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4.0 von 5 Sternen Jerry Lee Lewis dominiert illustre Duettpartner - RockNRoll Dokument
Dies ist mehr ein Dokument als ein "richtiges" Album: Jerry Lee Lewis ist der letzte überlebende Künster aus der Gruppe der SUN-Musiker (Elvis Presley, Carl Perkins u.a.) und er hat einfach Alles und Jeden überlebt. Und immer weiter seine von rollenden Boogie Woogie Figuren des Fats Waller geprägten Rock und Country Interpretationen gespielt. Er lernte...
Veröffentlicht am 17. November 2006 von azche24

versus
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2.0 von 5 Sternen Schwer enttäuscht von der Standfestigkeit Jerrys
Die Unterstützung der hochkarätigen Partner Jerrys trägt zu den langweiligen Country-Jaulern (es ist auch Rock-Gejammer zu hören) keinen Deut zu einer Verbesserung bei. "Sweet Little Sixteen", "I Saw Her Standing There" und "Rock and Roll" lassen noch ein wenig von der Energie des einst so brillanten Musikers erahnen, sonst gäbe es nur einen...
Veröffentlicht am 24. September 2010 von Christian Späth


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Jerry Lee Lewis dominiert illustre Duettpartner - RockNRoll Dokument, 17. November 2006
Von 
azche24 "azche24" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Last Man Standing (Audio CD)
Dies ist mehr ein Dokument als ein "richtiges" Album: Jerry Lee Lewis ist der letzte überlebende Künster aus der Gruppe der SUN-Musiker (Elvis Presley, Carl Perkins u.a.) und er hat einfach Alles und Jeden überlebt. Und immer weiter seine von rollenden Boogie Woogie Figuren des Fats Waller geprägten Rock und Country Interpretationen gespielt. Er lernte Klavier mit zehn und trat seit seinem 14 Lebensjahr regelmäßig in Kneipen auf. Und klingt immer noch wie damals in den frühen 50ern, wenn auch die Stimme nicht mehr so hoch und elastisch klingt mit mehr als 70 Lebensjahren.

Der interessante Trick bei diesem Album: Dem Urgestein wird für jeden Song ein Duettpartner zur Seite gestellt. Und dann ganz direkt einfach aufgenommen, was der Meister live einspielt, einschließlich Intro und Outro.

Und Jerry Lee zwingt jedem Stück und jedem Duettpartner seine Musik und seinen Stil auf. Meist etwas schneller als heute üblich geht es durch diverse Standards und die hitzigen und rollenden Pianofiguren sowie der lässige und schnodderige Gesang sorgen für Anpassungsdruck bei den Gästen. Die kommen damit unterschiedlich gut zurecht. Und wachsen teilweise über sich selbst hinaus (John Fogerty, Jimmy Page). Andere Duettpartner bleiben einfach unauffällig.

Die reduzierten Interpretationen und die livehaftige Aufnahme sorgen für Langzeitwert; das klingt interessant und authentisch.
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36 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die NEUE des KILLERS, 4. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Last Man Standing (Audio CD)
Endlich ist sie da, die lange erwartete neue Studio-CD vom Killer Jerry Lee Lewis!!!

"With a little help from my friends" hätte der Titel auch heißen können, denn nicht weniger als 22 Gaststars sind über die Songs dieser CD verteilt. Sie unterstützen den Granden des Rock'n'Roll als Duettpartner oder Instrumentalisten, und Jerry Lee Lewis, bald 71, zeigt, dass man auch mit den Dritten noch richtig kräftig zubeißen kann.

Natürlich ist das harte Leben, dass er sich (und anderen) zugemutet hat, nicht spurlos an ihm vorbeigegangen. Das hört man dann bei ein paar wenigen Liedern an Stimme und Artikulation.

Letztlich sollte man ihm aber denselben "Altersbonus" einräumen wie dem späten Johnny Cash, den er wie alle anderen berühmten Sun-Studio-Stars zur eigenen Verblüffung überlebt hat.

