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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich wieder ein grandioses Maiden Album!
Zugegebenermassen war das Vorgängerwerk mit Ausnahme des Titeltracks, NO MORE LIES und PASCHENDALE einfach nur eintönig und es durfte befürchtet werden, dass MAIDEN nach dem wirklich guten Reuinon-Album BRAVE NEW WORLD ins Mittelmass abdriften. Was sich allerdings die 6 Briten in nur 2 Monaten Aufnahme- und Produktionszeit aus Ihren, nicht mehr ganz...
Veröffentlicht am 25. August 2006 von jokerkarl

versus
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Pure Langeweile
An A Matter of Life and Death scheiden sich offensichtlich die Geister!
In der ersten Dekade(1980-1992) mit den ersten 9 Studio-Alben haben Iron Maiden auf Ihren Alben einige unterschiedliche Facetten präsentiert - da waren auf den ersten beiden Alben recht ruppige, etwas punkig angehauchte Songs zu hören, neben echten Heavy Metal-Krachern und den schon...
Vor 20 Monaten von Rhinoman veröffentlicht


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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich wieder ein grandioses Maiden Album!, 25. August 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A Matter Of Life And Death (Limited Edition mit Bonus-DVD) (Audio CD)
Zugegebenermassen war das Vorgängerwerk mit Ausnahme des Titeltracks, NO MORE LIES und PASCHENDALE einfach nur eintönig und es durfte befürchtet werden, dass MAIDEN nach dem wirklich guten Reuinon-Album BRAVE NEW WORLD ins Mittelmass abdriften. Was sich allerdings die 6 Briten in nur 2 Monaten Aufnahme- und Produktionszeit aus Ihren, nicht mehr ganz taufrischen Rippen, geleiert haben, ist einfach nur gnadenlos gut. Mit DIFFERENT WORLD steigen MAIDEN gewohnt fetzig in das Album ein, das einzige Manko des Tracks ist, das er genau wie die Opener der beiden letzten Alben gestrickt ist, ansonsten kommt das Ding wunderbar daher. Mit THESE COLORS DONT RUN geht es munter weiter, gefolgt von dem 8.44 Minuten Epos BRIGHTER THAN A THOUSAND SUNS. THE PILGRIM, eine typische Jannick Gers-Komposition mit orientalischen Elementen a la NOMAD von BRAVE NEW WORLD, wird gefolgt von einem der beeindruckendsten Stücke des Albums THE LONGEST DAY. Mit OUT OF THE SHADOWS werden "ruhigere Töne" angeschlagen, allerdings weitaus gelungener als dem einschläfernden JOURNEYMAN von DANCE OF THE DEAD. Mit Track 7 und 8, nämlich THE REINCARNATION OF BENJAMIN BREGG und FOR THE GREATER GOOD OF GOD, werden MAIDEN wirklich alle Kritiker zum Verstummen bringen - hinsetzen, anhören, staunen, geniessen....absolute Höchstklasse. LORD OF LIGHT fällt in meinen Augen etwas gegen die anderen Songs ab, mit THE LEGACY legen MAIDEN den besten Abschlusssong eines Albums seit ALEXANDER THE GREAT vom 86-er SOMEWHERE IN TIME Album vor. Weltklasse. Nicht nur die gnadenlos gute Production des Albums stechen ins Auge bzw. Ohr, auch die Lyrics sind diesmal ausgesprochen gelungen. MAIDEN beschäftigen sich - ausser bei DIFFERENT WORLD, PILGRIM und OUT OF THE SHADOWS - auf diesem Album ausschliesslich mit Kriegsthemen, somit könnte man es schon fast ein KONZEPTALBUM nennen. Sicher, MAIDEN haben schon früher derartige Themen aufgegriffen, das Textmaterial kommt diesmal allerdings wesentlich überlegter und ausgereifter daher, als seinerzeit in Stücken wie TAILGUNNER oder PASCHENDALE, in der eine seltsam, zum Wohle der Engländer, verfälschte Geschichtsdarstellung betrieben wurde, die ebenso fragwürdig wie überflüssig war. Insgesamt bietet dieses Album also über 70 Minuten feinsten, reinrassigen Heavy-Metal, der - Gott sei Dank - in der Musikwelt wieder eine massgebliche Rolle spielt, und der Beweis dafür ist, dass 6 Männer die gut in ihren 40gern sind, die - angeblich so talentierten - Newcomer der Szene luftig, locker, leicht an die Wand spielen. Es wird nicht mehr viele Bands geben, die nach 13 Alben und gut 40 Mio. verkauften Tonträgern noch das Mark in den Knochen haben, ein derart frisches Album zu produzieren. Dafür gebührt Ihnen Respekt und - knappe - 5 Punkte.

