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am 19. Oktober 2006
Ich habe mir die Fz50 zugelegt, obwohl sie in den einschlägigen Foren stark diskutiert wird, hauptsächlich aufgrund des Rauschens des CCD- Sensors bzw. der Rauschunterdrückung. Auf diesen Punkt möchte ich auch schwerpunktmäßig eingehen. Andere Aspekte spreche ich nur kurz an, da Sie von meinen Vorrednern schon gewürdigt wurden.

Die Handhabung ist herrvorragend. Das Menü ist trotz seiner Komplexität sehr schnell zu verstehen, so dass man die Bedienungsanleitung eigentlich nur selten braucht. Nahezu genial ist der neue "Function"-Knopf. Das Leica Objektiv ist schlicht und einfach Spitzenklasse.

Der Bildstabilisator ist super, was Verwacklungsunschärfe angeht. Bewegungsunschärfe kann er prinzipiell nicht verhindern.

Weißabgleich:

Gelegentlich liest man, dass die Fz50 Probleme mit dem Weißabgleich haben soll und zu einer Überbetonung der Blauwerte neigen soll. Ich habe sowohl bei Außen- und Innenaufnahmen (auch mit Blitz) nichts derartiges festgestellt.

Zum Thema Rauschen:

Panasonic wirbt damit, dass das Rauschen - im Gegensatz zu früheren Modellen - nun kein Problem mehr darstellen soll. Dies stimmt, denn die FZ50 hat mit der Venus III Enginge eine sehr effektive Rauschunterdrückung. Allerdings soll sie äußerst aggressiv zu Werke gehen, was zu aquarellartigen Effekten und damit zu Detailverlusten führt.

Dies ist tatsächlich der Fall; besonders auffällig ist es bei Haaren und z.B. in kontrastarmen Bereichen wie Gräsern, etc. Stellt man aber die Rauschunterdrückung auf LOW, fällt dieser Effekt bei niedrigen ISO-Werten so gut wie gar nicht mehr auf, die Rauschunterdrückung ist dennoch sehr effektiv. Auch sollte man hier vergleichen: Andere Bridge Kameras sollen das gleiche Problem haben und ähnlich aggressiv das Rauschen unterdrücken (Fuji z.B.) Ich habe spaßeshalber auch mal bei den Bildern meiner alten Mju 700 Pixelpeeping betrieben und dabei festgestellt, dass diese Kamera noch wesentlich stärker zuschlägt (deutlich bei Haaren) und dies dann durch extremes Nachschärfen kaschiert. Damit verglichen ist die Bildqualität der Fz50 bis ca. ISO 400 ganz erheblich besser, was man ja auch erwarten kann. Spiegelreflexkameras rauschen viel weniger, weil sie einen größeren Sensor haben, sind aber eben auch um ein Vielfaches teurer (bei vergleichbarer Objektivausstattung). Bei hohen ISO Werten hat man dann die Wahl der Qual... hier fällt das Bildrauschen schon sichtbar auf, zumindest bei großen Vergrößerungen. Für Bilder bis ca 10 x 18 sind aber auch die höheren ISO Werte durchaus noch brauchbar. Der Modus "hohe Empfindlichkeit" ist allerdings eher als Werbemaßnahme zu verstehen ... Man hat aber noch die Möglichkeit, die Bilder im RAW-Format zu speichern und mit spezieller Software wie z.B. NoiseNinja effektiv und mit guter Qualität zu entrauschen.

Ein paar Tipps:

Lassen Sie die Werte für Kontrast, Sättigung und Schärfe auf STANDARD. Wenn Sie gewohnheitsmäßig Bilder nachbearbeiten, dann setzen Sie die Werte - vor allem Schärfe - auf LOW oder verwenden Sie gleich das RAW-Format. Stellen Sie aber auf alle Fälle die Rauschunterdrückung auf LOW.

Die Programmautomatik (und alle anderen) habe ich fest auf ISO 100 gestellt. Dann habe ich mir drei Custom-Modes mit jeweils ISO 200, 400 und 800 eingerichtet, um auch bei schlechten Lichtverhältnissen die Wahl zu haben, ohne dass die ISO-Automatik dazwischenfunkt.

Fazit:

Die Fz50 ist eine hervorragende Kamera, die bei niedrigen ISO-Werten sehr gute und detailreiche Aufnahmen macht.

