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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nach der Schlacht
Bei "Ashes against the grain" handelt es sich mit Sicherheit um eines der besten wenn nicht sogar das beste im Metalbereich angesiedelte Album, das ich mir in den letzten Jahren gekauft habe.
Unter dem Dachbegriff des Doom Metal kam mir der Name Agalloch erstmals unter, und nach online'schem Probehören war ich überzeugt, dieses Meisterstück...
Veröffentlicht am 24. Juni 2008 von Alice

versus
6 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 10 Jahre zu spät!
Hallo. Das ist meine erste Rezension, darum bitte ich, meine Stümperhaftigkeit mit etwas Nachsicht zu betrachten. Es soll aber auch nicht meine letzte bleiben.

Wenn man es genau betrachtet, handelt es sich bei dieser Scheibe um ein "Rockalbum" im Black/-Doom-Metal-Gewand. Soll heißen: Die Musik an sich ist in Bezug auf Geschwindigkeit, Gitarrenriffs,...
Veröffentlicht am 6. September 2008 von "Der_Misanthrop"


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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nach der Schlacht, 24. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Ashes Against the Grain (Audio CD)
Bei "Ashes against the grain" handelt es sich mit Sicherheit um eines der besten wenn nicht sogar das beste im Metalbereich angesiedelte Album, das ich mir in den letzten Jahren gekauft habe.
Unter dem Dachbegriff des Doom Metal kam mir der Name Agalloch erstmals unter, und nach online'schem Probehören war ich überzeugt, dieses Meisterstück atmosphärischen Metals in meinen Besitz bringen zu müssen.

Schon der Opener "Limbs" reißt einem den Boden unter den Füßen weg. Die Musik kommt auf einen zugerollt, wie ein befangen machender Cocktail aus Toten, Verwundeten und Hinterbliebenen. Ein musikalisches Schlachtfeld - nach dem Gemetzel. Klagende Gitarren und schwermütige Rhythmen tragen die Platte schon hier ihrem Ende entgegen - durchaus passend zu der apokalyptischen Grundstimmung.
"Falling Snow" versucht, ein weniger gängiger zu klingen, bleibt dabei mit seinen virtuosen 9:38 aber in der epischen Linie, der Agalloch mühelos folgen. Wer Lieder dieser Länge schätzt, ist nun ein weiteres Mal gut beraten, denn unter die 7-Minuten-Grenze reduziert sich das Gesamtkunstwerk Agalloch selten.
Warum Gesamtkunstwerk? Die Booklets der Band erinnern wieder daran, warum es sich noch lohnt, CDs zu kaufen. Unaufdringliche Bilder, die in Sachen stimmungsvoll mit der Musik konkurrieren wollen, veranschaulichen die Art von Welt, aus der die Künstler kommen. Anders ausgedrückt: alles passt. Irgendwie ziemlich leise, diese Band.

Klischeehaft brünftiges Um-Aufmerksamkeit-Brüllen, wie es im Metal (und zwar auch im guten) oft zu hören ist, wird man bei Agalloch vermissen. Die Band präsentiert sich zurückhaltend, stilvoll, schlicht. Umso spannender, die Vielschichtigkeit und Komplexität der einzelnen Songs zu beobachten, die sich musikalisch auf sehr hohem Niveau abspielen.
Sänger Haughms Stimme komplettiert das Album letztendlich zu dem Stück des reifen, emotionalen Metals, das es ist: nie klang kehliges Geschrei derart schwermütig, nie war einem die Assoziation "simplistisch!", die der metallischen Musik gerne vorgeworfen wird, ferner.

Mit 'Bloodbirds' und 'The Grain' endet das Album würdig: mit einem Schrei der Verzweiflung. Wem das plakativ oder gar negativ klingt, der sei beruhigt - es ist ein leiser Schrei, so wie Agalloch auf jede Art von eindimensionale Krawallmache verzichten können, um die Begeisterung auf ihrer Seite zu haben. Auf Regen folgt, richtig, Sturm.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anders als "The Mantle" - aber doch alles andere als schlecht !, 10. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Ashes Against the Grain (Audio CD)
Eines vorweg, wer eisern eine 1:1 - Kopie von The Mantle erwartet wird enttäuscht werden, Agalloch haben sich weiter entwickelt, was auch mich zunächst irritiert hatte.

