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am 18. März 2008
Inhalt 5/5:
+ Die Geschichte ist super, klare Ansage gegen totalitäre Systeme
+ Symbolik und Politik, geniale Anspielung auf das 3. Reich, aber ohne den kleinsten Hinweis "Ihr bösen Deutschen" - spielt alles in GB
+ Nicht absehbarer Verlauf
+ Perfekt die Dialoge von V super brilliante Konversation

Bild 5/5:
+ Generell ist der Film sehr dunkel gehalten und beweist hier souverän gute Schwarzwerte
+ Die Farben kommen sehr gut rüber (Bsp. Kellerverlies von V oder die Szene beim Pastor)
+ Die Schärfe ist soweit O.K. wobei ich hier keine Referenz aussprechen würde, aber auch keine negativen Bereiche gesehen habe
+ Alles in allem ein perfektes Bild ohne Schwäche

Ton 5/5:
+ Ist in allen Bereichen gut
+ Da viele Dialoge vorkommen, ist der Surround Effekt nur sequenzweise zu genießen, aber geht vollkommen i.O.
+ Wenn Dialoge über den Center kommen, dann sind diese kraftvoll und mit Volumen, sehr gut

Extras - kann ich nicht bewerten, da diese mich nicht sonderlich interessiert haben.

Fazit:
Wer eine kritische Story über die "Gleichschaltung" eines Volkes, gepaart mit entsprechend guten Dialogen mag und eine Mischung aus Nostalgie (bezogen auf die Aufmachung der Umgebung und Personen) und Neuzeitvision, ist hier genau richtig. Die wenigen blutigen Szenen sind, wenn man es so überhaupt betiteln darf, eher ästhetisch gehalten. Film bekommt sowohl vom Thema, als auch von der Qualität 5 Sterne und eine Kaufempfehlung.
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TOP 500 REZENSENTam 26. August 2014
Das Volk sollte sich nicht vor seiner Regierung fürchten. Die Regierung sollte sich vor ihrem Volk fürchten

Ich habe den Film damals 2006 im Kino gesehen und fand ihn unterhaltsam. Ich habe ihn 2010 im Fernsehen gesehen und fand ihn immer noch sehr gelungen und unterhaltsam. Seitdem ist aber etwas passiert, unsere Welt hat sich verändert. Die Maske hat eine neue Bedeutung gewonnen und V hat in Form von Anonymous den Kampf gegen ein Regime angetreten, dass jenem in diesem Film immer ähnlicher wird.
Ich finde den Film nicht mehr unterhaltsam, ich finde ihn mittlerweile erschreckend realistisch, eine Mahnung aufmerksam zu beobachten, was gerade passiert, dass unsere Welt dabei ist zu jener zu werden, die in diesem Film gezeigt wird.
In einem totalitären UK regiert eine kleine Riege unter einem nahezu allein herrschenden Großkanzler gegen den Willen des Volkes. Das Volk wird mit dümmlichen Fernsehserien und offensichtlichen Falschmeldungen und Lügen in den Medien für dumm verkauft. Die Medien versuchen die Menschen zu steuern und bemerken dabei nicht, dass ihnen das Volk nicht mehr glaubt und ihnen ihre Lügen nicht mehr abnimmt und nur noch darauf wartet, sich gegen seine Unterdrücker zu erheben.
Es geht um False Flagg Operationen und Staatsterrorismus, um lügende Medien, um Regierungen denen der Wille des Volkes egal ist, die machen was sie wollen um eine kleine herrschende Klasse zufrieden zu stellen.
„Das Volk sollte sich nicht vor seiner Regierung fürchten. Die Regierung sollte sich vor ihrem Volk fürchten“, dieses Zitat begegnet einem heute immer häufiger, wenn es um die aktuelle Politik geht und nun hat es eine neue, aktuelle Bedeutung erhalten und ist nicht mehr nur ein Filmzitat, sondern der Aufruf zum Widerstand gegen die aktuell herrschende politische Klasse. Es wundert mich, dass dieser Film derzeitig noch so im Fernsehen gesendet wird, denn er ist subversiv und regt zum Nachdenken an und ist mit 1984 in eine Reihe zu stellen. Die Geschichte ist wohl bisher einfach kein Klassiker, weil die Vorlage ein Comic mit nicht allzu gefälligem Zeichenstil ist, wäre es ein Buch in der Qualität wie die Literatur aus Orwells Feder, sähe es wohl anders aus.

