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Kundenrezensionen

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am 2. April 2015
Also das ist definitiv einer meine Lieblingsserien....doch ohne die Erste Folge (Folge 0) macht das keinen richtigen spaß.
Vielen Dank
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am 21. Juni 2015
Bereits Anfang April wurde hier der Wunsch geäussert, die Pilotfolge ebenfalls als Prime Video anzubieten, da der Anfang der Serie fehlt.
Die erste Folge ohne den Anfang mit den Hintergründen anzusehen ist unbefriedigend und macht keinen Spaß.
Es ist ein Trauerspiel, dass a) Amazon nicht so weit denkt, dass Kunden den Anfang sehen möchten und b) auch nach 8 (!) Wochen den Wunsch nach der Pilotfolge noch immer ignoriert.
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am 11. März 2006
Schwer zu verstehen, dass sich jemand, wohl aus nostalgischen Gründen, auf die Serie gefreut hat und dann so enntäuscht wurde. Denn die neue Serie ist um so vieles besser, dass wirklich nur die Grundidee die gleiche ist wie die der alten "Galactica"-Serie. Die alte Galactica war ein bißchen wie "Star Wars " für Arme, hatte sicher ihren Charme, - gutaussehende Raumcowboys schiessen mit bunten Licht auf Blechköpfe - also Maschinen, die wiederrum in Raumjägern, also in Maschinen saßen. Milliarden Menschen waren gerade umgekommen, und unsere Helden rauchen grinsend ´ne Fat Lady. Balthar der Verräter will seine eigene Spezies ausrotten, um zu regieren, wen eigentlich? Aber so war wohl der Zeitgeist - Die Guten waren gut, die Bösen böse und Frauen konnten maximal auf der Brücke der Galactica Dienst tun oder waren "Sozialatrice". Aus heutiger Sicht ist das alles eigentlich lächerlich, und dabei rede ich nicht mal von der "Galactica 1980" - Kinderserie.
Doch jetzt ist alles anders - Zylonen sind Produkte von Menschen, die mit Atomwaffen, womit sonst? angreifen. Balthar ist ein Verräter, aber zuerst unwissend, aus Ehrgeiz heraus, eine gespaltene Persönlichkeit. Frauen sind auch Kampfpilotinnen, sogar gute, aber auch immer noch Geliebte oder Objekte der Begierde. Vielschichtig sind die Beziehungen zwischen den Menschen aber auch zu den Zylonen.
Die Zylonenraider (Jäger) sind autarke Kampfmaschinen, was absolut Sinn macht. Und die Zylonen selbst sind vielschichtig, nicht nur böse, sondern auch fragend und hinterfragend. das wird in Season 2 noch stärker. Alles ist viel realer, menschlicher und natürlich auch etwas schwieriger als in der alten Serie.
Wenn Galactica 1978 den damaligen Zeitgeist traf, dann kann man von der neuen Serie das gleiche für das Heute behaupten. Man muss aber hinschauen und sich auf dieses Neue einlassen, dann glaube ich wird man auch nicht enttäuscht.
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am 14. März 2005
Zuviele Leute vergleichen die neue Serie mit dem Original, ohne sie je gesehen zu haben. Viele sind noch dazu extrem verblendet, und stellen nur Vergleiche an, anstatt die Serie an sich zu betrachten. Natürlich sind ein paar Vergleiche nicht unangebracht, das Remake schafft es aber auch alleine sehr gut darzustehen
Meiner Meinung nach gibt es einen Irrglauben, dass Battlestar Galactica eine Art klassische und vorbildhafte Science Fiction Serie war. Das war sie aber schon damals nicht, sondern bestenfalls eine unterhaltsame space opera, ohne Tiefgang. Für mich heutzutage nur noch Müll. Sorry
Das Original hat eine geniale Prämisse, die aber kaum ausgenutzt wird. Es gibt Lippenbekentnisse zu Versorgungsproblemen in der Flotte, die aber lediglich ein Vorwand für Action sind. Darüber hinaus viel kitsch und Unlogik wie klobige Toaster-Zylonen, Roboterhunde, oder Planeten, die komischerweise immer von Menschen bewohnt sind
