Fashion Sale Hier klicken studentsignup Cloud Drive Photos OLED TVs Learn More madamet saison Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip NYNY

Kundenrezensionen

3,4 von 5 Sternen94
3,4 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 18. Dezember 2011
Die FAZ lese ich auf dem Kindle nun seit vier Monaten. Die FAZ (bzw. Zeitunglesen) war der Grund, warum ich den Kindle gekauft habe, da in einer vollen S-Bahn der Kindle auch mit einer Hand gelesen werden kann. Dies klappt auch gut. Auf die nähere Handhabung gehe ich nicht ein, das haben andere vor mir besser getan.

Im Großen und Ganzen wäre ich auch zufrieden, wenn man nicht den Eindruck hätte, dass die Artikel jeden Tag von einer anderen Person in das Kindle Format übertragen werden. Hierzu muss ich kurz ausholen:

Die Papierausgabe besteht aus mehreren Rubriken. Wie z.B. der Ersten Seite, Politik, Wirtschaft, Finanzmarkt, Sport, etc. Die erste Seite zeichnet sich dadurch aus, dass die wichtigsten Themen (aus Sicht der Redaktion) kurz angerissen sind. Aus vielen Bereichen, sind meist ein paar Zeilen kurz geschrieben, die weiter auf den Hauptartikel in der jeweiligen Rubrik verweisen. Dieses System erleichtert dem Leser sich schnell zurecht zu finden und zu orientieren.

Wie ist dies beim Kindle gelöst? Es gibt in der Regel auch die verschiedenen Rubriken. Auf der Ersten Seite sind aber meist nur vier Artikel genannt. Die "Kurzartikel", die nur ein Thema anreißen fehlen - ein großes Manko aus meiner Sicht. Gut gelöst ist hingegen, dass die Artikel, die auf den nächsten Seiten fortgesetzt werden, meist komplett "abgedruckt" sind, wobei der Satz "Artikel wird auf S. 2 fortgesetzt" auch da steht, was ich jedoch nicht als störend empfinde. Die Artikel sind - soweit ersichtlich - alle vorhanden. Außer die umfangreichen Tabellen.

Was mich jedoch richtig ärgert ist die uneinheitliche Gestaltung der einzelnen Ausgaben:

Die Zeitung sieht nicht jeden Tag gleich aus. Es gab Ausgaben, bei denen war das Foto auf der Ersten Seite vorhanden. An anderen Tagen fehlt es. Es gibt Tage (wie heute) an denen fehlt die Erste Seite komplett. Gleichfalls fehlen viele Rubriken. Statt Wirtschaft, Finanzmarkt, Geldanlage, etc. gibt es heute (17.12.2011) nur "Wirtschaft". Ich frage mich, was das soll und wo die technische Schwierigkeit liegen soll, dies ordentlich und vor allem an allen Tagen gleich umzusetzen. An manchen Tagen sind auch die Überschriften der Rubriken klein geschrieben, an anderen Tagen groß. Ich muss feststellen, die Ausgaben sind (teilweise) lieblos zusammengeschustert.

Während ich dafür Verständnis habe, das eine Zeitung am Anfang ausprobieren muss, wie sie ein neues Medium nutzen will - fehlt es mir daran langsam. Nach mittlerweile über einem halben Jahr (ich meine die FAZ auf dem Kindle gibt es seit April 2011) ist keine einheitliche Linie erkennbar. Auch das nach wie vor manche Teile gänzlich fehlen, wie z.B. das Wetter oder Sporttabellen erschließt sich mir nicht. Diese könnten als Bilder dargestellt werden.

Ich weiß nicht, wer diese Zeitung in den Kindle umsetzt, aber es gibt auf keinen Fall einheitliche "Layoutvorschriften". Während bei der FAZ ansonsten jede kleinste Änderung des Layouts den Lesern angekündigt und erklärt wird, scheint es bei der Kindle Ausgabe kein Interesse daran zugeben, irgendwas einheitlich zu machen. Man ist "Abonnent zweiter Klasse" zahlt aber soviel wie für die Digital Ausgabe.

Dies ist sehr schade. Denn es könnte viel rausgeholt werden. So könnten z.B. auf der ersten Seite alle Artikel, die in der Papierausgabe nur angerissen werden, komplett dargestellt werden. Die Schwierigkeit, dass man auf der ersten Seite zu wenig Platz hat, gibt es ja nicht.