James Purefoy und Hugo Weaving sind ein genialer V und man merkt den Wechseln zwischen den beiden Schauspielern nicht. Obwohl man nie ein Gesicht sieht und er immer die Maske trägt, schaffen es beide (auch wenn Purefoy irgendwann das Handtuch warf), durch Körpersprache die Emotionen der Figur zu transportieren, wie früher in den Stummfilmen. Das ist eine wirklich außerordentliche Leistung und es muss für einen Schauspieler unglaublich schwer sein, eine Rolle zu spielen, wo nicht, aber auch gar nichts von ihm zu sehen ist, denn auch der Körper ist durch Anzug und Umhang mehr als verhüllt.
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am 15. Juni 2007
Regisseur James McTeigue, der seinerzeit den Wachowski-Brüdern (hier: Screenplay und Drehbuchvorlage) als Regieassistenz während der Matrix-Triologie zur Seite stand, schuf mit "V wie Vendetta" - basierend auf einem Comic-Roman - einen vielschichtigen und für Comic-Adaptionen eher untypischen Film. Spannend, dialoglastig und mit einigen ansehnlichen Action-Sequenzen gespickt, orientiert sich der Film stilistisch aufgefrischt eher an "1984" (nach einer Utopie von George Orwell mit John Hurt verfilmt, der hier ebenfalls eine Hauptrolle einnimmt), als beispielsweise an "Spiderman", "Hulk", "Daredevil" oder ähnlichen Hollywood-Blockbuster-Dickschiffen. Dabei wurde "V wie Vendetta" zwar nicht minder aufwendig inszeniert, verzichtet jedoch auf überflüssiges CGI-Effekt-Gehasche, was dem Film eine gewisse optische 'Leichtigkeit' verleiht. Stattdessen steht eine eigensinnige und atmosphärische dichte Handlung im Zentrum des Interesses, die sich mit Terror, Unterdrückung, der ewigen Frage nach 'Gut und Böse' und anderen brisanten Themen auseinandersetzt. Die Tatsache, dass jene in einer totalitären Zukunftsfiktion Großbritanniens angesiedelt ist, wird hierbei nicht durch übliche Science-Fiction-Elemente und übermäßige High-Tech-Szenarien gestützt, sondern präsentiert sich wesentlich subtiler. Fazit: Visuell und strukturell überzeugend und von hervorragenden Schauspielern, einer guten Kameraarbeit und einer einer stimmigen Synchronisation getragen, garantiert "V wie Vendetta" spannendes und durchdachtes Entertainment auf hohem Niveau. Freunde reiner und unverfälschter Actionfilm- oder Science-Fiction-Unterhaltung könnten eventuell enttäuscht werden - ebenso wie jene, die ein genreübliches Special-Effect-Gewitter ohne nennenswerten Tiefgang erwarten.
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am 3. Juni 2007
Ich vergebe eine glatte Fünf an dieses Meisterwerk. Kultverdächtig, wenn auch nicht ohne Durchhänger und Schwächen. Der Wechsel der Stilebenen ist genialisch. Leider bleibt der Filmschurke nur eine Parodie, was der Story den letzten Pfiff nimmt. Genial vor allem jene Passagen, in denen die Erzählerstimme raffiniert montierte Szenen überlagert, dazu eine effektvolle Musik. Habe ich in dieser Art noch nie gesehen, nicht auf diesem hohen Niveau. Lob auch für die Dialoge.

Mein Favorit Tarantino könnte einiges von diesem Film lernen, denke ich.

