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Kundenrezensionen

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am 16. September 2006
Niemand brauch befürchten, dass es NAPALM DEATH anno 2006 nicht mehr bringen. Die Herren aus Birmingham/U.K. legen nach "The Code Is Red... Long Live The Code" erneut ein super Album vor. Das die Band noch lange nicht genug hat vom Grindcore, merkt man auf diesem neuen Longplayer eindeutig.
NAPALM DEATH beginnen auf "Smear Campaign" mit einem Intro, das eher leicht Industrial-lastig klingt. Danach gibt's dann aber gleich mit "Sink Fast Let Go" richtig was auf die 12 und man fühlt sich sofort wieder drin im Sound NAPALM DEATHs. Sie peitschen verdammt intensiv nach vorne los und ehrlich gesagt hätte ich kaum geglaubt, dass die Jungs in ihrem leicht fortgeschrittenem Alter nochmal solch ein heftiges Brett vorlegen würden. Der Gesang klingt wie ein räudiger Bastard und wird neben der Stimme Barney Greenways auch von Gitarrist Mitch Harris und stellenweise von Bassist Shane Embury übernommen. Eine hohe, kreischige Stimme, die sehr häufig an alte "From Enslavement To Obliteration"-Zeiten erinnert, wechselt sich mit dem typischen Gebrülle Barneys ab. Sehr heftig und genial.
Das komplette Album bewegt sich auf gewohnt hohem Niveau und wirkt vom ersten bis zum letzten Ton absolut kompromisslos und stets äußerst intensiv. Der eine oder andere Midtempopart wird dazu genutzt, zwischendurch das Ganze etwas aufzulockern, meistens jedoch regiert derbstes Geknüppel. Der Sound, bzw. die Produktion ist verdammt gewalttätig, dabei ist aber trotzdem alles recht klar heraushörbar und nicht zu undeutlich ausgesteuert. Für meinen Geschmack hätte zwar die Snare-Drum etwas fetter knallen können, aber das ist im Endeffekt nur eine Randnotiz, die nicht wirklich entscheidend ist für die einschlägige Wirkung des Albums.
Meiner Meinung nach toppt "Smear Campaign" ganz klar den trotzdem grandiosen Vorgänger.
Wer mal wieder richtig abwechslungsreichen Grindcore mit intelligenten Texten um die Ohren geblasen bekommen möchte, ist mit NAPALM DEATHs "Smear Campaign" bestens bedient.
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am 14. August 2013
Seit 2000 sind Napalm Death stilistisch gesehen wieder mehr am Grindcore dran, wie noch in den Neunzigern. Und ich war mit dieser Wende auch weitestgehend zufrieden, jedes der bis zum jetzigen Zeitpunkt herausgekommenen Alben hat mir gut bis sehr gut gefallen. Leider ist dieses Album die Ausnahme.

Ab diesem Album ist der Gesang von Frontmann Greenway schon eher in Richtung bellen bzw. Screams denn Growls gegangen, das merkt man stark, wenn man den Vorgänger, der übrigens nur ein Jahr älter ist, anhört. Ansonsten gab es eigentlich keine Veränderung am Stil der Band - man hat, wie die vorigen (und in den jetzigen Jahren auch) irgentwo zwischen Grindcore und Death Metal einen Kompromiss gefunden und dann daraus was zusammengeschustert. Auf mich wirkt dieser Gesang im Vergleich zu den anderen Werken kraftloser, auch wenn ich die Nachfolger betrachte.

Nach dem ruhigen Instrumental-Intro wird mit "Sink fast, Let go" (der auch gute Hooklines hat) auch schon mächtig losgescheppert, was beim folgenden Song ebenso gehalten ist. Ab "Puritanical Punishment Beating" wird es dann, zumindest nach einer Minute schon ruhiger, und beim fünften Song wird dann vorwiegend Midtempo angeschlagen. Und Ab Puritanical Punishment Beating fehlen für mich einfach zündende Ideen beim Songwriting - bei diesen Songs (zumindest ab dem sechsten) wird zwar nicht viel moderater zugegangen als bei den ersten, aber es gibt nichts, was so wirklich im Gehörgang hängen bleibt. Zumindest für einige Songs, danach geht es glücklicherweise wieder Bergauf, sonst wäre die Bewertung wohl noch schlechter. Da wäre beispielsweise der Song "Shattered Existence", der ganz gut in eher moderatem Tempo stampft, oder "Warped Beyond Logic", der recht solide ist. Für mich stecken in den letzten Songs des Albums die wahren Hits: Bei "Rabid Wolves (for Christ)", "Deaf and Dumbstruck" oder "Persona non Grata" (die alle in etwa das gleiche Tempo haben dürften wie die anderen Songs des Albums) habe ich keine Schwierigkeiten, mich in die Songs einzuleben, da ist für mich das Songwriting erheblich besser.

