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3,2 von 5 Sternen
Stereotomy
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am 28. Mai 2014
Ich gebe zu, beim ersten Hören konnte ich überhaupt nichts mit diesem Album anfangen. Das mag auch an der Produktion liegen, die so ziemlich jedes Achtziger-Klischee bedient. Doch "Stereotomy" muss erarbeitet werden, da es sich hier um ein eher sperriges Album handelt. Das ist durchaus ein Kompliment, denn Alan Parsons und Eric Woolfson waren ja bis dahin eher dafür bekannt, Songs zu veröffentlichen, die meistens den Weg des geringsten Widerstandes gingen (sieht man mal von den ersten drei Alben ab). Problematisch ist aber auch, dass "Stereotomy" kaum als Project-Album erkennbar ist, denn es klingt weder nach dem orchestralen Artrock der frühen Alben, noch nach dem melodisch-poppigen Stil der nächsten Scheiben. Stattdessen fabriziert das Team um Woolfson und Parsons etwas, das ich als "progressiven Elektro-Funk" bezeichnen würde. Durchaus ein gewagter Schritt, denn der erste Flirt mit drahtig-funkigem Rock auf "Eve" war ja mächtig in die Hose gegangen. Doch hier passt alles irgendwie zusammen. Eric Woolfson (piano), Stuart Elliott (drums, percussion), Ian Bairnson (guitar), David Paton (bass guitar) und Richard Cottle (synthesizer, saxophone) schaffen einen kraftvollen, treibenden Rock-Sound, der von den Sängern John Miles ("Stereotomy", "In the Real World", "Stereotomy II"), Chris Rainbow ("Beaujolais"), Gary Brooker ("Limelight") und Graham Dye ("Light of the World") veredelt wird. Auffällig hier: Project-Hauptsongwriter Eric Woolfson, der auf den vorigen Alben einige Songs (darunter Hits wie "Time", "Eye in the Sky", "Prime Time" oder "Don't Answer Me") gesungen hatte, tritt hier kaum als Sänger auf; lediglich im Titelsong kann man kurz seine melancholische Stimme hören.

Hatten Woolfson und Parsons nach "Turn of a Friendly Card" sich von streng durchkonzipierten Alben weg- und zu eher lockeren thematischen Verknüpfungen hinbewegt, so überrascht "Stereotomy" mit gut ausgearbeiteten Übergängen und einer geradezu filmisch umgesetzten Thematik. Der Eindruck eines in sich geschlossenen Albums wird durch die thematische Klammer "Stereotomy"/"Stereotomy II" verstärkt, wodurch man allerdings beim ersten Hören auch ein bisschen mit dem Gefühl entlassen wird, einen einzigen 40-minütigen Song gehört zu haben. Dennoch: Einen derart guten Schluss hat wohl kein anderes Project-Album. Kein Fade-Out, kein melancholische Ballade, nein, ein richtig rockiger Schlussakkord.

Je öfter man das Album hört, desto mehr steigt auch der Eindruck, dass die gewählten Produktionsmittel - der oft zitierte "sterile" oder "kalte" digitale Klang - das Thema akustisch adäquat umsetzen. Thematisiert das Album doch den Ruhm und seine ganze künstliche Halbwelt. Auf der APP-Website heißt es dazu dürftig: "the album is a reflection on the pressures of the modern world". Mag sein, aber das gilt ja im Prinzip für die meisten APP-Alben. Hier liegt aber der Fokus ganz klar auf der Leben der Stars und Berühmtheiten, und der Frage, was diese Berühmtheit mit den Menschen macht (oder was die Menschen für die Berühmtheit alles machen).

