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59 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Das Beste Fantasyspiel, dass ich kenne...,
Von Pascal Tschirner "El muerte nunca es finalmente" (Georgsmarienhütte) - Alle meine Rezensionen ansehen (REAL NAME)
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Heidelberger Spieleverlag HEI0VA11 - Descent: Reisen ins Dunkle, deutsche Ausgabe (Spielzeug)
Wendet man sich dem Spiel "Descent" zu, benutzt man zuerst den Vergleich zu anderen Fantasyspielen. Da es in diesem Spiel mit Räumen, plastischen Figuren und Co zu geht, liegt der Vergleich mit "Klassikern wie Hero Quest", "Das Schwarze Auge Brettspiel" oder "Herr des Schwertes" nah.Wenn man nun die sehr schwere Box aufmacht, erlebt man Überraschungen: Die Box hat fast keine Luft, sondern der Raum wird optimal mit vielen vielen Markern Plättchen und Figuren ausgefüllt. Worum geht es: Ein Spieler schlüpft in die Rolle des "Overlords". Diese ist nicht zu vergleichen mit einem klassischen Spielleiter. Der Spielleiter in einem RPG (Roleplay Game) versucht "Das Auge des Helden" zu sein. Der "Overlord" hingegen versucht, die Augen der Helden möglichst schnell zu schließen und ist also der/das Böse. Die Anderen Spieler (man kann das Spiel auch zu zweit spielen), übernehmen jeweils einen Helden. Es gibt vorgefertigte Helden, die in Ihrer Art und Weise mit verschiedenen Kampftechniken, Bewegungswerten, Lebensenerien oder Ausdauerpunkten aufawarten. Hier liegen dem Spiel 20 vorgefertigte Helden bei und je nach Wunsch der Gruppe, können sich die Spieler Helden auswählen oder verdeckt ziehen (das erhöhr den Schwierigkeitsgrad und die Taktik der Gruppe). Nach weiteren Ausrüstungs- und fertigkeitsverbesserungen, gehen die Helden in einen Dungeon (oder spielen die komplette Kampagne). Bei diesem Spiel ist es nicht wichtig, dass der Overlord, die Helden umbringt und nach dem letzten Mord gewonnen hat. Nein. Man kann sich dass so ähnlich wie bei Computerspielen vorstellen. Jeder Held hat quasi mehrere Leben. Der "Overlord" bekommt quasi jedes Mal, wenn er einen Helden in die ewigen Jagdgründe schickt, Punkte (oder je nach Variante: Die Helden haben einen bestimmten Wert an Punkten und bei jedem toten Held, gibts Minuspunkte, bis der Vorrat auf Null ist). Das sorgt dafür, dass mana uch schonmal sterben darf, aber nicht gleich blöd rumsitzt un den anderen beim Spielen zuschauen darf. Auch schön eingearbeitet ist die Möglichkeit, einen Helden zu bekommen, der einen "Vertrauten" hat. So kennt man eine Hexe mit einem raben oder einer Eule. Hier gibt es auch noch Ratten, Frettchen und Wölfe, die den Helden im Abenteuer helfen können. Zudem kann man noch, man kennt es von "Diabolo", während einer Runde, wenn man die erforderlichen Bewegungspunkte hat, in die Stadt zurück gehen um Ausrüstung zu kaufen, verkaufen oder mal den anderen zuzuschauen ;-) Das Spiel wird rundenbasiert gespielt. Hierbei gibt es aber nur eine Regel: Erst sind DIE HELDEN dran und dann der "Overlord". Die reihenfolge der heldenzüge ist nicht vorgegeben und darf jede Runde neu bestimmt werden. Das macht das Spiel sehr taktisch und flexibel. Der "Overlord" hat die Möglichkeit in seinem Zug Aktionskarten zu spielen um dem Spiel noch mehr Würze zu geben, er zieht also nicht nur Monster hin und her. Er lässt auch welche entstehen, lässt es blitzen und donnern...verübt Fallen oder macht anderen bösen Schabernak. Was mir sehr sehr gut gefällt ist, dass alle Plastikfiguren aus Weichplastik sind. Bei den zum Teil sehr großen Figuren (logisch, dass ein Drache, Dämon oder Riese größer ist, als so ein popliges Skelett oder son Hexer), brechen so die Deteils, Waffen, Flügel und Co, in der Regel nicht ab. Dieses ist bei anderen Spielsystemen schon immer ein Problem gewesen. Alles in allem ein super Spiel, was süchtig macht. man muss sich viel unterhalten, viel Tatktik anwenden und es wird nicht einfältig, auch wenn man mal ein Abenteuer zum zweiten Male spielt. Sehr viele Karten und Eigenschaften der Monster und der Helden führen zu einer sehr großen Abwecheslung. Ist der Preis gerechtfertigt? Das Spiel war früher mal deutlich teurer. Am Anfang gingen die Preise für die Englische version (vor der Übersetzung) deutlich an die 80¤ heran. Ich persönlich fände auch 50¤ immernoch akzeptabel, denn hier bekommt man was für sein Geld. das Spiel ist mitlerweile unter 50¤ zu haben und ist ein Muss für Fans. Aber auch für Kinder, die es ihren Eltern mal zeigen wollen. Wie ist die Anleitung geschrieben? Ohne Frage sind es viele regeln, allerdings ist es wie bei den meisten Spielen so: Spielt man es, dann lernt man es. Die Regeln sind einfach zu verstehen und mit ein wenig Übung sind die Ruck Zuck gelernt. Spieldauer? je nach Größe der Gruppe sitzt man an einem Abenteuer auch mal einige Stunden. 