Das Remake setzt konsequent auf Realismus, um die Situation darzustellen. Manch einer beschwert sich, dass die Serie zu düster und depressiv wäre, aber das ist genau was die Prämisse erfordet. Schließlich wurden 12 Milliarden (!) Menschen ausgelöscht, und nur eine winzige Zahl von 50.000 hat überlebt.
Dinge wie Resourcenmangel (Wasser, Essen, Treibstoff, Personal), Moral, Politik und Paranoia sind nun zentrale Handlungselemente.
Dazu kommen einige neue Themen wie eine Kontrastierung des menschlichen Polytheismus mit zylonischem Monotheismus
Der Realismus setzt sich in der Charakterbildung fort. Anstatt flacher Stereotypen, gibt es nun - wie in den meisten modernen Serien - komplexe, fehlbare Menschen.
Apollo und sein Vater Cmd. Adama haben Differenzen über den Tod von Apollo's Bruder Zek, in den Starbuck verwickelt ist. Starbuck wiederum hat ein Authoritätsproblem, besonders mit Col. Tigh, der wiederum Alkoholilker ist. Präsident Roslin hat Krebs, und wird ihre Amtszeit wahrscheinlich nicht überleben. Und Balthar ist zwar ein Genie, aber charakterlich schwach, was ihn ein leichtes Ziel für Number Six macht.
Trotz all dem, sind fast alle im Grunde starke, fähige Personen, die im Ernstfall ihre Schwächen überwinden können. Richtige Menschen eben, mit allen Facetten
Die schauspielerischen Leistungen sind zum Teil beeindruckend, besonders von James Olmos als Commander Adama, Grace Park als Shannon 'Boomer' Valerie und Katee Sackhoff als Kara 'Starbuck' Thrace.
Dass Starbuck jetzt eine Frau ist, ist mir völlig egal. Besonders da Ms. Sackhoff sehr überzeugend spielt und den Charakter ihr eigen macht. Am Anfang kommt sie vielleicht etwas zu männlich rüber, aber das gibt sich wenn auch ihre Schwächen beleuchtet werden
Obwohl ein großer Teil der Serie auf Gespräche und Charakterdarstellung verwendet wird, kommt Action auch nicht zu kurz.
Ich finde die Darstellung der Raumschlachten ist die Beste, die es je auf Film gab
Die Vipers verhalten sich wirklich wie Raumschiffe, und vollführen entsprechende Manöver, die korrekter Physik unterliegen. Anstatt der inzwischen klischeehaften Laser kommen Projektilwaffen zum Einsatz. Wenn man mal über kinetische Energie und die Abwesenheit von Schwerkraft und Reibung nachdenkt ist dies sehr logisch und auch sehr erfrischend.
Die Kameraführung - sowohl in den Schlachten also auch in fast allen anderen Szenen - ist bewusst in einem Dokumentarstil gehalten. Das heißt verwackelte handheld Kamera, schnelle Schwenks und Zooms, und schnelle, harte Schnitte.
In den Weltraum Szenen überschießt die Kamera schon mal das Ziel, verliert ihren Fokus und wird wieder scharf gestellt.
Durch dass alles hat man durchaus, dass Gefühl, das Geschehen wirklich zu erleben, anstatt nur relativ statische Einstellungen zu sehen
Die musikalische Seite ist ebenfalls noch erwähnenswert. Ich mochte zwar den alten orchestral-bombastischen Soundtrack, aber dagegen trumpft das Remake mit sehr viel Abwechslung auf.
Afrikanische und asiastische Trommeln während Kampf Szenen, ein Enya-artiges Gebet in Sanskrit gesungen als Opening Credits (zumindest in der UK Version), irische Klänge und Gesänge in "The Hand of God", oder ein klassiches Stück in "Kobol's Last Gleaming". Der Soundtrack auf CD wird auf jeden Fall hörenswert sein
Alles in allem ist für mich eine der besten SciFi Serien der letzten 20 Jahre. Die Serie funktioniert auch als Drama, das lediglich im Weltraum spielt, da alles bewusst ein wenig altmodisch gehalten ist. Es geht um Menschen und nicht um Technologie.
Battlestar Galactica ist Science Fiction für Erwachsene was sich in den zum Teil anspruchsvollen Themen niederschlägt aber auch in der sexuellen Freizügigkeit.
Geht die Serie unvoreingenommen an, und ihr werdet vielleicht Gefallen daran finden, wenn ihr zumindest das Thema und den Stil interessant findet
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am 10. Juli 2006
Lange hat es gedauert, doch nun kommt endlich die 1. Staffel der genialen Sci-Fi Serie auch hier zu Lande auf DVD.

