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39 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der besten Filme der letzten Jahre
Gigantisch. Einfach überzeugend. Unendlich traurig und absolut düster. Dieser Film hat einfach alles. Der Zuschauer genießt jede Minute und fragt sich gleichzeitig, ob er nicht schon selbst pervers wird weil er den Film gut findet.

Es fällt schwer, die Hauptperson des Filmes - der eigentlich ein richtig gewissenloser Schurke ist - nicht in...
Veröffentlicht am 22. August 2006 von Heiko Rittelmeier

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Film, Auflösung und Sound nur mittelgut
Im Voraus möchte ich klarstellen dass ich die 3* nicht wegen dem Film oder der Story vergebe,
sondern sich diese auf die qualitative Umsetzung der Bluray beziehen.
Der Film ist sehr gut gemacht und für mich einer meiner absoluten Lieblingsfilme.
Nicolas Cage in seiner, wie ich finde, besten Rolle.

Der Bild ist zwar scharf, aber leider...
Veröffentlicht am 16. Dezember 2011 von McGreger


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39 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der besten Filme der letzten Jahre, 22. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Lord of War - Händler des Todes (DVD)
Gigantisch. Einfach überzeugend. Unendlich traurig und absolut düster. Dieser Film hat einfach alles. Der Zuschauer genießt jede Minute und fragt sich gleichzeitig, ob er nicht schon selbst pervers wird weil er den Film gut findet.

Es fällt schwer, die Hauptperson des Filmes - der eigentlich ein richtig gewissenloser Schurke ist - nicht in sein Herz zu schließen. Es ist wirklich hart für den Zuschauer, die Welt um den (Anti-)Helden zusammenbrechen zu sehen. Dieser Film hinterließ ein zwiespältiges Gefühl: man weiß nicht, was man vom Film und der eigenen Einstellung dazu halten soll.

Ein Film, der zutiefst nachdenklich macht. Und der - vermutlich - realistischer ist als man glauben möchte.
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bitterböse Realsatire, 15. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Lord of War - Händler des Todes (DVD)
"Lord of War" beschreibt die Karriere eines Mannes, der sich im globalisierten Dschungel internationaler Geschäftsbeziehungen bestens auskennt. Im teuren Anzug verhandelt er mit seinen Freunden und Kontakten, die in aller Welt sitzen. Nur, dass seine Geschäftspartner Diktatoren und Despoten sind, und seine Waren Waffen.

Der zynische Film um einen weltweit operierenden Waffenhändler

(hervorragend gespielt von Nicholas Cage) berührt und regt mehr als nur ein bisschen zum Nachdenken an. Trotz einiger gut gemachter Situationskomik bleibt einem das Lachen im Hals stecken, und man fragt sich schlußendlich nur, wie es möglich sein kann, dass solche Handels-Systeme wirklich funktionieren.

Als Extras bietet die DVD einige Infos über die realen Hintergründe des Films sowie Audiokommentare.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Realsatire vom Feinsten, 29. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Lord of War - Händler des Todes (DVD)
Womit laesst sich nach dem Kalten Krieg das meiste Geld verdienen? Wer darueber schon mal nachgedacht hat und immernoch keine Antwort weiss, dem ist entweder nicht zu helfen oder er sollte sich “Lord of War” anschauen.

Darin wird die fast authentische Geschichte eines Waffenhaendlers erzaehlt, der sich vom kleinen Mpi verkaeufer zum grossen Tycoon hocharbeitet.

Besonders nach dem Zusammenbruch des Sowjetregimes gelingt es ihm in das grosse Waffengeschaeft einzusteigen, Widersacher auszuschalten und die internationale Polizei zu foppen. Stets bewegt er sich dabei jenseits der Legalitaet. Durch geschickte Tarnungen entgeht er jedoch stets seinen Haeschern.

Glanzstueck ist die Szene, in der er mit seinem mit Waffen vollgepumpten Transportflugzeug von zwei Kampfflugzeugen ueber Afrika abgefangen wird. Nach Warnschuessen wird er zur Landung gezwungen. In seiner Not landet er mitten im Busch. Die geschmuggelten Waffen verschenkt er flugs an die Zivilbevoelkerung und beseitigt somit die Beweise. Sein Widersacher von der Polizei hat wieder das Nachsehen.

