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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen46
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am 9. Mai 2009
...ein langweiliges Wochenende in Singapur. Beim schlendern durch "Lot One" sah ich in einem Plattenladen diese DVD im Regal stehen. "Dream Theater"? Hat da nicht immer ein Kumpel von geredet, die wären so gut? Ach, ein Orchetser spielt da mit? OK, die Scheibe ist gekauft.
Was dann folgte waren ca. 2,5h mit offenem Mund.
Was ist denn das? Nicht nur unmenschlich gut spielende Musiker, die da ein unglaubliches Technikfeuerwerk abbrannten, sondern auch noch richtig gute Songs! Ich stehe sehr auf dramatische Musik (ich komme mehr vom klassischen Sektor her, also Wagner, Bruckner, etc) und da wird hier einiges geboten. Außerordendlich gute Rockmusik (so heavy finde ich das gar nicht..) wird in der ersten Hälfte geboten, bis James LaBrie "The Spirit carries on" anstimmt. Gänsehaut pur! Was für eine Ballade!
Und mit welcher Perfektion dargeboten. Wahnsinn!

Dann beginnt das Orchester....
Schade, daß das so schwach ist. Da hätte man besser mehr Geld in die Hand genommen und echte Profis eingekauft. Darüber kann ich wegen der Qualität der restlichen Performance aber hinweg sehen, so daß es keinen Punktabzug gibt. Spielt das Orchester mit der Band zusammen, "mitteln" sich dessen Schwächen auch wieder raus und der Spaß an der Musik überwiegt bei weitem.

Und so kommt man langsam zum Höhepunkt der Show: "Sacrificed Sons" zieht einem schon die Schuhe aus. Dramatik, Tragik und Perfektion. Wer das "Kitsch" nennt hat das Wesen von Musik nicht begriffen. Aber es geht noch weiter!
"Octavarium" ist direkt eine Sinfonie, aber kein verstaubte, mit Furcht und Ehrfurcht vor einem alten Meister sakral dargebotene, bedeutungsschwangere Zelebration, sondern pure, große Musik!

Diese Häufung von Superlativen mag so manchem suspekt erscheinen, aber ich habe noch nichts gehört, was auch nur annähernd in diese Richtung geht.

Als Zugabe dann "Metropolis"....
Bei diesen letzten Stücken wirkt das Orchester dann doch als wirklicher Gewinn.

Mit dieser DVD bin ich zu "Dream Theater" gekommen. Natürlich habe ich mich über die Band schlau gemacht und durch den Einstieg mit "Score" quasi das Pferd von hinten aufgezäumt. "Dream Theater" befindet sich mit der Mehrzahl auf dieser Scheibe veröffentlichten Songs weitab vom reinen Heavy Metal der Anfangszeit. Vielen eingefleischten Fans der ersten Stunde ist "Octavarium" zu "poppig". Das sei der Metal-Fraktion auch zugestanden. Steht man dem aber "unvoreingenommen" gegenüber, sieht das völlig anders aus. Ganz großes Kino!

Von mir eine uneingeschränkte Kaufempfehlung! Über das Orchester am Anfang muß man einfach hinwegsehen.
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am 15. Mai 2007
Mit diesem im April 2006 in der New Yorker Radio City Music Hall aufgenommenem Konzert präsentieren Dream Theater das Maß aller Dinge! Ehrlich, ich kenne kaum eine DVD, die mit der Qualität dieser Veröffentlichung mithalten kann! 2 DVDs, vollgepackt mit fantastischer Musik, interessanten Interviews und Bonustracks in kristallklarer Soundqualität und superbem Bild - was will man mehr?

