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am 25. November 2006
Die erste Verfilmung des "Thunderball"-Stoffes besticht durch die Ästhetik seiner Unterwasser-Aufnahmen und eröffnete der (damals noch relativ jungen) Bond-Reihe eine weitere Dimension. Gleichzeitig führen die Bilder von Bomben-Equipment transportierenden (und später kämpfenden) Tauchern zu einem gewissen Mangel an Dynamik, der sich auch in der Filmlänge niederschlägt: Mit 125 Minuten war "Thunderball" bei seinem Erscheinen der mit Abstand längste Bond-Film, und hiervon spürt man - selbst bei Szenen auf trockenem Boden - jede einzelne Minute!
Dies soll jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, daß "Thunderball" ein Klassiker ist und bleibt. Einen über fast die Hälfte hinweg "stummen" Film zu drehen, ist ein echtes Wagnis. Man muß sich einfach in den speziellen Stil des Films einfinden, um seine Qualitäten zu erkennen. Und Sean Connery ist sowieso der beste Bond!

Fazit: Im Grunde fünf Sterne, doch verteile ich vorsichtshalber vier, da Bond-Einsteiger eventuell überfordert sind.
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am 20. Dezember 2008
Zum Inhalt des vierten Films in der Bond-Reihe möchte ich mich nicht weiter äußern, auf jeden Fall einer der besten Streifen der 60er Jahre. Nebenbei bemerkt: wirklich toller Titelsong von Tom Jones !
Zur Bildqualität: Ich habe mir den Film sowohl über einen 40-Zoll SONY
FullHD Flachbild als auch über den PANASONIC PT-AE 3000 Beamer angesehen,
beeindruckend, was da aus über 40 Jahre altem Filmmaterial herausgeholt
wurde. Kannte man den Film bisher nur als unscharfes Fernsehbild, erlebt
man ihn auf Blu-Ray und Beamer praktisch neu. Die sehr gute Schärfe ist schon in der
Anfangssequenz sichtbar, an der Aussenfassade des Schlosses ist jedes
Detail erkennbar. Bildrauschen ist nur minimal sichtbar, top Kontrast, die Farbdarstellung sehr realistisch, der 60er-Jahre-Look ist erhalten geblieben.Interessantes Detail: Die kurze Einstellung, in der sich 007 die Einmannrakete umschnallt, ist später nachgedreht worden und weicht von der Farbe deutlich von den vorherigen Szenen ab. Bis auf wenige Einstellungen zieht sich diese Qualität durch den ganzen Film, auch Kratzer und Verschmutzungen wurden akribisch entfernt.
Zur Tonqualität: Ich habe den Ton nur über Stereo-Boxen gehört, klang
sehr ordentlich.
Fazit: Wenn auch die restlichen älteren Bond-Filme in dieser Qualität erscheinen, können sich alle Fans freuen...
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am 6. August 2010
Ich habe die Blu Ray schon seit geraumer Zeit daheim und hatte jetzt einmal Lust sie mir anzusehen. Und auch um eine hilfreiche Rezension abzugeben.

Zur Story: Der Verbrecher Largo stiehlt im Auftrag der Organisation "Phantom" zwei Atomraketen und erpresst damit die britische Regierung. Sollte nicht ein hohes Lösegeld gezahlt werden, droht man mit der Zerstörung einer britischen oder einer amerikanischen Stadt. James Bond wird ausgesandt, um den Verbrechern das Handwerk zu legen. Und das schafft er wie immer auf spektakuläre, charmante und natürlich trickreiche Weise. Finale Actionszenen wie der Unterwasserfight der MI6-Agenten gegen Largos Leute dürfte bei den Fan dieses Filmes Kultstatus erreicht haben. Und auch sonst hat "Feuerball" alles, was die James Bond Filme berühmt gemacht hat. Sean Connery als smarter Agent ihrer Majestät, Action, Leidenschaft und Dramatik.