Die Produktion klingt, warum auch immer, wieder erheblich rauer und ein wenig schlapper als auf dem Vorgänger The Code is Red...Long Live the Code. Trägt also auch nicht gerade gut zum Gesamtbild bei.

Schlussendlich kann man sagen, dass das Album mit seinen Makeln wohl nicht mit den Werken aus der Zeit vorher und danach so gut mithalten kann. Aber deswegen ist es noch nicht schlecht, es hätte nur meiner Meinung nach einigen Verbesserungen bedürft. Für Fans der Band bzw. des Genres mag das Album auch kaufenswert sein, jedoch ist es ein Tiefpunkt in der Diskografie dieser hochkarätigen Band.
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am 8. Februar 2015
Auf Napalm Death ist eigentlich fast immer verlass.Auch dieses Album ist großartig.Die Scheibe knallt ganz gewaltig.Smear Campaign ist auch von den Texten her auch wieder ganz weit vorn und zeigt der Gesellschaft mal wieder den Mittelfinger.
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am 28. September 2006
...sondern durchaus durchdacht legen die Grindcore-Pioniere aus Birmingham ihr neues Album Smear Campaign über Century Media vor. Im Vorfeld stand schon die Frage im Raum, wie sie solch ein starkes Album wie das letztjährige The Code is Red, Long Live the Code noch toppen könnten.

Tja, meiner Meinung haben sich das nicht, und daher gibt es auch "nur" vier Punkte, aber dass das noch lange nicht schlecht sein muss, sollte auch klar sein. Immerhin haben sie mit dem neuen Album kein The Code is Red Teil II abgeliefert und alles auf Nummer Sicher gemacht - denn das wäre einfach nur langweilig gewesen. Gut, Napalm Death stehen jetzt wirklich nicht für die absolute Innovation ihrer Musik, aber warum sollten sie das auch? Sie machen das, was sie machen, absolut solide, sind live eine absolute Macht, haben was in der Birne, schreiben intelligente Texte, die oft sozialkritisch sind, und haben sich, nach einer doch ziemlichen Durststrecke mit mittelmäßigen Veröffentlichungen Mitte der Neunziger, wohl auch bedingt durch die damals sehr angespannte Situation im Bandgefüge, mit einigen starken Veröffentlichungen wieder zurückgemeldet, um zu zeigen, wo der Hammer hängt.

War schon Enemy of the Music Business ein absolutes Brett, war Order of the Leech nicht minder stark, und auch The Code is Red war eine konstante qualitative Weiterentwicklung, die aufhorchen liess. Meiner Meinung nach ist und bleibt The Code is Red stärker als der neue Output, da mir Smear Campaign bei aller Aggressivität und erhöhtem Tempo doch etwas uninspiriert daherkommt, zumindest teilweise, allein was die Riffs betrifft. Denn Geknüppel nur um des Geknüppels Willen ist etwas uninteressant (auch wenn klar, dass sie jetzt sicher kein Doom-Album aufnehmen würden...).

Wie gesagt, sie prügeln drauflos, Barney brüllt wie immer, alles ist sehr präzise eingespielt, die Instrumente sind schön klar heraus zu hören - aber wirklich große Überraschungen sind nicht dabei.

Heraus sticht In Deference mit Anneke von The Gathering, die man so auf Anhieb auch gar nicht erkennen muss, die aber das Lied definitiv bereichert, und mir auch lieber ist als Jello Biafras Beitrag auf der letzten Scheibe; man möge mich dafür steinigen und Kult hin oder her, aber ich fand's nervig und unpassend im Song.

Auch das Intro ist zwar etwas ungewöhnlich am Anfang, fast schon symphonisch Richtung Black Metal schielend, aber passt doch gut in das Gefüge der Lieder. Und wer hier von Gothic redet: Leute, ich weiss nicht, welche CD ihr im Player hattet. Das gilt auch für Atheist Runt (Bonus auf der Digi), in das man sich anfangs etwas hineinhören muss, das aber schlichtweg gut und intensiv ist. Halt auf andere Art und Weise, und eben nicht Hyperspeedgeknüppel. Und wer an Our Pain is Their Power von The Code is Red oder noch an Contemptuous von der selig-göttlichen Utopia Banished denkt, der wird feststellen, dass diese Aspekte schon immer ein Bestandteil von Napalm Death waren, die selbst auch oft und gerne betonen, wie sehr sie von den Swans beeinflusst sind, und dies dann eben in diesen Intros und Outros zeigen, ebenso wie beim Titeltrack Smear Campaign. Und da Grindcore an sich meiner Meinung von sich aus eine arg limitierende Musikrichtung ist, in der man aufgrund der Geschwindigkeit (wortwörtlich) schnell, aber nicht zwingend, bald nichts mehr zu sagen haben könnte, da sind doch eben solche Geschichten eine gute Auflockerung, oder? Und wenn, dann ließe sich das eher in die Industrial- oder Dark Ambient-Ecke packen, mit Gothic hat das aber rein gar nichts zu tun.

