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55 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grandioser Film - Umsetzung läßt Wünsche offen
Bombastischer Produktionsaufwand ist noch lange keine Garantie für einen guten Film. In diesem Falle aber ist die Rechnung aufgegangen. Der immense Produktionsaufwand wird durch ein grandioses Filmerlebnis belohnt - zumindest im Kino.

Regisseur und Drehbuchautor Sergej Bondartschuk gelingt es, Tolstois vom Umfang her eigentlich unverfilmbares Familiendrama...
Veröffentlicht am 18. Februar 2009 von Pino

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schlimme Bildqualität
Zunächst zum Inhalt: Wenn man wie ich unmittelbar vorher das Buch (weitgehend original, natürlich in deutscher Übersetzung) gelesen hat, wird der Film zwangsläufig enttäuschen. Die Personenvielfalt des Romans kann der Film einfach nicht wiedergeben und auch die Handlung ist nach meinem Eindruck erheblich gekürzt.

Sicher muss der...
Vor 8 Monaten von teddyaudio veröffentlicht


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55 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grandioser Film - Umsetzung läßt Wünsche offen, 18. Februar 2009
Von 
Pino "Pino" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Krieg und Frieden I-IV [4 DVDs] (DVD)
Bombastischer Produktionsaufwand ist noch lange keine Garantie für einen guten Film. In diesem Falle aber ist die Rechnung aufgegangen. Der immense Produktionsaufwand wird durch ein grandioses Filmerlebnis belohnt - zumindest im Kino.

Regisseur und Drehbuchautor Sergej Bondartschuk gelingt es, Tolstois vom Umfang her eigentlich unverfilmbares Familiendrama vor dem Hintergrund der napoleonischen Kriege in unvergessenes Kinoerlebnis zu verwandeln.

Neben den reich bebilderten Schilderungen des aristoktratischen Gesellschaftslebens mit ausschweifenden Bällen und den detaillierten Darstellungen der Kriegshandlungen widmet sich der Film vor allem auch philosophischen Betrachtungen über Leben, Existenz, Sterben und Tod. Hier dienen oft eindringliche Landschaftsaufnahmen als Träger für Stimmungen und Gefühle.

Die teilweise in Luftaufnahmen eingefangenen minutiös nachgestellten Schlachtpanoramen sind grandios. Der Kinozuschauer findet sich selbst in Pulverdampf gehüllt im Schlachtgetümmel gefangen. Wo heutzutage Armeen aus dem Computer die Leinwand bevölkern (z.B. Herr der Ringe) mußten bei dieser Produktion Teile der roten Armee ins Kostüm schlüpfen.

Hierbei widersteht der Regisseur der Versuchung - bis auf wenige pathetische und patriotische Passagen - den Filmstoff im Sinne des kalten Krieges propagandistisch auszuschlachten. Der "Sieg" über den Westen (und hier besonders King Vidors Verfilmung des Stoffs aus den 50ern) gelingt hier eher auf künstlerischer Ebene.

Die DVD-Fassung von Icestorm kommt in einem ordentlicher Schuber mit einem ausführlichen informativen Beiheft herüber, aber was nützt die schönste Verpackung, wenn der Inhalt zu wünschen übrig läßt. Die als Vorlage für diese Publikation dienende DEFA-Kinokopie ist stark zerkratzt und verschmutzt, die Farbgebung ist oft völlig daneben und die Körnigkeit (viel zu viele Zwischenkopien) erinnert irgendwie an alte Super-8-Filme. Die schlechte digitale Abtastung läßt zudem bei den dunkel gehaltenen Szenen sämtliche Details im grauen Brei verschwinden.

Argumente wie "... dem Alter entsprechend annehmbare Qualität ..." ziehen hier nicht. Die Qualitätsmängel der hier vorliegenden Version haben nichts mit dem Alter des Films zu tun sondern sind schlicht und ergreifend Folge einer nachlässigen bis schlampigen Verarbeitung in den zahlreichen Schritten vom Originalnegativ bis zur Digitalisierung der hier vorliegenden 35-mm-Kopie.