Wie sieht es jetzt mit der Bildqualität der BR aus: Sehr gut. Um das genauer zu beschreiben: Das Bild wird während des gesamten Film sehr natürlich wiedergegeben. Die Farbgebung ist durchgehend außerordentlich gut. Die Schärfe bleibt konstant auf einem sehr guten Niveau. Die Konturen (Einrichtungsgegenstände, Wände, Kleidung der Schauspieler) sind jederzeit klar und deutlich zu erkennen. Ohne das der Charme des Filmes verloren geht, wird hier durchgehend eine gewisse Plastizität erzeugt. Es ist eine wahre Freude, den Film in dieser Bildqualität zu sehen. Eine klare Kaufempfehlung also!!
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am 6. April 2013
Als ich vor einiger Zeit auf ARD einige der alten 007 Abenteuer verfolgte war ich verblüfft von dem sauberen Bild, bei solch älteren Filmen die man sonst meist nur mit mäßigem Bild im Fernsehen sah wirkt das dann extremscharf, man kann’s kaum glauben. FEUERBALL (Thunderball) gehört mit zu den erfolgreichsten Bondfilmen, die Geschichte des mittlerweile vierten Teils der Agentenreihe gefiel mir als Jugendlicher mit am besten. Meine Sympathie für den Film lag aber auch am markanten Bösewicht Emilio Largo (Adolfo Celi) und seiner wunderschönen Partnerin Dominique Derval (Claudine Auger, Miss World France 1958 - Spion zwischen zwei Fronten 1967), nicht zu vergessen (Luciana Paluzzi) als rassige Killerin Fiona Volpe. Natürlich begeistern auch die damals einmaligen Unterwasseraufnahmen und die tolle Musik von Filmkomponist John Barry.

Die Verbrecherorganisation S.P.E.C.T.R.E. gelangt durch einen raffinierten Plan in den Besitz zweier Atombomben der Westmächte. Nun fordern sie von der NATO ein immenses Lösegeld. James Bond der nun unter Zeitdruck gerät folgt einer ersten Spur nach Nassau/Bahamas hin zu der attraktiven Dominique Derval, unter ihren Freunden auch genannt, Domino.

Das Bildformat erscheint in 16x9 Letterbox (2.35:1). Die Nachbearbeitung hat sich wirklich gelohnt, den gleich von Beginn an präsentiert sich ein angenehm scharfes Bild mit guten Details, kräftigen Farben und gutem Schwarzwert. Der Detailgrad bei den close-ups der Schauspieler ist meist als sehr gut zu bezeichnen. Bestes Beispiel bei (49:50), Bond trifft hier auf Largo beim Kartenspielen, hier wie auch in anderen Szenen besitzt das Bild auch etwas Tiefenwirkung. Manche Farben z. B. von Gesichtern, gerade auch Rot- und Brauntöne sind etwas kräftiger hervorgehoben, aber das ist eben auch ein Stilmittel der damaligen Zeit und wurde so auch übernommen. Gerade die Unterwasseraufnahmen wissen nun bei diesem mittlerweile sehr alten Film zu gefallen. Zwischendurch gibt es immer wieder mal etwas weichere Bilder mit weniger Details zu sehen. Die einzig wirklich schlechtere Stelle ist die kurze Szene wo die beiden Vulcan Bomber starten, das Bild wirkt hier sehr dunkel, unscharf und es sind deutlich Filmstreifen zu erkennen. Diese sind mir auch ganz leicht an anderer Stelle aufgefallen, fallen da aber kaum ins Gewicht. Auch ist das Bildformat bei der Titelsequenz plötzlich seitlich etwas gestaucht, also an den Seiten schwarze Säulen. Bei (08:07) ist aber alles wieder im Lot. Mittlerweile habe ich den Film jetzt schon mehrmals betrachtet und es sind mir in einigen wenigen Szenen auch Schmutzpartikel aufgefallen, auch wirkt das Bild teilweise etwas zu dunkel, zu starker Kontrast, so das in manchen Bereichen hin und wieder Bilddetails verloren gehen (schwarze Anzüge weisen dann kein Stoffmuster mehr auf). Trotz dieser kleinen Mängel und für das Alter auch insgesamt gesehen, ist die Bildqualität in meinen Augen als durchgehend gut bis teils sehr gut zu bezeichnen. "Liebesgrüße aus Moskau" und "Goldfinger" sah ich bis her als Vergleich nur auf ARD(HD), diese beiden wirkten trotz (720p) aber von der Qualität was speziell: Details, Plastizität und Kontrast angeht noch etwas besser.