Es mag zwar in dieser Klasse Kameras geben, deren Sensor etwas weniger rauscht, allerdings haben die dann auch nicht ganz so hochklassige Objektive.

Vom Preis- Leistungsverhältnis her ist die Fz50 unschlagbar, ich kann sie daher guten Gewissens weiterempfehlen.
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am 12. Juli 2008
Gegen die Möglichkeiten der FZ 50 nehmen sich die der Spiegelreflexkameras
gemessen an Preis und Materialaufwand bescheiden aus.
Ich habe mich von meiner Spiegelreflexausrüstung Minolta getrennt und
bin von den Möglichkeiten der FZ 50 begeistert.
Allein der Makrobereich und der Zoombereich 35- 420 mm erfordert bei
jeder Spiegelreflex nur unnötige Schlepperei.
Auch das Leicaobjektiv ist eine Klasse für sich.
Die meisten Amateurfotografen machen nur einen geringen Teil Ihrer Bilder
bei schlechten Lichtverhältnissen.
Über 95 % meiner Bilder erfolgen bei Tageslicht, daher ist die Diskussion
über zuviel Rauschen weit überzogen.
Ich bin jedenfalls froh eine im Feeling der Spiegelreflex
ähnliche Kamera zu besitzen, die den allergrößtenTeil meiner Anforderungen
optimal erfüllt.
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am 13. September 2006
Ich hatte letzte Woche die Möglichkeit, die Lumix FZ50 für zwei Tage im Studio ausgiebig zu testen, und wollte kurz meine Erfahrungen mit der Kamera für Interessierte festhalten.

Die Lumix macht - wie auch schon die Vorgänger FZ20 und FZ30 - auf den ersten Blick einen sehr soliden Eindruck. Sie ist für eine "Kompakte" zwar relativ gross, liegt dadurch aber gut in der Hand.

Im Gegensatz zur direkten Vorgängerin FZ30 wurde der CMOS-Sensor von 8 auf 10 Megapixel upgegradet. Weitere Änderungen sind der TTL-fähige Hot Shoe für Blitzgeräte, ISO 1600 und eine verbesserte Bildbearbeitung. Geblieben ist z.B. das aufklappbare Display (leider nach unten) und dedizierte Zoom- und Fokus-Ringe am Objektiv.

Die Bedienung ist durch die vielen dedizierten Bedienelemente sehr einfach und auch Panasonic-unerfahreren Usern schnell geläufig. Gerade durch den festverdrahteten Zoomring hat man Motive schnell ins rechte Bild gerückt. Alle Tasten sind zudem gut positioniert und leicht erreichbar.

Von der Performance her war bereits die FZ30 ggü. der FZ20 ein Schritt nach vorne. Auch die FZ50 glänzt durch recht kurze Verzögerungs- und Wartezeiten. Da macht auch Point-and-Shoot genauso wieder Spass.

So, das klingt ja alles recht gut. Aber was bei einer kamera letztendlich zählt ist doch die Qualität der aufgenommenen Bilder. Wie sieht es da aus? Gibt es eine deutliche Verbesserung durch die gestiegene Auflösung und die angeblich verbesserter Bildbearbeitungsengine? Was ist mit den hohen ISO-Modi?

Nachdem die FZ30 ja als Nachfolgerin der guten FZ20 gerade aufgrund ihres hohen Rauschverhaltens schon bei geringen ISO-Werten in die Kritik geraten war, habe ich die FZ50 diesbezüglich genauer unter die Lupe genommen.

1. Zunächst muss man sagen, dass der Zugewinn an Megapixeln keinen sichtbaren Gewinn an Auflösung und Detailschärfe mit sich bringt. Ich wünschte, die Kamerahersteller würden endlich dieses leidige Rennen um die höchste Pixel-pro-QuadratZentimeter-Zahl aufgeben und sich wieder um die Qualitätsverbesserung der vorhandenen CMOS-Chips kümmern. Nebenbei bringt jede Steigerung der Auflösung bei gleich grossem Chip auch immer eine Verschlechterung des Rauschverhaltens mit sich, da jedes einzelne Pixel vergleichsweise weniger Licht einfangen kann.

2. Um es vorweg zu nehmen: ja, die Bildqualität hat sich ggü. der FZ30 leicht gebessert. Leider sind jedoch auch mit der FZ50 nur bei guten Lichtverhältnissen optimale Fotos zu erziehlen. Hohe ISO-Werte von 400 oder mehr kann man getrost vergessen - die Bilder sind damit einfach zu verrauscht. Bis ISO 200 lassen sich aber tolle Ergebnisse erreichen, wenn das notwendige Licht zur Verfügung steht.

