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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Gunfight at the O.K. Corral" - wenn auch nicht ganz wahr, so doch gut erfunden
John Sturges' "Gunfight at the O.K. Corral" ist ein aufwendig gestalteter Edelwestern aus dem Jahre 1956, in dem eine idealisierte Version der Geschichte der berühmten Schießerei beim O.K. Corral in Tombstone, Arizona, am 26. Oktober 1881 erzählt wird.

Burt Lancaster und Kirk Douglas sind in den Rollen Wyatt Earps und Doc Hollidays zu sehen,...
Veröffentlicht am 11. Juni 2009 von Tristram Shandy

versus
8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solider Unterhaltungswestern
Solide gemachter Edel-Western aus den 50er Jahren mit zwei charismatischen Hauptdarstellern. Zwar orientiert sich die Handlung nicht an den historischen Fakten, als Unterhaltungsfilm ist er aber gut gemacht. Die sich entwickelnde Freundschaft zwischen Wyatt Earp und Doc Holliday wird ausgiebig geschildert, ebenso das Privat-/Liebesleben der beiden Helden. Auch die...
Veröffentlicht am 30. Dezember 2009 von Phoenix


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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Gunfight at the O.K. Corral" - wenn auch nicht ganz wahr, so doch gut erfunden, 11. Juni 2009
Von 
Tristram Shandy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Zwei rechnen ab (DVD)
John Sturges' "Gunfight at the O.K. Corral" ist ein aufwendig gestalteter Edelwestern aus dem Jahre 1956, in dem eine idealisierte Version der Geschichte der berühmten Schießerei beim O.K. Corral in Tombstone, Arizona, am 26. Oktober 1881 erzählt wird.

Burt Lancaster und Kirk Douglas sind in den Rollen Wyatt Earps und Doc Hollidays zu sehen, denen sie vollauf gerecht werden - vor allem Kirk Douglas, der einen kultivierten, aber doch eher zynischen Doc Holliday abgibt. Er ist denn auch der interessantere der beiden Protagonisten, lernen wir ihn doch eingangs als einen durchtriebenen Kartenspieler und kaltblütigen Revolverhelden kennen, der den Cowboy Ed Bailey (Lee Van Clef), als dieser für seinen von Doc erschossenen Bruder Rache nehmen will, zunächst bewusst provoziert und dann tötet - in Notwehr, versteht sich. Auch Hollidays Umgang mit seiner Geliebten, Kate Fisher (Jo Van Fleet), ist von Aggression und Respektlosigkeit geprägt, bis diese sich dann auf die Seite des Holliday feindlich gesinnten Revolverhelden Johnny Ringo (John Ireland) schlägt. Dass Holliday recht eigentlich seines Lebens längst überdrüssig geworden ist, lässt sich an zahlreichen Stellen erkennen, in denen er eine depressive Todessehnsucht an den Tag legt, die mehr und mehr zur Grundlage seiner Kühnheit wird. Die langsam aufkeimende Freundschaft zu Wyatt Earp hingegen läßt die edleren Züge im Charakter Hollidays die Oberhand gewinnen, die freilich immer noch von Lebensüberdruss geprägt sind - etwa, wenn er Kate vor dem Showdown sagt: "We don't matter, Kate. We haven't mattered since the day we were born."

Gegen diesen ambivalenten, von Douglas stark gespielten Charakter wirkt Lancasters Earp ziemlich blass, zudem Sturges ihn auch als eindimensionalen Saubermann zeichnet und nur an manchen Stellen leise Andeutungen seiner Vetternwirtschaft und eventueller Korruptheit zulässt. In Wirklichkeit wurde Earp immerhin unter anderem der Unterschlagung und anderer Dienstvergehen bezichtigt.

Die Schießerei beim O.K. Corral ist nicht nur als Kulminationspunkt einer Familienfehde zu betrachten, sondern auch als Zeichen eines Konflikts zwischen den alten Interessen der Rancher, repräsentiert durch die Clantons, und dem neu sich formulierenden Herrschaftsanspruch der Yankees, die aus Tombstone eine Stadt des Silberabbaus machen wollten, und in Wahrheit waren die Cowboys bei der Bevölkerung nicht so unbeliebt, wie es viele Western, auch "Gunfight at the O.K. Corral", suggerieren.

