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am 25. August 2006
Zugegebenermassen war das Vorgängerwerk mit Ausnahme des Titeltracks, NO MORE LIES und PASCHENDALE einfach nur eintönig und es durfte befürchtet werden, dass MAIDEN nach dem wirklich guten Reuinon-Album BRAVE NEW WORLD ins Mittelmass abdriften. Was sich allerdings die 6 Briten in nur 2 Monaten Aufnahme- und Produktionszeit aus Ihren, nicht mehr ganz taufrischen Rippen, geleiert haben, ist einfach nur gnadenlos gut. Mit DIFFERENT WORLD steigen MAIDEN gewohnt fetzig in das Album ein, das einzige Manko des Tracks ist, das er genau wie die Opener der beiden letzten Alben gestrickt ist, ansonsten kommt das Ding wunderbar daher. Mit THESE COLORS DONT RUN geht es munter weiter, gefolgt von dem 8.44 Minuten Epos BRIGHTER THAN A THOUSAND SUNS. THE PILGRIM, eine typische Jannick Gers-Komposition mit orientalischen Elementen a la NOMAD von BRAVE NEW WORLD, wird gefolgt von einem der beeindruckendsten Stücke des Albums THE LONGEST DAY. Mit OUT OF THE SHADOWS werden "ruhigere Töne" angeschlagen, allerdings weitaus gelungener als dem einschläfernden JOURNEYMAN von DANCE OF THE DEAD. Mit Track 7 und 8, nämlich THE REINCARNATION OF BENJAMIN BREGG und FOR THE GREATER GOOD OF GOD, werden MAIDEN wirklich alle Kritiker zum Verstummen bringen - hinsetzen, anhören, staunen, geniessen....absolute Höchstklasse. LORD OF LIGHT fällt in meinen Augen etwas gegen die anderen Songs ab, mit THE LEGACY legen MAIDEN den besten Abschlusssong eines Albums seit ALEXANDER THE GREAT vom 86-er SOMEWHERE IN TIME Album vor. Weltklasse. Nicht nur die gnadenlos gute Production des Albums stechen ins Auge bzw. Ohr, auch die Lyrics sind diesmal ausgesprochen gelungen. MAIDEN beschäftigen sich - ausser bei DIFFERENT WORLD, PILGRIM und OUT OF THE SHADOWS - auf diesem Album ausschliesslich mit Kriegsthemen, somit könnte man es schon fast ein KONZEPTALBUM nennen. Sicher, MAIDEN haben schon früher derartige Themen aufgegriffen, das Textmaterial kommt diesmal allerdings wesentlich überlegter und ausgereifter daher, als seinerzeit in Stücken wie TAILGUNNER oder PASCHENDALE, in der eine seltsam, zum Wohle der Engländer, verfälschte Geschichtsdarstellung betrieben wurde, die ebenso fragwürdig wie überflüssig war. Insgesamt bietet dieses Album also über 70 Minuten feinsten, reinrassigen Heavy-Metal, der - Gott sei Dank - in der Musikwelt wieder eine massgebliche Rolle spielt, und der Beweis dafür ist, dass 6 Männer die gut in ihren 40gern sind, die - angeblich so talentierten - Newcomer der Szene luftig, locker, leicht an die Wand spielen. Es wird nicht mehr viele Bands geben, die nach 13 Alben und gut 40 Mio. verkauften Tonträgern noch das Mark in den Knochen haben, ein derart frisches Album zu produzieren. Dafür gebührt Ihnen Respekt und - knappe - 5 Punkte.

Die DVD enthält ein unterhaltsames 30-Min. Filmchen über den Aufnahmeprozess im Studio, das REINCARNATION OF BENJAMIN BREGG Video, DIFFERENT WORLD live im Studio eingespielt und eine Fotogalerie von den Aufnahmen. Ganz nett, aber nix weltbewegendes!
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am 1. September 2006
entgegen der vielen anderen kritiker halte ich "dance of death" für ein wirklich gelungenes album, das in jeder hinsicht zu überzeugen weiss und deshalb von mir ebenfalls mit 5 sternen bewertet wurde.

vergleicht man es aber nun mit dem neuen album "a matter of life and death" (amolad), erscheint die bewertung nicht mehr gerechtfertigt, da man amolad dann mit 6 oder gar 7 sternen bewerten müßte, was aber bekanntlich nicht möglich ist.