3. Das Leica-Objektiv ist wirklich sehr, sehr gut. Gute Blendenwerte über den gesamten Zoombereich und eine tolle Schärfe bei ausreichend Licht versprechen Langzeitspass pur - vor allem bei der tollen Bedienung der Kamera!

Unterm Strich bleibt für mich die vielleicht best-bedienbare Prosumerkamera am Markt, welche durch gute Performance und ein sehr gutes Objektiv glänzt und das zu einem moderaten Preis! Natürlich hat die Kamera ihre Schwächen (Low Light Performance und leichte Artefaktbildung bei 100% Ansicht), aber wenn man diese kenn und damit umgehen kann, kann man mit der FZ50 exzellente Fotos schiessen.

Natürlich darf man keine DSLR-Ergebnisse erwarten, aber für eine gute Spiegelreflex (z.B. D30) nebst Objektiven muss man ja auch "etwas" tiefer in die Tasche greifen.... vor allem, um den riesigen Brennweitenbereich eines 12x Zoomobjektivs abzudecken.

Alles in allem also eine tolle Kamera für ambitionierte Hobby-Fotografen, die sich die Bedienung einer DSLR wünschen und einen groooooossen Zoom benötigen.
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am 9. Februar 2009
Um es gleich vorweg zu nehmen: eine Bridge-Kamera wie die Panasonic Lumix DMC FZ-50 EG ist keine Spiegelreflexkamera, und man sollte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Wenn man den Vergleich sucht, dann muss man sich auf das Segment der Bridge-Kameras mit Superzoom beschränken, und hier ist die Lumix m.E. derzeit unschlagbar.

Als Grafikdesigner fotografiere ich seit etwa 10 Jahren viele Werbemotive selbst. Dabei benötige ich häufig hochwertiges Hintergrundmaterial für Montagen oder fotografiere bei gutem Wetter auf die Schnelle Kampagnenmotive im Freien. Bislang habe ich eine D-SLR (digitale Spiegelreflexkamera) verwendet, hatte jedoch häufig nicht die richtigen Objektive dabei oder fand die Handhabung einfach zu umständlich für Schnellschüsse.

Ich habe deshalb die Lumix gekauft, um das bestmögliche Bildmaterial aus einer Kompaktkamera zu bekommen, und diese Anforderung erfüllt das Gerät. Ich finde es überflüssig, hier auf sämtliche technischen Details einzugehen, denn dazu sind genügend aussagefähige Tests im Internet verfügbar. Ich will deshalb nur auf die Bildqualität und die Hauptvorteile und -Nachteile eingehen.

1. Bildqualität
Ich habe einige andere Kameras ausprobiert, bei identischen Einstellungen identische Motive aufgenommen und die Bilder am Monitor und im Ausdruck verglichen. Die Lumix schlägt im Segment bis 800 Euro alles ? nur die RAW-Bilder der baugleichen Leica V-Lux 1 sind ebenbürtig, während die JPEGs der Lumix die der Leica sogar übetreffen). Die Auflösung ist trotz des angeblich unterdimensionierten 1,8"-Chips brilliant, der Weißabgleich funktioniert nachgemessenerweise hervorragend, die Farbaberration bewegt sich im erträglichen Bereich und kann per mitgelieferter Software gut austariert werden. Bildrauschen ist vorhanden, aber sehr gering (immer im Vergleich mit anderen Kompaktkameras, natürlich liefern professionelle Kameras bessere Resultate)