Nach einem langen instrumentalen Anlauf - auch das ein Stilmittel, das den Project-Alben zuvor abhanden gekommen war - entfaltet sich die ganze paranoide Welt des Albums. Der Titelsong ist ein ordentlicher Gitarrenrocker mit Synthesizer-Nadelstichen und einem Part, der "Sorrow" von Pink Floyd vorausnimmt. John Miles singt über Bildschirme und farbiges Licht und nimmt damit sowohl auf Schauspieler als auch auf Musiker Bezug. Seine Stimme ist kraftvoll und selbstbewusst, doch für die Hauptperson des Albums bedeutet es lediglich, dass er/sie sich hinter der Fassade eines unangreifbaren Superhelden verbirgt. Das wahre Ich des Stars - also die Person hinter der Maske - wird erst deutlich, als Eric Woolfson mit seiner weichen Stimme übernimmt: "Verwandle mich in Stein, bevor nichts mehr von mir übrig ist/Mach einen Felsen aus mir, und nicht das, was ich zu sein scheine". Am Schluss läuft das Stück in einer Endlossschleife aus, die einerseits den vorübergehenden Schluss des Erzählstrangs andeutet, andererseits eine Wiederaufnahme offen lässt. Dazu gibt es sinnfreies Geplapper über Studio-Fachjargon, bevor "Beaujolais" einsetzt. Das Stück ist einiges hektischer als "Stereotomy" und irritiert auch immer wieder durch überraschende Brüche im Rhythmus und der Harmonie. Dazu kommt der wunderbare Gesang von Chris Rainbow, der die Rolle des abgehalfterten, alkoholkranken, gehetzten (Ex-?)"Stars" sehr gut umsetzt. "Urbania" ist ein stimmungsvolles Instrumental, das mit seinem ganzen digitalen Geblubber die Atmosphäre einer neonbeleuchteten Großstadt bei Nacht einfängt. Eine kalte, anonyme Szene, in der das einzig Menschliche ein klagendes Saxophon ist. Zwischen den vielschichtigen, glitzernden Keyboard-Rhythmen gibt es dann auch ein Echo des Titeltracks, der in mehreren Songs immer wieder durchschimmert. Spätestens beim Einsatz der Gitarre kommt dann auch Pink Floyd-Stimmung auf, bevor das Eröffnungstripel zu einem Zwischenfazit kommt und die Dynamik zunächst ein wenig bremst.
"Limelight" erinnert mit seiner pathetischen Melodie und den schwelgerischen Harmonien an Procol Harum, und ganz konsequent haben Woolfson und Parsons für den Song Gary Brooker, den Sänger von Procol Harum, engagiert. Trotz der etwas merkwürdigen Synth-Sounds zu Beginn ist "Limelight" eine Oase der Menschlichkeit zwischen eher künstlich anmutenden Stücken und zugleich ein Symbol für das Festhalten, den Drang nach Berühmtheit: "Ich kann den Jubel einer entfernten Menge hören, sie warten auf mich...Rampenlicht, du bist alles, was ich je wollte...nach all den Jahren des Wartens werde ich es ihnen allen zeigen."
"In the Real World" ist überraschend gitarrenlastig. Eine eher einfach gestrickte Nummer, bei der wieder John Miles ran darf, und in der Tat sind "Stereotomy" und "In the Real World" aus derselben Perspektive geschrieben (ein Phänomen, das mir bereits bei "Eye in the Sky" und "You're Gonna Get Your Fingers Burned" aufgefallen ist). Der Star ist nicht nur unnahbar, sondern (bewusst?) realitätsfern: "noch eine weitere betrügerische Hand werde ich nicht schütteln...ich will mein Leben nicht in der realen Welt leben." Eigentlich wäre "In the Real World" die perfekte Single gewesen. So bleibt es eine eher farblose Nummer, die aber nicht weiter stört.
Was dann folgt, ist ein echter Knaller: Das Instrumental "Where's the Walrus" verknüpft Sequencer, Synth-Brass-Explosionen und funkige Gitarren auf eine schlicht mitreißende Weise (vielleicht auch bei Frankie Goes to Hollywood abgeschaut). Die ganze Hektik und Paranoia, das Leben auf der Überholspur, all das wird in Musik gegossen. "Where's the Walrus" ist ein akustischer Thriller mit unglaublich viel Suspense. So etwas hatte es eigentlich seit "Pyramid" nicht mehr gegeben (und in puncto Dramatik sei ein Vergleich mit "Fall of the House of Usher" angebracht), auch wenn sich das APP inzwischen in einem anderen stilistischen Kontext bewegt. "Where's the Walrus" wäre eine hervorragende Filmmusik. Nach sieben nervenaufreibenden Minuten folgt dann endlich die Erleichterung (und Erleuchtung) in Form von "Light of the World". Das Stück klingt tatsächlich sehr funkelnd und bietet einen zwingenden, aber dennoch entspannten Refrain. Gegen Ende zerfließt das Stück etwas, bevor es in das chinesisch angehauchte (nomen est omen), ätherische "Chinese Whispers" übergeht. Da kann man dann am Ende hören, wie Eric Woolfsons Töchter jene Wortreihe aus Edgar Allan Poes "Murders in the Rue Morgue" sprechen, die Woolfson ursprünglich zum Albumtitel inspiriert hatte ("...The larger links of the chain run thus -- Chantilly, Orion, Dr. Nichol, Epicurus, Stereotomy, the street stones, the fruiterer"). Hinein in die Klangfläche kracht dann die Reprise des Titeltracks mit einem weiteren tollen Solo von Ian Bairnson, bevor es dann zum (oben erwähnten) amtlichen Schluss kommt. Und fertig.