Dass das Original völlig anders aussah, konnte man auf der Berlinale 2009 bewundern. Hier wurde eine 40 Jahre alte, bislang kaum gespielte 70mm-Kopie aufgeführt, die in Schärfe, Farbigkeit, Detailtiefe und 6-Kanal-Stereoton (russisches Original) brillierte und erahnen läßt, wie eine gute DVD-Version hätte aussehen können.

Um nicht falsch verstanden zu werden: Die Qualität ist nicht so unterirdisch schlecht, daß man sich den Film garnicht ansehen kann. Um einen Gesamteindruck von dem Werk zu bekommen, ist diese DVD-Fassung für den Filminteressierten allemal sehenswert und solange nichts besseres auf dem Markt ist, möchte ich nicht kategorisch vom Kauf abraten.

Was zu wünschen übrigbleibt ist, daß die Rechteinhaber diesen Film unter Zuhilfenahme aller Quellen (Mosfilm, div. Filmarchive) in der bestmöglichen Bild und Tonqualität und allen verfügbaren Sprachfassungen restaurieren und für die Nachwelt erhalten. Für eine solche Super-Sonderedition würde ich auch noch einmal Geld in die Hand nehmen.
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87 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der größten Filme der Geschichte..., 3. Dezember 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Krieg und Frieden I-IV [4 DVDs] (DVD)
Mit dem Monumentalwerk "KRIEG UND FRIEDEN" nach dem berühmten Roman von Leo Tolstoi gelang dem russischen Filmemacher Sergei Bondartschuk eine der großartigsten Literaturverfilmungen der Filmgeschichte. Und darin liegt auch für manche ein Nachteil, den es wäre gar nicht so schlecht, vor dem Film erst mal das Buch zu lesen um die Handlung und Aussage des vielschichtigen Tostoi-Werkes zu begreifen. Der Film endet 1812 mit der Vertreibung Napoleons aus Russland, während das Buch noch die Zeit danach bis kurz vor dem sog. Dekabristenaufstand schildert.

Vom technischen Standpunkt her ist die Aufnahme nach heutigen Standards eher durchschnittlich. Die Bildqualität ist dem Alter des Filmes entsprechend, nicht schlecht aber auch nicht digital aufbereitet oder restauriert wodurch durchaus Kratzer oder Beschädigungen zu sehen sind.
Das Bonusmaterial ist überraschend vielfälltig aber eher wenig Aussagekräftig, außer dem Vortrag eines Filmhistorikers ist (relativ) wenig über den Film oder das Buch selbst zu erfahren. Außerdem wird; wie meine Vorredner schon sagten; der Fan der russischen Sprachfassung enttäuscht.

Insgesamt ist die DVD daß was ich erwartet hatte. Hätte die WATERLOO DVD mehr Zusatzmaterial und KRIEG UND FRIEDEN mehrere Sprachfassungen wären die Bondartschuk-Werke perfekt.

Vergleicht man die russische Fassung mit der amerikanischen Ausgabe, wird sofort klar, daß die russische Fassung der literarischen Vorlage gerechter wird. Vor allem die Kritik an der aristokratischen Gesellschaft die abgehoben, sich selbst überdrüssig und einfach Sinn-entleert dahindämmert kommt in der amerikanischen Fassung einfach nicht rüber während es Bondartschuk schafft, sogar die russischen Paläste als dunkle erkaltete Grotten erscheinen zu lassen (sofern keine Menschenmassen diese bevölkern). Zusammenfassend kann man sagen, daß sich Hollywood mit seiner Adaption auf die Lovestory versteift, während Bondartschuk die Aussage des Buches übernimmt.
Daß die Schlachtszenen von 1805 und 1812 mit entsprechendem Aufwand gemacht wurden ist natürlich ein zusätzliches Plus aber man sollte sich nicht zusehr darauf konzentrieren. Vor allem da die Schlacht von Borodino nicht ein Aufbäumen der russischen Volksmassen auf heimatlicher Erde war wie der Film es rüberbringen will. In dieser Hinsicht verfällt das Werk zusehr Tolstois nationalistischen Tendenzen.

