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5.0 von 5 Sternen Typisch Cradle of Filth
2 Jahre nach dem Killeralbum "Nymphetamine" melden sich die Briten von CRADLE OF FILTH mit einer weiteren sehr geilen Langrille zurück. "Thornography" nennt sich das Scheibchen und ist wie gewohnt ein Hammer vor dem Herrn geworden. Bereits im Vorfeld machte man von sich reden, da das Cover einigen zu anstößlich war, weswegen nun...
Veröffentlicht am 19. Januar 2011 von Sascha Hennenberger

versus
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute 3 Sterne
Zwei Jahre nach dem letzten Opus "Nymphetamine" erscheint nun bald das mittlerweile achte Studioalbum der englischen Dark-Metaller Cradle of Filth.

Nach der 2003er Bombast-Orgie "Damnation and a Day" war schon "Nymphetamine" wieder deutlich "metalliger" und weniger Soundtrack-artig, ein Weg, der mit "Thornography" weiter beschritten wird.

Zuerst ein...
Veröffentlicht am 2. Oktober 2006 von R. Busch


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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute 3 Sterne, 2. Oktober 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Thornography (Audio CD)
Zwei Jahre nach dem letzten Opus "Nymphetamine" erscheint nun bald das mittlerweile achte Studioalbum der englischen Dark-Metaller Cradle of Filth.

Nach der 2003er Bombast-Orgie "Damnation and a Day" war schon "Nymphetamine" wieder deutlich "metalliger" und weniger Soundtrack-artig, ein Weg, der mit "Thornography" weiter beschritten wird.

Zuerst ein paar Worte zur Produktion: sauber, druckvoll, gut abgemischt und mit einem natürlichen Instrumentensound, also alles in allem gut gelungen.

Also zur Musik:

Wie bereits erwähnt setzt "Thornography" den "Nymphetamine"-Stil fort, nämlich eine Mischung aus epischem Dark-Metal mit recht deutlichen Death- und Thrash-Einschlägen. Der Song "Gilded Cunt" von "Nymphetamine" zeigt, was damit gemeint ist.

Der Opener "Under Pregnant Skies..." ist recht klischeehaft und im Prinzip völlig überflüssig. Wenigstens verzichten Cradle diesmal auf weitere Zwischenspiele dieser Art und präsentieren sonst nur "echte" Songs.

Das folgende "Dirge Inferno" ist ein thrashiger Uptempo-Song, der zum Bangen einlädt und stellt einen gelungenen Einstieg in das Album dar.

"Tonight in Flames" enthält zum ersten Mal in der Geschichte der Band cleane männliche Vocals, gesungen von HIM's Ville Valo. Diese Ankündigung wurde im Vorfeld kritisch aufgenommen, stellt sich jedoch als gute Abwechslung zu den überstrapazierten weiblichen Gesängen von Sarah Jezebel Deva heraus.

"Libertina Grimm" ist auch eher im Uptempo angesiedelt, mit einigen Keyboardunterbrechungen.

"The Byronic Man" ist dagegen eher getragen und bietet wieder Vocals von Ville Valo. Ein typischer neuerer Cradle-Song bei dem die Vocals im Vordergrund stehen.

"I Am the Thorn" bietet mehrere Tempiwechsel und überhaupt einiges an Abwechslung. Einer der besseren Songs auf diesem Album.

"Cemetery and Sundown" verzichtet ganz auf Keyboards, ist aber dennoch angenehm melodisch. Ehrlicher Metal.

"Lovesick for Mina" ist der langsamste Titel auf "Thornography" und erzeugt die typische keyboardlastige Cradle-Atmosphäre. Angenehm als Abwechslung zu den anderen, durchgängig recht schnellen Songs.

"The Foetus of a New Day Kicking" bietet wie "Cemetary..." keyboardfreien, melodischen Metal.

"Rise of the Pentagram" beginnt mit einem gesprochenen, Poe-artigen Gedicht und ist sonst frei von Gesang. Die Gitarre erzeugt den Rhythmus, das Keyboard die Melodie. Gut gelungen.

