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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich wieder ein grandioses Maiden Album!
Zugegebenermassen war das Vorgängerwerk mit Ausnahme des Titeltracks, NO MORE LIES und PASCHENDALE einfach nur eintönig und es durfte befürchtet werden, dass MAIDEN nach dem wirklich guten Reuinon-Album BRAVE NEW WORLD ins Mittelmass abdriften. Was sich allerdings die 6 Briten in nur 2 Monaten Aufnahme- und Produktionszeit aus Ihren, nicht mehr ganz...
Veröffentlicht am 25. August 2006 von jokerkarl

versus
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Pure Langeweile
An A Matter of Life and Death scheiden sich offensichtlich die Geister!
In der ersten Dekade(1980-1992) mit den ersten 9 Studio-Alben haben Iron Maiden auf Ihren Alben einige unterschiedliche Facetten präsentiert - da waren auf den ersten beiden Alben recht ruppige, etwas punkig angehauchte Songs zu hören, neben echten Heavy Metal-Krachern und den schon...
Vor 18 Monaten von Rhinoman veröffentlicht


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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mega-Platte von den Metal-Königen !!!, 2. September 2006
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A Matter of Life and Death (Audio CD)
In vielen Rezensionen zu "A Matter of Life and Death" kann man lesen, daß Iron Maiden jetzt eine progressivere Richtung eingeschlagen hätte. Wer jedoch die gesamte Entwicklung von Iron Maiden verfolgt hat, sollte eigentlich bemerkt haben, daß diese Metal-Band immer schon progressiv war und bei fast jeder Platte neue Elemente und Spielvariationen mit eingebracht hat. Man denke hier speziell an "Somewhere in Time" wo erstmals Keyboards verwendet wurden. Auch die "schwachen" Platten mit Blaze Bailey als Sänger hatten "progressive" Elemente.

"A Matter of Live and Death" jedenfalls ist seit langem das Beste, was auf dem Metal-Markt zu finden ist und bietet mit 10 Songs keinen einzigen, der als schwach oder Lückenfüller zu bezeichnen wäre. Nein, sind sind alle genial !!! Einzelne Stücke hier heraus zu heben macht keine Sinn. Kauft einfach die Scheibe und genießt.

