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Kundenrezensionen

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am 5. August 2012
Das Highlight dieser DVDs sind die sängerischen UND darstellerischen Talente René Papes und Diana Damraus als Sarastro und Königin der Nacht.
Das UND gehört herausgestellt, weil es doppelt schwer wiegt, wenn sich diese Einheit so glücklich ergibt wie hier.

Papé singt machtvoll, souverän und äußerst klangschön.
Er agiert nicht als typischer lieber Opa-Satastro, der gutmütig und weise als höchste Instanz durch die Zauberflöte schleicht, sondern hat den einen oder anderen tückischen Seitenblick und die eine oder andere doppeldeutige Miene oder Geste an wohlplatzierter Stelle.
Das tut der Rolle gut und die erstaunliche Bühnenpräsenz von René Pape unterstützt das.
(Wohltuend unangestrengt wirkt der auch im Interview im Bonusteil der DVD.)

Damrau ist schockierend in ihrem überbordenden Hass und ihrer Hysterie.
Als gehässig dreinblickende falsche Furie ist sie schauspielerisch so perfekt wie sie sängerisch brilliant ist.
Biestiger geht es nicht.
Der Eindruck ist dennoch nie "over-the-top" und überzeichnet.

Die beiden sind als Gegenpole während der gesamten Oper präsent.
So ist Damrau des öfteren nicht-singend zu sehen und geht am Ende - irre lächelnd - auch nicht in die Tiefen der (Bühnenversenkungs-)hölle, sondern schreitet herausfordernd stolz verspätet von dannen.
Die Intonationssicherheit ist bei beiden von vollendeter Perfektion.

Christian Gerhaher ist für mich eine Entdeckung als Liedsänger gewesen.
Und in der Oper?
Er ist genauso überraschend gut und lustig auch als Papageno mit seinem dauergequälten Gesichtsausdruck (ob die Rastafrisur eine so geniale Idee war?).

Burkhard Ulrich ist ein giftiger Monostatos, der unheimlich grotesk und unverschämt daherkommt.
Er spuckt nicht nur gleichsam, sondern an exponierter Stelle spuckt er buchstäblich...

Die Inszenierung (inkl. Bühnenbild und Kostüme) ist keine Eiapopeia-Inszenierung, aber auch nicht bemüht modern.
Ich würde sie nicht besonders originell nennen, aber sie ist schlüssig.

Die erste Szene - und somit der Beginn der Oper - gibt übrigens einen recht faden Eindruck, weil die 3 Damen eine gewöhnungsbedürftige Aussprache haben und mit zu viel Vibrato singen; außerdem ist auch Tamino nicht gerade mit einer tollen deutschen Aussprache und großem darstellerischen Talent gesegnet (allerdings singt Paul Groves recht gut).
Pamina singt am Anfang wenig involvierend, wird aber nach und nach engagierter; darstellerisch ist sie insgesamt ein wenig bieder.
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am 6. November 2012
Pierre Audi, 'unser' Regisseur der Niederländischen Oper (DNO) in Amsterdam hat es tatsächlich geschafft mit dieser Inszenierung die perfekte Bilanz zu finden zwischen alt und neu. Nicht zu neu - das würde das doch ziemlich konventionelle Publikum von Salzburg ihm wahrscheinlich nicht abnehmen - aber auch nicht verstaubt und traditionell. Diese Zauberflöte ist ein Fest von Farben und Formen. Das märchenhafte der Oper kommt wie quasi neu-geboren heraus und nimmt auch den Zuschauer des einundzwanzigsten Jahrhunderts mit in seine Welt voller Symbolik und Überraschungen. Man langweilt sich keinen Moment.

Die Wiener Philharmoniker spielen phantastisch unter der Leitung von Riccardo Mutti. Er zeigt das er Mozart verstanden hat und hohlt alles aus der Musik heraus so das sie genau so neu klingt wie es auch die Inszenierung verspricht.
Die Königin der Nacht von Diana Damrau lässt fast grosse Vorgängerinnen wie Wilma Lipp und Christina Deutekom vergessen. Und die Damrau ist auch darstellerisch eine Klasse apart. Sie ist nicht nur boshaft, sondern auch richtig komisch. Christian Gerhaher finde ich persönlich wohl der beste Papageno den ich je gehört habe - ja, sogar besser als Dietrich Fischer-Dieskau oder Erich Kunz. Er hat eine so warme, farbenreiche Stimme und spielt dazu auch noch wunderbar. Auch René Pape gefiel mir als Sarastro, obwohl er manchmal etwas mühe hat mit den Tiefen. Den Tamino von Paul Groves fand ich durchschnittlich - nicht zu vergleichen mit z.B. Rudolf Schock, Fritz Wunderlich oder Peter Schreier. Genia Kühmeier als Pamina ist sehr schön und schau-spielerisch ebenfalls überzeugend.