"Stereotomy" polarisiert offenbar: Man kann die Melodien kommerziell finden, man kann sich an der Produktion stören. Man kann aber auch den Mut der Protagonisten bewundern, den Weg zurück zur Komplexität zu wagen, und damit auch die Abwendung von den Hitparaden (worauf ja auch die Länge der Songs deutet). Egal, was man von dem "Sound" hält - in puncto Effektfülle und Klangschichten ist "Stereotomy" extrem ausgeklügelt. Nur der Klang der Snare ist etwas aufdringlich und klingt etwas "grottig". Gerade bei "Urbania" - aber nicht nur da - entdecke ich immer wieder neue Details. Im Prinzip kann ich mir das gesamte Album gut als Soundtrack zu einem Film vorstellen - ob die Hauptfigur darin ein Musiker, Schauspieler oder Sportler ist, spielt eigentlich keine Rolle.

Zu den Bonus-Tracks: Während die meisten anderen APP-Alben jede Menge mehr oder weniger interessantes Zusatz-Material bieten, fällt dieses hier sehr dürftig aus. Die Begründung, dass man mit dem neue Digital-Equipment weniger Ausschuss bzw. frühe Versionen produziert hat, erscheint mir nicht befriedigend, denn auf "Gaudi" gibt es ja auch einige Bonus-Tracks. Vor allem: keine Demos! Immerhin ein instrumentaler Backing-Track von "Light of the World" - quasi der "Naked"-Teil, noch atmosphärischer als die Albumversion. "Rumour Goin' Round": ein unfertiger Song, der (zeitlich) nicht auf das Album gepasst hat (und den Eric Woolfson später komplettiert hat). Schade eigentlich, denn der Kontrast aus Digitalsounds und akustischer Gitarre ist sehr reizvoll. "Stereotomy" als Guide Vocal, der sehr deutlich macht, dass Eric Woolfson nicht der richtige Sänger für den Song gewesen wäre. "Stereotomy II" ohne Gesang, und auch sehr trocken. Ganz nett, aber da hätte man auch noch mehr draufpacken können.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 12. Dezember 2014
Alan Parsons und Eric Woolfson,die in Zusammenarbeit mit diversen Gastmusikern,von denen einige zu Dauergästen wurden, unter dem Namen The Alan Parsons Project bekannt sind,legen hier ihr neuntes und damit vorletztes Album vor.
Es erschien 1985 bei Arista,und ich nehme gleich vorweg,daß es nicht zu meinen Lieblingsalben des ansonsten von mir überaus geschätzten Projekts gehört.
"Stereotomy" erzeugt bei mir in vielerlei Hinsicht Assoziationen in Richtung Technik.
Zunächst einmal wäre da das Cover,bei dem es sich wirklich lohnt,sich damit zu beschäftigen...
Dann ist der Begriff Stereotomy,der in dem Roman "Murders In The Rue De Morgue" von E.A.Poe vorkommt,ein Begriff aus dem Bereich Technik und dazu eine Metapher,die zu dem offiziellen Thema des Albums perfekt paßt.
Die Scheibe soll eine "Reflektion des Drucks auf den Menschen in der modernen Welt" darstellen.
Dieser führe zu Vereinsamung und Unsicherheit,einem ohnehin beliebten Thema des Duos Woolfson/Parsons.
Das gesamte Material wurde komplett mit digitaler Technik aufgenommen,dabei nutzte der als Toningenieur berühmte Alan Parsons eine recht neue Technik,die einen besonders räumlichen Klang ermöglicht.
Vielleicht als Folge davon,auf jeden Fall aber passend zu den Texten und dem übergeordneten Thema entstand ein Klangbild,das etwas steril,kühl,synthetisch wirkt;eventuell könnte man es auch technisch nennen...
Während ältere Alben des APP trotz moderner Klänge und technischer Perfektion,was das Zusammenspiel der Musiker,wie auch der gesamten Produktion angeht,zumeist Wärme,Gefühl,Emotion ausstrahlten,wirkt auf mich "Stereotomy" eigenartig distanziert,kaum anheimelnd,dabei aber auch nicht sonderlich progressiv.
Die Kompositionen wirken vergleichsweise flach,dennoch nicht uninteressant.
Der geradezu klinisch perfekte Klang erzeugt selbst in den ruhigen Momenten der Scheibe ein eigenartiges Gefühl von Unnahbarkeit.
Dies paßt vielleicht gar nicht mal so schlecht zum Thema.
Manchmal ist es eben nicht von Vorteil,alles,was möglich,was neu ist,auch anzuwenden;ein Druck,dem dem man im modernen Leben ja schon mal ausgesetzt ist.
Mir gefällt "Stereotomy" insgesamt zwar schon,die Musik erreicht mich jedoch nicht so,wie die meisten anderen Alben des APP.
Mit John Miles,Chris Rainbow,Gary Brooker,Eric Woolfson (Gesang) und David Paton,Stuart Elliott,Ian Bairnson,Alan Parsons,Eric Woolfson und Richard Cottle an den Instrumenten ist man natürlich bestens bedient.
Musik,Texte und Konzept sind wie üblich von Woolfson/Parsons.