Zur ersten DVD: Der letzte Auftritt der Ocatavarium Worldtour, der hier aufgezeichnet wurde, ist sowohl von der Länge, der Setlist und der Leistung aller Musiker her einer der besten Auftritte, die jemals auf DVD festgehalten worden. Mehr als 2 1/2 Stunden boten Dream Theater in der ersten Hälfte ein tolles Set mit zwei neuen Songs und danach einer chronologischen Aufarbeitung des Schaffens, wobei mit "Antoher Won" (grandioser Majesty-Song!) und "Raise The Knife" (Überbleibsel aus den "Falling Into Infinity"-Sessions, ebenfalls super) sogar zwei Raritäten gereicht wurden. Daneben gibt es noch eine famose Version des Debüttracks "Afterlife" und eine Version von "The Spirit Carries On", die für meterdicke Gänsehaut sorgt.

Danach tritt das Octavarium Orchestra auf die Bühne, und als erstes wird das komplette "Six Degrees Of Inenr Turbulence"-Epos vorgetragen. Und ja, ab und zu spielt das Orchester unsauber, aber den absolut positiven Gesamteindruck stört das nicht! Das Orchester und DT ergänzen sich perfekt, ander skann man das gar nicht sagen. Ein weiterer Höhepunkt ist "Octavarium", das zu Beginn einen erweiterten Solopart von Jordan Rudess (am Fingerboard, absolut magisch) enthält und am Ende zum Heulen schön ist. Als letzte Zugabe wird noch die beste Version von "Metropolis" performt, die man sich wünschen kann.

Sowohl 5.1 als auch der Stereo-Sound sind wunderbar abgemischt, und die Musiker spielen perfekt. Allen voran muss hier LaBrie erwähnt werden, der unglaublich fantastisch singt und auch die höchsten Töne problemlos meistert!

Die zweite DVD kann eigentlich nur abfallen, doch sie bietet mit einer interessanten Dokumentation und drei Bonustracks (zum Teil nur in Bootleg-Qualität) ebenfalls einen schönen Kaufanreiz.

Ich sage es noch einmal: Diese DVD ist perfekt! Die absolute Krönung wäre ein Booklet gewesen, aber man kann ja nicht alles haben...
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am 4. September 2006
Klangerlebnis und Leistung der Band ist unübertroffen - das ist man ja gewohnt von diesen Virtuosen. Besonders gut gefällt mir auch das Special auf der DVD über die Geschichte der Formation: wie und warum die Besetzung wechselte usw.

Ich bin ein sehr, sehr großer Fan von Dream Theater und bin daher auch traurig, dass ich das erste mal wirklich Kritik üben muss:

Das Einzige, warum ich keine fünf Sterne gebe, ist das (leider muss ich das so sagen) schlechte Orchester. Leider wurde auch jedes Instrument einzelt abgenommen; so kann kein richtiger Orchesterklang entstehen und man hört jede falsche Note die gespielt wird (und leider sind da einige dabei). Dazu kommt noch dass Streicher nicht besonders schön spielen.

Ich selber verdiene mein Geld als Geiger in einem großen Orchester - ich fieberte mit großer Spannung und hohen Erwartungen dieser DVD und CD entgegen als ich gehört hab daß endlich Dream Theater mit Orchester spielt. :-(

Ich kann nicht verstehen daß Metallica es schafft ein richtiges und gutes Orchester für sowas zu gewinnen und Dream Theater, die das wirklich verdienen würden, schafft das nicht. Wahrscheinlich ist das auch eine Kostenfrage.

Die CDs und DVDs rate ich aber trotzdem zu kaufen. Es ist immer großartig Dream Theater live zu erleben, und wer nicht die Möglichkeit hatte (so wie ich auch) das Konzert live zu sehen, kann sich damit etwas das Feeling nach Hause holen.
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am 11. September 2006
Schon wieder eine neue DVD von Dream Theater? So lange ist die "Live at Budokan" doch noch gar nicht her...

Stimmt zwar, aber trotzdem lohnt es sich, sich auch diese Veröffentlichung zuzulegen, da die Band mit einer völlig ungewöhnlichen Setlist aufwartet. Da werden natürlich erst mal eine ganze Menge Stücke vom neuen Album "Octavarium" gezockt, außerdem aber mit "Another Won" ein ganz altes Stück aus Majesty-Zeiten ausgekramt und mit "Raise The Knife" ein Outtake aus der "Falling Into Infinity"-Phase.