4-8 können da vorkommen, gerade bei schwierigen Rätseln (ja, sowas gibt es auch!) Man muss es auch nicht an einem Stück spielen und kann auch mal ein Abenteuer an einem anderen Zeitpunkt weiter spielen. Allerdings ist es schwierig, denn man WILL es zu Ende spielen ;-) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
67 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Descent - Basisspiel - Eine Achterbahnfahrt zwischen enttäuschten Erwartungen und großartigem Potential.,
Von
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen = Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Heidelberger Spieleverlag HEI0VA11 - Descent: Reisen ins Dunkle, deutsche Ausgabe (Spielzeug)
Wenn man einmal den Draht zu den meist überwältigenden Fantasyspielen von dem amerikanischem Brettspielriesen Fantasy Flight Games entwickelt hat, kann die Kaufsucht gewaltige Ausmaße annehmen, die auch mein eigenes Spielportfolio gehörig ansteigen ließ. Jeder Kauf ist dabei mit besonders hohen Erwartungen verknüpft. Gerade, nachdem das DOOM-Brettspiel an die großen Dungeoncrawler der 90er (HeroQuest, StarQuest) anknüpfen und diese sogar meiner Ansicht nach in allen Belangen übertrumpfen konnte, waren die Erwartungen an Descent besonders hoch. Ein Spiel mit den DOOM-Mechanismen in ein ansprechendes Fantasy-Setting gekleidet, bei dem es unzählige andauernde Effekte (Verbrennen, Gift etc.), massenweise zu plündernde Schätze gibt und dazu ohnehin schon grundverschiedene Helden gibt - was soll da bitte schiefgehen?Die Erwartungen an Descent waren riesig. Es müsste sich um den perfekten Dungeoncrawler handeln. Soviel vorweg: Das Hauptproblem bei Descent liegt in der Balance - im Grundspiel gibt es keine Partie, die von Anfang bis Ende spannend ist. Entweder sterben die Helden zu Beginn einer Mission aufgrund der dort noch zähen Gegnerhorden oder sie gewinnen mit Leichtigkeit, weil gefundene Schätze die Helden derart stark werden lassen, dass es normale Monster kaum noch Wert sind, sie auf das Spielbrett zu stellen. Trotzdem soll im folgenden auf die einzelnen Spielkomponenten eingegangen werden. Weil sich der Vergleich zum Vorgänger DOOM - Das Brettspiel anbietet, werden entsprechende Bezüge immer mal wieder hergestellt. Zum Spiel selbst: Descent ist ein Dungeoncrawler. Folglich gibt es eine Gruppe von (zufällig gezogenen) Helden, derer es 20 Verschiedene gibt, die gegen den bösen Overlord antreten, der seinerseits über Fallen-, Ereignis- und Monsterkarten verfügt, um der gutgelaunten Heldentruppe ordentlich die Stimmung zu vermiesen. Aus dem Szenarienhandbuch wird ein entsprechender Level ausgewählt, welches entsprechende Ziel- und Atmosphärebeschreibungen enthält. Im Gegensatz zu DOOM wird bei Descent der komplette Grundriss des Levels aufgebaut. Alles Weitere wird später aufgebaut. Einerseits erspart das ein wenig Aufbauzeit während der Mission, bei DOOM entstand jedoch gerade die Spannung dadurch, dass man nicht genau wusste, wie sich der Spielplan weiter entwickelt. Entsprechende Hausregeln, die auch im Regelwerk selbst aufgeführt sind, empfehlen beim Spielplanaufbau, eben wie bei DOOM zu verfahren und nur bis zur nächsten Tür aufzubauen. Allerdings: Während es bei DOOM zwar nur 5 Szenarien gab, bietet Descent derer ganze 9. Während jedoch bei DOOM wesentlich kreativere Grundrisse und Missionsideen (Wissenschaftler sterben nach 3 Runden etc.) bot, dominieren bei Descent symmetrische (also gespiegelte) Karten. Das nimmt einiges an Überraschungsmomenten aus dem Spiel heraus, gleichgültig, ob man nun den kompletten Plan gleich aufbaut, oder eben nur gebietsweise. Hier wäre weniger mehr gewesen. Eine Erkenntnis, die für Descent