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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Elton John bleibt in Hochform
Nach "Songs From The Westcoast" und "Peachtree Road" liefert Elton John wieder ein wunderbares Album ab. Diesmal hat er sich mit seinem Texter Bernie Taupin zusammengetan und eine Reminiszenz geschrieben über die Zeit, die seit dem sensationell erfolgreichen "Captain Fantastic And The Brown Dirt Cowboy" vergangen ist. Entsprechend sind die Texte sehr persönlich...
Veröffentlicht am 19. September 2006 von Charis Papavassilis

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wieder mal nicht wirklich enttäuschend!
Elton John bringt hier ein Album raus ("The Captain and the Kid") welches mich erneut als Elton John Fan nicht enttäuscht.

Vielleicht ist dieses Album noch ein bisschen abwechslungreicher als der Vorgänger "Peachtree Road". Ja zumindest bei mir läuft es seit einigen Wochen schon im Autoradio und sogar die LP-Version hab ich mir für meine...
Veröffentlicht am 3. Dezember 2006 von Felix Kühner


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Elton John bleibt in Hochform, 19. September 2006
Rezension bezieht sich auf: The Captain and The Kid (Deluxe Edition) (Audio CD)
Nach "Songs From The Westcoast" und "Peachtree Road" liefert Elton John wieder ein wunderbares Album ab. Diesmal hat er sich mit seinem Texter Bernie Taupin zusammengetan und eine Reminiszenz geschrieben über die Zeit, die seit dem sensationell erfolgreichen "Captain Fantastic And The Brown Dirt Cowboy" vergangen ist. Entsprechend sind die Texte sehr persönlich und meist eher nachdenklich, auch wenn sich musikalisch Up-Tempo-Songs und Balladen abwechseln. Es macht jedenfalls Freude, Elton John zuzuhören, wie er dankbar dafür ist, überlebt zu haben. Begleitet wird er wie immer von einer extrem routinierten Band auf höchsten Niveau. Die Produktion ist dabei eher zurückhaltend. Elton John Fans werden das Album auf jeden Fall mögen, und vielleicht kann er auch ein paar neue Anhänger hinzugewinnen.

Die beiligende DVD enthält ca. 40 Minuten Interviews mit John und Taupin, die zunächst getrennt über die Entstehungsgeschichte des Albums berichten und danach Hintergründe und Gedanken zu jedem einzelnen Song erzählen. Besonders aufschlußreich sind die Interpretationen der beiden Poeten zu den Songs mit eher kryptischen Texten - dort finden sich beide wieder, auch wenn sie die Inhalte unterschiedlich interpretieren. Dieses Doppelinterview ist für Liebhaber der Musik von Elton John / Bernie Taupin absolut unverzichtbar, da es einen tiefen Einblick in die Arbeit dieses extrem erfolgreichen Duos liefert.

Zusätzlich liegen zwei Heftchen bei. Im ersten Heft, den "Lyrics", sind die Songtexte aufgeführt (einschließlich zweier Texte, die nicht vertont wurden) und die Musiker erwähnt. Das zweite Heft, "Scraps", beinhaltet Photos aus den letzten 35 Jahren. Viele davon sind bereits bekannt, andere sind neu - insgesamt ergibt sich ein passendes Stimmungsbild zum Album.

Zusammenfassung: "The Captain And The Kid" ist sicher eines der persönlichsten Alben der Karriere von Elton John und ist gleichzeitig auf hohem musikalischen Niveau. Für die Deluxe-Edition gilt: Unbedingte Kaufempfehlung!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musik pur, 8. Oktober 2006
Von 
Andreas Camino (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Captain and the Kid (Audio CD)
Dieses neue Album von Elton John ist ein neues Meisterwerk von ihm! Ich bin seit Ende der 80er Jahre Elton John Fan und habe mir seitdem fast alle Alben zugelegt. Dabei sind ebenfalls viele Meisterwerke, aber auch CDs, auf denen nur vereinzelt gute Stücke vorhanden sind. Das gilt meiner Meinung nach auch für die letzten 2 Alben. So richtig zu seiner Musik, zu seiner Kunst findet er erst wieder mit "The Captain And The Kid". Geschickt knüpft sein Texter Bernie Taupin und er an das Konzeptalbum "Captain Fantastic And The Brown Dirt Cowboy" an.
Die Stücke sind in den unterschiedlichsten Musikstilen gehalten, von Country über Swing, Blues, Rock, Jazz-Elementen bis zu wunderschönen Balladen. Die Texte behandeln die Weiterentwicklung der beiden Protagonisten, wo mal nachdenklich, mal mit Augenzwinkern die Geschichte erzählt wird und auf Vergangenheit und Aktualität angespielt wird.

