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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen The Decemberists gehen neue Wege - und dürfen auch mal ausrutschen
Nachdem "Picaresque" das wohl schönste Indiependent Album der letzten Jahre war und auch noch heute ohne Probleme begeistert, muss "The Crane Wife" nun also die schwere Aufgabe des Albums nach DEM Album meistern...

The Decemberists jedoch bedeuten Vertrauen, Konstanz, Gefühl und Ruhe.

Eingehüllt in wunderbare Melodien, in zarte...
Veröffentlicht am 11. Februar 2007 von Maryell

versus
4 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unter Niveau
Leider unter ihrem Niveau sind die Decemberists mit diesem Album geblieben. Zwar haben sie alle Zutaten behalten, die einzelnen Titel sind aber schwächer als auf ihrem großartigen Vorgänger. Es fehlt der zündende Funke, der leider nicht überspringen will. Teilweise etwas kommerzieller produziert bedeutet dies aber auch das ihr wunderbarer...
Veröffentlicht am 3. November 2006 von G. Hautz


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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen The Decemberists gehen neue Wege - und dürfen auch mal ausrutschen, 11. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: The Crane Wife (Audio CD)
Nachdem "Picaresque" das wohl schönste Indiependent Album der letzten Jahre war und auch noch heute ohne Probleme begeistert, muss "The Crane Wife" nun also die schwere Aufgabe des Albums nach DEM Album meistern...

The Decemberists jedoch bedeuten Vertrauen, Konstanz, Gefühl und Ruhe.

Eingehüllt in wunderbare Melodien, in zarte Gitarren und folkige Mund- und Ziehharmonika kommen oft Erinnerungen an frühere Decemberists-Meisterwerke auf. Colin Meloy, seines Zeichens Sänger und Mastermind der aus Amerika stammenden Band erzählt im Songepos "The Crane Wife", das über drei Teile hinweg mitreißt ("The Crane Wife 3" und "The Crane Wife 1 & 2") ein japanisches Märchen, das folgendermaßen mit einer undurchsichtigen Moral aufwartet:

Ein armer Bauer rettet einen verwundeten Kranich. Dieser taucht kurze Zeit später (wie der Leser später herausfindet) in Gestalt einer Frau vor seiner Tür auf.

Die beiden leben ab jetzt zusammen, und durch feine Webkünste der Frau entfliehen sie der Armut. Doch ein Versprechen, das der Mann der Frau am Anfang geben muss und besagt, dass der Mann die Frau beim Weben nie beobachten darf, wird dem Paar und gleichzeitig dem Glück des armen Mannes zum Verhängnis: Die gewebte Seide der Frau verkauft sich sehr gut. Der Mann schleicht sich, gepackt von Neugier, in die Kammer der Frau...

Und sieht einen Kranich, der sich Federn ausreißt um diese als Stoff für die Seide zu verwenden.

Wieder einmal schafft es Colin Meloy den Hörer nicht nur mit einer perfekten Instrumentierung zu begeistern, nein er erzählt zum Anderen der Zeit entrückte Geschichten.

So auch in "The Island, Come And See, The Landlord's Daughter, You'll Not Feel The Drowning", dem absoluten Highlight der CD:

Ein Mord verschreckt den erzählenden Sänger genau wie den Käufer dieses kleinen Kunstwerks. Wieder dauert der Song fast eine Viertelstunde, wieder begeistert die BAnd mit feinstem Progressive Rock.

Außerdem wunderbar:

Das Duett "Yankee Bayonet" mit Laura Veirs, der "Summersong" mit einem Grundgefühl des Sommers, das sich über das ganze Lied hält und auch die etwas holprige Singleauskopplung "O Valencia", die nach mehrmaligem Hören aber leider ihre Mystik und Genialität verliert.

