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am 28. September 2006
Mit jeder positiven Bewertung von "Moonraker" riskiert man als James-Bond-Fan einen mächtigen Rüffel vonseiten der Sean-Connery-Fraktion, die das vierte Moore-Abenteuer für ein hirnloses Spektakel hält, das sich einfach nur dem damaligen Science-Fiction-Trend anschloß: Sie übersehen hierbei, daß Anlagen für derartige Ausschreitungen stets in der Reihe vorhanden waren, betrachtet man nur die futuristischen Sets von "Dr. No" oder "Man lebt nur zweimal" (im letzteren wäre Bond schließlich auch beinahe ins All gestartet!). Mit ein paar Jahren Abstand ist der Film tatsächlich wunderbar amüsant und, im Gegensatz zu manch modernem Film, noch ein echtes Abenteuer: Wer würde heute schon wagen, verrückte Szenen wie die Keilerei im Glasmuseum, die Begegnung mit Jaws auf der Seilbahn sowie das Finale in Ken Adams Raumstation in einen einzigen Film zu packen??
Ich fordere jeden heraus, mir einen Film der letzten ca. sechs Jahre zu zeigen, der so originell (und zugleich ironisch) ist. Ein guter, mutiger Bond-Fim!
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am 1. April 2016
M: "Was wissen Sie über den Moonraker, 007?" - "Das was ich in der Zeitung gelesen habe, Sir." - "Dann wissen Sie, dass dieser Raumpendler, den uns die Amerikaner geliehen haben, hierher überführt werden soll und zwar auf dem Rücken einer 747." - "Die irgendwo über dem Yukon abgestürzt ist. Flugzeug und Shuttle wurden total zerstört. Korrekt?" - "Das ist die offizielle Version." - Q: "Die Wahrheit ist sehr viel beunruhigender, 007. Sehen Sie sich das an. Das ist die Stelle des Absturzes. Die Trümmer sind weit verstreut. Das ist alles was vom Rumpf übrig geblieben ist. Wir haben das ganze Gebiet durchgekämmt, aber nicht eine Spur vom Moonraker gefunden - nicht die geringste." - "Wollen Sie sagen, dass das Ding im Flug ENTFÜHRT wurde?" - M: "Das sollen Sie herausfinden, 007."

Ein Millionär lässt eine Raumfähre entführen, um eine neue Weltordnung im All zu schaffen. Kann ihn Geheimagent 007 aufhalten, bevor es für die Erde zu spät ist? Ein galaktischer Kampf beginnt...

"Warum kommen Sie so spät?" - "Ich bin aus einem Flugzeug gefallen. Ohne Fallschirm."

Moonraker (so auch der Originaltitel) ist der ELFTE Film der James-Bond-Reihe, die auf der Grundlage von Ian Flemings Romanen entstand (hier ist es der 3. Teil). Fleming (1908-1964) war im 2. Weltkrieg beim Marine-Nachrichtendienst und Verbindungsoffizier zum US-Marinegeheimdienst.

"Dass er den Eiffelturm nicht gekauft hat, wundert mich." - "Das hat er. Aber die französische Regierung hat die Ausfuhrgenehmigung verweigert."

Mit Roger Moore (Simon Templar, Die Zwei) als 007 (dem Bond der Boote, schon das 3. Bootsrennen im 4. Film),
der Amerikanerin Lois Chiles (So wie wir waren, Der große Gatsby 1974, Tod auf dem Nil) als NASA-Wissenschaftlerin Dr. Holly Goodhead,
und Michael Lonsdale (Der Schakal 1973, Der Name der Rose) als Sir Hugo Drax ("Mr. Bond, Sie widersetzen sich all meinen Versuchen, Ihnen einen amüsanten Tod zu bereiten.").
Außerdem Corinne Cléry (Die Geschichte der O) als Corinne Dufour,
Toshiro Suga (japanischer Aikido-Lehrer) als Chang
und erneut der 2,17 m große Richard Kiel (Der Spion, der mich liebte, Die Kampfmaschine - The Longest Yard, Trans-Amerika-Express) als nahezu unverwundbarer Beißer.
Und natürlich Bernard Lee (spielte bisher in allen elf Bond-Filmen mit, hier leider zum letzten Mal) als M, Lois Maxwell (insgesamt vierzehnmal) als Miss Moneypenny und Desmond Llewelyn (siebzehn Auftritte) als Q.
Regie führte im Jahr 1979 (mit einem Budget von - für damalige Verhältnisse - sagenhaften 34 Mio. $) wie schon bei Man lebt nur zweimal und Der Spion, der mich liebte der Brite Lewis Gilbert (Alfie 1966 - für fünf Oscars nominiert).