Die DVD enthält ein unterhaltsames 30-Min. Filmchen über den Aufnahmeprozess im Studio, das REINCARNATION OF BENJAMIN BREGG Video, DIFFERENT WORLD live im Studio eingespielt und eine Fotogalerie von den Aufnahmen. Ganz nett, aber nix weltbewegendes!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Jungfrauen düster wie nie zuvor, 30. August 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: A Matter of Life and Death (Audio CD)
Man dachte ja, Iron Maiden könnte einen nicht mehr überraschen. Doch das dritte Album, seitdem der einzig wahre Maiden-Sänger Bruce Dickinson wieder seine unvergleichliche und unverkennbare Stimme einbringt, ist das Beste, was Iron Maiden mit drei Gitarristen seit der Reunion zu Stande gebracht haben. Sicher, "Brave New World" war sensationell, Lieder wie das Titelstück oder "Blood Brothers" wurden bereits zu Maiden-Klassikern, doch "Dance of Death" war bis auf das tolle "No more Lies" eher eine Enttäuschung. "A Matter of Life und Death" ist aber eines der besten Maiden-Alben überhaupt, es gibt eigentlich keine Tiefpunkte unter den 10 Stücken. Die Überraschung ist, dass Maiden noch nie ein gesamtes Album mit derart düsteren Klängen geschaffen hat. Der absolute Höhepunkt ist sicherlich "For the Greater Good of God", mit 9:24 Minuten das längste Lied des Albums, aber es ist keine Sekunde zu lang. Ein sensationelles Intro vor einem Metal-Epos, das tatsächlich an das legendäre "Fear of the Dark" ranreicht. Live-tauglich ist sicherlich "These Colours don't run" durch seine Ooohoohoo-Passage, man darf sich auf Bruce Dickinson freuen, wenn er die Maiden-Fans dabei zum Mitsingen animiert. Das gesamte Album dreht sich um Liebe und Hass, um Krieg und Frieden. Natürlich ist Maiden-Songwriter Steve Harris ein Metal-Poet, was Passagen wie "A man who casts no shadow has no soul" aus "Out of the Shadows" beweisen. Zum ersten Mal nach der Reunion hat man zudem das Gefühl, dass bei drei Gitarristen eben nicht einer zu viel ist. "A Matter of Life and Death" ist die Offenbarung von Iron Maiden, nicht mehr und nicht weniger. Die volle Wirkung dürfte dem geneigten Zuhörer sicherlich nicht beim ersten Hören des Albums auffallen, man muss dem Album Zeit lassen, um sich zu entfalten. In jedem Fall bietet "A Matter of Life and Death" aber einige angehende Maiden-Klassiker. Es ist vielleicht DAS beste Metal-Album des Jahres. Fünf Sterne mit Ausrufezeichen!

Anspieltipps: Natürlich "For the Greater Good of God", außerdem "Brighter than a Thousand Suns" und "Different World".
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Progressives Meisterwerk, 23. September 2006
Rezension bezieht sich auf: A Matter Of Life And Death (Limited Edition mit Bonus-DVD) (Audio CD)
Die Eisernen Jungfrauen haben mit diesem Album ihr vielleicht bestes Album überhaupt auf den Markt geschmissen!

Das mag vielleicht etwas sehr hoch gegriffen zu sein, aber es gibt kein Album das musikalisch sich auf gleichem Niveau bewegt wie dieses. Der Klang hat nicht mehr viel mit den Tagen von Klassikern wie "The Number of the Beast" oder "Piece of Mind" zu tun. Wenn es überhaupt schon einmal ein Album von Maiden gab, das man mit diesem vergleichen kann, dann war es "Seventh Son..." oder "Somewhere in Time", die beide ebenfalls sehr progressiv waren.