Letztenendes ist dies eine würdige DVD zu einem großartigen Film, der die Auszeichnung "Kulturgut der Menscheit" verdienen würde.
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51 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sprachprobleme..., 29. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Krieg und Frieden I-IV [4 DVDs] (DVD)
Dank den kritischen Bewertungen betreffend Sprache und Untertitel habe ich mich weiter umgesehen und bin bei Amazon England fündig geworden: Brillant: Russisch, Englisch, Fanzösisch mit über 10 verschiedenen Untertitel-Sprachen (sogar Deutsch). Die Version von "Artificial Eye" scheint wesentlich besser zu sein.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Monumentale Verfilmung zu Tolstois monumentalem Roman, 15. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Krieg und Frieden I-IV [4 DVDs] (DVD)
Sergei Bondartschuks Adaption von Tolstois großem geschichtsphilosophischen Monumentalroman mit integrierten brillianten Gesellschaftsroman "Krieg und Frieden", knapp 100 Jahre nach der literarischen Vorlage entstanden, kann natürlich die gewaltige Fülle des Romans nur fragmentarisch, durch eine gut getroffene Auswahl der "Highlights" des Buchs, wiedergeben.

Doch insgesamt wird der Roman in einer wesentlich breiteren Bandbreite dargestellt als in dem ebenfalls gelungenen, aber vornehmlich auf den gesellschaftlichen Aspekt konzentrierten US-Konkurrenzprodukt von 1956.
Bei Bondartschuk stehen weniger die von Tolstoi meisterlich gezeichneten Adelsfamilien Bolkonski, Rostow, Besuchow und Kuragin im Rampenlicht vor einer netten historischen Staffage, sondern es geht um das große Ganze, die Jahre 1805 bis 1812, einer Zeit in denen sich das Russische Reich in einem ständigen Wechsel
zwischen dem Kampf gegen Napoleon, trügerischen Friedenszeiten, einem Bündnis mit Napoleon und schließlich der Abwehr der großen napoleonischen Invasion von 1812 verstrickt sah. Die geschichtsphilosophischen, national-patriotisch aber auch pazifistisch-humanistisch verfärbten Thesen Tolstois, denen man ja nicht unbedingt in allem zustimmen muss, und vor allem auch die monumentale und extrem authentische Darstellung der kriegerischen Ereignisse wird einfach, wie im Buch und wie in einer sowjetrussischer Filmproduktion natürlich naheliegend, ein gleichrangiger Platz eingeräumt.

Die Handlung unterfällt, von der Gewichtung her in etwa dem Buch folgend, in folgende Teile:

1. Das Jahr 1805 / Andrej Bolkonski (142 Minuten)
Dargestellt wird die katastrophal in Austerlitz endende russische Beteiligung am dritten Koaltionskrieg und die darauf folgenden gesellschaftlichen Verwicklungen der genannten Adelsfamilien

2. Natascha Rostowa (93 Minuten)
Hier steht die Zeit nach dem Frieden von Tilsit am 09.07.1807 im Vordergrund,
wobei der vierte Koaltionskrieg (Niederwerfung Preussens und halbherziger Seitenwechsel Russlands auf Frankreichs Seite) , der selbst in Roman nur relativ kurz dargestellt wird, bis auf die kurze Anfangsszene mit den beiden Kaisern beim Friedensschluss ausgespart bleibt. Prägendes Element dieses Teils ist die Liebesgeschichte zwischen Natascha Rostowa und dem jungen Fürsten Bolkonski, die dem Roman wie auch dem Film eine schöne, kraftvolle wenngleich auch unglücklich endende Facette verleiht und von Bondartschuk hier sehr ausführlich und werkgetreu, mit einer durchaus perfekt passenden Protagonistin (Ljudmila Saweljewa) umgesetzt wird.