Die alte Schallplatte klingt phantastisch,die erste CD-Auflage konnte da nicht mithalten,klang aber nicht schlecht.
Die Remaster-Version von 2008 wird allgemein als deutlich besser wahrgenommen.
Das Remastering wurde von Alan Parsons und Dave Donnelly durchgeführt.
Die beiden steuerten hoch aus,verringerten die Dynamik etwas,beließen sie aber in einem guten Bereich und sorgten für ein deutlich klareres,knackigeres,analytischeres Klangbild.
Die 2014 erschienene "Complete Box" soll lt Aufdruck 2013 neu remastered worden sein,also auch "Stereotomy".
Dies wird in Hifi-und Musikforen jedoch massiv angezweifelt;die Dynamikwerte aller Alben soll jedenfalls jeweils mit den 2008er Remasters absolut identisch sein.Dort fehlen auch die Bonus-Tracks.
Bei der 2008er Remaster- CD sind dies nur Rough-Mixe,Demos.Der Titelsong wird da zB mal von Woolfson gesungen,außerdem gibt es eine Ur-Version von "Rumour Goin`Round",einem Stück,das keine Verwendung fand,später aber auch überarbeitet auf dem Soloalbum "The Alan Parsons Project That Never Was" von Eric Woolfson auftaucht.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Juni 2001
Als Alan Parsons Fan habe ich natürlich alle CD's. Nachdem ich mir nach längerer Zeit wieder alle Alben angehört habe, steht für mich fest, dass STEREOTOMY nach wie vor zu der Besten gehört. Musikalisch erste Sahne und besonders die Klanqualität ist unglaublich. Für Hifi-Fans ein Muß! Die CD hat für mich keine nennenswerten Schwächen und beinhaltet einen der größten Songs überhaupt: Limelight!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Oktober 2007
Alan Parsons Project sind die Vorreiter opulenter elektronischer Musik aus den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts.
Leider gehört "Stereotomy" nicht zu ihren besten Werken, wenn man mal von der excellenten Ballade "Limelight" absieht. Zu rockig, zu unruhig; wie gesagt, es gibt Besseres von dieser Formation.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. März 2008
"Stereotomy" zählte nie zu den starken APP-Alben, war es doch poppig ("Beaujolais"), teilweise steril ("In The Real World") und, was damals überhaupt nicht zu verstehen war, erstmals seit 1978 ohne Eric Woolfsons traumhaften Gesang. Doch dieses Remastering ist für das Album sehr förderlich. Nicht nur dass die Sound-Effekte (Titeltrack) phänomenal rüber kommen, auch die Zusatztracks sind in diesem Fall förderlich. So gibt es den Titelsong mit Eric Woolfons Stimme (leider nur als schwache Vocal-Guide) dafür aber mit noch dynamischeren Effekten wie die spätere Album-Version sowie den Song "Rumours...", ein Stück noch ohne Vocal, dass das Potential zum Hit gehabt hätte, wenn es Woolfson gesungen hätte. Fazit: Kaufen !
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Juli 2004
„Stereotomy" ist im selben Jahr erschienen wie „Vulture Culture". Nun war „Vulture Cultere" schon nicht das gelbe vom Ei, und jetzt noch ein Album hinterher, da muss man doch zwangsläufig skeptische werden. Allerdings haben Woolfson und Parsons noch mal die Kurve gekriegt, und ein ordentliches Album vorgelegt. Das Titelstück rockt für Parsons-Verhältnisse richtig. „Beaujolais" folgt dem gleich, kommt auch recht druckvoll daher. „Urbania" ist ein Instrumental, welches einen nicht nur durch seinen Titel in eine beleuchtete Stadt bei Nacht versetzt. „Lighmlight" ist eine unspektakuläre Ballade. „In The Real World" rockt dagegen ordentlich. Richtig gut ist dann das dynamische „Where Is The Walrus", ein wieder einmal geniales und mit einer Spielzeit von 7 ½ Minuten ein für Parsons-Verhältnisse langes Instrumental mit toller E-Gitarre und Saxophon. Die Ballade „Light Of The World" ist etwas lang geraten, stört aber auch nicht weiter, und ist in der richtigen Stimmung sogar gut anzuhören. Die kurzen „Chinese Whispers" und „Stereotomy Two" beenden schließlich die Platte, die im Gegensatz zu „Vulture Culture" nicht bloß vor sich hinplätschert, sondern stellenweise ordentlich rockt!
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am 26. September 2014
Habe diese CD für meine Sammlung gekauft und diese funktioniert einwandfrei. Auch das Cover ist in einem guten Zustand, eben eine gute Qualität und ein sensationell günstiger Preis. Was will man mehr ??? Preis und Leistung und Qualität ***** Sterne.