"Under Huntress Moon" ist wieder sehr schnell, aber melodischer als "Dirge Inferno".

"Temptation" fällt völlig aus dem Rahmen, eine wirre Mischung aus poppigen weiblichen Vocals und elektronischen Anteilen. Vermittelt ein gewisses Pop-Feeling und gute Laune. Störend.

Abschliessend gibt es zu sagen, dass Cradle mit "Thornography" beweisen, dass sie nicht in die Kitsch-Soundtrack-Goth-Ecke abrutschen, wie es einige nach "Damnation and a Day" befürchet hatten. Das Album ist vielleicht sogar das metalligste bisher, der Einsatz von Keyboards und weiblichen Vocals wurde stark reduziert. Die neuen, männlichen cleanen Vocals funktionieren erstaunlich gut, statt den Sound zu verwässern bringen sie neue Abwechslung und wirken frischer als die angestaubten Frauengesänge. Songs wie "Cemetary and Sundown" und "The Foetus..." sind melodisch und hart zugleich, eine Kombination, die nicht leicht zu errichen ist.

Kritik gibt es aber auch: vor allem die fehlende Tempovariation ist etwas langweilig, mir persönlich ist das Album etwas zu schnell, aber das ist Geschmackssache. Zudem sind die Songs in gewisser Weise austauchbar, richtig bemerkenswerte Riffs fehlen. Soweit etwa 3,5 Punkte.

Den endgültigen Ausschlag zu drei Punkten gab dann "Temptation", unverständlich, dass es so etwas auf die reguläre Edition schafft. Die "Nymphetamine"-2-Disc-Edition enthielt auch minderwertige Songs, aber eben auf der Bonus-CD.

Resultat: Gute 3 Punkte.

Anspieltipps:

- I Am the Thorn

- The Foetus of a New Day Kicking

- Lovesick for Mina

- Rise Of The Pentagram
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5.0 von 5 Sternen Typisch Cradle of Filth, 19. Januar 2011
Von 
Sascha Hennenberger "SasH" (Renchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Thornography (Audio CD)
2 Jahre nach dem Killeralbum "Nymphetamine" melden sich die Briten von CRADLE OF FILTH mit einer weiteren sehr geilen Langrille zurück. "Thornography" nennt sich das Scheibchen und ist wie gewohnt ein Hammer vor dem Herrn geworden. Bereits im Vorfeld machte man von sich reden, da das Cover einigen zu anstößlich war, weswegen nun (stellenweise) eine entschärfte Version auf den Markt kommt.

Eröffnet wird der Silberling nach dem mächtigen Intro "Under Pregnant Skies She Comes Alive Like Miss Leviathan" von dem Opener "Dirge Inferno", den man bereits vorab auf der Roadrunner Homepage anhören konnte. Nach dieser melodischen aber dennoch aggressiven Einleitung zeigt man bereits die ersten Weiterentwicklungen: Bei dem ebenfalls sehr melodischen "Tonight in Flames" hört man Dani zum zweiten Mal in der CRADLE OF FILTH Geschichte nach "Thank God for the Suffering" (von der "Damnation and a Day" Scheibe) melodische, `klare' Vocals einsetzen. Klingt richtig cool. Ebenso das herausragende Solo, das schätzungsweise von Paul Allender gespielt wurde. Ansonsten haben die Briten ihre Schiene größtenteils beibehalten. Man präsentiert sich auf "Thornography" weiterhin sehr abwechslungsreich mit viel Melodie, aggressiven Parts und einem guten Händchen für einprägsame Songs, ohne dass auf ein gewisses Maß an Komplexität verzichtet wird. Weitere Höhepunkte stellen hierbei neben dem sehr symphonischen "The Byronic Man", bei dem übrigen Villa Valo von H.I.M. Gastvocals beigesteuert hat, das sehr geniale "I am the Thorn" (mit einem absolut göttlichen Refrain), das auf alten Pfaden wandelnde "Lovesick for Mina" (erinnert an die ersten beiden Alben, mit einem sehr coolen Groovepart), das mächtige, melodische "The Foetus of a new Day kicking" (hier singt Dani auch wieder), das mit genialen Violinen ergänzte, sehr düstere Instrumental "Rise of the Pentagram" (erinnert mich stellenweise etwas an alte PARADISE LOST), sowie der HEAVEN 17 Coversong "Temptation" bei der eine gewisse Sängerin namens Dirty Harry den melodischen Gesagn übernimmt. Übrigens: Das Video dazu ist wirklich sehr genial ausgefallen!

