem Bruder ein Leben in schmutzigen Hauseingängen zu ersparen. Schon bald werden beide ein fester Bestandteil der kleinen Bande und vor allem Bo bewundert Scipio sehr, den mutigen Jungen, der die Erwachsenen bestiehlt, sich nur ab und zu bei ihnen Blicken lässt, um sie mit Beute zu versorgen und dann wieder auf geheimnisvolle Weise verschwindet. Als der Herr der Diebe dann von einem mysteriösen Mann, der sich der Conte nennt, den Auftrag bekommt für viel Geld einen hölzernen Flügel zu stehlen beteiligen sich alle eifrig an der Planung.

Doch Tante Esther und Onkel Maximilian ahnen wohin die Kinder verschwunden sind und engagieren einen venezianischen Privatdetektiv um sie aufzuspüren. Und tatsächlich kommt Victor Getz ihnen bald auf die Spur und als er ins Kino eindringt, nehmen die Kinder ihn kurzerhand gefangen, doch auf Grund seiner netten Art fassen die sie bald Vertrauen zu ihm und auch Victor wird sich darüber klar, auf welcher Seite er in diesem Fall lieber stehen möchte.

Doch plötzlich passiert eine Katastrophe nach der anderen. Es stellt sich heraus, dass Scipio keinesfalls wie behauptet ein Waisenkind ist, sondern ein reicher Junge, der mit seinen Eltern in einer schicken Villa in Venedig lebt. Prosper und die anderen fühlen sich wie die Idioten in einem kleinen Spiel zum Zeitvertreib des ach so tollen Herrn der Diebe.

Dazu kommt, dass die Harthliebs einfach nicht locker lassen und weiter mit allen Mitteln versuchen Bo in ihre Hände zu bekommen und als die Kinder nun versuchen den hölzernen Flügel ohne Scipios Hilfe zu stehlen geraten sie in ein Abenteuer um ein magisches Karussell, dass sie sich in ihren kühnsten Träumen nicht hätten vorstellen können...

Herr der Diebe ist ein wunderschöner Film über Freundschaft, Zusammenhalt unter Geschwistern, der Sehnsucht nach einem Platz wo man hingehört und der unglaublichen Ignoranz mit denen Erwachsenen Kindern manchmal begegnen.

Die sehr talentierten jungen Schauspieler vermitteln eindrucksvoll eine Geschichte voller Herz, Humor, Abenteuer und einem Zauber, dem sich kein Zuschauer entziehen kann.

Meiner Meinung nach eine äußerst gelungene Verfilmung des großartigen Buches von Cornelia Funke, die man einfach gesehen haben muss.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit Schwung zurück in die Jugend, 16. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Herr der Diebe (DVD)
Die Brüder Bo und Prosper, nach dem Tode ihrer Mutter Waisen, sind in die Obhut von Onkel und Tante übergeben worden, die den Kindern nun eine ordentliche, anständige, stilvolle Erziehung angedeihen lassen wollen - im Gegensatz zur Mutter, die hat den Kindern nur Flausen ins Ohr gesetzt, Venedig, so erzählte sie den beiden schwärmerisch, sei eine verzauberte Stadt und dort würden Kinderträume wahr. Das genügt. Die Beiden beschließen, in Venedig zu leben und auszureißen. Gesagt, getan. In Venedig treffen sie den Herrn der Diebe -Scipio- , ein Kind, das ein sogar von Erwachsenen gefragter Meisterdieb in der Stadt ist; Bo und Prosper finden bei seiner Bande Unterschlupf. Die Beiden müssen sich erstmal mit dem neuen Leben abfinden. Prosper kümmert sich rührend um seinen kleinen Bruder Bo. Bald zeigt sich, dass die Beiden ein kleines Problem mit dem Stehlen haben und damit nicht genug: Onkel und Tante sind da, die Beiden zurückzuholen. Glücklicherweise gelingt es, Onkel und Tante immer wieder auszutricksen aber da kommt auch schon ein großer Auftrag: sie sollen für einen echten Grafen einen geschnitzten, hölzernen Löwenflügel besorgen.

Der Flügel steht in Zusammenhang mit der Magie der Stadt, die sich unschuldigen, offenen Kinderaugen mehr und mehr zeigt. Das begehrte Objekt befindet sich im Besitz einer sehr netten, jungen Frau, wie soll man da rankommen? Wie es sich zeigt, hat auch der Herr der Diebe so seine kleinen Geheimnisse, als Sohn aus reichstem Elternhause mit strenger Erziehung flüchtet er sich ausa diesem Leben, um in seiner Freizeit das genau entgegengesetzte, abenteuerliche Leben aus Kinderträumen zu leben. Die Erkenntnis führt zu schweren Enttäuschungen und Zerwürfnissen in der Bande und dann ist da immer noch der Graf, der den Flügel begehrt.