Diese Platte erfordert jedoch wie bereits bei "Dance of the Death" ein mehrmaliges Anhören um die Genialität der einzelnen Stücke wirklich realisieren zu können. Denn durch die Länge der Stücke und die vielen Tempo- und Rhythmuswechsel dauert es eine Weile bis einem die Stücke wirklich im Kopf hängen bleiben. Beim ersten Durchhören dachte ich noch - ja, ganz ordentlich. Beim 3. Mal war es - super - geil - genial !!!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses Album ist ein spezieller Fall, 28. August 2006
Von 
Stefan Schröder "Libraraptor" (Ostentrop, Sauerland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
So etwas hat es in der Geschichte der Maiden-Studioalben sicherlich noch nicht gegeben: Eine Platte, bei der die einzelnen Lieder zunächst einmal wenig spektakulär sind. Genießt man den Silberling jedoch am Stück, so offenbart sich, dass Iron Maiden hier tatsächlich und ohne wenn und aber das beste Album seit "Seventh Son of a Seventh Son" auf die Reihe bekommen haben. Wie ist das erklärbar? Das Album enthält unheimlich viele Tempowechsel, Stimmungswechsel und ist sehr sehr verspielt. Viele Details, ein seit "Seventh Son..." nicht mehr da gewesenes Level der Progressivität und enige wirklich Maiden- untypische Einsprengselt machen die Platte -im wahrsten Sinne des Wortes- von vorne bis hinten zum Hochgenuss. An sich ist der flotte Opener beispielsweise eine ziemlich typische Uptempo-Geschichte, doch er eröffnet eine Platte voller Überraschungen. "These Colours DonŽt Run" klingt zunächst wie eine graue Maiden- Maus, offenbart sich jedoch im Mittelteil als fantastisch vorgetragene Metal-Spielerei. Weniger ist mehr, denn die Gesamtanzahl solcher Höhepunkte während der 72 Minuten hält sich in Grenzen. Und da ist auch schon der Hauptunterschied zu den beiden Vorgängeralben: "Brave New World" war in der "ersten Reunionwut" geschrieben und ein Volltreffer, "Dance of Death" wollte zu viel auf einmal und wirkte bisweilen arg überfrachtet. Doch "AMOLAD" ist ausgewogen und frisch komponiert. "Brighter Than A Thousand Suns" erweist sich als sperriger Rocker, "The Pilgrim" enthält unübertrieben sowohl Elemente, die an "Rime Of The Ancient Mariner" erinnern (diese unnachahmlichen Ram ta ta tam- Gitarren...), als auch Teile, die durchaus auf "Seventh Son..." hätten vorkommen können. "The Longest Day" erstrahlt mit einem hymnischen, nachdenklichen Chorus. "Out of The Shadows" steht in bester Tradition von "Wasting Love" oder "Tears of the Dragon" aus der Dickinson Solo-Phase. Wer Benjamin Breeg ist, wollen Maiden uns nicht verraten, aber im Song über seine Wiedergeburt dominiert unbarmherzig ein für Maiden völlig untypisches, deutliches Riff. Beim folgenden Song "Lord Of Light" gibt es kiruoserweise zwei gleichwertige Refrains, während die Strophen sich lässigen Durchschnitt gönnen können. "For The Greater Good of God" ist ebenfalls eine schöne, nachdenkliche Sache. Den Vogel schießt "The Legacy" ab, ungelogen eines der allerbesten Stücke der gesamten Maiden-Geschichte, irgendwo knapp hinter "Where Eagles Dare", aber Längen vor "Iron Maiden"- und es enthält tatsächliche Elemente beider Songs. Im letzten Stück der 2006er Platte versteckt gibt es eine Zeitreise zur "Piece Of Mind"!!! Unfassbar, auf welchem Level Maiden mittlerweile agieren. Manchmal vielleicht zu viel Maiden-Flickenteppich willkürlich aneinandergereihter Passagen, aber alles in allem eine Platte, die aufatmen lässt und mit der Maiden den echten Nachfolger ihres 88er Progressive-Schlachtschiffes geliefert haben. Auffallend noch zwei Dinge: Das Drumming, das sich arg unspektakulär im Hintergrund hält und verdammt songdienlich ausfällt, beim zweiten Hinhören allerdings Weltklasse ist. Dickinsons Stimme ist in Höchstform. Die "Triple Axe Attack" ist auch für Nichtkenner endlich mal hör- und spürbar.

"A Matter Of Life And Death" ist ein Album des "zweiten Eindrucks", des mehrmaligen Hörens und des Genießens im Gesamtzusammenhang, der vielen, vielen Details.

Mein höchst subjektives Fazit: Das beste Album seit der legendären Achtzigerphase mit Martin Birch, kein Witz. UP THE IRONS!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestes Maiden-Album seit 18 Jahren!, 17. September 2006
Damit hätte ich nun wirklich nicht gerechnet. Die Eisernen Jungfrauen zeigen der Welt noch mal was sie drauf haben. Ja, Brave New World war ein gelungenes "Comeback"-Album nach dem unglücklichen Blaze-Bayley Gastspiel und der Rückkehr des einzig wahren Maiden-Frontmanns Bruce Dickinson. Darüber hinaus war Dance of Death auch, meiner Meinung nach, nicht so schlecht wie es jetzt überall gemacht wird.

Aber A Matter Of Life And Death spielt noch einmal in einer ganz anderen Liga als seine beiden Vorgänger. Hier stimmt wieder jeder Ton. Besonders Dickinson liefert eine gesangliche Meisterleistung ab, die sogar noch seine letzten drei Solo-Alben toppt. Er schwingt sich hier wieder in tonale Höhen auf, die man ihm beim besten Willen nicht mehr zugetraut hätte. Hoffentlich kann er das auch live umsetzen.

