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Kundenrezensionen

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am 7. Mai 2008
Es ist schön, dass es in Zeiten der Hollywood-Überschwemmung solche kleine Perlen gibt. Als "Exil-Taiwanesin" in Europa muss ich sagen, dass der Film die Melancholie der (Chinarestaurant-)Chinesen in Europa excellent und teilweise in einem depremierenden Ausmaß gefangen hat.

Hab den Film übrigens auf Dänisch gesehen und muss sagen, dass die düstere Stimmung des Films in der originalen Fassung viel besser zur Geltung kommt als die deutsche Synchronisation (nichts gegen die deutschen Synchronisatoren, they did a great job, aber ich bin von Natur aus kein großer Fan von synchronisierten Filmen - ich verstehe einfach nicht, warum man sich die Mühe nicht macht, den Untertitel mitzulesen und die Eigenschaften und die Klänge jeder verschiedenen Sprache zu genießen, das ist ja genau das tolle, dass es so viele verschiedene Sprachen gibt. Außerdem ist die Stimme ja auch kein unwesentlicher Teil der schauspielerischen Leistung...ok, genug gemeckert...).

Was mich ein bisschen gestört hat: Teilweise baut der Film zu sehr auf d. Klischee,zB hat die Protagonistin ausschließlich chinesische Trachten Qipao an, und zwar mindest 20 verschiedene...finde es ein bisschen überzogen. Ich mein, wer besitzt heutzutage zB noch mehr -wenn überhaupt-als 2 Dirndln zu Hause? Andererseits kann ich nachvollziehen, dass man den Kontrast West& Ost auf diese Art und Weise hevorheben möchte. Daher macht die Protagonistin jeden Tag in der Früh auch Tai-Chi und isst nur mit Stäbchen, klischeeentsprechend (ich kenne persönlich viele Chinesen/Taiwanesen etc., die nicht mit Stäbchen essen können).
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am 2. Dezember 2010
Geht es Ihnen auch manchmal so: Sie sind im Schnäppchenrausch bei irgendeinem x-beliebigen Discounter und erwischen dann plötzlich etwas, dessen Wert sie erst zu Hause erkennen, und erst, nachdem sie sich den Gegenstand mehrmals angesehen haben? So ging es mir mit diesem Film. Ich bestellte Bücher bei einem Restehändler im Internet, und bei den günstigen DVDs sah ich den "Chinaman". Der Klappentext las sich interessant, vor allem wenn man schon mal in Dänemark war und eine Basis hat, von der aus man vergleichen kann. Nur so nebenbei: Dänemark mit dem Rad erleben und Kopenhagen an einem warmen Maitag. Dann bekommt man auch die Grundstimmung mit, die den Film ausmacht.
Der männliche Part ist wunderbar besetzt mit Bjarne Henriksen, der so spröde wirkt wie die Mumie vom Ötztal. Man fragt sich, was der mit Liebe zu tun haben könnte und ob man vielleicht doch den falschen Film gekauft hat. Ganz skurril wird es, wenn der Protagonist - nur weil ihm die Frau abhanden gekommen ist - tagtäglich zum Chinesen um die Ecke geht, damit er eine warme Mahlzeit bekommt. Klar fördert das die Integration (des Eingeborenen in's Chinesenviertel), aber mein Gott, Mann könnte doch auch selbst kochen, oder? Aber nur so kommt es zum Plot. Denn erst durch seine tägliche Präsenz im Asia-snack kann sich das anbahnen, was den Film ausmacht: eine ganz zarte, sanfte Liebesgeschichte zwischen diesem dänischen Block Gefühlstorf und der Schwester des Take-Away-Besitzers, einfühlsam gespielt von Vivian Wu. Den Rest des Films schaut man sich dann mit vor Staunen offenem Mund an, bis es die Tränendrüsen nicht mehr aushalten und "Wasser Marsch" schreien. Das Ende sei nicht verraten, aber der Weg dorthin ist es wirklich wert, mitgegangen zu werden. Wer viele Worte erwartet, sollte sich das Wort zum Sonntag anhören. Wer tief im Herzen berührt werden will, liegt mit diesem Film goldrichtig.
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TOP 1000 REZENSENTam 30. September 2007
Ein sehr merkwürdiger Film ... keine Ahnung, was es ist, das ihn so außergewöhnlich macht, aber er gefällt mir sehr.