ingesamt gilt. Die Idee jedoch, dass der Overlord nun für seine Karten bezahlen muss, ist prinzipiell sehr gut. Regelwerk: Die Anleitung ist hervorragend beschrieben (vielleicht mit Ausnahme des Feueratems). Anschaulichkeit wird groß geschrieben. Dennoch sind die 24 Seiten eine Herausforderung. Zwar gibt es auch Übersichten über Zugreihenfolgen etc., dennoch sollte man sich bei FFG angewöhnen, Stichpunkte während des Anleitungsstudiums zu machen. Das lässt die ersten Testrunden deutlich flüssiger laufen. Die Anleitung von Descent ist knapp doppelt so lang wie seines SciFi-Vorgängers. Insgesamt kann man sagen: Besser kann man die Anleitung nicht aufbauen. Auch Übersetzungsfehler sind mir nicht aufgefallen. Verpackung/Material: Der stolze Preis von Descent wird durch sein offeriertes Materialgetöse locker wett gemacht. Tolle Miniaturen, viele schön designte Karten, robustes Material für die unzähligen Marker rechtfertigen jeden Cent. Einziger Kritikpunkt, der auch für DOOM schon galt. Die einzelnen puzzleähnlichen Spielplanteile, die einen vielseitigen Spielplanaufbau ermöglichen sollen, passen auch hier nicht immer zu Hundert Prozent ineinander. Hier sollte man Vorsicht walten lassen. Jeder Materialfetischist wird mit dem von Descent gebotenem Wust an Teilen überglücklich werden und für mehrere Minuten den Spielekarton liebevoll herzen. Während bei DOOM die quadratische Box beim nächsten Einräumen eine kleinschrittige Verstauung erforderte, um die Schachtel überhaupt schließen zu können, ist die Packung von Descent glücklicherweise groß genug, um darin alles ohne größere Anordnungsschwierigkeiten zu verstauen. Trotzdem stört es, dass FFG bei den meisten seiner Spiele auf Sortierfächer verzichtet. Schwierigkeitsgrad/Balance: Hier tritt Descents größtes Problem zu Tage, wie es zu Anfang schon angesprochen wurde. Durch die Vielzahl an verschiedenen Kartenkombinationen durch Schätze wackelt die Balance des Spiels gewaltig. So kann es eben sein, dass Helden kaum das erste Gebiet überleben, weil sie gegen die Vielzahl an Monstern nicht ankommen. Plündern sie jedoch den ersten Schatz, sind einige gefundene Waffen derart mächtig, dass einfache Gegner wie Skelette komplett unnütz sind. DOOM und Descent unterscheiden sich bzgl. ihrer Balanceregeln in Anbetracht der Spielerzahl. Bei DOOM kommen durch mehrere Mitspielern mehr Monster aufs Feld, während bei Descent die Anzahl der Monster stets unverändert bleibt, diese jedoch in ihren Werten stärker oder eben schwächer werden. So intelligent wie dieses System auf den ersten Blick wirkt, so wenig funktioniert es. Es darf nicht sein, dass es Monster gibt, die keinen Schaden mehr anrichten können, aufgrund der exorbitant starken Rüstung des Helden. Bei DOOM war auch der gewöhnliche Zombie stets eine große Gefahr für die Heldentruppe. Bei Descent kann man gewöhnliche Monster nach dem Auffinden des ersten Silberschatzes gleich in der Spielepackung lassen. Die Schatzkarten sind insgesamt zu heterogen und stellenweise stark geraten. Zwar liest man im Internet auch die Meinung, dass Descent mit den Grundregeln für die Helden auch zu schwer ist, allerdings scheint der Großteil die Meinung zu teilen, dass es ingesamt zu einfach wirkt. Ich würde es wie folgt festhalten: Zu Beginn ist das Spiel spannend, aber schwer. Spätestens ab dem ersten Silberschatz ist die Spannung nahezu raus, da die Helden viel zu stark sind. Das hat meiner Ansicht nach auch nichts mit der Spielweise des Overlords zu tun (Meinung: Gute Overlords rammen die Helden trotzdem in Grund und Boden!), sondern mit einem Missverhätlnis zwischen Monsterstärken (gewöhnlicher Monster) und der anwachsenden Heldenstärke. Wir haben in unserer Spielegruppe etwaige Hausregeln ausprobiert (nicht jeder Held bekommt den Inhalt der Truhe etc.) ausprobiert - es hat nicht zu einem homogeneren Gesamtbild des Spielverlaufs beigetragen. Oft war es dann für die Helden zu schwer. Ich habe auch vor dem Kauf von Descent in einigen Reviews gelesen, dass die Balance nicht gerade gut war, dass man aber mittels von Hausregeln diesem Problem Herr werden könnte. Nach dem weniger als durchwachsend spannend durchgespielten Szenarienhandbuch des Grundspiels lautet die Erkenntnis: Die Balance ist miserabel