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am 13. September 2006
...zeigen so mancher neuen Band wo's lang geht und das nach über 25 Jahren Bandgeschichte! Ich kann auch nicht verstehen was die Leute hier über den Sound motzen, ich finde das ist die best-produzierte Scheibe seit "Fear of the Dark". Vielleicht liegt's ja daran das die meisten Leute nur noch die computer-getriggerte Sch..... gewohnt sind und ein Album, wo die Songs (zusammen) an einem Stück und ohne Klick eingespielt sind, nicht mehr respektieren! Ich habe zumindest seit der Reunion von Maiden kein so kraftvolles und richtungsweisendes Album mehr gehört!

Die Songs im Einzelnen:

1. Diffrent World: Typischer Maiden-Opener. Ein schneller Song á la "Wicker Man" mit eingängigem Refrain, schönen Solo's und einem Groove der sofort in die Beine, ähhh in den Nacken geht! Der Übergang von der Bridge in den Refrain ist echt der Hammer! Die Bridge ist (für Dickinson Verhältnisse) sehr tief gesungen und der Refrain verdammt hoch! Des kickt! :-) 10/10

2. These Colors don't run: Nun gut, seltsamer Titel, aber der Song! Hammer! Er baut sich langsam auf und reisst einen einfach mit! Vorallem der Refrain verleiht schon beim ersten Hören zum Mitsingen! Eindeutig einer der Besten Songs vom Album! 10/10

3. Brighter than a thousand Suns: Der Song handelt vom nuklearen Holokaust. Und so wie eine Atombombe, schleicht sich auch der Song in eure Gehirnwindungen. Sehr spannend aufgebaut und der Refrain kommt sehr bedrückend daher. 09/10

4. The Pilgrim: Der Anfang kommt sehr Maiden-typisch daher. Erinnnert mich etwas an "Mother Russia" von "No Prayer for the Dying". Doch nach dem Intro (wenn man es so nennen will) geht der Song dann ziemlich ab! Er ist allerdings irgendwie nicht so eingängig! Vielleicht muss ich ihn einfach noch 10 mal anhören! :-) Für mich einer der schwächeren Songs des Albums! Trotzdem noch mindestens 7 Sterne wert! 07/10

5. The Longest Day: WOW! Das ist ein wahnsinn's Song! Er handelt vom D-Day und man fühlt sich sofort dorthin versetzt! Der Song baut eine unglaubliche Stimmung auf und erweckt dieses Hoffnungsgefühl in Einem! Eindeutig einer der Besten Songs des Albums! 10/10

6. Out of the Shadows: Was die ersten 30 Sekunden nicht vermuten lassen, hierbei handelt es sich um eine Art Ballade á la "Wasting Love" oder "Tears of the Dragon" (von Bruce's Solo-Scheibe). Sehr eingängige Nummer, vielleicht die eingängigste vom Album zusammen mit "Diffrent World". Kein Übersong, aber trotzdem schön anzuhören! :-) Bruce's Stimme ist der Hammer! 08/10

7. The Reincarnation of Benjamin Breeg: Die erste Single-Auskopplung der Scheibe, sofern man einen Song mit 7.21 Min. als Single bezeichnen kann! :-) Er fängt sehr ruhig an und verwandelt sich dann in ein Riff-Monster erster Güte! Das Riff ist echt der Wahnsinn! Der Refrain ist glaub' ich einer der Besten Mit-gröhl-Refrains der ganzen Scheibe! Da freu' ich mich schon live drauf! :-) Bleibt nur noch die Frage offen, wer ist dieser mysteriöse Benjamin Breeg??? 10/10

8. For the greater Good of God: Hier ist er nun, der Beste (und längste 9.24 Min.) Song des Albums! Wobei ich hierzu sagen muss, das die Strophen hier vielmehr kicken als der Refrain selbst! Der Refrain ist schon der Hammer, aber die Strophen sind einfach nur genial! Vorallem wenn das erste Mal die Drums einsetzen! Erinnert mich streckenweise an "Dream of Mirrors" von "Brave New World". Hier hat sich der alte Herr Dickinson selbst übertroffen und Herr Harris hat einen der besten Songs seiner Laufbahn geschrieben! 10/10