Drei Sterne gibt es dennoch. Zum einen ist die Zeitung lesbar und die Artikel sind nach wie vor gut. Auch findet man sich meist zurecht.

Mittlerweile gibt es mehrere deutsche Tageszeitungen auf dem Kindle. Ich werde mir anschauen, wie andere Zeitungen die Probleme gelöst haben. Sollten eine überzeugende Alternative dabei sein, werde ich wohl wechseln, bis sich die FAZ ein Herz gefasst hat und es irgendwann mal einen Kindle Verantwortlichen gibt, der sich um eine einheitliche Umsetzung kümmert.
33 Kommentare|111 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 23. April 2011
Hallo liebe Leser,

ich möchte euch hier mal die FAZ in der Digital Ausgabe des Kindle vorstellen.

Wer die Frankfurter kennt, der wird sofort an das Vollformat denken. Wer die Zeitung abonniert kennt auch
den Papierberg. Ich mag die Frankfurter wegen der Berichterstattung, Reporter und freie Mitarbeiter auf der ganzen Welt sorgen täglich mit sauberen Berichten für eine gut recherchierte Zeitung. Man verzichtet
auf Sensationsjournalismus. Ich selbst schätze sehr die verschiedenen Kolumnen. Man hat Lesestoff für den ganzen Tag, man widmet sich sorgfältig allen möglichen Themen. Zeitgeschehen, Wirtschaft, Sport, Kunst und alle anderen Dingen die es wert sind näher betrachtet zu werden.

Die letzten Jahre hat sich die FAZ zu meiner Lieblingszeitung gemausert.

Nun in meiner Rezension geht es primär um die Kindle Edition, obwohl ich das Kindle schon länger habe bin ich erst jetzt dazu gekommen es mal Digital zu versuchen. Es hat sich gelohnt. Obwohl Anfangs ungewohnt. Da es verschiedene Möglichkeiten gibt die Zeitung zu lesen. Wenn man zum ersten mal die Zeitung öffnet landet man direkt auf der ersten Seite ab hier kann man weiterlesen wie man es von einem
Kindlebuch gewohnt ist. Was mir anfänglich etwas umständlich erschien, beim kauf einer digitalen Ausgabe einer Zeitung bekommt man ja kein Howto mit.

Aber beim lesen hat sich dann schnell herausgestellt das alles viel übersichtlicher geht. Beim drück auf die O.K. Taste kommt man auf ein Inhaltsverzeichnis mit 2 Frames. Im ersten Frame sind die Themen, links in der Tabelle hat man dann die verschiedenen Artikel. Eine weitere Möglichkeit gibt es wenn wir unten auf "View Articles" gehen.

Was meiner Meinung am ehesten an das klassische lesen einer Zeitung rankommt. Da kann man schnell mal die Themen überfliegen wenn man nur kurz Zeit hat. Überrascht war ich das es auch Bilder und Tabellen z.b. Aktiencharts und Indices gibt.

Der große vorteil der digitalen Ausgabe ist, das man diese immer wieder auf sein Kindle laden kann.
Es soll ja Menschen geben die Zeitungen Archivieren, was mir Kopfzerbrechen über die Papierlagerung geben würde.

Mir fehlt nur das Feeling morgens am Frühstückstisch, hinter der Papierausgabe konnte ich mich immer ein wenig von Frau und Kindern flüchten. Das klappt mit dem kleinen Kindle nicht. Das tolle ist die Ausgabe bekommt man immer schon einen Tag früher kurz vor Mitternacht.

Mit dem Kindle lässt sich die Zeitung in verschiedenen Variationen und Positionen lesen. Ich habe noch ein kleines Video gemacht damit man sich mal ein Bild machen kann wie sich so eine Zeitung auf dem Kindle verhält.

Pro:
+Man hat die Zeitung früher als die Nachbarschaft
+Kein Papierberg
+Bilder und Fotos sind auch enthalten

Negativ:
-Man kann die Zeitung nicht aufteilen
-Das Feeling ist anders, wenn man früher hinter den Seiten versteckt war, galt man als nicht ansprechbar.