Des weiteren gibt es wie schon bei der "Budokan"-DVD ein Stück vom ersten Album, in diesem Fall "Afterlife".

Eine große Überraschung bildet für mich auch das wundervolle "Innocent Faded". Ich bin nie einer gewesen, der ständig etwas an James LaBrie herumzumeckern hatte, aber ehrlich gesagt hätte ich ihm nicht zugetraut, dass er diesen gesanglich sauschweren Song heute noch hinbekommen würde.

Doch aufgrund der Kritik an seinen zugegeben etwas schwächeren Leistungen zuletzt hatte er bereits vor der "Octavarium"-Tour angekündigt, alles zu geben, koste es, was es wolle.

Sowohl auf der Tour als auch auf vorliegender DVD bewies er nun, dass er allerdings an sich gearbeitet hat. Eine großartige Leistung, die auch den größten Querulanten ruhig stimmen sollte.

Petrucci, Portnoy, Myung und Rudess sind wie immer souverän, die Kamera ist super, das Bild klasse und der Sound der absolute Hammer. Der Bass wird ordentlich gefeaturet und knallt kräftig rein.

Das Orchester einzusetzen war für die Jubiläumsshow eine gute Idee und bietet sich natürlich gerade bei dem bombastischen "Six Degrees Of Inner Turbulence", das voller wunderschöner Melodien und toller Einfälle steckt, an und bei den den meisten Stücken von "Octavarium" hatten die New Yorker ja bereits auf dem Studioalbum einige Streicher am Start. Streckenweise hätte man es soundmäßig vielleicht noch etwas mehr in den Vordergrund stellen können, aber das soll auch der einzige Kritikpunkt sein.

Ganz witzig sind auch die Filmchen, die die Bandmitglieder als Zeichentrickfiguren zeigen - auch wenn diese Idee von Rushs 30-jährigem Jubiläum ein bisschen abgeguckt ist.

Das Konzert also ist wirklich super und wie bei Dream Theater üblich wird mit Bonusmaterial nicht gegeizt. Auf DVD 2 gibt's eine sehr interessante Retrospektive auf 20 Jahre DT (zum Glück gab es schon eine Band namens "Majesty", denn Dream Theater klingt doch viel geiler, oder?) - wie man sich an der Uni traf, wie sich Mike Portnoy über Plattenfirmen aufregt, die ihnen ihre künstlerische Freiheit nehmen wollten, wie man mit "Scenes From A Memory" ein grandioses Comeback hinlegte, nachdem man schon dachte, alles sei verloren und inzwischen die erfolgreichste Progressive-Metal-Band geworden ist.

Und: John Myung quasselt für seine Verhältnisse wie ein Wasserfall! - Der kann ja tatsächlich reden!!

Außerdem werden dann noch mit "Another Day", "The Great Debate" und "Honor Thy Father" drei weitere Stücke als Zusatz geboten, die auch nicht gerade standardmäßig live gespielt werden. Sehr schön!

Es bleibt am Ende also wieder mal nichts als Lob und wie immer fünf Sterne für Dream Theater. Diese Band gibt sich nicht mit halben Sachen zufrieden und bietet ihren Fans wirklich immer was! - Lange Konzerte, großartige Alben und liebevoll gemachte DVDs. Danke!
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am 29. Januar 2007
Was soll man zu diesen Jungs noch sagen?

Für die Fans sind sie (verständlichweise) eh die größten, alle die diese Band noch

nicht kennen, werden sich aufgrund ihrer unglaublichen Fähigkeiten fragen, ob es sich

tatsächlich nicht um Außerirdische handelt.

Für mich markiert diese DVD den bisherigen Karriere-Höhepunkt. Budokan war sicherlich

handwerklich noch besser, aber a) gefallen mir die Songs von "Train of Thought", die dort

größtenteils performt werden, nicht so gut (für mich das "schwächste" Album) und b) kommen

die Emotionen auf Score wesentlich besser rüber, vielleicht weil sich vor allem John Petrucci

im Vergleich zu Budokan sehr zurückhält.