Nachdem Bruce Dickinson zurückkehrte und Iron Maiden mit "Brave New World" endlich wieder ein Album nach Maß kreiirten, war die Ernüchterung nach dem relativ schwachen "Dance of Death" doch recht groß. Es war zwar kein schlechtes Album, aber man wollte irgendwie einfach zu viel auf einmal! Nicht so bei diesem Meisterwerk!

Die Songs erstrecken sich ausnahmslos auf 6-10min, weshalb das Album beim ersten mal durchhören wahrscheinlich bei den wenigstens volle Wirkung erziehlt. Hört man das Album dann aber ein zweites Mal, will es einen einfach nicht mehr loslassen. Man beginnt langsam sich die genialen Passagen der Songs zu merken und kann sie zuordnen und man erkennt immer neue Details in den Songs.

"These Colours don't run" erinnerte mich im Mittelteil ein wenig an das hervorragende "Heaven Can Wait". Der erste Streich des Albums ist perfekt.

"Brighter Than a thousand suns" ist ein sehr eingängiger Song mit absolutem Ohrwurm-Charakter, aber auf keinem Fall kommerziell angehaucht, was allein schon von der epischen Länge von 9min herrührt. Meiner Meinung nach einer der besten Songs der Band überhaupt!

"The Pilgrim" ist ebenfalls ein sehr guter, eingängier Song.

"The Longest Day" ist dann wieder ein richtiger Knüller. Die Atmosphäre, die der Song vermittelt ist einfach ganz besonders. Instrumental stimmt bei dem Song schlichtweg alles und Bruce Dickinson setzt dem ganzen mit seinem übernatürlichen Gesang noch einen drauf. Selten hat Dickinson mit seinem Gesang so dermaßen überzeugt wie bei diesem Song!

"Out of the Shadows" ist eine geniale Power-Ballade, von der man ebenfalls nicht genug kriegen kann.

Die erste Single "The Reincarnation of Benjamin Breeg" ist ebenfalls ein Meisterwerk. Der Song überzeugt mit seinem groovenden Rythmus, der starken Gitarrenarbeit im Mittelteil und wiederum Dickinsons göttlichem Gesang.

"For the Greater Goods of God" ist meiner Meinung nach der stärkste Song des Albums. Es stimmt schlichtweg alles. Der Song beginnt schön angenehm ruhig und steigert sich über die Klasse Verse über den ersten Refrain zu dem klasse Instrumental-Part und dem zweiten Refrain bis es zum Schluss zu einem ruhigen Outro wieder kommt, womit dieser klasse Song abgeschlosse wird.

"Lord of Light" ist der progressivste Song des Albums, der ebenfalls ruhig startet, dann aber sich in ein energiegeladenen Riff entwickelt und mit einem genialen Chorus überzeugt. Der Song braucht seine Anlaufzeit, bis man ihn vollständig aufgenommen hat, dann ist man aber einfach unglaublich von ihm gefesselt.

Das abschließende "The Legacy" ist der perfekte Abschluss zu diesem Album.

Bleibt zu sagen, dass man Iron Maiden in dieser Form seit den 80ern nie mehr zu hören bekommen hat. Das Album hat keinen einzigen schwachen Song, nur der Opener "Different World" überzeugt nicht so vollständig wie die 9 anderen Songs des Albums. Nach dem zweiten Hören kommt man einfach nicht mehr von dem Album los.

Slayer legte vor, Maiden und Motörhead zogen nach. Mit den alten Metal-Göttern der 80er ist eben doch noch zu rechnen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Maiden innovativ und brilliant!, 30. August 2006
Rezension bezieht sich auf: A Matter of Life and Death (Audio CD)
26 Jahre nach dem Erscheinen ihres selbstbetitelten Erstlingswerkes "Iron Maiden" zeigen die Jungfrauen von der Insel, zu welchen musikalischen Höchstleistungen sie immer noch fähig sind.

Maiden haben sich wieder einmal konsequent weiterentwickelt. Nach den zum Teil noch vom Punk beeinflussen ersten zwei Alben, dem Referenzalbum "The number of the beast" folgten die sehr metallischen Alben "Piece of mind" und "Powerslave". Auf dem folgenden Album "Somewhere in time" setzten sie zum ersten Mal Syntie-Gitarren ein, echte Keyboards dann auf "Seventh son of a seventh son", um später auf "No prayer for the dying" zu klassichen Hardrockwurzeln zurück zu kehren. Es folgten schwächere Alben, doch mit "Brave new world" und der Rückkehr von Bruce Dickinson (Gesang) und Adrian Smith (Gitarre) wurde ein äußerst innovatives Stück Metalgeschichte geschaffen.