Man sollte den Songs und Geschichten etwas Zeit geben. Nach mehrmaligem Hören bleiben sie alle im Ohr hängen und fast jeder hat sich bei mir zu einem wahren Highlight entwickelt. Besonders herausstellen möchte ich an den schnellen Stücken "Just Like Noah's Ark" und "...And The House Fell Down". Von den Balladen wäre "Blues Never Fade Away" und "The Bridge" zu nennen. Wobei dies wirklich Geschmackssache ist und jeder Song seine Qualitäten hat.
In einem Punkt muß ich einem meiner Vorredner recht geben. Dies ist wirklich ein geniales Album und die Instrumentalpassagen von verschiedenen Stücken sind so meisterlich und faszinierend. Warum zeigt uns Elton John nicht noch mal etwas mehr von dieser Kunst und nimmt Stücke wie "Tonight" oder "Funeral For A Friend" auf, die mehr als 7 Minuten dauern und einen in der Musik versinken lassen. Dazu hätten sich bestimmt einige seiner neuen Kompositionen geeignet.
Aber das macht die vorliegende CD nicht schlechter. Von mir eine klare Empfehlung. Die CD wird einen mit ihren Melodien und Texten lange begleiten.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Oh Captain, my Captain!, 16. September 2006
Rezension bezieht sich auf: The Captain and the Kid (Audio CD)
Nach dem aus meiner Sicht eher mäßigem "Peachtree Road" (3-4 Sterne) knüpft Elton John wieder dort an, wo er mit "Songs from the west coast" aufgehört hatte. Tolle Balladen, melodische Klavierbegleitungen und natürlich seine unverkennbare Stimme machen "The Captain&the Kid" zu einem reinen Hörvergnügen. Nun muss ich gestehen, dass ich ein absoluter Piano-Fan bin und ich daher fast alles was Elton John oder auch ein Billy Joel kreiert haben überaus ansprechend finde. Dennoch wird auch der neutrale Zuhörer wieder einmal nicht leugnen können, dass man mit einem Elton John Album irgendwie immer auf der richtigen Seite ist. Viele Kritiker und alte Fans verweisen oftmals nur noch auf seine großen Erfolge in den 70er und 80er Jahren und sehen seine Kreativität zum Ende dieser Periode erloschen. Ich gebe zu, dass Alben wie "The Big Picture" (1997) musikalisch und lyrisch nicht viel besonderes hergeben. Jedoch ändert sich dies mit den "West coast" songs. Er verzichtet zunehmend auf Synthesizer-Sounds und kehrt zu seinen persönlichen Grundelementen (Gesang und Klavier) der Musik zurück. Und dieser Elton John reift wie ein schottischer Whisky und hat, so denke und hoffe ich, auf dem von so viel Schund überladenen Musikmarkt noch einiges zu sagen und zu zeigen! So in seinem neusten Album:
Postcards from Richard Nixon: toller Text und Melodie, super Piano (1-)
Just like Noah's Ark: Erdiger Rock mit einem gut gelauntem Elton John am Piano (2+)
Wouldn't have it any other way: Eine Homage an New York, schöner Text, aber alt bekannte Melodie... (3+)
Tinderbox: schönes Intro, gute Strophe, aber mäßiger Refrain (3+)
And the house fell down: Elton tobt sich aus! Witzige Melodie, tolles Piano, macht einfach nur Spaß! (1)
Blues never fade away: schöner Text, gute Stimme. Eine Standardballade des Meisters (2)
The bridge: Ein Lied über seine und Bernie's Karriere und alle Schwierigkeiten, die damit verbunden sind. Sehr schöne Melodie! (1-)
I must have lost it on the wind: erdiger Country-Rock. Kann man gut hören, jedoch nichts besonderes. (2-)
Old 67: Über die Anfänge der Karriere. Ebenso gut anzuhören (2-)
The Captain and the kid: Für mich eines der besten und eingängisten Lieder des Albums! Schöne Melodie und Refrain! (1-)