126 Minuten von Venedig über Rio ins Weltall - mit einem Zentrifugentrainer, einer venezianischen Gondel als Luftkissenfahrzeug, einer "leckeren" Seilbahn, zwei Dobermännern und einer Riesenschlange. Mein Fall ist es nicht ganz (zu gewollt der Versuch auf der riesigen Star Wars-Euphoriewelle mitzufliegen), deshalb von mir "nur" Note 2- (ist ja trotzdem noch gut)

"Die Eroberung des Weltraums repräsentiert ein Investment in die Zukunft der gesamten menschlichen Rasse."

Ursprünglich sollte auf Der Spion, der mich liebte (den zehnten Film) In tödlicher Mission (For your Eyes only) folgen. Da aber 1977 Star Wars zum Publikumsrenner avancierte, entschlossen sich die Produzenten, ihren berühmtesten Geheimagenten ins Weltall vorstoßen zu lassen. Als Titel wurde Moonraker ausgewählt (Flemings dritter Roman, allerdings wurde die Handlung NICHT übernommen), während In tödlicher Mission 1981 der zwölfte Bond wurde.

Der Titelsong "Moonraker" wird wieder von der Britin Shirley Bassey (Dame Commander of the Order of the British Empire) gesungen, die als einzige mehr als einen Bond-Song singen durfte (schon "Diamonds are forever" 1971 und "Goldfinger" 1964).

Der Film wurde 1980 in der Kategorie "Beste visuelle Effekte" für den Oscar nominiert (ebenso wie Star Trek: Der Film und Das schwarze Loch, den Oscar gewonnen hat aber Ridley Scotts Alien).

Q: "Machen Sie den rechten Ärmel hoch. Das gehört seit neuestem zur Standardausrüstung unserer Abteilung. Machen Sie's mal um. Es wird durch die Nervenimpulse der Handgelenkmuskeln aktiviert." - "Sie meinen so?" - "Bitte seien Sie sparsam damit." - "Ja, Q." - "Zehn Pfeile. Fünf blaue mit Panzer zerstörenden Köpfen - fünf rote mit Blausäure überzogen, die den Tod in 30 Sekunden verursacht." - "Sehr einfallsreich, Q. Die müssen zu Weihnachten noch in die Spielwarengeschäfte."

EXTRAS:
Audiokommentar von Regisseur Lewis Gilbert, den Schauspielern und der Crew,
Aus dem Geheimarchiv des MI6 (007 in Rio 12:45, Bond '79 12:18, Ken Adams Produktionsfilme 12:03, Testaufnahmen zum Fallschirmspringen 3:56, Storyboards zum Fallschirmspringen 1:21, Zirkusmaterial 1:18, zwei alternative Storyboards zur Seilbahnszene 3:33),
007 Missions-Kontrolle (Interaktive Führung durch die Welt von Moonraker: 007, Die Frauen, Die Verbündeten, Die Bösewichter, Kampfverzeichnis, Das Labor von Q, Exotische Drehorte),
Missions-Dossier (Inside Moonraker 42:02, Die Köpfe hinter dem Chaos - Eine Dokumentation über die Spezialeffekte 19:01),
Propagandaministerium (Trailer 3:41),
Bilder-Datenbank (Mit einer Fotogalerie, die nicht von dieser Welt ist)

"Kümmere dich um Mr. Bond. Sieh zu, dass ihm irgendetwas passiert."

James Bond will return in In tödlicher Mission!

