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70 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der wohl dreckigste WW1 Film der s/w-Zeit
Seitdem ich Westfront 1918 im Austellungsbeiprogramm des Zeughauses anläßlich der WW1 Ausstellung sehen konnte, warte ich, daß der Film auf DVD rauskommt.

Endlich ist es soweit.

Westfront 1918 ist wohl der ungeschminkteste WW1 Film der Schwarzweiß-Ära und obendrein der dreckigste. Die Protagonisten werden förmlich mit...
Veröffentlicht am 26. September 2006 von Swatopluk

versus
0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sternenstaub der Geschichte
Ein Film aus der Zeit als die Bilder sprechen lernten (1930). Natürlich drängt sich da der Vergleich mit ‘Im Westen nichts Neues‘ auf. Doch der spielt in einer ganz anderen Liga. Weltfront 1918 ist kein richtiger Spielfilm. Nur eine Episode geht in diese Richtung: Karl (Gustav Diessl) erwischt als er auf Heimaturlaub ist, seine Frau in flagranti. Da...
Vor 7 Monaten von zopmar veröffentlicht


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70 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der wohl dreckigste WW1 Film der s/w-Zeit, 26. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Westfront 1918 (DVD)
Seitdem ich Westfront 1918 im Austellungsbeiprogramm des Zeughauses anläßlich der WW1 Ausstellung sehen konnte, warte ich, daß der Film auf DVD rauskommt.

Endlich ist es soweit.

Westfront 1918 ist wohl der ungeschminkteste WW1 Film der Schwarzweiß-Ära und obendrein der dreckigste. Die Protagonisten werden förmlich mit Dreck überschüttet. Die Explosionen gehen regelmäßig so nahe an den Schauspielern hoch, wie das heute keine Versicherung mehr erlauben würde. Für einen deutschen Film ungewöhnlich werden auch sonst tabuisierte Themen zumindest angedeutet (z.B. Ehebruch aus Hunger an der Heimatfront). Dem Film geht jeder "Patriotismus" ab, der Krieg ist unzweifelhaft komplett sinnlos geworden und endet mit Tod oder Wahnsinn für alle Beteiligten (für die Zeit außergewöhnlich explizit).

Die Schlacht am Ende erzielt mit einem Minimum an Aufwand maximale Wirkung (die Szenen mit dem Panzer könnten die Eröffnungsszene von Terminator beeinflußt haben).

Der Film zeigt auch in einmaliger Weise die "Leere des Schlachtfeldes", in der der Feind aus dem Boden zu wachsen scheint und bis zum Horizont alles leergefegt ist.

