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Six


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5.0 von 5 Sternen Sehr bemerkenswert!
Diese ganze Nörgelei, dass Soft Machine nicht mehr Soft Machine sind (waren) weil a)Kevin Ayers oder b)Robert Wyatt die Band verlassen haben, finde ich ziemlich unsinnig. Kevin Ayers wie Robert Wyatt haben tolle Solo-Platten gemacht, deren individuellen Charakter sie im Verbund mit Soft Machine mit Sicherheit nicht "hingekriegt" bzw. durchgesetzt hätten. Das ist...
Veröffentlicht am 17. September 2007 von Philipp Arno 1962

versus
11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Abglanz des alten Charmes mit gelegentlichem Leerlauf
Wie auf allen vorangegangen Alben der Band ging auch "Sixth" ein personeller Wechsel vorraus: Elton Dean wollte sich dem Rahmen von Bandchef und Keyboarder Mike Ratledge nicht länger unterordnen - und verließ'die Soft Machine. Ratledge seinerseits holte sich fast wie von eine siebten Sinn gesteuert den kompositorisch kreativen Oboisten/ Saxophonisten...
Am 30. August 2001 veröffentlicht


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr bemerkenswert!, 17. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Six (Audio CD)
Diese ganze Nörgelei, dass Soft Machine nicht mehr Soft Machine sind (waren) weil a)Kevin Ayers oder b)Robert Wyatt die Band verlassen haben, finde ich ziemlich unsinnig. Kevin Ayers wie Robert Wyatt haben tolle Solo-Platten gemacht, deren individuellen Charakter sie im Verbund mit Soft Machine mit Sicherheit nicht "hingekriegt" bzw. durchgesetzt hätten. Das ist genauso, als dass ein Kind nicht immer nur Kind sein kann, sondern auch erwachsen wird bzw. sich entwickelt. Soft Machine haben eben auch Entwicklungen durchgemacht und wer sich dafür interessiert, wird bemerken, dass sie sehr spannend waren. Zur CD: Six ist eine wunderbare Sache, einst eine Doppel-LP, die erste Seite live und eine Studio Seite. Die Live-Seite ist von einer wunderbaren Homogenität, getragen vom gegeseitigen "Eingespielt sein", tollen rhythmischen Vertrackungen, phantastischen Bassläufen, experimentierfreudigen Keyboardpassagen und höchst interessant verfremdeten Saxophon- und Oboenklängen. Das ganze bildet eine von Anfang an intensive und sich wunderbar steigernde Live-Musik (Gottseidank ohne viel Publikums-Nebengeräuschen). Space-ig und zum "Abfahren" ebenso geeignet. Die Studio-Seite enthält mit "1983" eine Bearbeitung von "Miniluv" aus Hugh Hoppers legendärer "1984" Platte (die ebenfalls 1972 erschienen ist), eine echt tolle minimalistische Komposition "The Soft Weed Factor", die sich fulminant steigert und sehr an Riley, Reich etc. angelehnt ist (aber ich glaube, nicht wissentlich). Dann eine meditative, wirklich bemerkenswerte Sache namens "Chloe & The Pirates", die so rein und ätherisch daherkommt, dass es eine wahre Freude ist. Dann gibt es noch "Stanley Stamps...", die Soft Machine ungemein rhythmisch zeigen. Genug geschrieben: Six ist ein wirklicher Meilenstein und ein einzigartiger Hörgenuß. Mit Seven verhält es sich kompositorisch ähnlich, diese ist aber mehr ein ergänzender Anhang, als ein eigenständiges Stück. Ich glaube, es gibt bei Amazon sogar die Doppel-CD six & seven in einem Stück. Das wäre die beste und ultimativste Zusammenstellung dieser Phase 1972/73 (Für den Komplettisten gibt es natürlich auch noch etliche Live-Mittschnitte aus dieser Zeit unterschiedlichster Qualität, die allerdings alle erst in letzter Zeit veröffentlicht wurden).
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen jazzrock deluxe, 25. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Sixth (Audio CD)
wer auf lebende und pulsierende improvisationen steht sollte hier zugreifen-schöne melodien, vertrackte teile und virtuosität wechseln sich auf höchstem niveau ab-ich habe schon lange keine so fesselnde scheibe mehr aus dem bereich jazzrock gehört-für mich auf einer stufe mit "inner mounting flame" von mahavishnu oder die geilen 70er herbie hancock alben-einlegen, zuhören und treiben lassen-klasse !
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Abglanz des alten Charmes mit gelegentlichem Leerlauf, 30. August 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Six (Audio CD)
Wie auf allen vorangegangen Alben der Band ging auch "Sixth" ein personeller Wechsel vorraus: Elton Dean wollte sich dem Rahmen von Bandchef und Keyboarder Mike Ratledge nicht länger unterordnen - und verließ'die Soft Machine. Ratledge seinerseits holte sich fast wie von eine siebten Sinn gesteuert den kompositorisch kreativen Oboisten/ Saxophonisten und Pianisten Karl Jenkins in die Band - gerade zu dem Zeitpunkt, als seine eigenen Ideen zusehends ausgingen. Noch sind seine psychedelischen Orgelklänge samt Hugh Hoppers ebenso warmen,weichen wie virtuosen Bassläufen noch ein klarer roter Faden zu den älteren Alben. Doch der Formenreichtum, die Melodienvielfalt des "Third" Albums beispielsweise findet sich kaum auf diesem Album. Stattdessen wird viel über Endlosriffs improvisiert und altbekanntes aufgewärmt. Dennoch enthält das Album zumindest mit "Soft Weed Factor" eine interessante Variante auf die Minimal Music von Steve Reich und Terry Riley - mit Loops gespielt auf mehreren Fender Rhodes E-Pianos. "Chloe And The Pirates" ist vielleicht das großartigste Stück. Diese atmosphärische Nummer lebt von märchenhaften fremdartigen Klangbildern von Ratledges Orgeln und Pianos und dem zarten Oboenklang von Karl Jenkins - dezent getragen von John Marshall sensibler Schlagzeugarbeit.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen fulminantes Fusion-Album..., 9. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Six (Audio CD)
1973 erschien das sechste Album von Soft Machine. Es war keine Überraschung das es den Titel *Six* trug, aber es gab erneut eine überraschende Line-Up-Veränderung. Das langjährige Mitglied Elton Dean, zuständig für die Blasinstrumente, war nicht mehr Teil des Bandgefüges. Er war durch den Ex-Nucleus Karl Jenkins ersetzt worden.

