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Kundenrezensionen

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am 1. Oktober 2006
Zum ersten Schreiber kann ich nur sagen: entweder du kennst von den stranglers nur die norfolk coast und die neue platte oder du hast in die neue nur mal kurz reingehört und sie dann brav ins regal gestellt.

Ich habe alle Platten (Studio, live, Singles, Importe) von dieser Band und verfolge diese bereits seit ca. 15 Jahren. Die Stranglers hatten zahlreiche Höhepunkte und mussten auch Tiefschläge im Laufe dieser Zeit hinnehmen. Um nicht zu sehr vom Thema Rezension abzuschweifen: Diese Platte ist schlicht und ergreifend ein absoluter Hammer! Die Songs sind vom Stil her ziemlich durcheinandergewürfelt und so reiht sich ein gemütlicher Gitarrensong wie in Feline-Zeiten an einen totalen Punk-Kracher im Stil der Rattus-Platte oder No More Heroes. Da ich die CD im Moment im Auto rauf und runter höre, hab ich keine Titel im Kopf. Aber schon der Opener weist auf ein bahnbrechendes Album hin. Beim Hören der Platte hat man das Gefühl, durch die letzten zwanzig Jahre der Stranglers geführt zu werden. Geniale Keyboard-Einlagen von Dave Greenfield, straighte Basslinien von J.J., grandiose Gitarrenriffs und eine Stimme, die das ganze optimal abrundet! Für Mainstream- und Hitparaden-Hörer sicher schwer verdaulich, aber für Stranglers-Kenner und Leute, die mit gutem Indie-Sound was anfangen können: bedenkenlos zugreifen und geniessen! p.s.: Bei den Stranglers ist es Tradition, dass auf jeder Platte ein "Müll-Song" mit drauf ist. Bei Suite XVI ist sogar dieser Song ein Hammer. Der Text und der Sound von "I Hate You" könnte auch von Johnny Cash sein.... Text reinziehen und schäbig grinsen! Die Band scheint in ihrer absoluten Top-Form zu sein! Ich freue mich auf die Europa-Tour!
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am 29. September 2006
Nach dem schon zweiten Abgang ihres Sängers nach jeweils 16 Jahren, Hugh Cornwell und Paul Roberts, sind die Stranglers seit Mai 2006 wieder in vierer Besetzung und erleben nach eigenen Aussagen eine schöpferische Hochphase. Bassist JJ Burnel hat in Baz Warne (Gitarre) das lang ersehnte kreative Songwriter-Pendant gefunden, das ihm durch Cornwells Abgang 1990 abhanden gekommen war. So haben die beiden nun auch die Rolle des Leadgesangs übernommen. Stimmlich passt sich Warne besser in den Sound ein als vor ihm Roberts und mit dem wieder singenden Burnel befinden wir uns bei einigen Tracks auf Suite XVI gar qualitativ im goldenen Zeitalter der Band Ende der 70er bis Mitte der 80er Jahre. Dave Greenfields flinke Keyboard Akrobatik, Jet Blacks heftiges Drumming (mit 68 ! der älteste Rocker im biz), Burnels puschende Basslines, Warns quirlige, schneidende Gitarre sind auf Suite XVI hochgeschraubt. Das 16. Studiowerk klingt freilich wie kein Album der Band zuvor, eines der Markenzeichen der britischen Musikinstitution. Der schnelle, teilweise unglaublich dicht verwobenene Sound zieht sich wie eine kompakte, manchmal fast schmerzhaft melodiöse Emulsion durch die Gehörgänge, oft so focusiert, dass das Spiel öfters wiederholt werden muss, um die vielen Nuancen und Schattierungen der Musik wirklich wahrnehmen zu können. Erfreuliche Kreativitätsschübe sind überraschende Stil- und Rhythmuswechsel, beispielsweise nach zweieinhalb Minuten im Opener „Unbroken“, die Schlusssequenzen von „See Me Coming“ oder der Mittelpart von „Summat Outanwt“. Das Album hat praktisch keine Aussetzer, als Highlights herausgegriffen seien das langsamere, gitarreske „Bless You (Save You, Pare You, Damn You)“, irgendwie ein Enkelkind des Stranglers-Hits „Golden Brown“ aus 1981, ohne es nur annähernd vergleichen zu können, das monumentale und furiose „Relentless“ mit seinem Westernfeeling, oder Popperlen wie „Barbara (Shangria-La)“ oder „She’s Slipping Away“ – potentielle künftige Singleauskopplungen. Nicht unerwähnt bleiben soll „I Hate You“, ein Spaßsong in bester Johnny Cash Manier (ja, JJ Burnels musikalische Hommage an den Altmeister und gar textliche Anspielung an Cornwell?), der sogar ein Highlight auf Cashs famosen American Recordings gewesen wäre. Das britische Musikchamäleon hat zwar mehr Falten am Körper als so manche junge gehypte Wundertruppe, braucht sich aber beim musikalischen Outing noch lange nicht verstecken - also mehr eine Frage des Bemerkens und des persönlichen Geschmacks, nicht aber der objektiven Qualität.
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am 13. Oktober 2006
Zunächst einmal die alten Neuigkeiten: Hugh Cornwell ist nicht in den Schoß seiner Würger zurückgekehrt und der Weggang des grässlichen Möchtegernrocksängers Paul Roberts, und der neue hauptamtliche Mitgröhler Baz Warne, führen auch nicht zu wesentlicher Veränderung. Doch einen Vergleich mit dem Stoff aus dem heutzutage Chartträume gebraut werden, braucht die Band nicht zu fürchten. Die Stranglers haben mit Ihrer aufgekochten Mucke immerhin altes Profil erneuert. So wie etwa auch David Gilmour mit seiner letzten Produktion. Also nichts überraschend Neues aber dafür Gewohntes gut zubereitet. Die Songs wurden pfiffig arrangiert, Einige entwickeln in Anbetracht der Altherrenrunde sogar eine erstaunliche Dynamik. Und mit "Unbroken", "Spectre Of Love", "A Soldier's Diary" und "Relentless" gibt es Hits an die man sich auch am Morgen danach noch erinnern kann.
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am 26. September 2006
Elf super Songs an denen ich mich nicht satt hören kann.