Der mit dem Nachfolger "Dance of death" eingeschlagene Weg zur Mischung mit progressiven und akustischen Elementen wird auf "A matter of life and death" perfektioniert. Dieses Album besticht durch epische Stücke, die typische Maiden Elemente ("Galloperrythmus", mehrstimmige Melodien, Metalriffs) mit Einflüssen des Progrock mischen. So könnte der Beginn von "The legacy" durchaus auch von Peter Gabriel oder den frühen Genesis stammen, wobei dieses Stück dann in einen immensen Kracher mündet. Diese Mischung ist typisch für dieses Album, welches als gesamtes Werk mehr wie überzeugt. Aber keine Angst, Maiden geben richtig Gas und sind um einiges besser als auf dem Vorgängeralbum. Hier sind sechs Musiker am Werk, die ihre Instrumente und Stimme sämtlich beherrschen und sich perfekt aufeinander eingespielt haben.

Der einzig schwächere Song des Albums ist der Opener "Different worlds", welcher zwar typisch Maiden ist, aber wie nebenbei geschrieben klingt. Auch "The pilgrim" fällt gegenüber den anderen Songs etwas ab, ohne jedoch schlecht zu sein. Als letzte kritische Anmerkung sind zum Teil die Höhenlagen von Bruce Dickinson zu nennen. Hier wäre manchmal weniger mehr gewesen, um zusätzliche Variationen und Aggressivität (wie z.B. bei Aces High) zu bringen.

Insgesamt betrachtet haben Iron Maiden mit "A matter of life and death" ein Meisterwerk abgeliefert, mit denen sie die Messlatte (wie so oft) für andere Bands und weitere eigene Alben ein ganzes Stück höher legen. Anspieltipps: Das gesamte Album laut und an einem Stück, wahlweise mit Song 2 beginnen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen traumhaft gut!, 1. September 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: A Matter Of Life And Death (Limited Edition mit Bonus-DVD) (Audio CD)
entgegen der vielen anderen kritiker halte ich "dance of death" für ein wirklich gelungenes album, das in jeder hinsicht zu überzeugen weiss und deshalb von mir ebenfalls mit 5 sternen bewertet wurde.

vergleicht man es aber nun mit dem neuen album "a matter of life and death" (amolad), erscheint die bewertung nicht mehr gerechtfertigt, da man amolad dann mit 6 oder gar 7 sternen bewerten müßte, was aber bekanntlich nicht möglich ist.

die hohe bewertung der neuveröffentlichung von iron maiden resultiert daher, dass ich eine solch sensationelle und herausragende leistung nicht erwartet habe. iron maiden hat durch ihre veröffentlichungen in den 80er jahren, was inovation und agressivität anbelangt, musikgeschichte geschrieben. das ihr das noch einmal, wenn auch lange nicht so weitreichend, gelingen würde, habe ich nicht für möglich gehalten.

iron maiden hat es geschafft, neue wege zu bestreiten, ohne ihre wurzeln zu verlassen. ein ganz entscheidender punkt ist dabei für mich, dass es iron maiden nun gelungen ist, ihre grossartigen gitarristen aufeinander abzustimmen. es wirkt nicht alles so überfrachtet, wie in den vergangenen alben. am eindrücklichsten offenbart sich einem dass bei der single-auskopplung, deren solo im wesentlichen durch schlichtheit und geradliniehkeit besticht. einfach nur fantstiach. manchmal ist weniger eben mehr.

des weitern hat iron maiden ihr tardemark, keine besonders eingängige rockmusik zu machen, wieder erfüllt. es hat geradezu ein lächeln auf meine lippen gezaubert, als ich die disharmonischen songaufbauten von "brighter than a thousend suns" oder "the longest day" wahrnahm. dadurch wird die musik wieder anspruchsvoller und hebt sich von der anderer rockkapellen deutlich ab.

mein absoluter favorit ist "the longest day"! eine tiefe verneigung für bruce dickinsons gesangsleistung, dem man für sein lebenswerk schon längst den nobelpreis hätte verleihen müssen. bruce dickinson meistert hier drei okatven und schafft es in unnachahmlicher weise agressivität und melodie zu vereinen. bruce ist gott.

es gibt keinen einzigen ausfall auf dem neuen album, was iron maiden-untypisch ist.

ich habe noch keine konzertkarten. diese muss ich mir jetzt schnell für teuers geld bei ebay besorgen. denn auf die lifeperformance des neuen materials kann man mehr als gespannt sein.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The beast is back !, 31. August 2006
Rezension bezieht sich auf: A Matter of Life and Death (Audio CD)
Brachten die eisernen Jungfrauen in den 80er Jahren ein Hammeralbum nach dem anderen raus, so war die Qualität der letzten Outputs leider nur durchschnittlich bis enttäuschend.

