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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein zeitloser Klassiker
PYRAMID ist ein absolut faszinierendes Album aus der Blütezeit des Alan Parsons Project. Man kann es wieder und wieder anhören, es wird nicht langweilig und man entdeckt in den grossartigen Kompositionen und Arrangements immer wieder neue Aspekte. Leider wurde PYRAMID auch von der eigenen Plattenfirma nicht genügend gewürdigt, enthalten doch die...
Veröffentlicht am 19. Juni 2004 von Blagger

versus
14 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Mehr als ein Schönheitsfehler...
Da freut man sich auf die langerwartete Neuveröffentlichung, auf ein gelungenes Remastering, eine handvoll Bonustracks und ein informatives Booklet. Alles da, aber...

Aber dann fehlt zu Beginn des ersten Stückes "Voyager" ca. eine halbe Sekunde vom Original! Dies ist um so ärgerlicher, als der Song bekanntermaßen nicht etwa eingeblendet...
Veröffentlicht am 7. März 2008 von Ein Kunde


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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein zeitloser Klassiker, 19. Juni 2004
Von 
Blagger - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Pyramid (Audio CD)
PYRAMID ist ein absolut faszinierendes Album aus der Blütezeit des Alan Parsons Project. Man kann es wieder und wieder anhören, es wird nicht langweilig und man entdeckt in den grossartigen Kompositionen und Arrangements immer wieder neue Aspekte. Leider wurde PYRAMID auch von der eigenen Plattenfirma nicht genügend gewürdigt, enthalten doch die späteren Sampler in der Regel ausser "Hyper Gamma Spaces" keine Titel dieses Albums. Und das, obwohl "The Eagle Will Rise Again" und "Shadow Of A Lonely Man" zwei der schönsten Balladen sind, die das Project jemals aufgenommen hat. Dieser zeitlose Klassiker sollte in einer gut sortierten CD-Sammlung nicht fehlen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zeitlos schön, 16. Juni 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pyramid (Audio CD)
Sollte man bei Parsons Projekt eine Messlatte anlegen,liegt die Edgar Allan Poe vor I Robot und erst dann kommt,was den musikalischen Anspruch angeht,Pyramid.Irgendwie wird man das Gefühl nicht los,das die Raffinesse der Vorgänger Alben verloren gegangen ist.Pyramid ist dabei aber immer noch ein tolles Werk und um vieles besser als das,was später nachkam.Bei diesem Album wird der Bogen in der Stielrichtung vom Prog-Rock zum etwas Poppigerem geschlagen.In der Gesamtheit,ist dieses Album aber wohl das Harmonischste aller Werke und darf eigentlich in keinem gut sortiertem Regal fehlen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Homogene Mischung aus federleichtem Poprock und Sinfonik, 5. Dezember 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Pyramid (Audio CD)
Das dritte Album des Projects ist ein spannungsreicher Spaziergang durch vielschichtige elektronische Klangbilder, klassischen Popvokalharmonien im Stil der Sechziger Jahre und geschickt inszenierten orchestralen Passagen. Treibende rockige Passagen wie "One More River" treffen auf balladeske Momente in "The Eagle Will Rise Again", dessen mehrstimmiger Gesangseinsatz eine würdige Weiterführung der Beach Boys und der Beatles darstellt. "Can't Take It With You" ist hingegen ein surrealer Trip, der seinen Ausgangspunkt im folkloristischen Flamenco- Kolorit mit akustischen Gitarren und (synthetischem) Flöteneinsatz nimmt, dann in einen täuschend normalen Popsong führt, der durch schwebende Modalharmonik schließlich in die Zeitlupenpsychedelic der Pink Floyd mit mantrischen Gitarrenarpeggioläufen und schließlich einem Solo von Ian Bairnson mündet, das eine höfliche Verneigung vor David Gilmour darstellt. "Shadow Of A Lonley Man" baut dann noch einmal die symphonische Melancholie in aller Pracht und Herrlichkeit auf.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Platte ohne Ablaufdatum, 7. August 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pyramid (Audio CD)
Seit 1978 habe ich diese Platte im Schrank und ich kann sie mir heute immer noch mit dem gleichen Genuss anhören, wie am ersten Tag. Genialer Sound, zeitlose Ausführung, schlicht und einfach sehr gute Musik. Eines des besten Werke von Alan Parsons, neben den "Tales" und "Turn of a friendly card".
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das war meine erste LP überhaupt ..., 10. September 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: Pyramid (Audio CD)
Mein Geschmack war damals sicher nicht so ausgeprägt wie ich mir das heute wünschen würde. Wie auch immer: schon damals 5 Sterne wie auch heute noch. Man kann das Album nach wie vor super hören. Allerdings: damals war ich mehr in das "spacige"
(Hyper-Gamma) und in die Instrumentals verliebt, heute
bevorzuge ich mehr die Songs wie "The Eagle will rise again".
Dieses Album sollte neben "I Robot" und "Tales of Mystery ... Edgar Allan Poe" nicht im Plattenschrank fehlen. Danach von Alan Parsons manches noch akzeptabel ("Eve"), später eher belanglos.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einfach zeitlos, 16. Juli 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pyramid (Audio CD)
1978 folgte nach „Tales Of Mystery And Immagination" und „I Robot" mit „Pyramid" der dritte Geniestreich vom Alan Parsons Project. Das Album ist wieder einmal perfekt produziert, es hat einen futuristisch-spacigen Sound, der für die 70er Jahre Maßstäbe setzt. Das kreative Duo Woolson/Parsons befasst sich diesmal mit dem Pyramiden-Mythos, wie der Albumtitel und das wunderbare Cover schon andeuten. Man fühlt sich bei dieser Musik einerseits in die 70er Jahre und andererseits in die Zukunft versetzt, nicht nur auf Grund dieses genialen Covers, welches zugleich vor Nostalgie und Futurismus strotzt.