[Anmerkung: Auf den Bildern unten sehen Sie die Blu-ray, die Dvd und den Roman.]
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am 16. April 2016
Am Beispiel des insgesamt elften Films der Reihe wird sehr deutlich, was für eine dramatische Wandlung die Figur des James Bond bis heute durchgemacht hat. Im Gegensatz zu Daniel Craig, der sich mit rücksichtsloser Action und dem Flair eines eiskalten Killers durch seine Aufträge mordet, versprühte Roger Moore, der in "Moonraker - Streng Geheim" James Bond zum vierten Mal verkörperte, stets den Charme eines Gentleman mit großartigem Wortwitz. Kaum betrat er den Raum, wurden sämtliche Damen feucht im Schritt und so durfte er alleine in Moonraker gleich drei von ihnen vernaschen.

"Moonraker - Streng Geheim" hat etliche großartige Szenen, die sich bereits beim ersten anschauen des Films ins Gehirn brennen und mich immer wieder dazu verleiten, diesen Film erneut zu sehen, als da wären:

- die Eröffnungsszene, als Bond ohne Fallschirm aus einem Flugzeug gestossen wird (absoluter Kult!)
- die "Fahrt" in der Zentrifuge
- der Schuss auf das Rebhuhn, welches angeblich verfehlt wurde
- die Rottweilerjagd auf Bond Girl Nr.1
- der Kampf mit Chang im Kunstmuseum
- Karneval in Rio mit dem Beisser
- Kampf auf der Seilbahn mit dem Beisser
- die Bootsverfolgungsjagd im Amazonasgebiet
- der Kampf mit der Anaconda

Die ersten 90 Minuten des Films finde ich wirklich atemberaubend gut, die letzten 30 Minuten auf der Raumstation bieten hingegen ein paar Längen und sind nicht mehr ganz so gelungen. Ein weiterer großer Pluspunkt des Films ist Bond Gegenspieler Sir Hugo Drax (Michael Lonsdale), der wirklich äußerst perfide daherkommt. Er ist natürlich nicht ganz so hundsgemein wie Gert Fröbe als Goldfinger oder Mads Mikkelsen als Le Chiffre, aber insgesamt gehört er meiner Meinung nach zu den Top Bösewichten der Bond Reihe.

Ganz klare Kaufempfehlung für James Bond und vor allem Roger Moore Fans!
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am 14. März 2016
Bis heute ist es mir ein Rätsel wieso dieser Film so stark unterschätzt wird. Klar, es ist schon viel Fantasie dabei aber Bond im Weltall ist keine schlechte Idee. Viele meinen der Film währe eine Kopie von "Krieg der Sterne". Vielleicht ist er es auch, aber deswegen so über den Film herzuziehen? Mann muss auch sagen, "Moonraker" in Zeiten von "Krieg der Sterne" zu drehen war sehr gewagt. Aber nun zur Bluray. Das Bild ist erstaunlich gut. Genauso der Ton. Trotz der Kritik ist Moonraker meiner Meinung nach einer der besseren Bond-Filme.
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TOP 1000 REZENSENTam 10. Januar 2016
In den diversen Bond Film Rankings der Fans kommt "Moonraker - Streng geheim" nicht besonders gut weg. Tatsächlich bietet genau dieser Bond Beitrag aus dem Jahr 1979, den Lewis Gilbert inszenierte, reichlich viel Absurditäten und wenn es dann auf dem Höhepunkt des Films ins Weltall geht, dann hat endgültig der Wahnsinn gesiegt. Möglicherweise ist die Science-Fiction Einlage dem Megaerfolg von "Star Wars" geschuldet, der einige Jahre vorher zum größten Kassenschlager aller Zeiten avanciere und ganz nebenbei auch die Weltraumoper fürs Kino salonfähig machte. Die Rechnung ging auf. "Moonraker" spielte 210 Millionen Dollar weltweit ein und katapultierte sich mit diesem Ergebnis noch vor "Rocky II", "Alien" und "Star Trek" auf Platz 1 der erfolgreichsten Filme des Jahres 1979. Hierzulande stürmten 5,3 Millionen Fans die Kinos.