die hohe bewertung der neuveröffentlichung von iron maiden resultiert daher, dass ich eine solch sensationelle und herausragende leistung nicht erwartet habe. iron maiden hat durch ihre veröffentlichungen in den 80er jahren, was inovation und agressivität anbelangt, musikgeschichte geschrieben. das ihr das noch einmal, wenn auch lange nicht so weitreichend, gelingen würde, habe ich nicht für möglich gehalten.

iron maiden hat es geschafft, neue wege zu bestreiten, ohne ihre wurzeln zu verlassen. ein ganz entscheidender punkt ist dabei für mich, dass es iron maiden nun gelungen ist, ihre grossartigen gitarristen aufeinander abzustimmen. es wirkt nicht alles so überfrachtet, wie in den vergangenen alben. am eindrücklichsten offenbart sich einem dass bei der single-auskopplung, deren solo im wesentlichen durch schlichtheit und geradliniehkeit besticht. einfach nur fantstiach. manchmal ist weniger eben mehr.

des weitern hat iron maiden ihr tardemark, keine besonders eingängige rockmusik zu machen, wieder erfüllt. es hat geradezu ein lächeln auf meine lippen gezaubert, als ich die disharmonischen songaufbauten von "brighter than a thousend suns" oder "the longest day" wahrnahm. dadurch wird die musik wieder anspruchsvoller und hebt sich von der anderer rockkapellen deutlich ab.

mein absoluter favorit ist "the longest day"! eine tiefe verneigung für bruce dickinsons gesangsleistung, dem man für sein lebenswerk schon längst den nobelpreis hätte verleihen müssen. bruce dickinson meistert hier drei okatven und schafft es in unnachahmlicher weise agressivität und melodie zu vereinen. bruce ist gott.

es gibt keinen einzigen ausfall auf dem neuen album, was iron maiden-untypisch ist.

ich habe noch keine konzertkarten. diese muss ich mir jetzt schnell für teuers geld bei ebay besorgen. denn auf die lifeperformance des neuen materials kann man mehr als gespannt sein.
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am 31. August 2006
Brachten die eisernen Jungfrauen in den 80er Jahren ein Hammeralbum nach dem anderen raus, so war die Qualität der letzten Outputs leider nur durchschnittlich bis enttäuschend.

Doch Maiden ist überraschend zurück in alter Stärke. Ein ausgesprochen abwechslungsreiches Album mit stark progressivem Einschlag (Vergleiche zu "Seventh son of a seventh son" drängen sich auf) haben Harris & Co auf die Beine gestellt.

Gediegene Songs allenthalben - keine Füller, nur Knüller!

Mit "Different worlds" als Einstiegssong ist Maiden nach langer Zeit mal wieder eine richtige Hymne vom Schlage eines "Run to the hills" oder "Can I play with madness" gelungen.

Zudem sind viele ruhige Passagen auf dem Album zu finden, so wird das Album nie langeweilig. Maiden haben einfach ein Gespür den Songs durch eingestreute ruhige Momente noch mehr Atmosphäre und damit auch mehr Qualität einzuverleiben!

Einziger Schwachpunkt: Das enttäuschend dumpfbackige Albumcover! Schade, dass Maiden nicht mehr mit Derek Riggs zusammenarbeiten, der die Klassiker der 80er Jahre wie "The Number of the beast", "Powerslave" oder "Somewhere in time" einzigartig illustriert hat.

Mit einem gescheiten Albumcover wäre es ein perfektes Album. Trotzdem: Die Musik allein hat schon 5 fette Punkte verdient!

Up the Irons!
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Es gab Kritiker, die dieses fantastische Maiden-Album bei der Veröffentlichung in der Luft zerrissen haben. Es gab Bekannte von mir, die meinten, dass dieses Album nicht gut wäre, und dass es nicht kreativ wäre. Keine Ahnung wie diese Menschen zu diesem Urteil kommen. Vielleicht haben sie ja aufgrund ihres Heavy-Metal-Dauerkonsums-in-höchster-Lautstärke auch schon ein Großteil ihres Gehörs verloren. Sicher ist für mich nur, dass das Album A Matter Of Life And Death vom ersten bis zum letzten Titel einfach nur exzellent, und niemals langweilig ist. Somit erklomm es in Deutschland zurecht auf Platz 1 der Albumcharts.