Sturges - oder vielmehr der Romancier Leon Uris, der das Script für diesen Film verfasste - vereinfacht diesen Sachverhalt und macht aus dem Konflikt einen simplen Kampf von Gut gegen Böse, wodurch die Figur Earps für den Zuschauer an Attraktion und Identifikationspotential gewinnt. Vielleicht hat eine solche Art der Darstellung aber gerade eine pädagogische und katarthische Funktion in einer Zeit, in der wahre Helden und anständige Menschen rar geworden sind - und welche Zeit wäre je anders gewesen. Vielleicht ist es auch diese moralische Eindeutigkeit, die dem Western letztlich seine große Anziehungskraft verleiht und die zu einer nützlichen moralischen Mythenbildung führt.

"Aw, look at me - I'm rambling again."

"Gunfight at the O.K. Corral" hat aber auch einen dramaturgischen Schwachpunkt: die episodenhafte Handlung des Films, die der Vorgeschichte der eponymen Schießerei so gut wie keinen Raum zubilligt und es letztlich verhindert, dass sich Earp und Holliday gleichwertige Antagonisten herausschälen können. Einzig der junge Dennis Hopper als Billy Clanton wird dem Zuschauer wahrscheinlich hier im Gedächtnis haften bleiben.

Trotz dieser Schwäche strotzt der Film vor Spannung und zelebriert die typischen Genreklischees - ich erinnere nur an die von Dimitri Tiomkin komponierte Filmmusik und an einige markige Sprüche, wie Hollidays Hinweis, er könne ausgezeichnet mit dem Schießeisen umgehen, es gebe nur keine Männer mehr, die dies bezeugen könnten - so herrlich unkritisch, dass ich ihm jedem Freund des Genres uneingeschränkt empfehlen kann.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Edelwestern und Meilenstein, 31. März 2011
Von 
Ulrich Feld (Aschaffenburg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Zwei rechnen ab (DVD)
Die Schießerei in der Stadt Tombstone am 26. Oktober 1881 wurde mehrfach in Wildwestfilmen verarbeitet. Wie genau die Hintergründe waren und wer wirklich woran schuld war, ist heftig umstritten und bis heute nicht eindeutig geklärt. Dieser Western bietet aber vor allem Spannung und Dramatik auf höchstem Niveau und das schon von der allerersten Szene, in der drei Reiter in einem Städtchen eintreffen, in den Saloon gehen und Lee van Cleef (leider ist seine Rolle nur klein) schreit: "Wo ist Doc Holliday?" Kirk Douglas zieht alle Register als schwindsüchtiger Spieler und Revolverheld, und Burt Lancaster steht ihm nicht nach. Das Zusammenraufen der beiden Männer, wie sie allmählich Freunde werden, ist geradezu das Musterbeispiel eines Buddy-Pictures. Die Actionszenen sind glänzend inszeniert, besonders der Showdown ist in Sachen Schnitt und Choreographie ein echtes Meisterstück. In diesem Film stimmt wirklich alles, von der Dramatik über die Besetzung bis zu der grandiosen Filmmusik. Der Titelsong, gesungen von Frankie Lane, ist Gänsehaut pur! Regisseur John Sturges drehte übrigens auch den Klassiker "Die glorreichen Sieben". "Zwei rechnen ab" ist ein echter Edelwestern und einer der besten Western der Filmgeschichte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das war der Wilde Westen, 3. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Zwei rechnen ab (DVD)
John Sturges wagte sich 1957 an diesen Stoff, wohl wissend um die kulturelle Bedeutung dieser legendären Schießerei am O.K. Corral. Um diese schwierige Aufgabe zu bewältigen, bedurfte es natürlich einer 1A-Besetzung, mit der er mit Lancaster, aber besonders mit Kirk Douglas voll ins Schwarze getroffen hatte. Beide waren als "Neo-Revolverhelden" in zahlreichen Films noirs zu sehen und gehörten zu den besten Schauspielern (ich sage gezielt nicht Stars) der 50er Jahre. Lancaster ist mit seiner Figur die Stimme der Sentimentalität und Vernunft, was den Wyatt Earp historisch nicht unbedingt auszeichnet. Anders Douglas - übrigens verblüffend ähnlich der Vorlage -, der es sogar schafft, dem Doc den einen oder anderen sympathischen Anstrich zu verpassen, den dieser beileibe nicht hatte! Die Geschichtstreue ist halt nicht immer gegeben. So dauerte die Schießerei eigentlich nur wenige Sekunden und die Duellanten standen sich nur wenige Meter gegenüber. (Revolver hatten damals noch keine Zielgenauigkeit auf Distanz.) Das hätte dem Film aber eher geschadet, darf ich gestehen. Aus diesem Grunde ist ja auch das Remake von 1994 auch nur halb so bekannt.