3. Borodino 1812 (78 Minuten)
Der zum Ende des zweiten Teils bereits angedeutete Einfall Napoleons in Russland
gibt diesem Teil natürlich sein Gepräge und gipfelt in der fulminant und schlicht gigantisch dargestellten Schlacht von Borodino, wo die lange zögernden Russen
(man ist nur noch etwa 100 km von Moskau entfernt), sich Napoleon unter ihrem neuen Kommandierenden, General Kutusow, doch noch entschlossen zur Abwehrschlacht stellen, die aber letztlich, aufgrund der extrem hohen Verluste, im Rückzug der stark geschwächten aber zumindest nicht vernichteten russischen Armee hinter Moskau endet.

4. Pierre Besuchow (92 Minuten)
Napoleon nimmt nun, ebenfalls monumental dargestellt, die menschenleere und bald schon brennende russische Kapitale in Besitz.
Nachdem die Russen Verhandlungen mit Napoleon abgelehnt haben, sieht sich dieser veranlasst die weitgehend zerstörte Stadt in Richtung Westen zu verlassen und die Geschichte nimmt seinen für die Russen glücklichen Lauf.

Die wichtigen Rollen sind weitestgehend sehr gut besetzt, selbst Bondartschuk spielt seinen Pierre Besuchow beanstandungsfrei, nur den Part der Helene ist etwas fehlbesetzt, da der Gattin Bondartschuks,
die diese Rolle übernommen hat, schlicht die Ausstrahlung fehlt die ich mir von dieser Figur bei Lektüre des Großromans erwartet habe.

Was auffällt und dem Film auch in gewisser Hinsicht schadet ist der gehetzte Eindruck, der für jemanden der das ganze Buch immerhin einmal durchgelesen hat nur umso stärker deutlich wird. In seinem ehrenwerten Bestreben möglichst viel von der Romanvorlage filmisch umzusetzten, hat Bondartschuk es den ganzen Film über mehr oder weniger stark versäumt, das perfekte Maß an Bildgewaltigkeit und der rechten Aufnahmezeit beim Zuschauer zu finden, was natürlich bedauerlich ist,
da die gewaltige Ausstattung in diesem kurzen Zeiträumen natürlich nicht voll einwirken kann. Zum Teil könnte es auch darauf zurückzuführen sein, dass der Film doch offensichtlich geschnitten wurden, wird doch seine Laufzeit mit etwa 8 Stunden angegeben, die DVD-Version umfasst jedoch nicht einmal 7 Stunden.
Auch diverse Kunstelemente, wie Luftaufnahme x-beliebiger russischer Landschaften, Vergrößerung von Personen in drei Schritten und
ganz und gar unpassende Klickgeräusche mögen in den 1960er Jahren ja durchaus originell gewesen sein haben aber heute bestenfalls irritierende Wirkung und gefährden den Anspruch der Zeitlosigkeit der mit einem derartigen großangelegten Prestigefilmprojekt verbunden ist.

Dennoch bleibt ein positiver Gesamteindruck, den auch die wirklich mangelhaft zu nennende Bild- und auch Tonqualität nicht zerstören kann.
Besonders ärgerlich ist dabei, dass bei schnell bewegten Bildern (Kavallerieangriffe, Gesellschaftstänze, rasante Kutschfahrten) bzw. schnellen Kameraschwenken ein hässlicher Bildbrei entsteht und dadurch ausgerechnet die schönsten Filmszenen verunstaltet werden. Aber auch sonst ist das Bild durch zahlreiche Störungen und unnatürliche Farben nur eingeschränkt zu geniessen.
Der Ton liegt immerhin in einer ordentlichen Synchronisation der DEFA vor, deren klangliche Qualität allerdings bestenfalls ausreichend ist.
Die Originaltonspur fehlt leider völlig und eine Untertitlung der französischen Passagen oder wenigstens eine Erläuterung durch den Erzähler liegt nur in den seltensten Fällen vor.

Als Extras ist ein ansprechendes Beiheft, mit den wesentlichen Grundfakten zu Roman, Film, Autor und historischen Kontext sowie der IceStorm-Trailer zum Film und einige mehr oder weniger informative dokumentarische Kurzfilme mit einer Laufzeit von 83 Minuten auf der letzten DVD vorhanden.