9. Lord of Light: Nach einem sehr seltsamen Intro (Bruce singt mit einem Wah-Wah-Effekt oder so?!?!), kommt ein Riff, das seines gleichen sucht! Dies ist ein richtiger Nacken-Brecher-Song! :-) Da kommt der gute alte Maiden-Gallop wieder zum Einsatz, den wir von Songs wie "The Trooper" gewohnt sind! Nur leider wird das alles im Mittelteil wieder gebremst, was ich etwas schade finde! Trotz alle dem, ein solider Song mit gutem Refrain! 08/10

10. The Lagacy: Sehr schwer zugänglicher Song. Den muss man sich erst 10 Mal anhören bevor man gefallen dran findet. Vom Aufbau her tendiert dieses 9 minuten Opus in die "Paschendale"-Ecke, was ich eigentlich garnicht schlecht finde, nur wo ist der Refrain??? Das kriegt man leider auch beim 10.ten mal Hören nicht raus, weil der Song einfach keinen hat und das ist etwas schade! 07/10

FAZIT: Super Album, Super Produktion! Was will man mehr??? Das die Eisernen Jungfrauen kein Zweites "Seventh Son of a seventh Son" oder "The Number of the Beast" kreiert haben war ja wohl von vorneein klar und das ist auch gut so! Denn wenn das jetzt so wäre, hätte jeder gemeckert: "Die entwickeln sich ja net weiter und machen immer das gleiche Zeug!" oder nicht??? Ich bin voll und ganz von diesem Album überzeugt und in diesem Sinne...

