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25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Phantastisch!
Ich bin über Desperate Housewive Felicity Huffmann auf den Film aufmerkasam geworden. Bisher kannte ich nur die guten Rezensionen und Bewertungen, endlich hab ich den Film gesehen... und ich war schlichtweg begeistert. Mrs. Huffman spielt ihre Rolle mit Bravur ebenso wie Kevin Zegers...sehr beeindruckend. Das kritische Thema des Films wird mit dem nötigen...
Veröffentlicht am 22. Februar 2007 von Bitterkaelte

versus
5 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider etwas enttäuschend
Ich hatte mich aus mehreren Gründen auf "Transamerica" gefreut. Felicity Huffman, die mir schon eine der liebsten "Desperate Housewives" ist und schon dort oft unheimlich stark agiert, der schöne Soundtrack u. a. mit Dolly Partons wunderschöner Nummer 'Travelin' Thru' und das unkonventionelle Thema sind vielleicht die drei stärksten. Leider hat mich...
Veröffentlicht am 28. August 2007 von Melanie Holtmann


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25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Phantastisch!, 22. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Transamerica (DVD)
Ich bin über Desperate Housewive Felicity Huffmann auf den Film aufmerkasam geworden. Bisher kannte ich nur die guten Rezensionen und Bewertungen, endlich hab ich den Film gesehen... und ich war schlichtweg begeistert. Mrs. Huffman spielt ihre Rolle mit Bravur ebenso wie Kevin Zegers...sehr beeindruckend. Das kritische Thema des Films wird mit dem nötigen Respekt bedacht und wird von Huffmanns Schauspielkunst meisterhaft untermalt.

Der Film liefert eine beeindruckende Bilder und hat einen sehr unbefangenen Touch der menschlich und real erscheint (Bree als Transexuelle und ihr Sohn als homosexueller Stricher), auch wenn diese Beispiele auf den ersten Blick sehr krass wirken. Der Film handelt von Identität, von sich selbst finden und sich selbst lieben lernen und ist für mich persönlich einer der besten Filme des letzten Jahres gewesen. Respekt!

Uneingeschränkte Kaufempfehlung!
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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr einfühlsammer Film, 18. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Transamerica (DVD)
Als ich den Trailer zu diesem Film auf einer DVD gesehen habe, wusste ich, den muss ich sehen. Und es hat sich gelohnt. Felicity Huffman in dieser Rolle zu sehen ist einfach nur gigantisch. Obwohl sie eigentlich eine sehr gut aussehende Frau ist, nimmt man ihr den Mann, der eigentlich eine Frau ist, in jeder Minute des Films ab. Geniale Schauspielerische Leistung. Auch die Beziehung zu ihrem Sohn Toby, die anfangs etwas verklemmt ist, dann aber immer mehr wächst und gedeiht, kommt sehr gut rüber.

Das alles verpackt mit der nötigen Tragik, die ein solcher Film verlangt, aber auch mit einer kleinen Brise Hummor, und fertig ist einer der besten Filme der vergangen Jahre.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Transformation, 25. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Transamerica (DVD)
Nachdem es mir nicht gelungen war, rechtzeitig ins Kino zu gehen, hab ich mir den Film nun endlich angesehen und ich bin sehr beeindruckt!

Zum Einen von dem fanatastischen schauspielerischen Talent, das Felicity Huffman hierin beweist. Nicht nur, dass sie ihre Stimme (den Film übrigens unbedingt mal mit Orginialton anschauen!)um einige Oktaven niedriger 'stellt', das ist schon eine wahnsinnige Leistung, die viel Übung bedarf, sondern es ist auch die gesamte Darstellung ihres Filmcharakters. Felicity spielt nicht Bree, sie ist Bree. Mit viel Feingefühl und Empathie setzt sie ihre Aufgabe um und wurde zurecht für den Oscar nominiert, und hätte ihn auch sicherlich verdient.

