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158 von 163 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Super-Zoom, sehr gute Abbildungsleistung , robust, zum fairen Preis
Habe das Nikon AF-S Zoom 70-300 mm 1:4,5 - 5,6 VR zum Kauf meiner Nikon D 90 dazugegönnt.
Vom ersten Foto an hat mich dieses Objektiv überzeugt und nur wenige Schwächen aufgezeigt.

Im Einzelnen

Verarbeitung:

Geliefert wurde es in einem separaten Beutel und Gegenlichtblende. Die Verarbeitung ist anständig, wobei...
Veröffentlicht am 9. Dezember 2010 von norway123

versus
45 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Allround mit typischen Schwächen
+ Bildstabilisator
+ Handlichkeit
+ geringes Gewicht

- Lichtstärke
- Autofocus-Tempo
- Kontrastumfang bei hoher Brennweite (> 200 mm)

-- Abbildungsqualität im hohen Telebereich

Als immer-dabei-Optik für Wanderungen mit Gepäck oder kleinere "Safaris" sicherlich ein nettes Objektiv, das durch den...
Veröffentlicht am 24. Februar 2011 von pascal


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158 von 163 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Super-Zoom, sehr gute Abbildungsleistung , robust, zum fairen Preis, 9. Dezember 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S Zoom-Nikkor 70-300mm 1:4,5-5,6G VR Objektiv (67mm Filtergewinde, bildstabilisiert) (Camera)
Habe das Nikon AF-S Zoom 70-300 mm 1:4,5 - 5,6 VR zum Kauf meiner Nikon D 90 dazugegönnt.
Vom ersten Foto an hat mich dieses Objektiv überzeugt und nur wenige Schwächen aufgezeigt.

Im Einzelnen

Verarbeitung:

Geliefert wurde es in einem separaten Beutel und Gegenlichtblende. Die Verarbeitung ist anständig, wobei große Teile aus Kunststoff gefertigt sind. Dennoch, es wirkt solide, die Haptik stimmt soweit. Das Metallbajonett ist wertig und wird zahllose Wechsel überstehen. Das Objektiv selbst ist recht kompakt (145 mm lang) und ca. 745 Gramm schwer. Ein Stativfuß (Stativaufnahme wie sie bei größeren Objektiven Standart ist) wäre sinnvoll bzw. wünschenswert gewesen, aber o.k. es funktioniert auch ohne ganz gut.

4 Sterne für die recht gute Verarbeitung.

Funktion:

Der Autofokus arbeitet, leise, schnell und zielsicher. Nachjustage ist so gut wie nie notwendig. Der integrierte Bildstabilisator (VR mit zwei Funktionen, "normal" und "active") schafft Verwacklungen nachhaltig auszugleichen, hin und wieder können aber die beweglichen Linsengruppen leicht klappern. Grundsätzlich steigt bei Verwendung diesen Objektives im Freihandbetrieb deutlich die Gefahr von Bewegungsunschärfen, insoweit ist ein Stativ von Vorteil. Nachteilig fällt der beim Zoomen sehr stark herausfahrende Tubus aus Plastik auf, welcher die Baulänge fast verdoppelt. Ein "kürzerer" Zoom-Weg ist für diesen Preis ehrlicherweise jedoch kaum umsetzbar. Die Naheinstellgrenze von gut 150 cm ist gerade noch ok, es ist eben kein Makro-Objektiv. Glücklicherweise dreht sich die Frontlinse beim Fokkussieren nicht mit, was für den Filtereinsatz (67 mm) von Vorteil ist. In der Summe gute 3 Sterne.

Abbildungsleistungen - unter Beachtung des Cropfaktors:

Mit einem Wort: für den Preis fantastisch.

Die Schärfe ist unabhängig der gewählten Blendeneinstellung durchweg gut und nimmt mit Abblenden deutlich zu. Die Schärfe fällt zu den Rändern nur leicht ab. Die Schärfeleistung ist im 70 mm Brennweitenbereich bis in die Ecken exzellent, bei max. Zoom im 300er Bereich fällt sie etwas ab, doch das Zentrum bleibt knackscharf - wirklich eine gute Leistung. Das Bokeh ist bei kleiner (offener) Blende harmonisch und kraftig, fast schon ein Novum bei Zoom-Objektiven! Die Meinungen darüber gehen aber auseinander. Üblicherweise werden richtig gute Bokeh`s nur von Festbrennweiten erzeugt.