Unterm Strich hinterlassen CRADLE OF FILTH erneut einen sehr positiven Eindruck und erneut kann ich mir nur die Frage stellen: Wann werden CRADLE OF FITLH jemals ein schlechtes Album veröffentlichen? Ich hoffe doch nie!!
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3.0 von 5 Sternen Gedämpfte Härte und große Hit-Dichte, 30. Oktober 2008
Von 
Stefan T. (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Thornography (Audio CD)
Dass ich ein großer Fan von Cradle Of Filth bin, gebe ich unumwunden zu. Als solcher ist man natürlich geneigt, seinen Lieblingen gegenüber sehr nachsichtig zu sein - Grund zum Ärger gibt es bei den Engländern im Prinzip aber genug. Weder das extrem instabile Line-up der Band, noch die manchmal sehr mangelhafte Live-Performance (wer beim MetalCamp 2007 dabei war, weiß was ich meine; vom Live-"Gesang" von Sarah Jezbel Deva ganz zu schweigen...) dürften dazu beigetragen haben, das Image der Band zu verbessern.

Nichtsdestotrotz liefern Cradle Of Filth meiner Meinung nach regelmäßig tolle Alben ab, die - mit wenigen Ausnahmen - immer im oberen Bereich der Wertungsskala angesiedelt sind. Die Truppe vermeidet dabei Wiederholungen konsequent und es ist eine ständige Weiterentwicklung zu erkennen. So auch beim vorliegenden "Thornography", das den auf "Nymphetamine" eingeschlagenen Weg weiterverfolgt. Hier scheiden sich allerdings die Geister, denn nicht die harten Seiten von "Nymphetamine" kommen auf vorliegendem Werk verstärkt zum Einsatz, sondern eher die melodische Heavy-Metal-Lastigkeit des Vorgängers. Wobei diese sogar noch weitergetrieben wird und man beinahe schon von einer Dark-Metal-Platte sprechen kann. Dass das nicht jedem gefällt ist logisch... Vor allem Fans der (ganz) alten Zeiten werden die Band kaum wieder erkennen.

Was man den Mannen um Dani Filth als aufgeschlossener Fan zugute halten kann: praktisch jeder Track auf "Thornography" ist ein Hit, der sofort ins Ohr geht. Das dürfte neben der gewohnt guten Gitarrenarbeit vor allem an der extrem variablen Stimme von Dani Filth liegen, die mittlerweile wirklich alle Bereiche abdeckt. Das kranke Gekreische kommt dabei allerdings ein wenig zu kurz... Nicht so gelungen ist lediglich "Dirge Inferno", das zwar recht hart ist, aber sich bei weitem nicht mit "Gilded Cunt" vom Vorgänger messen kann - obwohl die songwriterische Intention wohl die gleiche war. Ebenfalls als eher durchschnittlich empfinde ich "Libertina Grimm". Von diesem Stück will bei mir einfach nicht wirklich etwas hängenbleiben. Ansonsten folgt aber ein dunkler Hit auf den nächsten, sodass man kaum Anspieltipps nennen kann. Besonders stechen "Tonight In Flames", "The Byronic Man" (mit Vile Valo als unauffälligem Gastsänger) und die etwas härteren und thrashigeren "The Foetus Of A New Day Kicking" (meiner Ansicht nach der gelungenste Track auf dem Album) und "Under Huntress Moon" hervor. Den Rausschmeißer, das Heaven-17-Cover "Temptation" sehe ich eher als Persiflage und kann deshalb darüber schmunzeln - wirklich gelungen ist er freilich nicht.