Man sollte nun nicht mit der Erwartungshaltung vor den Fernseher sitzen, dass hier das Thema 'Transsexualität' breit getreten wird. Ja, es ist ein Aspekt des Filmes, aber bei Weitem nicht der wichigste. Das Augenmerk soll vielmehr auf die Entwicklungen der Charaktere gerichtet werden: wer bin ich?, wohin gehöre ich?... Die Frage nach der eigenen Identität und dem erleichternden Gefühl endlich angekommen zu sein und sich in seinem Körper wohl zu fühlen. Die Reise 'trans America' ist somit auch eine Reise zu sich selbst. Der Film ist nicht kitschig und behandelt die Themen sensibel und mit Bedacht. Humor ist zudem die Komponente, die die Geschichte nicht allzu seriös verlaufen lässt.

Alles in allem, ein wunderschöner Film, der mal wieder vom Mainstream-Kino abweicht und gerade deswegen vielleicht so brilliant und v.a. nicht eine Sekunde langweilig ist!
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einzigartig schön...., 21. Februar 2007
Von 
SliderUSA "Music was my first Love" (Taunusstein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Transamerica (DVD)
Transamerica ist ein beeindruckender Film, ein Film, der etwas hinterlässt, ein Film der in der Seele bleibt.

Die Darstellung der transsexuellen Bree ist Felicity Huffmann mehr als gelungen, die Oscar-Nominierung war mehr als verdient, leider hat sie ihn nicht erhalten.

Ebenso die Rolle des Filmsohnes, gespielt von Kevin Ziegers, ist überzeugend und realistisch umgesetzt.

Ich hatte mir den Film ohne großartige Erwartungen angeschaut, und wurde wirklich total überrascht.

Die Bewältigung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in der Haut eines Menschen, der sich selbst nicht über sein wirkliches Sein bewusst ist, wird intensiv, ohne Klischee und mit viel Liebe dargestellt.

Ein einmaliger Film!
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen felicity hätte den oscar statt reese kriegen sollen !!, 18. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Transamerica (DVD)
stanley / bree nimmt schon geraume zeit weibliche hormone und besucht regelmäßig seine / ihre psychotherapeutin, denn sein / ihr sehnlichster wunsch ist endlich aus dem verhassten männlichen körper einen weiblichen machen zu lassen...

dann kommt endlich der langersehnte tag an dem der psychiater grünes licht für die geschlechtsumwandlung gibt.

die freude ist groß und bree bereitet sich auf den spitalsaufenthalt vor, da kommt ein anruf aus der gefangenenanstalt von new york und ein junger mann erkundigt sich nach stanley, seinem verschollenem vater...

die verstörte bree begibt sich nach new york und hinterlegt die kaution für den jungen mann, der wegen drogenbesitzes und prostitution einsitzt.

bree gibt sich nicht als tobys vater zu erkennen , sondern spielt ihm eine christliche missionarin vor, deren anliegen es ist, junge menschen auf den rechten weg zu führen...

nachdem der junge toby auch nach L.A. will, um dort eine filmkarriere als pornodarsteller zu beginnen,

treten die beiden mit einem alten auto die reise gemeinsam an....

toby hat keine ahnung, dass die nette dame mit der er reist, nicht von der kirche zur rettung gestrauchelter jugendlicher geschickt wurde.

die geschichte ist rührend, nicht kitschig ! und felicity huffman ist zum niederknien großartig!!!!

obwohl die beiden charaktere anfangs füreinander die strafe gottes zu sein scheinen, entwickelt sich zwischen ihnen langsam eine familiäre vertrautheit, akzeptanz und letztlich so etwas wie liebe

einer der besten filme der letzten jahre!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastisch!, 19. März 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Transamerica (DVD)
Dieser Film ist warmherzig, großartig gespielt, in jeder Hinsicht überraschend und überzeugend! Felicity Huffman ist weit über ihre bisherige Präsenz in "Desperate Housewives" hinausgegangen und überzeugt in diesem tollen Film auf ganzer Linie. Wie hier ein Transsexueller zu sich selbst findet und dabei in bester Road-Movie-Tradition Amerika und seine Abgründe bereist ist ungeheuer spannend und geht nahe.
Für Freunde des ganz großen Erzählkinos mit Ecken und Kanten eine Top-Empfehlung!!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sensibel und brachial zugleich ..., 4. Juli 2012
Von 
r3sort (A) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Transamerica (Widescreen Edition) (DVD)
Vorweg:

