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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
76
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am 27. März 2002
"La Haine" (deutscher Titel: "HASS") ist ein dokumentarisch wirkender S/W-Film über Jungendliche in einem Pariser Vorort, französische Ghettokids. Ein Film über Gewalt und Aggression, über das Abhängen und die Langeweile. Ein Film der erschüttert, aber das kann man auch in den vielen anderen Rezensionen an dieser Stelle lesen. Warum ich hier noch meinen Senf dazugeben muss? Ein anderer Rezensent schrieb: "Das einzige Argument, warum La Haine von mir keine 5 Sterne erhält ist die Tatsache, dass nur der französische Originalton mit fixen englischen Untertiteln enthalten ist. Keine alternativen Sprachen, was ja unter anderem einer der Hauptvorteile der DVD ist!!!" Deswegen möchte ich hier auf die seit dem 21. August 2001 existierende französische DVD mit dem Films hinweisen (ebenfalls RC2). Dort sind neben dem französichen Originalton (Dolby 5.1), ganz wie es bei einer europäischen DVD sein sollte, auch die Synchronversionen in DEUTSCH (Dolby 2.0), italienisch (Dolby 4.0) und spanisch (Dolby 1.0) vorhanden. Die englischen Untertitel der englischen DVD gibt es auch, allerdings nicht zwangsweise, deutsche Untertitel gibt es dort leider nicht. Als Zugabe gibt es auf der französichen DVD noch den Kurzfilm "Cauchemar blanc", aber nur in französich und ohne Untertitel. Der Kurzfilm lief auch damals in den Kinos vor "HASS". Weiter gibt es einen französichen Audikommentar. Mein Tipp: Kaufen Sie lieber die französische DVD, da wird gezeigt, was eine europäische DVD alles bieten kann!
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am 6. März 2007
"hass - la haine" ist ein film, den man gesehen haben muss. er ist zwar aus dem jahr 1995, erscheint aber auf dem hintergrund der unruhen in clichy-sous-bois 2005 beängstigend aktuell.

schon die inszenierung des films ist ein halbes kunstwerk: der film ist komplett in schwarz-weiss gehalten, was zum einen die triste stimmung zum ausdruck bringen soll und das werk zum anderen zeitloser erscheinen lässt.

der film zeigt 24 stunden im leben dreier jugendlicher in einem banlieue frankreichs. vince, jude, said, araber und hubert, ein farbiger schlagen sich durch den hasserfüllten alltag. während einer der vielen schlachten mit der polizei wurde einer ihrer clique, abdel, lebensgefährlich verletzt und liegt im koma. einer der polizisten verliert seine waffe, die der kiffer vince daraufhin findet. said ist eine laberbacke, er hat immer geschichten auf lager und hubert ist boxer. sie kommen sich laufend in die haare, aber wenn es um beschimpfungen oder stress von aussen geht, sind sie ein team und nahezu unschlagbar. der film zeigt die ohnmacht der jugendlichen gegenüber eines systems, das für sie keinen platz und keine sicherheit bietet. "no future" scheint ihnen unsichtbar auf der stirn eintattooiert. der langeweile und nutzlosigkeit entgehen sie durch kiffen, schlägereien, pöbeleien, klauen, rumschreien. vince schwört, sollte abdel an seinen verletzungen sterben, sich an der polizei zu rächen. die passende waffe dafür hat er ja. er ist dermassen stoned, dass er dauernd von kühen träumt und eines tages sieht er sogar eine. hubert ist das gute gewissen der gruppe und versucht immer öfter, alles mit worten zu regeln. er will unbedingt raus aus dem vorort, weiss aber nicht wie. said ist graffiti-künstler. gleich zu anfang des films taggt er einen polizeibus voll, auf dem dann steht: "baise la police - fick die polizei". ich will nicht zuviel verraten, deshalb belasse ich es hierbei. es kommt alles anders, als man denkt...

abgesehen davon, dass ich den film supreme finde, hat er damals so einiges abgeräumt: neben der auszeichnung für den besten regisseur in cannes, gewann er den cesar für den besten film und den europäischen filmpreis. regardez la haine! merci. au revoir. le monde est a nous.