Problematisch an diesem Album sind - zumindest für meine Person - zwei Aspekte: zum einen nützt es sich - vermutlich ob der hohen Eingängigkeit praktisch aller Stücke - verhältnismäßig schnell ab. Man weiß aus demselben Grund manchmal auch nicht so genau, welcher Refrain zu welchem Stück gehört. Wirklich schlecht ist die Platte dadurch nicht - nur sehr ungewohnt für Cradle'sche Verhältnisse, dass praktisch alle Songs beim ersten Anhören zu gefallen wissen und im Endeffekt so gut wie nie aus dem im Metal-Bereich üblichen Strophe-Refrain-Solo-Strophe-Schema ausbrechen.

"Ungewohnt" ist auch schon das Stichwort für die zweite Schwierigkeit bei "Thornography": es fällt mir als Fan schwer, das zuzugeben, vor allem weil ich solche Fragen ("Wie MUSS eine Band nach Meinung des Publikums klingen?") eher ablehne... trotzdem sei mir eine ketzerische Feststellung erlaubt: wenn ich solche Musik hören will, greife ich lieber zu Bands wie The Vision Bleak. Cradle Of Filth sollten sich zumindest einen Teil ihrer Wurzeln bewahren, die eindeutig im Black Metal liegen. Auf "Thornography" passiert das kaum. Die Musik wird dadurch, wie oben schon erwähnt, beileibe nicht schlecht, ist aber ganz und gar nicht das, was man von den Engländern erwartet.

Selten fiel mir die Bewertung eines Albums derart schwer - außer bei anderen Cradle-Of-Filth-Outputs, was eine deutliche Sprache spricht... Insgesamt finde ich, dass "Thornography" sowohl für sich selbst betrachtet, als auch im Gesamtkontext der anderen Platten der Band, 3 Sterne verdient hat (sieht wenig aus, was aber am Bewertungssystem liegt und soll keinesfalls negativ verstanden werden). Das Hauptaugenmerk wurde hier einfach auf etwas völlig anderes gelegt als in früheren Kompositionen. Es ist mir eigentlich unmöglich, zu beurteilen, ob mir das im Endeffekt gut gefällt oder nicht, so ist die Bewertung auch ein bisschen mit Vorsicht zu sehen.