Aber auch auf instrumentaler Ebene wird hier einiges geboten. Die einzelnen Lieder sind zum größten Teil sehr komplex arrangiert aber dabei immer eingängig und nachvollziehbar. Hier werden teilweise Melodien serviert, die einem sprichwörtlich die Tränen in die Augen treiben. Andererseits sind manche Gitarrenriffs so heavy, wie man es von Maiden bisher noch nicht gehört hat. Die erste Single The Reincarnation of Benjamin Breeg dagegen groovt einfach nur wie seit 2 Minutes to Midnight nicht mehr. Die einzelnen Elemente werden dabei perfekt miteinander verknüpft und alles wirkt absolut schlüssig und wie aus einem Guss. Um die ganze Genialität dieser Scheibe fassen zu können, sind allerdings der Komplexität des Ganzen wegen zwei bis drei Durchläufe nötig.

Für mich wie gesagt das beste Maiden-Album seit 7th Son Of A 7th Son.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fein geschmiedete Klassik mit Rock verschmolzen, 29. August 2006
Rezension bezieht sich auf: A Matter of Life and Death (Audio CD)
Wenn man nach dem Titel der CD geht, ist es doch eher eine Frage nach Leben, als nach Tod - denn dieses Werk explodiert vor lebhaften Ideen.

Als erster Kracher kommt Diffrent World als verbesserte und erweiterte Version Futureal daher. Schon mal ein echter Ohrwurm.

Wer den Song Brave new World mochte wird for the Greater than God lieben. Alle anderen Songs orientieren sich an der Seventh Son bis hin zur Brave new World was den Aufbau angeht.

Die Elemente die bei der A Matter of life and death verwendet wurden sind jedoch noch feiner abgestimmt als bei den vorigen Alben. An dieser Scheibe hat man mit Sicherheit

jahrelang seinen Spaß. Wie gesagt, perfektes Schmiedewerk !
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geht doch, 30. August 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A Matter of Life and Death (Audio CD)
Nach zwei etwas schwächeren Alben bringen die Engländer mal wieder ein wirklich gelungenes Werk auf den Markt. Das ganze Album ist atmosphärisch sehr gelungen. Die Stücke sind meistenteils sehr lang und man hört ungewöhnlich viele ruhige Passagen, in denen Bruce Dickinson auch stellenweise "richtig" singt. Gelegentlich fühlt man sich an die ganz grossen Rainbow-Zeiten (Gates of Babylon etc..) erinnert. Da kommt manchmal schon echtes Gänsehautgefühl auf. Einen kleinen Schwachpunkt will ich aber nicht verschweigen. Der Sound ist genau wie beim Vorgängeralbum echt mässig. Aber ich gebe trotzdem 5 Sterne, weil das Album musikalisch das beste seit "Seventh Son.." ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gereift? Ja. Aber kein bisschen zu alt!, 2. April 2009
Rezension bezieht sich auf: A Matter of Life and Death (Audio CD)
Das Iron Maiden eine DER Metalbands schlechthin ist, wenn nicht sogar DIE Metalband, dass muss man keinem der sich in dem Genre halbwegs auskennt, erklären. Allein mit den 7 Alben der 80er verewigten sie sich in der Metalhistorie, eine kleine Schwächephase folgte in den 90ern (auch wenn da nicht alles schlecht war), und eine Wiedergeburt feierten die Jungfrauen nach der Jahrtausendwende. Während die Band bei "Brave New World" noch unter ihren Möglichkeiten blieb, schmissen sie mit dem Nachfolger "Dance of Death" ein proglastiges Feuerwerk auf den Markt welches locker mit alten Großtaten mithalten konnte. Offensichtlich war diese Band noch lange nicht am Ende angelangt. Im Gegenteil, die Band entwickelte sich sogar weiter und ging langsam vom traditionellen NWOBHM zum Progressive Metal über. Was auf dem Vorgänger schon sehr gut funktionierte wurde "A Matter of Life and Death" weitergeführt und das mindestens genauso gut. Maiden zeigen sich gereift und spielfreudig. Der Großteil der Songs geht deutlich über 7 Minuten und ist oft mit harten wie ruhigen Passagen gespickt. Ein gewisses Maß an Selbstrecycling ist zwar erkennbar (das Album wurde immerhin innerhalb von 2 Monaten geschrieben und aufgenommen), fällt aber nicht sehr Negativ ins Gewicht. Hervorzuheben ist der Gesang von Bruce. Der ist ja auch nicht mehr der jüngste singt aber genau so fantastisch wie vor 20 Jahren. Respekt!
Das Hauptthema des Albums ist Krieg. Lieder über den Krieg haben Maiden zwar schon immer und sehr oft geschrieben, aber das gehört irgendwie auch zur Band. Schaden tut es der Platte jedenfalls nicht. Es verleiht der Platte eine düstere, durchaus depressive Atmosphäre. Das liegt nicht zuletzt daran das ruhige Stücke gerade gegen Ende der Platte überhand nehmen. Langeweile lässt die Band allerdings nie aufkommen.
Die Produktion ist im Vergleich zum Vorgänger druckvoller ausgefallen, sprich besser, allerdings wirkt der Gesang an manchen Stellen etwas nach hinten gedrängt.