"dies ist die geschichte einer gesellschaft die fällt. während sie fällt sagt sie die ganze zeit vor sich hin: "bis hierher wars noch gut. bis hierher wars noch gut. bis hierher wars noch gut." es ist nicht wichtig ob und wie man fällt. die landung ist wichtig."
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am 25. Juli 2008
"La Haine" ist ohne Frage ein brillanter und hochaktueller frz. Film, ärgerlich nur, dass sich der deutsche Untertitel nicht wegblenden lässt, wenn man ihn auf frz. sieht. Zugegebenermaßen versteht aufgrund der Jugendsprache nur die Hälfte ohne Untertitel, dennoch gibt es sicher einige Liebhaber ( wie mich ), die den Film x-mal auf frz. gesehen haben und am Ende jedes Wort mitsprechen können. Da stört der Untertitel doch sehr! Die Bonus-DVD ist interessant, aber kein Muss. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mir die frz. Version gekauft, da hat man neben deutschem Untertitel auch gleich noch den englischen Untertitel dabei, für das gleiche Geld!
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am 21. Juni 2005
La Haine ist ein durch und durch großartiger Film, der vielleicht sogar den Titel des besten europäischen Films der 90er Jahre verdient. Der zum Drehzeitpunkt noch sehr junge Regisseur Mathieu Kassovitz (29) stellt auf eindrucksvolle Weise das Leben in den Pariser Vororten Mitte der 90er dar. Die drei Hauptpersonen Vinz, Hubert und Said, alle zwar unterschiedlicher ethnischer Herkunft, doch in der Aussichtslosigkeit des Lebens im Viertel vereint, werden brilliant in Szene gesetzt. So war der Film nicht nur für die drei Hauptdarsteller (insbesondere Vincent Cassel) sondern auch für den Regisseur das Sprungbrett für eine große Karriere und Kultstatus in Frankreich. Ein absolutes Muss für jeden Fan von großartiger Kameraarbeit und talentierten Schauspielern.
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am 13. Juli 2011
Anfang der Neunziger. In den Pariser Banlieues - den "gettoisierten" Vororten - der Zwölfmillionenmetropole, brodelt es ganz gewaltig. Gewalt und Brutalität, Fremdenfeindlichkeit und Hass gegenüber afrikanischen Asylanten, sowie Drogenkonsum bestimmen den Alltag in diesen Brennpunkten für die meisten Jugendlichen. Die Folgen sind fatal. An allen Feiertagen werden Autos beschädigt und angezündet. Aufstände und Straßenschlachten sind an der Tagesordnung. Es kommt zu gewalttätigen Übergriffen seitens der Polizei. Viele Demonstranten werden verletzt, und die Situation eskaliert, als ein 16-jähriger afrikanischstämmiger schwarzer Jugendlicher bei einem Polizeiverhör so brutal von den Ordnungshütern zusammengeschlagen wird, dass er wenig später seinen schweren Verletzungen erliegt. Weder die Politiker noch die Pädagogen haben eine Idee, wie man diese verfahrene Situation in irgendeiner Form wieder beruhigen kann.

Der Film - La Haine (Hass) - versucht genau diesen gewaltgetränkten, inhaltsleeren und absolut perspektivlosen Alltag der Jugendlichen, die in den Banlieues aufwachsen müssen, sehr realistisch und detailgenau darzustellen. Um die Situation in seiner ganzen Drastik darzustellen, entscheiden sich die Produzenten dafür, den Film in Schwarzweiß zu drehen, wobei ganz eindrucksvolle und sehr düstere Stimmungen eingefahren werden.