Besonders gut gefällt mir, dass die Irons dieses Mal auch den Mut haben progressiver zu spielen. Gerade die längeren Titel wie The Reincarnation of Benjamin Breeg und The Leagacy profitieren von dieser Richtungsänderung. Auf diesem Album gibt es keine Lückenfüller oder schwächere - durchschnittlichere - Titel wie zum Beispiel auf dem Vorgängeralbum Dance of Death.

Diese Songs werden auch niemals alt, weil man bei jedem Hören neue Fasetten erkennen kann.

Mit A Matter of Life and Death ist Iron Maiden ein absolut zeitloses Werk gelungen, dass für mich persönlich, neben Brave New World und Seventh Son of A Seventh Son zu den drei besten Alben der Band gehört.
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am 16. Februar 2010
Also fangen wir ganz vorne an : Das Cover - potthässlich. Nee also das sieht wirklich panne aus. Aber egal, es geht ja um das Album.

Und was sich die Maiden-Truppe da geleistet hat; ich kann nur sagen unglaublich....UNGLAUBLICH GUT !

Für mich das mit Abstand beste Album seit Seventh Son. Hier kannn jeder Titel überzeugen. Mal geht es heftig zu Sache, dann wird erstmal ordentlich aufgebaut. Dort ein paar dicke Soli und dort die epische Breite.

Wie ein Supermarkt wirbt: Einmal hin - alles drin ! Stimmt, hier ist echt alles drin.

Dazu aber der Hinweis, welcher auch von anderer Seite vermehrt in die Runde geworfen wurde: Bitte hört euch das Album ein paar mal an.
Es bringt nichts, dieses Album 2 Mal zu hören und dann mit Alben wie Powerslave oder POM zu vergleichen, die man sich ja schon hunderte ( tauesende ? ) Male reingezogen hat.

Denn auch ich dachte mir erst, es handelt sich um solide Kost, aber nicht mehr. Weit gefehlt, denn hier wird wieder aufgefahren, wie in den guten alten Zeiten. Sehr lecker.

Die Mädels vom Immenhof würden sagen: "Hach Kinder, das ist 'ne dufte Scheibe !"
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am 20. Oktober 2009
In meinem CD-Player dreht sich gerade die dritte Scheibe von Iron Maiden nach der Rückkehr von Bruce Dickinson und Adrian Smith aus dem Jahre 2006, die in Deutschland auf Platz 1 der Albumcharts war. Somit waren bei mir die Erwartungen sehr hoch, zum einen auf Grund der hohen Chartplatzierung, zum anderen wegen der zwei sehr starken Vorgängeralben.

Diese Platte vermittelt eine etwas düsterere Atmosphäre als seine Vorgänger und hat viele sehr lange Stücke mit einer Gesamtlänge von 72 Minuten. Es ist nur ein Stück unter 5 Minuten und 6 sind über 7 Minuten. Die Stücke sind schwer, komplex und haben harte Riffs. Die Einzelkritik sieht so aus:

,Different World' ist ein guter, fetziger Türöffner mit schöner Gesangs- und Gitarrenmelodie. Mit 4:17 Minuten auch das kürzeste Stück der Platte. 8 von 10 Punkten.

,These Colours Don't Run' hat mit die schönste Melodie des Albums, der Text rechnet mit jeglicher Kriegspropaganda ab. Die Synthesizer werden dezent eingesetzt, was ein alles in allem rundes Opus ergibt. Das Stück ist durchkomponiert und wirkt trotz seiner Länge nicht gestreckt. 9 von 10 Punkten.

,Brighter Than A Thousand Suns' handelt von Atomwaffenabwürfen und bezieht sich sicherlich auch jene auf Hiroshima und Nagasaki. Musikalisch etwas schräg, aber sehr interessant und der Refrain bleibt auch hängen. Die Soli sind kompakt und gefallen dem Rockfan. Rhythmuswechsel und Brüche fehlen bei diesem mit 8:44 Minuten epischen Stück natürlich, wie man es von IM kennt, auch nicht. 8 von 10 Punkten.