Übrigens lohnt sich auch der zweite Bonus Track Call that an Option? absolut, genauso wie auf The Code is Red der Bonus Losers auch ein starker Track war.

Also, lange Rede, kurzer Sinn. Ein weiteres starkes Album der Briten (und US-Amerikaner), das die erfolgreiche Richtung der letzten Erscheinungen überzeugend untermauert. Mir rauscht das Album nur leider ein wenig zu farblos an mir vorüber, vielleicht auch weil beim Vorgänger mit Instruments of Persuasion, dem Titeltrack und All Hail the Grey Dawn einfach ein paar absolute 'Hits' (für eine Grind-Death-Band wohlgemerkt) zu finden waren, die hier weniger zu finden sind. Aber keine Bange: Das Album ist insgesamt gut und auf gleichbleibendem (hohen) Niveau (auch die textliche Thematik ist sehr interessant und gut aufbereitet; optisch ist das auch alles sehr gut verpackt und schlüssig... Vielleicht erinnert den einen oder anderen das Coverartwork an das Life?-T-Shirt?), aber es stechen eben keine "Hits" hervor. Schlecht ist sie deshalb beileibe nicht, aber deswegen gibt es auch nicht die volle Punktzahl, denn da ist noch Platz nach oben offen...

PS: Und auf keinen Fall ND auf der anstehenden Tour im November versäumen (auf der Suffocation - leider leider!! - eben nicht Vorgruppe sind. Die sind zur selben Zeit in USA auf Tour und wussten von nichts, sprich, ein Promoter hat da einiges falsch gemacht und die hier überall angekündigt...)!!!!
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am 26. Juli 2012
Napalm Death gehört zur Metal Szene wie der Seitenscheitel zu Emo oder BettyŽs auf ein Hardcore Konzert.

Die Männer sind zurück mit "Smear Campaign" und machen das, was sie am besten können. Die britische Grindcore Institution kotzt sich durch die neuen Songs und bieten 100 % Napalm Death.
Death Metal in bester Tradition, versetzt mit derben Grind Einflüssen und Schwedisch infizierte Gitarren blasen die letzten Toupets vom Schädel. 2 Jahrzehnte und kein Ende abzusehen, Gott sei Dank!

Ich kann nur sagen, die neuen Songs sind nicht besser oder schlechter als bei den vorherigen Platten, sondern wie immer Topware aus dem Hause Napalm Death. Es gibt Bands, die können einfach immer das Gleiche machen, dennoch verliert man nicht den Geschmack daran. Empfehlung für die Metalheads. (Jean/fomp.de_10.2006)
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am 19. September 2006
ND sind zurück und legen mit ihrem neuesten Album, die Messlatte wieder ein Stückchen höher.Ich hatte mich schon damit abgefunden, das "Enemy of the Music Business" mein persönliches Lieblingsalbum von ND bleiben würde aber da habe ich mich zum Glück geirrt, "Smear Campaign ist definitiv noch besser!"Well all is said and done" und "Sink Fast let go" sind die stärksten Songs die ND seit Jahren geschrieben haben!Vor allem "Well all is said & done" hat für mich absolutes Suchtpotenzial, groovt wie Hölle und ist trotzdem unglaublich heavy!

Einer meiner Vorredner, meinte die Scheibe würde stellenweise nach Gothic klingen! Gothic??? HALLOOOO! Wenn dann höchstens nach Industrial und das auch nur im Intro.

Also wie gesagt, wer auf Grindcore mit einer guten Portion Hardcore steht, ist mit dem neuen ND-Album bestens bedient!!!

Ich kann kaum glauben das sie diese Scheibe nochmal toppen werden aber das habe ich ja schonmal gedacht.
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am 26. Oktober 2006
...so, wie ich es mag. Die Rückkehr zu den Wurzeln, die sich in den letzten Alben immer mehr andeutet, wird hier weiter verfolgt. Das Tief, welches ND Ende der 90er erreicht hatte, haben sie seit "Enemy..." ohrenscheinlich überwunden. Aber die letzten beiden Alben, inkl. dem nun vorliegenden, sind einfach nur super. Man spürt sowohl deutlich, wo ND herkommen, als auch eine gesunde Weiterentwicklung ohne die von ihnen selbst gestecken Grenzen den Genres zu weit zu überschreiten.
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