Als bereits vor ca. 5 Jahren von einer Neuverfimung berichtet wurde, war ich sehr gespannt, was uns erwarten würde, gehört der Kampfstern Galactica schließlich zu den prägnantesten Kindheitserinnerungen meiner damaligen Fernsehvorlieben. Allerdings war ich nie ein Fan der eher langweiligen Serie, sondern viel eher der in den 80ern hier zu lande viel bekannteren Filmzusammenschnitten (Teil 1 + 2).

Als 2003 schließlich die Miniserie in der Videothek erschien, mußte ich mir natürlich sofort anschauen, was nun letztlich daraus geworden war. Und ich wurde nicht entäuscht!!

Bereits die Miniserie, zeigte eine Seriösität und Ernsthaftigkeit, die mich erschaudern lies.

Doch diese erste Staffel ist nochmals um ein Vielfaches besser, als der eigentliche Pilot!!

Deutlich schneller geht die Handlung voran und trotzdem ist immer und zu jeder Zeit alles in Bewegung. Der Plot - das Überleben der Menscheit und Flucht auf der Suche nach der Erde - wurde enorm realistisch und absolut ungeschönt dargestellt, neben der bedrückenden Atmosphäre und den mehr als überzeugenden Weltraumsequenzen, wurde dies vor allem, durch Charaktere mit Tiefgang und glaubhaften Reaktionen, ob gut oder schlecht erzielt. So haben alle Hauptcharaktere Ihre Licht- und Schattenseiten und auch die Zylonen sind nicht die eindimensionalen Bösewichter der alten Galactica.

Von Anfang bis Ende der leider nur 13 Folgen, wird man auf eine emotionale Achterbahnfahrt mitgenommen, welche einem nicht mehr losläßt und Ihren Ursprung definitiv bereits in der Miniserie hat.

Besonders hervorzuheben, sind sicherlich die Leistungen von Balthar und Number Six, welche sich in der 2. Staffel sogar noch beträchtlich steigern, aber auch ansonsten ist die Serie absolut famos besetzt und erfreut sich dank frischer und kreativer Autoren einem Anspruch der weit über gewöhnliche Sci-Fi hinausgeht, denn hier geht es um die Menschen ansich, ob Kolonist oder Zylon spielt hierbei keine Rolle.

Das die Hauptverantwortlichen und auch der ein oder andere Autor sich bereits aus Ihrer gemeinsamen DS9- Phase des Star Trek-Franchise kennen, wundert den Kenner daher nicht im geringsten. Die beste Serie aller Zeiten!!!

Klare 5 Punkte!!!
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am 12. Juli 2006
Enttäuscht erfuhr ich, dass die 5. Star Trek Serie "Enterprise" schon nach der 4. Season zum Ende kommen wird. Ich stellte mich schon auf eine lange Durststrecke bis zur nächsten Trek-Serie ein, da ich Star Trek als das bisher einzige qualitativ hohe SciFi-Franchise ansah. Doch als ich mir diese Box zulegte, änderte sich meine Meinung rapide.

