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Kundenrezensionen

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am 16. Januar 2007
Ich bin schon seit Jahren ein Fan von Loreena McKennitt und freue mich schon jetzt auf ihr Konzert am 31.03. in Hamburg.

"An Ancient Muse" ist ein großartiges Album geworden: Anspruchsvoll, sinnlich, zeitweilig relaxed. Bei jedem neuen Durchlauf entdeckt der Hörer andere Facetten der Musik und ist jedes Mal begeistert. Bei mir läuft die CD seit Weihnachten "on heavy rotation" und ich könnte mir im Augenblick keine Alternative zu ihr vorstellen. Loreena McKennitt hat sich ein paar Jahre Zeit für dieses Album gelassen - und das Warten hat sich gelohnt!!! Nebenbei sollte mal die hochwertige Aufmachung der CD und des Booklets erwähnt werden.

Was mich bei einigen Rezensionen hier ehrlich gesagt ein bißchen "nervt" sind die Vergleiche mit Enya. Das ist, als würde man Eric Clapton und Dieter Bohlen mit dem Argument vergleichen, beide würden ja Gitarre spielen.... :-) Also: Enya produziert seit Jahren den immer wieder neuen Aufguss ihres ersten Albums - kein einziges "echtes" Instument, der übliche Produktions-Schnellschuß kurz vor Weihnachten. Enya produziert, bestenfalls, elevator-music fürs Kaufhaus, alles klingt gleich mystisch-breiig-künstlich.

Loreena McKennitt hingegen ist eine Vollblutmusikerin, die Musik mit "Ecken und Kanten" macht, Musik mit Anspruch, intelligenten Texten und einer absoluten Starbesetzung an Studiomusikern. Musik, aus der man etwas "mitnimmt". Musik, die manchmal einen Durchlauf mehr braucht, um sich zu erschließen.

Da verbietet sich ein Vergleich mit Enya ja nun wirklich. Finde ich.
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am 25. November 2006
Als im 1. Jahrhundert n. Chr. der heilige Paulus seine Briefe an die “Galater” schrieb, gingen diese an ein Volk, das im Zentrum der heutigen Türkei seine Heimat hatte. Deren Verwandte im Westen waren die im Namen ähnlichen “Gallier”; beide Völker gehörten zu den Kelten, die ab dem 8. Jahrhundet v. Chr. ganz Europa besiedelten.

Hier schließt sich der Kreis.

Neun Jahre lang war Loreena McKennitt auf den Spuren dieses mysteriösen Volkes unterwegs, sie bereiste Irland, Schottland, Skandinavien, Spanien, Griechenland und die Türkei; sogar in die Mongolei hat es sie verschlagen. Sie hat persönlich die große Wanderung auf sich genommen, die vor fast 3000 Jahren die Kelten nach Europa führte und die erste kulturelle Blüte des Kontinents mit sich brachte -in einer Zeit, als der Aufstieg Roms noch in weiter Ferne lag. Und Loreena McKennitt hat etwas von ihren Reisen mitgebracht: ein Souvenir, das fern allen Kitsches am meisten über jene Länder auszusagen vermag: Musik. Tatsächlich ist das neue Album “An Ancient Muse” musikalisch sogar noch vielseitiger gefärbt, als die Vorgänger. McKennitt liefert dem Hörer einen grandiosen Einblick in die keltische Kultur und Musik, die nicht nur auf Nordwesteuropa beschränkt ist. Sie nimmt ihn mit auf eine Reise an die Grenzen und gleichzeitig das Herz Europas und verbindet irisch-schottische mit orientalischen und skandinavischen Weisen zu einer einzigartigen Harmonie. Ja, in der heutigen Musikwelt ist Loreena McKennitts Stil ohne Vergleich. Mit “An Ancient Muse” knüpft sie an “The Book of Secrets” an, ohne aber daran hängenzubleiben: Loreena McKennitt entwickelt sich weiter. Sie taucht tiefer ein in die Geschichte der Kelten, entdeckt uns eher fremde Kulturen und zeigt, dass sie alle zu harmonisieren imstande sind -da sie alle den mehr oder weniger gleichen Ursprung haben. Die Tatsache, dass die orientalische Musik mit der auf den Britischen Inseln beheimateten verwandt ist, mag uns neu sein, ist kulturhistorisch jedoch unbestritten. Gerade in unserer heutigen Zeit setzt Loreena McKennitt damit ein Zeichen: Orient und Okzident sind so verschieden nicht, als dass sie nicht harmonisieren könnten. Die Musik kann es bereits. Und was dabei herauskommt ist ein Ohrenschmaus höchsten Niveaus, voll Können, Liebe, Leidenschaft und dem Wissen um die Schönheit und Ästhetik der Klänge -und des Lebens.