Zur originellen Songauswahl wurde schon alles gesagt. Viel besser kann man nicht starten,

allein die ersten vier Lieder sind eine Klasse für sich. Meine persönlichen Highlights sind aber

"Six Degrees of Inner Turbulence" mit einem hervorragenden orchestralen Intro und vor allem

das göttliche "The Spirit carries on", das DT an diesem Abend mit einer unfassbaren,

emotionalen Tiefe gespielt haben. Hierzu fällt mir nur ein Zitat von Ian McEwan aus seinem

letzten Roman "Saturday" ein:

"Es gibt diese seltenen Momente, in denen Musiker gemeinsam an etwas rühren, das

wunderbarer als alles ist, was sie je zuvor in Proben oder Auftritten gefunden haben,

etwas, das über bloße Zusammenarbeit und technisches Können hinausgeht, das die

Ausdruckskraft ihrer Musik so gelöst und attraktiv wie Freundschaft oder Liebe wirken läßt.

Eben dann erlauben sie uns einen flüchtigen Blick auf das, was wir sein könnten, auf unser

ideales Ich und auf eine unmögliche Welt, in der man alles, was man besitzt, fortgibt und

doch nichts verliert."

Besser kann man es nicht ausdrücken, wer bei diesem speziellen Song nichts fühlt, kann nur

ein Stein sein!

Auf die (hoffentlich) nächsten 20 Jahre!!
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am 14. Oktober 2011
Nachdem ich die erste DVD in den Player gelegt habe, ist etwas geschehen, womit ich nicht gerechnet habe: Bei Song Nr. 8 "The spirit carries on" gabs Tränen in den Augen!
Welche Magie muss eine Musik haben, die einen zu solchen Emotionen bewegt? Das letzte Mal ist mir sowas beim ersten Hören von Pink Floyds "Eclipse" wiederfahren. Aber damit nicht genug: Der letzte Teilsong von "Six degrees of inner turbulence" und auch beim Ende von "Octavarium" genau dasselbe! Das gibts doch nicht? Doch, das gibts! Dream Theater beweisen bei dieser Live-Performance, welche Ausnahmeband sich hinter den fünf Jungs verbirgt und man muss sie einfach in einem Atemzug mit Pink Floyd nennen. Überirdische Musik, die nicht von dieser Welt ist und überirdische Fähigkeiten der Musiker. Vor allem: Was für eine tolle Gesangsleistung! LaBrie IST der beste Sänger im Rock/Metal. Lange habe ich nach einem besseren Sänger gesucht. Selbst Dickinson, Dio oder Mercury haben eine engere Range ihrer Vollstimme, eine objektiv schlechtere Technik, weniger Ausdruck, etc. Während der Jahre seiner Stimmbanderkrankung hat sich LaBrie leider einen Ruf als mittelmäßigen Sänger erworben. Aber aktuell, wieder bei Stimme, ist er mit großem Abstand der Beste! Natürlich ist der Klang der Gesangsstimme Geschmackssache.

Das Orchester enttäuscht leider sehr. Es spielt unmotiviert und ist absolut überfordert. Man stelle sich nur vor, man hätte z.B. die Kammerphilharmonie Bremen mit Paavo Järvi oder das Concertgebouw Orchestra Amsterdam verpflichten können! Die sind für solche Experimente durchaus offen, wären den Jungs von Dream Theater ebenbürtig gewesen und hätten die beste DVD-Produktion des Jahrhunderts abgeliefert. Trotzdem ist es wirklich toll, die Ouvertüre von "Six degrees..." nicht aus dem Synthesizer zu hören. Dann merkt man erst, wie toll die eigentlich komponiert ist.