Mir macht das lesen am Kindle Spaß, ich hoffe das noch andere Zeitungen im Amazon Store erscheinen.
Amazon bietet die Möglichkeit 2 Wochen lang kostenfrei das Abo zu testen.

PS: Schaut euch das Video an, ich habe die kleinste Schrift eingestellt, natürlich geht es auch größer.
1212 Kommentare|162 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. September 2014
Ich habe bisher oft die FAZ über die App auf mein IPad geladen. Leider werden seit Mitte September 2014 keine Bilder, Tabellen und Grafiken mehr angezeigt. Das ist besonders ärgerlich, da gerade im Wirtschaftsteil der Zeitung Tabellen und Grafiken einen hohen Informationswert haben. Warum die FAZ ihr Angebot derart verschlechtert hat, konnte mir von der Kundenbetreuung der Zeitung niemand sagen. Es wird auf die allgemeinen Geschäftsbeziehungen verwiesen. Danach kann das Angebot lediglich den Text enthalten. Da die Technik bei Amazon immer eine reibungslose Übertragung des Inhalts gewährleistet hat (im Gegensatz zu Erfahrungen mit der Übertragung bei einem anderen Anbieter) überlege ich mir doppelt, ob ich das Risiko eingehen möchte, mich von der FAZ direkt beliefern zu lassen. Einfach schade und ärgerlich !
11 Kommentar|10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. April 2015
Ich gehe hier nicht auf den Inhalt der FAZ ein - ich würde die Zeitung wohl nicht abonnieren, wenn ich sie inhaltlich nicht schätzen würde.
Die technische Umsetzung ist seit Herbst 2014 allerdings eine Katastrophe, weil keine Bilder und Tabellen mehr dargestellt werden, weder auf dem Kindle Paperwhite noch in der Kindle App auf dem Ipad. Des Weiteren wird als Datum immer der 1. Januar 1970 angezeigt, was sich verschmerzen lässt, aber optisch nicht schön ist. Richtig lachhaft ist die Umsetzung von Verweisen: in der Papierform werden auf der Titelseite Artikel in der Zeitung angepriesen und der geneigte Leser blättert dann vor bis zu dem ihn interessierenden Artikel. Anstatt nun in der App direkt zu dem angepriesenen Artikel zu verlinken, muss auch der geneigte Kindle-Nutzer durch wildes Wischen den Artikel suchen - technisch unterirdisch! Richtig ärgerlich ist es, wenn plötzlich angepriesene Artikel schlicht fehlen, wie z.B. am 21.04.2015 geschehen: am Anfang wird ein Artikel über Guardiola versprochen, der aber im späteren Verlauf schlicht und einfach fehlt. Leider insgesamt eine deutliche Minderung des Lesespaßes...
0Kommentar|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Januar 2015
Ich hatte die FAZ Kindle-Ausgabe längere Zeit abonniert. Dass im Gegensatz zur Printausgabe bzw. zum FAZ-ePaper Teile fehlen (Beilagen, Kursteil, Anzeigen etc.) war für mich kein Problem. Irgendwann verschwanden dann die Bilder - auch damit konnte ich leben.
Seit Mitte Dezember 2014 hat sich aber auch die Gliederung, also die Zuordnung der Artikel zu Bereichen, geändert. Gab es früher analog der Printausgabe die Bereiche Erste Seite, Politik, Deutschland und die Welt sowie Zeitgeschehen, stehen nun alle Artikel gemischt unter "Politik". Man kann nicht einmal die Artikel der Titelseite vernünftig identifizieren.
Ähnliches gilt für andere Bereiche, auch Wirtschaft und Feuilleton haben keine Unterteilung mehr. So ist die Zeitung kaum noch lesbar. Ich habe das Abonnement beendet und bin auf das FAZ-ePaper umgestiegen.
Ärgerlich fand ich außerdem, dass die letzten Versionen der Android-Kindle-App das Lesen der Zeitung eher erschwert haben (bei jedem Zurückspringen aus einem Artikel ein Extra-Tipp, um die Bedienelemente wieder anzuzeigen; außerdem wird zunächst immer zum zuerst geöffneten Artikel zurückgesprungen).
Alles in allem schade, wenn man sich den Stand von vor zwei Jahren zurückwünschen muss. Seitens Amazon gab es leider auch keine konkreten Aussagen dazu.
0Kommentar|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. November 2013
Nach dem ich alle zur Zeit verfügbaren deutschen Zeitungen für den Kindle getestet habe - inkl. derer, welche nicht über Amazon vertrieben werden (Der Tagesspiegel, taz.die tageszeitung, sowie über 2000 weitere Zeitungen über die Plattform PressReader), kann ich hier eine gute Zusammenfassung bieten. Anhand meiner 5*****-Sterne-Bewertung (Update beachten!!!) könnte man zu dem Schluß kommen, dass ich nichts an dieser Zeitungsumsetzung auszusetzen hätte, dies ist jedoch gänzlich unzutreffend. Negative Kritikpunkte und Verbesserungswünsche sind sehr wohl vorhanden, jedoch ist die F.A.Z. für mich zur Zeit die am besten umgesetzte überregionale Tageszeitung für Kindle von Amazon. Zunächst mal eine kurze FAZ-betreffende Zusammenfassung in Stichpunkten und dann eine ausführliche Rezension bezüglich Kindle-Zeitungen allgemein.