Am Ende lässt sich sagen:

Kaufbefehl für alle Fans und absoluter Tipp für alle, die die beste Band Amerikas in ihrer wunderbarsten Schaffenszeit erleben wollen!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Da wo sich Musik und Poesie die Hand geben, 2. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Crane Wife (Audio CD)
Während man gerade noch die wunderbaren Momente der "Picaresque", diesem Sammelwerk von Ohrwürmern, Balladen in klassicher Singer-Sogwriter Manier im Ohr hat, werfen die Jungs aus den Staaten uns Hörern ein neues Album hinterher, als wäre es die einfachste Nebensache der Welt.

Nein, die Crane Wife" ist kein einfaches Werk. Es kostet Mühe, sich gerade unter dem Eindruck der Vörgangerplatte sich durchzukämpfen. Die spielerische Schönheit von "16 Military Wives" und anderen wird der Hörer zunächst vermissen.

Nach dem relativ eingängigen Opener folgt das Stück "The Island", welches als Trilogie angelegt ist. "Come and See" fällt vor allem durch ein für die Band sehr ungewöhnlich langes instrumental Intro auf. Es folgt ein kurzes, knackiges stakkato Riff, welches den Refrain eröffnet.

"The Landlord's Daughter" ist ein wilder, vom Keyboard dominierter Song, in dem sich Colin Meloy in ungeahnte Tonleiterhöhen aufschwingt. Den Abschluss bildet das melancholische "You'll Not Feel The Drowning".

Doch die Decemberists wären nicht so eine wunderbare Band, gäbe es da nicht die poetischen, äussert phantasievollen Geschichten, die mehr sind als nur Beiwerk der Musik. So zeigt sich die Trilogie als ein aufeinander aufbauendes Epos, welches die Metapher der Insel zu seinem Thema macht. Musik und Poesie verschmelzen so auf einzigartige Weise.

Nach der Trilogie wird der Decemberists Hörer dann wieder vertrautere Klänge zu hören bekommen. Eine nette Idee findet sich in "Yankee Bayonet", welches als musikalischer Dialog zwischen Meloy und Laura Veirs funktioniert.

Bemerkenswert ist sicherlich noch "Perfect Crime", einem sehr groovigen Stück, das vor allem durch die sehr gezielt eingesetzte Basslinie auffällt.

Fazit nach mehrmaligem Durchhören: Kein leichter Einstieg, gerade für die "Picaresque" Hörer. Doch die Musik wird immer besser. Herausragend sind mal wieder die Verbindung von Musik und Lyrics.

Ich würds wieder kaufen!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einfach umwerfend, 26. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Crane Wife (Audio CD)
Mir gefällt das neue Album erstaunlich gut, da sich auch hier wieder wunderbare Melodien, schräge Textzeilen und tolle Arrangements befinden. Unter anderem befindet sich ein über 12minütiger Track auf dem Album(The Island,Come and See...), der sich in drei Teile gliedern lässt, und jeden einzelnen wert ist. Man verliebt sich sofort in die schönen Melodien, vor allem "O Valencia!" ist ein totsicherer Hit, den ich bestimmt 5mal am Tag höre, und sofort ist man wieder gut gelaunt, versprochen. Weiter Anspieltipps sind "Summersong", "When the War Came", "Yankee Bayonet (I Will Be Home Then)" und das tolle "Crane Wife, Pt. 3". Ein weiteres Highlight des zu Ende gehenden Jahres. Kaufempfehlung!
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5.0 von 5 Sternen Verzaubernde Musik, 24. März 2010
Von 
Daniel Zynda (TaoYuan, Taiwan) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Crane Wife (Audio CD)
Wundert mich immer das man in Besprechungen zum vierten Album der Decemberists zunächst mal liest "Wechsel zum Major Label, oh je, oh je". Ja, und? Ein Jahr nach "Picaresque" wechselte die Band zu Capitol und jeder befürchtete: Jetzt wird alles ganz kommerziell, glatter.