Als Kind hat der Streifen meine Wildwest-Begeisterung geweckt (ohne mich an die Altersfreigabe zu halten), lange bevor ich bei den europäischen bzw. Italo-Western angelangt war. Echten Western-Fans, denen es um mehr als bloß Schießereien geht, wird dieser Film - eigentlich ja ein Historienfilm - besonders liegen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gunfight at the O.K. Corral, 6. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Zwei rechnen ab (DVD)
Produkt: DVD (1 Stück). Herausgeber: Paramount Home Entertainment. ASIN: B000HCO77S
Deutscher Titel: Zwei rechnen ab. Originaltitel: Gunfight at the O.K. Corral
Produktionsland: USA. Premiere: 1957
Mit:
Auf der Seite des Gesetzes: Doc Holliday (Kirk Douglas), Wyatt Earp (Burt Lancaster), Morgan Earp (DeForest Kelley), James Earp (Martin Milner), Virgil Earp (John Hudson), Bat Masterson (Kenneth Tobey), Charles Bassett (Earl Holliman)
Auf der Seite der Gegner: Ike Clanton (Lyle Bettger), Billy Clanton (Dennis Hopper), Finn Clanton (Lee Roberts), Johnny Ringo (John Ireland), Tom McLowery (Jack Elam), Ed Bailey (Lee Van Cleef)
Die Frauen: Laura Denbow, Freundin von Wyatt Earp (Rhonda Fleming), Kate Fisher, Freundin von Doc Holliday (Jo Van Fleet), Betty Earp, Frau von Virgil Earp (Joan Camden), Mrs. Clanton (Olive Carey)
Regie: John Sturges. Musik: Dimitri Tiomkin
Genre: Western
Bild: sehr gut / Farbe / Technicolor / Breitbildformat / Vistavision. Sprache: englisch. Synchronisation: deutsch, italienisch, französisch und spanisch. Untertitel: deutsch, englisch u.v.a. Filmlänge: 118 Minuten (Originallänge im PAL-Verfahren)
Specials: keine