,The Pilgrim' beginnt mit einer wunderschönen Gitarrenmelodie mit Syntheziser -Unterstützung, dann geht es rockig in die Strophen. Das Solo von Janick Gers ist stark, es erinnert mich, wie bei ihm schon öfter, an Ritchie Blackmore von Deep Purple, was keine negative Kritik sein soll. Textlich geht es in diesem Stück um Jesus. 8 von 10 Punkten.

,The Longest Day' beginnt und man hat kaum gemerkt, dass der Vorgängersong schon zu Ende ist, obwohl von anderen Autoren verfasst. Im Refrain wird es dann jedoch klar, dass hier ein Stück mit einem eigenen Gesicht zu Tage tritt, in dem es thematisch um die Landung der Alliierten in der Normandie geht. Der Refrain bleibt hängen - zum dritten Mal war Adrian Smith beim Komponieren beteiligt. Der Instrumentalteil kann schon eine Kriegsszenerie vermitteln - die Soli sind melodisch - im Gesamten ist mir der Song etwas zu lang. 7 von 10 Punkten.

,Out Of The Shadows' begegnet uns in den Strophen wie eine Rockballade, wird im Refrain aber schon härter - solide Nummer mit Bruch gegen Ende. 8 von 10 Punkten.

,The Reincarnation Of Benjamin Breeg' ist das einzige Stück auf diesem Album, bei dem sich Davey Murray am Schreiben beteiligte und beginnt mit einem schönen Gitarrenmotiv und einer ruhig gehaltenen Strophe. Nach ca. zwei Minuten geht dann aber richtig der Punk ab -harte Riffs, Dickinson legt sich auch ins Zeug. Der Refrain bleibt im Ohr - super Solo - die Nr. gefällt mir. 8 von 10 Punkten.

,For The Greater Good Of God' beginnt auch wieder ruhig wird dann aber schlagartig härter mit einem stakkatohaftem Rhythmus. Der Refrain lässt lange auf sich warten, wird dann einige Male mit schöner Gitarrenuntermalung wiederholt. Die Synthesizer kommen zum Einsatz, stehen aber nicht im Vordergrund. Dafür gibt es von mir 8 von 10 Punkten.

,Lord Of Light' beginnt auch sehr ruhig, rockt dann aber mit der gleichen Melodie nach ca. 2 Minuten weiter. Das Solo beginnt sperrig, kommt dann aber noch mit richtig mit Geschwindigkeit in Fahrt. 7 von 10 Punkten, da zu lang.

,The Legacy' fängt mit akustischer Gitarre und einer sehr ruhig gesungenen Strophe an. Nach ca. drei Minuten kommt die Stromgitarre raus. Die Melodie ist ein wenig schräg - dies ist nicht unbedingt ein Ohrwurm. Der Bruch kommt nach ca. 5 Minuten, wodurch das Lied noch etwas stärker wird. Gegen Ende kommt wieder das Anfangsmotiv. Alles in allem zu lang: 6 von 10 Punkten.

Fazit: Ich habe die Scheibe jetzt bestimmt schon oft genug gehört, habe mich bei einer Rezension jedoch noch nie schwerer getan. Ich bin als Maiden-Fan sehr wohlwollend rangegangen, da die Vorschusslorbeeren doch schon inflationär vorhanden waren. Meine Meinung ist jedoch immer noch gespalten. Irgendwie rockt das Werk schon ordentlich ab, hat Melodien, die nach dem zweiten, dritten Hören auch ganz gut hängen bleiben, aber mir fehlt die Abwechslung, in der Instrumentierung, im Klang und in den Kompositionen, außerdem sind die Stücke eindeutig zu lang. Weniger wäre hier ganz klar mehr gewesen. Des Weiteren fehlt ein absoluter Kracher, der hervorsticht. Nichtsdestotrotz haben wir hier ein gutes Maiden Album, das in jeden Schrank gehört, deswegen 4 von 5 Punkten.
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am 26. August 2006
Also ich habe mir soeben die neueste Scheibe zugelegt,und ich muss zugeben,dass ich nach den letzten Maiden Alben wieder richtig zufrieden bin,denn die letzten Alben "Dance of Death" und "Brave New World"fand ich doch eher enttäuschend.Endlich trauen sich die Mannen um Dickinson,Harris usw mal wieder etwas neues an ihrem Sound zu verändern.Zumal die Band ja zu Zeiten des Blaze Bayley als Sänger ja auch nicht gerade begeisterte,obwohl ich "The X-Factor"aus dieser Zeit noch recht gelungen finde,ist aber wohl Geschmacksache.