Fazit: Topp Ware zu einem Topp Preis und super schnelle Lieferung. Gerne wieder. Hier kaufe ich sehr gerne, darum verdient 5 Sterne
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Februar 2010
Was haben Alan Parsons, Eric Woolfson und ihre Mitstreiter mal für tolle Alben gemacht. Auf denen stimmte einfach alles: spannende Intros, die Lust auf mehr machten, knackige Instrumentaltitel, die Allgemeingut wurden (Sirius etc.) und gefühlvolle Balladen en masse, richtige Hits also. Und was davon bekommt man auf Stereotomy? Herzlich wenig, leider. Das ist insgesamt reichlich aussageloser Synth-Pop, ideenlos, uninspiriert, ein wenig angerockt zwar, aber eine Rock-Platte kommt dabei auch nicht heraus. Das "rockt" weder am Anfang noch am Ende. Die Balladen bleiben flach, Limelight vielleicht nochmal ausgenommen. Aber auch die Instrumental-Songs heben einfach nicht ab, und am Schluss flacht das Ganze noch mal ab in Chinese Whispers (?) und eine Reprise von Stereotomy. Damit ist klar: hier ist den beiden Machern des Projects nicht viel eingefallen. Sad, but true.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. November 2011
Ich habe diese CD damals nicht wahrgenommen, nun in einer APP-Sammlung mitgekauft. Nach mehrmaligem Hören bin ich immer noch schockiert, wie AP nach einigen meisterhaften Werken so ein lebloses Synthi-Gedudel im Mainstream-Rockgewand erzeugen kann. Diese Platte ist eine ganz traurige Sache.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Stereotomy, was bedeutet das? Genau diese Frage habe ich mir 1986 bei der Veröffentlichung gestellt, und es konnte mir lange Jahre niemand beantworten. Aber genau das ist ja auch das Geheimnis eines guten Künstlers oder Band, dass es die Menschen zum Nachdenken, Nachschlagen oder Nachforschen anregt. Zugegeben, ich war nie ein großer Fan von Horrorliteratur. Zwar kannte ich Edgar Allan Poe vom Namen her, habe aber bis zum heutigen Tag noch kein einziges Buch von ihm gelesen.