Hauptvorteile:
- Die Kamera ist sehr schnell startklar und bietet akzeptable Fokussier- und Auslösezeiten
- Der Autofokus kann ausgeschaltet werden, die Kamera wird dann am Objektiv manuell scharfgestellt
- Das Objektiv ist absolute Spitzenklasse - nur minimale Randverzerrungen/Vignettierung, sehr lichtstark
- Der Funktionsumfang und die Einstellmöglichkeiten sind für eine Bridge-Kamera überragend.
- Die Kamera liegt aufgrund ihrer Größe und ihres Gewichts ruhig und gut in der Hand
- Sie lässt sich einfach bedienen
- Die wichtigsten Funktionen sind per Quick Menu auf einfachen Knopfdruck zugänglich
- Sie verfügt über einen RAW-Modus und speichert die Bilder gleichzeitig zusätzlich als JPEG
- Der Bildstabilisator lässt sich variabel einstellen und ist bei Beölichtungszeiten zwischen 1/10 und 1/60 sehr hilfreich
- Die Kamera macht nebenbei noch recht gute Filme in Auflösungen bis HDTV
- Die mitgelieferte Software ist auch für ambitioniertere Hobbyfotografen ausreichend
- Die Kamera unterstützt Tonaufnahmen zu Bildern - man kann also zu einem aufgenommenen Motiv seine Gedanken kurz "auf Band" sprechen
- Der ausklappbare und schwenkbare Monitor ist äußerst nützlich für Aufnahmen aus ungewöhnlichen Perspektiven - oder für Paparazzi, denn man kann auch rückwärts und über Kopf über eine Mauer fotografieren ;-)

Hauptnachteile:
- Die Lumix lässt sich leider nicht mit einer Hand bedienen, da der Zoom nur über den Ring am Objektiv eingestellt werden kann
- Sie ist sehr groß (so groß wie eine D-SLR Canon EOS 400 D mit Zoomobjektiv 28-105 mm)

Mein Fazit ist folgendes:

1. Wer Wert auf beste Bildqualität und umfangreiche Einstellmöglichkeiten legt, der erhält mit der Panasonic Lumix DMC FZ-50 EG ein astreines Produkt.

3. Wer eine kleine, handliche Kamera sucht, sollte zu einem anderen Produkt greifen. Er sollte aber dann nicht über schlechtere Bildqualität jammern, denn natürlich kann ein kleines Objektiv nicht mit dem Riesenzoom der Lumix mithalten.

4. Wer mit der Lumix keine guten Bilder machen kann, der wird es auch mit einer D-SLR mit 22 Megapixel nicht auf die Reihe kriegen.

Also: unbedingte Kaufempfehlung, falls Sie eine Bridge-Kamera mit Superzoom benötigen und ein erprobtes Spitzengerät ohne Kinderkrankheiten bevorzugen!
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am 22. Januar 2007
Ich habe bislang mit einer Sony DSC F-828 fotographiert und liebe die sehr flexible Möglichkeit, durch Abknicken des Kamerakörpers schnell aus ungewöhnlichen Positionen heraus Fotographieren zu können. Das bietet die Lumix FZ 50 natürlich nicht - aber das drehbare (relativ kleine) Display läßt sich in alle Richtungen bewegen.

Der Vergleich des mittlerweile 6 Jahre alten 8 Megabit Chip von Sony und dem 10 Megabit Chip der Lumix enttäuscht etwas: Die Lumix hat eine sehr natürliche, im Vergleich fast kalte Farbwiedergabe. Der Detailreichtum ist allerdings nicht dramatisch besser und wird überwiegend durch einen größeren Kontrast erreicht. Die Bilder wirken etwas schärfer - die Dateigröße ist in der besten JPEG-Qualität etwa doppelt so groß wie bei der Sony. Es sind nur wenige Farbränder zu erkennen und die Überzeichnung an Hell-Dunkel-Übergängen ist auch gering. Auch scheint der Dynamikumfang recht groß zu sein - dunkler Vordergrundund heller Himmel werden ganz gut dargestellt (zaubern geht halt nicht).

Handhabung und technische Eigenschaften sind gut, das Bedienen der beiden Stellräder ist bei etwas größeren Händen etwas schwierig. Das große Zoom ist zwar sehr flexibel - aber um die Benutzung eines Weitwinkeladapters wird man gelegentlich nicht drumherum kommen. 35mm ist nicht besonders weitwinkelig.

Insgesamt: Die Kamera ist mit Sicherheit empfehlenswert. Ob es wirklich 10 Megapixel sein müssen bleibt dahingestellt. Das Leica-Objektiv leistet auch bei wenig Licht gute Arbeit, ist aber nicht allzu lichtstark. Die Verwendung von mehr als ISO 800 kann man nur verantworten, wenn einem das stark zunehmende Wärme-/Farbrauschen nichts ausmacht.
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am 11. September 2006
Das Warten auf das Nachfolgemodell der Panasonic Lumix FZ 30 hat sich gelohnt! Als ambitionierter Hobbyfotograf habe ich lange gezögert, meine Spiegelreflexkamera gegen eine Digitalkamera zu tauschen. Mit diesem Teil hat sich der Umstieg gelohnt!

