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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ruft Gänsehaut hervor
Über den Inhalt von "Philadelphia" muß wohl nichts mehr gesagt werden, schließlich hat sich der Film zum Dauerbrenner am Welt-Aids-Tag entwickelt und wird eigentlich jedes Jahr wiederholt. Aus gutem Grund. Erstens kenne ich eigentlich keinen anderen Film, der sich des Themas Aids annimmt und in demselben Ausmaß die breite Masse der Zuschauer...
Veröffentlicht am 12. Dezember 2002 von Obsidian Sky

versus
12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Topfilm auf mittelprächtiger Blu-ray!
Philadephia war einer der ersten Filme, der die Themen AIDS, Homosexualität und die gesellschaftliche Ächtung von Betroffenen, thematisierte. Durch die schonungslose Darstellung bis hin zum Tod und durch die Tatsache, dass zwei Topstars in den Hauptrollen brillierten, löste der Film eine breite Diskussion aus und leistete einen wichtigen...
Vor 17 Monaten von indysdvdmaster veröffentlicht


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ruft Gänsehaut hervor, 12. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Philadelphia (DVD)
Über den Inhalt von "Philadelphia" muß wohl nichts mehr gesagt werden, schließlich hat sich der Film zum Dauerbrenner am Welt-Aids-Tag entwickelt und wird eigentlich jedes Jahr wiederholt. Aus gutem Grund. Erstens kenne ich eigentlich keinen anderen Film, der sich des Themas Aids annimmt und in demselben Ausmaß die breite Masse der Zuschauer erreicht. Zweitens ist der Film so elegant gemacht, daß er sich auch bei häufigem Sehen nicht abnutzt.
Es mag beim ersten Hinsehen vielleicht etwas erstaunen, daß dieser Film vom selben Regisseur stammt wie "Das Schweigen der Lämmer", aber es ergibt Sinn, wenn man einen Blick auf's Detail wirft. Man sieht es in der effektvollen Führung der Kamera, die gern frontal an die Schauspieler heranfährt und uns Emotionen aus ihren Gesichtern lesen läßt. Man sieht es an der sensiblen und professionellen Inszenierung, die nicht einmal Aufhebens um ihre Kunsfertigkeit macht und sich nur selten zum Pathos herabläßt; und auch wenn sie es tut, sei ihr das allemal verziehen, denn dafür präsentiert sie an anderer und entscheidender Stelle dramatisch um so präziser und beeindruckender: Die Szene, in der Andrew vor Gericht seine Läsionen zeigt, raubt auch bei wiederholtem Sehen noch den Atem.
Oh ja, und schließlich kann man es auch daran noch sehen, daß Charles Napier wieder auftaucht, der unglückliche Polizist aus "Das Schweigen der Lämmer", hier in der Rolle des Richters.
Aber natürlich arbeitete Demme hier ja auch unter exzellenten Randbedingungen. Tom Hanks geht durch alle Stadien der Auszehrung und läßt den Zuschauer vergessen, daß er nur in einem Film sitzt. Denzel Washington spielt glaubwürdig den anfangs etwas windigen und voreingenommenen Anwalt, dessen Einstellung sich fast unmerklich im Laufe des Prozesses wandelt. Und Bruce Springsteens "Streets of Philadelphia", das den Film einleitet, paßt perfekt zur Stimmung und läßt ihn wie aus einem Guß erscheinen.
Neben Aids ist natürlich die Auseinandersetzung mit Homosexualität ein Anliegen dieses Films, und auch dieses meistert er mit Bravour, gerade dadurch, daß er das Thema nicht plakativ zur Schau, sondern indem er zeigt, daß Andrew ein ganz normaler Mensch ist und von seiner Familie akzeptiert wird.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr sehenswert, Berührungsängste plastisch gemacht, 20. August 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Philadelphia (DVD)