Randabschattungen (Vignettierungen) konnte ich keine ausmachen. Auch Verzeichnungen im jeweiligen Brennweitenbereich fallen weniger in`s Gewicht, Grund der sogenannte Cropfaktor (Faktor um den das Bild zum Klienbildformat "beschnitten" ist). Verzeichnungen sind bei diesem Zoom sowieso kein echtes Thema. Mit viel Phantasie kann man bei Architekturaufnahmen im 70 mm Bereich eine winzige "Tonne" ausmachen und im 300 mm Bereich vielleicht ein "Kissen" erkennen, aber ehrlich, man sieht sie einfach nicht auf den ersten Blick - was für mich auch ein Hauptgrund für den Kauf darstellte. Konkurrenten (auch aus dem Hause Nikon) verzeichnen dagegen zum Teil heftig.

Durch den Cropfaktor (auch Formatfaktor genannt) wird grundsätzlich nur ein Bildausschnitt des Gesamtbildes, welches das Objektiv abbilden kann, bezogen auf den Bildsensor, wiedergeben. Dies bedeutet, dass Randverzeichnungen und -abschattungen im Gegensatz zum Kleinbild und/oder Vollvormat nur eine untergeordnete Rolle spielen, weil diese einfach nicht mehr vom kleineren Sensor (APS-C) erfasst werden. Es gibt insoweit auch spezielle Objektive für APS-C Kameras (bei Nikon als DX gekennzeichnet), bei denen die Optik speziell für diese (kleinere) Sensorengröße errechnet wurden. Der Bildsensor vieler digitaler Spiegelreflexkameras ist um den Faktor 1,5 bis 1,6 kleiner als das gewohnte Kleinbildformat. Das vorliegende Objektiv ist für Vollformat- (also Kleinbild)kameras gerechnet, kann aber problemlos an DX-Sensoren verwendet werden. Reine DX-Objektive sollten dagegen nicht mit Vollformatsensorkameras kombiniert werden. Von daher errechnet sich nach dem Cropfaktor für dieses Objektiv an einer D 90 (APS- /DX = Cropf. 1,5) statt einer 70-300 mm Brennweite, bezogen auf die definierte Kleinbildgröße, eine "105 - 450 mm" Brennweite. Ein schwieriges Thema ich weiß...

Chromatische Aberration (Farbsäume, oft in blau) werden lediglich bei Vergrößerungen (ab A 4) sichtbar und auch nur dann, wenn helle Linien auf dunkle Hintergründe treffen, im Prinzip sind diese aber mit bloßem Auge auf normalen Fotovergrößerungen nicht erkennbar. Soweit ganz ok, aber keine Spitzenklasse.

Meine, mit diesem Objektiv, gewonnenen Aufnahmen sind einfach nur fantastisch, ich bin sehr zurfieden, von daher 5 Sterne für die gebotene Abbildungsleistungen.

Preis-Leistung-Verhältnis: Eine derart gute optische Abbildungsleistung zum angebotenen Preis können ebenfalls nur 5 Sterne ergeben.

End-Fazit:

Ein erstklassiges 4 Sterne Objektiv (Gesamtwertung 4,25), welches durch seine fantastische Schärfe, hohe Farbneutralität und sehr geringe Verzeichnung besticht und zudem einen enormen Tele-Zoombereich abdeckt. Für den angebotenen Preis und Verarbeitung eine echte Alternative zu seinen lichtstarken Vertretern. Für Hobbyfotografen und Semiprofis dürfte dieses Objektiv erste Wahl sein, mehr braucht man nicht. Profis werden wohl eher zum erstklassigen Nikon AF-S Nikkor 70-200mm 1:2,8G ED VR II greifen, was in Sachen Verarbeitung, Schärfe, Lichtstärke und Verzeichnungen etc. dem Ganzen die Krone aufsetzt, aber eben zum 4-fachen des Preises (ca. 2.000 €).