Da Parsons und auch Woolfson offensichtlich große Fans dieses Schriftstellers sind, und sich aus dieser literarischen Quelle augenscheinlich auch die Inspiration und Kreativität für ihre düsteren Songs holen, stammt auch dieser Begriff aus einem literarischen Werk des Poes, nämlich aus - The murders in the Rue Morgue.

Erst Jahre später konnte mir jemand erklären, um was es sich dabei handelt, und heute findet man unter dem Begriff Stereotomy auf Wikipedia die Erklärung - It refers to the cutting of existing solid shapes in different forms. Die Stereotomy beschreibt also das Auseinanderschneiden von soliden existierenden Flächen in verschiedene Formen.

Da sich Parsons und Woolfson auf diesem Album hauptsächlich mit Ruhm, Erfolg und Glück auseinandersetzen, und sich die beiden in ihren Songs hauptsächlich Kehrseite dieser Dinge beschäftigen, kann man den Titel jetzt sehr gut nachvollziehen. Parsons und Woolfson schneiden also Ruhm, Erfolg und Glück auseinander, und landen entweder bei den bekannten Süchten, wie zum Beispiel Alkohol, dem Druck immer im Rampenlicht zu stehen, und Perfekt zu sein, oder dem Wunsch das Leben einfach in einer wirklichen Welt zu leben, anstatt in einer Scheinwelt.

Das Projekt bietet auch auf diesem Album wieder alles, was es bisher auszeichnete, nämlich starke und gut arrangierte Songs, mit hervorragenden Sängern, und zwei exzellenten Instrumentalsongs.

Die remasterte Version enthält noch vier Bonustracks, wovon dieses Mal vor allem die Backing-Track Version von - Light of the Word, aber auch das bisher noch nicht veröffentlichte Instrumentaldemo - Rumour Goin' Round, bei mir punkten können.
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