+ PRO:
+ Sehr frühe Belieferung des Kindles mit der Zeitung
+ Sehr gute Vollständigkeit gegenüber der Print-Ausgabe
+ Nahezu alle Bilder der Print-Ausgabe enthalten

- CONTRA:
- Sehr hoher Preis (wie auch das SZ- bzw. WELT-Angebot)
- Gelegentlich schlechte Formatierung

* VERBESSERUNGSWÜNSCHE:
* Niedrigerer Preis (20-25€ währen ein angemessener Preis)
* Seiten-Faksimiles (am Beispiel von PressReader)
* Original-Titelseite als Cover-Bild
* Ergänzung mit der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung - F.A.S.
z.B. Kombi-Angebot: F.A.Z. & F.A.S. für 29,90€)
z.B. F.A.Z. für 19,90€ und F.A.S. für 10,00€)

Ausführliche Rezension:
Der digitale Zeitungsmarkt besteht noch nicht so lange, dass niemand mehr wüsste, wie es sich auf Papier liest. Somit muss die Digitalisierung an erster Stelle den Umsteigern von Papier auf Digital den Wechsel erleichtern. Das Zeitunglesen ist mit einem undefinierbaren Gefühl verbunden, welches ein digitales Produkt natürlich nicht vermitteln kann, jedoch sollte sich die digitale Zeitung nicht zu sehr nach digitalem Buch anfühlen. Leider ist genau dies bei manchen Kindle-Zeitungen der Fall. Das Fehlen von Bildern und eine mangelnde Formatierung bzw. Aufmachung des Textes lassen den Kindle-Leser die Zeitung nicht von einem Buch unterscheiden - beides sieht absolut gleich und langweilig aus. Dies stört bei einem Buch überhaupt nicht, da es dazu anregen soll, selbständig Bilder im Kopf zu erzeugen. Bei der Zeitung hingegen soll eine Geschichte genau so wiedergegeben werden, wie sie tatsächlich stattgefunden hat, also auch mit den Originalbildern. Und da man auch den Eindruck haben möchte, als lese man tatsächlich gerade eine Zeitung, ist die Aufmachung essenziell. Nun stehen auf einem 6-Zoll Bildschirm eines Kindle nicht gerade eine große Fülle an stilistischen Optionen zur Verfügung, ich denke da an Spaltenlayout und Infoboxen im Text, oder am Rand. Aber seit geraumer Zeit gibt es auf dem Kindle das Grid-Layout, bei welchem bis zu vier Artikel in einem Rahmen angeordnet, das Anlesen eines Artikels bzw. das Überfliegen der Zeitung ermöglichen soll. Dies ist zunächst nett und sinnvoll gedacht, hört aber dann schon auf, wenn einige Artikel nur mit Überschrift und einem Bild angepriesen werden. Dies vermittelt in den seltensten Fällen einen Eindruck des dahinterstehenden Artikels und macht das tatsächliche Öffnen dieses unumgänglich, um sich für oder gegen das Lesen dieses Artikels zu entscheiden. Ist in dieser Ansicht mal etwas mehr Text angegeben, so bricht dieser regelmäßig mitten in einem Satz ab und hinterlässt beim Leser ein großes Fragezeichen?, was sich z.B. hinter den folgenden Wörtern verbergen soll: "Dabei wären doch". Es sollte doch möglich sein diese Artikel-Vorschau auf ganze Sätze zu reduzieren, also einfach diese; im Beispiel letzten drei unsinnigen Wörter; wegzulassen. Dies ist jedoch ein allgemeines Problem und trifft auf jede Amazon Kindle-Zeitung zu.