Von daher, Kaufen!
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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Tele-Zoom ohne Fehl und Tadel, 13. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S Zoom-Nikkor 70-300mm 1:4,5-5,6G VR Objektiv (67mm Filtergewinde, bildstabilisiert) (Camera)
Neben dem Nikon 70-300VR, das ich im folgenden bewerte, benutze ich noch das 18-200VR, das 16-85VR, das 10-24 und das 35m7/1,8, das alles an einer D90, also bewerte ich das Objektiv an einer DX-Format-Kamera!
1) Verarbeitung: die Verarbeitung ist schlichtweg exzellent: Gedichtetes Metallbajonett und nichts, aber auch gar nichts wackelt oder fühlt sich labberig an. Das Objektiv ist allerdings auch kein Leichtgewicht (750g).
2) Autofokus: der AF-Motor (im Objektiv) funktioniert einwandfrei, zuverlässig und vor allem recht schnell. Gegenüber dem DX 55-300VR ein himmelweiter Unterschied. Und - es ist sogar eine Entfernungsskala vorhanden.
3) Bildstabilisator: Der VR ermöglicht eine erheblich Verschlusszeit-Verlängerung bei statischen Motiven. mit 1/30 bei 300mm aus der Hand (Einstellung 'Normal') zu fotografieren ist durchaus möglich. Die Einstellung 'Active' für Aufnahmen z.B. aus einem fahrenden Auto funktioniert auch recht, kommt aber bei zu holpriger Straße schnelle an ihre Grenze. Noch ein wichtiger Aspekt, der oft vergessen wird. Der VR korrigiert Verwacklungen der Kamera. Bewegte Objekte, z.B. bei Sportaufnahmen, sind natürlich nicht zu kompensieren.
4) Sonnenblende und Filter: Da sich die Frontlinse beim Zoomen oder der Entfernungseinstellung nicht mit dreht, ist auch ist auch der Gebrauch eines Polfilters unproblematisch. Die mitgelieferte Sonnenblende kann auch 'zur Verkürzung' umgekehrt auf das Objektiv gesetzt werden.
5) Optische Leistung: Die Schärfeleistung ist auch bis in die Ränder schlichtweg beeindruckend. Abschattungen an den Bildecken, mögen zwar auf einer Graukarte erkennbar sein, sind aber im 'typischen Bild' insbesondere im DX-Betrieb nicht sichtbar.
6) Vergleiche zu ...
DX 18-200VR: Zwischen 70 und 200mm Brennweit ist das Objektiv dem 18-200VR optisch in allen Belangen überlegen.
DX 55-300VR: Zwischen 70 und 300mm Brennweite ist die optische Leistung zwar immer noch überlegen, aber nicht mehr sehr signifikant. Allerdings ist der Autofokus des 70-300VR erheblich leistungsfähiger.
* * * * * 5 Sterne Nikon AF-S Zoom-Nikkor 70-300mm 1:4,5-5,6G VR Objektiv (67mm Filtergewinde, bildstabilisiert) inkl. HB-36 Blende
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Optik, Mechanik und Autofokus gut, Lichtstärke verbesserungswürdig, 5. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S Zoom-Nikkor 70-300mm 1:4,5-5,6G VR Objektiv (67mm Filtergewinde, bildstabilisiert) (Camera)
TITEL: Optik, Mechanik und Autofokus gut, Lichtstärke verbesserungswürdig

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BEURTEILUNG:
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Optik: *** - ****
mechanische Qualität: *** - ****
Funktionalität: ****
Preis-Leistung: ****
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Gesamturteil: ****
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ALLGEMEINES:
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Das Nikon AF-S Nikkor 70-300mm/4.5-5.6 IF-ED VR (nachfolgend: 70-300mm) ist ein Teleobjektiv mit variabler Brennweite (= Zoom). Es lässt sich sowohl an Nikons DSLR mit DX- als auch FX-Sensoren verwenden. (Der Bildwinkel des 70-300mm an einer DX-DSLR entspricht dabei etwa dem eines 105-450mm-Objektivs an einer Kleinbildkamera. Wohlgemerkt: es ist wirklich nur der Bildwinkel. Die tatsächliche Brennweite verändert sich ebenso wenig wie die Lichtstärke, denn bei beiden Werten handelt es sich um physikalische Größen, die von den Abmessungen des Kamerasensors unabhängig sind.) Das 70-300mm kann uneingeschränkt an DSLR mit Kleinbildformat-Sensoren (bei Nikon FX genannt) eingesetzt werden.