Bo und Prosper können, allen Widerwärtigkeiten zum Trotz, die Probleme lösen, wobei ihnen die nette, junge Frau hilft. Schließlich wendet sich für jeden alles zum Guten: Bo und Prosper finden eine neue Familie und auch für Scipio lösen sich die Probleme, woran der Flügel keinen unwesentlichen Anteil hat, gehört er doch zu einer "Zeit"-Maschine.

Ein pädagogisch wertvoller Film über Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Außenseiter, Toleranz, Verständnis, idealtypisches Familienleben, vor allem aber eine Ode an die kindliche und jugendliche Unbedarftheit, Abenteuerlust und den Zauber jener Zeit -der Graf weiss schon genau, weshalb er den Flügel begehrt- mit Schwung zurück in die Jugend!

Lassen Sie sich verzaubern.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zauberhaftes Märchenabenteuer in Venedig..., 16. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Herr der Diebe (DVD)
...hier als Osterausgabe!
Die Brüder Bo und Prosper sind Waisen. Der kleine, süße Bo(nifatius) lebt bei seiner bösen Tante während der 12jährige Prosper ins Waisenhaus gesteckt wurde. Eines Tages laufen die beiden Brüder davon, nach Venedig. Onkel und Tante sind den beiden auf der Spur und beauftragen, in Venedig angekommen, sogar einen hiesigen Privatdetektiv. Der ist allerdings ein Fall für sich, und bei seiner Suche nach Bo nicht gerade so erfolgreich wie Tantchen und Onkel sich das wünschen.
Bo und Prosper haben indes bei Scipios Diebesbande Unterschlupf gefunden. Der geheimnisvolle Scipio hat auch noch andere verlassene Kinder um sich geschart und trotz seines Ruhmes als Herr der Diebe ist er mit seinen 15 Jahren selbst noch ein Kind.
Eines Tages erhält der Herr der Diebe vom alten "Comte" den Auftrag etwas ganz Besonderes zu stehlen: Das letzte, fehlende Stück eines Zauberkarussells. Dumm nur, dass der Privatdetektiv ausgerechnet jetzt das Geheimnis über Scipios Herkunft auffliegen lässt und Scipios Freunde ihm deshalb nicht mehr vertrauen.
Bis Scipios größter Traum in Erfüllung geht und Bo und Prosper eine richtig nette Familie finden, passiert natürlich noch einiges Aufregendes: Das Rätsel um das Zauberkarussell muss gelöst werden und es gilt den fiesen Hehler Barbarossa sowie die ätzende Verwandtschaft zu überlisten.

4 Kinderfilm-Sterne:
Ich kenne das Buch nicht, was meistens ein Vorteil ist, wenn man einen Film unbefangen ansehen möchte. Daher kann ich bei meiner Wertung nicht Buch und Film vergleichen und das ist auch gut so, denn der Film ist als unterhaltsamer, einfallsreicher und recht witziger Kinderfilm durchaus gelungen. Ich hatte keinerlei Schwierigkeiten die Handlung ohne Vorkenntnisse zu verstehen, und gelangweilt habe ich mich auch kein bisschen. Allerdings hat der Film nicht die Action oder gar die tricktechnische Animation, die "ältere" Jugendliche vom Hocker reißt. Die naiv-niedlichen Kids und die harmlose Handlung sind eindeutig an ein jüngeres Publikum gerichtet, dort aber werden sie ganz sicher hingerissene Begeisterung auslösen. Fazit: Herr der Diebe ist ein durchaus empfehlenswerter Kinderfilm für einen lauschigen Ostersonntagnachmittag. Vielleicht mit vorherigem Zusammenbasteln und Ausmalen der beigefügten österlichen Eierbecher

DVD:
Spieldauer 95 Min, Sprache: Deutsch(Dolby Digital 5.1, Untertitel: Deutsch, Englisch, Holländisch, Untertitel für Hörgeschädigte: Deutsch/Englisch. Außer ihrem österlichen Outfit scheint sich diese Neuauflage nicht von der etwas älteren DVD-Ausgabe zu unterschieden.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Groß und Klein, 17. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Herr der Diebe (DVD)
Ich habe mir den Film gestern zusammen mit einer Freundin angesehen. Er war einfach fantastisch und mit Liebe zum Detail. Das Buch habe ich vorher nicht gelesen. Für mich war es perfekt. Dennoch finde ich es schade, dass strenge Bewertungen gefälllt werden nur weil zum Beispiel Äußerlichkeiten einer Person mit den eigenen Vorstellungen übereinstimmen. ist da ziemlich viel Witz dabei und wir haben ziemlich viel gelacht.