Beim Ton fällt auf, dass sich der räumliche Klang bei der Filmmusik sehr positiv auswirkt. Die Geräuschkulisse selbst hält sich, wenn auch vom Klang her kräftig in Bezug auf 5.1 Surround etwas bedeckt was aber nachvollziehbar ist. Persönlich schaue ich mir die alten Bond-Filme am liebsten natürlich im Originalton, wobei hier die englischen Dialoge klar und deutlich zu verstehen sind.

Das Menü ist schön gestaltet und mit typischem Bondflair und bietet auch einiges an Extras. Am Interessantesten sicherlich das „the making of thunderball“ oder auch „ the thunderball phenomenon“, beides in HD-Qualität und deutschen Untertiteln. Weitere Extras: Kinotrailer, Fernsehspots, Audiokommentar von Regisseur Terence Young u. a. !Kein Wendecover!

Fazit: Ein klassischer Bond, bietet eine gute Story, Spannung, was fürs Auge und viel Unterwasser-Actionszenen. 1965 sorgte THUNDERBALL in den Kinos für mächtigen Publikumsansturm, fast 50 Jahre später auf Blu-ray mag dieser Film immer noch zu gefallen, man kennt die Bond Filme seit seinen Jugendtagen, hat sie schon x-Mal gesehen. Für mich ist Connery hier auf dem Höhepunkt seiner Darbietung als Bond-Darsteller, besser wurde es nicht mehr. Die Ton- und Bildqualität der Blu-ray hat mich jedenfalls überzeugt, nach „Feuerball“ und „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ werde ich mir noch einen weiteren Film dieser Reihe zulegen.
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am 25. März 2016
"Mein lieber Premierminister, zwei Atombomben Nr. 456 und 457, die sich auf dem NATO-Flug Nr. 759 befanden, sind jetzt im Besitz von PHANTOM. Sollte Ihre Regierung nicht innerhalb von 7 Tagen 100 Millionen Pfund Sterling an uns zahlen - und zwar in einer von uns noch zu bestimmenden Weise - werden wir eine Großstadt in England oder den Vereinigten Staaten zerstören. Ihr Einverständnis wollen Sie uns dadurch bekunden, dass der Big Ben morgen Abend um 6 Uhr siebenmal schlägt."

Der Nervenkitzel lässt nicht nach, als Geheimagent 007 nach Nassau (Bahamas) reist - auf der Jagd nach einem teuflischen Gangsterboss, der die Welt in eine nukleare Katastrophe zu stürzen versucht...

Moneypenny: "Hey, zum Konferenzzimmer! Muss was vorgefallen sein. Alle europäischen Doppel-Null-Agenten wurden schnellstens herbeordert. Der Innenminister ebenfalls." - Bond: "Wahrscheinlich ist Frau Minister der Hund entlaufen."

Feuerball (Originaltitel: Thunderball, Name der Operation zur Wiederbeschaffung der Nuklearsprengköpfe) ist der VIERTE Film der James-Bond-Reihe, die auf der Grundlage von Ian Flemings Romanen entstand (hier ist es der 9. Teil). Fleming (1908-1964) war im 2. Weltkrieg beim Marine-Nachrichtendienst und Verbindungsoffizier zum US-Marinegeheimdienst.

"Offenbar ist das Ganze unter Wasser durchgeführt worden - also müssen wir auch da nach dem Flugzeug suchen."

Mit Sean Connery (Oscar 1987 für The Untouchables und 1999 Sexiest Man of the Century) als 007 ("Darf ich meine Freundin hierhersetzen? Sie belästigt Sie nicht. Sie ist nämlich tot."),
dem Italiener Adolfo Celi (Sandokan, Cinderella '80, Gib dem Affen Zucker) als einäugiger Largo (Nr. 2),
der Französin Claudine Auger (1958 mit siebzehn Miss World France) als Domino,
Luciana Paluzzi (Keine Rosen für OSS 117) als Fiona Volpe ("Ein toter Bond wäre dir lieber?" - Largo: "Anscheinend kannst du Gedanken lesen, meine Liebe." - "Vielleicht weil er sich an deine kleine Freundin heranmacht?" - "Weil er James Bond ist - und Phantom gefährlich wird!")
und ??? als Katzenkrauler Nr.1 ("PHANTOM ist eine pflichtbewusste Gemeinschaft, deren Stärken in der Integrität ihrer Mitglieder liegt.").
Mit Rik van Nutter (war 12 Jahre mit Anita Ekberg verheiratet) als Felix Leiter (der dritte Darsteller im vierten Film) und wie "immer" Bernard Lee als M (spielte in elf Bond-Filmen mit), Lois Maxwell als Miss Moneypenny (vierzehnmal dabei) und Desmond Llewelyn als Q (siebzehn Auftritte).
Regie führte im Jahr 1965 (mit einem Budget von 9 Mio. $) wieder (wie schon bei den ersten beiden Filmen, allerdings auch zum letzten Mal) Terence Young (Warte bis es dunkel wird 1967, Rivalen unter roter Sonne 1971).