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POSITIV:
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Das 70-300mm ist nicht gerade billig, aber dennoch preiswert für ein Teleobjektiv, das einen so weiten Brennweitenbereich im Kleinbildformat abdeckt. Man "verbrennt" nur wenig Geld, wenn man sich bei Nichtgefallen nach einiger Zeit von dieser Linse trennt und sie auf dem Zweitmarkt anbietet. Zudem ist das 70-300mm relativ leicht und von kompakten Abmessungen, passt also auch gut in Fototaschen, die solche "Monster" wie das Nikkor AF-S 70-200mm/2.8 G ED VR II nicht aufnehmen könnten.

Die optischen Eigenschaften des Objektivs sind von 70 bis ca. 200 mm hervorragend. Vor allem bei der Verwendung an Nikons DX-Kameras bleibt nur wenig Raum für Kritik. Bis 240 mm schlägt sich die Linse immer noch sehr wacker. Erst danach bricht die optische Qualität etwas stärker ein, bleibt aber zumindest bei guten Lichtverhältnissen bis zum langen Ende auf durchaus akzeptablem Niveau unter praktischen Bedingungen, auch wenn es jenseits der 200 mm messtechnisch (= unter Laborbedingungen) sicherlich das eine oder andere Stirnrunzeln geben mag. Im Zentrum sind die Bilder unter guten bis normalen Fotografierbedingungen bis ca. 200 mm knackscharf und von hohem Kontrast, bis 240 mm immer noch gut und bis 300 mm vollkommen akzeptabel. Blendet man mindestens um eine bis anderthalb Stufen ab, verbessert sich auch die Schärfe an den Bildrändern von FX-Kameras sichtbar, was sich vor allem am langen Ende, also jenseits von 200 mm, als sehr vorteilhaft erweist.

Die Qualität der Darstellung des unscharf gestellten Bereichs, des sogen. Bokehs, ist sicher nicht "ultra-cremig", aber angenehm ruhig und ausgewogen. Gerade bei Zoomobjektiven ist das keine Selbstverständlichkeit.

Optische Verzeichnungen wie Tonnen- und Kissenverwölbung treten kaum wahrnehmbar auf und lassen sich softwareseitig leicht korrigieren.

Blendenflecken ("lens flares") bei Gegenlicht und chromatische Aberrationen (CA) haben sich, zumindest bei Verwendung der dankenswerterweise mitgelieferten Gegenlichtblende, als unter praktischen Einsatzbedingungen unproblematisch und gut beherrschbar erwiesen. CA lassen sich überdies mittels Software gut entfernen.

Im Gegensatz zu vielen Low-Budget-Objektiven verfügt das 70-300mm nicht nur über eine Bajonettfassung aus Metall, sondern auch über einen guten Schutz gegen Staub und Feuchtigkeit. Bei Nikon ist dieser sogen. Wetter- und Staubschutz an der schwarzen Gummidichtung rund um die Bajonettfassung zu erkennen.

Der Autofokus ist nicht gerade pfeilschnell, aber deutlich schneller und treffsicherer als z. B. beim 55-300mm. Leise ist er darüber hinaus auch. Und dank der Innenfokussierung verändert sich beim Scharfstellen die Baulänge des Objektivs nicht. Die Frontlinse dreht sich beim Fokussieren nicht mit; der Einsatz zirkularer Polfilter ist damit kein Problem.

Das 70-300mm verfügt über FTM-Fokus (FTM = full-time manual), d. h., man muss die manuelle Scharfstellung nicht explizit am Objektiv mittels Schieber von Position A auf M freischalten, sondern kann sofort manuell in den AF eingreifen.