Jerry Lee Lewis ist "The Last Man Standing", und diese CD, prall gefüllt mit energiereichem Rock'n'Roll, Country Weepern, Blues, eben authentischer Jerry Lee Lewis-Musik, zeigt dass der Meister es immer noch drauf hat. Keep on rockin'; Jerry Lee!

Folgende Stars sind dabei: Rock And Roll/Jimmy Page on guitar; Before The Night Is Over/B.B. King on guitar; Pink Cadillac/duet with Bruce Springsteen; Evening Gown/duet with Mick Jagger, Ron Wood plays slide-guitar; You Don't Have To Go/duet with Neil Young; Twilight/duet with Robbie Robertson; Travelin' Band/duet with John Fogerty; That Kind Of Fool/Duet with Keith Richards; Sweet Little Sixteen/duet with Ringo Starr, also drums, Ivan Neville on organ and Nils Lofgren on steel guitar; Just A Bummin' Around/duet with Merle Haggard; Honky Tonk Woman/duet with Kid Rock, with Keith Richards on guitar; What's Made Milwaukee Famous/duet with Rod Stewart; Don't Be Ashamed Of Your Age/duet with George Jones; A Couple More Years/duet with Willie Nelson; Old Glory/duet with Toby Keith; Trouble In Mind/Eric Clapton on guitar; I Saw Her Standing There/duet with Little Richard; Lost Highway/duet with Delaney Bramlett; Hadacol Boogie/Buddy Guy on guitar; What Makes the Irish Heart Beat/duet with Don Henley; The Pilgrim Ch. 33/duet with Kris Kristofferson
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dokument eine halben Jahrhunderts, 26. Dezember 2006
Von 
timediver® "Geschichte - Reisen - Rezensionen" (Oberursel/Taunus, Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Last Man Standing (Audio CD)
Der wilde Mann aus Lousiana haut nun schon im sechsten Jahrzehnt seine Musik in die Tasten seines Honkytonk-Piano: R'n'B, Boogiewoogie, Rock 'n' Roll, Country und Blues, die Grenzen sind stets fließend. Drei Tage vor der 71sten Wiederkehr seines Geburtstages veröffentlicht der skandalumwitterte "Killer" ein Album, das ein halbes Jahrhundert Musikgeschichte dokumentiert. Mit "Last Standing man" hat Jerry Lee Lewis auch ein durch die Auswahl seiner 22 Duettpartner ein einzigartiges "Who is Who" der populären Musik der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts geschaffen.....

Die Mitwirkung von fünf Gitarrenvirtuosen zollt dem, neben dem Piano wichtigsten Instrument des R'n'R seinen gebührenden Tribut. Die zur thematischen Einstimmung gespielte alte Led Zeppelin-Nummer "Rock and Roll" mit Jimmy Page ist schon ein Grund zum Kauf des Albums. Der 81jährige B. B. King ("Before The Night is Over") ist der älteste Mitwirkende. Das "mathematische Gitarrengenie" Robert Robertson lässt mit "Twilight" wehmütige Erinnerungen an "The Band" wach werden. Bei "That Kind of Fool" kann man Stones Gitarrist Keith Richard als Countrymusiker (!) erleben. Sensationell "Trouble in Mind", Country meets Blues, Piano meets Guitar, Lewis mit "Old Slowhand" Eric Clapton.

Bei "Sweet Little Sixteen" gibt es zwar keine Performance mit dem Songschreiber und Lewis' mittlerweile 80jährigen Rivalen Chuck Berry, dem "The Wild One" einst die Show stehlen wollte und deshalb sein Piano in Brand setze. Dafür wirkt jedoch Beatles-Drummer Ringo Starr mit. Bei John Lennons "I Saw Her Standing Her" ist hingegen kein geringerer als Piano und R'n'R -Kollege "Little" Richard Penniman mit von der Partie. The Boss "Bruce Springsteen" weist bei seinem "Pink Cadillac" auf das Saxophon als drittes tragendes Instrument des R'n'R hin.