Die Geschichte an sich ist eigentlich recht schnell erzählt: Kelt, ein wortkarger Mann in den Vierzigern, wird von seiner Frau verlassen, lernt aufgrund mangelnden Kochgeschicks zwangsweise den Besitzer des nahegelegenen Chinaimbisses kennen und wird aufgrund einer Schein- bzw. Zweckehe in dessen Verwandtschaft einbezogen.
Leider kann seine neue Frau nur chinesisch, er nur dänisch. Und vermutlich ist es auch genau das, was den Film so interessant macht: dieser Versuch, sich wortlos zu verstehen.

Insgesamt wird im Film nur sehr wenig geredet. Es gibt auch keine Action an sich. Und obwohl es kaum richtige Gespräche gibt, keine Action herrscht und die Geschichte eigentlich nicht wirklich außergewöhnlich ist (sie wirkt weder konstruiert noch richtig extravagant), schafft es der Film, eine melancholische Grundstimmung zu erzeugen und einen in den Bann zu ziehen.

Ich jedenfalls finde ihn wirklich sehenswert.
Und man hat sogar gute Chancen, ein bis zwei Wörter / Sätze chinesisch zu lernen ;).
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Diesen dänischen Film aus dem Jahre 2005 habe ich mir soeben angesehen. "Chinaman" des Regisseurs Henrik Ruben Genz wurde u.a. mit dem FIPRESCI-Kritikerpreis ausgezeichnet.

Der dänische Protagonist Keld (Bjarne Henriksen) wird von seiner Frau nach langjähriger Ehe verlassen. Er weiß offenbar nicht, wie ihm geschieht und wirkt in der Situation sehr unbeholfen. Keld verkauft die gesamten Möbel der ehelichen Wohnung an einen Nachlasshändler und lebt nun dort mit Campingmöbeln, um sich offenbar den Zustand einer vorübergehenden Zeit täglich zu vergegenwärtigen. Noch hofft er, dass seine Frau zu ihm zurückkehrt.

In einem Imbiss eines Chinesen auf der gegenüberliegenden Straßenseite speist er jetzt täglich und wird vom Besitzer des Ladens überredet, dessen Schwester "pro forma" zu ehelichen, damit sie die dänische Staatsangehörigkeit erhält. Dafür bietet der Chinese ihm Geld an. Keld willigt ein, um seiner Frau den Versorgungsausgleich unverzüglich zahlen zu können.

Zwischen der Chinesin Ling (Vivian Wu), seiner neuen Frau und ihm entwickeln sich zarte Bande, obschon sie nicht die gleiche Sprache sprechen. Beide kommunizieren durch Blicke miteinander. Vielleicht ist das Verliebtsein nur das Ergebnis ihrer Einsamkeit. Kann man sich in einen Menschen verlieben, dessen Sprache man nicht spricht?

Das Schicksal meint es nicht gut mit den beiden und Keld muss mit einem weiteren Schicksalsschlag fertig werden. Der alte Schmerz wird von einem neuen überlagert, der ihn aber letztlich frei macht und zu einer Reise veranlasst, die ihn, - man kann es nur für ihn hoffen- vielleicht zu seinem eigentlichen Wesen führt. Fast hätte ich es vergessen, seine erste Frau verließ ihn, weil er nicht reisen wollte...

Was will mir die Filmhandlung sagen? Tragik und Komik liegen oft ganz nah beieinander.

Die Bild- und Tonqualität ist bestens.