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NEUTRAL:
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Preislich gehört das 70-300mm, ebenso wie sein "kleinerer Bruder" DX 55-300mm, zu den Nikon-Consumer-Objektiven, die längst nicht mehr im teuren Japan hergestellt werden, sondern massenhaft in Thailand oder China vom Band purzeln. Auch wenn praktisch alles an diesem Objektiv aus Kunststoff ist, so ist die "gefühlte Verarbeitungsqualität", wozu auch die Haptik des Zoommechanismus und des manuellen Fokus gehören, eine Klasse besser als beim 55-300mm. Auch in der Preisklasse eines 70-300mm ist ein großzügiger Einsatz von hochwertigem Messing nicht möglich. Die Verarbeitungsqualität ist aber insgesamt mehr als ordentlich und verspricht eine lange Haltbarkeit unter normalen Einsatzbedingungen.

Nikons Verwacklungsschutz "VR" leistet ordentliche Arbeit, kann aber die Gesetzmäßigkeiten der Physik nicht außer Kraft setzen. Es gelingen zwar bei 300 mm regelmäßig Aufnahmen mit 1/160 Sek. aus der freien Hand ohne jegliche Verwacklung. Wenn man nicht so genau hinschaut und sich mit max. A4 großen Ausdrucken seiner Fotos begnügt, geht auch mal 1/100 Sekunde. Aber noch längere Zeiten sind bei 300 mm defintiv nur noch mit gutem Abstützen (Bohnensack) oder Stativ wirklich verwacklungsfrei zu realisieren, egal wie vollmundig Nikons Marketingabteilung "bis zu vier Belichtungswerte" Kompensation verspricht.

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NEGATIV:
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Leider gibt es einen Aspekt, der am 70-300mm nicht zu gefallen bzw. zu überzeugen vermag, nämlich die geringe Lichtstärke. F/4.5 als größte Blende gilt nur von 70 bis ca. 90 mm. Ab 90 mm geht es mit F/4.8 bis ca. 135 mm weiter, es folgen F/5.0 bis etwa 200 mm, F/5.2 bis knapp 240 mm und am Ende steht F/5.6 bis 300 mm. Zudem muss man berücksichtigen, dass eine wirklich überzeugende Bildqualität eine Abblendung um wenigstens eine Stufe erfordert. Damit ist man de facto bereits bei F/6.3 bis F/8.0, und das ist nun wirklich nur akzeptabel, wenn man überwiegend statische Motive bei gutem Licht oder vom Stativ aus fotografiert.

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FAZIT:
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Das 70-300mm hinterlässt alles in allem einen guten Eindruck. Selbst für ein Reise-Objektiv ist es ausreichend leicht und kompakt, bietet ordentliche bis gute optische Leistungen, einen brauchbaren Verwacklungsschutz, einen guten Autofokus mit jederzeitiger manueller Eingriffsmöglichkeit (FTM-Fokus), Innenfokussierung und feststehender Frontlinse für uneingeschränkten Filtereinsatz. Seine geringe Lichtstärke schränkt die Tauglichkeit dieses Objektivs für die schnelle Fotografie allerdings ein. Ein Ansitzen auf Vögel oder andere schnelle Kleintiere mit großer Fluchtdistanz unter schlechten Lichtbedingungen ist damit schwierig, mit einer entsprechend geringen Ausbeute an "Treffern" ist dabei zu rechnen.

Unter praktischen Aspekten ist das 70-300mm also ein Objektiv, das sich an Tele-Fotografen richtet, die eine gute optische Qualität für DX- und FX-Kameras wünschen, aber nicht bereit sind, für 1,5 Blenden mehr Lichtstärke und einen professionell schnellen Autofokus nicht nur mehr als das Dreifache zu bezahlen, sondern dabei auch noch auf 100 mm Brennweite am langen Ende zu verzichten und mehr als das doppelte Gewicht tragen zu müssen. Mit anderen Worten: ein typisches DX-/FX-Telezoom für die (noch) handliche Reisefototasche.