Nun ja, stimmt schon, viele Bands aus dem Indie-Zirkus "glätten" sich beim Sprung zum Major. Aber wir haben es hier mit den Decemberists zu tun, vielleicht die Fairport Convention des 21. Jahrhunderts, und nicht mit irgendeiner Indie Band die 08/15 Rock spielt. Ein Major Label heißt also nicht automatisch = schlecht (mal am Rande, reine Indie-Labels sind eh nur noch so etwas wie eine Legend, irgendwo lugt dann doch immer Universal oder Sony um die Ecke). "The Crane Wife" ist nicht ganz so extravagant wie "Picaresque", jedoch fantastisch auf eine andere Weise. Die Band bleibt ihrem Stil, den sie seit 2002 verfolgen, durchweg treu. Ihrem leicht melancholischen Folk Rock mit Prog Note durchweg treu. Einzigartig, es gibt heute keine Band die ähnlich klingt. Ein Highlight ist natürlich die 12 minütige "The Island" Suite, die von Zitaten des 70er Prog-Rock-Folk nur so wimmelt. Ebenfalls in Prog Gefilde begibt sich "When the war came", ganz starker Song. Dazwischen dann immer wieder was leichteres, so z.b. das Duett mit Laura Veirs "Yankee Bayonet" (bin durch diesen Song erst auf die Singer/Songwriterin aufmerksam geworden). Die Single "O Valencia" ist schön, sonnig, catchy Pop. Später dann das nächste Opus, der Titeltrack "The Crane Wife", wieder über 10 Minuten, wieder gleich von der ersten Sekunde mit diesem Zauber, der der Band eigen ist. Unterm Strich gilt hier das gleiche wie für alle Alben der Band: Es gibt keine schwachen Songs oder Lückenfüller.