Spoiler-Elemente.
Der Gunfight am O.K. Corral findet im Finale des Filmes statt. Die Haupthandung ist ein Psychogramm der historischen Charakter von Wyatt Earp und Doc Holliday, wobei die ambivalent-komplexe Figur Hollidays in der Performance von Kirk Douglas herausragt. Seine emotionale Ausdruckskraft offenbart sich auf eine ähnliche Weise wie in der Biographie über Vincent van Gogh.
Der Gunfight beim O.K. Corral fand am 26. Oktober 1881 statt in der Stadt Tombstone (Arizona) am frühen Nachmittag.
Burt Lancaster und Kirk Douglas waren erstens blendende Schauspieler, harte Kerle und öfters gemeinsam vor der Kamera.
Historische Korrektheit hin oder her - der Film selbst versprüht im sehenswürdigen Sinne eine depressive Stimmung, deren Ursache im Auseinanderreissen eines familiären und kameradschaftlichen Gefüges gründet von Menschen, die einen hohen Preis dafür zahlen müssen, das Gesetz zu vertreten. Diese Menschen, egal wie gut oder schlecht sie sind, stehen ständig in einer potenziellen Schußlinie. Darum sind sie dazu verdammt, kalt und kaltblütig zu sein. Sie lassen sich freudig nieder, üben den Beruf des Gesetzeshüters aus und dann gibt es immer wieder von Neuem Kerle, die Stunk machen, beweisen müssen, dass sie besser sind, provozieren und leicht zum Colt greifen. Polizisten werden getötet, weil sie Gangstern im Wege stehen, um das friedliche Leben der Bürger zu gewährleisten. Aber niemand weint ihnen nach, weil die rollende Walze des Fortschritts über ihre Leiber genauso darüberfährt, wie über deren getötete Gegner. Aber ohne sie gäbe es niemals Frieden und die ganze Welt wäre Anarchie. In den rasanten historischen Umwälzungen der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ging in Amerika alles sehr schnell und schnelllebig, so auch das Leben selbst. Das Land wimmelte von verschiedenen Schatierungen von Menschen, Schichten und Klassen. Hartgesottene Cowboys zu Pferde trugen die Colts sehr locker, denn das Leben war leicht verlierbar. Von daher sollte man der damaligen Gesetzeshüter mit Respekt gedenken, denn sie hatten es verdammt schwer, egal was für Schurken sie zwischendurch waren.
Insofern komme ich wieder zurück zur melancholischen Stimmung des Filmes. Dieser Lancaster als Wyatt Earp muß tatsächlich viel erdulden, vor Allem, wenn er hilflos mitansehen muß, wie seine Brüder zusammengeschossen werden und sein Freund Holliday krankheits- und alkoholbedingt zu Tode driftet. Des Tötens müde will er noch den jungen Dennis Hopper verschonen, welcher ihn jedoch trotz väterlicher Warnung dazu zwingt, abzudrücken. Von daher ist Earp in diesem Film eine ultimativ tragische, gezeichnete Gestalt, über dessen Überleben man sich am Ende gar nicht so richtig mitfreuen kann. Je länger er lebt, umso mehr Verluste erleidet er. So sieht sein Leben aus - düster als ein konstanter Verlustprozess. Diese depressive Stimmung des Filmes macht ihn in seinem Grauton ja schon wieder zu einem stillen Meisterwerk, einer Art verhülltem Film Noir. Die Musik von Dimitri Tiomkin verstärkt diesen pessimistischen Grundton. Da ist nichts Fröhliches darin, nichts Frühlingshaftes, nichts Optimistisches, sondern: im Zwielicht des O.K. Corral müssen Menschen getötet werden und sterben. Ein schmutziges Leben und ein schmutziger Job. Damit die Gesellschaft in Sicherheit und Frieden leben kann und gesäubert ist von den dämonischen Boten des Hasses und der Gewalt.
Aber dennoch besitzen die Figuren von Earp und Holliday mythische, überirdische, unsterbliche Größe in ihrem gemeinsamen Kampf Schulter an Schulter. Wortlos deckt einer des anderen Rücken, weil im Schatten des dunklen Hinterhalts noch Tausende lauern. Und egal ob man alleine ist oder zu zweit: man geht einfach hin in Richtung der fletschenden Meute, weil man das Gesetz vertritt und diesem zu seiner Geltung verhelfen muss - egal, ob man die nächste Auseinandersetzung überleben wird oder nicht.
Kirk Douglas ist in der Rolle des cholerischen Zahnarztes herausragend. Nicht zu vergessen die frühe markante, heisere Synchronstimme für ihn geliehen von Rene Deltgen.
Ein denkwürdiges Meisterwerk des Western von einem der besten Regisseure der Welt (Stadt in Angst, Die glorreichen Sieben, Verrat im Fort Bravo, Der Schatz des Gehenkten, Der letzte Zug von Gun Hill u.v.a.)
Mladen Kosar
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schießerei am O.K. Corral !, 5. August 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zwei rechnen ab (DVD)
Zwei rechnen ab (OT Gunfight at the O.K. Corral)ist ein klasse Western. Burt Lancaster und Kirk Douglas spielen hervorragend Wyatt Earp und Doc Holliday. Vor allem die Schauspielleistung von Kirk Douglas is hervor zu heben. Neben diesen beiden gibt es jede Menge bekannte Gesichter in Nebenrollen wie Dennis Hopper, Lee Van Cleef, Deforrest Kelley u.a. zu bewundern. Der Western ist ganz im Stile der Edelwestern der 50er Jahre gedreht, nur legte Regisseur Sturges mehr Wert auf Action. So wird neben Schusswechsel mit Banditen auch das Liebesleben beider Charaktere betrachtet. Der Film kommt den realen Geschehnissen in Tombstone näher als Ford bei "Faustrecht der Prärie" ist aber noch meilenweit von den 90er Jahre Western Tombstone und Wyatt Earp entfernt. Die Handlung richtet sich auf einen Punkt aus, die im Titel erwähnte Schiesserei am O.K. Corral. Die dauert auch gleich über 10 Minuten. Die echte nicht mal eine Minute. Jahre später sollte Regisseur John Sturges (Glorreichen 7,Gesprengte Ketten u.v.a) eine pessimischte Variante von Earp &Co drehen: Die 5 Geächteten (Hoffe der kommt auch irgendwann mal auf DVD!). Das Titellied O.K. Corral ist ein klassischer Ohrwurm. Musik und Bilder sind stimmig und passen ideal zu diesen 50er Jahre Western Klassiker.

Die DVD ist von sehr guter Qualität und kann sorglos weiterempfohlen werden. Specials gibt halt leider keine, aber den Film finde ich einfach toll.
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5.0 von 5 Sternen Top Western, 10. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zwei rechnen ab (DVD)
Für mich klar die beste Film Umsetzung um Wyatt Earp und Doc Holiday. Burt Lancaster und Kirk Douglas spielen beide grandios. Vor allem die Darstellung der anbahnenden Sympathie zwischen den beiden hat mir sehr gefallen.
Es gibt zwei Neuverfilmungen, die ich beide besitze, von denen ich aber bisher nur Tombstone gesehen habe. Trotzdem bin ich mir jetzt schon sicher, dass ich die hier vorliegende Version am besten finde, schon der schauspielerischen Authentizität wegen.