Den Anfang macht „Voyager", ein spaciges und gleichzeitig auch leicht orientalisches Instrumental., gefolgt von „What Goes Up...", welches trotz seiner kurzen Spielzeit von 3 1/2 Minuten richtig progressiv ausgefallen ist. Anfangs wechseln sich zwei Vokalisten mit ihrem „looserhaftem" Gesang (wie so oft bei APP *g*) ab, danach folgt ein Gitarrensolo, woraufhin das Orchester einsetzt, bis schließlich David Paton(?) mit seiner „agressiveren" Stimme glänzen kann, ehe das Stück zu seinem Anfangsthema zurückkehrt. „The Eagle Will Rise Again" ist eine Ballade, die aber wieder durch den atmosphäre erzeugenden Sound überzeugen kann. „One More River" mit seinem Saxophonsolo ist dann schlicht das beste von den rockigeren Stücken im APP-Repertoire. „Can't Take It With You" beginnt vielverprechend und Temporeich, wird dann aber ausgebremst, und wir befinden uns in einer eher schlichteren Nummer, die aber dennoch gut anzuhören ist. „In The Lap Of The Gods" ist dagegen ein echter Hammer. Ein Instrumental mit bombastischen Chor- und Orchestereinsätzen. „Pyramania" ist dann sowohl aus musikalischer als auch textlicher Hinsicht wirklich lustig geraten. Eine gute Idee - und keineswegs peinlich! „Hyper-Gamma-Spaces", wieder ein Instrumental, das wie der Name schon sagt, sehr spacig-futuristisch daherkommt. Ein faszinierendes Stück, das wie so viele Parsons-Intrumentals oft bei Radio- und Fernsehberichten als Hintergrundmusik verwendet wird. Schließlich klingt das Album mit der von John Miles gesungenen Pianoballade „Shadow Of A Lonely Man" aus.