Doch Maiden ist überraschend zurück in alter Stärke. Ein ausgesprochen abwechslungsreiches Album mit stark progressivem Einschlag (Vergleiche zu "Seventh son of a seventh son" drängen sich auf) haben Harris & Co auf die Beine gestellt.

Gediegene Songs allenthalben - keine Füller, nur Knüller!

Mit "Different worlds" als Einstiegssong ist Maiden nach langer Zeit mal wieder eine richtige Hymne vom Schlage eines "Run to the hills" oder "Can I play with madness" gelungen.

Zudem sind viele ruhige Passagen auf dem Album zu finden, so wird das Album nie langeweilig. Maiden haben einfach ein Gespür den Songs durch eingestreute ruhige Momente noch mehr Atmosphäre und damit auch mehr Qualität einzuverleiben!

Einziger Schwachpunkt: Das enttäuschend dumpfbackige Albumcover! Schade, dass Maiden nicht mehr mit Derek Riggs zusammenarbeiten, der die Klassiker der 80er Jahre wie "The Number of the beast", "Powerslave" oder "Somewhere in time" einzigartig illustriert hat.

Mit einem gescheiten Albumcover wäre es ein perfektes Album. Trotzdem: Die Musik allein hat schon 5 fette Punkte verdient!

Up the Irons!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das ist ein Bingo !, 16. Februar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A Matter of Life and Death (Audio CD)
Also fangen wir ganz vorne an : Das Cover - potthässlich. Nee also das sieht wirklich panne aus. Aber egal, es geht ja um das Album.

Und was sich die Maiden-Truppe da geleistet hat; ich kann nur sagen unglaublich....UNGLAUBLICH GUT !

Für mich das mit Abstand beste Album seit Seventh Son. Hier kannn jeder Titel überzeugen. Mal geht es heftig zu Sache, dann wird erstmal ordentlich aufgebaut. Dort ein paar dicke Soli und dort die epische Breite.

Wie ein Supermarkt wirbt: Einmal hin - alles drin ! Stimmt, hier ist echt alles drin.

Dazu aber der Hinweis, welcher auch von anderer Seite vermehrt in die Runde geworfen wurde: Bitte hört euch das Album ein paar mal an.
Es bringt nichts, dieses Album 2 Mal zu hören und dann mit Alben wie Powerslave oder POM zu vergleichen, die man sich ja schon hunderte ( tauesende ? ) Male reingezogen hat.

Denn auch ich dachte mir erst, es handelt sich um solide Kost, aber nicht mehr. Weit gefehlt, denn hier wird wieder aufgefahren, wie in den guten alten Zeiten. Sehr lecker.

Die Mädels vom Immenhof würden sagen: "Hach Kinder, das ist 'ne dufte Scheibe !"
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Rocker, 20. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: A Matter of Life and Death (Audio CD)
In meinem CD-Player dreht sich gerade die dritte Scheibe von Iron Maiden nach der Rückkehr von Bruce Dickinson und Adrian Smith aus dem Jahre 2006, die in Deutschland auf Platz 1 der Albumcharts war. Somit waren bei mir die Erwartungen sehr hoch, zum einen auf Grund der hohen Chartplatzierung, zum anderen wegen der zwei sehr starken Vorgängeralben.

Diese Platte vermittelt eine etwas düsterere Atmosphäre als seine Vorgänger und hat viele sehr lange Stücke mit einer Gesamtlänge von 72 Minuten. Es ist nur ein Stück unter 5 Minuten und 6 sind über 7 Minuten. Die Stücke sind schwer, komplex und haben harte Riffs. Die Einzelkritik sieht so aus:

,Different World' ist ein guter, fetziger Türöffner mit schöner Gesangs- und Gitarrenmelodie. Mit 4:17 Minuten auch das kürzeste Stück der Platte. 8 von 10 Punkten.