und wackliger als ein 10 Meter hoher JENGA-Turm auf einem Reiskorn. Das ist besonders frustrierend, weil man immer wieder das gewaltige Potential des Spiels erkennt und es förmlich aufsaugen möchte. Das Spiel belohnt diese Vorfreude jedoch nicht. Ein letztes Wort zum Schwierigkeitsgrad: In der Tat war die Balance vom DOOM-Brettspiel auch nicht gerade berauschend und möglicherweise war es zu schwer für die Marines, erfolgreich zu sein. Einerseits kompensiert das Kampagnenspiel diese potentielle Schwäche, andererseits halfen die offiziellen Schwierigkeitsgrade, die per Addon nachgeliefert wurden, rasch für das Grundspiel und sorgen je nach dem Erfahrungsstand der Marines für ein spannend (fordernd-schweres) Spielgefühl. In Descent habe ich bisher keine Balanceregel finden können, die im Grundspiel ein durchweg spannendes Spiel garantiert. Kampane/Story: Ein großer Wehrmutstropen: Descent verfügt nicht über eine durchgehende Kampagnenspielregel. Jeder Level wird seperat mit neuen Helden und neuer Ausstattung gespielt. Bei DOOM gab es eine solche Kampagnenregel noch. Für das Abschießen einzelner Monster bekam man Punkte und durfte sich dafür neue Ausrüstung kaufen. Sehr motivierend! Erst das Addon "Wege zum Ruhm" führt eine Kampagnenregel ein, das hier aber nicht Grundlage sein soll. FAZIT: Das aussagekräftigste Fazit lässt sich wohl wie folgt fällen: Meine Spielrunde lehnt Descent mittlerweile (als Grundspiel) ab und auch die ersten Addons konnte ich bisher nicht testen. Die Quests im Grundspiel waren einerseits recht uninspiriert und langweilig (symmetrisch) gestaltet und die wackelige Balance tat ihr übrigens, um den Spielspaß nicht aufrechterhalten zu können. Das ist besonders deswegen ärgerlich, weil Descent vor tollen Ideen nur so strotz und in Sachen Vielfalt bzgl. der Ausrüstungsgegenstände, der Fallenkarten (der Affenfluch ist grandios!) und längerwährenden Effekte (Gift, Betäubung) jeglichen Dungeoncrawler aussticht. DOOM kann diesbezüglich tatsächlich von Haus aus nicht mithalten. Aber was nützt es, wenn die Spannung nicht über die 4 - 5 Stunden anhalten kann, wenn Helden mit goldgeschliffenen Äxten Skelette, Tiermenschen und Naga beim Vorbeigehen in ihre Einzelteile klopfen und der Overlord wieder weniger aktiver Mitspieler, sondern Moderator wie damals (HeroQuest) wird. Ein Dungeoncrawler muss zu jeder Zeit die Überraschung bieten können, dass das Betreten des nächsten Raumes wohlüberlegt sein sollte und jeder Schritt der letzte der wackeren Truppe bedeuten kann. Dieses Gefühl transportiert Descent schlichtweg nicht über seinen vollen Umfang. Descent ist zusammengefasst für mich ein Spiel enttäuschter Erwartungen. Jegliche Euphorie wurde auf meiner Seite erschlagen. Man wird das Gefühl nicht los, dass Kevin Wilson alle seine Ideen in Descent unterbringen wollte. DOOM bietet zwar samt Addon nur weniger an Mechanismen, dafür greifen diese wunderbar ineinander und sorgen für eine spannendes Survival-Unternehmen bis zum Schluss. Descent ertrinkt förmlich in seiner Vielzahl an Zusatzregeln und Mechanismen. Alles klingt umwerfend - auf dem Brett ist das Grundspiel nur halbwegs aufregend. Sollte man Descent trotz der Mängel kaufen? So paradox es klingen mag: Ja. Denn Descent hat schieres Potential und dürfte mit viel Sorgfalt und Hausregelbastelei vielleicht schon im Grundspiel ein toller Dungeoncrawler werden. Liebäugelt man nur mit dem Kauf des Grundspiels möchte ich trotzdem davor warnen: Man sollte nicht zu viel erwarten und mit den angesprochenen Mängeln leben können. Besitzt man die Frustrationstoleranz, mehrere Partien über 5 Stunden auszufechten, um danach festzustellen, dass auch diese vielversprechende Hausregel ad acta legen kann, macht man mit dem Kauf nichts verkehrt. Ein vollendetes HeroQuest, wie es manche Rezensenten hier beschrieben, ist Descent in seiner Grundspielfassung ganz sicher nicht. Dafür fehlt es an der Kampagne, der Balance und an wirklich spannenden und überraschendes Quests. Descent ist in erster Linie ein Kampfspiel. Während das bei DOOM durch das SciFi-Setting auch hervorragend ins Spielgefühl passt, sollte doch ein Fantasycrawler mehr zum Entdecken und Erforschen einladen, als es Descent tut. Wer Descent kauft, der sollte jedoch meiner Ansicht nach demzufolge gleich "Wege zum Ruhm" mitkaufen. Erst dann bekommt man wohl das Descent, was man sich vom Anfang erhofft. Das Grundspiel allein gleicht, um mal einen Bezug zur Computerspielbranche herzustellen, einer Alphaversion: Vorfreude erweckend und Hoffnung schürend, aber unfertig und unausgereift. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