...UP THE IRONS!
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am 15. Oktober 2015
"A Matter of Life and Death" gehört zu meinen absoluten Lieblingsalben von Maiden. Hier stimmt alles. Der Sound ist gut, die Melodien, die Riffs, der Gesang von Bruce... In diesem Album zeigen Maiden ihre musikalischen Fähigkeiten und präsentieren absolute Spielfreude. "A Matter of Life and Death" schafft es sämtliche Facetten perfekt zusammenzubringen: Die Härte, der progressive Aufbau, die Gitarrenklänge, die Riffs, die Rhythmen und der Gesang von Bruce Dickinson zaubern mir jedesmal eine Gänsehaut über den Körper. Dieses Album gehört auf jeden Fall zu den Top- Alben von Maiden.
Die Songs sind anspruchsvoll und abwechslungsreich.
Der Opener geht sofort ins Ohr, wenn er auch im Vergleich zu den beiden aus den Vorgängeralben nichts Neues bietet.
Meine Lieblingssongs aus diesem Album: Brighter than a Thousand Suns, The Reincarnation of Benjamin Breeg, Out of the Shadows (grandioser Refrain) und The Legacy. Dazu muss man erwähnen, dass dieses Album keinen einzigen schwachen Song vorweist, jedes Lied hat seine eigene Note und die Texte schaffen es, einen in eine andere Welt zu versetzen. Hierbei ist zu erwähnen, dass die Thematik des Albums, der Krieg, von jeglichem stilistischen Aspekt perfekt umgesetzt wird. Hierzu kommt das grandiose Cover. Zwar steht Eddie nicht im Mittelpunkt, doch der Panzer, der auf den Betrachter gerichtet ist, samt der Armee von toten Soldaten ist sehr eindrucksvoll.
Fazit: Dieses Album stimmt von vorne bis hinten. Maiden haben hier echt ein Meisterwerk geschaffen.
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am 21. Januar 2008
Iron Maiden erfinden sich auf ihrem letzten Studiooutput nicht neu, wenn man mal ihre leicht progressive Entwicklung hier außer Acht lässt. Auffällig ist für mich hier auch an dieser Scheibe, dass es der Band wohl immer schwerer fällt, kürzere, knackige Stücke zu schreiben. Für jemanden wie mich sicher kein Problem, ich stehe auf gute lange Songs, die es ja in der Tradition von Iron Maiden immer gab. Was mit Hallowed be thy Name begann, findet sein vorläufiges Ende in The Legacy, Fortsetzung wohl nicht ausgeschlossen. Ersterer Song kam noch mit etwas weniger als 8 Minuten aus, das ist heute dann schon Standardlänge eines Maidensongs. Der einzige wirklich kürzere Song ist der Opener Different World, für mich aber ein allenfalls durchschnittlicher Song. Auch etwas schwächer ist die Ballade Out of the Shadows, die von der Songstruktur stark an Revelations erinnert, aber wie gesagt beileibe nicht so gut ausfällt. Das war's aber auch schon mit negativer Kritik, der Rest ist wirklich gut bis spitzenklasse. The Legacy ist eine außergewöhnliche Komposition, da sie starke Anleihen aus dem Progressiverock nimmt. Bei den ersten zwei, drei Minuten hatte ich den Eindruck, Genesis haben sich mit Steve Hacket und Peter Gabriel wieder getroffen und was neues gezaubert. Wen es mal interessiert, die alten Genesisstücke Musicalbox oder Cinemashow haben einen, wen auch nur leicht, ähnlichen Anfang. Das meine ich hier aber durchaus als Kompliment für Iron Maiden, die im Rest des Stückes dann aber wieder zeigen, wie die Haare im Wind stehen. Ein weiteres meiner Favoriten ist These Colours don't run, mit etwas über 6 Minuten ein "kürzerer" Track, toller treibender Rythmus und gewohnt tolle Melodielinie. Mit Brighter than a thousand Suns übertreffen sich Iron Maiden mal wieder selber. Überhaupt zeigt sich für mich, dass Adrian Smith als Composer unverzichtbar ist, auch wenn sie mit Steve Harris einen weiteren überragenden Songschreiber haben. Alle Platten, auf denen Steve Harris die Hauptlast des Schreibens hatte, waren mir zu einseitig, auch wenn es da immer wieder absolute Übersongs gab. Insbesondere nach The Seventh Son ... merkte man das Fehlen von Adrian Smith. Um aber Steve Harris die Ehre zu erweisen, For the greater Good of God ist wirklich gelungen. Der vielleicht überraschendste Song ist für mich The Reincarnation of Benjamin Breeg, und zwar deshalb, weil Dave Murray sich bisher eigentlich nicht so wirklich als der Riesensongschreiber hervorgetan hatte. Aber hier, tolles Riff, feine Melodie ... wirklich gut. Und ich erinnere mich nicht an einen weiteren Fall, dass eine Band einen 7minütigen Track als Single veröffentlicht hätte. The Pilgrim ist mit guten 5 Minuten ein wahrer "Kurztrack" und im Vergleich zum Opener wesentlich stärker. Alles in allem ist es eine sehr gelungene Platte, die Gitarren kommen richtig knackig und trocken, Steve Harris ist eh einer der besten Bassisten auf der Erde und über Bruce braucht es keine langen Worte. Seine Rückkehr ist der Garant, dass wir Maiden noch ein paar Jährchen genießen dürfen. Up the Irons.
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am 13. September 2006
Ich muss gestehen, dass ich sehr gespannt war auf das neue Album. Der Vorgänger "Dance of Death" hatte doch einen faden Beigeschmack bei mir hinterlassen. Ich war mir nicht sicher, ob die Prodktion ebenso drucklos wie auf dem Vorgänger sein würde, und ob es ebenso den ein oder anderen Lückenfüller geben würde. Tja, nun habe ich das Scheibchen und muss sagen: Nein!!!! Meine Befürchtungen erwiesen sich als unbegründet. Zugegeben, ich musste mir das Teilchen mehrere Male zu Gemüte führen, bevor es richtig zündete. Wenn man sich aber erstmal richtig reingehört hat, so entfaltet das Werk seine ganze Pracht und Vollkomenheit. Wahnsinn!!!! Das es diesmal etwas progressiver zugeht, stört dabei nicht im Geringsten, denn die ausgewogene Mischung der Kompositionen verleiht der Scheibe erst Ihren Charme. Die Jungs um den "galoppierden" Basser haben es musikalisch einfach auf dem Kasten. Was wirklich herausragt, ist die gesangliche Leistung von Bruce und das superpe Gitarrenspiel. Einziger Kritikpunkt: Nico's Drumming ist mir etwas zu leise geraten, vor allem bei schnellen Breaks und Fills. Aber das ist verschmerzbar.
Ich habe mich für den Kauf der Limeted Edition mit Bonus DVD entschieden, da mir die fünf Euro Aufpreis nicht zu teuer erschienen. Und die DVD kann sich sehen lassen. Sie beinhaltet zwei Clips und ein Making Of. Ich kann nur jedem empfehlen, die Edition zu kaufen, es lohnt sich einfach. Es macht riesig Spass zu sehen, wie Nico im Studio herumalbert. Klasse. Also, Up the Irons!!!!
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am 2. September 2006
Durchsage an alle Maiden-Fans: Hört auf eure Zeit mit dem Lesen dieser Rezensionen zu verplempern, sondern macht euch sofort auf zum nächstgelegenen CD Shop. Egal wieviel Geld man dort von euch verlangt, "A Matter of Life and Death" ist es wert.