130 Minuten monumentale Unterwasserschlacht (60 Taucher mit Harpunen und Dolchen), Haien im Swimming Pool und einem Raketenrucksack. Herrlich. So muss Bond sein. Von mir Note 2+

Bond: "Schönes Gewehr. Passt eigentlich mehr zu einer Frau." - Largo: "Verstehen Sie etwas von Waffen, Mr. Bond?" - "Nein. Aber etwas von Frauen."

Der Film erhielt 1966 den Oscar für die besten visuellen Effekte. Außerdem gewann er den Laurel Award als Bestes Action-Drama.

Der Titelsong "Thunderball" wird vom Briten Tom Jones gesungen ("Sex Bomb", "Kiss", "Delilah", "What's new, Pussycat?", spielte sich selbst in Mars Attacks! und von Queen Elizabeth II. 2006 zum Knight Bachelor geschlagen).

Bond: "Oh, nein." - Q: "Ahh, 007." - "Welch feine Überraschung." - "Ganz meinerseits. Das ist wohl auch noch nicht dagewesen, dass ich Sie ausrüsten muss, während Sie bereits im Einsatz sind. Aber macht nichts. Wird schon werden. - Hier haben wir einen Geigerzähler. Nützlich und unauffällig. Der schwingende Zähler gibt den Wert der Radioaktivität an. Wasserdicht natürlich." - "Selbstverständlich." - "Und das hier bitte ich Sie mit besonderer Sorgfalt zu behandeln. Mit besonderer Sorgfalt!" - "Alles was Sie mir geben..." - "...wird mit gleicher Geringschätzung behandelt. Ich weiß. Aber das hier ist eine Unterwasserkamera. Sie schießt acht Bilder in schneller Folge, wenn Sie auf diesen Knopf drücken." - "Ist das was Besonderes?" - "Wenn man mit Infrarotfilm Aufnahmen im Dunkeln machen kann, JA! Ihre Überheblichkeit hängt mir langsam zum Halse raus, 007. - Hier ist eine Miniaturleuchtpistole. Sie feuert helles, rotes Licht ab, ein Notsignal. Sie sollten sie Tag und Nacht bei sich tragen." - "Probier ich's gleich mal aus, was..." - "Lassen Sie das! Das wird Ihnen noch mal gute Dienste leisten. Für den Fall, dass Sauerstoffflaschen oder Schnorchel ausfallen, können Sie diese Stäbchen benutzen. Für kurze Zeiträume natürlich nur, ungefähr 4 Minuten." - "Sehr schön. Geben Sie mir gleich ein paar davon." - "Man kann es auf Taschenformat zusammenschieben." - "Na dann wollen wir hoffen, dass es nicht klemmt." - "Das ist ein erst kürzlich entwickeltes harmloses radioaktives Gerät." - "Harmlos?" - "Die Strahlen werden von einem Spezialempfänger aufgefangen und man weiß immer, wo Sie sind." - "Und wo soll ich mit diesem Ding hin?" - "Das ist doch ganz klar. Runterschlucken." - "Gleich?"

EXTRAS:
Audiokommentar von Regisseur Terence Young bzw. Peter Hunt, John Hopkins und anderen,
Aus dem Geheimarchiv des MI6 (Die unglaubliche Welt des James Bond - Original NBC TV-Bericht 50:54, Wie man ein Auto sprengt: Eine Anleitung für Kinder - Ford Promotion-Film 17:09, Am Drehort mit Ken Adam 13:06, Bill Suitor: Der Raketenmann 3:54, Feuerball-Bootsschau 2:51, Wie man Bond verkauft - Original TV-Werbespots 2:05),
007 Missions-Kontrolle (Interaktive Führung durch die Welt von Feuerball: 007, Die Frauen, Die Verbündeten, Die Bösewichter, Kampfverzeichnis, Das Labor von Q, Exotische Drehorte),
Missions-Dossier (Feuerball - Making Of 27:34, Das Phänomen Feuerball 31:04, Die geheime Geschichte von Feuerball 3:56),
Propagandaministerium (Kinoarchiv 8:26, Bond im Fernsehen 3:31, Bond im Radio 5:03),
Bilder-Datenbank (Überläufer-Fotogalerie)

Bond: "Wir sehen uns wieder." - Sie: "Wann du willst und wo du willst." - Er: "Ich will eigentlich immer. Hab nur so wenig Zeit." - sagt's und düst davon...