Dem Regisseur ist es gelungen, den Zuschauer, auch wenn er noch so skeptisch gegenüber AIDS und Schwulen sein mag, in den Bann zu ziehen. Am Beispiel des findigen farbigen Anwalts Miller(Denzel Washington), der schließlich den erkrankten Kollegen Andy Backett vor Gericht vertritt, wird deutlich, mit wievielen Ängsten und Vorurteilen Außenstehende AIDS-Kranken begegnen. Die Vorurteile scheinen um so größer, als sich der Kranke durch sein homosexuelles Verhalten infiziert hat. Das Miterleben des Schicksals, der körperliche Verfall Backetts packen den Zuschauer tief in seinen Emotionen. Der Regisseur zeigt schließlich die Wandlung des ängstlichen Skeptikers Miller zu einem Freund des kranken Backett, er räumt mit dem Vorurteil auf, das Schwule nur Sex im Kof haben. Nicht eine einzige "anzügliche" Szene wird gezeigt, vielmehr die herzenswarme Bindung Backetts zu seinem schwulen Partner (Antonio Bandereas), ebenso die Familie Backetts, die vorbehaltlos zu ihm steht. Der Zuschauer kann am Ende wohl in den meisten Fällen seine eigenen Tränen nicht zurück halten.
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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Da bleibt kaum ein Auge trocken, 18. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Philadelphia [Special Edition] [2 DVDs] (DVD)
Ich habe "Philadelphia" nun schon einige Male gesehen und immer wieder rührt er mich zu Tränen mit seinem bewegendem Ende. Tom Hanks hat mehr als verdient den Oscar für diese Rolle gewonnen und die Rede, die er bei Empfangname seines Oscars gehalten hat, ist für diesen Film auch mehr als treffend gewesen. Da merkte man, wie sehr er als Schauspieler in diesen Film involviert war und wie sehr ihn dieses Thema ergriffen hat. Genau diese Überzeugung merkt man als Zuschauer an seiner Rolle, so gefühlvoll ist sie umgesetzt. Ebenso Antonio Banderas, der gewöhnlich nicht zu meinen Favoriten gehört, glänzt in diesem Film. Als homosexuelles Paar, die der schweren Krankheit des einen zum Trotz die letzten gemeinsamen Momente genießen und wo einer immer zum anderen steht, spielen sie sich direkt in die Herzen der Zuschauer. "Philadelphia" ist ein sehr bewegender Film mit ernstem Thema. Man kann einfach nicht anders, als den Tränen freien Lauf zu lassen und das beginnt schon direkt am Anfang des Filmes. Auch Denzel Washington liefert hier eine seiner besten Performances ab und bietet uns in seiner Rolle einen Charakter, der über seinen Schatten (bestehende Vorurteile) springt und damit das einzig Richtige tut.
Der Film ist voll mit Botschaften, die zum Umgang mit AIDS und AIDS-Kranken beisteuern sollen und ich denke, der Film hat weitestgehend einige Änderungen in diesen Bereichen erwirkt. AIDS ist heutzutage akzeptierter als noch in der Zeit, als der Film entstand und meiner Meinung nach sollte der Film Pflichtprogramm in jedem Biologie-Unterricht sein. Unsere Bio-Lehrerin hat sich damals leider nicht die Zeit genommen, uns den Film ganz zu zeigen, aber aus eigenem Engagement heraus, habe ich ihn mit einer Freundin zusammen in einen Vortrag über AIDS mit einfließen lassen.
Fazit: Wer überzeugende Schauspieler in einem überzeugendem Film mit ernstem und bewegendem Thema erleben möchte und kein Problem damit hat, dabei ein paar Tränen zu vergießen, ist bei diesem Klassiker an der richtigen Adresse und eigentlich ist es Pflichtprogramm, den Film mindestens einmal gesehen zu haben.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wichtiger Film mit Grösse, 29. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Philadelphia [Special Edition] [2 DVDs] (DVD)
Philadelphia ist wohl zweifellos zu den wichtigsten Filmen seiner Zeit zu zählen. Jonathan Demme verstand es ein kontroverses und sensibles Thema sehr wirkungsvoll und berührend auf die Leinwand zu bringen, und somit die öffentliche Meinung mitzuformen.