Die Neuauflage (besser gesagt Neuinterpretation) der Klassik-Serie "Battlestar Galactica" ist das beste SciFi, was ich seit "Deep Space Nine" gesehen habe. Es geht um eine fiktive Sternenwelt, bestehend aus zwölf Kolonien, die von von Menschen erschaffenen Maschinen, den Zylonen, zerstört wurde und nur eine kleine Flotte mit weniger als 50.000 Überlebenden vor ihren Todfeinden flieht. Die einzige Hoffnung: Die Erde, die angebliche dreizehnte Kolonie, die bisher nur aus Legenden und Mythen bekannt ist. Egal ob bei den Charakteren, der Atmosphäre oder der Story kann die Show vollends überzeugen. Keine 08/15-Charaktere wie teils bei "Voyager", keine sinnlose und überdosierte Action wie bei "Andromeda".

Im Mittelpunkt steht die militärische Führungsriege um Commander Adama und Colonel Tigh, die Kampfpiloten Apollo, Starbuck und Boomer, der von Number Six tyrannisierte Wissenschaftler Baltar, Präsidentin Roslin und der auf Caprica zurückgebliebene Raptor-Pilot Helo.

Das Besondere an der Serie sind die verschiedenen Probleme zwischen den Charakteren. So sind bsw. Vater Adama und Sohn Apollo schlecht aufeinander zu sprechen, Starbuck (hier übrigens wie Boomer eine Frau) muss mit einer fatalen Entscheidung aus ihrer Vergangenheit kämpfen, Boomer ist sich im Unklaren ob sie nun ein Zylone ist oder nicht, Roslin hat Brustkrebs und wird ihre Amtszeit wohl nicht überleben und Baltar wird von Number Six in seinem Geist manipuliert und für die Zwecke der Zylonen missbraucht.

Zu den Effekten und zur Action sei zu sagen, dass beides dezent aber gut plaziert angewendet wird. Besonders der neue Dokumentar-Stil in den Außensequenzen ist völlig neu und bietet ein ganz neues Gefühl beim Verfolgen der Weltraum-Szenen. Ebenso kennzeichnend für die Serie ist die düstere Atmosphäre, die viel besser zum Szenario (Ausrottung von 12 Milliarden Menschen!) passt als die fröhliche Stimmung der Original-Serie. Es sind aber auch lustige und fröhliche Momente enthalten (siehe Folge 1.07).

Die 1. Season besteht leider nur aus 13 Folgen, dafür sind keine schwarzen Schafe darunter:

1.01 "33 MINUTEN": Fünf Tage nach der Vernichtung der zwölf Kolonien steht die Flotte der Galactica unter permanentem Angriff der Zylonen, alle 33 Minuten. Doch da verschwindet plötzlich ein Zivilschiff... - Spannender Auftakt mit bedrückender Atmosphäre.

1.02 "WASSERMANGEL": Nach einem Bombenattentat auf die Wasserrreserven der Galactica gilt es dringend eine neue Wasserquelle zu finden. - Fortsetzung des Cliffhangers am Ende der Mini-Serie um Boomer.

1.03 "MEUTEREI AUF DER ASTRAL QUEEN": Auf dem Gefängisschiff der Flotte kommt es zum Aufstand unter der Führung des ehemaligen Terroristen Tom Zarek. Zu den Geiseln gehört auch Apollo... - Altbewährtes herausragend erzählt.

1.04 "ZEICHEN DER REUE": Nach einem Unfall müssen neuen Piloten für die Vipers ausgebildet werden. Als Starbuck mit der Aufgabe betraut wird, erinnert sie sich an ihre Beziehung mit Apollo's Bruder zurück... - Starke Charakterfolge um Starbuck.

1.05 "KEIN WEG ZURÜCK": Starbuck sitzt nach ihrem Notabsprung auf einem lebensfeindlichen Mond fest und findet dort einen abgestürzten Zylonen-Raider. - Eine der besten Folgen der Staffel mit Einblick in das "Innenleben" eines Zylonen-Jägers.

1.06 "DAS TRIBUNAL": Nach dem Selbstmordattentat eines Zylonen-Menschen an Bord der Galactica gibt Adama ein Tribunal in Auftrag, das Zylonen-Schläfer an Bord entdecken soll. Doch er startet damit eine Hexenverfolgung... - Mit interessantem Bezug auf die Vergangenheit, wenn auch einzige Durchschnittsepisode.