Eine Möglichkeit dem Leser einer digitalen Zeitung das Gefühl einer gedruckten zu vermitteln, ist das einfügen von sogenannten Seiten-Faksimiles, also von Abbildungen der gesamten gedruckten Zeitungsseite auf welcher man sich gerade befindet. Dies ergänzend vielleicht mit einem Rahmen um den gerade zu lesenden Artikel, um anstelle der Angabe "Anzahl Wörter" eine optische Länge des gesamten Artikels zu vermitteln, wie es beim durchblättern einer gedruckten Zeitung auch geschieht. Diese Faksimiles finden sich bereits in der "taz.die tageszeitung" und noch weiter ausgebaut im Angebot von "PressReader" (obgleich beide Angebote dafür an anderer Stelle ihre Mängel aufweisen).

Ein großer Vorteil der digitalen Zeitung gegenüber der gedruckten, ist das schnelle Finden von relevanten Informationen über die aktuelle Zeitungsausgabe hinaus. Die Suchfunktion des Kindle erspart einem stundenlanges Suchen in endlos erscheinenden Papierstapeln wenn in einem Artikel Bezug auf einen Artikel einer älteren Ausgabe genommen wird. Immer hat man seinen persönlichen Zeitungsstapel in sehr kompakter Form dabei und kann bequem nach allem Suchen was einem in den Sinn kommt. Aber leider funktioniert dies nur mit den letzten 7 Ausgaben, weil alle noch älteren Ausgaben vom Gerät automatisch gelöscht werden. Es gibt zwar die Option eine Ausgabe mit "Ausgabe behalten" zu markieren und so vor dem automatischen Löschen zu bewahren, jedoch ist dies ziemlich umständlich, wenn man dies für jede Ausgabe jeden Tag wiederholen muss. Abgesehen davon, dass irgendwann tatsächlich Speicherplatz freigegeben und somit mehreren Ausgaben von Hand gelöscht werden müssen. Eine Alternative wäre hier ein selbst definierbarer Zeitrahmen für das Aufbewahren von Zeitungen im Ordner "Ältere Ausgaben". Der Leser soll selbst entscheiden können, ob er die letzten 7 Ausgaben, die letzten 2 Wochen, den letzten Monat, das letzte 1/2 Jahr, usw. aufheben möchte.

Eine tolle Sache von Amazon ist die folgende Funktion: Wurden Ausgaben einer Zeitung von meinem Gerät gelöscht, kann ich diese in meinem persönlichen Online-Amazon-Kindle-Konto herunterladen und auf mein Gerät übertragen lassen. Es werden also schon von Amazon automatisch alle jemals erworbenen Zeitungen gespeichert. Schade das dies nur umständlich über das Online-Konto funktioniert. Ich wünsche mir eine Funktion über meinen Kindle, mit welcher ich eine ältere Ausgabe einer Zeitung auswählen und direkt auf das Gerät herunterladen kann.

Wer kennt das nicht... man sieht einen interessanten Artikel in einer Zeitung oder Zeitschrift und schneidet sich diesen aus um damit irgendetwas zu tun. Eine solche Funktion gibt es für die digitale Zeitung mit dem Button "Artikel speichern", welcher nach einem Klick auf diesen in "Mein Clipboard" gespeichert wird. Soweit so gut. In diesem Clipboard geht dieser Artikel jedoch in einem Haufen von Anmerkungen, Lesezeichen und Artikeln anderer Zeitungen unter. Aber am schlimmsten ist das Fehlen der Bilder und sämtlicher Formatierungen des Textes. Lediglich der Rohtext landet in diesem Clipboard, aus welchem man ihn nie wieder herausbekommt (nur sehr umständlich über das Anschließen des Kindles an einen PC und händische Extrahierung des Textes). Der Sinn des Clipboards ist in seiner gegenwärtigen Funktion vollständig verfehlt.
Erstens kann es nicht sein, dass Anmerkungen/Notizen, Lesezeichen und Artikel in einem Dokument gespeichert werden. Hier muss eine Trennung erfolgen. Zweitens muss ein gespeicherter Artikel im Originalformat inklusive Bildmaterial in einem "Artikelarchiv" gespeichert werden, welches nach bestimmten Zeitungen/Zeitschriften und bestimmten Zeitspannen Filtermöglichkeiten bieten muss. Drittens muss es einen Weg geben, die gespeicherten Artikel vom Kindle auf einen PC kabellos zu übertragen. Eine Möglichkeit würde hier die Integration des Dienstes "Evernote" bieten, welcher bereits auf Konkurrenz-Geräten wie dem Sony PRS T2/T3 vorhanden ist.