Aus heutiger Sicht weiß ich, was mit "Godspeed On The Devil's Thunder" folgte und kann damit das Ganze etwas lockerer sehen. Wenn die Band den auf "Thornography" eingeschlagenen Weg weitergegangen wäre, hätte mir das wohl nicht sehr gut gefallen, aber das 2008er Werk spricht doch eine andere Sprache... Wenn man die Erwartungshaltung, die man gerade als Fan hat, etwas über Bord wirft, kann man "Thornography" durchaus als kurzweilig genießen - dass solche Songs live gut kommen, dürfte sowieso unbestritten sein. Wer die Art von Black Metal sucht, der die Band groß gemacht hat, wird hier allerdings nicht fündig werden und sollte eher zum Vorgänger oder zum Nachfolger, besser noch zu den älteren Alben greifen.
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5.0 von 5 Sternen Vielschichtig und gut, 4. März 2009
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Thornography (Audio CD)
Ganz zu Anfang folgendes : Der letzte Track "Temptation" ist eine Coverversion des 80er Jahre Hits von Heaven 17 (üble Pop-Band) . Natürlich passt dieses Stück überhaupt nicht zu COF , aber als Scherz betrachtet , kann man darüber hinwegsehen . Was soll's : Immerhin bleiben noch knapp 62 Minuten toller Musik übrig . Thornography ist eine stringente Fortsetzung des Vorgängeralbums Nymphetamine und weiß durch einige Neuerungen zu gefallen : Der Track "Tonight In Flames" fällt durch cleane Vocals und einer bärenstarken Melodie auf , "Rise Of The Pentagram" ist nach einem ca. 1-minütigen gesprochenem Intro die restlichen 6 Minuten rein instrumental !! Das auf "The Byronic Man" Ville Valo von HIM (Würg !) singt , fällt nicht negativ auf . Meine Lieblingsstücke sind die beiden 7-Minuten langen "Lovesick for Mina" und "I Am The Thorn" , wobei speziell letzteres süchtig macht : Die Mischung aus COF-typischer Härte und einer tollen Melodie . Mir persönlich gefällt es sehr gut , dass Dani seinen Gesang mehr variiert als früher üblich ; das Dauergekreische auf den ersten Alben hat mich doch oft genervt und die ansonsten gute Musik überschattet . Also : Wer Nymphetamine liebt , wird auch Thornography toll finden . COF-Anhänger die mehr die ersten CD's bevorzugen werden Thornography nicht allzusehr mögen .
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungen, 25. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Thornography (Audio CD)
Machen wir es kurz. Die neue Cradle of filth ist einfach ne wirklich gelungene Metal-Scheibe, die eigentlich jedem halbwegs aufgeschlossenem Metaller gefallen sollte. Hier gibt's sowohl fette Thrasher wie "Dirge Inferno", Maiden-artige Nummern wie "Tonight in Flames" als auch Gothic-Metal "Cemetery and Sundown". Nur den typischen C.O.F. Black Metal der 90-er findet man eigentlich nur bei "Under Huntress Moon". Wer also eine zweite "Cruelty and the beast" erwartet kann sein Geld hier sparen. Allen anderen kann ich die Scheibe guten Gewissens empfehlen. Lange keine so abwechslungsreiche Scheibe gehört. Zur Höchstwertung fehlen eigentlich nur noch ein oder zwei Überknaller wie "Dusk and her embrace" oder "Haunted Shores".
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anders aber trotzdem große Klasse!, 25. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Thornography (Audio CD)
Dass sich an Cradle of Filth die Geister scheiden ist ja bekanntlich nichts Neues und das wird sich wohl auch mit dem neuesten Longplayer THORNOGRAPHY nicht ändern.
Eines sollte man aber doch gleich vorweg nehmen: Wer ernsthaft erwartet hat, dass Cradle of Filth nach ihrem Mega-Album NYMPHETAMINE ein Album á la CRUELTY AND THE BEAST oder DUSK AND HER EMBRACE abliefern würden hat eigentlich selber Schuld.
Der auf dem letzten Album eingeschlagene Weg wurde nämlich konsequent fortgesetzt und so könnte man mit wenigen Worten sagen, dass THORNOGRAPHY die logische Weiterentwicklung von NYMPHETAMINE darstellt. Hier wird Abwechslung nämlich groß geschrieben, sei es durch den teilweise cleanen Gesang von Dani Filth oder auch die vielen Tempowechsel von denen THORNOGRAPHY lebt.
Das Dani seine diabolischen Kreischorgien etwas zurückgefahren hat, kann man ihm nicht ernsthaft vorwerfen. Was der Mann über die Jahre mit seiner Stimme gemacht hat, KANN nicht gesund sein und von daher ist es nur verständlich, wenn er eben auch mal nicht nur kreischt und aus dem letzten Loch pfeift. Außerdem steht''s der Musik gut zu Gesicht und macht das Ganze einen Tick abwechslungsreicher.