Dieser Film gehört in jede ordentliche Kriegsfilmsammlung
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30 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieter-Dielschneider, 22. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Westfront 1918 [VHS] (Videokassette)
Welch ein Film! Gedreht im Jahr 1931, mitten in der Weltwirtschaftskrise, wo es in Deutschland nicht nur politisch drunter und drüber ging und die Nazis immer stärker wurden. Georg Wilhelm Pabst ist ein Meisterwerk des Antikriegsfilms gelungen. Die harten Bilder (man denke nur an die Szene, wo ein Solat nach 18 Monaten wieder auf Urlaub nach Hause kommt, seine Mutter vor einem Fleischerladen nach Nahrung ansteht und sie ihren Sohn sieht, der in seine Wohnung kommt, und seine Frau mit einem anderen Mann im Ehebett findet, oder die Szenen im "Lazarett", wo die Schwerverwundenen alle schreien und brüllen und kein Morphium mehr da ist). Dann die bewegende Schlusseinstellung: Ein verwundeter deutscher Soldat sagt bevor er stirbt "Alle sind wir schuld". Diese Szene ging mir unter die Haut. Der ganze Film hat auch heute nichts von seiner Gültigkeit verloren. "Westfront 1918" ist für mich ein Meilenstein in der Geschichte des deutschen Films.
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43 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Realistische Einzelschicksale aus dem 1. Weltkrieg, 4. November 2002
Von 
silbertanne4 "silbertanne" (Offenbach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Westfront 1918 [VHS] (Videokassette)
Es ist seltsam, daß ein solches Ereignis wie der erste Weltkrieg in den Zwanzigern und Dreißigern nicht mehr Filme hervorgebracht hat, die ihn schonungslos darzustellen versuchten ohne in Heldenmythen des guten Soldaten zu fallen. Die Epoche 1925 - 32 war doch ansonsten eine wahre Blütezeit der deutschen Filmkunst. "Westfront 1918" kam 1931 vor "im Westen nichts Neues" heraus.
Frankreich 1918: Bei den Deutschen sind die letzten Reserven im Feuer. Die Gegenseite wird ständig durch neue Einheiten verstärkt. Der Film lebt durch die Einzelschicksale deutscher Soldaten:
- Ein Bayer - Karl, der Student - der Leutnant
haben trotz des Krieges guten Kontakt zu französischen Bauern, die sie während der Kampfpausen in ihrem Haus aufnehmen. Dort verlieben sich zwei deutsche Soldaten in die Bauerntochter Ivette.
- der Leutnant wird bei einem Panzerangriff verrückt und fällt,
-der Bayer wird schwer verwundet
- Der deutsche Student fällt im Nahkampf (und hat noch einen letzten Fiebertraum, in dem er seine Frau sieht). Am Ende kommt eine gute Szene: Als er stirbt faßt ein ebenfalls tödlich getroffener französischer Infanterist seine Hand - als Zeichen, daß er ihn nicht als Feind sondern als Kameraden sieht.
- Der Regisseur G.W. Pabst hatte sich bereits in der Stummfilmzeit einen großen Namen als Filmemacher sozialer Dramen gemacht, z.B. "Die Freudlose Gasse" mit Greta Garbo, die eine ausweglos lähmende Stimmung der Inflations-Armut zeigt. Seine Filme wurden z.T. in Frankreich häufiger gezeigt als in Deutschland. Ein Anliegen Pabst war die Konflikte zwischen den beiden Nationen nach dem 1. Weltkrieg darzustellen und die immer noch vorhandene Freundschaft. Beeindruckend zeigt das auch sein Film "Kameradschaft", an dem bei beiden Nationen am Ende auch die guten Regungen der gegenseitigen Hilfsbereitschaft siegen. Hätte es nur mehr solcher Filme gegeben, auch in Frankreich wurde das Thema erster Weltkrieg posthum in Filmen idealisiert und patriotisiert.
Der Film löste heftige Diskussionen aus: Aufführungen wurden von Extremisten des rechten Lagers verhindert, Zuschauer verprügelt, etc.
Mir gefällt Westfront 1918 besser als "im Westen nichts Neues", da er von Deutschland (nicht USA) gemacht wurde. Eigentlich sollte man beide Filme gesehen haben.
Empfehlenswert vor allem für Leute, die einen Bezug zu Frankreich haben, für diese ist auch "Kameradschaft" interessant.
Anmerkung: 1931 muß ein sehr kreatives Jahr des jungen Tonfilms in Deutschland gewesen sein. Es kamen heraus: M-eine Stadt sucht einen Mörder!!, Mädchen in Uniform, Emil und die Detektive, Kameradschaft, Berlin-Alexanderplatz, der Blaue Engel, Ees fällt auf, daß sozialkritische Inhalte vorkamen, das letzte Mal in dieser seltenen Häufigkeit, denn die UFA bekam 1932 einen neuen - eher rechtsgerichteten - Vorstand.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser als "Im Westen nichts Neues"!, 8. September 2010
Von 
Frank Huebner (Verden (Aller)) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Westfront 1918 (DVD)
Der Film "Westfront 1918" schildert eindrücklich das Leben einiger deutscher Frontkämpfer im 1. Weltkrieg. Für einen 1930 gedrehten Film mit überraschend realistischen Kampfszenen (die teilweise auch schon mal als reale Szenen in Dokumentationen zu sehen waren).
Was den Film in meinen Augen besser macht als den US-Film "Im Westen nichts Neues" ist das Verhalten der Landser, die Sprache, die gesamte Atmosphäre.

Viele Schicksale werden beleuchtet, die Angst im Graben, die Verzweiflung in der Heimat, betrogen zu werden, während man an der Front kämpft, das verschwinden auf dem Schlachtfeld.

Viele Szenen sind sehr eindringlich, obwohl Ton und Bild teilweise etwas schlecht sind.

Absolute Kaufempfehlung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überzeugend, 29. Januar 2010
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Westfront 1918 (DVD)
Die Geschichte wird gut erzählt, auch wenn man ab und an einen etwas längeren Atem brauch für einige Szenen. Gerade am Anfang hat mich der Film nicht wirklich gefesselt. Das änderte sich aber bald. Die Geschichte der einzelnen Protagonisten wird wie ich finde sehr Authentisch dargestellt.

Es wird hier wirklich sehr gut gezeigt wie der Krieg wirklich ist. An der Front wie in der Heimat, gerade die Szene in der einer der Protagonisten von seiner frau betrogen wird um nicht verhungern zu müssen. Viele Filme zeigen nur die schrecken an der Front, vernachlässigen aber völlig die Zustände an der "Heimatfront" hier wird dieses Thema aber aufgegriffen was ich sehr gut finde.