Der Einstieg in die Bedienung der Lumix DMC FZ 50 ist schnell bewerkstelligt. Die elektronische Menüführung ist sehr intuitiv gehalten, die Bedienung sowieso. Die Kameraautomatik liefert bereits erstaunlich exakt ausbelichtete Fotos auch in schwierigen Lichtverhältnissen. Die Belichtungsautomatik und der automatische Fokus arbeiten ohne vieles hin und her superschnell und genau. Naja und dann bleiben noch immer die vielen möglichen Nach- und Einstellmöglichkeiten, um Aufnahmen zu individualisieren - zu verbessern gibt es da oftmals kaum noch etwas. Einfach Klasse der riesige Zoombereich. Interessant war herauszufinden, ob das befürchtete Rauschverhalten des Vorgängers übernommen wurde. Die Befürchtung löste sich nach den ersten Tests rasch in Luft auf. Die neue Rauschminderung leistet da wohl ganze Arbeit, ohne differenzierte Farbflächen zu einfach zu vermatschen. Da müssen die Lichtverhältnisse schon arg schwierig sein: Gegenlichtdetailaufnahme, ½ sek, 3,5 Blende, 8fach Zoom, ISO auf Wert 800, dann erst wird die „Körnung“ sichtbar. Die ISO 1600 ist dann wirklich nur noch eine Notlösung, um überhaupt irgendwie noch ein Bild abzulichten - wer das also braucht...

Einen Unterschied zur Spiegelreflex ist dann allerdings deutlich. Das elektronisch übermittelte Motiv im Sucher gibt leider nur annähernd die Qualität des zu erwartenden Bildes wieder. Da müssen sich Siegelreflexbenutzer wahrscheinlich drauf einstellen, andere werden das wohl kaum bemerken. Das LCD-Display gibt auch bei Sonnenschein ein knackiges Bild wieder. Allerdings nutze ich es aber nicht zum direkten Fotografieren als vielmehr zur Nachkontrolle. Das sonstige Handling ist 1a, die Kamera liegt toll in der Hand und ist gegenüber meiner Spiegelreflex natürlich um ein Vielfaches leichter. Diese Rezension ist als Wiedergabe des Ersteindrucks zu verstehen. Der Langzeittest steht natürlich noch aus. Aber wie heißt es so schön, der erste Eindruck ...
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am 20. November 2007
Wichtig für einen Käufer ist unbedingt, den eigenen Anspruch mit dem abzugleichen, was Rezensenten (und teilweise auch Tests) an eigenem Anspruch und bestimmten normativen Voraussetzungen teilweise unausgesprochen lassen. Was für den einen (Umsteiger) toll ist, muss für den anderen nicht genügen. Und das ist sicher das Problem bei dieser Kamera: Ich wollte - unzufrieden mit dem Bildrauschen - von der FZ30 "aufsteigen" und las Rezensionen, Tests etc. Und da wird gerühmt, dass die FZ50 dieses Rausch-Manko der Vorgängerin ausgleichen würde. Lob über Lob.
Hält man die Kamera dann selbst in der Hand begeistert das, was auch schon bei der Vorgängerin unübertroffen schien: sie bietet an Funktionen mehr, als man (ich) eigentlich erwarten würde.
ABER der Blick auf die Bilder ernüchtert schlagartig. Bei tollen Lichtverhältnissen - ja, da kann auch schon die FZ30 super Fotos machen. Und wenn es dunkler ist, die Schatten dem Fotografieren einen besonderen Reiz verleihen - dann rauscht es, dass es (bei 100%-Bildgröße - die zugegeben erheblich ist und sicher von vielen nie gebraucht wird) weh tut.
Und die FZ50? Zugegeben - je nach Einstellung etwas weniger Rauschen - aber um welchen Preis! Das was die Qualität der Bilder schon der Vorgängerin ausmachte - die Detaildichte, die Farbwiedergabe ... Die elektronische Rauschunterdrückung leistet hier ganze Arbeit. Das bekomme ich mit der FZ30 auch, wenn ich die Bilder mit einem Bildbearbeitungsprogramm anschließend "plattmache" - Rauschen reduziert, Details aber auch - und die üblen Sprenkel auf dem Bild lassen jeden Gedanken an Vergrößerung ersterben.
Drum prüfe wer sich ... bindet - will man eine super Handhabung, intuitive Bedienung und akzeptable Bilder (bis zu einem bestimmten Grad) - dann ist die FZ50 die (gute) Wahl. Will man Fotos, die es mit DSLR' s aufnehmen - dann ist man hier unbedingt verkehrt. Das Rauschen verdirbt die Stimmung, auch wenn es elektronisch "gebügelt" wird.
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am 28. Juli 2007
Da meine Canon Powershot A710 IS – die ich wegen der Größe fast überall mitschleppe und mit der ich sehr zufrieden bin - für gewisse Aufnahmen nicht ausreicht (größere Räume z. B. halbdunkler Vorlesesaal o.ä.), war ich noch auf der Suche nach einer Kamera, die in Kombination mit einem externen Blitzgerät für spezielle Aufnahmen dienen soll. Eine Spiegelreflex wollte ich nicht, einmal wegen des Preises und zum anderen habe ich keinen Bock, Wechselobjektive mit mir rumzuschleppen. Meine Wahl fiel zum Schluss auf diesen Typ. Inzwischen habe viele Probeaufnahmen gemacht und kann hier meine Erfahrungen zum Besten geben.