Different World: Die mittlerweile übliche kurze Eröffnungsnummer. Pluspunkte gibts für den Gesang und den Mittelteil. (4/5)
These Colours Don't Run: Ordentlicher Midtemposong. (4/5)
Brighter Than a Thousand Suns: Genialer und bitterböser Brecher über den Bau der ersten Atombombe. (5/5)
The Pilgrim: Gutes Lied, aber nichts besonderes. (4/5)
The Longest Day: Ein weiteres langes Stück mit klasse Riffs und fantastischem Gesang. (5/5)
Out of the Shadows: Sehr gute Halbballade. (5/5)
The Reincarnation of Benjamin Breeg: Ein ruhiger Anfang geht in einen harten Midtemposong über. (5/5)
For the Greater Good of God: Der längste Song des Albums und genau so Abwechslungsreich ist er auch gestaltet. (5/5)
Lord of Light: Eine ziemlich ungewöhnliche, fast schon psychotisch anmutende Nummer. (5/5)
The Legacy: Ein märchenhaft aufgebautes Akustikstück zum Ende. Und es hat tatsächlich etwas endgültiges, bedrückendes aber auch schönes. (5/5)

Iron Maiden lässt sich offenbar nicht klein kriegen. Dieses Album knüpft sehr gut an "Dance of Death" an und damit an die progressive Ausrichtung der Band. Das Ergebnis weiß zu gefallen und man kann durchaus gespannt sein ob die Band weiterhin in der Lage ist das hohe Niveau zu halten, aber da muss man ein neues Album abwarten, welches hoffentlich bald in Arbeit ist :).
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das 11. Gebot: Du sollst Dich nicht täuschen, 30. August 2006
Meine erste Reaktion auf die CD war das Spitzen der Giftfeder, um eine böse Rezension der Marke "nichts neues, keine Weiterentwicklung, wie lange kann Maiden noch ihren Stiefel durchziehen" schreiben. Nach zweitem Durchlauf wurde die Giftfeder allerdings wieder eingepackt.

Es stimmt schon, wenn man "nichts neues" schreibt und damit den typischen Maiden Sound meint. Allerdings gibt es punkto Songwriting eine Weiterentwicklung. Es wird das Thema "epischer Metalsong" nämlich ausgereizt bis zur Extase. Waren auf bisherigen CD's von Maiden stets 1 bis 2 längere epische Stücke, gibt es hier nur 1-2 kürzere Stücke. Die kürzeren sidn zum einen der Opener, der in die Kategorie Wickerman fällt und zum anderen die Powerballade "Out of the Shadows", welche frappierend an "Wasted Love" von Fear of the Dark erinnert. Auch sonst sind auf der CD einige Bekannte zu hören, wie der Galopprythmus oder lange Intros.