Dass er dabei noch ein Privatleben mit einem chicen Fotomodell, das er ebenso hinters Licht fuehrt, hat, scheint dabei nicht zu verwundern.

Als Einzelgaenger im Berufsleben ist er scheinbar der Beste seines Faches. Ob Bosnien, Somalia oder Nachfolgestaaten der UdSSR – er hat Kontakte und Geschaeftserfolge ueberall in der Welt.

Nicht die Warlords im eigentlichen Sinn sind die Beherrscher und Forcierer der Krisen und Kriege, sondern er, der die Nachfrage befriedigt.

Der Film zeigt schonungslos die Realitaet, fast frei von moralischen Erwaegungen.
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34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gewaltige Bildersprache..., 17. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Lord of War - Händler des Todes (DVD)
da zum grandiosen Inhalt schon viel gepostet wurde, noch meine Anmerkung zur Kameraführung und Bildersprache. Alleine diese ist Oskarreif. Der Bildersprache ist aussagekräftig, ohne blutrünstig zu sein. Und besticht durch liebevolle Details die zusammen mit dem Inhalt für mich persönlich Lord of War eines der relevantesten und besten Filme der letzte Jahre werden lässt.

Angefangen vom Intro, über Details wir die Drahtgitter AK47 als Kinderspielzeug bis hin zur surrealen Darstellung vom "Planeten" Monrovia. In jeder Szene ist die Kameraführung und Bildauswahl so perfekt, das hier ein Kunstwerk geschaffen worden ist.

Fazit: Selten war ich von einem Film so restlos begesitert!
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32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erschreckend direkt statt unterschwelliger Zeigefinger..., 1. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Lord of War - Händler des Todes (DVD)
Zum Inhalt des Filmes wurde hier bereits alles ausführlich gesagt: Der in die USA eingewanderte Ukrainer Juri Orlov erkennt die Zeichen in seinem Umfeld und nutzt seine familiären Verbindungen vor und nach dem kalten Krieg, um sich im lukrativen Waffenhandel eine goldene Nase zu verdienen...

Als ich den Film zum ersten Mal sah war ich von seiner direkten und kaltschnäuzigen Handlung zunächst angewidert: Menschen wie Yuri Orlov nutzen die politischen Einflüsse der Großmächte, um im Schatten derer Waffengeschäfte sich ein im Grunde eher bescheidenes Stück von Kuchen abzuschneiden.
Nichtsdestotrotz ist dies mit großen finanziellen Gewinnen verbunden, die ihm ein Leben in Wohlstand bescheren. Obwohl mir die politischen Zusammenhänge schon länger bekannt sind (gerne auch in der Dokumentation "Fahrenheit 9/11" von Michael Moore nach zu sehen) war ich dennoch erschrocken wie geballt diese Zusammenhänge in "Lord of War" präsentiert werden. Dabei wird dies schon im Titel deutlich, während ein Kriegsherr ("Warlord") direkt im Geschehen des Krieges steht kommt der hier gezeigte "Lord of war" (Herr über den Krieg) nie wirklich mit dem Krieg in Kontakt. Kriegsunterstützend, ohne selbst dran teil zu haben. Eine Rolle, die besonders die USA seit Jahrzehnten international an den Tag legen, um ihre Interessen auf den Weltmärkten zu schützen.

Beeindruckend war ferner die Konsequenz, mit der die Hauptfigur wohl wissend auf den Abgrund zusteuert. Dabei verliert Orlov neben seinem Bruder auch jeglichen Bezug zur Realität und zu den Auswirkungen seines Handelns. Eine Szene hatte mir lange Schwierigkeiten bereitet: Als Yuri Orlov im einzigen lichten Moment des Filmes sich seiner Frau mit seinen aufkommenden Schuldgefühlen öffnen möchte, gibt diese ihm zu verstehen, dass sie sehr wohl wisse, woher der Reichtum käme, es sie aber nicht wirklich interessiere, solange man den gewohnten Lebensstandard behalte. Erst verwirrt, erkannte ich später, dass dies für mich die Schlüsselszene des Film ist: Die letzte moralische Hürde wird selbstständig aus dem Weg geräumt, keine Barriere stört den Fortlauf der Geschichte bis zum unausweichlichen Ende. Ab dieser Situation gewinnen alle Eindrücke des Filmes mehr und mehr an Grauen. Denn als Zuseher wird einem nun klar, dass es nicht zu einem typischen Happyend kommen kann, dazu ist der Hintergrund einfach zu real und endgültig.