Gesungen werden diese von den Herren Burnel und Warne.

Die Reduzierung auf vier Bandmitglieder und der frische Wind

den Gitarrist Baz Warne mitbrachte haben ihre Wirkung nicht verfehlt.

Jean Jacques Burnels Bass klingt wieder als sei er mit Stacheldraht bespannt und Dave Greenfields Orgel umspielt unsere Ohren mit Appregios.

Jet Black an Schlagzeug und Percussions ist wie eh und je die treibende Konstante der Band.

Natürlich klingt das alles (manches schon) nicht genau so wie anno `76/`77/`78

Soll es auch nicht !

Klang- und Stil- Elemente aus über dreißig Jahren Band-Geschichte fließen so zu sagen als Selbst-Zitate mit ein.

Kurz: Die Würger würgen wieder !

Kaufen !
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am 28. Oktober 2007
Nach dem fulminanten Knaller 'Norfolk Coast' aus dem Jahre 2004 - eine deutliche Rückbesinnung an Glanztage der 70er - nun das 16. Studioalbum der sogenannten Punk-Band, die musikalisch gesehen eigentlich nie Punk gespielt, sondern gerade in der Anfangsphase bis 1979 einen sehr eigenen Musikstil entwickelt hat, der wohl mehr der britischen Garagen-Rockmusik zugeschrieben werden sollte - mit deutlichen amerikanischen Westcoast-Einflüssen, wie z. B. Dave Greenfields geniale Orgelarbeit á la 'The Doors'.