Meine Rezension bezieht sich ausschließlich auf den Film - wer Informationen zum beworbenen Film-Paket und den enthaltenen Extras sucht, kann meine Rezension einfach überspringen.

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Ein feingeistiges Wesen mit einer transsexuellen Geschlechtsidentitätsstörung und ein Junge mit völlig zerrütteter Vergangenheit. Beide haben Geheimnisse, beide haben Ängste. Beide gehen sie auf ihre ganz eigene verschrobene Art und Weise damit um ...

< Das Thema >

Das anfangs befremdliche Thema des Transsexualismus wird in diesem Film so einfühlsam und empatisch behandelt, dass es mich nach und nach immer mehr interessierte und ich mich letztlich wirklich in die Hauptfigur einfühlen konnte. Jedoch ist "Transamerica" kein eindimensionaler Film, der sich allein mit diesem Thema beschäftigt. Vielmehr wird eine alltägliche, wenngleich ausgesprochen tragische und differenzierte Geschichte in dieses fundamentale Lebensthema der Hauptperson eingebettet. Auch die gute "Bree" merkt nach und nach, dass ihre egozentrische Fokussierung auf das eigene Geschlecht den Problemen des wahren Lebens nicht gerecht wird.

< Die Schauspieler >

Felicity Huffman liefert eine wahnsinnig gute Leistung ab ... sie ist zwanghaft, sie ist etepetete, sie ist fein-distinguiert und sie will um keinen Preis mehr ein Mann sein, irgendetwas männliches in sich entdecken geschweige denn sich dabei zu ertappen es vielleicht sogar ein wenig zu mögen. Huffmann setzt den neurotischen Charakter absolut sehenswert authentisch um und bewegt sich dabei immer auf der Grenzlinie zwischen Humor, Mitleid, Abscheu und Sympathie. Auch die anderen Schauspieler agieren erstklassig und verleihen den skurril-angelegten Charakteren des Films eine agemessene Tiefe. Eine Figur ist krasser als die andere ...