Tatsächlich bietet "Moonraker" eine ganze Menge Unsinn. Angefangen vom bescheuerten Plan des Bösewichts Hugo Drax eine Art Arche im Weltraum zu bauen, wo er mit ausgewählten jungen Pärchen die von ihm zwischenzeitlich vernichtete Erde wieder aufbauen will. Wobei wenn man die jungen Teenager so sieht, alle im gleichen gelben Outfit gekleidet und sich knutschend, dann fragt man sich, ob er da wirklich die richtigen Leute ausgesucht hat. Allerdings finde ich die Performance von Michael Lonsdale als Drax mehr als gut gelungen. Er hat einige tolle Szenen und er steht in meinem persönlichen Ranking der besten Bond-Spitzbuben auch recht vorne. Zwar nicht ganz so gut wie Gert Fröbe oder Sean Bean, aber schon extrem überzeugend. Lonsdale ist zwar wie viele Widersacher arrogant, er will ja auch die gesamte Menschheit auslöschen. Aber während andere Schurken dann beim Showdown immer voll Eitelkeit James Bond bis ins Detail den vernichtenden Plan erklären, sind Drax Ansprachen an Bond immer knapp gehalten. Er gibt zwar 007 auch immer eine kleine Info, freut sich dann aber sichtlich Bond noch mit einem gewissen Unwissen sterben zu lassen. Drax fackelt auch nicht lange den britischen Superagenten ganz schnell um die Ecke zu bringen, er gibt seinem japanischen Kämpfer gleich nach dem ersten kurzen Treffen mit Bond die mündliche Lizenz zum Töten.

Ebenfalls absolut klasse ist das Bondgirl in "Moonraker". Denn es ist das erste Mal überhaupt, dass Dr. Holly Goodhead (Lois Chiles) dem Helden ebenbürtig ist. Man muss bei ihr schon eher von einer Bond-Lady ausgehen, immerhin ist sie nicht nur Akademikerin und CIA Agentin, sondern auch eine ausgebildete Astronautin, die dann Bond am Ende den A.. rettet. Und ja, sie werden natürlich eine Affäre miteinander haben, aber man hat da sogar ein bisschen das Gefühl, dass die toughe Lady den starken Part inne hat. Sie ist also keineswegs die schwache Frau, die in Bonds Händen dahinschmilzt. Lois Chiles, die einige Zeit vorher bereits als fieses Biest in "Tod auf dem Nil" überzeugen konnte, ist zweifelsohne eine Wucht.
Dafür hat Bond aber zum Ausgleich noch ein Techtelmechtel mit der hübschen Corinne Dufour (Corinne Clery), einem besonders hübschen Mädel. Leider wird sie aus dramaturgischen Gründen von der Bildfläche verschwinden. Da reichte der Befehl von Drax an seine beiden gefährlichen und gefrässigen Dobermänner, die so gut erzogen sind, dass sie das Fleisch, dass ihr Herrchen vor sie hinwirft, erst dann anrühren, wenn er ihnen ein Zeichen gibt. Das Ableben von Corinne ist sicherlich eine der ganz spannenden und bedrückenden Bondszenen überhaupt.

Drax versucht Bond mehrmals zu eliminieren. Doch das funktioniert halt nicht. "Sie widersetzen sich all meinen Bemühungen, Ihnen einen amüsanten Tod zu bereiten, Mr. Bond" wird er einmal entnervt sagen. Beim Fasanenschießen fordert er Bond auf, es auch einmal zu versuchen. Im Hinterhalt hat sich aber schon ein Helfeshelfer von Drax mit einer Knarre auf einem Baum versteckt, dessen Zielfernrohr Bond taxiert hat. Bond schießt - der Vogel fliegt weiter - und Drax meint "Sie haben verfehlt, Mr. Bond". Woraufhin 007 locker fragend meint "Meinen Sie ?" und sowohl Kamera als auch Drax blicken zu einem toten Mann, der leblos an einem Baum liegt. Solche Szenen gibt es viele in "Moonraker" und deshalb bin ich auch immer wieder hin- und hergerissen, ob "Moonraker" nun tatsächlich einer der alberndsten Bond Filme ist oder gar einer der Highlights der Serie. Beide Sichtweisen können gut nachvollzogen werden.