Nach dem Abschied von Sänger Paul Roberts sind sie nun wieder zu viert und besser denn je, auch wenn diese Scheibe nicht so kraftvoll und brachial gemastert wurde wie der Vorgänger. Die Vocals teilen sich Gitarrist Warne und Bassist Burnel, was der Produktion - die zum größten Teil an die ganz frühe Phase erinnert, aber auch die Pop-Phase nicht verleugnet - sehr zugute kommt. Der Bass knurrt wieder kräftig, die Orgel schwelgt in genialen Appregios, die Gitarrenarbeit ist spitze und der beinahe 70-jährige Jet Black trommelt wie in seinen besten Tagen - ein absolut empfehlenswertes Album !!
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am 13. Februar 2007
Klasse. Eigentlich ist schon alles gesagt. Grandioses Spät-Werk der Ur-Stranglers. Was sich schon bei Norfolk Coast angekündigt hat, findet hier seine Vollendung. Die Stranglers erfinden sich noch einmal neu und knüpfen an ihre besten Zeiten an. Da können sich die ganzen Franz Ferdinands von der Insel warm anziehen...
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am 6. Oktober 2010
Es kommt im Grunde darauf an, welche Erwartung man von einer Band hat. Von den STRANGLERS erwarte ich als Fan ein hohes Maß an stilistischem Wiedererkennungswert bei dennoch neuen Songs, hymnenhaften oder auch aggressiven Melodien und Rhythmen, also im Grunde immer irgendwie was Vertrautes und was Überraschendes zugleich. Und genau genommen haben sie das im Laufe ihrer langen Bandgeschichte von den 70er Düster-Punk-Tagen bis heute auch stets erfüllen können. Nicht bei jedem Album konnte man bei Erscheinen jubeln -' doch selbst das extrem ungewöhnliche, ruhige und unspannende "'Coup des Grace"' kann ich (zu meinem eigenen Erstaunen) heute hören, ohne das mir dabei meine '"Aural Sculptures"' abfaulen würden...man muss sich in diesem Fall nur emotional ohne Erwartungshaltung darauf einlassen können. Man muss da nur in der Stimmung für sein...dann funktioniert selbst das.

Das ist bei "'Suite XVI"' allerdings nicht notwendig. Dieser Longplayer macht Stimmung!!! Hier ballern die Jungs vor allem punkmäßig los wie in ganz frühen Tagen. Es ist anders als der Vorgänger '"Norfolk Coast"'. Das Album ist im Kern immer noch sehr düster, wirkt aber anders. Es ist songmäßig durchaus etwas durchwachsen, so sag ich mal, aber so muss ein typisches Album von ihnen wohl auch sein. Es sind verdammt starke Einzelsongs darauf. Das zählt unterm Strich. Die kicken auch noch in 20 und 30 Jahren, denn die menschlichen Gefühle in ihren Grundzügen ändern sich nicht. Ansonsten sind und waren die STRANGLERS auch immer mutig und offen genug mal was Anderes, Neues und Schräges auszuprobieren. Stillstand gab es bei ihnen nie. Stellenweise merkt man, dass diese Herren künstlerisch wahnsinnig sind, derartiges in ihrem Alter zu machen. Genau das macht aber den Unterschied zu anderen (meist viel zu artigen) '"möchtegern Indie-Bands"' aus. So sind sie für mich, trotz der eingangs beschriebenen, sehr anspruchsvollen Erwartungshaltung immer zeitgemäß und relevant und unangepasst geblieben. Selbst die Ausflüge in den einstigen Mainstream in den 80ern waren ja stets mit doppeltem Boden versehen, wenn man sich die Texte und Themen anschaute. Es gibt nur wenige Bands, die so unpeinlich und hörenswert sind (siehe andere Rezensionen von mir)...eigentlich fallen mir da spontan nur KILLING JOKE und die Sachen von JELLO BIAFRA ein, so von den älteren Semestern betrachtet.

Jetzt ist es 2010 und ich würde, wenn THE STRANGLERS irgendwann doch noch mal auf Tour gehen sollte, sofort wieder hingehen. Live (hab sie mal in der FABRIK Hamburg vor ein paar Jahren gesehen) sind sie auch der absolute Hammer!!!
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am 21. Mai 2007
Abgesehen vom absolut peinlichen Artwork, unterirdischen Texten und einem trashig produzierten Sound (wenig transparent und voluminös und zu dominante obere Mitten) sind die Songs tatsächlich gar nicht so übel. Haben sie sich versaut. Schade.
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am 20. September 2006
Warum veröffentlichen die Limeys die neue stranglers CD in good old Germany erst einen Monat später als auf der Insel (ohne Fortschritt)? Immer diese Marketingfuzzis... Das Album ist leider nur ein müder Abklatsch vom 2004 Vorgänger "Norfolk Coast". Ich denke, die Zeit für die stranglers scheint langsam aber sicher abgelaufen zu sein. Lieber ein Abtreten in Würde als von der Bühne gejagt zu werden.
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