Vor sechs Jahren hätte es "Iron Maiden" kein Mensch zugetraut ein Hammeralbum wie "Brave New World" zu schreiben, genauso, wie heuer niemand etwas darauf gewettet hätte, dass "A Matter of Life and Death" seinen Vorvorgänger qualitätsmäßig ganz locker erblassen lässt (an das 13. Studioalbum sollte hier eigentlich niemand mehr nur denken).

Ich hätte nie gedacht, dass ich das noch einmal sagen kann, aber "A Matter of Life and Death" ist schlichtweg eines der besten Maiden-Alben aller Zeiten. Für mich persönlich gehört es ganz hoch in den Metal Olymp irgendwo zwischen "Somewhere in Time" und "Powerslave". Nie klangen Maiden reifer, aber auch moderner, und nie in den letzten 20 Jahren spielfreudiger als auf ihrem aktuellen Output. Es gibt zeitgemäße Rocker wie "Different World" und "The Pilgrim" die restlos begeistern, eine gute Halbballade mit "Out of the Shadows" und eine ganze Bandbreite an überlangen und epischen Songs. Die beeindruckendsten davon sind meiner Meinung nach "Brighter than a thousand suns", "For the greater good of god" und vor allem das überragende "The Longest Day". Dazu kommt noch die ungewohnt düstere und harte - aber nicht nur deshalb herausragende - Vorabsingle "The Reincarnation of Benjamin Breeg".

Wie man es dreht und wendet, wie oft man dieses Album auch hören mag (bei mir waren es mit Sicherheit schon über 20 Durchläufe), "A Matter of Life and Death" ist unkaputtbar, hat keinen merklichen Schwachpunkt - außer vielleicht, dass drei bis vier Longtracks nach etwa demselben Schema aufgebaut sind - und ist nach erstmaliger Anwendung unmöglich wieder aus dem CD Player herauszubekommen.

Ob es daran liegt, dass die Band in den sprichwörtlichen Jungbrunnen gefallen ist, oder dass Melodie-Genie Adrian Smith hier dankenswerter weise hörbar stärker in das Songwriting einbezogen wurde, Maiden zelebrieren hier endlich wieder höchste Heavy-Metal-Kunst, die niemanden kaltlassen wird.

Up the Irons und ab zum Händler deines Vertrauens. Das ist ein Befehl!
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am 3. September 2006
Auch wenn der Einstieg ins neue Album der Meister im ersten Moment (wieder mal) nicht das gelbe vom Ei zu sein scheint und jüngstens anscheinend eher die durchschnittlicheren Songs am Start eines Jungfrauen Werkes zu stehen haben (man muss allerdings sagen, dass sich „Different World“, trotz einfach und unspektakulärer Gattung im Stile eines „Rainmaker“, und dem ungewöhnlich mehrstimmigen Refrain im Laufe der Zeit zu einem ziemlich coolen Track mausert und den Rohrkrepierer „Wildes Dreams“ vergessen macht) , spätestens nach zwei oder drei Durchläufen entpuppt sich „A Matter Of Life And Death“ zu einem weiteren absoluten Gesamtkunstwerk der besten Metal Band aller Zeiten.

Richtig fett und atmosphärisch wird’s also erst ab „These Colours Don’t Run“, einer epischen Minihymne, die erstmals die düstere Ausrichtung des neuen Kunstwerks erahnen lässt. Ein Spitzensong, der sich von Durchlauf zu Durchlauf steigert, mit seiner unaufdringlich genialen Songführung, dem herrlich stimmungsvollen Mittelteil und dem überzeugenden Refrain zu einem wahren Killer mausert.

Weiter geht’s mit „Brighter Than A Thousand Suns“, einem - trotz aller rockiger Ausrichtung - sperrig abwechslungsreich arrangierten Ohrwurm, der mit verschiedensten Stimmungen und massig Tempowechseln spielt, dennoch sehr homogen und episch wirkt und im Mittelteil völlig explodiert.