Seine Herangehensweise an die Thematik ist nie voreingenommen oder übermässig dramatisiert und auf forciert-theatralisch vorgetragene Moralappelle wird glücklicherweise weitgehend verzichtet. Stattdessen verlässt sich der Film vollständig auf die schauspielerischen Darbietungen der Akteure, im speziellen natürlich Tom Hanks, in einer seiner wohl besten Rollen.

Seine Darstellung ist lebensnah, feinfühlig und von unglaublicher Dramatik erfüllt, was vor allem in einzelnen Szenen, wie etwa der Musiksequenz, intensiv zum Ausdruck kommt.

Auch Denzel Washington spielt perfekt und überzeugt vollkommen in seinem Portrait des selbst nicht wenig voreingenommenen Anwalts. Stets wirken seine Handlungen nachvollziehbar und sein Charakter gut verständlich.

Wo Antonio Banderas als Lebensgefährte Becketts allerdings nur wenig schauspielerisches Talent zeigt, kann dafür Jason Robards als Kanzleiführer Charles Wheeler einen weiteren darstellerischen Glanzpunkt setzen. Auch seine Darstellung ist zutiefst realistisch, menschlich (im Guten wie im Schlechten) und vielschichtig.

Generell ist Philadelphia von einer grossen Humanität durchzogen, die sich auch in vielen stark berührenden Momenten zeigt. Kaum ein Zuschauer wird sich der emotionalen Wirkung dieser Geschichte und der schauspielerischen Leistung Hanks entziehen können. Die passende Musik von Howard Shore mit dem prämierten Titelsong „Streets of Philadelphia“ von Bruce Springsteen unterstreicht die ansonsten unspektakuläre Inszenierung taktvoll.

Als einzigen größeren Kritikpunkt muss man wohl die mangelhafte Dramaturgie anbringen, denn wenn es auch verständlich erscheint, dass bei einer solchen Thematik keine intensiven Actionszenen zu erwarten sind, so hätte dem Film ein wenig mehr Spannung doch sicherlich gut getan. So findet sich im ganzen Film kein wirklicher Höhepunkt, und die zentrale Urteilsverkündung im Gerichtssaal scheint beinahe nebensächlich
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wichtiger Film mit Grösse, 29. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Philadelphia (DVD)
Philadelphia ist wohl zweifellos zu den wichtigsten Filmen seiner Zeit zu zählen. Jonathan Demme verstand es ein kontroverses und sensibles Thema sehr wirkungsvoll und berührend auf die Leinwand zu bringen, und somit die öffentliche Meinung mitzuformen.

Seine Herangehensweise an die Thematik ist nie voreingenommen oder übermässig dramatisiert und auf forciert-theatralisch vorgetragene Moralappelle wird glücklicherweise weitgehend verzichtet. Stattdessen verlässt sich der Film vollständig auf die schauspielerischen Darbietungen der Akteure, im speziellen natürlich Tom Hanks, in einer seiner wohl besten Rollen.

Seine Darstellung ist lebensnah, feinfühlig und von unglaublicher Dramatik erfüllt, was vor allem in einzelnen Szenen, wie etwa der Musiksequenz, intensiv zum Ausdruck kommt.

Auch Denzel Washington spielt perfekt und überzeugt vollkommen in seinem Portrait des selbst nicht wenig voreingenommenen Anwalts. Stets wirken seine Handlungen nachvollziehbar und sein Charakter gut verständlich.

Wo Antonio Banderas als Lebensgefährte Becketts allerdings nur wenig schauspielerisches Talent zeigt, kann dafür Jason Robards als Kanzleiführer Charles Wheeler einen weiteren darstellerischen Glanzpunkt setzen. Auch seine Darstellung ist zutiefst realistisch, menschlich (im Guten wie im Schlechten) und vielschichtig.

Generell ist Philadelphia von einer grossen Humanität durchzogen, die sich auch in vielen stark berührenden Momenten zeigt. Kaum ein Zuschauer wird sich der emotionalen Wirkung dieser Geschichte und der schauspielerischen Leistung Hanks entziehen können. Die passende Musik von Howard Shore mit dem prämierten Titelsong „Streets of Philadelphia“ von Bruce Springsteen unterstreicht die ansonsten unspektakuläre Inszenierung taktvoll.

Als einzigen größeren Kritikpunkt muss man wohl die mangelhafte Dramaturgie anbringen, denn wenn es auch verständlich erscheint, dass bei einer solchen Thematik keine intensiven Actionszenen zu erwarten sind, so hätte dem Film ein wenig mehr Spannung doch sicherlich gut getan. So findet sich im ganzen Film kein wirklicher Höhepunkt, und die zentrale Urteilsverkündung im Gerichtssaal scheint beinahe nebensächlich
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Philadelphia, 12. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Philadelphia (DVD)
Tom Hanks und Denzel Washington sind klasse in diesem Film. Kannte Tom Hanks vor "Philadelphia" nur als Komödianten und war / bin beeindruckt, dass er mehr kann!

Denzel Washington spielt Joe Miller, den rechtsverdrehenden Winkeladvokaten, der die unmöglichsten Fälle annimmt - aber ausgerechnet Andrews lehnt er zunächst ab, bis ihm die Ungerechtigkeit des Ganzen dämmert. Das geschieht in einer Bibliothek, in der Joe Miller als Schwarzer verächtliche Blicke erntet.

Habe erst im Film begriffen, wieso er ausgerechnet "Philadelphia" heisst - weil in dieser Stadt die amerikanische Verfassung unterzeichnet wurde!

Alle Schauspieler sind gut, auch und gerade Mary Steenburgen als zickige Gegnerin! Trotzdem ist sie kein Unmensch, es wird gezeigt, dass es ihr keine Freude macht, einem Todkranken zuzuzsetzen.