Unsere drei Hauptdarsteller Hubert, Said und Vinz, leben schon seit ihrer Kindheit in den Banlieues und kennen daher das System sehr gut. Sie wissen, wie die Gesellschaft dort tickt, und kennen auch die bestimmten Leute, die die Weichen stellen und oder das Viertel regieren und abziehen. Das natürliche Motto: "Fressen oder gefressen werden", ist in diesem Milieu Alltag, und so befinden sich die drei sehr schnell im Strudel der rivalisierenden Jugendbanden des Reviers. Gewalt, Alkohol und natürlich Drogen gehören für sie genauso zum Alltag wie Gelegenheitsdiebstähle und Sachbeschädigungen, bzw. dumme Sprüche oder "cooles Zeug machen".

Der Film - La Haine - rüttelte seinerzeit die Zuschauer in Frankreich sehr auf, und trug, wie man auf dem beigefügten Interview auf der Bonus-DVD entnehmen kann, sehr viel zu einer Bewusstseinsveränderung der französischen Bevölkerung bei. Die aggressive Stimmung auf den Straßen beruhigte sich langsam wieder, und es entstand dadurch irgendwie ein neues Solidaritätsgefühl zwischen den Mensch, das eine neue Generation Franzosen "Helden" zusammenschweißte, die wenig später, nämlich 1998, auch das erste Mal Fußballweltmeister werden konnten.

Dennoch, die Probleme in den Pariser Banlieues sind nach wie vor sehr ernstzunehmende Schwierigkeiten, und auf lange Sicht gesehen auch nicht wirklich lösbar, weil die Fronten zwischen den einzelnen Parteien ähnlich verhärtet sind, und der Hass in etwa vergleichbar groß ist, wie der zwischen Israel und dem Libanon. Bleibt also nur zu hoffen, dass auch die junge französische Generation von heute auch diesen sozialpädagogisch sehr lehrreichen Film ansieht, um bestimmte Vorurteile aber auch Fremdenfeindlichkeiten zwischen den Bevölkerungsgruppen weiter zu senken. Der Film ist auch für unsere deutsche Gesellschaft sehr empfehlenswert, zumal wir hierzulande ähnliche Probleme im Bereich - Ausländerfeindlichkeit - haben.
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am 9. August 2005
Leider hat unser Superheld aus Hannover den Film nicht verstanden , ist aber normal , Den um ihn zu verstehen muss man ein wenig Ahnung haben von der geschichtlichen und Sozialen Vergangenheit Frankreichs , denn auf diese Statuten Stutzt sich die Geschichte .
Matthieu Kassowitz Erarbeitete ein Story die Realer nicht sein könnte . Ein Griechische Tragödie ( Die Handlung verläuft in 24 Stunden) mit den Modernen Problemen einer Ganzen Gesellschaft . Kassowitz erzählt uns eine Geschichte von 3 Banlieusards die Durch immer wieder kommende Polizeigewalt aus ihren Tristen Alltag Herausgenommen werden .
Sie Symbolisieren Diese Minderheit die nach Anerkennung kämpfen in einem Land wo sie nach ihrer Hautfarbe beurteilt werden und nie als Französiche-staatsbürger gesehen werden .
Es ist der erste Aufschrei einer Generation die Keine Zukunft besitzt .
Dieser Film ist Realität , Hervorragend in Szene gesetzt von einem der Talentiertesten Regisseure unserer Zeit .
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am 27. August 2014
Die Story - scheinbar banal. 24 Stunden im Leben von drei Heranwachsenden, die unterschiedlicher nicht sein könnten, doch eines verbindet sie: Die Straße.
Aber hier wird nicht nur eine Geschichte erzählt. Hier wird Kritik ausgeübt. Sozialpolitisch und echt, denn Action á la Hollywood gibt es hier sicherlich nicht. Im Gegenteil, der Film ist ruhig, ja fast schon trist. Dennoch strahlt er Leichtigkeit aus, ist stellenweise sogar extrem humorvoll.