Empfehlenswert.
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am 31. Januar 2012
Zur Story:
'Chinaman' erzählt die tragikomische Geschichte des dänischen Spießers Keld, der nach 25 Jahren von seiner Frau verlassen wird. Ohne Gattin bleibt bei Keld die Küche leer. Hungrig treibt es ihn zum chinesischen Schnellimbiss um die Ecke. Der Imbissbetreiber überredet Keld, seine Schwester Ling zu heiraten, da sie sonst des Landes verwiesen wird. Sie spricht zwar so wenig dänisch wie Keld chinesisch, aber reden war für Keld noch nie so wichtig. Und so sieht er sich schnell mit der wunderschönen und seltsamen Ling verheiratet. Tatsächlich entsteht zwischen den beiden eine fragile Beziehung, doch die Braut aus China umgibt ein trauriges Geheimnis. Ruben Genz schafft es, eine ebenso subtile wie rührend ' zärtliche Geschichte über eine Liebe zu erzählen, die alle Grenzen überwindet.
Diesen Film muss man einfach anschauen & wird ihn danach liebe - versprochen!
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am 9. Februar 2013
Mit einfachsten Mittel und ohne Starbesetzung gelang hier ein sehr einfühlsamer Film über die zwischenmenschliche Beziehung
und Werte die man erst zu schätzen weiß wenn man sie verloren hat. Die Besetzung der Rollen ist hervorragend.
Wer nicht nur "Hau-drauf-Action" sucht, sondern Unterhaltung mit Sinn wird diesen Film mögen.
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am 8. August 2015
Ausgangssituation:
Ein Mitvierziger, Keld, steht vor den Scherben seines bisherigen Lebens: Seine Ehefrau verlässt ihn Knall auf Fall. Keld verschlägt es in ein China-Restaurant und gerät in engeren Kontakt zu dessen Inhaber. Dieser fragt ihn nach kurzer Zeit, ob er nicht bereit sei, mit seiner Schwester Ling eine Scheinehe einzugehen, um diese vor der Abschiebung zu bewahren. Auch um den Unterhalt an seine geschiedene Ehefrau zahlen zu können, willigt Keld in den "Deal" ein.

Entwicklung:
Bis kurz vom dem tragischen Ende der Beziehung ist die Kommunikation zwischen Keld und Ling gestört, was nicht nur auf die mangelnden gegenseitigen Sprachkenntnisse, sondern auch auf die gravierenden Mentalitätsunterschiede zwischen den beiden zurückzuführen ist. LIng verschweigt ihrem Ehemann, dass sie schwerkrank ist. Als Keld vorsichtig seine Gefühle gegenüber Ling äußert, stirbt diese an Herzversagen. Keld springt über seinen Schatten, als er die Asche von Ling in einem Fluss in ihrer chinesischen Heimat verstreut.

Schauspieler:
Keld und Ling werden durch ausdrucksstarke Schauspieler verkörpert, an deren Mienenspiel sich die ambivalenten Gefühle der beiden gut ablesen lassen. Man muss sich auf diesen ruhigen Film einlassen; ihn ein zweites Mal sehen.

Gesamturteil:
5 Sterne aufgrund der exzellenten Darsteller und der berührenden Geschichte, die lange im Gedächtnis nachhallt.
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am 22. August 2008
Ein guter und sehenswerter, stiller Film, über den hier schon viel Lobendes gesagt wurde. Er hat für mich nur eine Schwäche: Die chinesische Frau erweist sich als herzkrank und stirbt. Dadurch endet diese wunderbar leise Komödie dann plötzlich tragisch - aber der supersentimentale Schluss - Keld streut die Asche seiner Frau in ihren chinesischen Heimatfluss - erscheint mir aufgesetzt. Viel interessanter wäre gewesen: Lässt diese Beziehung sich leben? Wäre sie von der Polizei geduldet und anerkannt worden? Was macht Keld aus seiner Liebe zu dieser Frau, die, dargestellt von Vivian Wu, ein wahrer Augenschmaus ist? Wie kommt sie mit ihm zurecht - unter den fremdenfeindlichen Bedingungen, die in Dänemark herrschen? Trotzdem: Ein sehr empfehlenswerter (übrigens auch toll ausgestatteter) Film!
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am 11. April 2007
Gerade heutzutage wo man von der kommerziellen Filmproduktion aus den USA überschwemmt wird.
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