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am 15. August 2007
PRETENDERS ist ohne Übertreibung eines größten Alben der Rockgeschichte. "Wie eine Droge" wirkte das monumentale Debüt von Chrissie Hyndes Band 1980 auf einen begeisterten Pete Townshend. Und ist gleichzeitig auch das Vermächtnis der schon ein Album und zwei Jahre später tragisch zerbrochenen Gründungsformation.

Eigentlich ist alles an PRETENDERS umwerfend. Wo soll man beginnen? Bei "Brass In Pocket", berühmt nicht zuletzt wegen Scarlett Johanssons Karaoke-Performance in "Lost In Translation"? Mit dem von Grace Jones gecoverten eisigen "Private Life"? Oder doch mit dem denkwürdigen Gitarrensolo in "Tattooed Love Boys" und der groovigen Basslinie in "Mystery Achievement"? PRETENDERS ist alles gleichzeitig - und klingt doch wie sonst nichts.

Von Chris Thomas produziert, ist das Album purer Rock'n Roll, beginnend mit "Precious", gipfelnd im verschwitzten "The Wait" und endend in dem giftigen "Mystery Achievement". Dabei fehlt es der Platte nicht an Raffinesse: Vertrackte Metri (11/8 auf "The Phone Call", 7/8 in "Tattooed Love Boys"), clevere melodische Figuren ("Up The Neck") und klug gesetzte Overdubs federn intelligent die schwer pumpenden Basslinien von Pete Farndon und den knochentrockenen Drumbeat von Martin Chambers ab. Kurz: Beim ersten Hören von PRETENDERS klappt einem vor ungläubigem Staunen die Kinnlade runter.

Im Zentrum von PRETENDERS steht natürlich Chrissie Hyndes superbe Performance. Die "Prinzessin des Punk" hatte ungeachtet ihrer Liebe zu klassischen Popmelodien ("Stop Your Sobbing" ist ein Kinks-Cover) in ihren Texten häufiger böses als charmantes zu sagen. In James Honeyman-Scott fand Hynde einen kongenialen Partner, dessen von Understatement geprägter Sound häufig durch den Einsatz von Effektgeräten geprägt war. Der eigenwillige Glockenspiel-Sound in "Brass In Pocket" und "Kid" beeinflusste nicht zuletzt den "Jingle-Jangle", mit dem Smiths-Gitarrist Johnny Marr ein paar Jahre später reüssierte.

P.S. Die erweiterte Neuauflage von 2006 (Rhino) bietet neben einem schönen Booklet auf der Bonus-CD jede Menge hochkarätige Schmankerln. Neben dem erwähnten "I Can't Control Myself" finden sich weitere Demos (darunter die faszinierende Erstfassung ihres Countrysongs "Tequila"), Single-B-Seiten ("Porcelain", "Cuban Slide" u.a.) und Mitschnitte von BBC-Sessions und Liveauftritten, darunter das groovige ?-and-the-Mysterians-Cover "I Need Somebody". Diese Deluxe-Edition lohnt sich (wie jene von PRETENDERS II) auf jeden Fall, denn das auf der Bonus-CD versammelte Material ist selbst auf dem 4 CDs starken Boxset PIRATE RADIO großteils nicht enthalten.
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am 12. Januar 2003
In jedem Jahr gibt es eine Debut-Platte vor der sich niemand der sich mit Musik befaßt entziehen kann. 1980 war es das Debut-Album der PRETENDERS.
Von der Kritik mit Lob überhäuft und vom Publikum geliebt, war die Band um Chrissie Hynde die Überraschung zu Beginn der 80er. Chrissy Hynde die Chefin der Band sang sich mit Sex und Selbstbewußtsein in ihrer Stimme an die Spitze der Charts. Mit "Brass in pocket" hatte die vierköpfige Garagenband einen europaweiten und in England einen Top-Ten-Hit zu verbuchen. Noch heute spürt man die Direktheit und Energie der Songs auf diesem wunderbaren Album. Und noch heute gilt wie damals, wem solch eine Kraft auf die Nerven geht, der ist zu alt für Rock'n Roll.
Das Debut der Pretenders kann man noch heute genießen, da es sich um relativ zeitlose Musik handelt, mit Sicherheit zu den 20 Besten Alben die aus England kommen gehört und vor allen Dingen dem unvergeßlichen "Brass in pocket" das noch heute relativ oft im Radio gespielt wird.
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am 19. Januar 2000
Eine unglaublich gut aufeinander abgestimmte Band, eine Sängerin mit großer Bandbreite und Lieder, die jedes Gebiet im New Wave abdecken. Dabei ist die Platte stets mitreißend, sei es, daß man seine Beine nicht ruhig auf dem Boden verweilend stehen lassen kann, sei es, daß man innerlich jede mögliche emotionale Phase durchmacht - zumindest scheint es so für den Moment. Die erste Hälfte kommt mit wenig melodiösen, schnellen Songs wie "Precious" oder "Tatooed Love Boys" daher, die keinen Zweifel daran lassen, daß sich Chrissie Hynde sehrwohl mit anderen Punk-Sängerinnen wie Patti Smith messen lassen kann. Doch wenn sie dann die Ray-Davies-Komposition "Stop your sobbing" anstimmt, schlägt die Platte plötzlich in pop-orientierte Melodien um, die jedoch immer klar verständlich machen, daß die Pretenders nicht mit beiden Augen auf die Charts schielen. Vielmehr erscheint dem Zuhörer ein logischer Zusammenhang zwischen beiden Hälften, zwischen Wut und Mutlosigkeit, Aggression und Bitterkeit, und dieser äußert sich nicht bloß in der Musik, sondern auch in den sehr unterschiedlichen Texten: zum einen schreit Hynde jede Beziehung oder deren Schrecken nieder, zum anderen bittet sie ihren Partner, doch die Traurigkeit beiseite zu lassen und sich wieder gemeinsam zusammenzuraufen. Diese Platte zeigt immer eindeutig, auf was sie gerade aus ist, und unterscheidet sich so wohltuend von dem häufig gespielten Gehabe anderer Punk oder New Wave-Bands.
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am 28. August 2009
PRETENDERS ist ohne Übertreibung eines größten Alben der Rockgeschichte. "Wie eine Droge" wirkte das monumentale Debüt von Chrissie Hyndes Band 1980 auf einen begeisterten Pete Townshend. Und ist gleichzeitig auch das Vermächtnis der schon ein Album und zwei Jahre später tragisch zerbrochenen Gründungsformation.