Ein unverzichtbares Meisterwerk!
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5.0 von 5 Sternen magisch, 11. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Pyramid (Audio CD)
Das 1978 bei Arista erschienene "Pyramid" ist für mich eines der besten Alben,welches das Alan Parsons Project,eine Zusammenarbeit zwischen Eric Woolfson und Alan Parsons mit wechselnden Gastmusikern,je herausgebracht haben.
Es ist das dritte Album dieses großartigen Projekts und folgte auf zwei wundervolle Arbeiten,die gemeinhin als die Höhepunkte im Backkatalog des Alan Parsons Project angesehen werden.
Für das Debut "Tales Of Mystery..." langt eigentlich das existierende Vokabular nicht aus,um dieses Meisterwerk der symphonischen Rockmusik würdig zu beschreiben.Auch der Nachfolger "I Robot" vermochte noch zu begeistern.
Auch "Pyramid" umgibt eine schwer zu beschreibende Magie,was zum damals sehr beliebten übergeordneten Thema des Albums gut paßt;es geht,ohne,daß man deshalb gleich von einem Konzeptalbum sprechen könnte,um Pyramiden,Pyramidenenergie,um deren geheimnisvollen Kräfte und mathematischen/physikalischen Rätsel.
Das gelungene Artwork ist von Hipgnosis ,welche auch schon für Pink Floyd und viele andere geniale Arbeiten ablieferten.
Wie immer umgaben sich Parsons und Woolfson,die die Kompositionsarbeit wie üblich allein leisteten,ebenso,wie das Schreiben der Texte und das Erstellen des Gesamtkonzepts,mit hochklassigen Musikern.
Neben "Dauergast" Ian Bairnson an den Gitarren hat man es,wie so oft,mit David Paton am Baß und am Micro,mit Stuart Elliott an den Drums und der Percussion,Andrew Powell für das Arrangement des Orchesters und der Chöre und außerdem mit Duncan Mackay an den Tasten und diversen Sängern,wie Colin Blunstone,Lenny Zakatek,Dean Ford,Jack Harris,John Miles zu tun.
Auch Saxophon,Flöte,Orgel,Piano,Mellotron ua kommen zum Einsatz,Woolfson und Parsons greifen auch schon mal in die Tasten bzw in die Saiten.
Trotz aller Eingängigkeit dieses Softrocks mit (Art-) Pop und einigen Prog-Elementen,haben es die Musiker durchgehend geschafft,nach Belieben Stimmungen zu erzeugen.Die Musik wirkt mal treibend,wuchtig,dann melancholisch,traurig-schön,dann wieder rhythmisch und schwerelos.
Wunderschöne Melodien und perfekte,abwechslungsreiche Umsetzung haben auch andere Alben zu bieten;
"Pyramid" jedoch erschafft bei mir eine geradezu mystische Atmosphäre,die Klänge,jedes Detail...wundervoll.
Daß das Album seine ganz eigene Magie entwickelt, wird auch durch die Tatsache unterstützt,daß es großartig klingt.
Alan Parsons gilt zu Recht als großartiger Toningenieur,hat sich für seine Arbeit bei der Aufnahme von "The Dark Side Of The Moon" (Pink Floyd) zur Legende seiner Zunft gemacht und läßt hier klanglich natürlich auch nichts anbrennen.
Das Mastering für die Vinyl-Scheibe ließ man dazu noch von Chris Blair in den legendären Abbey Road Studios durchführen und so klang es auch und klingt es (bei guter Pflege) noch heute.Dynamik,Räumlichkeit,Klangfarben sind mehr als überzeugend.
Die erste CD-Auflage fiel gegen die LP klanglich ab,war aber keine solche Katastrophe,wie viele andere CDs jener Zeit;sie ist gut hörbar.
2008 führten Alan Parsons höchstpersönlich und Dave Donnelly ein Remastering durch.
Die darauf basierende CD klingt transparenter und klarer,als die alte CD.Jedoch hat auch diese ihre Anhänger.
Leute mit sehr analytisch,hell abgestimmten Anlagen bevorzugen oft die alte Veröffentlichung,während Besitzer eher warm,bedeckt klingender Komponenten wohl mit der neuen CD besser bedient sind,da diese einfach mehr "crisp" und offen klingt.
Dazu gibt es noch Bonusmaterial,das aber nur aus Demos besteht.
Die Dynamik wurde nur leicht gesenkt,ist im guten Bereich,leider wurde extrem hoch ausgesteuert.
Ein Clipping,digitales Verzerren,Übersteuerung kann ich jedoch nicht feststellen.
Vinyl-Neuauflagen werden wohl auch darauf basieren.
An meine gute alte Schallplatte kommt klanglich nichts (was ich kenne) ran,die CDs sind aber auch ganz OK.
Übrigens ist "Pyramid" natürlich auch in der "Complete Box" von 2014 enthalten.
Dort wird auf ein angebliches erneutes Remastering 2013 hingewiesen.
Daß tatsächlich neu remastered wurde,wird in entsprechenden Foren jedoch stark angezweifelt;seltsamerweise stimmen auch die Dynamikwerte aller Alben jeweils überein.
Eigene Erfahrungen dazu habe ich aber leider nicht.Die Bonustracks fehlen hier.
Die Höchstwertung steht für mich völlig außer Frage.
Allein schon der traurige,traumhaft schöne Schlußsong rechtfertigt den Kauf der geradezu verramschten CD.
Aber nun wirklich nicht nur der...
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spitzenmäßiger Remaster des legendären Albums, 15. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pyramid (Audio CD)
Zum Inhalt der CD ist nicht viel zu sagen: das Album fasziniert bis heute, die Instrumentals, Klangwelten und gut in einander übergehenden schönen Songs, der tolle Abschluss mit dem Shadow of A Lonely Man, immer noch ein phänomenales Konzeptalbum, im gesamten Entwurf m.E. das Beste von APP überhaupt.

Und das jetzt endlich auf einem wirklich guten Remaster-Niveau anhören zu können ist absolut phantastisch. Wer eine wirklich gute Anlage sein eigen nennt, wird sich die Scheibe wahrscheinlich gleich zwei drei Mal hintereinander anhören und genießen. Unglaubliche Tiefe und Atmosphäre, die sich da aufbaut, gut abgestimmte Höhen und Bässe, nichts kommt übertrieben rüber (anders als z.B. bei Vulture Culture), der Klang alles andere als steril.
Gegenüber den früheren CD-Veröffentlichungen wirklich ein Meilenstein und eine gute Referenz dafür, was auf einer CD möglich ist.