*** Man hat zur Zeit noch so wenig funktionierende, gute Funktionen und so viele Missstände bei den Kindle-Zeitungen zu verzeichnen und soll trotz alledem knapp 30€ zahlen, wo man inzwischen bei dem jeweiligen Zeitungsverlag direkt ein Digital-Abo abschließen kann, welches einem für den selben Preis viel mehr bietet. Man erhält Apps für alle erdenklichen Mobilgeräte, wird mit Zusatzmaterial wie Bildserien und Videos zugeschüttet, man erhält die Zeitung als PDF im Originallayout, hat ein Archiv für ältere Ausgaben welche jederzeit geladen werden können, kann Artikel speichern und problemlos weiterverarbeiten, kann automatisch jede neue Ausgabe nach bestimmten Schlagworten durchsuchen lassen.
Auf dem Kindle erhält man blanken Text mit ein paar Bildern, regelmäßigen Formatierungsfehlern und keinerlei Weiterverarbeitungsmöglichkeiten. All das in einem Layout, welches nicht mal ansatzweise der gedruckten Ausgabe nahe kommt. Und trotzdem wollt ihr 30€ von uns??? ***

!!! Update 02. November 2014:
Hoch gelobt und tief gefallen. So könnte man die aktuelle Umsetzung der F.A.Z. für Kindle umschreiben. Alle tollen Bilder und Grafiken wurden der Kindle-Ausgabe (aus unbekannten Gründen) gestrichen. So erhält der Kunde fortan reinen Text. Auch das neue Sonntagsblatt (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung) für Kindle kommt vollständig unbebildert daher.
Jedoch ist aus Medienberichten bekannt, dass die FAZ (wie alle anderen Zeitungshäuser auch) auf großem Sparkurs ist. Das bedeutet für den Kunden: alles wird teurer, die Qualität wird schlechter (obgleich dies stets bestritten wird). Ich stelle nahezu täglich auf der Titelseite Rechtschreibfehler fest. Eine Zeitung welche plant in Zukunft wahnwitzige Preise zu kassieren und welcher es nicht einmal gelingt wenigstens die Titelseite fehlerfrei zu setzen, verdient wohl das Aus.
Ich habe die FAZ geliebt und lese sie auch heute noch immer wieder gern (auch wenn die Qualität und der Umfang extrem nachgelassen haben). Aber die damit einhergehenden Preisexplosionen stehen in keinem Verhältnis mehr zur gebotenen Leistung. Damit hat die FAZ mich als Kunden verloren und vermutlich noch viele weitere Leser. So dreht sich dieses Hamsterrad immer weiter und steuert unaufhörlich in eine Richtung, dem Ruin. Weniger Leser = weniger Einnahmen, führt zu Preiserhöhung und wieder weniger Lesern. Weniger Einnahmen = Personalentlassungen = sinkende Qualität da der Druck für den Rest der Redaktion steigt. Bye Bye FAZ.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Dezember 2014
Leider sind der FAZ Kindle-Ausgabe seit längerem keine Bilder, Diagramme und Skizzen mehr beigefügt. Ich kenne bisher keine Gründe zu dieser Verschlechterung. Bei anderen Kindle Zeitungsausgaben sind nach wie vor Bilddokumente beigefügt! Zukünftig werde ich für die FAZ wieder auf das Printexemplar zurückgreifen müssen - schade!
0Kommentar|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. September 2011
Die FAZ war mit ein Grund dafür, dass ich den Kindle gekauft habe. Aber nach kurzem Test habe ich das Abo wieder beendet. Darstellung, Navigation - alles prima. Aber bei der Papierausgabe habe ich meist einen Subtitel der mich über das Thema des Artikels aufklärt. Bei der Kindle-Version muss ich erst in den Artikel gehen um festzustellen dass es sich bei dem Titel 'Honigsüss' nicht um das Problem des Sterbens der Bienenvölker handelt - was mich interessieren würde - sondern um die Neustrukturierung des Wanne-Eickeler Züchterverbands - was mich nicht so interessiert. Dass sind mir einfach zu viele Klicks bei dem großen Artikelangebot.
Dabei kann man dieses Problem ganz einfach mit einem kurzen Subtitel oder Stichwort lösen, wie die Ausgabe der Wirtschaftswoche - leider auch nur ansatzweise - zeigt. Dann wird zwar die Titelliste länger aber das würde mich nicht stören und ich wäre sofort wieder dabei.
0Kommentar|23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. März 2012
Ich habe ein "Print-Abonnement" und wollte mir zusätzlich für unterwegs das Kindle Abo holen. Leider ist die Kindle-Zeitung a) unvollständig, b) zu teuer (es gibt im Gegensatz zur E-Paper Ausgabe keine vergünstigte Kindle-Abo für Print-Abo-Inhaber) und c) mit Gestaltungsfehler.