Schlechte Songs gibt es auf dem neuen Album keinen Einzigen. Als Highlights würde ich LIBERTINA GRIMM, I AM THE THORN, CEMETERY AND SUNDOWN, LOVESICK FOR MINA und THE FOETUS OF A NEW DAY KICKING bezeichnen. Auch das Experiment mit HIM-Sänger Ville Valo in THE BYRONIC MAN, sowie den Cleanvocals von Dani Filth in einigen Songs kann man als geglückt betrachten. Letzteres ist meiner Meinung nach eine wahre Bereicherung für den Sound von Cradle of Filth.
Zwar klingen die Lieder allesamt eigentlich noch ein Stück eingängiger als auf NYMPHETAMINE haben aber nichts an Härte verloren und eigentlich braucht die Scheibe trotzdem einige Durchläufe ehe sie 100%ig zündet.
Alles in allem bleibt aber alles auf dem Album "CoF-Typisch", und das ist durchaus positiv gemeint.
THORNOGRAPHY ist ein gelungener Stilmix aus Thrash, Death und Heavy Metal, ohne dass dabei ihre Wurzeln außer Acht gelassen wurden.
Black Metal Fundamentalisten finden Cradle of Filth ohnehin untrve und werden sie für dieses Meisterwerk weiter hassen. Aber Dani Filth hat ja nie den Anspruch erhoben Black Metal zu spielen, also von daher'...
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Cradle entwickeln sich weiter, 23. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Thornography (Audio CD)
Eines vorweg: wer Melodic Black Metal sucht, sollte weitersuchen. Thornography ist von allen Cradle-Alben am weitesten davon entfernt.

Aber der so oft vorhergesagte Absturz der Band ist dieses Album nicht. Im Gegenteil, das Album verschmilzt die Düsterheit früherer Werke subtil mit Hardrock, und wagt sich erstmals sogar an cleanen (!) Männergesang. Als ich hörte, dass Ville Valo von HIM bei Thornography mitsingen soll, hegte ich schon die schlimmsten Befürchtungen. Aber das Resultat kann sich durchaus hören lassen, denn sein Gesang bietet eine gute Ergänzung zu Danis Stimme.

So wird Thornography zum bislang "massentauglichsten" Album der Briten. Der letzte Track "Temptation" ist sogar schon Charts-verdächtig: einfach gestrickt und mit Ohrwurmcharakter.

Wenn man aber von dem Experiment "Temptation" absieht, dann findet sich auf dem Album bewährte Cradle-Qualität. Zwar neu verpackt, aber unverkennbar immer noch Cradle of Filth!

Meine Anspieltips: "Lovesick for Mina" und "The Foetus of A New Day Kicking", sowie "Tonight In Flames".

Einen Stern Abzug gibt es schließlich dafür, dass Cradle bei diesem Album keine so gute Atmosphäre mehr aufzubauen vermögen wie früher. Es ist zwar sehr gute Musik, aber das gewisse letzte Etwas fehlt leider.

Fazit: Thornography ist zwar nicht das beste Album von Cradle of Filth, aber dennoch unter den besten. Hier hat man halt ein wenig experimentiert, und das ist auch gut so. Auf das nächste Album darf man schon sehr gespannt sein.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anders, aber nach einer Weile wirklich geil, 9. Juli 2007
Von 
P. Hartung "Galatian" (Twistringen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Thornography (Audio CD)
Und die Zeit sollte man sich nehmen. Mittlerweile habe ich es mir angewöhnt ein Album regelrecht mehrere Male "reinzuzwängen" bevor ich eine Rezension abgebe, denn manche Alben die von Anfang an krachen, werden mit der Zeit langweilig (z.B. Mezmerize von SoaD) und andere wiederum sind am Anfang unausstehlich und werden nach einer Weile wirklich geil. So auch Thornography.
Es ist anders. Die Gitarrenmelodien dominieren sehr. Sozusagen ein Gitarrenlastiges Album. Die Melodien sind recht eingängig, aber gerade deswegen bleiben sie in meinen Ohren hängen. Wie oft stehe ich jetzt irgendwo und summe die Melodie von einen der Thornography Lieder? Dann packt mich das Verlangen schnell meinen MD-Player auszupacken und die Lieder zu hören. Mittlerweile ist Thornography das Lieblingsalbum von Cradle. Übrigens singt Dany nicht "clean" wie das einer meiner Vorgänger geschrieben hat. Tatsächlich ist er facettenreicher geworden, das merkt man vor allem in "I am the Thorn" Ville Valo singt mit in "The Byronic Man" und außer dem Refrain in "Tonight in Flames" und "Foetus of a new Day Kicking" fallen mir jetzt keine "cleanen" Gesangsparts ein.
Ich finde das Album ist wirklich sehr gut geworden und man muss ihm die nötige Zeit zum zünden gönnen, denn auch ich war nach den ersten paar Durchläufen sehr enttäuscht, doch es hat sich gelohnt die CD noch einmal zu hören.