1.07 "UNTER VERDACHT": Number Six erscheint in lebendiger Gestalt an Bord der Galactica und beschuldigt Baltar des Verrats. - An vielen Stellen wirklich witzige Folge und wichtiger Teil der Haupthandlung um die Zylonen-Menschen.

1.08 "FLEISCH UND KNOCHEN": An Bord einen Zivilschiffes wird ein Menschen-Zylone gefunden und gefangengenommen. Starbuck wird mit dem Verhör betraut... - Sehr spannenden Psycho-Thriller mit fiesem Cliffhanger.

1.09 "ELLEN": Adama bringt überraschend Colonel Tigh's Ehefrau an Bord, die dort jedoch allerhand Unheil stiftet. Währenddessen beginnen Baltar's Bluttests auf der Suche nach Menschen-Zylonen. - Erste an Tigh gewidmente Folge, ebenfalls mit Open-End.

1.10 "DIE HAND GOTTES": Als der Flotte der Treibstoff ausgeht, findet man ein riesiges Treibstofflager der Zylonen und entschließt sich zum Angriff. Währenddessen kann Number Six Baltar überzeugen, dass er zu höherem berufen ist. - Actiongeladene Folge mit tollen Effekten, klasse!

1.11 "DER ZWÖLFERRAT": Nach der Einrichtung eines Rates mit Vertretern der zwölf ehemaligen Kolonien schlägt Tom Zarek, Vertreter Sagittarons, die Wahl eines Vize-Präsidenten vor, um somit die politische Kontrolle zu erringen. Auf Caprica findet inzwischen Helo heraus, dass Boomer ein Zylone ist... - Spannender und genial inszenierter Polit-Thriller.

1.12 "KOBOL (1)": Auf einem Aufklärungsflug entdeckt man den sagenumwobenen Planeten Kobol, von dem einst die Vorfahren der Menschen aufbrachen um die zwölf Kolonien zu gründen. Gleichzeitig startet Bommer einen Selbstmordversuch und Starbuck fliegt im Auftrag Roslins zurück nach Caprica... - Erster Teil des 1a Season-Finals mit vielen abwechslungsreichen Handlungssträngen.

1.13 "KOBOL (2)": Nachdem die Zylonen Kobol umkreist haben, wird Boomer mit der Aufgabe betraut, den kommandierenden Basisstern mit einer Atombombe zu zerstören. Auf Caprica trifft Starbuck auf der Suche nach dem Pfeil des Apollo auf Number Six... - Absolutes Season-Highlight mit unerträglichem und schockierendem Abschluss.