Viel Spaß beim Hören!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen irgendwie schon mal gehört, 30. September 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Captain and the Kid (Audio CD)
Die meisten Rezensionen hier sind positiv. Dem kann ich mich nur anschließen! Diese Platte schleicht sich (je öfter man sie hört) in das "Herz" ein. Ohne Gimmicks kommt die Produktion aus, hier wird drauf los musiziert. Um das Pianospiel wird das "restliche" Arrangement herumgebaut (wie auch schon auf den Alben der 70er), Elton's Stimme ist wieder herrlich gepresst und auch der typische "Elton John-Chor" kommt (dank Davey) wieder voll zum Einsatz. Dass die Scheibe bei mir viel öfter als z.B. sein Vorgänger läuft deckt sich mit dem Empfinden der letzten Rezensenten. Schön auch, dass nur 10 Songs drauf sind - so bekommt man so ein richtiges "Vinyl-Gefühl", ein richtiges Album eben, und nicht nur eine Aneinanderreihung mehrerer songs.

Eines ist allerdings auch klar: hier wird kein neues Rad erfunden, irgendwie hat man diese Musik schon mal gehört bei ihm - nun Elton darf aber das machen was er "erfunden" hat, oder ?

DIESE SCHEIBE IST EINFACH SCHÖN !
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassisches Album eines gereiften Elton John..., 3. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: The Captain and the Kid (Audio CD)
Mit "The Captain and the Kid" wollen Elton John (Musik, "Captain") und Bernie Taupin (Text, "Brown Dirt Cowboy" -> "Kid") den autobiographischen Kreis zum Album "Captain Fantastic and the Brown Dirt Cowboy" schließen, das 1975 das erste Album in der Geschichte der amerikanischen Charts war, das in der ersten Woche auf Platz 1 einstieg.

Elton John und Bernie Taupin verbindet eine Songwriting-Partnerschaft, die bis in die 60er Jahre zurückreicht. Während "Captain Fantastic and the Brown Dirt Cowboy" die harten Anfangsjahre ihrer Karriere beschrieb, geht das aktuelle Album auf die erfolgreichen gut drei Jahrzehnte seitdem ein.

Die USA haben in Elton Johns Karriere wohl die wichtigste Rolle gespielt, dort erreichte er Mitte der 70er Jahre Kultstatus. Das Album beginnt daher mit der Ankunft der beiden Briten in den USA ("Postcards from Richard Nixon"). Die folgenden Titel greifen verschiedene Etappen/Themen auf: z.B. das Tour- & Bandleben ("Tinderbox"), die zwiespältige Liebe zu New York City ("Wouldn't have you any other way"), Drogenabhängigkeit ("And the house fell down") sowie Gunst und Missgunst des Schicksals ("Blues never fade away", "The Bridge"). "Old '67" und "The Captain and the Kid" sind schließlich ein Resumee der Vergangenheit und des Erreichten.

Elton John stand insbesondere in den 80&90er Jahren bei vielen Fans wegen des partiellen Bruchs mit seiner musikalischen Vergangenheit in der Kritik: Der akkustische (meist klavierbetonte) Charakter ging zum Teil verloren, stattdessen kamen mehr Synthesizer und Soundeffekte zum Einsatz. Seit 2001 (Album "Songs from the West Coast") knüpft Elton John eher wieder an den Musikstil seiner frühen Jahre an: mehr Klavier, Gitarre, Bass und Schlagzeug sowie vergleichsweise schnörkelarme Produktion. Ihm steht eine hervorragende Band zur Seite, einige Bandmitglieder begleiten ihn (mit Unterbrechungen) seit über dreißig Jahren.