Ähnlich wie in “The Book of Secrets” stimmt Loreena McKennitt den Hörer mit einem kurzen und fast magisch anmutendem Stück auf das Album ein: “Incantation” beschwört bereits die Bilder herauf, die sich dem Hörer später zeigen werden -ohne Worte, es geht allein um die Wirkung der Musik. “The Gates of Istanbul” ist ein fast lässiges Stück, das unverkennbar orientalische mit griechischen Klängen verwebt; und zwar in solch gekonnter Art und Weise, dass “let us dance all night” fast als Aufforderung gesehen werden kann! Der dritte Titel, “Caravanerai” reißt den Hörer förmlich mit, wie auf einer Reise als Teil einer Karawane durch die unendlichen Weiten des Seins. Ein wunderschöner Refrain umrahmt den tollen Text. “The English Ladye and the Knight” ist eines der Highlights des Albums. Eine für Loreena McKennitt typische Gedichtvertonung (Text: Sir Walter Scott); atemberaubend schön und eindringlich schafft sie es, die Geschichte dem Hörer direkt vor die Augen zu zaubern. Traditionelle irische Instrumente und ein Knabenchor rufen Bilder aus dem höfischen Leben im Hochmittelalter in die Gegenwart. Besonders interessant ist das intrumentale “Kecharitomene”, ein beinahe fröhlich anmutendes Lied. Im Booklet erwähnt Loreena McKennitt eine byzantinische Prinzessin aus der Zeit der Kreuzzüge; tatsächlich spielen in “Kecharitomene” byzantinische Klänge die Hauptrolle. Erinnerungen an das Byzantinische Reich und Konstantinopel, die schillerndste und größte Stadt der damaligen Welt, werden wachgerufen. Der Hörer fühlt sich als ein Teil des brodelnden Lebens dieser mittelalterlichen Haupt- und Weltstadt, der rauschenden Feste und des fröhlichen Tummelns vor alterwürigen Kulissen. Zu erwähnen ist ebenso “Penelope's Song”, ein durch Homers Odyssee inspiriertes Stück. In typische Loreena McKennitt-Tradition herrlich traurig und dennoch so hoffnungsvoll aufgrund der klaren Stimme der Sängerin. “Sacred Shabbat” spielt mit einer gewissen Fröhlichkeit und erinnert an griechische bzw. jüdische Tanzrhythmen. Einen weiteren Höhepunkt bringt dann “Beneath a Phrygian Sky”, was wohl als das bedeutendste Stück im Bezug auf die Weiterentwicklung des Stils von Loreena McKennitt gesehen werden kann. Dudelsack, Gitarre, Bass, Geige...sie alle erzählen zusammen mit der grandiosen Stimme der Künstlerin eine wunderbare Geschichte die durch die aktuellen Worte ins Herz unserer Moderne sticht! Es stimmt, das dieses Stück, was Melodie und Instrumenteinsatz betrifft, etwas an “The Bonny Swans” erinnert, eines von McKennitts Hauptwerken aus “The Mask and Mirror”. “An Ancient Muse” endet mit “Never-ending Road (Amhrán Duit)”. Loreena McKennitt entlässt den Hörer aus diesem musikalischen Wunderwerk mit einem Versprechen: dass die Reise weitergehen wird; dass die Straße nicht endet!