Beim zweiten, dritten oder vierten Durchlauf wird erst ersichtlich, welche Perlen die vielen 8 oder 9 Minuten Nummern sind. Trotz einer gewissen Komplexität bleibt die Eingängigkeit erhalten, es gibt auch Maiden untypische Sounds zu entdecken wie zB bei "Legacy". Besondere Anspieltipps sind "The Greater Good of God", "The Longest Day" und die Singleauskopplung "The Reincarnation...". Alles in allem für mich die beste Maiden CD der Neuzeit. Zum Sound: der typische Maidensound mit etwas verhaltenen Gitarren, eher Drum-lastig, aber ok.

Zur Bonus DVD: Die zwei Videos sind nichts außergewöhnlich, aber allemal nett. Die 30-minütige Doku gibt interessante Einblicke in die Entstehung der CD und schließt mit Statements der Band zu jedem Song ab.

Resümee: super Package, der Aufpreis für die DVD lohnt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der August der alten Männer, 27. August 2006
Vor einigen Wochen hatte die FAZ die erste Seite des Feuilletons dem Heavy Metal gewidmet, einen heißen August versprochen und dann ausführlich die beiden Neuerscheinungen von Motörhead und Slayer gelobt. Warum die dritte Veröffentlichung alter Metal-Helden - A Matter of Life and Death - keine Erwähnung fand, bleibt nach wie vor unverständlich. Anders als die vorgenannten Gruppen hat Maiden es geschafft, sich nach einigen Durchhängern in den 90ern kontinuierlich weiter zu entwickeln.

Das 14. Studioalbum - das dritte von Kevin Shirley produzierte - A Matter Of Life And Death" geht in eine ähnliche Richtung wie Brave New World" und Dance Of Death": Mehr als 70 Minuten Spielzeit verteilt auf zehn Titel - das verspricht wieder viele komplexe und abwechslungsreiche Stücke. Gleichzeitig ist das neue Album aber auch wieder deutlich härter und vor allem progressiver als die beiden Vorgänger und dürfte insbesondere auch jene Fans ansprechen, die vom verspielten DoD enttäuscht waren.

Lediglich drei Stücke mit weniger als sechs Minuten Spielzeit befinden sich auf der Scheibe. Das auch textlich interessante "Different World" ist einer der typischen, gradlinigen Maiden-Opener im Stile von Wicker Man, The Pilgrim" eine Mid-Tempo-Nummer mit eingängigem Refrain sowie Out of Shadows" eine Ballade, die in Tempo und Melodie stark an Wasting Love" erinnert.

Die verbleibenden sieben Songs sind von vielen, überraschenden Breaks und Tempo-Wechseln gekennzeichnet, teilweise im klassischen Maiden Stil wie For the Greater Good of God" sowie die überragenden The Legacy" und These Colours DonŽt Run". Daneben finden sich aber teilweise auch progressiver angehauchte Stücke wie etwa Brighter Than a Thousand Suns", das auch auf eines der späteren Dickinson-Solo-Alben gepasst hätte. Möglicherweise wirkt sich hier der Einfluss von Adrian Smith positiv aus, der bei insgesamt fünf Songs mitgewerkelt hat.

Fazit: Ein überragendes Album ohne einen Ausfall, mit dem auch die Fans, die mit Dance of Death nicht allzu viel anfangen konnten, wieder versöhnt werden. Der Sound ist ok - ich freue mich auf die Tour. See you in Stuttgart and Dortmund.

Die Limited Edition bietet eine zusätzliche Bonus DVD. Neben einer (vernachlässigbaren) Fotogalerie gibt es die Videos zu The Reincarnation of Benjamin Breeg" und Different World" sowie ein ausführliches Making of".