Bezüglich Bernie Taupins charakteristisch außergewöhnlichen Texte und Elton Johns Gespür für eingängige Kompositionen gab es während der gesamten vergangenen 40 Jahre wohl nur selten Totalausfälle. Fraglich war eher, wie die musikalische Umsetzung gefiel. Mit "The Captain and the Kid" scheint es den beiden jedoch gelungen zu sein, einen Großteil der Fans mehr als zufrieden zu stellen.

Es wäre schwer und müßig, das Album einer Stilrichtung zuzuordnen - zumal das je nach betrachtetem Musiktitel wohl unterschiedlich ausfiele. Eine Einordnung kann man, denke ich, dennoch treffen: "The Captain and the Kid" ist ein klassisches Album eines gereiften Elton John. Diese Reifung hat durchaus positive und negative Seiten: So überrascht Elton John beispielsweise einerseits mit gesanglichen Rafinessen, die man ihm nicht (mehr) zugetraut hätte. Andererseits sind doch gelegentlich die "Kratzer" in seiner Stimme zu hören, die die vergangenen Jahrzehnte hinterließen.

Ich halte das Album für einen würdigen Nachfolger des legendären Albums "Captain Fantastic and the Brown Dirt Cowboy", auch wenn es vielleicht nicht ganz den klassischen Charme der frühen Elton John-Alben erreicht. Aber im Titelsong “The Captain and the Kid" heißt es ja auch treffend: "You can't go back and if you try, it fails"...
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr hörenswert!, 7. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: The Captain and the Kid (Audio CD)
Zunächst einmal: Mir ist völlig unverständlich, wie man ein solches Album mit lediglich einem Stern bewerten kann, wie es mein Vorredner getan hat. Selbst wenn es aus seiner Sicht so sein sollte, dass es schon bessere Alben von Elton John gegeben hat, so geht die Relation zu anderen Musikern doch völlig verloren. Ein einziger Stern, Elton John eben sehr wohl gleichgestellt mit Klingeltönen. Nun ja.

Und nun weiter im Text.

Ich bin vor einigen Wochen auf dieses Album aufmerksam geworden, und das eher zufällig. Ich befand mich in einem CD-Geschäft und stöberte durch die Regale, während über die Musikanlage des Geschäfts eben dieses Album gespielt wurde. Ich muss sagen, von allein wäre ich wohl niemals auf die Idee gekommen, mir eine CD von Elton John anzuhören. Klar, ein schlechter Musiker ist er nicht - aber es ist einfach so: Ich bin noch recht jung, gerade einmal Mitte 20, und da ist einer wie Elton John ein Musiker, den man zwar kennt, aber nicht so richtig wahrnimmt, da schlicht und einfach andere Musik in diese Zeit gehört und Leute wie eben Elton John eher das verkörpern, was früher gehört wurde, als meine Eltern in meinem Alter waren. Gleiches gilt z. B. für Eric Clapton oder Bryan Adams oder auch The Rolling Stones. Klar kennt man die, aber viele ihrer Lieder kennt man eher dann, wenn man ein paar Tage älter ist, und man käme auch nicht so recht auf die Idee, sich einfach so Lieder von 'alten Männern' anzuhören.

So war es dann auch in diesem Fall, dass ich, wie erwähnt, nur rein zufällig dazu kam, in diese CD hineinzuhören. Nun besitze ich sie seit etwa einer Woche, und sie läuft derzeit auf und ab. Vielleicht sind nicht alle Lieder dieses Albums perfekt, und vielleicht hat Elton John tatsächlich schon bessere Alben gehabt (dann müsste ich mir die früheren Werke tatsächlich auch mal anhören...), aber so einige Lieder dieser CD sind der blanke Wahnsinn und von einer schier unglaublichen Intensität und mit einer solchen Leidenschaft vorgetragen, dass man die Musik regelrecht in sich aufsaugt.

Mein absoluter Favorit dieses Albums ist zweifellos "Blues never fade away". Elton Johns Stimme kommt perfekt zur Geltung, die Musik ist traumhaft schön, ich kann von diesem Lied nicht genug bekommen... allein der Refrain ist so genial anzuhören, dass man sich wünscht, das Lied würde niemals enden.