44 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
HeroQuest für Fortgeschrittene,
Von
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Heidelberger Spieleverlag HEI0VA11 - Descent: Reisen ins Dunkle, deutsche Ausgabe (Spielzeug)
DESCENT ist ein Brettspiel auf Rollenspielbasis. Ein Spieler übernimmt das "Böse" (den Overlord) und 2-5 Spieler das "Gute" (die Helden). In welche Rolle der Spieler schlüpfen möchte, kann er sich aus 20 Charakteren aussuchen. Zur Wahl stehen Magier,Fernkämpfer, Krieger und Mischformen. Da einige Charaktere sehr stark sind, hat es sich empfohlen die Charaktere zufällig zu ziehen - sonst ist das Spiel anfangs recht fade.Die Charaktere bekommen dann noch jeweils 3 Startfähigkeiten und können sich mit etwas Gold ein wenig Ausrüstung kaufen, bevor sie vom Overlord die erste Aufgabe erhalten. Sodann finden Sie sich in einem Gewölbe wieder, welches durch wie Puzzleteile geformte Teile variabel aufgebaut werden kann. Diese Räume werden mit Türen,Schätzen, den Heldenfiguren (aus Plastik) und Monstern (ebenfalls aus Plastik) belebt und los geht es. Die Helden müssen nun festlegen in welcher Reihenfolge sie starten möchten (kann jede Runde verändert werden) und benennen welche Art Zug sie machen möchten: nur bewegen, nur kämpfen, bewegen und kämpfen etc. richtiges taktieren und ein zügiges Vorankommen sind hier der Schlüssel zum Erfolg. Nachdem die Spieler ihren Zug gemacht haben, ist der Overlord an der Reihe. Dieser zieht jede Runde 2 Karten, welche ihm neue Möglichkeiten geben, den Spielern das Leben schwer zu machen oder es ihnen zu nehmen *G* u.a. kann er neue Monster aufstellen, Fallen zünden und andere Gehässigkeiten. Allerdings kann er dies nicht unbegrenzt tun, denn er muss dafür mit Punkten des Bösen bezahlen, welche er im Laufe des Spieles erhält - je gemeiner die Aktion, umso teurer wird es für ihn. Auch die Helden bekommen Punkte - Schicksalspunkte. Jeder Charakter hat von Beginn an einen gewissen Wert, zahlt man diesen Wert an Schicksalspunkten so kann man einen verstorbenen Charakter wieder zum Leben erwecken. Sind alle Helden gestorben und die Spieler haben nicht mehr genügend Punkte , um zumindest einen Charakter wieder ins Leben zu rufen, so ist das Spiel verloren. Descent hat eine üppige Ausstattung (viele Karten,Plättchen, illustrierte Charakterblätter und detailgetreue Plastikfiguren)und bleibt durch die vielen Szenarien und variabel gestalteten Räume immer wieder, auch für erfahrene Spieler, motivierend. Wenn die Charaktere zufällig ausgewählt werden (max. aus 2 zufällig gezogenen Charakteren wählen) bleibt der Schwierigkeitsgrad i.d.R. anspruchsvoll. Hatten wir in dieser Aufstellung verloren, waren wir umso motivierter es beim nächsten Mal zu schaffen. Die Heldenzahl (nicht Spieler!) sollte bei 4 liegen, damit das Chancenverhältnis fair bleibt.Die Spieldauer liegt bei ca. 4 Stunden. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Viel besser als Hero Quest!,
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Heidelberger Spieleverlag HEI0VA11 - Descent: Reisen ins Dunkle, deutsche Ausgabe (Spielzeug)
Hero Quest war mein Einstieg in die Welt der "anspruchsvollen" Brettspiele. In meiner Kindheit haben wir alle Dungeons mehrfach durchgespielt und einen Heidenspaß gehabt. Descent jedoch (und v.a. mit dem Addon "Wege zu Ruhm") toppt Heroquest bei Weitem:-die Figuren sind detaillierter und es gibt sowohl viel mehr Helden, als auch viel mehr Monster (auch richtig grosse!) -das Spielfeld ist modular (vergleichbar mit sehr grossen Puzzlestücken), somit sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, was das Leveldesign angeht -es gibt zig verschiedene Fertigkeiten, so dass die Helden nie langeweilig werden -der Overlord aka Dungeonmaster hat (v.a. mit den zahlreichen Addons) unmengen an Karten, die seine Monster aufpimpen oder es ihm erlauben die