Die Decemberists sind eine der ganz wenigen Bands, denen es gelingt, ungewöhnlich zu klingen, außergewöhnlich zu sein, und dabei doch Alben aufnehmen, die gleich nach dem ersten Hören im Ohr bleiben. Mein liebstes Album der Band bleibt "Picaresque", doch in den letzten Wochen ist mein meistgehörtes Werk der Band "The Crane Wife".
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bürgerkriegsdramatik und Hämmernde Hammonds!, 26. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: The Crane Wife (Audio CD)
Es war um die Jahreswende 2005/2006, als die lokalen Radiostationen mir meine allmorgentlichen Autofahrten in das verschneite und eisglatte Mühlviertel mit einem wunderbaren Radioprogramm versüßt hatten. Fixer Dauerbrenner in dieser Morning Show war der Indie-Folk-Song 'THE SPORTING LIFE' von The Decemberists, der zwar für viel Wärme rund um den Brustkorb gesorgt hat, aber mit dem Prädikat 'nett' abgestempelt wurde und leider viel zu schnell in Vergessenheit geraten ist.
Jetzt, ein gutes Jahr später, ist es bei weitem nicht so kalt und verschneit wie damals, dennoch schaffen es die Decemberists wieder, für den extra Schuß Wärme zu sorgen, diesmal allerdings im Brustkorb, denn ihr aktuelles Werk 'THE CRANE WIFE' lässt die Herzen der geneigten Progressive Fans um Wolkenkratzer höher schlagen.
Das Semi-Konzeptalbum kann dabei als eingängige Sammlung verschiedener Folk-Songs angesehen werden, die alle um zwei herausragende Säulen angeordnet sind. Zum einen wäre da die titelgebende Kranichfrau, die musikalische Fassung der japanischen Froschkönigvariante, die mit ihren drei Teilen Rahmen und Klimax zugleich bilden, zum anderen das traumhafte 'THE ISLAND'.
Und gerade dieses Stück klingt, als wär es vor 35 Jahren von einem gewissen Ian Anderson geschrieben worden, und hätte leider seinen Platz auf Jethro Tulls 'THICK AS A BRICK' vergessen. Die beeindruckenden Tempiwechsel, das Zwischenspiel der von der Akustikgitarre getragenen Stücke und stark Hammond-lastigen Parts bringen Tull-Fans zum Weinen ... vor Freude! Gerade die Orgelparts verleiten zu ungläubigen Blicken ins Booklet, die überall nach John Evans suchen, um Jenny Conlee zu finden, die nach eigenen Aussagen großer Jethro Tull Fan sein soll. Man hörts!
Doch auch abseits dieser offensichtlichen Parallelen findet sich noch genug Eigenständigkeit und Sporting Life, um auf kompletter Linie zu überzeugen. 'WHEN THE WAR CAME' (schwer rockend), 'PERFECT CRIME' und 'SONS AND DAUGHTERS' sollen hier genannt sein, aber auch das 'YANKEE BAYONET' mit dem traumhaften Duett passt wunderbar zum bekannten Stil der Amerikaner, die mit dieser CD wohl ihre bislang beste abgeliefert haben. Mehr davon, liebe Dezemberer, mehr davon!
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5.0 von 5 Sternen Einzigartig, 29. November 2008
Rezension bezieht sich auf: The Crane Wife (Audio CD)
Bei diesem Album, ist es wie bei jedem Decemberists Album vorher, fast alle Lieder sind genial arrangiert und erzählen ihre eigenen Geschichten, eine Eigenschaft die heute nur noch wenige Künstler für sich beanspruchen können. Wie auf jeden Decemberists Album finden sich aber auch einige "Fremdkörper" will ich mal sagen, in diesem Fall "When the War came" das mit seinen kreischenden Orgeln und düsterem Text so gar nicht zum Rest passen will, aber auch hier kann man den Decemberists nicht vorwerfen das sie nicht wie stehts perfekt Gefühle/Stimmungen transportieren können, nur in diesem Fall halt eher Wut/Verzweiflung, sowie halt "Summersong", "Crane Wife Pt. 1,2,3" und "Yankee Bajonett" eher eine wohlig warme Melancholie verbreiten. Am Ende wird man dann doch noch einmal aufgerichtet mit dem wunderbar beschwingten und Hoffnung spendenden "Sons and Daughters" das sogar dreistimmig daherkommt.
Bleibt zu sagen das es das perfekte Album wohl nicht gibt, aber die Decemberists jedesmal verdammt nah herankommen und von deren Kreativität sich die Mainstream Sparte ruhig eine Scheibe abschneiden könnte, aber vielleicht macht das ja gerade den Reiz aus, das man sich beim Hören immer fühlt als hätte man hier einen versunkenen Schatz der Musikindustrie geborgen.
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4.0 von 5 Sternen Gutes Album - aber nicht ihr Bestes!, 29. September 2011
Rezension bezieht sich auf: The Crane Wife (Audio CD)