Alles fängt damit an, dass während der Überführung des Raumgleiters "Moonraker" auf dem Rücken eines Shuttle Aircraft Caariers von den USA ins Vereinigte Königreich eine Katastrophe passiert. Der Raumgleiter wird entführt und das Transportflugzeugt stürzt dabei ab. Damit hat Bond seinen neuen Fall, der ihn zuerst mal ins sonnige Kalifornien zu den Drax Produktionsstätten führt. Irgendwann ermittelt 007 weiter in Venedig und darf mit einer Gondel die Lagunenstadt unsicher machen. Es folgt ein Zwischenfall in einer Gondel hoch über Rio, dabei gibt es ein Wiedersehen mit dem beliebten Beißer (Richard Kiel). Der bekommt in einer Nebenhandlung endlich auch ein Beißer-Girl (Blanche Ravalec), die aussieht wie eine Gretchen-Ausgabe von Pippi Langstrumpf. Natürlich darf auch der Kampf im Wasser mit einer Riesenpython nicht unerwähnt bleiben. Am Ende retten dann MI6 und CIA im Doppelpack die Welt, denn der gemeine Gangster hat doch echt vor, Giftgas-Kugeln vom Weltraum aus auf die Erde zu schießen. Soviel zum Plan, der natürlich verhindert werden muss.

Wie bereits erwähnt: "Moonraker" ist nicht aus einem Guss, es wechseln sich dämliche Einfälle mit tollen Szenen ab und daher wirkt Bond im Weltraum etwas unausgegoren. Dennoch mag ich "Moonraker" extrem gerne. Er hat eine unverkennbare persönliche Note, ist total unterhaltsam. Bonds Ausflug ins Weltall schwelgt immer mal wieder im Superlativ und ist sowohl eigenständig und originell geblieben. Er hat durch diese dominierende trashige Note die Zeit gut überstanden. Am Ende wird der Böse von Bond mit dem Zitat "Ein kleiner Schritt für sie, ein großer für die Menschheit" ins All befördert. Wenn das kein Kult ist.
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Wer meine Rezensionen kennt, weiß, dass ich eher auf die technische Umsetzung eingehe als auf den Film selber. Die Filminhalte der meisten Titel dürften bekannt sein und bei den Rezensionen sind die Beschreibungen der technischen Inhalte wichtiger.

Bildbewertung:

Man kann es nicht glauben mit welcher hervorragender Bildqualität dieser 1979 gedrehte Film rüber kommt!!! Insider wissen, das die Firma Lowry Digital das Master in 4K Auflösung restauriert und dann die Daten auf Bluray "heruntergerechnet" hat. Das Ergebnis ist derart hochwertig, das man fast annehmen könnte, der Film sei gestern erst gedreht worden.

Die Schärfe ist auf sehr gutem HD-Niveau, genauso was die Detailschärfe betrifft.
Da hat Lowry Digital ganze Arbeit geleistet! Kompliment!

Die Farbwiedergabe ist frisch, natürlich und kräftig, ohne all zu sehr übertrieben zu wirken. Der Kontrast wurde leicht angehoben, aber dadurch bekommt der Film einen knackigen und teilweise auch plastischen Look.
Es ist sogar gelungen ein rauschfreies, filmkornfreies Bild zu generieren, ohne
die Detailstruktur zu zerstören. Defekte und Kratzer wurden fein säuberlich entfernt. Dank der hohen Datenrate arbeitet die Kompression einwandfrei.

Tonbewertung Deutsch DTS 5.1

Wie inzwischen bekannt ist, wurde der Ton der alten Bond Filme ebenfalls aufwendig auf 5.1. remastered, nicht nur für die englische, sondern auch für die anderen Tonspuren.
Als Codec wird generell DTS verwendet, was sehr löblich ist!

1979 war Surround noch kein Thema und daher verblüfft es wie herrlich breit die Frontkulisse bei Musik abgemischt wurde. Die Surrounds werden wunderbar natürlich ins Geschehen eingebunden. Die Effekte wirken tonal nicht unnnatürlich oder übertrieben. Den Dialogen hört man die alte Herkunft an. Diese klingen natürlich
nicht so präsent und frisch wie bei heutigen Produktionen. Dennoch: Alles
ingesamt klingt stimmig und harmonisch und man kann beruhigt sein, das wirklich
alles aus der Vorlage herausgeholt wurde.

Die ganze Mühe des Masterings hat sich gelohnt, denn nun macht es einfach nur noch Spass den Film so in HD und restauriertem DTS Ton zu erleben!!!