Auch Titel wie "And the house fell down" und "Tinderbox" sind in meinen Augen großartige Werke, die man zwingend gehört haben muss. Auch "Old '67" gehört durchaus in diese Kategorie.

Als einzigen Titel, der mir nicht so gut gefällt, muss ich "Postcards from Richard Nixon" nennen, welches mir ein wenig zu hektisch ist. Insgesamt bleibt aber zu sagen: Ich hätte mir nicht träumen lassen, einmal eine CD eines "alten Mannes" zu kaufen - und es ist mein bester Kauf seit langem. Und: Diesem Album einen einzigen Stern zu verpassen, ist absolut lächerlich.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbedingte Kaufempfehlung, 29. September 2006
Rezension bezieht sich auf: The Captain and The Kid (Deluxe Edition) (Audio CD)
Warum ich mir die Deluxe Version gekauft habe:

1. Mehr drin

Zusätzlich zur Audio CD gibt es eine interessante DVD, in der Elton John und Bernie Taupin über ihre Partnerschaft sprechen und jeden einzelnen Song des neuen Albums erklären. Die Songs sind übrigens sehr gut aufeinander abgestimmt und gut abgemischt - hier kommt jeder auf seine Kosten. Mein Favourit ist übrigens "And The House Fell Down".

Zusätzlich gibt es zwei Booklets (Lyric und Bilder). Das gesamte Album befindet sich in einer Papphülle (für mich persönlich gewöhnungsbedürftig, sieht aber trotzdem hochwertig aus)

2. Zusätzliche Songs

"Across The River Thames", der Song, der zwar im Booklet steht, jedoch nicht auf der CD enthalten ist, steht zum Download bereit. Einfach Original CD in den Computer legen (vorher online sein) und die CD startet automatisch ein Programm, wo man zum Download geführt wird. Den Song gibts dann zum runterladen im mp3 Format, 160kb/s. Außerdem gibt es noch einen Livemittschnitt von "Someone Saved My Life Tonight".