Hat sich das Warten auf dieses Album gelohnt? Ja, vollkommen. Selten hat ein Künstler ein solch intensives und persönliches Werk nach einer so langen Pause produziert. Bei Loreena McKennitt war und ist alles authentisch und glaubwürdig: Musik, Inspiration und Gefühl. Es zählt allein Qualität, nicht Quantität. “An Ancient Muse” macht eines deutlich: Das wird auch so bleiben.
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am 23. November 2006
9 Jahre seit ihrem letzten Studioalbum, eine sehr lange Zeit, ich hatte schon befürchtet, daß sie sich zur Ruhe gesetzt hat, umso größer meine Freude nun wieder etwas Neues von ihr zu hören. Entgegen sonstigen Gepflogenheiten habe ich dieses Album ungehört bestellt und ich kann nur sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Das Album kommt zwar nicht ganz an die Vorgänger "The Book of Secrets" und an "The Mask and the Mirror" (mein persönlicher Favorit) heran und stellenweise ist etwas zuviel Bass enthalten, aber es ist ein echter McKennitt, für alle Fans ein Muß, für alle die es werden wollen, eine dicke Kaufempfehlung.

Es fällt mir schwer, Stücke herauszuheben, sie liegen alle auf ähnlich hohem Niveau, ohne deshalb gleich zu klingen, als Anspieltip vielleicht "Caravanserei", "The english Ladye and the Knight", ein vertontes Gedicht von Sir Walter Scott, sehr gut, melancholisch, hat aber nicht ganz das Gänsehautfeeling wie "The Highwayman", dann das sehr ruhige "PenelopeZs Song" mit wunderschön verträumter Klavierbegleitung und "Beneath a phrygian Sky".

Einmal anhören reicht aber nicht, um es zu beurteilen, je öfter desto besser, desto mehr Feinheiten hört man, schade allerdings, daß es keine SACD ist.

Alles in allem ein Album zum Abschalten und Genießen für ruhige Stunden, für fünf Sterne reichtZs nicht ganz, viereinhalb schon eher.
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am 6. Dezember 2006
.. schließe die Augen und komm mit auf die Reise...

Wiege dich, laß dich von diesen Klängen umhüllen und komm...

Je öfter ich dieses Album höre, beschwingter wird meine alltägliche Reise.