Ein empfehlenswerter Film. Das Buch werde ich auf jeden Fall lesen. Für sowas Fantastisches ist man nie zu alt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nett, 28. Dezember 2009
Von 
Stefan Erlemann (Witten) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Herr der Diebe (DVD)
Die Harthliebs sind wütend. Da haben sie großherzig den kleinen Bonifazius aus großer Not gerettet und ihm ein formidables Elternhaus geboten - das sie leider dem großen, garstigen Bruder des süßen Bonifazius nicht bieten konnten -, und nun das: Prosper hat ihren geliebten Bonifazius entführt.
Onkel und Tante Harthlieb sind so wütend, dass sie nach Venedig reisen. Dorthin, vermuten sie, hat Prosper ihren "Bo" gebracht. Der jedoch ist endlich glücklich. Er ist der hartherzigen Tante Esther und dem dämlichen Onkel Maximilian entkommen und mit seinem geliebten großen Bruder Prosper mitten hinein ins Abenteuer gereist.
In Venedig - der von der Mutter so geliebten Stadt - angekommen, drohen die Brüder jedoch zu verhungern. Um zu stehlen sind sie zu ehrlich, und Hilfe erwarten sie von niemandem. Sie ahnen nicht, dass die Harthliebs ihnen Victor Getz, einen venezianischen Privatdetektiv auf den Hals gehetzt haben.
In größter Not erhalten Bo und Prosper plötzlich Hilfe von einem maskierten Jugendlichen. Der "Herr der Diebe", wie er sich nennt, bringt sie in ein verlassenes Kino, wo bereits Wespe, Riccio und Mosca, drei weitere Kinder, in der Obhut des Diebes leben.
Die sechs erhalten über einen Mittelsmann einen äußerst verlockenden Auftrag. Sie sollen einen hölzernen Flügel beschaffen. Die Entlohnung ist fürstlich. Doch der "Herr der Diebe" enttäuscht die Kinder bitter und beim Versuch, den Flügel ohne seine Hilfe zu stehlen, werden sie von der Besitzerin gestellt. Auch der Privatdetektiv hat herausgefunden, wo Bo sich versteckt hält, und schreitet zur Tat.

Im Jahr 2000 erschien "Herr der Diebe", ein Roman von Cornelia Funke. Er wurde von Kritik und Lesern hochgelobt und erhielt zahlreiche Preise. Das fantasievolle Märchen spart nicht mit traurigen Szenen, fantastischen Ereignissen und spannenden Verfolgungsjagden.
Im Jahr 2005 verfilmte Regisseur Richard Claus das Drehbuch von ihm und Daniel Musgrave. Nigel Clarke und Michael Csányi-Willis steuerten die eigens komponierte, recht unauffällige Filmmusik bei.

Schnell wird klar, dass die ausführlichen Beschreibungen der Charaktere, auf die Cornelia Funke so großen Wert legt, die inneren Konflikte, die jedes einzelne Kind zu zerreißen drohen, nicht thematisiert werden. Zugunsten von Action und wenigen Fantasylelementen, einer wunderschön gefilmten Kulisse und einem fast hastig verfolgten Plot werden die Kinder zu eindimensionalen Schablonen. Keiner der Charaktere erreicht die Buchvorlage, und die Geschichte verkommt ein wenig zum Actionkino.

Dennoch ist der Film nett und liebenswert geworden. Zum einen liegt dies an der exakten Ausrichtung des Films an der Vorlage, zum anderen an den guten Kinderdarstellern. Auch Jim Carter als Privatdetektiv und Alexei Sayle als Barbarossa machen ihre Sache gut.

Nur die traumhafte Stimmung, die das Buch in den Lesern erzeugt, gelingt dem Film nicht. Er ist zu akkurat, zu blutleer, zu sehr auf Mainstream und Zielgruppe ausgerichtet. Denn der für Kinder ab sechs Jahren gemachte Film kann Jugendlichen nur ein Gähnen entlocken und Erwachsene - gerade jene, die das Buch gelesen haben - kommen sich leicht veralbert vor.

Diese Romanverfilmung erreicht allenfalls Mittelmaß. Sie macht zwar einiges richtig, vieles aber auch falsch.
Von den vielen Extras, die Trailer, Moscas Animation, einen Bericht hinter den Kulissen, nicht verwendete Szenen und verpatzte Ausschnitte zeigen, ist einzig Letzteres höchst vergnüglich und sehenswert.

Stefan Erlemann
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschön ... auf englisch, 18. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Herr der Diebe (DVD)
Ich habe diesen Film geschenkt bekommen und bin wirklich von begeistert. Ich habe damals mit zwölf Jahren das Buch verschlungen und war nun auf den Film gespannt. Als ich ihn das erste Mal sah, fand ich die Dialoge etwas sehr holpelig und nicht stimmig. Ein Beispiel: wenn man rennt, dann keucht man und spricht nicht, als säße man in einem gemütlichem Sessel. Trotzdem gebe ich diesem Film ganze 5 Sterne. Wenn man ihn sich auf englisch anschaut (was auf der DVD ja möglich ist), kommt man nicht mehr von los. Da keucht dann auch der Renner, logisch, da es auf englisch nicht synchronisiert werden musste. Die Schauspieler sind super ausgewählt und bringen ihre Rollen eindrucksvoll über die Bühne.

Ich bin wirklich begeistert und kann diesen Film wirklich JEDEM empfehlen!

Hut ab!
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