Sound und Bild unterstreichen die hohe Qualität der DVD! Auch jetzt, nach Veröffentlichung der Boston Opera-DVD der gelungenste Livemitschnitt, wobei das Orchester leider sehr stört. Absolute Amateure. Da ist in Deutschland jedes Oberstufenorchester besser.
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am 30. Dezember 2007
Normalerweise immer etwas skeptisch, wenn ich nur positive Bewertungen zu einer CD/DVD lese (eingefleischte Fans sind meistens auf mehr als einem Auge blind) bestellte ich die DVD - und war schon nach kurzem Reinhören/-sehen fasziniert. Was die Mannen um den Weltklassedrummer Mike Portnoy, James LaBrie und das Octavarium Orchestra hier auf die Beine gestellt und auf DVD gebrannt haben, ist mehr als nur streckenweise harter ProgRock. Virtuose Beherrschung des Equipments ist man von Dream Theater eh schon gewohnt, absolut präzis synchron gespielte Läufe und von Keyboard, Gitarre, oft auch Bass und Drums sind an sich schon Hingucker bzw. -Hörer, die oft in rasendem Tempo gespielten Soli von Jordan Rudess machen mich als Amateur-Keyboarder schon extrem neidisch...

Den 5. Stern haben sie sich aber mit der Einbindung eines kompletten Orchester verdient. Zwar gab es schon seit Deep Purple Versuche in dieser Richtung, meistens wirkten die Rock- und Orchesterparts aber irgendwie zusammen geklatscht oder bestenfalls geschraubt. Anders hier: Auch da, wo das Orchester keine Soloparts hat, fügt es sich harmonisch in die Songcharakteristik ein, es hört sich nicht nur anders, sondern besser, weil voller an. Natürlich hört man, dass es das 'Octavarium Orchestra' ist und nicht das London Symphony Orchestra oder das Deutsche Symphonie Orchester, schon der Besetzungsumfang ist eher bescheiden und wenn man genau hinhört, wirkt manche Orchesterpassage bei den Streichern und Hörnern etwas 'wackelig'. Man hört und sieht aber, dass den Orchestermusikern die Auseinandersetzung mit dem an sich 'orchesterfremden' Musik-Genre offensichtlich Spaß zu machen scheint. Ich hätte mir gewünscht, dass die Orchesterinstrumente beim Final Mix an einigen Stellen noch etwas präsenter heraus gearbeitet worden wären - aber das ist nur ein kleiner Mangel und vielleicht auch nur (m)ein Geschmack.

Fazit: Ein 'Must Have' für aktive Musiker sowieso und Leute, die nicht auf eingängiger Trash-Lala abfahren, sondern etwas mit 'sperriger' Musik anfangen können, die man sich erst nach mehrmaligem Hören erarbeiten kann.
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am 6. Februar 2007
Hallo zusammen,

nachdem ich die übrigen Rezensionen gelesen habe, wollte ich meine Meinung auch noch kundtun. Ich finde diese DVD nämlich nicht nur "Gut wie immer" oder "Super wie immer" sondern sogar noch eine Spur besser. Zum 20-jährigen Jubiläum liefern die Jungs von DT eine wirklich würdige Jubiläums-DVD, die Lust auf die nächsten 20 Jahre macht.

Nach den durchaus geteilten Meinungen zu "Train of Thought" oder "Octavarium" war ich schon ein wenig skeptisch, was mich mit dieser DVD erwarten würde. Nach den ersten Stücken, konnte ich auch noch keine besondere Leistung erkennen, auch wenn ich "Another Won" sehr interessant fand. Doch mit dem Erscheinen des Orchesters und den ersten Klängen von Six Degress of Inner Turbulence war klar, dass ich eine ganz große Scheibe im Player habe.

Die DVD lässt meiner Meinung nach alle anderen Werke, die den Versuch der Verbindung aus Rock und Klassik oder Metal und Klassik unternommen haben, weit hinter sich. Statt beides nebeneinander zu spielen entsteht eine symbiotische Verbindung zwischen dem Orchester und DT.