“The Pilgrim”, ein leicht orientalisch angehauchtes Mini Epos, dominiert von hartem Grundriff, erhabenen Strophen und gekrönt von einem herrlich unaufdringlichen Chorus und das ungewohnt düster und harte “The Longest Day”, das mit herrlich treibender Bridge, superben Gesangslinien und mächtig erhabenem Refrain beeindruckt, lassen bereits die Höchstnote vorm imaginären Äuglein tänzeln, stellen aber definitiv immer noch nicht die Spitze eines Werkes dar, das dem Hörer bereits zu diesem Zeitpunkt einiges abverlangt hat.

Genau deshalb scheint „Out Of The Shadows“ richtig platziert. Verschnaufpause in Form einer typischen Dickinson Power Ballade, die in Sachen Aufbau und Melodieführung schwer im Stile von „Tears Of The Dragon“ überzeugt. Nicht ganz so stark wie besagter Übersong und auch recht einfach gehalten, nicht zuletzt durch eine göttliche Gesangsperformance und wunderbares Murray Solo aber sehr gelungen und eine ideale Verschnaufpause zwischen all den komplexen Momenten und der ideale Übergang zum Höhepunkt des Albums.

Dieser künstlerische Höhepunkt gebietet Einlass durch „The Reincarnation Of Benjamin Breeg“, die komplex arrangierte Wahnsinnssingle wie man sie MAIDEN nach der Entwicklung der letzten Jahre nicht mehr zugetraut hätte. Von Beginn an episch getragen, geleitet von mystisch stampfender Rhythmik, progressiver Härte und genau durch die ungezwungene Melodieführung, wie sie einst auf Alben wie „Powerslave“ oder „Seventh Son“ so unsterblich zelebriert wurde, und die erneut unbeschreiblich geile Gesangsleistung ein völlig unabnützbarer Hammer und für den alteingesessenen Fan eine der schönsten Gaben seit 1988!

Das Level wird gehalten! Bereits die folgende Akustikeinleitung von „For The Greater Good Of Good“ zwingt zu Verneigung. Welch Feeling, welch Melodien, welch ein göttliche Stimme und auch wenn der episch fette Monumentaltrack im Stile jüngerer Songwritingkunst – sprich mit einem sich oftmals wiederholenden, natürlich geilen Refrain aufwartet; diese Nummer ist ein Killer, drückt und stampft als orchestrales Epos mit höchst möglicher Dramatik, bietet dem mächtigen Gitarrentrio gebührende Entfaltung und wird sicher ein Liveknaller!

„Lord Of Light“ überrascht auch mit sperrig hart treibender Thematik, extravagantem Refrain, toll behutsamen Zwischenteilen voller beschwörender Stimmung und einem absolut göttlichen Instrumentalpart im Mittelteil, bevor ein weiterer angehender Klassiker das große Finale beschreibt.

“The Legacy” krönt ein superbes Werk und stellt das mystisch monumentale Ende dar. Superb durchdacht, trotz aller unerwarteten Einflüsse ein typisch dramatisches Stück IRON MAIDEN, das sowohl bei ruhigen, als auch energischen Parts die Übermacht dieser, größten Band aller Zeiten deutlich macht und dem gebannten Hörer erst nach mehrmaligem Antasten begreifbar macht, welch Großtat er hier vernehmen darf. Definitiv ein weiterer Jahrhundertsong aus dem Hause der Jungfrauen.

Fazit:

Nach anfänglicher Irritation entpuppt sich „A Matter Of Live And Death“ gottlob als weiteres absolut detailverliebt und atmosphärisches Meisterwerk. Das sehr düster und hart ausgerichtete Album, kann seinen Vorgänger vor allem in Sachen Produktion locker abhängen (die rau satte Aufnahme gibt erstmals allen drei Gitarristen Raum, ohne jenes, für MAIDEN Kunst so wichtige Feeling zu schmälern) , entfaltet seine Magie am Stück gehört weit effektiver, entpuppt sich selbst für langjährige MAIDEN Jünger erst nach mehrmaligen Kontaktaufnahmen in seiner vollen Pracht und scheint genau deshalb so ungemein wertvoll für eine Szene, die an vielen Ecken und Enden stagniert, langweilt und sich in Sackgassen verliert!

Der fast schon seit Jahrzehnten hart umkämpfte Platz des besten IRON MAIDEN Albums seit „Seventh Son Of A Seventh Son“ ist also aufs Neue eröffnet und dieses Werk macht dem „Brave New World“ Comebackhammer tatsächlich ernsthaft Konkurrenz!

Die Zeit wird zeigen, wer die Nase vorn hat...