Die Extras sind für echte BOND-Fans:

Audiokommentar von Sir Roger Moore
- Audiokommentar von Regisseur Lewis Gilbert; Schauspielern und Crew-Mitgliedern
- Aus dem Geheimarchiv des MI6:
*007 in Rio (12 Min.)
*Bond '79 (12 Min.)
*Ken Adams Produktionsfilme (12 Min.)
*Testaufnahmen zum Falschirmspringen (4 Min.)
*Storyboards zum Falschirmspringen (1 Min.)
*Zirkus Filmmaterial (1 Min.)
*Alternatives Storyboard zur Seilbahnszene 1 (1 Min.)
*Alternatives Storyboard zur Seilbahnszene 2 (2 Min.)
*Abspann (1 Min.)
- 007 Missions-Kontrolle:
*007
*Die Frauen
*Die Verbündeten
*Die Bösewichter
*Kampfverzeichnis
*Das Labor von Q
*Exotische Drehorte
- Missions-Dossier:
*Inside Moonraker (42 Min.)
*Die Köpfe hinter dem Chaos - Eine Dokumentation über die Spezialeffekte (19 Min.)
- Propagandaministerium:
*Trailer (3 Min.)
- Bildergalerien

Wer was für nostalgische Bond Filme übrig hat, kann hier gerne zugreifen,
zumal Amazon den Film zur Zeit (Stand 22. Oktober 2010) unter 15 € anbietet!
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am 12. August 2010
War ich schon von der Qualität der Blu-rays "Dr. No", "Liebesgrüße..." und "Goldfinger" beeindruckt, so hat Moonraker das Staunen noch einmal deutlich gesteigert. Das Bild ist meines Erachtens auf dem Level einer aktuellen Veröffentlichung. Wenn man etwa exemplarisch die Venedig-Sequenz herauspickt, so sind dermaßen viele Details erkennbar, dass man das Gefühl hat, den Film zum ersten Mal zu erleben. Auch der Sound (engl. HD- Master Spur) ist wirklich gut für einen über dreißig Jahre alten Film! Nachteilig an der hohen Schärfe, den guten Farben und dem starken Kontrast ist höchstens, dass Roger Moore hier ein paar Jahre älter wirkt (etwa Stand "Octopussy").
Der Film selbst wird von Bond-Fans entweder wegen seines Humors geliebt (hierzu gehöre ich) oder wegen der teilweise absurden Handlung und der ausufernden Bond- Gigantomanie gehasst. Die Blu-ray ist aber über jeden Zweifel erhaben und führt zu der bitteren Erkenntnis, dass man sich wohl doch alle Bondfilme noch einmal zulegen wird!
Anstatt darüber zu meckern, dass man dann noch einmal zur Kasse gebeten wird, sollte man allerdings lieber dankbar sein, dass die Macher soviel Aufwand in die Restaurierung und HD-Aufbereitung investiert haben. Man muss sich die Blu-rays ja nicht kaufen, wenn man nicht will!
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am 15. Juli 2011
Ich habe schon einige neue Blu-Rays geguckt und bin nach wie vor von deren Qualität begeistert. Von der James Bond Disc habe ich eine Qualität wie bei einer guten DVD erwartet, jedoch war dem nicht so. Das Bild war fast so gut wie das einer neuen Produktion und der Ton (leider nur in Englisch in DD) auch sehr gut. Der deutsche Ton ist zwar lediglich DTS Mono aber Dennoch besser als bei den DVD's.

EMPFELHUNG für alle, die gerne James Bond Filme mögen oder freunde von alten Filmen in nie werlebter Qualität sind.
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TOP 500 REZENSENTam 25. September 2015
Eine US-Raumfähre wird entführt. James Bond entgeht einem Anschlag auf sein Leben. Der verrückte Multimillionär Drax hat sich eine Weltraumstation aufbaut. Sein teuflischer Plan ist es, die gesamte Menschheit zu vernichten und eine neue Weltordnung mit seinen Astronauten zu schaffen. Bond muss Drax aufhalten, bevor es für die Erde zu spät ist. Der Countdown läuft bereits. mit der Nasa-Expertin Holly Goodhead entert er die Weltraumstation.