Der Film macht es dem Zuschauer nicht leicht: Andrew hat seinen Arbeitgebern seine Krankheit verschwiegen, also sie nicht darauf hingewiesen, dass er vielleicht bald nicht mehr arbeitsfähig sein wird. Zudem hat er seinen Freund Miguelbetrogen und ihn der Gefahr der Ansteckung ausgesetzt - und dass er Sex in einem Pornokino hatte, ist auch nicht gerade sympathisch!

Aber darum geht es vor Gericht nicht - es geht nicht um Moral, sondern darum, ob ein Mensch gefeuert werden darf, weil er Aids hat. Nein, darf er nicht - und deshalb versuchen Andrwes Arbeitgeber alles mögliche, um andere Gruende anzufuehren - z. B. Inkompetenz -, was aber nicht klappt, denn Andrew ist ein brillanter Anwalt. Joe Miller nimmt alle Zeugen auseinander!

Dem Film wurde vorgeworfen, er verbinde Aids und Homosexualität miteinander... Tja, in gewisser Hinsicht tut er das, aber es wird ja immerhin auch Melissa gezeigt, eine Anwaltsgehilfin, die durch eine Bluttransfusion infiziert wurde. Dadurch wird klar, dass jeder Aids bekommen kann, auch Frauen und Heterosexuelle.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nach diesem Film konnte ich nicht einschlafen., 28. Juni 2014
Von 
Larissa "Larissa" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da kam das sonst so gerne "unter den Teppich gekehrte" Thema mal auf den Tisch, bzw. auf die Leinwand: Homosexualität, Aids und wie wir damit umgehen.

Schade dass ich nicht mehr als 5 Sterne vergeben kann, denn der Film hat deutlich mehr verdient. Nicht nur durch den, von mir sehr geschätzten Tom Hanks in der Hauptrolle, nein alle Protagonisten spielen hervorragend. Und wie die Familie des Betroffenen zusammensteht, als die Katastrophe hereinbricht, das war wunderbar, hat mich ins Herz getroffen und zu Tränen gerührt.

Da wird dem jungen und tüchtigen Anwalt Andrew Beckett unterstellt, er hätte eine, für seine Kanzlei sehr wichtige Akte "verschlampt". In Wahrheit sieht es aber so aus, das sein Chef und früherer Förderer von Becketts Homosexualität erfahren hat und ihn unter diesem, mehr als vagen, Vorwand fallen lassen will, zumal auch die Aids-Erkrankung des jungen Anwalts, sich nicht mehr verheimlichen lässt.

Doch Andrew Beckett kämpft um das Recht, an das er immer und unerschütterlich glaubt und geglaubt hat und die prüde amerikanische Presse tobt sich in schockierenden Schlagzeilen aus über diesen, nicht alltäglichen, Fall aus.

Sein Freund, den er ein einziges Mal betrogenen hat (und wie viele hetero-Veranlagte, machen das Gleiche im Laufe ihrer Ehe?), steht ihm immer und gerade jetzt, treu zur Seite, seine Familie unterstützt ihn, wo sie nur kann und ein einziger, mutiger Anwalt vertritt Andrew Beckett vor Gericht - und siegt. Der Film bricht Tabus in unserer ach, so moralisch erscheinen wollenden Gesellschaft. Beckett gewinnt den Prozess, ist aber bereits vom Tod gezeichnet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zurecht Preisgekrönt, 18. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Philadelphia [Blu-ray] (Blu-ray)
Andrew Beckett gespielt von Tom Hanks,ein junger Anwalt steht kurz vor einer Beförderung.Als Seine Vorgesetzten erfahren,dass Er homosexuell ist wird Er aus der Kanzlei entlassen.
Vorurteile sind das Einzige was die Bosse haben und das Opfer Andrew wird schonungslos beleidigt und erniedrigt.Hilflos ausgeliefert verlässt Er Seinen Arbeitsplatz,der Ihm eine Erfolgreiche Zukunft eingebracht hätte.
Der Junge Mann kennt aber Seine Rechte und verklagt die Firma wegen ungerechtfertigter Entscheidungen.
Doch einen Anwalt zu finden,der Ihn vertritt stellt sich als schwierig heraus.Vorurteile!Joe Miller gespielt von Denzel Washington entschließt sich nachdem Er Andrew zuerst ablehnt dann Glücklicherweise doch Ihn zu vertreten...
Andews Familie und Freunde sind mit die Krankheit sowie den Sexuellen Vorlieben des Hauptdarstellers vertraut gemacht,aber unterstützen Andrew mit Familienliebe.
Sein Krankenpleger gespielt von Antonio Banderas kümmert sich Hingebungsvoll um seinen Patienten aber auch als Lebenspartner.
Joe Miller konfrontiert während den Verhandlungen die Angeklagten mit dem Krankheitsverlauf eines Aids-Erkrankten und eben Zwischenmenschlichkeit,so gekonnt das mir die Augen feucht wurden.
Ein Drama über Krankheit,Hass,Menschlichkeit und Liebe.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Topfilm auf mittelprächtiger Blu-ray!, 28. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Philadelphia [Blu-ray] (Blu-ray)
Philadephia war einer der ersten Filme, der die Themen AIDS, Homosexualität und die gesellschaftliche Ächtung von Betroffenen, thematisierte. Durch die schonungslose Darstellung bis hin zum Tod und durch die Tatsache, dass zwei Topstars in den Hauptrollen brillierten, löste der Film eine breite Diskussion aus und leistete einen wichtigen Aufklärungsbeitrag.
Nicht zu unterschätzen ist dabei der Mut, den Hanks damal bewies, als er sich für die Rolle des schwulen an AIDS erkrankten Anwalts entschied. Der zur damaligen Zeit eher auf leichte Komödien spezialisierte Hanks brillierte und erhielt völlig zu Recht den Oscar als bester Hauptdarsteller. Nicht weniger gut gespielt und wichtig für die Geschichte und die Identifikation des Heteropublikums Denzel Washington als Heteroanwalt mit allen Vorurteilen und Ängsten gegenüber Homosexualität und AIDS. Die Wandlung, die er im Laufe des Films durch die Zusammenarbeit mit Hanks Charakter durchläuft, bleibt zu jedem Zeitpunkt plausibel und steht auch sinnblidlich für die erwünschte Wandlung des Publikums.