Anspieltips:

"The Byronic Man"
"I am the Thorn"
"Lovesick for Mina"
"Under Huntress Moon"

Und ja, "Temptation" ist ein Witz, deswegen ist für mich auch "Under Huntress Moon" das Outro der CD ;-)
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4.0 von 5 Sternen Gothic Rock aus der Schwarzmetall-Schmiede, 30. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Thornography (Audio CD)
Anno 2006 zeigen sich die britischen Vampire um Mainman Daniel Davey von ihrer "popigsten" Seite. Klingt komisch - ist aber so. Das ist für Fans erster Stunde sicherlich ein Nackenschlag, denn mit Black Metal hat dieser Silberling wirklich gar nichts mehr zu tun. Doch das bleibt auch schon der einizige Wehrmutstropfen.
Alle Songs haben einen hohen Wiedererkennungswert und bleiben bereits nach dem ersten Hören im Kopf hängen. Bislang beeindruckten die Düsterheimer eher mit facettenreichen Songs mit Überlänge und zahlreichen Rytmuswechseln. Das wird auf "Thronography" einfach mal für eine gute Stunde vergessen.

Bereits "Dirge Inferno" prischt nach vorne, stellt aber einen der schwächeren Songs dar. Der Refrain ist zwar markant, aber ansonsten plätschert der Song nur so vor sich hin.
"Tonight in Flames" stellt den dritten Song. Definitiv ein Highlight was sich in exzellenten Hooklines und dem Klasse Refrain zeigt.
Nachfolger ist "Libertina Grimm". Dieses Lied bleibt permanent im Midtempo und das tut dem Stück auch hörbar gut. Auch Danì`s Stimme kann sich hier voll entfalten. Meiner Meinung nach einer der besten Shouter der Szene.
Für "The Byronic Man" haben sich CoF prominente Unterstützung geholt in Form von Vile Valo von der finnischen Rock-Band HIM. Auch ein sehr gelungener Song.
Die folgenden drei Songs "I am the Thorn", "Cemetery and Sundown" sowie "Lovesick for Mina" bieten allesamt eingängen Metal und sind einfach strukturiert wie klassische Rocksongs. Und sie machen einfach nur Laune!! Defintive Highlights der Bandgeschichte auch wenn sie anders sind als die alten Black Metal Kracher!
Mein Favorit der Platte ist allerdings "The Foetus of a new day kicking". Brennt sich einfach im Hirn fest. Muss man gehört haben.
"The Rise of the Pentagram" ist, abgesehen von der gesprochenen Strophe zu beginn, ein Instrumentalstück. Gute Riffs und klasse Drums für gut 5 Minuten.
Auch der letzte Song "Under the huntress Moon" ist gut, ist allerdings ähnlich wie der Opener eher ein Mitläufer auf dieser Scheibe.
Auf der limited Edition gibt es noch als Zusatz ein Cover vom Heaven 17 Klassiker "Temptation" auf die Ohren. Auch ein hörenswertes Erlebnis.

Die Band gab schon kurz nach dem Release der Platte bekannt, dass es nie wieder ein so kommerzielles und rockiges Album geben wird. Aber eines von der Sorte reicht uns doch auch.
Festzuhalten bleibt: Gelungenes Experiment der Briten, nichts für beinharte Black Metal Freaks, aber alle Melodic Metal Fans können gerne zuschlagen.

Stay hard - stay heavy
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4.0 von 5 Sternen ...., 15. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Thornography (Audio CD)
Geiles Album, nur leider kommen ab und zu die CDs mit einem sprung in der Hülle an.
Aber das Album ist wirklich zu empfehlen auch wenn mann von COF anderes gewohnt ist.
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Thornography
Thornography von Cradle Of Filth (Audio CD - 2007)
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