< Fazit >

Ein Film, der mich als Zuschauer immer mehr in seinen Bann riss und mir die latente Berührungsangst mit diesem intimen Thema vielfältig auf sensible, manchmal auch auf brachiale Art und Weise zu nehmen wusste. Klassische Road-Movie-Elemente und abwechslungsreiche, wohlselektierte Musik mit Country-Atmosphäre. Tolle Entwicklungen der beiden Hauptcharaktere und erstklassige schauspielerische Leistungen. Insgesamt ein sehr sehenswerter Film.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zwei Aussenseiter unterwegs...., 4. Juli 2009
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Transamerica - Große Kinomomente (DVD)
Roadmovies wurden ab den 60er Jahren immer erfolgreicher als eigenständiges Filmgenre. Die Handlung von Roadmovies spielt auf Landstraßen und Highways, die Reise wird zur Metapher für die Suche nach Freiheit und der Identität der Protagonisten. Bereits einige Jahrzehnte früher gabs Vorläufer, beispielsweise Chaplins "Tramp" oder auch einige Western. In Otto Premingers Film "Fluss ohne Wiederkehr" ist die Straße des Lebens beispielsweise sogar nur mit dem Floß befahrbar. Mitchum und Monroe kämpfen gegen den reissenden Fluß, aber auch für eine neue Erkenntniss "Liebe" auf der Reise.
Mit "Easy Rider" kam 1969 vielleicht das erfolgreichste Roadmovie in die Kinos, eine ganze Generation fand in dem Film eine gewisse Identifikation.
"Transamerica" schildert die Reise zweier Aussenseiter:
Bree (Felicity Huffmann), ist transexuell und heisst eigentlich Stanley. Das Leben im falschen Körper möchte sie hinter sich lassen und sie hat mit zwei Jobs und lamgem Atem das nötige Geld für den operativen Eingriff erspart, der aus ihr auch äusserlich eine Frau machen soll. Die Operation steht kurz davor, als sie überraschend einen Anfruf aus New York erhält. Es ist ein gewisser Toby (Kevin Zegers), ein in Jugendhaft sitzender 17-jähriger Junge, der seinen Vater sucht.
Und dieser Vater ist...Stanley. Toby ist das Ergebnis einer lange zurückliegenden Affäre. Tobys Mutter ist inzwischen verstorben und er steht anscheinend ohne Familie da. Bree scheut es einerseits die Verantwortung für den Jungen zu übernehmen, zahlt aber dennoch den einen Dollar Kaution und nimmt ihn - nach gewissem Zögern und Vorbehalten - auf eine Autoreise nach LA mit. Doch noch ist keiner am Ziel, Bree outet sich nicht und gibt sich als sozial engagierte Christin aus ....auf der Reise begegnen sie sie irgendwann auch den Eltern von Bree (Burt Young/Fionnulla Flanagan)...
Ein Film um zwei Menschen, die abseits der Gesellschaft stehen...hört sich eigentlich wie ein Drama um Identiifikationssuche an, doch Regieneuling Duncan Tucker überrascht mit einer sehr leichtfüßigen Inszenierung, die auch viel Witziges und Aberwitziges zu bieten hat. Vor allem ist der Film aber sehr warmherzig.
Auch schauspierlisch ist der Film klasse. Kevin Zegers als Tobey oder Fionnulla Flanagan als Brees schwierige Mom. Felicity Huffman spielt den transsexuellen Stanley einfach phänomenal. Die grandise Leistung wurde 2006 mit einer Oscarnominierung belohnt, sie verlor allerdings im Endspurt gegen Reese Witherspoon mit ihrer Darstellung als June Carter in "Walk the Line"...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nüchtern betrachtet oder: Schauspielkunst zum Niederknien, 13. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Transamerica (DVD)
Transamerica ist ein Film, der von der ersten bis zur letzten Minute zu fessen weiß. Das liegt nicht unbedingt an der inhaltlichen Handlung, die sich schon arg klassisch aus dem Bausatz "American Roadmovie" bedient: Ein Mann mit einem Haufen an eigenen Problemen erfährt, dass er einen 17jährigen unehelichen Sohn hat, begibt sich gemeinsam mit ihm auf eine Reise quer durch den nordamerikanischen Kontinent, die damit endet, dass beide auf ihre ganz eigene Weise zu sich selbst und zu einander finden.

Das einigermaßen bemerkenswerte Kunststück im Skript liegt lediglich darin, dass es sich bei beiden Hauptfiguren nicht um kernig-überdrehte Mainstream-Charaktere handelt, sondern um ausgesprochen melancholisch-individuelle Paradiesvögel mit einer Geschlechtsidentität (Vater) bzw. Sexualität (Sohn), die nicht der allgemeinen mehrheitsgesellschaftlichen Norm entspricht.

Allerdings: Auch das ist schon mal da gewesen.

Und doch wohnt "Transamerica" ein eigener Zauber inne. Dieser Zauber manifestiert sich vor allem im Spiel der beiden Hauptdarsteller, das jederzeit absolut glaubwürdig gerät. Felicity Huffman spielt den Mann, der kurz davor steht, "ganz Frau" zu sein, zum Niederknien gut, verzichtet auf alle Preciosen und schafft einen kleinen, stillen Meilenstein der Schauspielkunst.
Filmsohn Kevin Zeegers hat den leichteren Part, meistert ihn jedoch mit Bravour und überzeugt nachhaltig in seinem Wechselspiel zwischen abgebrühter Coolness und verschütteter Kindlichkeit.