Es ist eine wunderbares Album geworden. Sicher sind Elemente aus vergangenen Alben zu finden, aber das ist eher so, als würde man seine Lieblingssocken auf eine weite Reise mitnehmen ... ein Stück Vertraues auf einer langen Reise halt, ein Stück zu Hause auf dem langen Weg nach Irgendwo.
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TOP 500 REZENSENTam 21. November 2006
Das lange Warten (immerhin 10 Jahre) hat sich gelohnt - auch wenn das neue Album beim ersten Hören nicht ganz so eingängig zu sein scheint wie ihr letztes. Doch je öfter ich das neue Album höre, desto faszinierter bin ich - gleichsam gefangen in den wunderschönen Melodien, die einen auf dieser wunderschönen Reise durch die keltisch und orientalisch anghauchten Musikarten begleitet. Die Instrumentierung ist noch vielschichtiger geworden, so daß Loreena's Stimme ganz wundervoll getragen wird, gleichsam schwebend über komplexen Klangteppichen. Das ganze hat einen melancholischen Schimmer, der sich über das ganze Album legt. Besonders eindrücklich für mich aber nach wie vor die vorwiegend keltisch geprägten Songs, so v.a. die Nr. 4 (The english Ladye and the Knight), die Nr. 6 (Penelope's Song) und die Nr. 9 (Never-ending Road). Musik zum Träumen und doch auch Nachdenken (wer sich die Mühe macht, auf die vielschichtigen Texte zu achten!). Nicht nur für alle Loreena McKennitt Fans also ein Muß.
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am 17. Dezember 2006
... und zwar in des Wortes positivster Bedeutung, ist Loreena McKennitt mit ihrem aktuellen Album wieder gelungen. Ihre Einflüsse schöpft sie wie bei ihren bisherigen Alben aus keltischer Tradition, aber auch aus den Kulturen, welche die Kelten bei ihren Wanderungen berührt haben. Ob die Musik keltisch, griechisch, türkisch, arabisch ist? Nicht zu sagen, aber wen interessiert es? Für diese CD sollte man sich Zeit und Ruhe nehmen und einfach mal die Seele auf die Reise schicken, denn sie ist nichts für schnelles Hin- und wieder Weghören. Dem Fan wird sicherlich auffallen, daß sich einige Motive aus früheren Alben wiederfinden, und zwar ohne allzugroße Änderungen. Das stört mich persönlich nicht so sehr, da die Musik als solche immer noch gut genug ist, um auch mal ein kleines Selbstplagiat zu verkraften. Musik für lange Winterabende bei Kerzenschein - und eine klare Kaufempfehlung!
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am 13. Dezember 2006
vor ein paar jahren habe ich loreena in stuttgart gesehen und das war eigentlich unbeschreiblich und nicht in worte zu fassen: man vergisst zu atmen! es ist das beste was es auf einer bühne zu sehen gibt und diese CD ist für die kalten wintertage genau das richtige!
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am 8. August 2007
Als relativ frischer Fan bin ich vielleicht weniger kritisch gegenüber diesem Werk als Leute, die lange Jahre auf das neue Album von Loreena gewartet haben.

Im Vergleich zu "The Visit" und "A Winter Garden" und noch mehr zu "The Mask and Mirror" und "The Book of Secrets" präsentiert sich "An Ancient Muse" weniger geschlossen, weniger stimmig und mit größeren Differenzen in der Qualität der einzelnen Songs. Das haben einige Rezensenten sehr treffend bemerkt.

Aber das alles wird dadurch aufgewogen, dass Loreena mit "Karavanserai" meiner Meinung nach schlicht ihren besten Einzeltitel überhaupt vorgelegt hat. Das Lied ist von solcher Schönheit und Vollkommenheit, dass ich daran zweifle, je so etwas Schönes gehört zu haben.

Deshalb kann mein Urteil nur 5 Sterne lauten, zumal auch andere Songs auf der Platte durchaus nicht schlecht sind, ja wenn man hört, was sich alles in den Hitparaden tummelt, geradezu hervorragend.
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am 19. November 2006
Bereits die ersten Töne kommen mir bekannt vor! LM verwendet in Ihrem neuen Werk Elemente aus den letzten Alben! Angedeutet und verhuscht! Der Rest ist neu! Bereits nach wenigen Sekunden bin ich in Ihrem Kosmos versunken und habe Ihn zu meinem werden lassen!

Vielleicht sind bei diesem Album keine Singlehits wie "The Mummers Dance" enthalten, aber bei LM erwartet das auch niemand!

Die lange Wartezeit wird durch die unglaublich dichte perfekte Produktion und hohe Qualität der einzelnen Stücke gerechtfertigt!

Loreena McKennitt verbindet Kulturen wie niemand sonst! Bei Enigma hatte ich immer das Gefühl das Cretu die ethnischen Elemente benutzt.

Loreena leiht sich mit dem vollen Respekt vor der göttlichen Schöpfung Ausdrucksmöglichkeiten!

Spätestens mit diesem Album sollte auch der letzte Kritiker verstanden haben das LM keine verhuschte Eso-elfe ist sondern eine Künstlerin, Historikerin, Botschafterin, Autorin, Philosophin und vor allem eines:

Eine göttliche Stimme die man nie mehr vergisst!

Zur Musik muß man wohl nicht mehr viel sagen! Loreena McKennitt ist auch bei diesem Werk ihrem Stil treu geblieben, hat sich weiterentwickelt und lässt den Aufmerksamen an kleinen Überraschungen teilhaben!