Daneben präsentiert sich Jerry Lee auch als Countrymusiker, wenn er zusammen mit "The Possum" George Jones "Don't Be Ashamed Of Your Age" performed. Auch die 1970er Jahre "Countrie-Outlaws" Merle Haggard ("Just Bummin' Around"), Willie Nelson ("Couple More Years") und Chris Kristofferson (The Pilgrim) zeigen mit ihren Beiträgen seine Vielseitigkeit. Bei "Ol' Glory" gibt es eine patriotisches Zusammenspiel mit dem erfolgreichsten Countrymusiker der letzten Jahre, Toby Keith. Bei "Evening Gone" gibt es ein Intermezzo mit Mick Jagger und Ronnie Wood, ebenso "What' s Made Milwaukee Famous" mit Rod Stewart ein typischer "Pubtrinking-Song". Jaggers "Honky Tonk Woman" ist hingegen ein Duett mit dem wohl jüngsten Mitwirkenden der CD, Robert James Ritchie, genannt Kid Rock. Mit der einstigen CCR-Röhre John Fogerty ("Travelin' Band") und Neil Young ("You don't have to go") gibt es ein Wiederhören mit zwei weiteren Legenden. Eagles-Drummer Don Henley bringt mit "What Makes the Irish Heart Beat" einen weiteren Beitrag aus der Sparte Folk......

....dafür sind 5 Amazonsterne mehr als angemessen!
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Alte hat noch Pfeffer für drei, 13. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Last Man Standing (Audio CD)
Irgendwie fühlten sich die professionellen Kritiker anlässlich dieser CD anscheinend verpflichtet, irgendeinen Kritikpunkt zu finden -- hemmungslose Begeisterung dürfen sich wohl nur Laien erlauben. Jedenfalls las ich immer wieder bei Besprechungen dieser CD, dass der Jerry Lee Lewis auch nur noch seinen alten Gaul reite. Dagegen wende ich ein: Warum soll er'n neuen Gaul besteigen, wenn der alte noch Pfeffer hat für drei? -- Abgesehen davon stimmt es auch garnicht, dass dem "Killer" nix mehr einfalle. Der tobt mit seinen 70 Jahren noch rum, dass alles zu spät ist, legt Piano-Läufe hin wie in seinen besten Zeiten, und schon das Spektrum der illustren Gäste (von Paddy Maloney bis Kid Rock) deutet drauf hin, welche Spannweite dieser alte Haudegen immer noch hat:

"Last Man Standing" enthält 21 Duette mit allem, was Rang und Namen hat in Sachen Blues (B.B. King! Eric Clapton!), Rock'n'Roll, Boogie (Little Richard!), Rock (Jimmy Page! Mick Jagger, Ron Wood! Robbie Robertson!), Punk (Kid Rock!) Folk und Country (richtig gelesen! Neben George Jones und den alten Outlaws der 70er -- Willie Nelson, Kris Kristofferson und Merle Haggard -- präsentiert sich auch Keith Richard als bemerkenswert stilsicherer Country-Sänger). Hier die komplette Gästeliste: Jimmy Page, B.B. King, Bruce Springsteen, Mick Jagger & Ron Wood, Neil Young, Robbie Robertson, John Fogerty, Keith Richards, Ringo Starr, Merle Haggard, Kid Rock, Rod Stewart, George Jones, Willie Nelson, Toby Keith, Eric Clapton, Little Richard, Delaney Bramlett, Buddy Guy, Don Henley, Kris Kristofferson. Dazu kommen noch weitere Herrschaften, deren Namen einen gierigen Blick machen beim Lesen: Jim Keltner zum Beispiel, Ken Lovelace, Hutch Hutchinson oder Paddy Maloney...