Die Besetzung mit Nicolas Cage verleiht der ganze Geschichte noch eine weitere, böse Komponente: Sarkasmus. Die Art und der Inhalt der Monologe, mit denen der Aufstieg Orlovs in Erzählform begleitet wird, lässt den ganzen Film tiefschwarz erscheinen. Cage kann dies mit seiner ihm eigenen Art noch unterstützen, was einen das Ende schon fast ängstlich erwarten lässt.

Mein Fazit: Wer diesen Film noch nicht gesehen hat und sich über die wahren Hintergründe der "US-Friedenspolitik" ein Bild machen möchte, sollte sich auf was gefasst machen! Von mir volle fünf Sterne!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen LORD OF WAR oder WARLORD ?, 18. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Lord of War - Händler des Todes (DVD)
Ein gelugener Film zwischen Doku. & Spielfilm.

Plot:

Der Film beginnt in den 70er/80er Jahren - die Zeit des Kalten Krieges. Nicholas Cage spielt yuri Orlov, einen anfangs perspektivlosen jungen Mann. Als Zeuge eines russischen Vergeltungskommandos entdeckt er seine künftige Passion: der Waffenhandel.

Neu und unerfahrend in dem Geschäft schafft er es mit UNterstützung seines Bruders trotz der unerreichbaren Konkurrenz, sich zu etablieren. Nicht zu letzt kann er seine Stellung ausweiten unter Mithilfe seines bei der ruissische Armee tätigen Onkels als Oberst. Obwohl die Waffenlager mit zehntausenden von Gewehren und anderen Equipment ausgestattet ist - für einen Gegner gegenseitiger Angst - vereinbart er Bestellungen für die russische Armee, um seine Stellung auszubauen.

Mit der Zeit erreicht er einen Status und einen großen Namen nicht nur bei kleinen "Kunden" sondern auch bei "Staatskunden" - terroristischen und diktatorischen Staatchefs vor allem aus Afrika.

Seine Waffen sind just so verbreitet auf der Welt, dass sie in jedem Krieg auf jeder Seite Verwendung finden.

Skrupel, Skepsis und Nachdenklichkeit über die Folgen des Verkaufs seiner Waffen und Munition an Rebellen, Terrorstaaten usw. lässt er nicht hervorkommen; er verdrängt sie.

Auch das FBI kann ihm nichts anhaben. Geschicktes Überstreichen und Neubetitelung von seinen Schmuggelfrachtern oder das Überdecken von Waffenladung mit alten schimmligen Kartoffeln in Containern sind Beispiele seines Geschicks.

selbst als sein verkoster Bruder Vitaly Orlov in Afrika bei einem Handel erschossen wird, nimmt er keinen Abstand von seinem Geschäft.

Lord of War zeigt im Mantel von Hollwood eingekleidet incident den Weg der Waffen von der Herstellung aus dem Westen bis hin in die Hände der Menschen, in denen sie niemals fallen sollten; in die Hände von Ungebildeten, Terroristen, Kindern.

Aussagekräftig ist das Intro des Films: Herstellung einer Kugel in der Produktion, Vertrieb (im Film als Beispiel) nach Russland - weiter in afrikanische Terrorstaaten, in das Magazin eines Gewehrs und letztlich sein gezeigter Flug in den Kopf eines Kinderkriegers.

Auch zeigt die Notlandung der Antonov in der wilden Steppe Afrikas, dass das Verschenken von Waffen und Munition willkommender ist als Nahrung.