3. Hübsch anzusehen

Hier möchte ich bitte nicht missverstanden werden. Die Musik ist und bleibt für mich das wichtigste Kriterium. Und hier kann ich jedem Song die Note 1-2 geben (mal so, mal so). Da die CD Hülle jedoch wegen ihrer Größe nicht ins CD Fach passt, steht sie darauf (lässt sich wie ein Buch aufklappen). Daneben die Deluxe Edition von "Captain Fantastic And The Brown Dirt Cowboy", und du brauchst dich nicht zu blamieren :-).
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musikalisch auf höchstem Niveau. Ein Kracher!, 21. April 2007
Von 
Rowell (München, Bayern Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: The Captain and the Kid (Audio CD)
Anfangs war ich zögerlich, das Album in einem Stück durch zu hören, weil mich einige Titel etwas nervten, und ich dachte: Oh nein, nicht schon wieder so viele Schmachtfetzen drauf. Jetzt jedoch bin ich hindurch gedrungen, und die Platte hat sich ins Tanzbein eingeklinkt. Beim ersten Titel, "Postcards From Richard Nixon", bleibt wohl keiner ruhig auf dem Stuhl sitzen. Ein Fetzer erster Sahne, im Stile von einigen Titeln auf "Songs From the Westcoast". Das Klavierspiel am Anfang klingt bei jedem Male hören interessanter. Wie Elton das bloß immer schafft... Dann seine kräftige Stimme, die vielschichtige Vers-Refrain-Methode und nicht zuletzt der Rhythmus machen es aus. Das ist es, dachte ich mir bereits beim ersten Hören. Dann der zweite Song, "Just Like Noah's Ark", ein religiös angehauchtes Thema, kaum so gewohnt von Bernie Taupin, außer bei "Tower Of Babel" von "Captain Fantastic And The Brown Dirt Cowboy" (1975), und "Dear God" von "21 At 33" (1980). Der Rhythmus ist wieder klasse, ein zweiter Rockfetzer auf der Platte. Die E-Gitarre, die im Zwischenspiel einsetzt, erinnert mich stark an das "Blue Moves"-Album, wo sie in dieser Manier zum Einsatz kam. Wow! Kräftig und einprägsam, beinahe wie in "Bite Your Lip". Ansonsten erinnert mich der Song noch etwas an "They Call Her The Cat" vom "Peachtree Road"-Album (2004). Dann der dritte Song des Albums - eine schöne Ballade! "Wouldn't Have You Any Other Way" ist sehr gefühlvoll vorgetragen, mit viel Liebe. Der Refrain ist so genial gemacht, dass ich mich echt frage, wie Elton es hinbekommt, nach unzähligen ähnlich aufgebauten Vers-Refrain-Methoden der letzten Jahre so etwas zu komponieren. Faszinierend. Bei der Überleitung zum letzten Refrain, also im Zwischenspiel, kamen mir wiederum Erinnerungen an ein klassisches Album, ja an das Zwischenspiel eines ganz bestimmten Songs. Nach kurzem Überlegen: Tatsächlich, die Synthesizer und die ganze Art und Weise sind für meine Begriffe ähnlich wie bei "I've Seen That Movie Too" von "Goodbye Yellow Brick Road" (1973), auch wohl ein wenig die Stimmung, die hier an dieser Stelle aufkommen will. Obwohl es bei "I've Seen..." wohl eher etwas nach E-Gitarre klingt, könnten aber auch teils Synthesizer sein. Dann die Single-Auskopplung, "Tinderbox". Erst war ich etwas enttäuscht wegen der traurigen Einleitung, dann der Vers recht ähnlich zu vielen anderen Stücken, jedoch nach mehrmaligem Hören weiß es zu gefallen. Der Refrain sinkt immer eine Note weiter ab, bis er sich erschöpft und wieder hoch zieht zur Zeile "Tinderbox", damit zum Titel. Schon viele Male so gehört von Elton; ich frage mich, weshalb er ausgerechnet diesen Titel als Single ausgesucht hat. Da gibt es Besseres! Als nächstes kommt "And The House Fell Down". Da habe ich gestockt. Woran erinnert mich das bloß, dachte ich. Ach ja, tatsächlich: "Crystal" von "Too Low For Zero" (1983). Irgendwie ziemliche Ähnlichkeit im Vers. Genial das Klavierspiel zwischen den Strophen. Dann der Refrain, recht schlicht. Als nächstes "Blues Never Fade Away". Anfangs beinahe wie "The Ballad Of The Boy In The Red Shoes". Die Überleitung zum letzten Refrain erinnert mich an "American Triangle". Dann super gefühlvoll "The Bridge". Ähnlich genial aufbebaut wie "The Last Song" vom "The One"-Album (1992). In der richtigen Stimmung ertappe ich mich schon mal bei einer kleinen Träne. Mit viel Liebe komponiert, das spüre ich. Bei "I Must Have Lost It On The Wind" könnte am Anfang durch die Mundharmonika Bruce Springsteen-Athmosphäre aufkommen. Ein Abgesang auf zahlreiche Liebschaften, die durchlebt, und die Impressionen, die dabei gesammelt wurden. Von der Melodie her eher schlicht, im Vers etwas countryhaft angehaucht, was mir durchaus gefällt. Ein bluesiger Song - schön. "Old 67" klingt am Anfang fast identisch zu der Überleitung zum letzten Refrain von "The Emperiors New Clothes" von "Songs From The West Coast" (2001). Im Refrain kommen für meine Begriffe sogar Einflüsse vom "Honky Chateau"-Album (1972), z. B. bei "Mellow", zur Geltung. Dies fällt besonders auf bei Eltons halb abgesenkt angesungenen Noten. Wieder Country-Stil, wunderbar. Es ist denn auch ein Abgesang auf die "guten alten Zeiten", die angesungen werden. 1967, eine Zeit der Unschuld, wie es im Text heißt. Schließlich "The Captain And The Kid", wieder ein Meisterwerk, die Einleitung identisch mit dem Beginn von "Captain Fantastic And The Brown Dirt Cowboy" vom gleichnamigen Album. Da wird man sofort hellwach. :-) Der Takt und die Gitarre - wieder herrliche Country-Töne. Der Refrain wird sogleich zum Ohrwurm, jedenfalls war das bei mir so. Wenn man unmittelbar nach diesem Song das "Captain Fantastic"-Album einlegt, geht es quasi nahtlos weiter, und wenn das zu Ende ist (wohlgemerkt mit "Curtains"), kann man wieder von vorne anfangen, und das "Captain And The Kid"-Album einlegen. Fazit: Eindeutig volle Punktzahl, für mich ein Meisterwerk. Absolut empfehlenswert, für Elton-Fans sowieso.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wieder mal nicht wirklich enttäuschend!, 3. Dezember 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Captain and the Kid (Audio CD)
Elton John bringt hier ein Album raus ("The Captain and the Kid") welches mich erneut als Elton John Fan nicht enttäuscht.