So,und nun zum Album selbst:Der Sound geht tatsächlich ein wenig in die Progressive Ecke,ohne den klassischen Maidensound zu vernachlässigen.Und ich denke,dass die Mischung recht gelungen ist!Vom Speed her ist wiedereinmal Midtempo angesagt,aber im Gegensatz zu den eben erwähnten Vorgängeralben,klingt das Album wieder abwechslungsreicher und frischer.Insbesondere "The Legacy"ist ein sehr starker Song mit abwechslungsreichen Melodien und(wie sich für Maiden gehört)wunderschönem Soli."The Pilgrim"würde auch recht gut ins "Powerslave"Album passen,denn es erinnert schon ein wenig an den Stil,ohne das der Song nun ein Abklatsch wäre.Super!"Out of the Shadows"ist eine sehr gelungene Ballade,in der Bruce Dickinson mal wieder zeigen kann,wie gut er als Sänger wirklich ist,und erinnert mich ein wenig an "Tears of the Dragon" vom Dickinson Album "Balls to Picasso".Sehr gut!"The Reincarnation of Benjamin Breeg"beginnt erst ziemlich langsam,wird aber aber ein ziemlich rockiger Song.Auch klasse!Das Einzige was ich mir als eingefleischter Maidenfan noch an diesem Album wünschen würde,das wären ein zwei schnelle Nummern was dem Album noch etwas mehr Würze geben würde,aber es seit langem wieder ein richtig gutes Maidenalbum,daher gebe ich auch 5 Sterne.Insgesamt erinnert das Album von der Atmosphäre etwas an "The X-Factor",nur das es wesentlich besser ist!Auch wenn es nicht an Klassiker wie "The Number of the Beast","Powerslave","Piece of Mind" oder "Seventh Son of the Seventh Son"heranreicht.Aber trotzdem würde ich dieses Album ohne schlechtem Gewissen jedem Fan,oder jedem der es werden möchte,weiterempfehlen!
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am 15. September 2006
Was soll man zu diesem "Werk" groß sagen...? Der Silberling MUSS in jede Plattensammlung, wenn man ein Liebhaber äußerst gepflegten NWOBHM ist. Nach dem - zugegeben etwas knarzigen und gewöhnungsbedürftigen - Opener "Different World" brennen die Mannen um Steve Harris und Bruce Dickinson ein deratig spektakuläres Heavy Metal Feuerwerk ab, wie man es von den Jungfrauen so schon lange nicht mehr gehört hat. Die harmonischen Tempi- und Melodiewechsel, eingängige Hook-Lines und die wieder einmal "göttlichen" Vocals von Bruce sind eindeutig Iron maiden ohne auch nur eine Sekunde kopiert oder aufgewärmt zu klingen. Fazit: Die Jungfrauen in Bestform - eine Delikatesse für die Ohren!!!
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am 2. September 2006
In vielen Rezensionen zu "A Matter of Life and Death" kann man lesen, daß Iron Maiden jetzt eine progressivere Richtung eingeschlagen hätte. Wer jedoch die gesamte Entwicklung von Iron Maiden verfolgt hat, sollte eigentlich bemerkt haben, daß diese Metal-Band immer schon progressiv war und bei fast jeder Platte neue Elemente und Spielvariationen mit eingebracht hat. Man denke hier speziell an "Somewhere in Time" wo erstmals Keyboards verwendet wurden. Auch die "schwachen" Platten mit Blaze Bailey als Sänger hatten "progressive" Elemente.

"A Matter of Live and Death" jedenfalls ist seit langem das Beste, was auf dem Metal-Markt zu finden ist und bietet mit 10 Songs keinen einzigen, der als schwach oder Lückenfüller zu bezeichnen wäre. Nein, sind sind alle genial !!! Einzelne Stücke hier heraus zu heben macht keine Sinn. Kauft einfach die Scheibe und genießt.