Nach dem Genuß von "V wie Vendetta" sticht mir die Banalität der meisten anderen Filme noch mehr ins Auge.
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am 15. März 2013
In dieser Dystopie kämpft V gegen ein totalitäres System, welches einzig und allein durch stetige Angst, Unterdrückung und Zensur an der Macht ist und dem eigenen Volk jedwede Freiheit genommen hat. "Wir sagen Dir was Du zu denken hast" könnte der Slogan des staatseigenen TV Senders sein, der je nach Wunsch der Regierung bedrohliche Nachrichten und manipulierte Falschmeldungen verbreitet, um das Volk demütig und willig zu halten. Als V bei einer nächtlichen Ausgangsperre Evey vor den Schärgen des Systems rettet, kommt es zu einer schicksalshaften Verbindung der beiden, welche sie letztlich im Kampf gegen das System vereint. Natalie Portman und Hugo Weaving spielen sehr gut und trotz seiner Maske schafft es Weaving als V sehr gut, die "versteckte Mimik" herauszubilden. Der Film orientiert sich nur sehr leicht am Comic, seine Botschaft "Freiheit! Für Immmer!" wird jedoch sehr eindrücklich und intensiv vermittelt. Aus der Vergangenheit lernt man, dass solche Systeme "funktionierten" und schaut man nach Nordkorea, kann man sie auch sehen.

Die Blu-ray bietet ein solides Bild, keine Referenz aber auch keine Enttäuschung auf dem 55" LED. Die Schärfe ist ok und leichtes Grain ist sichtbar. Der Schwarzwert könnte jedoch etwas besser (satter) sein.

Der Ton der Blu-ray ist in der deutschen Synchro wirklich dürftig und führt zu Punktabzug. Warner spendiert wie üblich auf einem HD Medium nur DD 5.1 und das hört man. Zwar ist V wie Vendetta ein eher dialoglastiger Film, jedoch hätte man die Tonspur deutlich druckvoller abmischen können, was Soundtrack und auch Räumlichkeit zu gute gekommen wäre.
Die Originalspur in Dolby TrueHD 5.1 klingt deutlich besser, auch löst sich die Soundkulisse viel stärker von den Lautsprechern und bildet somit eine präsentere Räumlichkeit ab.

Leider gibt es KEIN Wendecover, jedoch ein billig anmutendes "Eco Case".
review image
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am 4. Februar 2007
Der Film ist nicht so schlecht wie ich nach den Stellungnahmen von Alan Moore befürchtet hatte. Moore hatte ja bisher Pech mit den Verfilmungen seiner Stoffe (völlig missraten und in jeder Beziehung peinlich: "The League of Extraordinary Gentlemen" / mit guten Ansätzen und schönen Bildern, aber im Endeffekt doch eher platt: "From Hell"). Da ist verständlich, dass er beim Vendetta-Film skeptisch war. Aber seine krasse Ablehnung geht an den Problemen vorbei, die man bei Comic-Verfilmungen sowieso und bei so komplexen Plots wie denen von Moore besonders hat. Es ist eben schwierig, die Feinheiten der Erzählung, alle Verästelungen der Handlung, die Nebenfiguren oder die politischen, religiösen und sonstigen Andeutungen genau in den Film zu übertragen. Dann wäre es ein 6 Stunden-Epos geworden, das nie einen Verleih gefunden hätte und ein Schattendasein in der Welt der Kleinstfilmfestivals und Expertenkreise hätte führen müssen. Was haben wir stattdessen? Einen Hollywood-Actionschinken, der die reinen Hollywood-Actionschinkenfans immer noch genug langweilen wird. Für den sumpfigsten Teil des Mainstream fehlt professionell gefilmte Action in jeder zweiten Szene, ein sympathischer Held (nicht einer, der mit ner Maske vorm Gesicht rumrennt) und eine schmusige Liebesgeschichte, die gern auch mal ein bisschen dirty action zeigen darf. Nichts davon, Gott sei Dank! Erstaunlich akkurat übertragen die Macher möglichst viele Elemente des Originals in den Film, von der bissigen Kritik Moores an Kirche und Staat geht wenig verloren. Gut gelungen ist auch die Anpassung des 80er-Jahre-Stoffes an die Gegenwart; die Vereinigten Staaten beispielsweise scheiden aus dem globalen Spiel aus weil sie sich in der Nachfolge ihrer Kriege im Mittleren Osten übernommen haben - kein ganz unwahrscheinliches Sezenario... Alle Schauspieler sind in Ordnung: Stephen Fry, William Hurt, Stephen Rea, Natalie Portman zeigen, was sie können - die Portman demonstriert, wie Model-Schlankheit schnell in KZ-Magerkeit übergehen kann. Eine lesbische Liebesgeschichte wurde ebenso wenig unterschlagen wie die irritierende Folterszene, in der V der Frau "ihre Freiheit wiedergibt". Man könnte 10-15 Elemente aufzählen, um die Blockbuster-Regisseure normalerweise einen großen Bogen machen. Also: Respekt für den Mut, auch wenn Alan Moore nicht zufrieden ist. Wenn man ein bisschen Augenmaß für das in der Filmbranche Mögliche hat, dann wird man "V for Vendetta" schätzen. Den Comic sollte man aber in jedem Fall lesen!
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am 18. Januar 2009
Die Blue-ray von V wie Vendetta erfüllt die Erwartungen, die man an sie stellt. Das Bild ist in seiner Gesamtheit sehr scharf und kontrastreich. Jedes Detail ist sehr gut zu erkennen. Als Beispiele sollen hier die Wandreliefs im Hintergrund der Hinrichtung von Guy Fawkes, die (kurze) Draufsicht auf London und die jederzeit lesbaren Texte auf Bildschirmen im Laufe des Films gelten. Leider kann die Blue-ray diese vorhandenen Stärken nicht immer voll ausspielen, da der Film zu großen Teilen in dunkler Umgebung und in geschlossenen Räumen spielt, so dass nur selten die herausragende Tiefenschärfe, zu der die Blue-ray fähig ist zur Geltung kommt. Dies ist jedoch nicht etwa der Blue-ray anzulasten, sondern, wenn man so will, dem Film selbst. Man muss allerdings auch nicht befürchten, dass in dunklen Szenen Details verloren gehen. Jede Schattierung wird jederzeit sehr gut herausgearbeitet.