Facit: Ein Film mit Potential zum Resümieren, ein Film mit logischer und nachvollziehbarer Handlung; sehr gute Actor-Besetzung, gute Location und Filmmusik.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zynisches Meisterwerk, 12. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Lord of War - Händler des Todes (DVD)
Nicolas Cage ist und bleibt einfach einer der am konstantesten Schauspieler. Egal ob Ex-Knacki ("Con Air"), Guter-und-böser-Bube ("Face/Off") oder - bald im Kino zu sehen - als New Yorker Polizist ("World Trade Center"): Cage spielt einfach immer sehr gut. So auch in Andrew Nicholls' Meisterwerk um einen einfachen Einwanderer, der nach einer verkauften UZI (O-Ton: Cage: "sie ist so leise, dass Sie mich damit hier und jetzt erschiessen könnten, ohne dass jemand es merken würde") zum bedeutendsten Waffenhändler auf dem blauen Planeten mausert. Eine One-Man-Show für Cage, der diese auch perfekt meistert. Sogar renommierte Schauspielkollegen wie Ian "Bilbo Baggins" Holm oder Ethan Hawke werden hier an die Wand gespielt.

Aber es ist nicht nur Cages Verdienst, dass dieser Film zu den besten des Jahres 2005 zählt. Auch der Regisseur, Andrew Nicholls, trägt vieles dazu bei. Wie schon in "Gattaca" (auch mit Ethan Hawke) wirft er hier einen zynischen Blick auf gewisse Aspekte von Politik und Militär aber auch auf die niederen Regionen der menschlichen Seele. Nur: während "Gattaca" in der Zukunft spielt und damit Raum für Spekulationen übrig lässt, spiegelt "Lord of War" (leider) die Realität wieder. Dieser Film gehört nun wirklich zu den zynischsten aller Zeiten. Dagegen wirkt selbst "Syriana" fröhlich wie ein Biene-Maja-Cartoon! Trotzdem: nichts, aber auch wirklich nichts wirkt übertrieben. Selbst dann nicht, als Cage mit einem Flieger in der afrikanischen Wüste notlanden muss und die Einheimischen den gestrandeten Riesenvogel innert eines Tages bis auf die letzte Schraube auseinandernehmen.

Fazit: beste und bitterböse Unterhaltung auf allerhöchstem Niveau. Chapeau an alle Beteiligten dieses Films!

P.S.: nur noch eine kleine Randnotiz: in einer Szene steht Cage vor einer Riesenladung Kalaschnikows. Im Making-Of hiess es, die Filmemacher hätten echte Gewehre gekauft.

Attrappen waren zu teuer...
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahrhaftig und ernüchternd, 25. Oktober 2006
Von 
Dirk Beinhorn (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Lord of War - Händler des Todes (DVD)
Ein schaurig gemeiner erstklassiger Film, der einem sämtliche Illusionen nimmt.

Die Hauptfigur ist ein aus einer Einwanderer-Familie stammender Nichtstuer, der irgendwann feststellt, dass er nur zwei Dinge wirklich gut kann. Lügen und Waffen verkaufen. Und das im großen Stil. Der Streifen erinnert mich an "Blow" (Film über den Aufstieg und Fall eines Drogenbarons). Beide Streifen zerren an den Nerven und nehmen dich mit auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle.

Während Johnny Depp in Blow alles verliert, macht Nicolas Cage weiter, als wäre nach alldem nichts gewesen. Natürlich hat Cage einen starken Gegner namens Ethan Hawke, der irgendwann feststellen muss, dass sein Tun zwar ehrenwert, jedoch völlig ausweglos ist. Ob Drogen- oder Waffenhandel: es gibt in unserer Gesellschaft kein Mittel, sie zu bekämpfen bzw. einzudämmen. Dieser Film zeigt nachdrücklich und gewaltig, dass ein Menschenleben nichts, aber auch gar nichts wert ist.

Sie haben Pobleme und versinken in Selbstmitleid? Dann schauen sie sich nicht nur "Lord of War" sondern auch "Blow" und besonders "City of God" an.