1. mit Kurt Russel und Val Kilmer("Tombstone") : Hat mir eigentlich überhaupt nicht gefallen. Wyatt Earp(Kurt Russel) wird ziemlich verweichlicht, fast schon ängstlich dargestellt und Doc Holiday(Val Kilmer) ist die ganze Zeit am krepieren, wegen seiner Krankheit(Tuberkulose) und gibt sich als Mr. Obercool. Klar hatte Doc Holiday wirklich TB aber in Zwei rechnen ab wird es realistischer dargestellt.

2. mit Kevin Costner, Dennis Quaid und Gene Hackman("Wyatt Earp") : noch nicht gesehen, mal gespannt, geht ja um die 3h.

Nochmal zu Zwei rechnen ab:
Das Bild ist für das Alter des Films und für DVD gut, da gibts nichts zu bemängeln. Der Western an sich ist genial, gehört seit ich ihn gesehen habe zu meinen Favoriten in meiner Sammlung. Für jeden Western Fan ein Muss.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solider Unterhaltungswestern, 30. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Zwei rechnen ab (DVD)
Solide gemachter Edel-Western aus den 50er Jahren mit zwei charismatischen Hauptdarstellern. Zwar orientiert sich die Handlung nicht an den historischen Fakten, als Unterhaltungsfilm ist er aber gut gemacht. Die sich entwickelnde Freundschaft zwischen Wyatt Earp und Doc Holliday wird ausgiebig geschildert, ebenso das Privat-/Liebesleben der beiden Helden. Auch die legendäre Schießerei am O.K. Corral findet am Ende des Filmes ihren wohlverdienten Platz (Dauer ca. 10 Minuten). Leider sind die "Bösewichter" hier ziemlich blaß geraten, was auf Kosten der Spannung geht. Was den Film letztlich über den Durchschnitt hebt, ist aber die tolle Leistung von Kirk Douglas, der den ambivalenten Charakter Doc Holliday's sehr glaubwürdig rüberbringt.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsamer Zwei Mann Western, 24. Oktober 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zwei rechnen ab (DVD)
Film:
Ist nicht der erste und schon gar nicht der letzte Western mit dem Thema Earp, Holiday und O.K.Corral.
Ich sag mal so, James Garner, Kevin Costner und auch Kurt Russel haben die Thematik tiefgreifender und wahrscheinlich etwas authentischer in ihren Filmen dargestellt. Aber man langweilt sich in diesem Film nicht, hat aber natürlich die oben erwähnten Western immer so ein bischen im Hinterkopf.
Hier handelt es sich um einen ganz klassischen Unterhaltungswestern der 50er Jahre, der ganz eindeutig von den beiden Hauptdarstellern dominiert wird. Und unbedingt erwähnenswert der Titelsong "O.K.Corral" von Tiomkin (12Uhr Mittags). Selten hat mich ein Lied so bewusst bei einem Film begleitet.
Für mich persönlich war die Syncro von Kirk Douglas doch etwas gewöhnungsbedürftig. Diese Stimme kannte ich bei ihm gar nicht aber mit der Zeit gewöhnte man sich an die recht kratzige Stimme, und durch seine Lungenkrankheit passte sie dann auch irgendwie.
DVD:
Ton, Bild soweit i.O.
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5.0 von 5 Sternen Echter Western, 22. August 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zwei rechnen ab (DVD)
Edler Klassikwestern mit Kirk Douglas und Burt Lancaster.
Marshall Wyatt Earp und Zahnarzt Holliday räumen kräftig auf mit dem Pack im Wilden Westen.
Nach anfänglicher Abneigung raufen sich die beiden Helden zusammen.
Showdown in Tombstone.
Wyatt Earp, seine drei Brüder und Doc Holliday gegen die gefürchtete Clanton Bande.
Natürlich siegt das Gute.
Die Clanton Bande wird liquidiert.
Auch ein Bruder von Wyatt muss das Zeitliche segnen.
Am Ende des Filmes beendet Wyatt Earp seine Karriere als Gesetzeshüter und bricht auf nach Kalifornien um seine Braut Laura zu suchen.
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5.0 von 5 Sternen Super, 23. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zwei rechnen ab (DVD)
ein starker Film der auch über DVD sehr gut kommt, habe Kauf dicht bereut und muss sagen das er in meine Sammlung gehörte
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Zwei rechnen ab von John Sturges (DVD - 2006)
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