,These Colours Don't Run' hat mit die schönste Melodie des Albums, der Text rechnet mit jeglicher Kriegspropaganda ab. Die Synthesizer werden dezent eingesetzt, was ein alles in allem rundes Opus ergibt. Das Stück ist durchkomponiert und wirkt trotz seiner Länge nicht gestreckt. 9 von 10 Punkten.

,Brighter Than A Thousand Suns' handelt von Atomwaffenabwürfen und bezieht sich sicherlich auch jene auf Hiroshima und Nagasaki. Musikalisch etwas schräg, aber sehr interessant und der Refrain bleibt auch hängen. Die Soli sind kompakt und gefallen dem Rockfan. Rhythmuswechsel und Brüche fehlen bei diesem mit 8:44 Minuten epischen Stück natürlich, wie man es von IM kennt, auch nicht. 8 von 10 Punkten.

,The Pilgrim' beginnt mit einer wunderschönen Gitarrenmelodie mit Syntheziser -Unterstützung, dann geht es rockig in die Strophen. Das Solo von Janick Gers ist stark, es erinnert mich, wie bei ihm schon öfter, an Ritchie Blackmore von Deep Purple, was keine negative Kritik sein soll. Textlich geht es in diesem Stück um Jesus. 8 von 10 Punkten.

,The Longest Day' beginnt und man hat kaum gemerkt, dass der Vorgängersong schon zu Ende ist, obwohl von anderen Autoren verfasst. Im Refrain wird es dann jedoch klar, dass hier ein Stück mit einem eigenen Gesicht zu Tage tritt, in dem es thematisch um die Landung der Alliierten in der Normandie geht. Der Refrain bleibt hängen - zum dritten Mal war Adrian Smith beim Komponieren beteiligt. Der Instrumentalteil kann schon eine Kriegsszenerie vermitteln - die Soli sind melodisch - im Gesamten ist mir der Song etwas zu lang. 7 von 10 Punkten.

,Out Of The Shadows' begegnet uns in den Strophen wie eine Rockballade, wird im Refrain aber schon härter - solide Nummer mit Bruch gegen Ende. 8 von 10 Punkten.

,The Reincarnation Of Benjamin Breeg' ist das einzige Stück auf diesem Album, bei dem sich Davey Murray am Schreiben beteiligte und beginnt mit einem schönen Gitarrenmotiv und einer ruhig gehaltenen Strophe. Nach ca. zwei Minuten geht dann aber richtig der Punk ab -harte Riffs, Dickinson legt sich auch ins Zeug. Der Refrain bleibt im Ohr - super Solo - die Nr. gefällt mir. 8 von 10 Punkten.

,For The Greater Good Of God' beginnt auch wieder ruhig wird dann aber schlagartig härter mit einem stakkatohaftem Rhythmus. Der Refrain lässt lange auf sich warten, wird dann einige Male mit schöner Gitarrenuntermalung wiederholt. Die Synthesizer kommen zum Einsatz, stehen aber nicht im Vordergrund. Dafür gibt es von mir 8 von 10 Punkten.

,Lord Of Light' beginnt auch sehr ruhig, rockt dann aber mit der gleichen Melodie nach ca. 2 Minuten weiter. Das Solo beginnt sperrig, kommt dann aber noch mit richtig mit Geschwindigkeit in Fahrt. 7 von 10 Punkten, da zu lang.

,The Legacy' fängt mit akustischer Gitarre und einer sehr ruhig gesungenen Strophe an. Nach ca. drei Minuten kommt die Stromgitarre raus. Die Melodie ist ein wenig schräg - dies ist nicht unbedingt ein Ohrwurm. Der Bruch kommt nach ca. 5 Minuten, wodurch das Lied noch etwas stärker wird. Gegen Ende kommt wieder das Anfangsmotiv. Alles in allem zu lang: 6 von 10 Punkten.