"Last Man Standing" bietet nicht nur allerbrillantesten "Killer"-Sound, sondern auch noch Überraschungen en masse: Mal lässt Lewis sich bei Van Morrisons "What Makes My Irish Heart Beat" von Don Henley und -- Chieftains-Chief Paddy Maloney begleiten, mal fegt er zusammen mit Ringo Starr den Chuck-Berry-Klassiker "Sweet Little Sixteen" über die Tasten, mal bewährt sich im Duett mit Springsteen ein Saxophon als veritables Boogie-Instrument, mal unternimmt er einen hörenswerten Folk-Ausflug zusammen mit Kristofferson, mal nimmt er zusammen mit Kid Rock "Honky Tonk Woman" auseinander... und dass John Lennon diese Version von "I Saw Her Standing There" (Jerry Lee Lewis & Little Richard) nicht mehr erleben kann, ist mehr als schade. Sogar Rod Stewart lässt sich ertragen, wenn "the Killer" das Kommando hat.

Langsam frag ich mich ja, woran es liegt, dass es all diese Urgesteine im satten Rentenalter immer noch voll bringen -- gelernt ist halt gelernt, vermutlich. Beim "Killer" ist's auf jeden Fall so -- was der zusammen mit der teilweise auch schon in Ehren ergrauten Crème der Szene(n) auf die Beine gestellt hat, sprüht vor Rhythm'n'Blues und Rock'n'Roll, hat den Blues, bietet gediegene Schwofnummern, brilliert mit Country und Folk.

Die Linie von "Last Man Standing" ist klar: Rock'n'Roll, Boogie und Rockabilly bilden das Rückgrat dieser CD; gleich der erste Song, "Rock and Roll", ein Duett mit Jimmy Page, zeigt, wo's langgeht. Unverkennbar sind immer noch Lewis' Piano-Läufe; die klingen so frisch und sind nicht zu bremsen, wie vor Jahr und Tag. Höchstens die beiden letzten Tracks weichen ein wenig von der Grundlinie ab; hier bleibt Lewis' Piano ein wenig im Hintergrund. An der Qualität ändert das freilich nichts.

Jerry Lee Lewis, tatsächlich der letzte Überlebende des legendären One Million Dollar Quartet des Sun-Labels (die andern drei waren Elvis Presley, Carl Perkins und Johnny Cash), steht immer noch aufrecht. Aber sowas von aufrecht!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen He is what he is, 18. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Last Man Standing (Audio CD)
Mit "I am what I am" hatte Jerry Lee Lewis vor etwas mehr als 20 Jahren einen Song veröffentlicht, der ihn sehr genau beschrieb. Eigenwillig, rock'n'rollend und immer ein bisschen nach dem Motto "... and not what they want me to be".

Einmal mehr! Mit dem neuen Album zeigt Jerry Lee Lewis, warum er noch nicht zum alten Eisen gehört. Eigenwillig, rock'n'rollend ..... wobei die ganze Palette seines musikalischen Talents zum Ausdruck gebracht wird. Rock'n'Roll, Country, Blues, R'n'B und sogar etwas Folk. Denn auch die Fans von Jerry Lee sind ganz klar in vielen Musikrichtungen zu Hause.

Und ganz nebenbei finden sich Topgrössen der Rockgeschichte ein, die mit dem Letzten der "Class of '55" kernige Rock'n'Roll-Nummern, fetzige Country-Klänge und sanfte Blues-Töne erklingen lassen. Nicht Jerry Lee spielt bei den Rolling' Stones, nein umgekehrt. Der Altmeister ruft und ehemalige Lehrlinge wie Ronnie Wood oder Mick Jagger, die ja rund um den Globus die Stadien und Konzerhallen füllen, kommen.

Ein Album, das ein Prädikat verdient hätte. Wertvoll? Nein, vielleicht eher outstanding! Wer so viele Höhen und Tiefen erlebt hat und trotz allem noch immer sein Bestes gibt, verdient Anerkennung. Und mit dem Hinweis auf die neue homepage von Jerry Lee Lewis gibt es sogar noch viel mehr zu sehen und zu hören.