Von daher absolut empfehlenswert. Die Bonus-Tracks sind hier übrigens nicht ausschlaggebend, gut mal eine Vorläuferversion hören ist nett, aber nicht entscheidend.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein klangliches Meisterwerk, überragend umgesetzt! Ein absoluter Klassiker., 10. April 2009
Von 
Toshé "Toshé" (Inner Outer Space) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Pyramid (Audio CD)
An diesem Album ist, für mein Empfinden, einfach alles stimmig und schlüssig umgesetzt. Oft wird Perfektion ja mit Seelenlosigkeit gleichgesetzt. Aber Alan Parsons hatte einmal mehr das richtige Händchen, diese scheinbaren Gegensätze zusammenzubringen.

Es ist einfach ein einziger Hochgenuß, akustisch zu verfolgen, wie sich die Themen und Bögen in diesem Werk aufbauen und eine schöne Ästhetik erlangen. Ebenso ist die Dramaturgie sehr ausgewogen.
Auch wenn es inhaltlich hier um andere Dinge geht würde ich 'Pyramid', qualitativ noch am ehesten mit der Edgar Allan Poe Platte vergleichen. Hier wurde ähnlich akribisch produziert und die verschiedenen Genres gekonnt fusioniert.

Man hat jederzeit den Eindruck, dass hier ein Album ersonnen wurde, welches in seiner Gesamtheit gehört werden will und welches mit dem absoluten Maximum an technischen Möglichkeiten realisiert wurde. Die Frage nach der Zeitlosigkeit ist schwer zu beantworten, aber man kann diesen erhabenen, irrsinnigen Aufwand jederzeit heraushören, was mir persönlich völlig genügt um es immer wieder zu genießen. Ich habe davor höchsten Respekt und ich wüßte niemanden, der heute noch so arbeitet.

Und trotzdem sind die Stücke sehr eingängig geworden. Manches klingt so vertraut, als müsste es ganz genau so sein; es ist eingängig, dezent progressiv und sehr stilvoll arrangiert. Und selten verschmolzen große Orchesterparts und Rockklänge aufregender und stimmiger (an manchen Stellen so sehr, dass man die Übergänge fast gar nicht wahrnimmt).

Alan Parsons ist ein wahrer Klangzauberer, ein akribischer Tüftler, eigentlich eher so ein Studio-Einsiedler, der es dennoch in die Öffentlichkeit geschafft hat - eine seltene Kombination. Seine wirkliche Intention wird, meiner Meinung nach, gnadenlos unterschätzt; seine Musik ist natürlich sehr geschätzt; sie klingt auch oft so extrem vertraut. Doch man kann dabei sehr leicht vergessen, dass sie es wirklich faustdick in sich hat. Der nette, "autodidaktische Onkel" ;-) ist auf seine Weise ein tolles Genie mit einer sehr menschlichen Vision.
Es scheint, als wolle er den Menschen das absolute Maximum an Klangerleben schenken, aber ohne sie dabei zu überfordern.
Diese Balance macht ihm auch so schnell niemand nach.
Mancher coole "Zeitgeist-Hipster" mag Parsons inzwischen belächeln oder völlig veraltet bezeichnen, aber das stört mich nicht - sollen sie die Welt mit einer weiteren Lo-Fi Platte beglücken, die keiner braucht. ;-)

Ich hatte die Ehre ihn unlängst auch live erleben zu dürfen (in Trier, in entsprechendem, antiken, Freiluft-ambiente!). Und seither bin ich noch enthusiastischer. Sie haben den ganzen Kram einfach irrsinnig gut auf die Bühne gebracht und ganz neue Facetten zum Vorschein gebracht, inklusive Aftershow-Shakehands. Superb! Alan, you are real great!!!

'Pyramid' ist eine erlesene Aufwertung für wirklich jede gute Sammlung. (auch prima um das Potenzial der Anlage auszukosten ;-)

Gruß und viel Freude damit!
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk, 16. März 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pyramid (Audio CD)
Die Musik: Ein Meisterwerk, ich liebe das Album.
Der Sound: 1A
Die Bonus-Stücke: Sie bringen einen in der Tat nicht wirklich weiter, sind aber eine nette Zugabe.
Die fehlende halbe Sekunde am Anfang von Voyager": Nun, bei mir fehlt sie nicht, egal, welchen Player ich benutze. Selbst auf meinem uralten Ghetto-Blaster fängt das Album ordentlich an.
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Pyramid von Alan Parsons Project (Audio CD - 2008)
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