Fazit: Ich habe die Scheibe jetzt bestimmt schon oft genug gehört, habe mich bei einer Rezension jedoch noch nie schwerer getan. Ich bin als Maiden-Fan sehr wohlwollend rangegangen, da die Vorschusslorbeeren doch schon inflationär vorhanden waren. Meine Meinung ist jedoch immer noch gespalten. Irgendwie rockt das Werk schon ordentlich ab, hat Melodien, die nach dem zweiten, dritten Hören auch ganz gut hängen bleiben, aber mir fehlt die Abwechslung, in der Instrumentierung, im Klang und in den Kompositionen, außerdem sind die Stücke eindeutig zu lang. Weniger wäre hier ganz klar mehr gewesen. Des Weiteren fehlt ein absoluter Kracher, der hervorsticht. Nichtsdestotrotz haben wir hier ein gutes Maiden Album, das in jeden Schrank gehört, deswegen 4 von 5 Punkten.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr gelungenes Album, 26. August 2006
Rezension bezieht sich auf: A Matter Of Life And Death (Limited Edition mit Bonus-DVD) (Audio CD)
Also ich habe mir soeben die neueste Scheibe zugelegt,und ich muss zugeben,dass ich nach den letzten Maiden Alben wieder richtig zufrieden bin,denn die letzten Alben "Dance of Death" und "Brave New World"fand ich doch eher enttäuschend.Endlich trauen sich die Mannen um Dickinson,Harris usw mal wieder etwas neues an ihrem Sound zu verändern.Zumal die Band ja zu Zeiten des Blaze Bayley als Sänger ja auch nicht gerade begeisterte,obwohl ich "The X-Factor"aus dieser Zeit noch recht gelungen finde,ist aber wohl Geschmacksache.

So,und nun zum Album selbst:Der Sound geht tatsächlich ein wenig in die Progressive Ecke,ohne den klassischen Maidensound zu vernachlässigen.Und ich denke,dass die Mischung recht gelungen ist!Vom Speed her ist wiedereinmal Midtempo angesagt,aber im Gegensatz zu den eben erwähnten Vorgängeralben,klingt das Album wieder abwechslungsreicher und frischer.Insbesondere "The Legacy"ist ein sehr starker Song mit abwechslungsreichen Melodien und(wie sich für Maiden gehört)wunderschönem Soli."The Pilgrim"würde auch recht gut ins "Powerslave"Album passen,denn es erinnert schon ein wenig an den Stil,ohne das der Song nun ein Abklatsch wäre.Super!"Out of the Shadows"ist eine sehr gelungene Ballade,in der Bruce Dickinson mal wieder zeigen kann,wie gut er als Sänger wirklich ist,und erinnert mich ein wenig an "Tears of the Dragon" vom Dickinson Album "Balls to Picasso".Sehr gut!"The Reincarnation of Benjamin Breeg"beginnt erst ziemlich langsam,wird aber aber ein ziemlich rockiger Song.Auch klasse!Das Einzige was ich mir als eingefleischter Maidenfan noch an diesem Album wünschen würde,das wären ein zwei schnelle Nummern was dem Album noch etwas mehr Würze geben würde,aber es seit langem wieder ein richtig gutes Maidenalbum,daher gebe ich auch 5 Sterne.Insgesamt erinnert das Album von der Atmosphäre etwas an "The X-Factor",nur das es wesentlich besser ist!Auch wenn es nicht an Klassiker wie "The Number of the Beast","Powerslave","Piece of Mind" oder "Seventh Son of the Seventh Son"heranreicht.Aber trotzdem würde ich dieses Album ohne schlechtem Gewissen jedem Fan,oder jedem der es werden möchte,weiterempfehlen!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Jungfrauen in Höchstform, 15. September 2006
Rezension bezieht sich auf: A Matter of Life and Death (Audio CD)
Was soll man zu diesem "Werk" groß sagen...? Der Silberling MUSS in jede Plattensammlung, wenn man ein Liebhaber äußerst gepflegten NWOBHM ist. Nach dem - zugegeben etwas knarzigen und gewöhnungsbedürftigen - Opener "Different World" brennen die Mannen um Steve Harris und Bruce Dickinson ein deratig spektakuläres Heavy Metal Feuerwerk ab, wie man es von den Jungfrauen so schon lange nicht mehr gehört hat. Die harmonischen Tempi- und Melodiewechsel, eingängige Hook-Lines und die wieder einmal "göttlichen" Vocals von Bruce sind eindeutig Iron maiden ohne auch nur eine Sekunde kopiert oder aufgewärmt zu klingen. Fazit: Die Jungfrauen in Bestform - eine Delikatesse für die Ohren!!!
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