Alles in allem: Wärmstens empfohlen - denn das Piano brennt!
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24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der "Killer" ist zurück, 10. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Last Man Standing (Audio CD)
Duette eines Künstlers mit anderen Musikern sind ja nicht immer das gelbe vom Ei, diese Platte aber ist der Hammer. Allein die Liste der mitwirkenden Duettpartner von Jerry Lee Lewis ist beeindruckend. So etwas gab es das letzte Mal zu Bob Dylans 30 jährigem Plattenjubiläum:

Jimmy Page, B.B. King, Bruce Springsteen, Mick Jagger, Ron Wood, Neil Young, Robbie Robertson, John Fogerty, Keith Richards, Ringo Starr, Ivan Neville, Nils Lofgren, Merle Haggard, Kid Rock, Rod Stewart, George Jones, Willie Nelson, Toby Keith, Eric Clapton, Little Richard, Delaney Bramlett, Buddy Guy, Don Henley, Kris Kristofferson.

Ein grossartiges Alterswerk und ein muss für jeden der sich für gute Musik interessiert.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Pumping Piano Rock, 17. November 2006
Von 
Martin Oehri (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Last Man Standing (Audio CD)
Das Durchschnittsalter der an diesem Album beteiligten Musiker dürfte über 60 Jahre liegen. Einer der Gründerväter des Rock`n`Roll ("Great Balls Of Fire") - Jerry Lee Lewis - hat ein Who`s Who der Rockgeschichte zum Duett geladen.

Alleine deswegen muss man das Album jedoch nicht haben. Sondern wegen der unbändigen Energie des mittlerweile 71 jährigen Lewis, der bei jedem Song im Vordergrund steht. Mit Stimme und seiner immer noch wüsten Art, Piano zu spielen. Egal, ob ihm dabei lebende Legenden wie B.B. King, Eric Claton oder Neil Young zur Seite stehen - er ist der Killer und dominiert das Geschehen. Dabei werden alte Klassiker neu eingespielt, so z.B. "Pink Cadillac", Band`s "Twilight" oder eine besonders schräge Version von "Honky Tonk Woman" mit Kid Rock. Ansonsten sind noch John Fogerty, Willie Nelson (mit einem rührenden "A Couple More Years"), Little Richard, Buddy Guy oder Kris Kristoffeson mit von der Partie.

Die Songs sind nicht einfach nachgespielt, sondern im Stile eines alten Titels des Killers gehalten: "Pumping Piano Rock".
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dokument eines Halben Jahrhunderts, 26. Dezember 2006
Von 
timediver® "Geschichte - Reisen - Rezensionen" (Oberursel/Taunus, Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Last Man Standing (Audio CD)
Der wilde Mann aus Lousiana haut nun schon im sechsten Jahrzehnt seine Musik in die Tasten seines Honkytonk-Piano: R'n'B, Boogiewoogie, Rock 'n' Roll, Country und Blues, die Grenzen sind stets fließend. Drei Tage vor der 71sten Wiederkehr seines Geburtstages veröffentlicht der skandalumwitterte "Killer" ein Album, das ein halbes Jahrhundert Musikgeschichte dokumentiert. Mit "Last Standing man" hat Jerry Lee Lewis auch ein durch die Auswahl seiner 22 Duettpartner ein einzigartiges "Who is Who" der populären Musik der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts geschaffen.....

Die Mitwirkung von fünf Gitarrenvirtuosen zollt dem, neben dem Piano wichtigsten Instrument des R'n'R seinen gebührenden Tribut. Die zur thematischen Einstimmung gespielte alte Led Zeppelin-Nummer "Rock and Roll" mit Jimmy Page ist schon ein Grund zum Kauf des Albums. Der 81jährige B. B. King ("Before The Night is Over") ist der älteste Mitwirkende. Das "mathematische Gitarrengenie" Robert Robertson lässt mit "Twilight" wehmütige Erinnerungen an "The Band" wach werden. Bei "That Kind of Fool" kann man Stones Gitarrist Keith Richard als Countrymusiker (!) erleben. Sensationell "Trouble in Mind", Country meets Blues, Piano meets Guitar, Lewis mit "Old Slowhand" Eric Clapton.