Alles in einem eine sehr schöne Aufnahme dieser Oper. Darf in keiner Opernsammlung fehlen!
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am 13. Dezember 2012
Schoenes Bühnenbild. Aufführung aus Salzburg, sehr gute Bild- und Tonqualität! Mir persönlich schwebt allerdings immer eine klassische Aufführung vor. Hier fährt Papageno mit einem gelben Kostüm ohne Federn in einem Pappauto auf die Bühne und die drei Knaben fliegen in einem Flugzeug.
Insgesamt aber eine gelungene Inszenierung!
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Die Inszenierung ist ein Produkt aus der "Werkstatt" Pierre Audi, hat das besondere Parfüm, das seine Inszenierungen auszeichnet. Hier eine prall, bunte Märchenwelt mit visuellen Highlights, die er bildstark inszeniert und damit in entscheidenden Szenen, magisch, feierlich mystische Ebenen erreicht. Sängerisch wird hier auf gutem Ensembleniveau gesungen. Hervorragend Christian Gerhaher als Papageno,Diana Damrau auch schauspielerich exzellent, ist eine involvierende Königin der Nacht. Auch Genia Kühmeier als Pamina und Paul Groves als Tamino können überzeugen. Der Sarrastro von Rene Pape getragen, balsamisch gestaltet und gesungen. Orchestral ist alles rund interpretiert. Eine Aufführung, die man sich aufgrund der Inszenierung nicht entgehen lassen sollte.
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am 15. Februar 2015
Diese DVD hat alle meine Erwartungen übertroffen, ich konnte nichts so fantastisch erhoffen.
Die Zauberflöte habe ich immer als meine Lieblingsoper betrachtet. Nur vor Kurzem habe ich erfahrt, dass mein Lieblingssänger Christian Gerhaher hier die Rolle des Papageno singt, und natürlich wollte ich die DVD sofort haben.
Diese Produktion ist absolut hervorragend.
Die Zuschauer werden gleich von Anfang an von Mozarts wunderbaren Musik mitgerissen, und von der Geschichte und Musik bis zu Ende vollständig bezaubert.
Das Bühnenbild ist sehr schön - prächtig, phantasievoll, märchenhaft und farbenreich mit authentischen Effektmittel, Feuer und Wasser. Auch die Kostüme sind ganz fantastisch.
Alle Rollenleistungen sind äusserts gut. Christian Gerhaher hat einen grossen Eindruck auf mich mit seinem Talent als Schauspieler gemacht, und ich habe sehr über seine Darstellung gefreut.
Durch diese DVD habe ich eine mächtige Opererfahrung empfunden, als ob in der erste Reihe einer Liveshow zu sitzen. Diese Darstellung ist wirklich eine Liveaufnahme und ausserdem eine sehr selten dargestellte, ganz ungekürzte Originalversion von der Oper - ich habe niemals etwas Ähnliches erlebt.
Als extra Bonus gibt es hier auch Interviews des Dirigenten Riccardo Muti und der Hauptsänger und -Sängerinnen und kleine Blicke von dem Machen der Produktion.
Diese DVD hat mir wirklich sehr, sehr gefallen!
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am 24. Juli 2007
Die Zauberflöte ist wahrscheinlich die meist-gespielte Oper der Welt. Es gibt unzählige Aufnahmen, einige Inscenierungen. Sich in dieser Masse zu behaupten, ist äusserst schwierig. Welchen Sänger/ Sängerin man hört, der Vergleich mit anderen ist unvermeidlich. Die "beste" Zauberflöte gibt es nicht. Es gibt jeweils grossartige Sänger/Sängerinnen,ob es die Gruberova als Königin der Nacht ist, Wunderlich als Tamino, Kathleen Battle als Pamina, Kurt Moll als Sarastro, Erich Kunz als Pageno,Lisa Otto als Papagena. Das sind nur einige Namen, es gäbe noch einige andere. Die Besetzung dieser DVD ist bei keiner Rolle in der ersten Reihe einzuordnen, aber alle sind gut anhörbar. Diana Damrau singt die Königin ja auf der ganzen Welt- und schleudert ihre Rache-Arie mit einer erheblichen Wut heraus, Genia Kühmaier singt mit schöner Stimme die Pamina, Paul Groves ist ein anerkannter Mozart-Tenor ( mir gefällt er nicht besonders,und dies nicht einmal wegen des deutlichen hörbaren Akzents; ich mag die wunderbar leichte Darstellung eines Hans Peter Blochwitz).Rene Pape singt den Sarastro ebenfalls auf allen wesentlichen Bühnen dieser Welt ( hatte vielleicht nicht seinen besten Tag). Gerhaher ist nicht ein Papageno Wiener Machart,hat aber eine untadelige Stimme. Muti dirigiert eine unauffällige Zauberflöte- Festspiele, bei denen der Genuss nicht gestört werden soll.Das ist eher Beschreibung als Kritik.Muti musiziert einwandfrei, aber eben nicht auffällig

Der Sprechteil der Zauberflöte ist deutlich Theater. Verfremdung durch Sprache.