Die Glaubwürdigeit der Schauspielerleistungen wird noch verstärkt durch die bewusst nüchtern gehaltene Filmhandlung.
Diese mündet in ein wunderbar unprätentiöses Finale und strahlt jederzeit Warmherzigkeit und Würde aus ohne nur in die Nähe von rosa Kitsch und Zuckerguss abzurutschen.

Anerkennendes Lob also für diesen Film, dem sein Verzicht auf mutige Handlungseskapaden und seine emotionale Monochromie allerdings insoweit zum Verhängnis geraten, als es bei mir zur Höchstwertung nicht ganz reicht:
Ein ein paar fein dosierte Höhen und Tiefen, etwas mehr Wechselspiel zwischen Lachen und Weinen, ein wenig "ganz großes Theater" hätten "Transamerica" einfach noch besser zu Gesicht gestanden. Deshalb: zwar eine uneingeschränkte Kaufempfehlung, aber nur vier Sterne von mir.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniale Tragikkomödie mit ernstem Thema!, 24. April 2006
Von 
Sven Jacobs (Bornheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Transamerica [UK Import] (DVD)
Transamerica ist eine dramatische Komödie, verpackt in einem Road Movie. Es geht um Bree Osbourne, früher oder besser gesagt immer noch Stanley (genial gespielt von Felicity Huffman), der auf seine totale Geschlechtsumwandlung wartet. Sie hat die letzten Unterschriften zusammen und freut sich, nach vielen kleineren Operationen endlich zur richtigen Frau zu werden. Doch dann ruft ein junger Mann an, meint, Stanley wäre sein Vater. Er sitzt in New York im Gefängnis, wegen Drogenbesitzes und Prostitution. Toby (gespielt von Kevin Zegers) hofft auf die Hilfe von seinem Vater, nachdem seine Mutter gestorben ist kam er auf die Schiefe Bahn. Bree will anfangs nichts davon wissen, bis ihre Therapeutin meint, sie müsse sich mit der Vergangenheit auseinandersetzen, ihrem Sohn helfen, erst dann dürfe sie die Operation durchführen lassen. So reist Bree widerwillig nach New York, zahlt die Kaution und will ihn mit nach Los Angeles nehmen. Bree kann ihrem Sohn nicht sagen, dass sie eigentlich sein Vater ist, auch wenn Toby schnell merkt, dass Bree ein Mann ist. Doch die beiden verstehen sich immer besser, doch Toby beginnt andere Gefühle für Bree zu empfinden...

Transamerica hat richtig Spaß gemacht. Es ist eine ziemlich dramatische Komödie, die besonders durch ihre herausragenden schauspielerischen Leistungen besticht, aber auch durch ihre Situationskomik. Der Film spricht mehrere schwierige Themen an, Transsexualität, Drogenmissbrauch und Prostitution. Diese ernsten Themen sind markant im Film und durchziehen ihn die ganze Zeit. Während der Fahrt von New York nach Los Angeles sieht der Zuschauer, wie sich die Charaktere versuchen zu Entwickeln, es doch nicht können. Bis letztendlich der Film zum Ende gelangt, und den Zuschauer etwas einsam dastehen lässt, weil er - also zumindest ich - etwas anderes erwartet hat. Dies macht den Film aber nicht schlechter, ganz im Gegenteil.

Und ich muss sagen, dass mich ein paar Szenen geschockt haben, da der Film ja ab 12 ist...

Transamerica ist ein interessanter Film, trotz seiner ernsten Themen witzig, doch voller Dramatik, und das finde ich besonders gelungen. Schauspielerisch auf einem hohen Niveau hat es Transamerica geschafft, mich sehr gut zu unterhalten!
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Transamerica
Transamerica von Felicity Huffman (DVD - 2006)
EUR 37,00
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