Fazit: Die zur Zeit definitiv beste SciFi-Serie weltweit. Wer sich für SciFi interessiert, sollte sich diese Box und die BSG-Miniserie auf keinen Fall entgehen lassen.
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am 13. Mai 2015
Ohne den Pilot ist man plötzlich innerhalb eines Geschehens welches gar keinen Sinn macht - also Amazon gebt den endlich auch frei
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am 15. Februar 2006
In dieser Serie versammeln sich diverse Motive des klassischen und modernen Science Fiction Films: Moralische Konfliktsituationen (Next Generation), die Auflehnung des Geschöpfes gegen den eigenen Schöpfer (Terminator, Matrix), die düstere Stimmung in einem kalten Raumschiff, indem die Bewohner zudem von materiell nicht anwesenden Wesen heimgesucht werden (Solaris), die Interpretation der Geschehnisse als Erfüllung der heiligen Schriften oder der Prophezeiungen (DS9), Roboter, die sich als ebenso „lebendig“ erweisen wie Menschen und zudem eine „direkte“ Verbindung zu Gott zu haben scheinen (Matrix). Außerdem finden sich zahlreiche Anspielungen, so gab es eine ähnliche „Hexenjagd, wie in „Litmus“ bereits in einer „Next Generation“ Episode, die Zerstörung der Cylonen Basis in „The Hand of God“ macht deutliche Anleihen bei der Zerstörung des Todessterns in „Star Wars“ und schließlich ist das Eindringen in und das Zerstören des Basisschiffes in „Kobals last gleaming“ direkt aus „Independence Day“ übernommen.
Vor allem aber scheint mir diese Serie, die erste Science Fiction Serie der Post-Matrix-Ära zu sein. In der alten Serie war die Frage der der Handlung zugrunde liegenden Realität eindeutig. Die guten Menschen befinden sich innerhalb der Flotte, die bösen Zylonen verfolgen sie von außerhalb. Ein Schwerpunkt der neuen Serie dagegen scheint geradezu die Verunsicherung der Protagonisten - wie auch der Zuschauer - über das Wesen der Realität zu sein. Sie wird permanent umgedeutet, wir sehen, wie künstlich Realitäten erzeugt werden und die Menschen sich wie Laborratten in diesen bewegen (Helo); uns wird vorgeführt, wie die einzelnen Personen - aufgrund neuer Erfahrungen - sich ihre eigene Interpretation der Wahrheit aneignen bzw. sie fundamental ändern (Starbuck, Baltar, Roslin), auf der Seite der Zylonen verhalten sich die gleichen Modelle aufgrund von unterschiedlichen prägenden Ereignissen gänzlich anders (No 6, Sharon); gleiche Geschehnisse werden unterschiedlich gedeutet und immer wieder wird der Zuschauer selbst völlig überrascht da sich plötzlich alles gänzlich anders darstellt, manches bleibt für Zuschauer und Protagonisten ungeklärt (Ist Ellen ein Zylon? War No 6 tatsächlich (d.h. im Sinne physischer Präsens) an Bord der Galactica?).
Eine meine Lieblingsszenen ist die Begegnung zwischen Sharon und dem Zylonenjäger. Nachdem wir gesehen haben, wie sich die Anderen durch die stinkenden Eingeweide des Schiffes gekämpft haben, ihnen Schleim auf den Kopf träufelte und Starbuck gar einen der Schläuche in den Mund nahm um zu atmen, kommt Sharon und spricht vollen Zuneigung und Bewunderung von dem Zylon selbst, der das Schiff sei, ihn streichelnd und liebkosend. Zwei völlig unterschiedliche Deutungen, beide aus der jeweiligen Perspektive völlig nachvollziehbar, prallen aufeinander.
Am Ende der ersten Staffel ist die der Handlung zugrunde liegende Realität ebenso unklar, wie die Zukunft der Menschen: Sind die Übereinstimmungen zwischen Religion und Realität zufällig oder erleben wir tatsächlich den Willen Gottes? Gibt es wirklich einen Gott und stehen die Maschinen / Roboter in Kontakt mit ihm? Oder handelt es sich nur um eine Manipulation der Maschinen? Was wollen die Maschinen letztlich? Wollen sie die Menschen wirklich vernichten oder doch nur den Plan Gottes erfüllen? Wenn die Maschinen einen Plan haben, wie der Vorspann suggeriert, wie lautet er dann? Wenn es wirklich einen Plan Gottes gibt, wie lautet dieser? Oder handelt es sich bei allem nur um ein soziologisches Experiment? Gibt es letztlich wirklich einen fundamentalen Unterschied zwischen Mensch und Maschine? Ist die Inhaftierung der Präsidentin eine Rettungstat der Vernunft oder der Beginn einer Diktatur? Sollen die Menschen sich von der Vernunft Adams, dem Glauben Roslins oder dem (gespielten) Freiheitswillen Zareks leiten lassen? Wie ist letztlich das Verhältnis der Zylonen untereinander, warum wollte die Nummer 6, die in Baltars Kopf existiert, unbedingt eine Maschine zur Erkennung von Zylonen?
Die Qualität der weiteren Staffeln wird wohl davon abhängen, ob es gelingt diese Fäden weiterzuentwickeln und ob die Autoren letztlich selbst eine Antwort auf all diese Fragen haben. Meiner Erfahrung nach werden Serien mit der Zeit besser, ob dies bei Battlestar Galactica auch so sein wird, muss sich erst noch herausstellen. Wer aber bereits so originell, rasant und mutig startet, dem ist eine weitere Steigerung vielleicht zuzutrauen.
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am 30. August 2006
die Abgründe, die sich im Krieg auftun. Angereichert mit viel SciFi.