Insgesamt halte ich daher aufgerundete vier Sterne für eine angemessene Bewertung.
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113 von 122 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Mittelklasse, 5. September 2007
Ich kann hier meinem Vorredner voll zu stimmen, was Handhabung und Verarbeitung angeht. Bis 200mm ist es absolut top, darüber hinaus läßt die Leistung etwas nach, ist aber noch voll alltagstauglich. Empfehlenswert halte ich dieses Objektiv für Leute, denen das 18-200 im Telebereich zu schlecht ist, das 2,8/70-200 und 80-400 zu teuer und zu schwer sind oder eine ideale Ergänzung für ihr Standardzoom suchen. Leider kassiert Nikon auch hier (wie beim 18-200 und 24-120) einen fürstlichen Zuschlag für den Bildstabilisator, weil die genau wissen, daß er gut funktioniert und die Fotografen bereit sind, für die Vorteile eines "stabilisierten" Objektives tiefer in die Tasche zu greifen.

Zwei Sachen muß ich hier noch los werden:

-bei bildstabilisierten Objektiven neigt man zu längeren Belichtungszeiten als sonst üblich, das führt dann aber unter Umständen zu Bewegungsunschärfe des abgelichteten Objekts. Der VR kompensiert nur die unruhige Hand bzw. Bewegung des Fotografen/der Fotografin, nicht aber die Bewegung z.B. der abzulichtenden Person!
-bevor man die Kamera ausschaltet, sollte man am Objektiv den VR ausschalten, sonst klappert das Element unter Umständen lose herum.

Wünsche jetzt noch viel Spaß damit.
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111 von 120 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Volltreffer von Nikon !, 21. Dezember 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S Zoom-Nikkor 70-300mm 1:4,5-5,6G VR Objektiv (67mm Filtergewinde, bildstabilisiert) (Camera)
Da mir mein Nikkor 18-200 VR in der Brennweite zu kurz war, legte ich mir eine Sigma 50-500er zu. Optisch gabs nichts auszusetzen an diesem Ding mit dem tollen Brennweitenbereich, aber ohne VR und mit 1,8 kg und einer Länge von ca. 25 cm flog es fast immer aus meiner Fototasche. Eines Tages kam Freund Franz von einer Safari aus Afrika mit knackscharfen Aufnahmen zurück, wobei vor allem die Aufnahmen von Vögeln und anderem scheuen Kleingetier beeindruckten. Alles hatte er mit dem neuen, handlichen 70-300er geschossen, das kaum größer und schwerer war als mein 18-200er. Entschluss: habe mein Sigma verhökert und mir dafür das 70-300er zugelegt. Fazit: Bin schwer begeistert ! Zu den Details: Das Objektiv macht einen durchaus wertigen Eindruck, auch bei ausgefahrenem Tubus ist kein Spiel bemerkbar. Der Autofokus arbeitet ausreichend schnell und zielsicher, wird allerdings bei schlechteren Lichtverhältnissen merklich schwächer. Das VR II ist bei dieser Brennweite fast ein Muß und funktioniert phänomenal. Das tröstet weitgehend über die Lichtstärke 5,6 hinweg ! Zu den Aufnahmen: Zwischen 70 und 200 mm Brennweite kann das 70-300er -was die Schärfe betrifft- mit doppelt so teuren Objektiven locker Schritt halten (Labortwerte anschauen!), ab 200 wird es an den Rändern allerdings zunehmend unschärfer, was man jedoch mit Abblenden weitgehend in den Griff bekommen kann. Noch ein Detail: Mit 1,5 Metern Mindestabstand ist es natürlich kein Makroobjektiv, doch wenn man sich Nahes mit Brennweite 300 heranholt ist sogar etwas mehr Schärfentiefe drinnen als bei einem Makro !
Fazit: Wer auf die Handlichkeit seiner Ausrüstung Wert legt und trotzdem gute Bilder heimbringen möchte, ist mit dieser Optik gut dran. Weiterer Vorteil: Sie ist auch für Vollformat voll geeignet, daher auch für die Nikon D3 und die weiteren Vollformatkameras, die Nikon ohne Zweifel bald herausbringen wird.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wird unterschätzt..., 27. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S Zoom-Nikkor 70-300mm 1:4,5-5,6G VR Objektiv (67mm Filtergewinde, bildstabilisiert) (Camera)
Das Objektiv ist blitzsauber verarbeitet und bietet an meiner D600 auch bei geöffneter Blende wirklich sehr gute Fotos bis in die Ecken, auch bei kritischer Betrachtung. Ich würde es sofort wieder kaufen und dem deutlich günstigerem Tamron 70-300 VG vorziehen. Das hatte mich nicht so überzeugt, wirkt etwas empfindlicher an der Oberfläche, das ist aber rein subjektiv. Der Stabilisator des Nikon erscheint mir auch etwas besser, er ruckelt nicht beim Mitziehen.
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94 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nah an der Profiklasse, 19. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S Zoom-Nikkor 70-300mm 1:4,5-5,6G VR Objektiv (67mm Filtergewinde, bildstabilisiert) (Camera)
Ich besitze dieses Objektiv seit nunmehr gut 3 Jahren, und bin nach wie vor einfach begeistert.
Haptik, Mechanik und Verarbeitung sind auf sehr hohem Niveau.
Die Bildstabilisierung bringt tatsächlich die avisierten 3 Blendenstufen, was einen Einsatz ohne Stativ bis weit in die Dämmerung erlaubt. Wenn man dann noch die ISO Einstellung an der D90 auf 800 ISO stellt, gelingen sagenhafte Freihandaufnahmen, die unterstützt durch die hervorragenden Abbildungsleistungen diese Objektivs kaum noch den Wunsch nach deutlich teureren Profi-Objektiven aufkommen lassen.
Ich hatte auch schon das AF-S NIKKOR 70-200 mm 1:2,8G ED VR II zum Test, und konnte in puncto Bildqualität keinen sichtbaren Unterschied feststellen.
Auch nach drei Jahren hat die Mechanik in keiner Weise nachgelassen, alle Einstellringe und der Zoom laufen geschmeidig und sicher ohne Spiel wie am ersten Tag.