Aufgrund der schlechten Bildqualität und offensichtlich vorgenommener Kürzungen
(die 493 Minuten in der Produktbeschreibung beziehen sich auf den Film einschließlich der Extras!) kann ich leider keine expizite Kaufempfehlung für diese Version ausgeben. Nichtsdestotrotz habe ich mir den schon lange gewünschten und zuvor nie gesehenen Film zulegen können und bin insgesamt doch zufrieden mit der Adaption (nicht jedoch mit dem hier verlangten Preis).

Daher dennoch 4 Sterne für Bondartschuks Meisterwerk in dieser unzureichenden DVD-Version.
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33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk, 5. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Krieg und Frieden I-IV [4 DVDs] (DVD)
Natürlich ist die deutsche Synchronisation ein Problem. Natürlich kauft man besser die 5-CD-Ausgabe mit russischem Originalton und beliebiger Untertitelung. Sie ist bei "Ruscico" völlig problemlos erhältlich. Wieso denn in Uebersee suchen?
Aber weil der Film halt ein gewaltiges Meisterwerk ist, darf es bei zwei Sternen in der Bilanz nicht bleiben.
Also: Fünf Sterne zur Kompensation. Verdient allemal!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schlimme Bildqualität, 16. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Krieg und Frieden I-IV [4 DVDs] (DVD)
Zunächst zum Inhalt: Wenn man wie ich unmittelbar vorher das Buch (weitgehend original, natürlich in deutscher Übersetzung) gelesen hat, wird der Film zwangsläufig enttäuschen. Die Personenvielfalt des Romans kann der Film einfach nicht wiedergeben und auch die Handlung ist nach meinem Eindruck erheblich gekürzt.

Sicher muss der Film auch danach beurteilt werden, wann er produziert wurde. Nur so könnte ich eine Oskar-Prämierung verstehen. Die Charaktere werden schon arg naiv/banal dargestellt. Mich haben die Hauptdarsteller (allen voran Natalie, Andrej, Pierre) heftig enttäuscht. Die Darstellung des Pierre hat schon rein äußerlich mit dem Roman nichts gemein.

Zur technischen Umsetzung: Der Film ist 40 Jahre alt und das merkt man auch. Bei Innenaufnahmen ist häufig nur Dunkelheit erkennbar. Nicht mal Umrisse sind zu sehen. Auch der Ton ist schwach. Wegen wechselnder Lautstärke regelt man ständig rauf und runter.

