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am 19. Oktober 2006
Zweites Album auf Audiolith. 12 Songs und ein Bonustrack und alle gut. Singer /Songwriter ist so überstrapaziert, also probieren wir es mal so:Manche Platten aus der Stadt kommen einem vor wie ein Teil eines Briefwechsels, hier ein Zitat, dort eine Referenz und ehrlich gesagt, das alles liest sich verdammt gut und spannend. Clickclickdeckers zweite Langspielplatte hört sich an wie einer dieser Briefe, ein Brief an das letzte "...But Alive" Album, Kettcar Platten und alles was den Mann musikalisch noch so sozialisiert hat und bewegt. Ein Brief an Hamburg, die Welt und an Dich. So die Referenzen, allesamt ebenfalls überstrapaziert, abgehandelt, die Songs gelobt. Was bleibt ist der bevorstehende Winter und die Frage nach der perfekten Platte zur Jahreszeit und hier ist sie dann auch schon, clevere Melodien, Introspektionen, Weltschmerz und einfach gute Texte. Dringend hören, auf die Charts schauen und den Kopf schütteln. Gerecht ist was anderes.
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am 25. März 2010
Diese Textzeile aus -Wenn man alles verliert- bringt es auf den Punkt. Kevin Hamann, alias ClickClickDecker, ist immer einen Schritt neben der Spur. Wenn man ein Ohr für die derzeit hochkreative, doch leider relativ unbekannte, deutsche Musikszene hat, dann ist Hamann ein Sonderfall. Der junge Mann aus Berlin-Pankow singt manchen Text so erschöpft, als ob er gerade einen 10.000 Meter Lauf hinter sich hat. Dann kann er aber auch wieder kraftvoll ins Mikro schreien. Hamanns Texte sind dabei, jedenfalls für mich, das Nonplusultra in der Szene. Würde Waits auf deutsch texten...ja...so ungefähr könnte sich das anhören.
Ich habe die Bekanntschaft mit ClickClickDecker meinem Sohn zu verdanken. Der verpasste mir -Nichts für ungut- mit dem Spruch: "Hör da mal rein. Das ist wirklich gut." Kurze Zeit später bewunderten wir Hamann im Schlachthof Kassel. Da merkte ich schnell, dass ClickClickDecker ein absolut lohnenswerter Live-Gig sind. Kevin Hamann zeigte sich als Klasse Musiker zum Anfassen, der keinerlei Starallüren hat.

Anspieltipps: -Wenn man alles verliert- hat einen Wahnsinnstext und besticht durch einen gnadenlosen Rhytmus. -Zurecht ungerecht- kommt wie eine Spieldosenmelodie daher. Leise und eindringlich unterstützt Deckers Stimme den melodischen Song. -107 Leider unvermittelbar- bringt musikalisch von herrlichen Gitarrenriffs bis zum Keyboardeinsatz alles, was das Herz begehrt. -Der ganze halbe Liter- wird von Gitarren nach vorn gepeitscht, während uns Kevin Hamann an seinem Gefühlsleben teilhaben lässt. -Immerhin beabsichtigt- befasst sich mit dem Thema Karriere und Lebensinhalte. Die Drums verwandeln das Lied in eine regelrechte Straßenhymne. -Sozialer Brennpunkt ich- zeigt, was Hamann drauf hat. Tiefsinniger Text, melodischer Song, Einbau von jeder Menge Nebengeräuschen, ein kleines Gesamtkunstwerk. -Stolpern- hat eine schon fast radiotaugliche Melodie. Leise und eindringlich geht das Lied ins Ohr und klebt da regelrecht fest.

Wer auf Typen wie Gisbert zu Knyphausen, Tele, Element of Crime, Virginia Jetzt oder Jupiter Jones steht und ClickClickDecker noch nicht kennt, dem kann ich -Nichts für ungut- nur empfehlen. Wie gesagt...Kevin Hamann fährt immer ein bisschen neben der Spur. Aber das macht er hervorragend.
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am 26. Januar 2007
Musik für Tage, die nichts Gutes mehr zu bringen scheinen.

Verschlafen, Brot verschimmelt, Cornflakespackung leer, Kaffee verschüttet, S-Bahn verpaßt. Alles Mist, und dazu noch Bauchweh.

Hilft nichts, da mußt du jetzt durch. Der Tag hat ja gerade erst angefangen...

Und wenn er dann doch endet - viel zu spät, alles schläft schon und ist still -, dann bist du auch ruhig. Hatte dieser Tag nicht doof angefangen? Du merkst davon nichts mehr. Lächelst sogar. War schon ganz ok, irgendwie.

Immer noch die gleiche Musik im Ohr, aber ein besseres Gefühl im Bauch. Fühlt sich gut an, ja. Gut.
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am 26. November 2008
Kevin Hamann - für seine Zuhörer Clickclickdecker - reiht sich ein in eine Phalanx von Textern deutschen Liedguts, die einen immer wieder vergessen lassen, dass die Charts schon seit mitte der 40er Jahre textlich nichts mehr Neues gebracht haben - die Frage ist allenfalls: welches Jahrhundert?!

Click steht dabei mit seinen Soloalben dabei eher für eine ruhige Herangehensweise, findet dabei aber auch oft klare Worte, in ruhiger, manchmal rauher Stimme singt er von verkorksten Momenten, Silberstreifen - gemein ist seinen Texten aber oft das Lob des vorsichtigen Optimismus.

"Für manche Dinge", singt Click, "Für manche Dinge gibt es keine Worte
Dafür gibt es Bücher - oder Taschentücher." Oder aber einen Doppel-Click-Decker.
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am 15. Februar 2007
Städte ändern sich mit der Musik, die man im Ohr hat. Und die eigene Stadt, die nicht Hamburg, London, Berlin oder sonst irgendwie hip ist, in der nicht das Leben tobt, in der Menschen mit traurigen Gesichtern die U-Bahn bevölkern und in der man beim Umsteigen zur Rush-hour nicht weiss ob man getrieben wird oder selber die Richtung bestimmt sieht mit ClickClickDecker im Ohr auf einmal viel tiefgründiger aus als man es je gedacht hätte. Die 2D-Gesichter werden 3D; und das Bier am Abend in der Stammkneipe schmeckt irgendwie anders, wenn man "unsichbarkeit im Zigarettendunst" erlang...wir sind besser als Kunst.

Für mich (und das in Angesicht von Kettcar, tomte, Fotos etc.) das Albumhighlight 2006.
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am 23. Mai 2007
ClickClickDecker. Schon beim ersten Ton des neuen Albums kann es seine Herkunft nicht verleugnen. Dieser gekonnte Mix aus Indie, Electro, SingerSongwriter "geschrammel" passt perfekt zu der nicht immer ganz lupenreinen Stimme, doch alles zusammen ergibt einen herrlichen Longplayer für die Leute die nicht auf "konventionelles" stehen und mal was "anderes" hören wollen.

Je länger sie im CD-player liegt, desto besser wird sie.Sie wird besser, immer besser...
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