Eine weitere Überraschund dürfte gewesen sein, daß die Band dieses Mal wieder eine Doppel-LP auf den Weg brachte und diese in zwei Teile aufsplitterte. LP 1 bestand auf zwei ausufernd improvisierten Live-Aufnahmen, LP 2 enthielt vier Studio-Aufnahmen. Befürchtungen das der neuerlich Wechsel im Line-Up sich auf das musikalische Gesamtbild auswirken würde waren (noch) völlig unbegründet.

Jenkins fügte sich zunächst sehr unauffälig ins Bandgefüge ein, obwohl sein Oboen-Spiel einen Teil der Magie dieses Albums ausmacht. Vor der Klangtechnik und dem Zusammenspiel der Musiker machte es zwar keine großen Unterschied ob man sich nun *On Stage* oder *On Air* zusammen fand. Die Live-Proportionen klingen aber in meinen Ohren dennoch spannender und lässiger gespielt, gerade so als würden raumliche Zwänge fehlen. Der typische Soft-Machine-Sound mit all seinen vertrakten Ideen kommt hier an deutlichsten zur Geltung.

Mike Ratledge hatte der Gruppe ein weiteres kleines musikalisches Up-Date verpasst. Sicherlich, der Fusion war immer noch der Fusion in der Prägung von Soft Machine, und das unverkennbar. Aber selbst solch erfahrenen Musikern wie Ratledge oder Hopper muß ein Weiterentwicklung zugestanden werden. Die Dominanz der Tasteninstrumente trat wieder stärker zu Tage und man wilderte im klassischen Bereich, was den Songs hörbar mehr Tiefe gab und wieder mal ungewohnte Hörmomente zu Tage förderte.

Ob es sich hierbei wirklich um das beste Album von Soft Machine handelt lasse ich mal bewußt offen. Meine Meinung dazu ist an anderer Stelle zu lesen. Für mich handelt es sich allerdings um das letzte reinrassige Soft-Machine-Album, denn ab *Seven* übernahmen die Neuzugänge immer mehr die Oberhand und verwässerten den charaktervollen Sound bis zur Unkenntlichkeit.

FAZIT: großartiges Package mit großartiger instrumentaler Musik...
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Six von Soft Machine (Audio CD - 2007)
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