James Bond will return in Man lebt nur zweimal!

[Anmerkung: Auf den Bildern unten sehen Sie die Blu-ray, die Dvd und den Roman.]
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88 Kommentare|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Mit dieser (nicht ganz korrekt übernommenen) Aussage (ich weiß) entledigt sich James Bond bei einem verwunderten älteren Ehepaar seiner unliebsamen Verfolgerin, nachdem sie - an seiner Stelle - tödlich von einer Pistolenkugel getroffen worden war. (Anm.: Eines der bösesten, zynischsten, aber zugleich erheiterndsten Bond-Zitate aller Zeiten für mich, weil es in einem Aufwisch die bis dato anhaltende Spannung (absichtlich) völlig vernichtet!)
Ich glaube, diese Verfolgungsszene, die übrigens schon in einem Hotelzimmer beginnt und sich dann in einem Auto (wo sich Bond mithilfe eines alkoholsierten Einheimischen, einer Flasche Hochprozentigem sowie einem Feuerzeug erstmals befreien kann) fortsetzt, ehe Sir Sean Connery (am Bein verletzt) mitten durch ein buntes Karnevalsfest hetzt, um seinen Verfolgern dann wiederum in einer Bar in die Hände zu laufen, ist eine der spannendsten der gesamten Bond-Chronologie. Gänzlich ohne großartige Explosionen und atemberaubende Spezialeffekte ist es ihr eindrucksvoll gelungen, eine fesselnde Fluchtsituation filmisch darzubieten. Ausgezeichnet!

Was ist ansonsten noch bemerkenswert an "Thunderball", der seinerzeit (übrigens Nr. 4 der gesamten Bond-Reihe) der größte Schlager an den Kinokassen war und ich glaube - kommerziell gesehen - überhaupt der erfolgreichtse Bond der Connery-Ära werden sollte?
Aus heutiger Sicht verwundert der Erfolg kaum. Zum einen stimmen nämlich die Grundzutaten, die man (generell) für ein erfolgreiches 007-Abenteuer benötigt, und da wären: einen tollen Bond-Darsteller (Sean Connery ist einfach fabelhaft und für meine Begriffe nach wie vor der beste Bond aller Zeiten), gut gewählte Bond-Girls (ein böses und ein gutes, beide hervorragend) sowie eine unheimliche Schurkenorganisation - in diesem Falle "Phantom", das weltweit operiert, um Geld zu erpressen.
Der Bösewicht selbst gefällt mir ebenfalls nicht schlecht, insgesamt gab es da aber auch schon bessere. Gutes Mittelmaß, würde ich sagen!
Hinzu kommt noch eine gut durchdachte Story, in der es darum geht, dass zuvor besagter Bösewicht in Namen von "Phantom" eine Atombombenentführung per Flugzeug einfädelt. Ein NATO-Bomberpilot wird durch einen Doppelgänger ersetzt, der dafür sorgt, dass Flieger plus "Beladung" an einem todsicheren Versteck (unter Wasser nämlich) landen.
Schon alleine die Idee mit dem Unterwasserversteck war damals mit Sicherheit bahnbrechend und faszinierend. Selbst heute gehen diese Szenen noch unter die Haut.
Schließlich wird die Regierung Großbritanniens von "Phantom" erpresst. Sollten eingeforderte Lösegeldzahlungen binnen eines bestimmten Zeitraums nicht erfolgen, so würde eine britische oder amerikanische Großstadt ausgelöscht.
Eindeutig ein Fall für 007!
Der macht sich dann auch gleich auf Richtung Nassau (Bahamas), um dort Verbindung mit der Schwester des verschollenen (dass dieser bereits längst tot ist, weiß zu diesem Zeitpunkt noch niemand, mit Ausnahme der Zuseher freilich) NATO-Piloten aufzunehmen, die - wie könnte es anders sein - gleichzeitig die Geliebte von "Nr. 2" oder Largo (dem Schurken) ist.
Schließlich trifft Bond natürlich (erstmals in einem Casino) auf Largo, den er gleich mal keck provoziert, indem er ihn a. beim Kartenspielen besiegt und ihm b. die Freundin auszuspannen droht. Versuche, Bond frühzeitig loszuwerden sind freilich zum Scheitern verurteilt (inkl. der zu Beginn meiner Rezi kurz beschriebenen großartigen Verfolgungsszene).
Also kommt es am Ende zum großen Showdown, der sich hauptsächlich (wie überhaupt nahezu ein gutes Drittel des Films) unter Wasser abspielt. Auch hier kommen für anno 1965 bahnbrechende Aufnahmen auf des Zuschauers faszinierten Blick zu. Die Nahkampfszenen unter Wasser sind gut vorbereitet und auf Film gebannt worden.
Schließlich kommt es am Boot Largos zum alles entscheidenden Zweikampf zwischen dem Bösewicht und Bond, den Bond mithilfe der verstoßenen Geliebten Largos knapp für sich entscheiden kann. Die Atombomben sind - laut Aussagen eines an Bord befindlichen Professors aus Warschau - schon vorher von diesem (also vom Professor, den offenbar doch das Gewissen geplagt hat) "unscharf" gemacht worden - diesbezüglich kommt also eigentlich keine wirkliche Spannung auf...