Helden in diverse Fallen stolppern zu lassen, was das Spielgeschenen für beide Seiten permanent spannend hält -das Spiel dauert erheblich länger, als Hero Quest, so dass man länger Spaß an einer Runde hat und das Wichtigste: es hat viel umfangreichere und umfassendere Regeln, so dass dadurch für beide Seiten (Helden und Overlord) viel mehr Optionen und taktische möglichkeiten als in Hero Quest zur Verfügung stehen. Ich würde sagen: Hero Quest = einfacher schneller Dungeoncrawler für Kinder und / oder Einsteiger Descent = anspruchsvoller (v.a. mit dem Addon "Wege zum Ruhm") Dungeoncrawler mit sehr umfangreichem taktischen Tiefgang, ausgefeilten Regeln und unendlich vielen Möglichkeiten eigene Dungeons zu kreieren, der so süchtig macht, wie man es ansonsten nur über Heroin hört Ich habe schon viele sehr gute Spiele (Battletech, Tides of Iron, Magic, Hero Quest u.v.m) gespielt aber Descent ist das mit Abstand beste Spiel, was ich je gespielt habe, erst recht mit dem Addon "Wege zum Ruhm", was eine Kampagne ermöglicht und das Spiel noch ausbalancierter und abwechselungsreicher macht! Nachtrag 17.08.2011: Es ist kaum zu glauben aber das Spiel Earth Reborn hat Descent für mich als bestes Spiel aller Zeiten abgelöst und auf Platz 2 verwiesen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Tolles Brettspiel mit Macken...,
Von Jogu (Schleswig-Holstein) - Alle meine Rezensionen ansehen
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen = Pädagogisch wertvoll:2.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Heidelberger Spieleverlag HEI0VA11 - Descent: Reisen ins Dunkle, deutsche Ausgabe (Spielzeug)
Da hier sehr viel zu dem Spiel bereits ausführlich beschrieben ist, versuche ich meinen Eindruck aus anderer Perspektive hier weiterzugeben.Zunächst: es stimmt, ich habe - glaube ich - nie ein hochwertigeres Brettspielmaterial in den Händen gehabt. Vor allen Dingen bei den Karten und diversen Chips ist die Qualität buchstäblich fühlbar. Nichts verknickt, keine abgestoßenen Ecken und so bald wird auch nichts "abgegriffen" aussehen. Wir haben die - leider - komplett unbemalten Figuren in einer ein ganzes Wochenende dauernden Aktion handbemalt. Damit sieht das alles natürlich noch besser aus und für mich persönlich erhöht sich damit auch der Spielspaß. Wir spielen normalerweise zu Dritt: 2 Erwachsene und ein Jugendlicher bzw. beinahe Jugendlicher. Descent macht definitv Spaß. Ein großer Minuspunkt ist für mich der fehlende Kampagnenmodus. Das demotiviert die Helden, die sich tapfer (und durchaus sehr gefordert, oftmals ist etwas Nachsicht des Overlords nötig) durch einen Dungeon gekämpft haben. Weiter sind die Regeln unglaublich vielfältig bzw. sehr viele eben. Durch diverse Karten, Boni (Ausrüstungsgegenständen) müssen die Helden sich auch sehr viel merken bzw. parat haben, wenn es an ihren nächsten Zug geht um alle (Treffer)Punkte richtig zu kummulieren und Boni und Mali zu verteilen. Das ist eher negativ, denn es hemmt den Spielfluß doch sehr, wenn man Descent nicht allzu häufig spielt. Weiter finde ich die Überlänge einer einzelnen Runde etwas störend. Als Familie möchten wir durchaus auch noch etwas anderes machen, als Descent zu spielen an einem Tag / Abend. 4 Stunden - das absolute Minimum bei uns. 6 sind eher realistisch, teilweise auch mehr. Dann muss jede Partie auf mindestens 2 Tage oder Abende verteilt werden. Weniger an Regeln, Boni / Mali und Umständen die es zu beachten gilt, wären vielleicht mehr gewesen. Für alle "Rollenspieler" jedoch auf jeden Fall eine Kaufempfehlung, denn es gibt in diesem Genre angesiedelt m.W. kein besseres und schöner verarbeitetes Brettspiel. Ich empfehle außerdem, sich im www nach einigen alternativen Regeln umzuschauen, die das Spiel spielbarer (weil fairer für die Helden) gestalten und auch die Handhbaung vereinfachen. Zudem - die Spieler sollten die Freiheit besitzen, vielleicht ein oder zwei eigene Regeln einzubauen (und im Zweifel entscheidet der Overlord HAHA! ;-) ). Viel Spaß. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Immer wieder neuer Dungeon-Spielespaß für 2-5 Helden und Schurken,
Von
= Haltbarkeit:3.0 von 5 Sternen = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Heidelberger Spieleverlag HEI0VA11 - Descent: Reisen ins Dunkle, deutsche Ausgabe (Spielzeug)