Vielleicht ist dieses Album noch ein bisschen abwechslungreicher als der Vorgänger "Peachtree Road". Ja zumindest bei mir läuft es seit einigen Wochen schon im Autoradio und sogar die LP-Version hab ich mir für meine Plattensamlung besorgt!

Der Eröffnungssong "Postcards from Richard Nixon" finde ich trotz seines langen Piano-Solos etwas enttäuschen für einen Eröffnungssong aber er gefällt mir trotzdem. Das flotte "Just like Noah's Ark" ist gelungen und die Balladen "Wouldn't have you any other way & Tinderbox" gefallen mir gut! Ich muss übrigens zugeben ich hab selten ein Elton John Album gehört bei welchem ich so gut mitsingen kann!

Elton's Musik hält musikalich am Vorgänger Peachtree Road fest. Ich finde aber das die Songs noch etwas abwechsungreicher sind, das zeigt auch der 2. etwas flottere Song auf "The Captain and the Kid","And the house fell Down", der entwickelt sich zu einem Up-Tempo Song im Refrain.

Das traurige aber wunderschöne "Blues never fade away" folgt bei dem ich überraschenderweise wieder mitsingen kann als währe es ein altbekannter Elton Klassiker!

Dann folgt die 1.Single aus "The Captain and the Kid", The Bridge".Leider gibt es diesen Song nur im Internet als Download_Single. Naja trotzdem eine wunderschöne Elton Ballade. Man hört hier Elton wie er ausschließlich am Piano seinen Gesang begleitet, zwischen durch hört man noch einen Chor.

Der nächste Song " I must have lost it on the Wind" gefällt mir vielleicht hier am besten. Ich finde ihn einfach sehr fröhlich, mit leichten Country-Einflüssen. "Back when I was younger each one was a prize, love just came along and hit you right between the eyes.

Old 67 der Song würde mir auch in einer Up-Tempo Version vielleicht noch besser gefallen, gefällt mir aber auch in der Balladen-Version gut! Old 67 what a time it was, what a time of innocence, what a time we've lost...

Und auch der sehr gelungene Abschlusssong "The Captain and the Kid" passt sehr schön als End-Title finde ich. Diesen Song könnte ich mir auch eindeutig als End_Title auf seiner aktuellen "The Captain and the Kid" Tour vorstellen!

Insgesamt sicherlich ein gutes Elton John Album welches kaum enttäuscht. Einzige Enttäuschung ist vielleicht, dass wir hier den Song "Across the River Thames" nicht hören können und wir deshalb die Deluxe-Version bestellen müssten um diesen Song von dem wir nur die Lyrics zu lesen bekommen im Beiheft, irgendwie aus dem Internet mit Hilfe der CD runterzuladen. (Das ist mir dann doch zu teuer)

Vergebe Elton John sehr gerne 3,5 Sterne und bin natürlich auch gespannt welches Album er 2007 rausbringt, da hat er nämlich Geburtstag (60.)

Ich hab gehört es könnte ein Elton and his Piano Solo Album werden im Stiele des Songs "The Bridge" oder ein Rap-Album (was ich natürlich nicht hoffe!)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen You can't go back, 20. September 2006
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Rezension bezieht sich auf: The Captain and the Kid (Audio CD)
1975 erschien mit "Captain Fantastic and the brown Dirt Cowboy" eines der meistgeschätzten und besten Elton John-Alben, ein Konzept-Album, das die gemeinsame Arbeit Elton Johns mit seinem Texter Bernie Taupin thematisiert.