Lange Rede, kurzer Sinn: Kaufen und genießen!
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42 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ordentliches Telezoom, 27. November 2010
Von 
Llewellyn709 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S Zoom-Nikkor 70-300mm 1:4,5-5,6G VR Objektiv (67mm Filtergewinde, bildstabilisiert) (Camera)
Das Nikkor 70-300 VR war bei mir als Ergänzung zum Nikkor 18-105 VR im Einsatz. Zusammenfassung meiner Erfahrungen: Solide gebaut, gut verarbeitet, relativ groß und schwer, mäßig schneller aber zuverlässiger Autofokus. Sehr guter Bildstabilisator (3-4 Blendenstufen). Meist sehr gute Bildschärfe in der Bildmitte. Bildrand gut.

- bei 70-200mm einwandfrei, kein Anlaß zur Klage, auch voll aufgeblendet.
- bei 300mm wird es leider softer, ist aber gerade noch so eben OK. Leichte Verbesserung durch Abblenden auf f8.

Fazit: Bedingte Kaufempfehlung. Nicht perfekt, aber ein ordentliches Objektiv mit gutem Preis/Leistungs-Verhältnis.

PS: Sollte jemand stattdessen das Nikkor 55-200 in Erwägung ziehen: Das ist zwar nicht übel (besonders in Anbetracht des extrem günstigen Preises), hat aber bei 200mm nur ungefähr die Qualität, die das 70-300 bei 300mm liefert. Bei 200mm und darunter ist das 70-300 schärfer. Zum ebenfalls existierenden Nikkor 55-300 kann ich aus eigener Erfahrung nichts sagen, außer daß (wie schon beim 55-200) ziemlich viel Plastik verbaut wurde. Beides sind halt low cost Alternativen für den kleinen Geldbeutel.

Update 09/2011:
Mit dem Tamron 70-300 VC USD hat das Nikkor einen starken Konkurrenten bekommen. Wenn man den einschlägigen Berichten glauben darf, ist das Tamron mindestens gleichwertig, eher sogar besser (300mm: bereits bei Offenblende scharf, da kann das Nikkor nicht mithalten). Bei älteren Tamrons war üblicherweise der Autofokus die Achillesferse, beim 70-300 VC USD sieht das anders aus - es besitzt einen erstklassigen, neu entwickelten AF. Wer ein gutes Telezoom sucht, sollte das Tamron als Alternative zum Nikkor ernsthaft in Erwägung ziehen
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen guter Einstieg in den Telebereich, mit leichten Schwächen, 31. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S Zoom-Nikkor 70-300mm 1:4,5-5,6G VR Objektiv (67mm Filtergewinde, bildstabilisiert) (Camera)
Nutze diese Linse nun seit etwas über einem Jahr. Die Linse begleitet mich auf meinen Touren in Neuseeland oder Australien, an einer D90 (crop 1.5).