Die Inscenierung des Amsterdamer Operndirektors Pierre Audi ist erst einmal bunt,bunt,märchenhaft bunt. Allerdings überdreht Audi diese Farbenorgie nicht so wie Achim Freyer in Schwetzingen. Er führt uns in eine Märchenwelt. Mir gefällt ein solcher Ansatz besser als die Exekution einer Idee, zB der Aufklärung wie in der Züricher Aufführung unter Welser Möst. Audi gibt uns starke Bilder, nicht nur farblich. Das kann man als Atmosphäre auf sich wirken lassen. Wasser-und Feuerprobe als Spektakel. Das darf in einer Volksoper durchaus sein ( Forman hat uns ein Angebot gemacht, wie es bei Schikaneder zugegangen sein könnte). Es ist ja keine platte Bebilderung, sondern die " Realität" wird durch Symbolisierung ins Märchenhafte entrückt ( warum das Glockenspiel allerdings so verfremdet wird, erschliesst sich mir nicht).Die Schluss-Scene interessant insceniert als stumm ironischer Umgang zwischen Nacht ( Königin) und Sonne ( Sarastro).
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am 9. September 2012
Zur Zauberflöte an sich muss man ja nichts mehr sagen. In dieser Fassung ist die märchenhafte Stimmung des Plots extrem gut eingefangen. Ein wahrhaft opulentes Bilderwerk, dazu sängerisch und musikalisch gut dargeboten. Ein echter Augenschmaus. Ich habe es meiner Tochter zum 8. Geburtstag geschenkt und sie war und ist davon begeistert.
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am 31. Mai 2014
Ich baue eine Sammlung aus allen klassischen, und dabei auch von kulturell wertvollen Filmen und Theateraufführungen auf. Mein Bekanntenkreis hat sehr grosses Interesse dafür. Die DVD-s werden je nach Wunsch gemeinsam angeschaut.
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am 14. März 2014
Ich hab mir aufgrund der guten Bewertungen genau diese DVD besorgt, da ich die Zauberflöte von Mozart einfach auf DVD zum Anschauen wollte. Die Musik von Mozart natürlich grandios und unschlagbar (meiner Meinung nach), aber jetzt folgt ... das große ABER. Wenn auch die Stimme der Königin der Nacht wirklich klasse war - ich habe vor Jahren eine andere Fassung gesehen und konnte nicht umhin, Vergleiche anzustellen. Mir persönlich gefiel die Bühnenausstattung überhaupt nicht, Tamino schien mir viel zu alt, die Frisuren der Figuren waren katastrophal - v.a. Papagenos ...Rastafrisur (?), oder wie das korrekt zu bezeichnen ist - dann die geplante Selbstmordszene am Baum (Papageno plant bekanntermaßen das Erhängen) --- schön, ein Seil war da, aber bitte wo der Baum? Der Stuhl allein ist ja recht nett, aber wo soll das Seil befestigt werden? --- die "Gläubigen" ... sowas von daneben ... Nee. Ich habe mir jetzt die vorherige Fassung (Anfang der Neunziger) besorgt - Dirigent Böhm - denn da weißt man, was man hat ...
Eine Bemerkung noch in eigener Sache: ich bin nicht für meine Meinungen von Amazon bezahlt oder bestochen worden - nein, meine Kommentare sind immer nur von mir und mein geistiges Eigentum, wie man so schön sagt. Meinungsfreiheit ist übrigens in Deutschland im Grundgesetz verankert, wollt ich nur mal sagen ...
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am 26. Januar 2007
Die Oper weist einige Höhen und Tiefen auf, wobei die Königin der Nacht exzellent dargestellt und auch gesanglich sehr gut ist. Ebenso wie Sarastro, gesungen vom vom charismatischen Rene Pape, sehr feierlich. Für mich die beiden Highlights in dieser Inszenierung. Pamina sehr sympatisch. Jedoch Papageno und Tamino lassen etwas zu wünschen übrig, sowohl in der Darstellung als auch gesanglich. Das Bühnenbild ist zwar sehr bunt, aber die Verwandlungen sind nicht wirklich gut konzipiert. Alles wird hin- und hergeschoben. Es gibt keine guten Übergänge. Das ganze wirkt eher wie ein heilloses Durcheinander. Anzumerken wäre jedoch noch Monostatos, welcher toll dargestellt wird.
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