Eigentlich ist alles an PRETENDERS umwerfend. Wo soll man beginnen? Bei "Brass In Pocket", berühmt nicht zuletzt wegen Scarlett Johanssons Karaoke-Performance in "Lost In Translation"? Mit dem von Grace Jones gecoverten eisigen "Private Life"? Oder doch mit dem denkwürdigen Gitarrensolo in "Tattooed Love Boys" und der groovigen Basslinie in "Mystery Achievement"? PRETENDERS ist alles gleichzeitig - und klingt doch wie sonst nichts.

Von Chris Thomas produziert, ist das Album purer Rock'n Roll, beginnend mit "Precious", gipfelnd im verschwitzten "The Wait" und endend in dem giftigen "Mystery Achievement". Dabei fehlt es der Platte nicht an Raffinesse: Vertrackte Metri (11/8 auf "The Phone Call", 7/8 in "Tattooed Love Boys"), clevere melodische Figuren ("Up The Neck") und klug gesetzte Overdubs federn intelligent die schwer pumpenden Basslinien von Pete Farndon und den knochentrockenen Drumbeat von Martin Chambers ab. Kurz: Beim ersten Hören von PRETENDERS klappt einem vor ungläubigem Staunen die Kinnlade runter.

Im Zentrum von PRETENDERS steht natürlich Chrissie Hyndes superbe Performance. Die "Prinzessin des Punk" hatte ungeachtet ihrer Liebe zu klassischen Popmelodien ("Stop Your Sobbing" ist ein Kinks-Cover) in ihren Texten häufiger böses als charmantes zu sagen. In James Honeyman-Scott fand Hynde einen kongenialen Partner, dessen von Understatement geprägter Sound häufig durch den Einsatz von Effektgeräten geprägt war. Der eigenwillige Glockenspiel-Sound in "Brass In Pocket" und "Kid" beeinflusste nicht zuletzt den "Jingle-Jangle", mit dem Smiths-Gitarrist Johnny Marr ein paar Jahre später reüssierte.

Die erweiterte Neuauflage von 2006 (Rhino) bietet neben einem schönen Booklet auf der Bonus-CD jede Menge hochkarätige Schmankerln. Neben einigen Demos (darunter die faszinierende Erstfassung ihres Countrysongs "Tequila"), Single-B-Seiten ("Porcelain", "Cuban Slide" u.a.) und Mitschnitte von BBC-Sessions und Liveauftritten, darunter das groovige ?-and-the-Mysterians-Cover "I Need Somebody". Diese Deluxe-Edition lohnt sich (wie jene von PRETENDERS II) auf jeden Fall, denn das auf der Bonus-CD versammelte Material ist selbst auf dem 4 CDs starken Boxset PIRATE RADIO großteils nicht enthalten.
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am 18. Juni 2007
Die hier wiederveröffentlichte Deluxe Edition kann ich nur wärmstens empfehlen. Das Remastering ist wirklich erstklassig, meine LP die ich nun wirklich schon oft gehört habe schicke ich in den Ruhestand. Songs wie Precious, The Wait, Stop Your Sobbing, Kid und das geniale Private Life sind Pop/Rock Perlen ... unbedingt mal reinhören.

Was mich dann absolut begeistert hat ist die zweite CD mit raren Demos und Single B-Seiten. Diese Veröffentlichung ist jeden Cent wert. Noch als Pluspunkt zu erwähnen ist das ausführliche Booklet.

Einziges Manko: die Verpackung ist Schrott ... liebe Plattenfirma was soll das? Ich bewahre die CDs in gesonderten Schutzhüllen auf, weil sie sonst in dieser billigen Verpackung schnell zerkratzt sind. 5 Sterne sind trotzdem zu wenig für dieses Meisterwerk
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am 16. Dezember 2006
Nicht nur dass auf diesem Meisterwerk der Musikgeschichte die großen Erfolge der Pretenders vertreten sind wie "Precious", "Kid", "Brass in Pocket" oder "Stop your Sobbing", hier spielen auch noch James Honeyman Scott, Peter Farndon und Martin Chambers die Instrunmente.

Die Songs überzeugen: Rock der 60er Jahre wird grandios mit dem Punk der 70er Jahre vermischt und heraus kommen mitreißende und frisch klinge Pop Songs, die heute noch genau so begeistern wie vor fast 30 Jahren. Ein MUSS in jeder Plattensammlung
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am 2. September 2010
Da waren die Pretenders noch roh und ungeschliffen. Ich besitze das Werk auch als LP. Wahrscheinlich auf Grund der miesen Pressung, lässt sich daraus aber nicht so viel Klangerlebnis herausholen.
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