Ergonomie und Bedienung: Nach den ersten „Gehversuchen“ mit der Kamera, muss ich sagen, dass mit das Handling gut gefällt. Sie liegt trotz des recht großen Objektivs gut in der Hand, und alle Bedienelemente sind gut zu erreichen.
Wer schon Erfahrungen mit Digitalkameras hat, kommt bei den meisten Einstellungen ohne Bedienmanual aus. Nach dem Einsetzen des geladenen Akkus und dem Einschieben der Speicherkarte ist die Kamera einsatzbereit. Der Einschaltknopf befindet sich oben neben dem Bedienrad für die Aufnahme-Einstellungen. Um zum Einsatz zu kommen muss man nicht warten, sie ist sofort schussbereit. Alle Einstellungen wie Datum, Uhrzeit, Sprache, Lautstärke der Töne, Karte formatieren u. a. lassen sich mit der Menütaste schnell erledigen. An häufige Einstellungen wie Weißabgleich, Bildformate, Mehrfeldmessungen, ISO-Werte usw. kann man mit der Funktions-Taste ausführen. Andere Einstellungen wie z. B. Blitz, Serienbilder sind direkt über die kleineren Tasten auf der Rückwand sowie oben möglich.
Die einzelnen und vielfältigen Aufnahme-Modi sind über das Wahlrad zu erreichen. Wer sich nicht um spezielle Einstellungen kümmern will, nutzt „Auto“, die Programmeinstellung „P“ oder den Modus „SCN“, in dem man voreingestellte Aufnahmesituationen wählen kann. Erfahrene Fotografen haben in den anderen Einstellungen, die Möglichkeit, Blende und Verschlusszeit vorzuwählen, um individuelle Aufnahmen zu machen. Alles in allem gibt es an der Bedienung keine Beanstandungen.
Die Bedienung der Einstellringe am Objektiv (Zoom und manuelle Schärfe) sind leichtgängig. Besonders die manuelle Fokussierung ist für mich als ehemaliger analogen Spiegelreflex-Besitzer eine tolle Sache, und sie spart auch noch Strom. Zu erwähnen ist aber trotzdem, dass der Autofocus ziemlich schnell ist.

Bildqualität: In der größtmöglichen Auflösung und in Verbindung mit einer 1-GB-Speicherkarte können 200 Aufnahmen gemacht werden. Das reicht für einen Fototag allemal aus. Meine ersten Aufnahmen machte ich im Innenraum am Tag ohne Blitz. Die Aufnahmen waren genauso gut wie bei meiner „Taschen“-Canon, man sieht in relativ dunkler Umgebung schon ein wenig Rauschen, aber das zeigt unsere Redaktionskamera Canon 350 D ebenfalls. Einziges Manko: Die Brennweite fängt wie bei meiner Kleinen auch erst ab 35 mm an. Aber wer damit leben kann... Schließlich gibt es ja Panoramamöglichkeiten.
Dann nach draußen bei wechselnder Bewölkung. Das Objektiv habe ich von Anfang an auf „MF“ (manuellen Focus) und die Auflösung ohne Rauschunterdrückung eingestellt. Es gelangen schöne natürliche Fotos mit beeindruckender Schärfe. Auch Schnappschüsse auf Vögel mit vollem Zoom, wo ich glaubte, das wird nichts, haben mich am Bildschirm überzeugt. Ein großes Plus für den Bildstabilisator. Nahaufnahmen sind bis etwa 5 cm möglich, was für Blumen o.ä. vollkommen ausreicht. Makros würde ich eher mit meiner Canon machen.
In Verbindung mit dem externen Blitz Olympus SL-36 (baugleich mit den teueren Panasonic-Modellen) habe ich sehr viele Testaufnahmen gemacht. Beide Geräte arbeiten optimal zusammen. Porträt- und Gruppenaufnahmen im relativ dunklem Raum indirekt geblitzt gelangen ohne Probleme.