Wie man an meinen kurzen Erläuterungsversuchen zum Plot unschwer erkennen kann, ist "Feuerball" eine durch und durch typische Bondstory. Hinzu kommen noch viele technische Wagnisse für die der Film einst - glaube ich - auch einen Oscar abgeräumt hat. Die vielen, vielen Unterwasseraufnahmen unterstreichen den gewaltigen Aufwand, der für "Feurball" betrieben wurde noch zusätzlich, allerdings muss ich gestehen, dass der oftmalige Gebrauch der Unterwasserperspektive hier und da auch zu Langatmigkeiten führt. (Übrigens ist dies der erste Bond, der im Widescreenformat gedreht wurde.)
Ein weiteres kleines Minus gibt's von mir, weil eigentlich kaum Schauplatzwechsel stattfinden. Im Grunde spielt die Handlung fast ausschließlich auf den Bahamas. Paris und London kommen lediglich am Beginn des Streifens kurz vor.
Außerdem ist auch die Story selbst (so gut sie insgesamt aber natürlich dennoch gelungen ist) nicht die eines abwechlungsreichen Spionagethrillers, was aber wohl wiederrum a. mit den spärlichen Schauplatzwechseln und b. mit persönlichem Geschmacksempfinden zu tun hat.

In Summe macht das aus meiner Sicht verdiente 4 Sterne!

Fazit: Einerseits ist das - kommerziell sehr erfolgreiche - "Feuerball" ein echter Bondklassiker, der alle nötigen Zutaten für ein fesselndes, packendes und spannendes 007-Abenteuer enthält.
Der Fokus auf den enorm großen technischen Aufwand, der damals in diesen Film gesteckt wurde, macht ihn aber gleichzeitig stellenweise ein bisschen langatmig. Zwar ist es gelungen, jede Szene (egal ob über oder unter Wasser) mit einem Spannungsbogen zu versehen, dennoch hätte man mit so manchem Detail eventuell ein bisschen sparsamer umgehen können.
Trotzdem ist es aus meiner Sicht allemal besser etwas zu viel Zeit für diverse Blickfänge aufzuwenden, als eine gute Story unnötigerweise "abzuwürgen"...

In diesem Sinne ist alles gut - Connery glänzt (wie schon in den drei Vorgängern), die Bond-Girls gefallen und der Bösewicht ist zumindest guter Durchschnitt! Schade nur, dass der klassische "Spionagestoryeffekt" (häufige Schauplatzwechsel, zwielichtige Mittelsmänner etc.) für meinen Geschmack ein wenig zu kurz kommt...
Für mich macht das "Thunderball" zu einem echten Bond-Klassiker, der mit Sicherheit zu den besten 10 seiner Gattung gehört. ABER: Besser als seine Vorgänger ist dieser Streifen meines Erachtens nicht! Auch später sollte noch die eine oder andere Episode folgen, die "Feuerball" zumindest ebenbürtig ist.