Die Videos sind während der Aufnahmen im Studio gedreht worden und kommen - wie leider allzu häufig bei Maiden - etwas uninspiriert und lieblos daher. Für Fans dürfte allenfalls das rund 30 Minuten lange Making of" von Interesse sein. Neben dem oft gehörten Dies-ist-unser-bestes-Album" gibt es ein paar originelle Einstellungen, beispielsweise wenn man das Vocal-Recording sieht (und auch nur dieses hört) sowie die Jam-Session ganz am Schluss des Videos.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, aber........., 26. August 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
habe lange überlegt, ob ich als Iron Maiden Fan überhaupt so eine Rezension schreiben soll. Ich habe mich doch dazu durchgerungen, um die hohen Erwartungen etwas zu bremsen:
Ich fand das Cover und den Album Titel schon bescheuert (Death hier, Death da...!) Nach den ersten Durchläufen des Albums dachte ich nur: "Was ist das denn? Das wird doch nicht die erste Platte der Jungfrauen ohne einen wirklichen "Kracher" sein?!"

Das 1. Lied "Different world" ist ein ganz netter Song, um morgens aufzustehen und den Tag fröhlich zu beginnen. (8/10 Punkten)
"These colours don't run" hat irgendwas, aber um wirklich zu überzeugen fehlt dem Song die "Härte". Außerdem wirkt er ziemlich künstlich in die Länge gezogen. (6/10 Punkten)
"Brighter than a thousand suns" ist für mich der beste Song auf dem Album. Trotz seiner Länge hört er sich nie langweilig an. Ruhige und harte Teile geben sich ein Stelldichein. Auch die Melodie kommt einem nicht so vor, als hätte man sie schon auf irgendeiner alten Maiden-Platte gehört. Dieses Lied wird ein Klassiker werden. (10/10 Punkten)
"The pilgrim" fängt stark an, nervt dann aber durch viel zu hohe Gitarrenriffs im Refrain. (5/10 Punkten)
"Out of the shadows" ist für mich der Totalausfall des Albums. Ein Schmuselied, welches sehr an eine Mischung aus "Wasting Love" mit "Tears of the Dragon" erinnert. (4/10)
"The longest day" weckt durch sein Gänsehautintro Erwartungen die dann durch einen "tralali, tralala-Refrain" zerstört werden. Vermute mal, das Lied ist noch nicht ganz fertig auf das Album gepresst worden. (5/10)
"The reincarnation of Benjamin Breeg" weiß durch einen, für Maidenverhältnisse, harten Gitarrenriff zu überzeugen, der dann aber viel zu oft wiederholt wird. Auch dieser Song wirkt gestreckt. (7/10 Punkten)
"For the greater good of god" ist eine textlische Meisterleistung. Man könnte meinen, Steve Harris wäre unter die Philosophen gegangen. Der Song weiß durch seinen schönen Refrain zu überzeugen, der dann aber für meinen Geschmack zu oft wiederholt wird. (7/10 Punkten)
Wer Iron Maiden vorwürft, immer bei sich selber zu klauen, hat bisher noch nicht den Song "Lord of Light" gehört. Was für ein dunkler Gitarrensound. Sowas gab's bei den Jungfrauen bis dato noch nicht. (8/10 Punkten)
Mit "The legacy" erreicht das Album zum Abschluß seinen Höhepunkt. Erinnert mich etwas an "Dance of death". Der Gitarrensound erinnert an Dio in den 80ern. (10/10 Punkten)

Mein persönliches Fazit:

Iron Maiden stagnieren auf hohem Niveau. Insgesamt ist "A matter of life and death" schon ein recht gutes Album. Mir fehlen aber die schnellen, harten Stücke a la "Aces high", "Futureal" oder "Wickerman". Es wird einfach zu viel "geklimpert". 2-3 Achtminutenlieder hätten gelangt. Der "Brave New World" Sound, der wohl auf Kevin Shirleys (der Produzent) Kappe geht, fällt auch nicht mehr sonderlich originell auf.
Ich würde mir für's nächste Album wünschen, das Iron Maiden einen, dem Heavy Metal nahe stehenden Produzenten verpflichten und Steve Harris sich am besten aus der Produktion raushält. Bitte auch kein Klischeeträchtiger Albumtitel mehr mit den Worten Death oder Dead.....".