Ohne jetzt näher auf die recht komplexe Handlung des Films einzugehen, handelt es sich hier sicher um eine der thematisch anspruchsvollsten Comicverfilmungen, die bis heute zu bewundern waren. Er lässt sich wohl am besten als eine Mischung aus "1984" und "Batman" beschreiben, wobei V seine Motivation sowohl aus persönlichen Rachemotiven, als auch aus politischen Gründen bezieht. Jedenfalls ist die Thematik des Films leider brandaktuell und sei jedem übermotiviertem Verfechter der inneren Sicherheit als abschreckendes Beispiel wärmstens ans Herz gelegt.

Bemerkenswert am Rande ist vielleicht noch, das John Hurt, der hier als "Großer Bruder" in Erscheinung tritt, in der Verfilmung von "1984" noch das Opfer des Staatsterrors verkörperte.

Fazit: Die Blue-ray ist technisch (Bild und Ton) auf sehr hohem Niveau, eignet sich auf Grund der Machart des Films aber nur bedingt als Demomaterial. Es sei denn, man möchte ein für alle mal wissen, wie gut der Schwarzwert seines Flatscreens wirklich ist. ;)
Der Film an sich ist über jeden Zweifel erhaben, deshalb glatte 5 Sterne.
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am 16. November 2008
Hervorragend! Erreicht zwar nicht die Genialität von "1984" oder "Brazil", ist aber auf seine Art (und das als Comic-Verfilmung!!!) einmalig.

Die düstere Stimmung des Films, die absolut aktuelle politische Kritik und dabei ein Action-Film, der keine Wünsche offen lässt: Was will das anspruchvolle Filmfreund-Herz denn mehr?

Und dies war der erste Film, den ich auf DVD gesehen habe, bei dem ich auch das komplette Bonusmaterial sofort angesehen habe. Und das war sehr informativ und kein bisschen werbelastig. Nur schade, dass kein Audiokommentar dabei war. Das hätte dem Ganzen noch die "Krone" aufgesetzt.