P.S. Man darf nicht vergessen, dass der (einstige) große Erfolg von "Feuerball" bestimmt auch mit seinen Vorgängern zusammenhängt! Nach drei sehr gelungenen Bond-Abenteuern hatte sich wohl bereits eine Schar an Fans auf einen Nachfolger gefreut... So gesehen war dieser 4. Teil der Bond-Chronologie in gewisser Hinsicht wohl auch ein Selbstläufer.

Resümee: Sehr zufriedenstellend. Mitunter einer der besten Bond-Streifen, aber keiner der Aller(aller)besten!!

Nachtrag: Tom Jones Titelsong bleibt nicht unbedingt im Langzeitgedächtnis haften. Auch die Raketenrucksackszene (Ende des Vorspannes) wirkt irgendwie befremdend und somit unpassend (woher hat Bond dieses Gadget so schnell genommen??).
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am 16. November 2008
Eine tolle Umsetzung eines tollen Filmes!
Ein scharfes Bild mit tollem Kontrast und brillianter Detailgenauigkeit. Auch der deutsche DTS- Ton ist gelungen. Insgesamt übertrifft die Qualität dieser Blu Ray doch deutlich die DVD- Ultimate Version, welche ja bereits auch schon positiv überzeugte. Ich habe den direkten Vergleich der beiden Medien gemacht. Daher: Zum Kauf empfohlen.
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am 7. Oktober 2012
der Film zählt sicherlich zu den besten fünf James Bond Filmen, die Unterwassersequenzen sind einzigartig und Connery auf dem Höhepunkt. Die Blu-Ray Qualität weist eine, für das Alter des Films, sehr gute Schärfe auf, aber leider nicht so herausragend, wie z.B. bei 'Dr.No', was für mich zu einem Stern Abzug verleitet, ist (wie leider so oft), die schlechte Tonabmischung des deutschen Tons. Da hat man sich wieder mal keine Mühe gegeben und es ist einfach nervig Filme mit der Fernbedienung in der Hand ansehen zu müssen, weil Dialog und Actionsequenzen nur laut und leise abgestimmt sind. Ansonsten natürlich ein Fest.
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TOP 1000 REZENSENTam 24. Dezember 2015
"Feuerball" ist das 4. James Bond Abenteuer, inszeniert von Terence Young im Jahr 1965. Der Film war zu seiner Zeit ein Megakassenhit und spielte weltweit mehr als 140 Millionen US-Dollar ein. Inflationsbereinigt war dies - bis zum Erscheinen des Milliarden Dollar Hits "Skyfall" im Jahr 2012 der erfolgreichste Film der ganzen Reihe. Für die visuellen Effekte gabs sogar einen der begehrten Oscars. Damit zog er mit dem beliebten "Goldfinger" gleich, der auch einen Academy Award für die besten Toneffekte erhielt.

Dabei ist der Anfang des Films schon richtig cool, wenn Bond (Sean Connery) nach der Beerdigung seines Todfeindes Jacques Bouvar der Verbrecherorganisation S.P.E.C.T. R.E. entdeckt, dass dieser recht lebendig als verkleidete Witwe unter den Trauergästen war. Natürlich setzt Bond den Feind, der zwei seiner Kollegen getötet hat, für immer ausser Kaaft und flieht dann mit Hilfe eines genialen Raketenrucksacks und seines geliebten Aston Martin DB5 vor dem Gangstermob. Natürlich auch in Begleitung eines attraktiven Bondgirls namens Mademoiselle LaPorte (Maryse Guy Mitsouko).
Im Hauptquartier der Verbrecherorganisation herrscht aber dennoch reges Treiben. Unter der Führung von Emilo Largo (Adolfo Celi), ein fieser Lebemann mit Augenklappe, will S.P.E.C.T.R.E eine Lösegeldsumme im Höhe von 280 Millionen Dollar von den Vereinten Nationen erpressen. Die wird man auch mühelos bekommen, denn der gemeine Plan sieht vor 2 Atombomben zu stehlen. Etwas Nachdruck will man sich dann damit verschaffen, dass die Verbrecher irgendeine Großstadt in den USA oder in Großbritannien zerstören könnten. Um dies zu verhindert braucht es Bond. Er muss sich in Südengland an die Fersen von Spectre-Mitglied Graf Lippe (Guy Doleman) heften. Während Bond mit einer attraktiven Krankenschwester (Molly Peters) flirtet, gelingt es dem Gangster - gemeinsam mit seiner Partnerin und Auftragskillerin Fiona Volpe (Luciana Paluzzi) den Nato-Piloten Derval zu eliminieren und ihn durch einen Doppelgänger zu ersetzen. So kommen die Nuklearwaffen tatsächlich in die Hände der Bösen. Bond muss in Nassau tätig werden, wo nicht nur mit Paula (Martine Beswick) ein weiteres Bond-Girl wartet, sondern auch Largo ein Landhaus bewohnt, wenn er nicht gerade auf seiner Luxusjacht weilt. Dervals hübsche junge Schwester Domino (Claudine Auger) scheint wohl mit dem Gangster liiert, daher hat Bond auch berufliche Gründe sich um ein weiteres zukünftiges Bond-Girl zu kümmern....