DAS ALBUM DES JAHRES!
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TOP 1000 REZENSENTam 9. März 2015
Die kanadische Musikerin Loreena Mckennitt hatte sich,wohl aus traurigen persönlichen Gründen,viel Zeit gelassen,bis sie 2005 nach langen Reisen ua durch Griechenland,die Türkei,den Nahen Osten anfing,für ihr siebtes Studioalbum (in voller CD-Länge) zu arbeiten.
Dieses Album erschien 2006,wie gewohnt bei ihrem Hauslabel Quinlan Road,in einem sehr schönen Digipak.
Mckennitt komponierte hier allein,diesmal sind keine adaptierten Traditionels dabei,lediglich ein Text stammt nicht von ihr.
Auch zuvor war Mckennitt durch viele Länder gereist und hatte ihre musikalische Inspirationen aus fremden Kulturen in ihr dann folgendes Album eingebracht,was ihrem sanften Folk-Rock stets "fremde" Klänge bescherte,was auch dem massiven Einsatz von typischen Instrumenten jener Länder zuzurechnen ist.
Ein Hauch von Weltmusik umwehte ihre letzten Alben und fügte den ohnehin schon einnehmend schönen Melodien noch die richtige Würze hinzu.
Das ist auch hier nicht anders;neben den von ihr wie gewohnt gespielten Instrumenten,nämlich Harfe,Akkordeon,Keyboard und natürlich ihrem wunderschönen Gesang,kommen diverse Gastmusiker zu Ehren,so sind auch Zither,Bouzouki,Klarinette,Violine,Viola,akustischer Baß,E-Gitarre,Drums,Percussion,Piano,Cello zu hören,dazu noch diverse landestypische Instrumente,die hier kaum bekannt sind.
Lorrena Mckennitt agiert auch hier als Produzentin,unterstützt von Brian Hughes.
Neben viel Zustimmung für das mit sehnsuchtsvoller Melancholie,vielschichtigen Sounds,umschmeichelnden Melodien,feinen Emotionen,rhythmischer Ruhe,mystischer Verklärtheit und Magie verwöhnenden Klängen überzeugende Album,gab es auch Enttäuschung darüber,daß das alles dem erfahrenen Mckennitt-Hörer nicht gerade unbekannt war.
Tatsächlich muß ich,obwohl von dem Album wirklich angetan,zugeben,daß "An Ancient Muse" wie eine Zusammenfassung der letzten drei Alben mit neuen Melodien wirkt.
Daher ist es sicher so :
Wer von der Künstlerin erwartet hatte,daß sie sich musikalisch deutlich weiterentwickelt,ihre Musik und den dazugehörigen Sound neu erfindet oder definiert,daß sie überrascht,neue Ansätze bietet,wird hier zu der enttäuschten Minderheit gehören.
Wer,wie ich,von "The Visit","The Book Of Secrets","Mask&Mirror" und der EP "A Winter Tale" nicht genug kriegen kann und gehofft hatte,daß sie ungefähr (oder genau) da weitermacht,nur mit neuen,wieder anheimelnd schönen Melodien,wird von "An Ancient Muse" schnell begeistert sein.
Auch für die Produktion war mal wieder nur das Feinste gut genug,was man auch deutlich hört.
Aufgenommen wurde hauptsächlich in den hochangesehenen Real World Studios,wo auch das Mixing stattfand.
Für das Mastering engagierte man mit Bob Ludwig einen Star der Szene,der die Aufnahmen in den Gateway Studios veredelte.
Dementsprechend gibt es auch für Klangästheten nichts zu nörgeln.
Eine Remaster-Version gibt es noch nicht,sie würde auch keinen Sinn machen.
Die verschiedenen Veröffentlichungen nehmen sich nicht viel,allerdings gab es eine (Import-) Version mit einer Bonus-CD,die drei Extra-Tracks enthält,welche ich aber nicht kenne.
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