Während The Mantle wunderbar ruhig, Ideal für graue, schummerige Herbstabende daher kam, erinnern auf dieser Platte allenfalls noch Fire above, Ice below und Abschnitte des dreiteiligen Stückes Our Fortress is Burning an diesen Sound, viele Stücke kommen kraftvoller rüber (auch wenn es natürlich nach wie vor die ruhigen Parts gibt) und erinnern stellenweise an Opeth's hervorragendes Morningrise.

Trotz allem ist dieses Album kein Verrat an Agalloch's eigenem Stil, sondern eher als Ergänzung, Gegenstück zu The Mantle zu sehen.

Wenn man sich einmal darauf eingelassen hat, sich in diese Platte einzuhören und auch nur im Ansatz Musik im Stil von (den älteren) Opeth, Katatonia oder eben auch Agalloch selber mag, kann man sich der Faszination auch dieser Facetten von dieser genialen Band nicht entziehen können.

Als Anspieltipps für den "neuen" Stil eignen sich mmn. Falling snow und Not unlike the waves, auch wenn sich diese 30 sek.-samples hier leider nur bedingt eignen, die Stimmung eines gesamten Stückes, oder gar des ganzen Albums einzufangen.
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wieder ein Meisterwerk, 14. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Ashes Against the Grain (Audio CD)
Wie schon bei den beiden Vorgängeralben liefert die Band aus Oregon wieder ein Meisterwerk ab, das in keine Schublade paßt (auch nicht in die "Mantle" oder "Pale Folklore"-Schublade!)

Auch hier finden sich lange Instrumentalpassagen mit viel Gitarre, Gesang zwischen Flüstern, Grunts und clean und viel Atmosphäre. Ebenso eine Mischung aus Klassik, Folk, Metal und experimentellen Elementen.

Diesmal klingen die Folk-Anteile aber mehr amerikanisch als skandinavisch, man wird an Lagerfeuer und den Dead-Man-Soundtrack erinnert. Dazu paßt auch das Artwork! Außerdem sind die früher verspielteren und vielschichtigen Gitarenpassagen zugunsten einer größeren Konzentration und Klarheit reduziert worden.

Diese Platte läßt sich zwar auch gut nebenher hören, ist es aber absolut wert, richtig hinzuhören. Kein Fastfood, sondern eine Platte die ich sicher auch in 10 Jahren noch hören werde!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen tolle Atmosphäre, 23. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ashes Against the Grain (Audio CD)
Bleischwerer Metal wechselt sich mit grossen Melodien ab, Grunts und Clean Voices im Wechsel, zart und hart und das alles ergibt ein grossartiges atmosphärisch dichtes kleines Meisterwerk. Das Album unterscheidet sich deutlich von "The Mantle", was aber nur von Vorteil ist, denn wer braucht schon Einheitsbrei? Nicht zuletzt ist das Album grossartig produziert. Mir macht das jedenfalls auch nach dem zwanzigsten Durchgang immer wieder Spass und Doom-Fans sollten ruhig mal das Risiko eingehen, sich auf diese doch etwas schwierigere und nicht sofort eingängige Musik einzulassen. Man kann damit nur gewinnen. Tolles Album.
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5.0 von 5 Sternen Meine persönliche Neu-Entdeckung des letztens Jahres, 30. August 2014
Von 
Daniel Fietkau (Kassel) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ashes Against the Grain (Audio CD)
Ich mag den rauschigen Blechdosen-Blackmetal nicht besonders.
Man weiß nicht, ob ein Hurricane gerade am Aufnahme-Studio vorbeizog oder irgendwer Bier über's Mischpult gekippt hat.