P.S.: Die DVD ist ganz interessant, leider fehlen die deutschen Untertitel.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Keine Neuerfindung des Rads, aber ..., 21. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: A Matter of Life and Death (Audio CD)
Iron Maiden erfinden sich auf ihrem letzten Studiooutput nicht neu, wenn man mal ihre leicht progressive Entwicklung hier außer Acht lässt. Auffällig ist für mich hier auch an dieser Scheibe, dass es der Band wohl immer schwerer fällt, kürzere, knackige Stücke zu schreiben. Für jemanden wie mich sicher kein Problem, ich stehe auf gute lange Songs, die es ja in der Tradition von Iron Maiden immer gab. Was mit Hallowed be thy Name begann, findet sein vorläufiges Ende in The Legacy, Fortsetzung wohl nicht ausgeschlossen. Ersterer Song kam noch mit etwas weniger als 8 Minuten aus, das ist heute dann schon Standardlänge eines Maidensongs. Der einzige wirklich kürzere Song ist der Opener Different World, für mich aber ein allenfalls durchschnittlicher Song. Auch etwas schwächer ist die Ballade Out of the Shadows, die von der Songstruktur stark an Revelations erinnert, aber wie gesagt beileibe nicht so gut ausfällt. Das war's aber auch schon mit negativer Kritik, der Rest ist wirklich gut bis spitzenklasse. The Legacy ist eine außergewöhnliche Komposition, da sie starke Anleihen aus dem Progressiverock nimmt. Bei den ersten zwei, drei Minuten hatte ich den Eindruck, Genesis haben sich mit Steve Hacket und Peter Gabriel wieder getroffen und was neues gezaubert. Wen es mal interessiert, die alten Genesisstücke Musicalbox oder Cinemashow haben einen, wen auch nur leicht, ähnlichen Anfang. Das meine ich hier aber durchaus als Kompliment für Iron Maiden, die im Rest des Stückes dann aber wieder zeigen, wie die Haare im Wind stehen. Ein weiteres meiner Favoriten ist These Colours don't run, mit etwas über 6 Minuten ein "kürzerer" Track, toller treibender Rythmus und gewohnt tolle Melodielinie. Mit Brighter than a thousand Suns übertreffen sich Iron Maiden mal wieder selber. Überhaupt zeigt sich für mich, dass Adrian Smith als Composer unverzichtbar ist, auch wenn sie mit Steve Harris einen weiteren überragenden Songschreiber haben. Alle Platten, auf denen Steve Harris die Hauptlast des Schreibens hatte, waren mir zu einseitig, auch wenn es da immer wieder absolute Übersongs gab. Insbesondere nach The Seventh Son ... merkte man das Fehlen von Adrian Smith. Um aber Steve Harris die Ehre zu erweisen, For the greater Good of God ist wirklich gelungen. Der vielleicht überraschendste Song ist für mich The Reincarnation of Benjamin Breeg, und zwar deshalb, weil Dave Murray sich bisher eigentlich nicht so wirklich als der Riesensongschreiber hervorgetan hatte. Aber hier, tolles Riff, feine Melodie ... wirklich gut. Und ich erinnere mich nicht an einen weiteren Fall, dass eine Band einen 7minütigen Track als Single veröffentlicht hätte. The Pilgrim ist mit guten 5 Minuten ein wahrer "Kurztrack" und im Vergleich zum Opener wesentlich stärker. Alles in allem ist es eine sehr gelungene Platte, die Gitarren kommen richtig knackig und trocken, Steve Harris ist eh einer der besten Bassisten auf der Erde und über Bruce braucht es keine langen Worte. Seine Rückkehr ist der Garant, dass wir Maiden noch ein paar Jährchen genießen dürfen. Up the Irons.
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A Matter of Life and Death von Iron Maiden (Audio CD - 2006)
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