Da weiß man, was man mehr hat ...
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einer der meist unterschätzten Filme..., 29. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Lord of War - Händler des Todes (DVD)
Dieser Film ist sicher einer der besten die es je gab. Hier wird der

Waffenhandel ziemlich "gut" dargestellt, teilweise werden geschichtliche

Ereignisse aufgegriffen und spätestens am Ende des Films sollte man

verstehen, dass es Waffenhändler immer geben wird, weil sie von wichtigen

Staatsmännern unterstüzt werden.

Eine Szene die den Film prägt ist jene, als Yuri in Afrika landet, weil

ihm die Behörden auf der Spur sind und dort Waffen an die Bevölkerung

verteilt als ob es sich dabei um Nahrung handeln würde.

Zu den Effekten: Der Film wurde zwar als Actionfilm bezeichnet,doch

das ist er nicht -> denn es gibt fast keine Action. Zwei Explosionen

und ein paar kleiner Effekte sind so ziemlich alles was der Film

in dieser Kategorie zu bieten hat.

Zu den Schauspielern: Die Schauspieler, allen voran Ethan Hawke und

Nicolas Cage, spielen ihre Rollen ziemlich gut, wenn auch ein bisschen

lustlos (manche Nebendarsteller). Alles in allem eine sehr gute Besetzung.

Das war alles zum Film und jetzt zur DVD:

Die DVD ist zufriedenstellend, Bild und Ton sind sogar sehr gut. Nur

die Extras kommen teilweise zu kurz. Es gibt ein Making Of, Trailer

und einen dt. untertitelten Audiokommentar (was nicht oft der Fall

ist).

FAZIT: Ein Film der die Menschen zum nachdenken bringt und auch

spannend aufgebaut ist, ist meistens schwer zu finden. Eines kann

man hier auf jeden Fall sagen, nämlich das der Film nicht langweilig

ist.

------------ Bewertung: ---------------

DVD: 4 Sterne (1 Stern Abzug wegen den wenigen Extras)

Film: 4,5 Sterne (einen halben Stern Abzug weil es doch besseres gibt)

= 4 Sterne
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Knüller, 3. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Lord of War - Händler des Todes (DVD)
In "Lord of war" erzählt uns ein Mann aus seinem Leben. Dieser Mann ist sehr schnell zu großem Reichtum gelangt, denn er hat sich damit beschäftigt, ein "menschliches Grundbedürfnis" mit seinem Handel zu decken. Die Rede ist nicht von Essen, Trinken, Sex oder Rauchen, nein: die Rede ist vom Töten. Und unser Erzähler ist Yuri Orlov (genial: Nicolas Cage), Sohn einer Einwandererfamilie aus der Ukraine, der eine Marktlücke zu seinem Lebensverdienst gemacht hat. Sehr schnell ist Yuri mit seinen Waffen an beinahe allen großen Krisenherden der Welt beteiligt und verdient ein wahnsinniges Geld damit. Skrupel hat er keine, vorerst zumindest. Yuri heiratet, bekommt ein Kind und fühlt sich nicht einmal schlecht, bei dem, was er tut. Auch sein jüngerer Bruder steigt mit in das Geschäft ein, doch im Gegensatz zu Yuri regen sich bei ihm bereits die ersten Zweifel über die erschreckende Skrupellosigkeit der Waffenschieber. Schon bald wird daraus ein tödlicher Konflikt...

"Lord of war" provoziert eindeutig - schon alleine mit dem Cover auf der DVD, das Nicolas Cage in Anzug und Krawatte, als wäre er ein biederer Geschäftsmann, zeigt. Erst bei näherem Hinsehen sieht man, dass er auf lauter Patronenhülsen steht...mit beißender Ironie, keinerlei Augenwischerei und erschreckend realen Bildern wird gezeigt, wie manche Menschen aus dem Elend anderer Profit schlagen - Yuri ist nur ein Synonym für alle anderen. Ein klasse, gut gemachter, vollkommen anderer Film, den man auch mit wenig Politikhintergrundwissen versteht und den man sich unbedingt ansehen sollte.
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Lord of War - Händler des Todes
Lord of War - Händler des Todes von Ethan Hawke (DVD - 2006)
EUR 12,45
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