Und die ganze Zeit fragt man sich: Wohin wird das Ganze führen? Denn hier gibt es keine künstlich herbeigeführte Dramatik, alles passiert einfach. Wie das im Leben halt so ist.

Was die politische Aussage des Films ist, sei jedem selbst überlassen und ich möchte hier auch nicht Partei ergreifen für irgendwas. Aber die Missstände und Probleme eine vermeintlich höheren Gesellschaft, werden hier sehr gut aufgezeigt. Man sieht, wie sich einzelne Bevölkerungsschichten voneinander abkapseln und eine Art Parallelgesellschaft bilden, in denen andere Gesetze und Regeln herrschen. Regeln, die die eine Gesellschaft nicht verstehen will oder kann. Solange man nur nebeneinanderher lebt, ist alles gut. Sobald jedoch einer in die andere Gesellschaft eindringt, bricht das wackelige System in sich zusammen. Dabei wird mit dem Finger immer und immer wieder auf dieselben Leute gezeigt und irgendwann eskaliert das Ganze. Es ist unsere Realität, nicht umsonst sind die Sequenzen am Anfang des Films richtige Aufnahmen aus echten Protesten.
Trotzdem wird im Film keineswegs mit Stereotypen gearbeitet. Jede Menschengruppe ist in jeder sozialen Schicht anzutreffen.

Ich denke, es war kein Zufall, dass ich mich gefragt habe, wohin das Ganze führen soll - denn das ist das Ziel des Films. Wohin soll das Ganze führen? Wie lange soll das so weitergehen? Diese Fragen stellt man sich auch mit gesellschaftlichen Problemen. Und obwohl der Film mehr als ein Jahrzehnt in der Vergangenheit liegt, ist er immer noch aktuell. Man kann seine eigenen Schlüsse daraus ziehen.

"Dies ist die Geschichte von einem Mann, der aus dem 50. Stock eines Hochhauses fällt. Und während er fällt, wiederholt er, um sich zu beruhigen, immer wieder: Bis hierher lief"s noch ganz gut, bis hierher lief"s noch ganz gut. Doch wichtig ist nicht der Fall, sondern die Landung." - Zitat aus dem Film.

Von mir gibt es eine klare Empfehlung. Es ist wirklich mehr als nur ein Film.
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am 5. Mai 2003
La Haine ist auf jeden Fall einer der besten Filme den ich je gesehen hab!
Wer allerdings keine Lust auf französisch mit englischen Untertiteln hat der sollte sich unbedingt la haine als Frankreichimport holen- diese Version enthält nämlich unter anderem auch die deutsche Sprachfassung! Wieso wird die hier eigentlich nicht angeboten?
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am 31. Oktober 2006
habe den film schon 1995 in einem kleinen off-kino gesehen und war von der ersten bis zur letzten minute gefesselt, ob der dichten charakterstudien, der stringenz mit der die protagonisten in das scheinbar unausweichliche vorran maschieren.

leider gab es damals keine möglichkeit den film zu erhalten (indiziert?).

daran erinnert habe ich mich in folge der jüngsten jugendaufstände in den pariser vorstädten, den eigentlich waren die fernsehbilder, den filmbildern gleich, nur sah kassovitz das alles schon 11 jahre zuvor kommen.

absolut empfehlenswert aber garantiert nichts für romantische abende
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am 25. Januar 2007
Ich muss mit sehr viel Freude feststellen, dass es diesen sagenhaften Film nun endlich auf DVD zu humanem Preis gibt. Ich habe glaub ich mehr als 3 Jahre damit verbracht eine DVD zu suchen. Es gab eine Varinate fuer 30€ aber nur in franz. Sprache mit deutschen Untertiteln. Die DVD mit deutscher Sprache war eine Raritaet und der Preis lag bei ~50€.

Nun endlich gibt es sie. Der Film ist einfach unbeschreiblich. Ich glaube ich kenne keinen Film, der so eine unerwartet Wendung nimmt, wie dieser!
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