Nun, 31 Jahre später, veröffentlicht der Brite in Anspielung an diesen Klassiker sein neues Werk "The Captain and the Kid". Das weckt natürlich enorm hohe Erwartungen.

Musikalisch gesehen weicht Elton einem Vergleich mit dem Sequel vom ersten Song an aus. Waren damals noch fast alle Songs der Platte sehr tiefgehend und bedeutungsvoll (vor allem das Finale "We all fall in Love sometimes / Curtains), so lautet nun das Motto: "You can't go back, and if you try it fails." Wie zutreffend! Dafür verbreitet die neue Scheibe eine gewisse Lockerheit und Entspanntheit, die man von Elton John kaum so gewohnt ist.

"The Captain and the Kid" knüpft eindeutig an die letzten beiden Alben, der Sound ist recht schlicht, die Stücke klingen "handgemacht". Diese Rückbesinnung, die bei "Songs from the Westcoast" sehr gut gelang, bei "Peachtree Road" weniger, tut den Liedern größtenteils gut, herrlich sind die Bassläufe, die unaufdringliche Gitarrenbegleitung und ein paar schöne Background-Chöre. Gelegentlich klingt es diesmal aber auch etwas unprofessionell, z.B. wenn man das Einleitungs-Thema vom Titellied mit dem Original-Thema von damals vergleicht.

"The Captain and the Kid" hat eine recht fröhliche Grundstimmung. "Just like Noah's Ark" rockt einigermaßen, zumindest wie schon sehr lange kein Elton John-Song mehr. Drei, vier weitere Songs sind etwas flotter. Das ist nicht vergleichbar mit "Saturday Night's alright for Fighting" oder "The Bitch is back", eher mit den flotteren Stücken auf dem El Dorado-Soundtrack (z.B. "And the House fell down"), aber immerhin!

Selbst bei Stücken mit etwas wehmütigen Texten, trieft kein Schmalz, "Old 67" z.B. klingt relaxt, ebenso "I must have lost it on the Wind", das mit seinen Mundharmonika-Einsätzen immer etwas an das Volkslied "Cottonfields" erinnert.

Schöne Balladen sind z.B. "Wouldn't have you any other Way" oder "Blues never fade away".

Was mir an diesem Album allerdings wiedermal fehlt, ist etwas Besonders, Außergewöhnliches.

Die Lieder folgen oft wiedermal dem Schema: 1. Strophe mit Pianobegleitung, 2. Strophe mit Begleitung der Band, Refrain, 3. Strophe, Refrain, Zwischenspiel, Refrain, Schluß.

Oft scheinen die Texte irgendwie in Liedform reingezwängt (z.B. im Refrain von ansonsten ansprechenden "Tinderbox". Und wenn ich dann die tollen Zwischenpassagen von "Wouldn't have you..." oder "The Bridge" höre, wünsche ich mir ruhig nochmal mehr Instrumentales von Elton John, wie bei "Funeral for a Friend" (1973), "Tonight" (1976) oder "Carla" (1980).

Oder daß Elton John nochmal etwas Abgedrehtes oder Tanzbares einstreut. Daß er solche Nummern durchaus noch zu schreiben in der Lage ist, beweist er auf dem neuen Album der Scissor Sisters (das ist übrigens am selben Tag wie TCATK erschienen), für die er u.A. die Dance-Nummer "I don't feel like Dancing" (co-)geschrieben hat. So etwas fehlt aber auch diesmal leider.

Das Booklet ist übrigens sehr schön gestaltet und enthält massig Fotos von Elton, Bernie und Band aus den letzten 40 Jahren.

Gottseidank sind auch die Songtexte wieder abgedruckt.

Übrigens stehen dort auch zwei Texte, zu denen es keine Songs auf dem Album gibt, dieses Phänomen gab es schon beim originalen "Captain-Fantastic"-Album.

Alles in allem gibt es für "The Captain and the Kid" mit etwas Wohlwollen 4 Sterne von mir, und da sich bei Elton John seit längerer Zeit immer ein besseres mit einem schlechteren Album abwechselt, freue ich mich schon aufs Übernächste.
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