Und was ich als sehr wichtig erachte, dieser Film hat KEIN Happy End wie die meisten Kriegsfilme. Denn so ist der Krieg eben da gibt es keine Happy End. Ebenso wenig wie Gewinner und Verlierer. Im Krieg gibt es immer nur Verlierer.

Alles in allem sollte man als interessierter für dieses Thema, diesen Film in der Heimischen Sammlung haben.
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5.0 von 5 Sternen Very similar to All Quiet on the Western Front, 6. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Westfront 1918 (DVD)
People are familiar with Erich Maria Remarque's story. In this Georg Wilhelm Pabst directed film it is Karl (Gustav Diessl) is up against the French in WWI. He gets a respite in the form of leave to see a different home than he remembered. On return to the front he will soon face French tanks.

I was introduce to this film in my first German class.

"S.O.S. Eisberg" Gustav Diessl plays Professor Dr. Karl Lorenz

"The Love of Jeanne Ney" (1927) Georg Wilhelm Pabst - director

"Vier Von Der Infanterie Ihre Letzten Tage an Der Westfront 1918" by Reinhold Keiner
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Historisches Dokument, 28. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Westfront 1918 (DVD)
Westfront 1918 ist eine Collage über den ersten Weltkrieg. Die sehr dünne Geschichte bindet die verschiedene Szenen zusammen die im Ganzen einen Eindruck über den Krieg an der Front geben soll. Es wird die rückwärtige Stellung gezeigt, die vorderste Front, im Kabarett, den Fronturlauber, Im Schützengraben bei dem Angriff der Franzosen und zuletzt die Krankenstation.

Der Film ist mit den heutigen Kriegs oder Anti-Kriegsfilmen nicht zu vergleichen. Dafür hat sich die Bildsprache zu sehr verändert im Vergleich zu damals. Aber gerade das macht den Film so wertvoll. Es ist ein Dokument aus einer vergangenen Zeit und wer sich darauf einlässt wird belohnt. Ich habe selten so eindrucksvolle Szenen gesehen wie im letzten Angriff. Die Kamera ist sehr still und bewegt sich nicht. Die verschiedene Szenen sind aneinandergeschnitten. Dadurch hat man Zeit den ganzen Wahnsinn und Schrecken zu erkennen, wie auch die Sinnlosigkeit als die Franzosen zurückgeschlagen worden sind und kein Meter gewonnen ist. Es liegen nur massenhaft Leichen rum.

Diesen Film ist nicht für einen Filmabend sondern eher für den historisch interessierten. Als solcher hat er seine 5 Sterne absolut verdient.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr überzeugend!, 12. Dezember 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Westfront 1918 (DVD)
Der Film ist ein Meisterwerk!
Er zeigt geistreich in Szene gesetzt verschiedene Faktoren auf, die ein Krieg mit sich bringt. Kameradschaft, Kampf, Befehle, Unmut, eine hungernde Bevölkerung, den betrogenen Ehemann, die Ehefrau in Not, die Schrecken, die Leiden, die schönen Momente, Liebe,....
Ich könnte diese Liste noch um einiges erweitern.
Für die Zeit, in der er gedreht wurde, mit sehr viel Sinn und Verstand ausgedrückt!
Soweit die positive Kritik.

Kommen wir zu dem negativen Punkt, wesshalb ich einen Stern abgezogen habe:

Die Tonspur ist sehr misserabel bearbeitet. Teilweise musste man schon sehr genau hinhören um etwas mitzubekommen.
Diese Kritik bezieht sich aber NUR auf die DVD. Der Film selbst bekommt klare 5 Sterne!

Fazit: Sehr sehenswert! Der Krieg wird von verschiedenen SIchten aus gezeigt. Kaufen!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gegenüber der vhs kassette, 7. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Westfront 1918 (DVD)
Bislang besass ich nur die Version als VHS Video. Die DVD überraschte mich mit noch besserer Bild und Tonqualtät. Für jeden am WK1 interessierten...ein unbedingt zu besitzendes Dokument in der Sammlung.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anti-Kriegsfilm, 15. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Westfront 1918 (DVD)
Nicht nur der AKF (ANTI-Kriegs-Film) "Im Westen nichts Neues", sondern auch diese Verfilmung gut. Empfehlenswert für Interessierte der 20. JH-Urkatastrophe.
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Westfront 1918
Westfront 1918 von Georg Wilhelm Pabst (DVD - 2006)
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