Für den zur Zeit günstigen Preis kann man hier nichts falsch machen. Für mich schon jetzt ein Klassiker, da er anspruchsvoll, politisch, vielschichtig und ein prima Action-Film ist! Man wird ihn noch häufiger ansehen, denn ein solch guter Film ist doch immer wieder willkommen, oder??
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am 14. Oktober 2006
Ich möchte meiner Rezension vorwegnehmen, dass ich den Film durch scheinbar allseits gegenwärtige Werbung und dessen Ankündigung mittels eines niveaulosen Trailers nicht ohne eine gewisse Voreingenommenheit angesehen habe - und umso überraschter war ich, als der Film sein wahres Gesicht zu zeigen im Begriff war. Kein sinnloses Gemetzel oder pseudo-lässiges Filmvorantreiben war es, das mich erwartete, sondern ein Film mit ideologischer Sinnhaftigkeit und einem gewissen Stil - auch wenn er diesem nicht ständig treu bleibt. Und resumierend muss ich sagen, dass ich diese Gechichte bedenkenlos jedem ans Herz legen kann, der die moderne Gesellschaft (oder besser Gesagt: Regierung) des Welt auf ähnliche Weise sieht wie ich, und sich etwas radikaleren Betrachtungsweisen nicht verschließt.

Aber nun zum Plot: Zu einer expliziten Handlungsdarlegung möchte ich mich hier nicht versteigen, zumal das schon von einigen meiner Vorrezensenten hinreichend getan wurde, sondern möchte lediglich zu gewissen Eigenheiten des Films Stellung nehmen. Die ganze Story dreht sich um einen Mann, dem von der Gesellschaft die Lebensgrundlage entzogen wurde, genannt "V", und nun Rache an der Welt sucht, die er so sehr verachtet. V selbst ist Idealist und Schöngeist, und wie so jeder Schöngeist fühlt er sich besonders (beziehungsweise ausschließlich) zu den bereits vergangenen Idealen hingezogen, so handelt er stets im Namen des Revoluzzers Guy Fawkes, der 1605 das Parlament mit einer beträchtlichen Anzahl an Schießpulverfässern sprengen wollte und dafür hingerichtet wurde - und V will vollenden, was Fawkes einst beinahe zuwege brachte.

V's Handeln mag, oberflächlich betrachtet, ausschließlich von Hass gelenkt sein, doch sind seine Beweggründe sehr viel komplexer. Dank der hervorragenden Charakterzeichnung, dessen sich der Film bedient, beginnt der Zuschauer langsam, sich ein Bild des messerschwingenden Nahkampfexperten auf der Leinwand zu machen. V ist seiner Ideologie gänzlich erlegen. Weder vor Mord, noch vor landesweiten Fernsehausstrahlungen schreckt er zurück, um diese durchzusetzen, ja er würde gar für sie sterben. Und mit dem Bestreben, das England der Zukunft durch sein parlamentarisches Feuerwerk in eine umfassende Anarchie zu stürzen, treibt er den Film seinem Ende entgegen, das sich der Zuschauer im Stillen herbeisehnt und doch nicht tatsächlich erwartet.

Dessen Beurteilung bleibt jedoch - wie der Film selbst - jedem individuell überlassen. Mir jedenfalls hat er gefallen.
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'V wie Vendetta' ist einer der beste Blockbuster ohne umwerfende, riesige, computeranimierte Special-Effects der letzten Jahre.

Alleine schon die Story, welche auf dem gleichnamigen Comic beruht ist sehr gut umgesetzt. Portman und Weaving geben ein derartig Schauspielpaar ab, dass man nur staunen kann.

Amidala aus Star Wars kann da mit Annakin auf keinen fall mithalten. Na ja, wenn es um den Kampf gegen eine böse Macht gilt.

Die Schauspielkunst, welche Weaving an den Tag legt, obwohl man ihn nicht einmal wirklich zu Gesicht bekommt ist einfach nur super. Es schimmert ihm durch die Maske hindurch.

Auch alle anderen Schauspieler sind klasse und setzen die Story wie in einem Dominoeffekt, perfekt um. (Wer den Film kennt, weiß jetzt worauf ich anspiele!)

Jedenfalls die Story, welche an Nazi-Deutschland erinnert und damit die Vorstellung erweckt, dass so etwas jeden Tag passieren kann zu jeder Zeit, ist in diesem Film sehr gut umgesetzt. Ebenso, dass man manchmal der Rache eben nachgeben muss, aber damit dann damit nicht mehr leben kann.

'V wie Vendetta' ist einfach ein Film, den man gesehen haben sollte!
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