Mein Fazit: Muss nicht sein.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine technische Zumutung, 1. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Krieg und Frieden I-IV [4 DVDs] (DVD)
Es ist zweifelsfrei die beste Verfilmung eines Tolstoi Stoffes. Russisch bleibt eben russisch und in diesem Film lebt Tolstoi. Der bittere Tropfen: die technische Qualität. Eine Zumutung. Man hat anscheinend eine alte DEFA-Cinemascope Kopie als Kopien-Vorlage genommen. Schärfe des Bildes und technische Qualität des hervorragenden Werkes waren leider auch damals als 70mm Film bedenklich schlecht. Aber was hier technisch geboten wird, müßte untersagt werden. Beileibe, wenn ich diesen Film nicht so lieben würde und alle, aber auch alle Augen bei der Wiedergabe zu drücke, hätte ich das alles postwendend zurück geschickt. Der Name "dolby" scheint für ein ständiges Gebrumme während der Wiedergabe zutreffen! Es kann einem schwer ums Herz werden, wie man gute Filme technisch verstümmelt. Aber das setzt sich auch bei vielen anderen 70mm Filmen fort und ich rate dringend ab, wenn nicht Dolby 5.1. angekündigt wird, diese Filme zu erwerben.
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37 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich die sowjetische Version, 30. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Krieg und Frieden I-IV [4 DVDs] (DVD)
Endlich die sowjetische Version ! Wielange habe ich darauf gewartet. Dieser Film ist besonders auch fuer Liebhaber grossartiger Schlachtendarstellungen der napoleonischen Zeit eine absolutes Muss. Die Darstellung der Schlachten von Austerlitz 1805 und Borodino 1812 sowie der Rueckzug der geschlagenen napoleonischen Armee sind wahrhaft gigantisch und bis jetzt unuebertroffen. Nicht umsonst hat man Bondartschuk infolge dieser grossartigen Leistungen auch die Regie fuer den Film "Waterloo" mit Rod Steiger uebertragen. Hervorragend ist auch die Besetzung. Genauso hatte ich mir Napoleon und Kutusow vorgestellt. Dass es keinen russischen Ton dazu gibt, stoert mich nicht. Ich muss das nicht auf russisch hoeren wollen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Krieg und Frieden als DVD, 6. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Krieg und Frieden I-IV [4 DVDs] (DVD)
Der Film "Krieg und Frieden " mit Sergei Bondartschuk hat mir sehr gefallen. Er spiegelt in dieser Verfilmung am besten die "russische Seele" und Kultur wieder. Die Monumentalaufnahmen sind einzigartig. Es ist wie mit der Sprache, in die man hineingeboren wurde. In ihr kann man am besten fühlen und handeln
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sehr langatmig, 26. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Krieg und Frieden I-IV [4 DVDs] (DVD)
Die Bild- und Tonqualität ist fast durchgehend schlecht, die Musik (das ist jetzt subjektiv) häufig schrecklich. An Sprache ist nur die deutsche Synchronisation verfügbar. Okay - sie ist nicht schlecht, und mit der Originalsprache (russisch) hätte ich ohnehin nicht viel angefangen. Aber ich finde grundsätzlich, dass bei einer DVD auch die Option Originalsprache gegeben sein müsste.
Man liest immer wieder von der Genauigkeit, mit der Bondartschuk sich an das Original gehalten habe und meint dann, es mit einer minutiösen Literaturverfilmung zu tun zu haben. So ging es mir zumindest. Ich musste aber dann erstaunt feststellen, dass einiges von Tolstois Roman hier überhaupt nicht vorkommt. Und das, was vorkommt, wird nicht alles klar. Ist es möglich, dass der Film für die DVD gekürzt worden ist? Ich habe gelesen, dass die Originalfassung 423 Minuten dauert. Wenn ich die Angaben auf der DVD-Hülle zusammenzähle komme ich auf 142 + 93 + 78 + 92 = 405 Minuten. Fehlen 18 Minuten. Wenn es so ist, warum? Dass beim Fernsehen gekürzt wird, kann ich noch nachvollziehen. Aber warum bei einer DVD? Auch hier - wie bei der Sprache - müsste eigentlich die Originalfassung selbstverständlich sein!
Aber selbst wenn gekürzt worden ist: Es ist ein für meine Begriffe sehr langatmiger Film. Viele für die Handlung eigentlich unnötige Szenen werden über Gebühr ausgedehnt, Aufmärsche, Schlachten u.ä. geradezu genüsslich ausgekostet. Es ist natürlich die Frage: will ich Historienschilderung oder will ich einen Spielfilm? Hier hat man eher den Eindruck: Historienschilderung, mit einigen persönlichen Einzelschicksalen, die aber nicht so wichtig sind. Man sieht es schon daran, dass die Gesichter der Personen (auch innerhalb der Hauptpersonen) sich manchmal zum Verwechseln ähneln.
Verglichen mit der Verfilmung von Dornhelm aus dem Jahr 2007 würde ich letztere vorziehen. Auch dort gibt es zwar leider nur die deutsche Synchronisation (und nicht die englische Originalsprache). Aber die Charaktere - auch deren jeweilige Handlungsmotivationen - sind dort viel deutlicher gezeichnet, die Gesichter sind viel unterschiedlicher, es geht hier offensichtlich mehr um Schilderung der komplex miteinander verwobenen Einzelschicksale auf dem Hintergrund der geschichtlichen Ereignisse - genau andersherum als bei Bondartschuk. Diese Schilderung ist entsprechend viel klarer und deutlicher geraten.
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Krieg und Frieden I-IV [4 DVDs]
Krieg und Frieden I-IV [4 DVDs] von Leo Tolstoi (DVD - 2006)
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