Schon beim Auspacken von Descent: Reisen ins Dunkle (deutsche Ausgabe) wird der Spielespass durch sehr viele verschiedene Monsterfiguren (60), 20 verschiedene Helden, diverse Schatz- und Fertigkeitenkarten (180) und zahlreiche Marker (unzählige ;-)) geweckt. Die Detailtreue der Monsterfiguren ist besonders schön.Die Lektüre der Spielanleitung war nicht allzu kompliziert und nach ca. 1 Stunde konnten wir das Spiel beginnen. Die 9 vorgegebenen Quest sind sehr interessant und super spielbar, aber die besonders interessante Komponente an Descent ist, dass sich der Overlord selber spannende und unendlich viele Questen ausdenken kann, da selbst für riesige Dungeons genügend Spielmaterial vorhanden ist. Spielzeit ist etwa 3-5 Stunden. Ein wenig schwierig ist, die Ballance zwischen Stärke der Helden und Anzahl/ Sätrke der Monster zu finden. Im ersten Spiel haben die beiden Helden die Gegner ohne jegliche Chance einer Gegenwehr abgemetzelt, aber durch ein paar optionale Regeln hatten wir dieses Problem beim zweiten Spielen behoben. Spaßfaktor 5 Sterne: Descent wird nie langweilig, wegen 20 verschiedenen Helden und unendlich vielen möglichen Szenarien. Pädagogisch Wertvoll 4 Sterne: Strategie und Teamplay sind nötig, um den gefährlichen Gegnern zu trotzen. Haltbarkeit 3 Sterne: leider nur mittel, da schon bei der Lieferung zwei der Untiere zerbrochen waren und ein sehr filigraner Bogenschütze seinen Bogen verloren hat. Aber mit Sekundenkleber sind die Bruchstellen nun quasi nicht mehr sichtbar. Insgesamt 5 Sterne: abgesehen von der leichten Brüchigkeit der teilweise filigranen Figuren ein supertolles Spiel! Wir fiebern täglich auf den nächsten Descent-Abend hin! Absolut das Geld wert! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Umfangreiche Alternative zum Pen&Paper-Rollenspiel,
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Heidelberger Spieleverlag HEI0VA11 - Descent: Reisen ins Dunkle, deutsche Ausgabe (Spielzeug)
Wenn man Descent auspackt und den Leuten die Spielkomponenten zeigt, werden selbst Spielemuffel schnell in den Bann dieses Titels gezogen, ist schon bald die erste Tür geöffnet, der erste Kampf bestritten. Für Fantasy-Fans ist Descent daher eine echte Offenbarung und eine schöne Alternative zum klassischen Pen & Paper-Rollenspiel. Die größte und absolut nicht zu verachtende Schwachstelle des Spiels ist jedoch die enorme Spieldauer, bei der man locker vier Stunden oder mehr veranschlagen muss und bei der das Ende einer Runde sich leider ein wenig dahin zieht. Aber bis zu diesem Punkt hat man wirklich eine Menge Spaß gehabt bei einem taktisch fordernden Dungeon Crawling Game. Wem lange Partien nicht ausmachen, dem sei Descent mit der Höchstwertung wärmstens empfohlen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Einfach ein Hit!,
Von
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Heidelberger Spieleverlag HEI0VA11 - Descent: Reisen ins Dunkle, deutsche Ausgabe (Spielzeug)
Das ist einfach das beste Brettspiel was ich jemals spielte.Ich hab zuvor mit Freunden 'Hero Quest' gespielt - war Anfangs auch begeistert. Allerdings mit der Zeit war es mir einfach zu einfach... Nachdem wir mit 'Hero Quest' nun durch sind spielen wir Descent. Es ist aufwendiger, schwieriger und um etliches besser - einfach nur genial. Zu meiner Bewertung: Spaßfaktor: 5 Sterne - da es mir einfach nur Spaß macht und ich es jeden Tag spielen könnte. Pädagogisch wertvoll: 4 Sterne - Da man die Quest's nur im Team bestehen kann, fördert man hier definitiv Teamwork. Haltbarkeit: 4 Sterne - ein Stern abzug, da ich schon einen Teil kleben musste. Das Spielbrett sieht vernüftig aus - die Haltbarkeit davon kann ich leider nicht beurteilen - da wir dieses in 3D nachgebaut haben - wirkt einfach besser... Insgesamt: 5 Sterne - da es einfach das beste Brettspiel ist, was ich bis jetzt gespielt habe. vlg Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Meister, Meister ...,
Von Johnny PlayGround "Brot und Spiele" (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Heidelberger Spieleverlag HEI0VA11 - Descent: Reisen ins Dunkle, deutsche Ausgabe (Spielzeug)
