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Fandangos in Space / Dancing on a cold wind
Format: Audio CDÄndern
Preis:19,91 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. März 2006
...zu dem, was Thomas geschrieben hat.

Die bei LINE erschienene CD von FANDANGOS IN SPACE wurde in zwei unterschiedlichen Versionen des ersten Stückes ( = Bulerias) veröffentlicht.

Bei der ersten verkrutzte man man das Intro dermassen, das von den 5'12" des Originaltitels gerade mal knapp anderthalb Minuten übrig blieben, also nur der Teil mit den Congas, Drums.
Irgendwann hat wohl der Tontechniker gemerkt, dass er da wohl geschnarcht hatte und das was fehlt, also wurde das Stück auf 4'58" ausgedehnt - es fehlt aber immer noch die Schlußsequenz!

Mittlerweile überrascht mich bei LINE allerdings nichts mehr; auf der ersten JADE WARRIOR, die bei LINE heraus kam, hat der zuständige Tontechniker glatt die beiden Kanäle vertauscht und aus links rechts gemacht und umgekehrt.

Also, es bleibt nur zu hoffen, dass sich endlich mal eine Plattenfirma erbarmt und das Teil digital remastert und vollständig (!!!) veröffentlicht!

Es gab, wie Thomas bereits erwähnte, drei Veröffentlichungen der Gruppe um David Allen (nicht zu verwechseln mit dem Mastermind von GONG!)und Roberto Amaral: FANDANGOS IN SPACE das Debut und auch meiner Meinung nach mit Abstand die beste Platte, danach DANCING ON A COLD WIND mit einem dem GITANES Logo nachempfundenen Cover und THE GYPSIES, die dritte und letzte.

Also, wer Flamenco und Rock mag, sollte sich auf jeden Fall die Fandangos besorgen!

Nachtrag 18.7.2006:
ANGEL AIR RECORDS bringt Fandangos in space / Dancing on a cold wind im September 2006 als Doppel-CD-Set heraus; man kann davon ausgehen, das dann die Titel vollständig remastert erscheinen werden!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Februar 2007
Frühsiebziger Projekt der amerikanischen Geschwister David und Angela Allen, die zusammen mit dem spanischen Perkussionisten und Tänzer Roberto Amaral, sowie den beiden Engländern Paul Fenton, Drums und John Glascock, Bass (der später auf verschiedenen Jethro Tull-Platten mitwirken sollte) insgesamt drei Platten veröffentlichten.

Die Musik ist eine vollendete Symbiose aus Flamenco & Rock; vor allem auf dem Debut, Fandangos in Space, kommt die gewaltige Energie und das Feuer dieser, auch durch die (gut hörbaren) Stepeinlagen Amarals einmaligen Kompositionen voll zur Geltung. Niemand, der auch nur einen Hauch von Leidenschaft für Flamenco in sich spürt, kann sich dieser Magie entziehen!
Ausserdem ist David Allen ein begnadeter und technisch versierter Gitarrist, der so elegant über die Saiten gleitet, das bisweilen Erinnerungen an die 70er Jahre-Platten Al Di Meolas wach werden.

Die zweite Platte, Dancing on a cold wind, fällt gegenüber dem Debut leicht ab, ist aber auch sehr druckvoll und spannend!

Gemeinsam mit Jethro Tull wurde später eine Tournee gestartet und Glascock kam dann auch bei der Ian Anderson-Truppe unter - was dann leider das Aus für Carmen bedeutete!

Die vorliegende ANGEL AIR-Produktion ist klangtechnisch einfach perfekt und um Klassen besser als die vor Jahren veröffentlichte Edition des deutschen Labels LINE.