Meine Highlights:

- Six Degrees of Inner Turbulence

- Octavarium und

- Metropolis Pt. 1

Allein für das letztgenannte Stück würde ich dieser DVD gerne mehr als nur fünf Sterne geben. Wer dabei keine Gänsehaut kriegt, wird dies bei Musik wohl nie bekommen. Eigentlich ist es fast müßig aus dieser DVD noch einzelne Stücke hervorzuheben, denn es ist mit beiden Sets ein Gesamtkunstwerk geworden, dass für mich zu DT gehört und die Faszination dieser Band ausmacht. Dies habe ich beim zweiten Blick erkannt und mich erinnert, dass der Einblick in ein Werk von DT eigentlich nie beim ersten Hören kommt.

Gespielte Perfektion mit einer großen Prise Gefühl. Klasse!!!

Viel Spaß beim Hören und Schauen!
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am 10. August 2011
Um es gleich vorwegzunehmen. Die "wahnsinnigen" 5 sind so Klasse, dass die volle Punktzahl das mindeste ist, was ich hier vergeben kann. Bei einer sterblichen Band, wären bei diesem Orchester mindestens ein Punkt Abzug als normal anzusehen.

Ich habe mich mit dieser DVD auf neues Territorium begeben. Bislang hatte ich noch nie ein Ton dieser Ausnahmeband gehört. In den Prog Bereich bin ich durch die deutschen Vanden Plas geraten. Diese Scheibe hier muss der Gipfel sein. Allein die ersten Songs sind für die Ewigkeit geschaffen. Einfach nur die Augen schliessen und geniessen. Ich bin ja Anhänger von tollen Intros. Die gibts aber hier in jedem Song. Für mich unfassbar. Dazu diese Virtuosen an Ihren Instrumenten. Perfekt ist untertrieben. Sound und Bild nicht zu verbessern.

Hoffentlich bekomme ich sie einmal live zu sehen. Das wäre dann die Krönung.
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am 26. Januar 2015
Dass Dream Theater 2005 mit ihrem Album zum 20-jährigen bestehen nochmal so ein Stück Musikgeschichte vervorbringt (Octavarium=bester Song ihres Schaffens) hätte wohl kaum einer gedacht. Das Konzert ist mein persönlicher Favorit unter allen DVDs von DT und das aus zahlreichen Gründen. Allein das Intro von Root of all Evil ist der beste Opener den die Band je gebracht hat. Die zweite Hälfte mit Orchester zu gestalten war eine großartige Idee und funktioniert hervorragend. Die Songauswahl ist immer Geschmackssache. Ich nehme sie so hin wie Petrucci sie festgelegt hat. Ich hätte statt Innocence Faded auch lieber 6:00 (immernoch eins ihrer besten Lieder) gehört, aber es ist gut so wie es ist. Und mit Raise the Knife/Another Won haben sie zwei wunderbare Schätze ausgegraben, die mir aus den official Bootlegs schon bekannt waren. Das Konzert endet mit Octavarium grandios und lässt meinen Mund auch nach 20-maligem Sichten noch offen stehen. Die Perfektion mit der Rudess seine Parts spielt oder der Basseinsatz von Myung. Es ist perfekte Musik und ich verneige mich ganz tief vor diesen Göttern des Musikhimmels.
Ausserdem bin ich dankbar, dass im Bonusmaterial eine Live-Version von Honor Thy Father zu finden ist, da das auch einer meiner Favoriten ist und sonst kein Livemitschnitt des Songs existiert.
Ich hoffe, dass sie zum 10-jährigen Bestehens dieses Meisterwerkes dieses Jahr auf der 30th Anniversary Tour Octavarium zum Besten geben, auch wenn Mangini kein Portnoy-Ersatz ist. Aber Live wäre es dennoch eine Offenbarung zu sehen. Ich war auf der Along for the Ride Tour auf 2 Shows und habe sogar geweint bei der 2ten so sehr hat mich die Gruppe beeindruckt. Sie könnten auch gerne Change of Seasons geben (ist ja immerhin 20-jähriges). Ich bin guter Dinge dass sie meine Wünsche erfüllen, da die Band immer auf Jubiläum eines Albums geachtet hat.
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