Die Filmfunktion habe ich nur kurz getestet, da ich, wenn ich filmen will, auf mein Camcorder zurückgreife.

Fazit: Bis auf den kleinen Schönheitsfehler, dass die Kamera relativ groß, der Ersatzakku und Vorsatzlinsen recht teuer sind, kann ich die Kamera ohne Bedenken empfehlen. Für etwa 500 € erhält man eine qualitativ gute Superzoom-Kamera, mit der wirklich schon Spiegelreflex-Feeling aufkommt. Die Aufnahmen für diesen Test sind für mich der Beweis, ein Allround-Typ gefunden zu haben, die gute Aufnahmen macht, die in Verbindung mit einem externen Blitz den wesentlich teueren DSLRs das Wasser reichen kann und Profigefühl aufkommen lässt. Dank an Amazon, die die Kamera und das Blitzgerät schnell lieferten.

Jörg Wernicke
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am 3. September 2007
Nachdem ich lange Zeit mit den verschiedensten analogen wie digitalen Kameras gearbeitet habe, bin ich nun von der FZ-30 auf die FZ-50 umgestiegen. Auch wenn das Vorgängermodel schon gut war ist diese Kamera das absolute non-plus-ultra! Sie ist noch einmal schneller geworden und hat einige gute Funktionen hinzu bekommen. Eine noch größere Auflösung als 10Mp braucht auch niemand.
Was will man mehr als möglichst lange, leise, schnell, unkompliziert, sicher und kompakt sehr gute Bilder zu machen. Wer nicht einen ultrakompakten MiniKamera-Kompromiss machen will der zwar noch leichter ist, aber bei dem man schon vom digital Zoom oder dem fehlenden Makro, sowie der mangelden Lichtempfindlichkeit angenervt ist, der braucht nun mal eine bessere, größere Kamera. Dann stellt sich die Frage Spiegelreflex oder eben eine kompakte, wie die FZ50.
Bei den meisten kompakten ist der echte optische Zoom nicht 12x, die Startzeit bis man loslegen kann nicht so ultrakurz und die Menuführung nicht so kinderleicht wie bei der FZ50. Eine Spiegelreflexkamera hat in der Grundausstattung fast immer ein übles Objektiv dabei. Ein extra Objektiv plus meist noch ein richtiges Tele und... schon sind wir bei einer Preisklasse, bei der man sich auch einen Fotografen samt Kameras mehrfach pro Monat höchstpersönlich mieten kann... Aber selbst dann wäre das ganze Gepöngel mit eigenem Rucksack nicht wirklich immer witzig und schon gar nicht spontan!

Die FZ50 ist die erste bezahlbare Digitalkamera die:

- sofort verfügbar ist (vergl. Statrzeiten fast alle anderen)
- keine weiteren Objektive oder Zubehör braucht
- eine hervorragende Brennweite von 35-420 hat (vergl. Sony haha)
- ein umfangreiches Menü und Einstellungen hat die jeder bedienen kann
- hervorragende Filter und zwei super Szenen-Programme hat
- einen Megaschnellen und (!) leisen Autofocus hat
- Bilder im JPG, Tiff und RAW sowie kombinieren kann (RAW für richtig gute Poster !!!)
- einen echten !!!! Bildstabilisator und keinen digital, fuzzy oder sonstwie gelogenen der nichts bringt
- schnelle !!! Serienbilder die wahnsinnig schöne momente festhalten kann
- ein Akku hat der wirklich lange hält !!!
- verschiedene gute Belichtungsmessungsmöglichkeiten besitzt
- beim manuellen Focus ein geniales zoomfenster aufmacht
- einen dämpfbaren /einstellbaren Blitz hat
- über einen ausgereiften Makro verfügt
- zwei zusätzliche Drehräder für wichtige funktionen hat (schnelligkeit)
- Supergut & ruhig in der Hand liegt ) ergonomie
- und auch noch akzeptable Mini-Videos drehen kann
Nebenbei hat Panasonic auch noch einen sehr lobenswerten Service, was man wahrlich nicht von allen sagen kann !!!