In diesem Sinne: UP THE IRONS ! We’ll see on tour!
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am 26. August 2006
Ja die Metalgroßväter sind zurück, 26 Jahre nach dem Erstling "Iron Maiden", 1980 kamen sie und rocken seitdem regelmäßig mit Hammeralben durch die Wohnzimmer dieser Welt. Ich würde mich als Maiden-Fan bezeichenen - obwohl ich wohl eher zur jüngeren Generation der Fans zähle - 1998/1999 hörte ich diese Band zum ersten mal! Das neue Album bietet 12 songs mit einer hammer Spielzeit von 72 mins! Es mag nicht Maidens bestes Album sein, doch befinden sich wieder herausragende SOngs auf dieser Scheibe - wobei das Album erst ab Lied 4 so richtig abgeht. Bruce Dickinson gibt mal wieder alles und beweist das seine Stimme noch lange nicht am Ende ist - die musiker sind ja eh alle über jeden Zweifel erhaben. Das Album wartet mit einigen kleineren Überraschungen aus - überraschende Riffs die Maidenuntypisch wirken und ein roher, sägender Sound, der das Album roher wirken lässt - zum Vorteil. Die Melodien der Leadguitars sind wie immer ausgefeilt und laden nach einigen Durchgängen zum "ohoooohooo" mitsingen ein. Die 3 Gitarren fügen sich harmonisch zusammen und begeistern durch Vielseitigkeit.

01. Diffrent World: Ein fetziger Opener, der besser gefällt als andere Maiden Opener - er steckt locker songs wie Wildest Dreams oder The Wickerman in die Tasche. Er überzeugt durch ordentliches Tempo und einen eingängigen gut mitsingbarem Refrain! 4/5 Sterne

02. These Colours Don't Lie: Meiner Meinung nach der deutlich Schwächste Song. Gesanglich überzeugt mich Bruce nicht - egal ob beim Refrain oder der Bridge - hier kommt für mich irgendwie nie die Maiden Atmosphäre auf - auch wenn er musikalisch durchaus solide ist. 3/5 Sterne

03. Brighter Than A THousand Suns: Hier fängt es langsam an loszugehen. 8.44 mionuten Spielzeit - viele verschiedene Parts, lange Instrumentale Stellen kommen einer Hymne gleich - auch wenn es auf dem Album noch deutlich bessere Hymnen gibt. Jeder Part ist irgendwie gut - aber nicht 100%ig überzeugend - ein gutes Lied keine Zweifel, aber ncoh nicht Maiden auf Hochturen!

4/5 Sterne

04. The Pilgrim: Der erste Song von Maiden auf Hochturen. Guter Mitsingrefrain, unterlegt mit tollen Gitarren - die einfach zeigen was Rock ist. 5/5 Sterne

05.The Longest Day: Ein Hammertrack - vielleicht der beste des Albums - hier stimmt wirklich alles. Es fängt langsam an und steigert sich von Vers zu Vers um im in der Bridge zu Explodieren - und im Refrain anzuhalten. Der Text handelt vom sinnlosen verpulvern von Soldaten im Krieg. Ein wahrer Hit - der auch auf kommenden Best Ofs zu finden sein kann! 5/5 Sterne

06. Out Of The Shadows: Klingt wie ein Song von The Rasmus - hat aber nix mit den Möchtegernrockern zu tun. Überraschend ruhiges Lied der alten Herren, welches an "Children OF The Damned" aus alten Tagen von 1982 erinnert. Fängt mit einem Maidenuntypischen Rhytmus an und überzeugt durch gute Zupfmelodie und sanften Gesang - der Refrain rockt aber gewohnt gut ab - jeder Teil dieses Songs ist auf hohem Niveau! 5/5 Sterne

07. The Reincarnation Of Benjamin Breeg: Die Vorabsingle des ALbums - überzeugt wie viele andere Lieder dieses Albums vor allem durch eine hohe Spielzeit - die sich in vielen langen und schön unterschiedlichen Parts wiederspiegelt - vor allem das Mainriff überzeugt - da es nicht wirklich nach Maiden klingt und frischen Wind bringt - der Rest hält locker mit. 5/5 Sterne

08. For The Greater Good Of God: Zusammen mit "The Longest Day" wohl der beste Song! Abwechslungsreich - hart - soft - genial - überlegt - alles drin was ich hören will - ein weiterer Meilenstein von Iron Maiden! 5/5 Sterne