Wer ein Faible für Flamenco hat und sich auch für Rock begeistern kann, sollte hier mal ein Ohr riskieren (oder zwei...;)).
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Mai 2010
Flamencorock, Rockandaluz oder Gitanorock. Ich hab mir als Kind damals
Carmen reingezogen wie verrückt, insbesondere Viva mi Sevilla/Bulerías,
Daybreak und The Gypsies. Schön, dass es diese Alben bei Amazon als CDs
zu kaufen gibt.
Mit Stolz kann ich sagen, dass ich zu jener Generation gehöre,
die sowohl Anfänge und Weiterentwicklung des Synthesizers
als auch die Entstehung und Verästelung von mehr und mehr
Stilistiken und Genres intensiv mitbekommen hat. Was zu Beginn
der 70er noch versucht wurde, zu unterdrücken oder abzuwerten,
sei es des Künstlers kreative Freiheit, die Freiheit überhaupt in
Musik und Komposition, die Kombination von natürlichen Instru-
menten mit elektronischen, oder neue Genres, war letztendlich
nicht aufzuhalten. Gottseidank.
Heute, wo jegliche Kreation Raum und Berechtigung hat, wird diese Freiheit
(Musik hat und kennt keine Grenzen, sie ist endlos und unerschöpflich,
vereint friedlich alle Nationen und Rassen) als selbstverständlich
empfunden. Gekämpft und gesorgt dafür haben alle Komponisten,
Bands und Interpreten dieser Welt in den 1960ern und 70ern.
Sie haben den Weg geebnet für die heutige kreative Freiheit, für die
Anerkennung und Akzeptanz jeglicher Musik sowie aller Instrumente
und Techniken, die man dafür einsetzen möchte.
Die Entwicklung der Musik in den vergangenen Jahrzehnten war für
mich eines der bedeutsamsten Ereignisse; verbunden mit wunderbaren
und unvergesslichen Erlebnissen. Es war die schönste und friedlichste
Revolution auf unserem Planeten. Aus der Wurzel Klassik ist ein
blühender Garten aus Klängen und Rhythmen geworden, der dieser
Welt Fröhlichkeit, Genuss und Emotion bringt, der sie friedlich vereint.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Sie ist eine sehr aussergewöhnliche Prog-Platte, die 1975 veröffentlicht wurde.
Zunächst muss man sich an einen Chorgesang gewöhnen, der etwa so ungewöhnlich
ist wie der von Jefferson Airplane.
Sie startet mitreissend-rockend mit "Viva mi Sevilla" 6:05 mit Flamenco-Handclapping- und Footstomping über einem Heavy-Gitarrenriff, auf spanisch
gesungen und zum Ende hin psychedelic mit Moog und Vibraphon ausklingend.
"I ve been crying"3:16 swingt locker-folkig mit Kastagnetten und Leadgesang
von Angela Allen bis zu einem Mittelteil im 3/4 Takt vom Mellotron getragen
bevor es jazzig-treibend endet.
Rhythmisch vertrakt schliesst sich "Drifting along"3:16 balladesk-folkig
an und geht nahtlos über in "She flew across the room"4:05, einem abwechslung-
reichen Prog-Rock vom Mellotron und Arrangement ein wenig an "King Crimson"
erinnernd der mit einem vertrakten Vibraphon-Ensemble schliesst.
"Purple Flowers"6:51 gibt einen Psychedelic bei dem der Gesang im vom
Mellotron getragenen Mittelteil an Bowies Ziggy-Phase erinnert und
mit Chorarrangement ausfadet.
Den Abschluss dieser aussergewöhnlichen Platte macht der aus 9 Teilen bestehende
und über 24 Minuten laufende Prog-Rock "Remembrances" mit sehr überraschenden
Facetten und Soundfarben,Orchesterarrangements, Kastagnetten, Wishbone Ash-Gitarren,
spanischen Gitarren, Chor und Kirchenglocken.
Die Scheibe aufs Ganze gesehen verlangt dem Hörer einiges ab aber nach
mehrmaligem Hören geht der Vorhang auf.
Ich habe selten sowas aussergewöhnlich Skurriles gehört.
- David Allen / guitar, vocals
- Angela Allen / keyboards, vocals
- Roberto Amaral / percussion, vocals
- David Katz / violin
- Paul Fenton / drums
- John Glascock / bass, vocals
- Mary Hopkin / vocals
- Chris Karan / percussion
- Tony Visconti / Wind

Nun die "Fandangos in Space"
Das war 1973 mal etwas ganz Anderes am Prog-Rock-Himmel.
Auf ihrem Debutalbum wurden erstmals Flamenco-Elemente mit Art-Prog-Rock
gekreuzt, für meine Ohren ne sehr skurrile Sache, aber verdammt gut.
Dem Hörer wird eine Menge abverlangt in puncto Sounds, Arrangements,
Instrumentierung sowie einem Chorgesang, der ähnlich sonderbar ist wie
bei Jefferson Airplane. Der Hauptsänger erinnert an Martin Griffith von
der guten alten Beggars Opera.
Es startet mit "Bulerias"4:18 rockend mit gutem Gitarrenriff und
Flamenco Handclap und Footstomping, sehr eingängig und rhythmisch
mit purer hörbarer Flamenco-Tanzeinlage, spanisch gesungen.
"Bullfight"3:39 rockt anfangs und geht in einen vom Rhythmus
getriebenen Psychedelic-Part mit Kastagnetten über um dann
jazzig mit dem oben erwähnten Chorgesang auszuklingen.
Folkrockig mit Choreinlagen folgt "Stepping Stone"2:45 mit
Psychedelic-Einschüben von Synthie und Mellotron und geht nahtlos
über in den "Sailor Song"4:54 melancholisch mit Akustikgitarre unter
Sturm- und Möwengeräuschen startend um folkig loszurocken immer
wieder von melancholischen Zwischenpassagen unterbrochen.
Balladesk, lyrisch und eingängig schliesst sich "Lonely House"2:58 an.
"Por Tarantos" leitet mit Akustik-Gitarre einen insgesamt über 18:00 Minuten
gehenden Prog-Rock ein, der aus mehreren Stücken besteht, die alle nahtlos
ineinander übergehen.
Hier passiert sehr viel Überraschendes mit vielen Facetten und Sounds wie
Folk, Rock, Psychedelic, Flamenco-Elemente, Rhythmus-und Tempiwechseln und..und..und
- David Allen / vocal, guitar
- Roberto Amaral / vocal, vibraphone, footwork, castanets
- Angela Allen / vocal, mellotron, synth, footwork
- John Glascock / bass
- Paul Fenton / drums
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am 7. Juni 2013
Diese Band, die ich schon in meiner Jugendzeit in den Siebzigern hörte, wird völlig unterbewertet. Der Stil ist irgendwie zeitlos. Man merkt der Musik nicht an, dass sie aus den Siebzigern ist, sie könnte auch aktuell sein. Das liegt an dieser wundervollen, einzigartigen Kombination von Progrock und spanischer Folklore, die ich in solcher Weise noch nie von einer anderen Band gehört habe. Hinzu kommt der 'besondere' Gesang und die Virtuosität der Musiker.
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