Nach dem großen Erfolg von "Der Spion, der mich liebte" übertrieb es Produzent Broccoli ein wenig. Er schickte James Bond zwar zunächst noch ganz angemessen nach Venedig (inklusive Spezial-Gondel mit Hoovercraft-Antrieb) und Südamerika (inklusive Spezialboot mit Drachenflieger) doch dann auch noch ins All. Hier gibt es dann zwar einiges zu sehen, so etwa die opulent von Ken Adams (angeblich mit Abstimmung der Nasa) gestaltete Raumstation. Doch ganz so außerirdisch wie die Geschichte waren die Einspielergebnisse von "Moonraker" dann doch nicht und daher ging es im nächsten Bond-Film "In tödlicher Mission" ein wenig schlichter zu.

Trotzdem macht das galaktische Remake von "Der Spion, der mich liebte" großen Spaß. Dafür sorgt auch Richard Kiels zweiter Auftritt als "Beißer". Der Bösewicht hat den vorherigen Bond-Film überlebt und wandelt sich dank eines kleinen bezöpften Mädchens zum Helden, der Bond am Ende des Filmes aus der Patsche hilft. Weniger erfreulich ist jedoch die Tatsache, dass der nach Beendigung von "Moonraker" verstorbene Bernard Lee in diesem Film seinen letzten Auftritt als Agentenchef "M" hatte.

Extras der DVD-Edition: Audio-Kommentar von Regisseur Lewis Gilbert, Michael G. Wilson (Ausführender Produzent), Willam P. Cartlidge (Co-Produzent), Christopher Wood (Drehbuchautor) und allen möglichen am Film beteiligten Personen (Roger Moore ist nicht dabei), wie alle Extras wahlweise mit deutschen und englischen Untertiteln; Audiokommentar von Roger Moore; "Inside "Moonraker", ein umfassender 42-minütiger Einblick in die Entstehung des Filmes; Special "Die Männer hinter den Bond-Spezialeffekten", ein 18-minütiger Bericht über die Tricktechniker der Bondreihe; Produktionstagebuch von Ken Adams (11:33 min); Zirkusfilmmaterial (1:14 min); "Bond 79" - TV-Bericht (11:47 min); "007 in Rio" - TV-Bericht (12:13 min); Testaufnahmen vom Fallschirmsprung (3:54 min); Storyboards zum Falschschirmsprung (1:17 min) und zur Seilbahnszene; "Missionskontrolle": Thematisch gegliederte Zusammenstellung einiger besonders markanter Szenen, hervorzuheben ist die Möglichkeit die Titelsequenz ohne den Text bzw. die Credits zu betrachten; Galerie mit 97 thematisch geordneten Fotos und Plakaten aus aller Welt; englischer Kinotrailer (3:45 min, 1,85 : 1, nicht anamorph, Dolby 2.0); 8-seitiges farbiges Booklet
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am 20. September 2010
Vorweg:
Ich bin ein GROSSER Fan der früheren BONDs mit CONNERY und besonders vom ROGER MOORE.
Das sind für mich die ECHTEN, die EINZIGEN, die anerkannten 007 Agenten.
Allzeit mit Ironie plus Charme und Eleganz zu sehen. Niemals zu brutal.
Nun aber zu dieser Blu ray MOONRAKER
Ich habe den Vergleich, denn ich besitze die VHS VideoCassette, die DVD Ausgabe und nun die Blu ray von MOONRAKER
Gestern legte ich die Blu ray ein und war verblüfft, wie scharf , wie detailreich und wie farbkräftig mein Lieblingsbond erstrahlt.
Danke an die Macher für die technische Umsetzung auf HD. Es hat sich gelohnt !
Da sehe ich plötzlich Dinge im Hintergrund , die ich vorher nicht sah, da sehe ich die Stadt Venedig so deutlich, das ich denke ich bin mittendrin.
Diese Bond Blu ray zeigt ein so plastisches Bild.
Über den Film Moonraker lässt sich streiten, weil ein Agent im Weltall nun mal leicht unglaubwürdig herüberkommt, aber die Weltraumscenen machen ja auch nur etwa 20 Minuten des Films aus.
Der Hauptteil spielt ja in Venedig und Rio de Janeiro.
und auch die HD-Scenen von RIO - ein Blauer Augenschmaus!
Somit freue ich mich, das dieser Film in meiner blauen Sammlung steht.
Ungeduldig warte ich nun noch auf DER SPION DER MICH LIEBTE und DIAMANTENFIEBER.
und wünsche schöne blaue Zeiten für Alle BOND Liebhaber...
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