zu a) vgl. andere Rezessionen.

zu b) Die E-Paper-Variante für das Ipad gibt es für ca. 6,99 Euro, wenn man bereits ein reguläres Abonnement hat. Es ist nicht nachzuvollziehen, wieso das Vertriebskonzept über den Kindle so unterschiedlich ist. 29,99 Euro ist eine Frechheit. Alleinstehend, also ohne bestehendes Print-Abo, aber ein angemessener Preis.

zu c) Nicht alle Bilder sind auf dem Kindle zu lesen (liegt eher am Kindle); Angaben in der Druckausgabe sind 1:1 übernommen, z. B. "Weiter auf Seite 9". Leserbriefe haben keine eigene Rubrik.

Ich finde die digitale Ausgabe bleibt weit hinter ihren Möglichkeiten zurück. Inhaltlich, abgesehen von der Unvollständigkeit, ändert sich wenig. Dabei böte die digitale Ausgabe mangels Platzbeschränkung weit aus mehr Möglichkeiten.

Pro:

+ Toll ist natürlich die Verfügbarkeit um 21:00 Uhr!
+ lesen auf dem Kindle macht Spaß.
+ Umsetzung auf dem Kindle grundsätzlich gelungen. Ich finde nicht, dass man sich hinter der Zeitung verstecken bräuchte. Weniger Papiergeraschel, weniger Platzbedarf etc.
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. März 2014
Ich habe mir schon gedacht, dass man ein „Abo light“ erhält, allerdings eher weil man vielleicht weniger Bilder oder kein gutes Layout hat, doch diese Zusammenstellung erinnert eher an die ersten Versuche in den 90ern eine eigene Webseite zu bauen.
Ein Beispiel: Ich freute mich, als ich las „Erste Seite“ und dachte es folgt dem Zeitungformat – weit gefehlt. Ende des ersten Artikels wird auf einen weiterführenden Artikel auf Seite 4 verwiesen. Es gibt diesen Artikel in der Kindle-Edition nicht, genauso wie es die zugehörigen Kommentare nicht gibt.
Ich lese diese Zeitung gerne, aber das Papierformat ist einfach nicht mehr zeitgemäß und mir schon immer zu unhandlich. Doch die Kindle-Variante ist definitiv nicht ausgereift und viel zu einfach gehalten. Nicht einmal Hyperlinks werden genutzt, noch empfand ich es als übersichtlich. Die Texte sind zwar (inzwischen) sauber formatiert (zumindest in den bisherigen Ausgaben), aber von den Möglichkeiten die E-Books angeblich bieten sollen, wird hier rein gar nichts genutzt.
Spitze des Eisbergs war die Feststellung, dass der „Zeitungskiosk“ auf dem Kindle Fire noch nicht implementiert ist (Mitte März 2014). Zeitungen die einmal aus dem „Rondell“ verschwunden sind findet man nur per Suche wieder.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

11,99 €
11,90 €
29,99 €
14,99 €

Gesponserte Links

  (Was ist das?)