Folgende Pros und Cons sind mir bisher aufgefallen:
Pro:
+ geringes Gewicht und die Länge des Objektiv (wichtig bei Reisen und Wanderungen)
+ sehr gute Abbildungsleistung von 70 - 250 mm
+ ausgewogenes Bokeh
+ schneller AF
+ VR arbeitet sehr solide
+ Umschaltmöglichkeit de VR (normal und active)
+ der Preis
+ gut laufende Zoom- und Fokusringe
+ nicht auf DX beschränkt

Cons:
- Abbildungsleistung und Farbwiedergabe lässt ab 250mm stark nach
- viel Plastik verbaut
- Objektiv verlängert sich extrem bei zunehmendem Zoom
- nicht kompatibel mit TC17

Insgesamt ein gutes Telezoom mit einem unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnis, welches aber noch Potential für Verbesserungen hat.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Manches kauft man zweimal, 16. März 2012
Von 
Hedwig Frohnwieser "Hefro" (Friedberg, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S Zoom-Nikkor 70-300mm 1:4,5-5,6G VR Objektiv (67mm Filtergewinde, bildstabilisiert) (Camera)
Ich studierte tagelang Rezensionen bei Amazon und laß Testberichte über Zoomobjektive im Telebereich bis 300 mm für meine Nikon D90.
Nach langem Überlegen gab ich dem Tamron 70-300 mit Stabilisator den Vorzug gegenüber dem 55-300 und dem teureren 70-300 von Nikon.
Die ersten Fotos nach dem Kauf waren ernüchternd. Obwohl ich bereits etliche Tamron-Objektive besitze, bekam ich mit dem 70-300 Modell ein unzumutbar unscharfes Objektiv.
Da ich im Fachhandel meines Vertrauens gekauft hatte, brachte ich es zurück und überlegte wieder den Kauf des 55-300 oder des 70-300 von Nikon.
Kurzum: Wer das Nikkor 70-300 4,5-5,6 VR in der Hand hält, weiß warum dieses Objektiv teurer ist. ... Ich nahm das 70 - 300 mit nach Hause und bereue den Aufpreis nicht.
TOP verarbeitet, ein im Gegensatz zum Tamron sehr leiser und nach meinem Empfinden ebenso wirksamer Bildstabilisator sowie ein schneller, treffsicherer Autofocus.
Die Bildqualität ist ebenso Nikonlike. Selbst bei Offenblende und 300mm freihand erhalte ich wirklich scharfe Aufnahmen (gute Lichtverhältnisse für Freihand vorausgesetzt). Mit dem Tamron, welches bestimmt ein schlecht justiertes Objektiv war, bekam ich erst ab Blende 14 akzeptable Schärfe.
Für das Nikkor 70 - 300 VR, welches neben der Sonnenblende auch mit einem Aufbewahrungsbeutel geliefert wird, gebe ich auch wegen der Verarbeitung und vor allem der Bildqualität volle 5 Sterne.
Fazit: Teurer ist oft besser, u n d immer die Kamera zum Objektivkauf mitnehmen.
Nachtrag (Okt. 2012): Gerade kam ich vom Südafrikaurlaub zurück. Die Bilder des 70-300 VR an der D90 sind allesamt in Qualität und Schärfe bestens. Auch der VR arbeitete selbst aus dem fahrenden Auto heraus perfekt.
Nachtrag Nummer 2:
Obwohl ich lange überlegte, eine Vollformatkamera zu kaufen, habe ich mir die Nikon D 7100 zugelegt. Auch mit dieser Kamera liefert das Objektiv hervorragende Ergebnisse, weshalb ich bei meiner Bewertung bleibe.
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