Getötet wird diesmal mit Harpunen und Dolchen, dabei erweist sich vor allem Auftragskillerin Fiona als ziemlich fleissige Mörderin. "Feuerball" begeistert auch durch die gefährlichen Grottenhaie, die nicht nur für Bond selbst zur tödlichen Gefahr werden könnten. Es gibt auch tolle Unterwasserszenen. Am Schluß sogar fast eine Überdosis davon, wenn Gut und Böse sich eine Schlacht unter Wasser liefern. Hier hätte man den Film vielleicht um einige Minuten kürzen können. Dennoch bereitet auch dieses Bond Abenteuer sehr großes Vergnügen, das Szenario ist allerdings - gemessen an den drei Vorgängern - etwas überdrehter und unrealistischer und deutet schon in einem Connery Bond an, dass in der nahen Bond Zukunft viele böse potentielle Weltzerstörer auch auf den Nachfolger Roger Moore warten. Wie immer ist das Intro toll gemacht, da wird "Thunderball" der Song zum Film - diesmal von Tom Jones gesungen, noch besser als er es schon ist. Dominierende Location des Films sind die Bahamas.
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am 1. November 2012
In James Bonds viertem Abenteuer hat es Sean Connery ins kühle Nass verschlagen. Und der macht auch dort eine super Figur.

Es werden dieses Mal wieder nukleare Sprengkörper gestohlen und Großbritannien und die USA werden mit jenen Waffen bedroht. Bond muss diese Waffen aufspüren bis das Ultimatum abläuft.

Die ersten Bond-Filme mit Sir Sean Connery wurden meiner Meinung nach immer besser. Goldfinger hat mir wirklich gut gefallen, aber Feuerball gefällt mir noch mehr.
Bei diesem Abenteuer des Agenten ihrer Majestät hat man sich auf ein bestimmtes Element konzentriert. Man hat in diesem Film viele Unterwasser-Szenen eingebaut. Ich würde sagen, dass ungefähr die Hälfte des Films unter Wasser abläuft. Und eben diese Szenen sind es, warum mir der Film so gut gefällt. Die Szenen sind wirklich ein perfektes Beispiel für zeitlose Filmszenen. Der Zahn der Zeit ist an diesen Unterwasser-Szenen fast spurlos vorbei gegangen. Manche der Szenen würde man heute, 47 Jahre später, immer noch genauso drehen und inszenieren. Sie sehen nicht nur schön aus, sondern auch die Action passt sehr gut in diese Umgebung und wird spannend inszeniert.
Es sind aber nicht nur die Unterwasser-Szenen, die sehr schön sind.
Man hat sich hier mit Claudine Auger für das vielleicht schönste Bond-Girl aller Zeiten entschieden. Sie sieht wirklich wunderschön aus und hat eine sehr gute Chemie mit Sean Connery. Das Bond-Girl ist zwar hübscher als in allen Vorgänger und Nachfolgern, allerdings ist der Antagonist nicht mehr so gut und interessant wie im Vorgänger. War Gert Fröbe in Goldfinger noch ein interessanter Antagonist, der Bond auch würdig war, hat man hier mit Adolfo Celi einen wenig präsenten und uninteressanten Bösewicht.

Fazit:
Feuerball ist ein sehr guter James Bond-Film, der mit einem wunderschönen Bond-Girl und schönen und spannenden Unterwasser-Szenen punkten kann. Ein Film an dem der Zahn der Zeit fast spurlos vorbeigegangen ist.
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