09. Lord Of Light: Fängt misteriös und ruhig an - biete wenig überraschungen - da er vom aufbau so ist wie die anderen langen Songs...aber was soll ich sagen...MUHA es ist n Hammer - hier stimmt ma wieder alles - bis ins kleinste Detail ausgearbeitet und gesanglich auf höchstem Niveau - ein Hit. 5/5 Sterne

10. The Legacy: Ja das ist ein Schlussong wie ich ihn mag - 9:20 Spielzeit mit knapp 3 minütigem Softintro und Übergang - dieser Song ist unheimlich Vielseitig und kommt einem vor wie ein Essensmenü mit mehreren Gängen - die Maiden beliebig durchschalten kann - ein klein wenig ungewöhnlich - aber extrem hochklassig! 5/5 Sterne
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am 26. August 2006
Vorweg: das Album ist nicht so leicht verdaulich wie z.B. Brave New World, vor allem deswegen, weil Maiden bei A Matter of Life and Death häufig neues Territorium betritt. Insobesondere die ungewöhnlichen vielen Tempi-Wechsel und vor allem die Gesangsleistung von Bruce Dickinson (mein Gott, wo holt er diese hohen Töne weg???) sind nicht mehr unbedingt "Maiden-like". Das Album ist "heavier" als die meisten anderen, so dass ich in Verbindung mit dem speziellen Gesang behaupten mag, dass dieses Album eher von Bruce Dickinson als von - wie sonst üblicherweise - Steve Harris geprägt ist. Insofern würde ich A Matter of Life and Death als einen Maiden-geprägtes Solo-Album von Dickinson bezeichnen.

Genau das macht das Album aber so genial! Da ich selber eher ein Fan von Maiden neuerer Zeit bin (Klar ist The Number of the Beast ein geiles Album, aber es ist eben noch von der "Jugendlichkeit" damals geprägt), kann ich nur sagen: Respekt, beeindruckend ... GEIL!!!

Da das Album an der ein oder anderen Stelle kleine Längen hat, würde ich eher 4,5 Sterne als 5 Sterne geben ... aber wir runden mal großzügig auf!
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am 13. September 2006
nach drei eher mäßigen, bzw. je nach song stark schwankenden, studioalben liefern iron maiden ein album ab, das vor spielfreude und kreativität nur so sprudelt, was vorallem darin resultiert, dass ihnen endlich wieder überlange songs gelungen sind, die nicht langweilen - und da natürlich bruce am mikro ist, wird dem album wohl auch der ruhm zuteil, der dem nahezu ebenbürtigen "x-factor" dank gehirnamputierter fanboys vergönnt blieb...

als nennenswerten negativpunkt sehe ich eigentlich nur den mittelmäßigen opener "different world". war schon ein kleiner schock, aber dann steigert es sich von song zu song, ab dem ersten megakracher "brighter than..." bleibt das niveau dann konstant hoch.
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am 8. Mai 2011
Es gab Kritiker, die dieses fantastische Maiden-Album bei der Veröffentlichung in der Luft zerrissen haben. Es gab Bekannte von mir, die meinten, dass dieses Album nicht gut wäre, und dass es nicht kreativ wäre. Keine Ahnung wie diese Menschen zu diesem Urteil kommen. Vielleicht haben sie ja aufgrund ihres Heavy-Metal-Dauerkonsums-in-höchster-Lautstärke auch schon ein Großteil ihres Gehörs verloren. Sicher ist für mich nur, dass das Album A Matter Of Life And Death vom ersten bis zum letzten Titel einfach nur exzellent, und niemals langweilig ist. Somit erklomm es in Deutschland zurecht auf Platz 1 der Albumcharts.

Besonders gut gefällt mir, dass die Irons dieses Mal auch den Mut haben progressiver zu spielen. Gerade die längeren Titel wie The Reincarnation of Benjamin Breeg und The Leagacy profitieren von dieser Richtungsänderung. Auf diesem Album gibt es keine Lückenfüller oder schwächere - durchschnittlichere - Titel wie zum Beispiel auf dem Vorgängeralbum Dance of Death.

Diese Songs werden auch niemals alt, weil man bei jedem Hören neue Fasetten erkennen kann.

Mit A Matter of Life and Death ist Iron Maiden ein absolut zeitloses Werk gelungen, dass für mich persönlich, neben Brave New World und Seventh Son of A Seventh Son zu den drei besten Alben der Band gehört.
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