Bei "Sweet Little Sixteen" gibt es zwar keine Performance mit dem Songschreiber und Lewis' mittlerweile 80jährigen Rivalen Chuck Berry, dem "The Wild One" einst die Show stehlen wollte und deshalb sein Piano in Brand setze. Dafür wirkt jedoch Beatles-Drummer Ringo Starr mit. Bei John Lennons "I Saw Her Standing Her" ist hingegen kein geringerer als Piano und R'n'R -Kollege "Little" Richard Penniman mit von der Partie. The Boss "Bruce Springsteen" weist bei seinem "Pink Cadillac" auf das Saxophon als drittes tragendes Instrument des R'n'R hin.

Daneben präsentiert sich Jerry Lee auch als Countrymusiker, wenn er zusammen mit "The Possum" George Jones "Don't Be Ashamed Of Your Age" performed. Auch die 1970er Jahre "Countrie-Outlaws" Merle Haggard ("Just Bummin' Around"), Willie Nelson ("Couple More Years") und Chris Kristofferson (The Pilgrim) zeigen mit ihren Beiträgen seine Vielseitigkeit. Bei "Ol' Glory" gibt es eine patriotisches Zusammenspiel mit dem erfolgreichsten Countrymusiker der letzten Jahre, Toby Keith. Bei "Evening Gone" gibt es ein Intermezzo mit Mick Jagger und Ronnie Wood, ebenso "What' s Made Milwaukee Famous" mit Rod Stewart ein typischer "Pubtrinking-Song". Jaggers "Honky Tonk Woman" ist hingegen ein Duett mit dem wohl jüngsten Mitwirkenden der CD, Robert James Ritchie, genannt Kid Rock. Mit der einstigen CCR-Röhre John Fogerty ("Travelin' Band") und Neil Young ("You don't have to go") gibt es ein Wiederhören mit zwei weiteren Legenden. Eagles-Drummer Don Henley bringt mit "What Makes the Irish Heart Beat" einen weiteren Beitrag aus der Sparte Folk......

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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rock n Roll never die, 16. Februar 2007
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Last Man Standing (Audio CD)
Die CD Last Man Standing ist wohl das musikalische Vermächtnis des Killers Jerry Lee Lewis. Das er mittlerweile über 70 Jahre alt ist kann man noch nicht mal erahnen, er rockt und rollt wie ein junger Hüpfer. Superstars wie Jimmy Page, BB King, Mick Jagger, Keith Richards, Ringo Starr, Eric Clapton, Bruce Springsteen, und viele mehr geben sich für jeweils einen Titel die Ehre, wobei alle Stücke im typischen Jerry Lee Pumping Piano Sound gespielt werden. Alles klingt locker und mit viel Spaß eingespielt. Meine Lieblingstitel sind Rock n Roll mit Jimmy Page und Sweet little sixteen mit Ringo. Aber es ist kein einziger Fülltitel auf der CD. 5 Sterne plus Album.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestes All Star Album überhaupt!!!, 18. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Last Man Standing (Audio CD)
Diese Cd ist und bleibt der Stern unter den All Star Alben (zusammen mit "Slash") , für mich auf jeden Fall. Wirklich alle Künster, die ich liebe, geben hier ein Ständchen mit dieser noch lebenden Rocklegende zum Besten. Viele bekannte Songs, wie Led Zeppelins "Rock and Roll", CCRs "Travelin band" oder "Honky Tonk Woman" von den Rolling Stones werden hier wirklich klasse interpretiert. Ein Knaller nach dem Anderen, unglaublich. All Killer no Filler.... Wer Rock n Roll mag muss dieses Album kaufen. Schon tausendmal gehört und immer wieder überwältigend, ein Meisterwerk!!!
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Last Man Standing
Last Man Standing von Jerry Lee Lewis (Audio CD - 2006)
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