Diese Platte erfordert jedoch wie bereits bei "Dance of the Death" ein mehrmaliges Anhören um die Genialität der einzelnen Stücke wirklich realisieren zu können. Denn durch die Länge der Stücke und die vielen Tempo- und Rhythmuswechsel dauert es eine Weile bis einem die Stücke wirklich im Kopf hängen bleiben. Beim ersten Durchhören dachte ich noch - ja, ganz ordentlich. Beim 3. Mal war es - super - geil - genial !!!
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am 28. August 2006
So etwas hat es in der Geschichte der Maiden-Studioalben sicherlich noch nicht gegeben: Eine Platte, bei der die einzelnen Lieder zunächst einmal wenig spektakulär sind. Genießt man den Silberling jedoch am Stück, so offenbart sich, dass Iron Maiden hier tatsächlich und ohne wenn und aber das beste Album seit "Seventh Son of a Seventh Son" auf die Reihe bekommen haben. Wie ist das erklärbar? Das Album enthält unheimlich viele Tempowechsel, Stimmungswechsel und ist sehr sehr verspielt. Viele Details, ein seit "Seventh Son..." nicht mehr da gewesenes Level der Progressivität und enige wirklich Maiden- untypische Einsprengselt machen die Platte -im wahrsten Sinne des Wortes- von vorne bis hinten zum Hochgenuss. An sich ist der flotte Opener beispielsweise eine ziemlich typische Uptempo-Geschichte, doch er eröffnet eine Platte voller Überraschungen. "These Colours DonŽt Run" klingt zunächst wie eine graue Maiden- Maus, offenbart sich jedoch im Mittelteil als fantastisch vorgetragene Metal-Spielerei. Weniger ist mehr, denn die Gesamtanzahl solcher Höhepunkte während der 72 Minuten hält sich in Grenzen. Und da ist auch schon der Hauptunterschied zu den beiden Vorgängeralben: "Brave New World" war in der "ersten Reunionwut" geschrieben und ein Volltreffer, "Dance of Death" wollte zu viel auf einmal und wirkte bisweilen arg überfrachtet. Doch "AMOLAD" ist ausgewogen und frisch komponiert. "Brighter Than A Thousand Suns" erweist sich als sperriger Rocker, "The Pilgrim" enthält unübertrieben sowohl Elemente, die an "Rime Of The Ancient Mariner" erinnern (diese unnachahmlichen Ram ta ta tam- Gitarren...), als auch Teile, die durchaus auf "Seventh Son..." hätten vorkommen können. "The Longest Day" erstrahlt mit einem hymnischen, nachdenklichen Chorus. "Out of The Shadows" steht in bester Tradition von "Wasting Love" oder "Tears of the Dragon" aus der Dickinson Solo-Phase. Wer Benjamin Breeg ist, wollen Maiden uns nicht verraten, aber im Song über seine Wiedergeburt dominiert unbarmherzig ein für Maiden völlig untypisches, deutliches Riff. Beim folgenden Song "Lord Of Light" gibt es kiruoserweise zwei gleichwertige Refrains, während die Strophen sich lässigen Durchschnitt gönnen können. "For The Greater Good of God" ist ebenfalls eine schöne, nachdenkliche Sache. Den Vogel schießt "The Legacy" ab, ungelogen eines der allerbesten Stücke der gesamten Maiden-Geschichte, irgendwo knapp hinter "Where Eagles Dare", aber Längen vor "Iron Maiden"- und es enthält tatsächliche Elemente beider Songs. Im letzten Stück der 2006er Platte versteckt gibt es eine Zeitreise zur "Piece Of Mind"!!! Unfassbar, auf welchem Level Maiden mittlerweile agieren. Manchmal vielleicht zu viel Maiden-Flickenteppich willkürlich aneinandergereihter Passagen, aber alles in allem eine Platte, die aufatmen lässt und mit der Maiden den echten Nachfolger ihres 88er Progressive-Schlachtschiffes geliefert haben. Auffallend noch zwei Dinge: Das Drumming, das sich arg unspektakulär im Hintergrund hält und verdammt songdienlich ausfällt, beim zweiten Hinhören allerdings Weltklasse ist. Dickinsons Stimme ist in Höchstform. Die "Triple Axe Attack" ist auch für Nichtkenner endlich mal hör- und spürbar.

"A Matter Of Life And Death" ist ein Album des "zweiten Eindrucks", des mehrmaligen Hörens und des Genießens im Gesamtzusammenhang, der vielen, vielen Details.

Mein höchst subjektives Fazit: Das beste Album seit der legendären Achtzigerphase mit Martin Birch, kein Witz. UP THE IRONS!
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