Das vierte Album der Decemberists, "The Crane Wife", orientiert sich stilistisch im Großen und Ganzen an seinen Vorgängern: Weitgehend akustischer Folk-Rock mit der richtigen Prise E-Gitarre und/oder Hammond-Orgel, dazu melancholische bis beschwingte Melodien und poetische, oft mit historischem Stoff aufgeladene Texte, vorgetragen von der markanten Jungen-Stimme Colin Meloys, des Songwriters und kreativen Kopfes dieser tollen Band von der amerikanischen Westküste. Der Sound der Band klingt dabei allerdings so gar nicht amerikanisch, ihr Folk mutet eher britisch an, und der Einsatz von Harmonium und Glockenspiel entführt den Hörer so manches Mal auch aufs europäische Festland, sei es an die Seine in Paris oder an den Amsterdamer Hafen. Insofern liefert "The Crane Wife" also das, wofür Fans die Band seit ihrem Debüt "Castaways and Cutouts" lieben. Auf "The Crane Wife" kommt zu dem ein aus meiner Sicht neues Niveau in Sachen Produktionstechnik hinzu, der den Sound deutlich druckvoller erklingen lässt als auf den Vorgängern. Davon profitieren hier vor allem die rockigeren Stücke, die aus meiner Sicht im Vergleich zu "früher" sowohl qualitativ als auch quantitativ Boden gegenüber den langsameren, melancholischen Folk-Stücken gut gemacht haben. Besonders hervorzuheben sind für mich die Titeltracks (Vol. 1 bis 3), die das Album quasi einrahmen, eine ebenso verzückend schöne wie skurile japanische Sage aufgreifen und musikalisch als facettenreiche kleine Folk-Opern daherkommen. Diese Form etwas größer angelegter Songs beherrschen die Decemberists wirklich gut, was sie mit der dreigeteilten Nummer "The Island" unter Beweis stellen: Der erste Teil, "Come and See" kommt schwungvoll und spannungsreich daher, auf "The Landlord's Daughter" wird's hochdramatisch und brutal, sowohl musikalisch als auch textlich, und "You'll not Feel the Drowning" ist der düstere Abgesang. Zieht man nun noch das ebenfalls düstere "When the War Came", den beschwingten "Summersong" sowie die Abschlusshymne "Sons and Daughters" hinzu, sind auch die Highlights der Scheibe schon benannt. Und deshlab gibt es von mir auch nur 4 Sterne für diese schöne Scheibe, denn gerade in der Mitte gibt es, anders als bei den perfekten Vorgängern "Castaways and Cutouts" und "Picaresque", einiges an Füllmaterial; Songs, die es qualitativ auf besagte Alben wohl nicht geschafft hätten. Hierzu zähle ich vor allem das eintönige "Perfect Crime" und die laffe Folk-Nummer "Shankill Butchers". Sieht man jedoch von diesen kleineren songschreiberischen Schwächen ab, hat man ein sehr hörenswertes Album im gewohnten Decemberists-Stil vor sich - also auf jeden Fall eine lohnenswerte Anschaffung für die CD-Sammlung jedes Folk- und Rockfreundes.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wiedererkennbar, ohne widerzukäuen, 3. Mai 2007
Von 
dreamjastie (Dresden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Crane Wife (Audio CD)
The Decemberists schaffen mit "Crane Wife", das den Titel thematisch gleich in drei Songs verhandelt, den Spagat, wiedererkennbar zu sein und doch nicht widerzukäuen. Und so ist am augenfälligsten, dass die vorgebliche jugendliche Flapsigkeit des Vorgängers abhanden gekommen ist und einer gewissen Schwermütigkeit gewichen ist, die ja auch mit dem Ruf von Schwänen und Kranichen in Verbindung gebracht wird. Auffällig ist, wie häufig Krieg und Gewalt sowie das Wasser thematisiert werden. Musikalisch gibt man sich gewohnt abwechslungsreich und mit vielen akkustischen Instrumenten (Bouzouki, Glockenspiel, Banjo, Hurdy-Gurdy ...), textlich an Werke aus dem 18. oder 19. Jahrhundert erinnernd (was auch die Illustrationen im Booklet unterstützen), etwa wenn es um den Wechselgesang in YANKEE BAYONET geht oder um die Art, ein Thema aufzugreifen und eine Geschichte zu erzählen. Insofern ist das Theatralische des Vorgänger-Albums subtiler geworden.

Dass das Album von Death Cab For Cutie-Mitstreiter Christopher Walla produziert wurde, tut der Platte übrigens gut. Schöner Folkrock für Heute.
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4 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unter Niveau, 3. November 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Crane Wife (Audio CD)
Leider unter ihrem Niveau sind die Decemberists mit diesem Album geblieben. Zwar haben sie alle Zutaten behalten, die einzelnen Titel sind aber schwächer als auf ihrem großartigen Vorgänger. Es fehlt der zündende Funke, der leider nicht überspringen will. Teilweise etwas kommerzieller produziert bedeutet dies aber auch das ihr wunderbarer Indie-Country-Folk-Pop etwas glatter wird.Nach wie vor weit von der gängigen radiotauglichen Schiene entfernt werden sie leider kaum neue Freunde gewinnen, die sich abseits der Hitparade und Radiodauerberieselung ihre Musik suchen. DAzu haben sie sich die Messlatte mit ihrem Vorgänger zu hoch gelegt. Zum richtigen Kennenlernen der Band würde ich "Picaresque" wärmstens empfehlen.
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The Crane Wife [Vinyl LP]
The Crane Wife [Vinyl LP] von The Decemberists (Vinyl - 2007)
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