Die Scheibe hier ist genau richtig.
Wer atmosphärischen Metal mag, der sich nicht anhört als käme er aus Ommas Volksempfänger solltes dieses Album mal antesten.
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5.0 von 5 Sternen atmosphärische bilder, 19. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ashes Against the Grain (Audio CD)
Es ist 7.10 Uhr morgens auf der A 1, ich fahre über den Remscheider Berg. Es ist Herbst, die Sichtweise liegt unter 50 Meter... ein paar zögerliche Strahlen versuchen durchzudringen, es bleibt diffuses Licht. Dazu die Musik von AGALLOCH... Der erste Song "Limbs" packt mich direkt, es ist als würde die Musik mit der Außenwelt verschmelzen und ich schwebe über die Autobahn. "Falling Snow" folgt, was mich in dem Gefühl belässt, auf einer mystischen Reise zu sein, mein absolutes Lieblingslied, ich höre es wieder und wieder und so geht es weiter, epische Bilder reihen sich aneinander, jeder Song ist so voller Seelenklänge. "This White Mountain on Which You Will Die", ich muss lächeln, ein wundervoller Moment, kurz, die Reise geht weiter mit "Fire Above, Ice Below". Die Musik erweckt Sehnsüchte, macht Hunger auf mehr. Die Jahreszeit passt, ich freue mich schon auf den Winter, "Not Unlike the Waves" Ich werde getragen, seine Länge lässt mich weiter träumen, ich freue mich Wiederholungen zu genießen und dann kommt die Trilogie von "Our Fortress Is Burning" . Jedes atmosphärischer als das andere und die Cd endet mit "Scars of the Shattered Sky (Our Fortress Has Burned to the Ground)", das mich langsam in die Realität zurückholt. Zuhause angekommen lese ich die Lyrics, Gedichte, Bilder, von der Musik perfekt umgesetzt. Die Musik ist eine Seelenreise, atmosphärisch schöne Bilder, morbide, voller Zauber. Ich freue mich auf die näüchste Reise.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Perfekt... fast, 7. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Ashes Against the Grain (Audio CD)
Das Album ist (fast) perfekt. Vor allem Falling Snow ist der hammer (ich kann hier auch nur jedem empfehlen die LiveDVD zu kaufen (the silence of forgotten landscapes).

Aber um ehrlich zu sein weiss ich nicht was sich Agalloch bei den letzten 3 Titeln gedacht haben. Eigentlich hat das Album nur 5 Lieder und ein 18 Minuten langes Outro...
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6 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 10 Jahre zu spät!, 6. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Ashes Against the Grain (Audio CD)
Hallo. Das ist meine erste Rezension, darum bitte ich, meine Stümperhaftigkeit mit etwas Nachsicht zu betrachten. Es soll aber auch nicht meine letzte bleiben.

Wenn man es genau betrachtet, handelt es sich bei dieser Scheibe um ein "Rockalbum" im Black/-Doom-Metal-Gewand. Soll heißen: Die Musik an sich ist in Bezug auf Geschwindigkeit, Gitarrenriffs, Schlagzeug eher dem Rock zuzuordnen, die ganze Aufmachung aber, sowie der Sound mit sehr hervorstechenden Gitarren und Drums, als auch der Krächz-Gesang, erinnern doch an langsamen depressiven Black-Metal oder auch an "doomiges", wie etwa "Katatonia".

Die einzelnen Stücke gehen des öfteren in die 7-8 Minuten Region, bauen langsam eine Spannung auf, die sie dann meist mit einem äußerst melödiösen Synthie-Part zum Höhepunkt treiben.

Für düstere Herbst-Tage ist diese Scheibe genau das richtige, was mich allerdings etwas wurmt sind die vielen "Zitate" aus anderen, sehr erfolgreichen Alben der 90er Jahre.

So etwa klingt ein Part aus dem ersten Lied ganz stark nach Type 0 Negatives "October Rust", bei anderen Liedern scheint des öfteren mal etwas von "Tales from the thousand Lakes" von Amorphis hindurch. Auch erinnert der clean gesungene Gesangsteil machmal etwas stark an Johan Edlund von Tiamat.

Das alles sind Alben die Mitte der 90er Jahre herausgekommen sind, dieser Umstand führt dazu dass man die Musik vielleicht etwas "uneigenständig" finden kann, wobei im Metal-Bereich Innovationen ja ohnehin nicht an erster Stelle stehen ;-)

Deshalb gibts für dieses durchaus hochwertige aber etwas abgekupferte Schaf im Wolfspelz von mir 3 Sterne.
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Ashes Against the Grain
Ashes Against the Grain von Agalloch (Audio CD - 2006)
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