Was will man mehr...? Das schöne ist, Sie kann noch mehr... ;-)
und sie kann vor allem genial & schnell schöne Bilder machen zu einem Preis der bis 2000,- Eur seines gleichen sucht. Nur weil andere Kamera Hersteller bekannter sind, sollten sie sich nicht auf Ihren guten analogen oder mega-teuren High-End Geräten ausruhen.
Die Lumix FZ50 setzt nochmal einen ganz neuen Standard! Denn am Ende des Tages will man einfach nur schnell-schön-oder intensiv fotografieren !
PS: eine Auflösung unter 35mm ist in der Regel nur Kurven-verzogener-Schrott, ebenso wie auch viele andere Träumereien unter 1000-Eur...
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Panasonic ist mit der FZ-50 nach der FZ-30 wieder ein großer Wurf gelungen. Diese Kamera ist einfach uneingeschränkt zu empfehlen, weil sie universell einsetzbar ist. Manch einer kauft sich eine Spiegelreflexkamera, weil er glaubt, dass er damit bessere Bildergebnisse erzielt und vergisst, dass die guten Objektive richtig teuer sind. Erst im Nachhinein stellt man fest, dass weit über 1000 Euro ausgegeben werden müssen, um die Leistung dieser Kamera zu erreichen. Diese Kamera liegt so gut wie eine Spiegelreflexkamera in der Hand, hat eine manuelle Fokussierungsmöglichkeit am Objektiv und die Zoomeinstellung erfolgt auch am Objektiv selber, so wie man es von Spiegelreflexkameras kennt. So können Sie sich präzise an das Objekt heranzoomen. Bei den meisten anderen Megazoomkameras erfolgt dieser Schritt über einen Schalter, der nur bestimmte Zoomstufen zulässt. Das kann manchmal etwas ungenau sein. So haben Sie eigentlich viel mehr Gefühl bei der Auswahl des Bildausschnittes. Das hochwertige Leica Elmarit-Objektiv steht u.a. für Spitzenqualität bei Ihren Bildergebnissen. Durch seine extreme Lichtstärke (2.8 - 3.7) und seinen immensen Telebereichumfang (35-420 mm) können Sie z.B. schnell Personen bei Porträts vom Hintergrund freistellen oder ganz andere wunderbare Aufnahmen einfangen. Das 2 Zoll große Display ist vielleicht nicht mehr ganz auf dem Stand der Zeit (2,5 Zoll oder mehr wäre besser), aber dennoch in Ordnung und mit 207.000 Pixeln gut aufgelöst. Ferner lässt es sich teilweise klappen und kippen. Das ist besser als ein fest montiertes. Mit ca. 700 g liegt die Kamera noch gut in der Hand und ist im Vergleich zu meiner fast doppelt so schweren Spiegelreflexkamera mit Zoom-Objektiv wesentlich leichter und handlicher. Sie nehme ich auch gerne auf Reisen, zu Konzerten und anderen Veranstaltungen mit. Diese ist der deutlich günstigeren Canon S5 IS deutlich überlegen. An dieser Kamera werden Sie lange Ihre Freude haben. Ferner ist sie für ambitionierte Hobby- und Profifotografen gedacht, weil es nur einen Automatikmodus zur Aufnahme gibt und überwiegend mit Blenden-, Zeitautomatik oder dem manuellen Modus alles eingestellt wird. Damit erzielen Sie natürlich auch die besten Aufnahmen.

Fazit: Die Panasonic FZ-50 ist aus meiner Sicht die derzeit beste Bridgekamera auf dem Markt. Das liegt zum einen an der tollen Ausstattung, dem hochwertigen Leica-Objektiv, der guten Bildqualität und dem Gehäuse mit den vielen Schaltern, die die wichtigsten Funktionen schnell erreichbar machen. Nicht umsonst ist sie in einigen Fotomagazinen auf dem ersten Platz gelandet. Wer zwischen Spiegelreflex und Bridgekamera überlegt, sollte bei einem kleinen Budget sein Geld in diese Kamera investieren. Er wird es nicht bereuen!
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