Regisseur Jonathan Demme scheut sich nicht, den Zuschauer herauszufordern und schafft dennoch die Ballance zwischen menschlichem Drama und spannendem Justizdrama. Dabei driftet er nicht in Klischees ab und die bewegenden Szenen triefen auch nicht vor Kitsch.

Besonders toll noch immer der ebenfalls mit einem Oscar ausgezeichnete Titelsong vom Boss.

Die Blu-ray Umsetzung dieses mehrfach ausgezeichneten Meisterwerks wird der Film nicht gerecht. Das Bild ist zwar besser, als das der bisherigen DVD Veröffentlichung, läßt aber noch immer deutlich Schärfe und Farbbrillanz vermissen.

Der Ton liegt in Deutsch nur in Dolby Digital 2.0 vor. Eine verlustfreie 5.1 Abmischung gibt es nur in der Originalsprache und die Unterschiede vor allem bei der Musik sprechen für sicht.

Katastrophal auch mal wieder, was Sony Ausstattungstechnisch bei diesem Backkatalog-Titel bietet. Nicht einmal ein Kapitelmenü ist auf der Disc zu finden! Tolle Leistung! Ein Wendecover ohne FSK-Verunstaltung gibt es ebenfalls nicht. So macht sich Sony bei Cineasten bestimmt keine Freunde.

Aufgrund des besseren Bildes kann man die Blu-ray dennoch als Upgrade zur DVD empfehlen. Top-Blu-ray veröffentlichungen von cineastischen Meisterwerken sollten allerdings anders aussehen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Film der zeigt das Gerechtigkeit im Gericht und im alltäglichen Leben weit auseinander geht, 27. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Philadelphia [Blu-ray] (Blu-ray)
"Philadelphia" ist für mich einer der ergreifendsten und zugleich auch einer der ehrlichsten Filme.
Tom Hanks spielt einen AIDS-kranken Anwalt der aus seinem Job entlassen wird. Er sieht sich als Opfer da er denkt das der Grund für seine Entlassung nicht gerechtfertigt ist, deswegen sucht er sich einen Anwalt (Denzel Washington) der ihm dabei behilflich sein soll gegen seine alte Arbeitsstelle vor Gericht zu ziehen.
Zur Geschichte will ich nicht zu viel vorausnehmen, da der Konflikt den der Film in sich hat durch sie transportiert wird, besonders durch das Vermitteln der "Weltanschauung" der einzelnen Personen.
"Philadelphia" ist einer der Filme die man, wie ich finde, gesehen haben sollte. Nicht nur wegen der wunderbaren Darstellung eines AIDS-kranken Mannes durch Tom Hanks sondern auch wegen der Wichtigkeit der Message die der Film gibt.
Ich hoffe, dass ich jemanden einen sehr guten Film näherbringen und schmackhaft machen konnte!
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Philadelphia
Philadelphia von Tom Hanks (DVD - 2006)
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