Ich möchte im Zusammenhang mit Battlestar Galactica nicht von einer Erfolgsserie sprechen - dieser Begriff wird zu oft und in Amerika auch für Serien, die abgesetzt wurden verwendet -, sondern vielmehr von einer Serie mit mitreißendem Charakter. Dieser Charakter wird geprägt von einem düsteren Universum, in dem man sich nur all zu leicht zu verlieren mag.

Der Grundtonus der Serie ist realistisch, düster und sehr erwachsen ausgelegt. Es werden die Schrecken des Krieges gezeigt, die Verluste, die hingenommen werden müssen. Ich habe selten solch teils beklemmte, teils leidenschaftliche Momente erlebt, wie in dieser Serie.

Was unterscheidet nun die Serie von anderen? Man kann mit den Protagonisten mitfühlen, man kann ihre Regungen nachvollziehen. Ob es nun Captain Adama und sein Bedürfnis nach Anerkennung - unabhängig von der Position seines Vaters - ist oder Boomer, die hin- und hergerissen zwischen den Zweifeln an ihrem Wesen ist.

Die Serie spinnt einen Handlungsfaden von Anfang bis zum Ende der Staffel (und darüber hinaus). Keine abgekapselten, fahlen und bedeutungslosen Episoden durch die man sich hindurchziehen muss.

Wer sollte sich diese Serie ansehen? Menschen, die gutes SciFi und darüber hinaus Serien mit einer dichten Storyline und glaubwürdigen, beneidenswerten und auch bedauernswerten Charaktern schätzen.

Was gibt Ihnen Battlestar Galactica? Stunden, des Lachens und der Trauer, aber über all dies hinaus eine gute Zeit. Sie werden es zu schätzen wissen sich diese Serie nach Hause geholt zu haben.

Man sollte dieses Abenteuer erlebt haben. Wenn Ihnen das oben beschriebene zusagt, dann machen Sie sich auf den Weg zur Galactica und seiner Crew.
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am 12. Juli 2006
Und auch hier sind sie wieder, die üblichen Kommentare.
''Das ist nicht das Original, das kann nur schlecht sein!''
''Die Serie ist langweilig, keine Action!''

Die Serie will aber weder das Original 1:1 übernehmen, noch eine Actionserie sein. Es handelt sich um eine NEUinterpretation des Stoffes, der um einiges glaubwürdiger vermittelt wird. Oder halten sie es für angebracht, nach der völligen Vernichtung ihrer Heimat und dem Tod von Milliarden Menschen in ein Casino zu gehen und Spaß zu haben, wie dies im Original der Fall war? Die düstere und traurige Stimmung an Bord der neuen Galactica wirkt meiner Meinung nach keineswegs überzogen, sondern absolut realistisch. Das man auch mit Versorgungsproblemen zu kämpfen hat und bei einer zigfachen Überlegenheit des Gegners lieber flieht, als sich leichtfertig in Kämpfe zu stürzen, ist nur logisch.

Die Schauspieler sind alle bemüht, ihre Rollen gut darzustellen.
Die besten dargestellten Rollen sind für mich Präsidentin Roslin (Mary McDonnell), Commander Adama (Edward James Olmos)und Chief Petty Officer Tyrol (Aaron Douglas).

Die CG der Serie ist eine der besten, die je in einer SF serie gesehen wurde. Der neue Stil wartet mit Dokumentarartigen Einstellungen auf. So schiesst die amera auch schon mal über das Ziel hinaus und muss zurückzoomen, um das Schiff wieder in den Fokus zu bekommen. Auf die Art werden Raumkämpfe noch spannender gestaltet. Sogar auf die im All nicht vorhanden Schallwellen wurde geachtet, so das man als Zuschauer nur das hört, was man innerhalb des Raumschiffes hören würde.

Fazit: Für mich ist Battlestar Galactica eine der besten SF - Serien seit Babylon 5 und verdient mit der ersten Staffel volle 5 Punkte.
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