Descent ist ein sehr schönes Fantasybrettspiel, daß eine Unmenge an sauber verarbeiteten und liebevoll gestalteten Material mitliefert.Der Meister: Ein Spieler übernimmt die Rolle des Meisters, der versucht den Helden das Leben so schwer wie möglich zu machen. Anhand von Drohmarkern (welche pro Runde abhängig von der Anzahl der Helden gezogen werden) spielt der Meister neue Monster, Fallen etc. von seinen Handkarten (welche ebenfalls pro Runde gezogen werden). Sobald ein Held ausgeschaltet wird, verliert das Team Siegpunkte. Hat das Team 0 oder weniger Siegpunkte gewinnt der Meister das Spiel. Die Helden: Es gibt eine schöne Auswahl an verschiedenen Helden aus welcher jeder Mitspieler einen wählen darf bzw. einen zieht. Die Helden beginnen das Spiel in der Stadt wo von ihrem Startkapital etwas Ausrüstung kaufen können, danach geht es zum Erkunden hinab ins Verlies. Die Helden gewinnen das Spiel indem Sie das Ziel der jeweiligen Quest lösen. Die Questen: In der Box befindet sich ein Questbuch mit sehr schönen Questen. Hat man diese durchgespielt (das dauert schon ein paar sehr lange Spielabende) so kann man sich im Internet neue Questen besorgen bzw. man erfindet einfach selbst welche. Inhalt der Box: Es befindet sich reichlich Spielmaterial in der Box wie die schön detailierten aber leider nicht bemalten Heldenfiguren, sowie zahlreiche schön detailierte Monsterfiguren (leider auch nicht bemalt). Ausserdem gibt es für jede Heldenklasse (Zauber-, Fern- und Nahkampf) gut durchdachte Fertigkeitenkarten sowie Gold-, Silber- und Bronzeschätze mit noch besseren Ausrüstungsgegenständen. Spaßfaktor: 4 - Diese Spiel macht insbesondere für die Helden sehr viel Spaß, für den Meister ist der Sieg allerdings immer ziemlich schwierig. Pädagogisch wertvoll: 3 - Taktieren, Absprache und Zusammenarbeit sind hier sehr wichtig. Haltbarkeit: 4 - Sehr robustes und schönes Material Insgesamt: 4 - Ein Spiel das durchaus eine längere Zeit begeistern kann. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Zu leicht? Von wegen...,
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Heidelberger Spieleverlag HEI0VA11 - Descent: Reisen ins Dunkle, deutsche Ausgabe (Spielzeug)
Nachdem ich mir nun seit kurzem dieses tolle Spiel zugelegt habe, muss ich hier eine Rezension verfassen. Zum Inhalt ist schon genug gesagt worden. Dieses Spiel strotzt vor Miniaturen und Zubehör. Das wäre der erste Kaufgrund. Es gibt zahlreiche Erweiterungen ---> nächster Kaufgrund. Die Spiellänge ist gigantisch und garantiert lang anhaltenden Spielspass ( ist nicht unbedingt NUR ein Vorteil, manchen geht es einfach zu lang). Zum wohl wichtigsten: Der Schwierigkeitsgrad.Viele behaupten es sei zu leicht. Unter der Annahme der reinen Standard Regeln trifft dies auch zu. Nimmt man aber zwei kleine Änderungen hinzu ( Overlord zieht eine Karte/ Spieler + es gibt nur EINEN Schatz/ Truhe) sollte man den Spielern mehr Questmarker geben und ihnen auch noch diverse andere VErgünstigungen zulasse ( Heiltränke sollten 4 Punkte heilen etc.) Grund : In meiner letzten und ERSTEN Runde als Overlord habe ich durchweg die Spieler auf Trab gehalten und zwar mit max. 10 Questmarker. Das ist nicht viel. Gegen Ende habe ich sogar alle Spawncards abgeworfen um die Spiellänge zu verkürzen UND die Spieler nicht dem Erdboden gleich zu machen. Dies geschah nicht etwa schon zu Anfang. Zunächst lief alles gut für die Pc`s. Jedoch habe ich meine Monster intelligent gespielt und so jeden Charakter mind. 1 mal umgebracht sowie mein Deck drei mal neu mischen lassen ( sind - 9 Questmarker!!). Nachdem ich noch einige der anderen Abenteuer analysiert habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, daß Descent einen sehr beachtlichen Schwierigkeitsgrad besitzt und ich der Meinung bin, daß man als Overlord mithilfe von kleinen extra Regeln ( die nur fair sind!) vorsichtig sein muss, mit den Machtwerkzeugen die man in den Händen hält. Im Grunde muss der Overlord nur seinen Kopf benutzen und die Regeln kennen. Dann wird nahezu jedes Abenteuer zur Zitterpartie ( oh, meine Spieler haben geflucht *gg*) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Heidelberger Spieleverlag HEI0VA11 - Descent: Reisen ins Dunkle, deutsche Ausgabe von Heidelberger Spieleverlag
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