Kundenrezensionen


29 Rezensionen
5 Sterne:
 (18)
4 Sterne:
 (5)
3 Sterne:
 (3)
2 Sterne:
 (2)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


86 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Muss man gesehen haben!
Wenn man schon sehr viele Filme gesehen hat, gibt es eigentlich ganz wenige Dinge, die einen noch überraschen können. „Mysterious Skin" hat es seit langer Zeit mal wieder geschafft. Und wie. Ich habe den Film ohne die Handlung zu lesen einfach mal auf Verdacht mitgenommen, als ich die sensationell hohen Bewertungen im Internet gesehen habe. Und da Thriller...
Veröffentlicht am 17. Oktober 2006 von frankenfutzi

versus
2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mysterious Skin Störkanal Edition
Der Film ist Interresant, relativ gut aufgebaut aber ab 18 Jahre finde ich zu hoch eingestuft....Ab 16 Wäre er echt noch durchgegangen und mit etwas mehr Schnittkultur ginge er auch noch ab 12. Jedenfalls kann man Ihn sich mehrmals anschauen, um noch ein bisschen mehr hinter den Sinn zu kommen. In allen drei Schauspielern stecken jedenfalls Charactere die man auch im...
Veröffentlicht am 22. März 2012 von Stefan Herwig


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

86 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Muss man gesehen haben!, 17. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Mysterious Skin (DVD)
Wenn man schon sehr viele Filme gesehen hat, gibt es eigentlich ganz wenige Dinge, die einen noch überraschen können. „Mysterious Skin" hat es seit langer Zeit mal wieder geschafft. Und wie. Ich habe den Film ohne die Handlung zu lesen einfach mal auf Verdacht mitgenommen, als ich die sensationell hohen Bewertungen im Internet gesehen habe. Und da Thriller (steht tatsächlich auf der Rückseite als Vermerk) eh mein bevorzugtes Genre ist, dachte ich, hier vielleicht einen spannenden Film zu sehen, doch davon ist dieses Werk hier aber so was von weit entfernt. Es handelt sich nämlich um ein lupenreines Drama, das auch an keiner Stelle irgendwie spannend ist. Doch wer jetzt glaubt, dass nun ein Verriss folgt, der wird sich im Laufe der nächsten Abschnitte getäuscht sehen.

Der Film handelt von zwei 8-jährigen, aber doch sehr unterschiedlichen Jungen. Der schüchterne Brian (mit süßer riesengroßer Brille) wacht eines Tages mit blutender Nase im Keller seines Elternhauses auf und weiß nicht, was in den letzten Stunden vorgefallen ist. Im Laufe der Zeit und der Jahre verstärkt sich seine Vermutung, dass er in dieser Zeit von Außerirdischen entführt wurde. Als er dann auch noch Avalyn kennen lernt, die eine ähnliche Erfahrung gemacht hat, scheint die Sache klar zu sein. Doch wer ist der Junge, der immer in seinem Traum erscheint? Was hat er mit dieser Sache zu tun? Neil macht eine Erfahrung ganz anderer Sorte. Er verliebt sich nämlich in seinen Baseballtrainer. Seine Liebe wird von diesem auch erwidert und es kommt zu sexuellen Handlungen. Seitdem weiß Neil, dass er schwul ist und verdient sich in den nächsten Jahren sein Geld als Stricherjunge, trotz vieler Warnungen seiner Freunde Brian und Wendy. Als er seine beste Freundin in New York besucht, gerät er an einen perversen Typen, der ihn vergewaltigt und schlägt. Er flüchtet daraufhin an Weihnachten zu seiner Mutter nach Kansas und erhält überraschend Besuch...

Im Endeffekt kann man sich eigentlich schon denken, auf was dass alles hinausläuft. Aber das ist in diesem Falle absolut unwichtig, denn ich kann mich nicht erinnern, dass es ein Regisseur jemals auch nur annähernd geschafft hat, eine solch komplizierte und unangenehme Geschichte, die sich ja schließlich um Kindesmisshandlung und deren Folgen dreht, so gefühlvoll und klischeefrei in Szene zu setzen. Trotz sehr niedrigem Budget baut er hier mit viel Phantasie wunderschöne Traumsequenzen ein, die dem Zuschauer manches Geheimnis allmählich näher bringen.

Der Film basiert auf einem Roman von Scott Heim, der aufgrund des brisanten Themas eigentlich als unverfilmbar galt. Doch Regisseur Araki gelingt dieses Kunststück auf eindrucksvolle Weise.

Die beiden Hauptdarsteller Brady Corbett und Joseph Gordon-Lewitt erweisen sich zusätzlich als absolute Glücksgriffe. Insbesondere letzterer verleiht seinem Charakter eine enorme Intensität, und obwohl er ja eigentlich „nur" eine „männliche Hure" spielt, ist er für den Zuschauer ein absoluter Symphatieträger und hat von beiden auch die weitaus schwierigere Rolle. Trotzdem spielt auch Corbett seinen Charakter als schüchterne, unscheinbare „Brillenschlange" sehr überzeugend.

Was den Film so interessant macht, ist, dass die Geschichte beider Jugendlicher parallel erzählt wird, wobei Regisseur Araki zwischen beiden Entwicklungen hin- und herspringt. Erst gegen Ende laufen die beiden Geschichten der Jungs zusammen und beide stellen sich gemeinsam ihren (für Brian sehr unangenehmen) Erinnerungen. Die Schlussszene ist einfach fantastisch und bildet einen absolut würdigen Abschluss für dieses einfühlsame, kleine Meisterwerk.

Da hier durchaus etwas härtere Szenen gezeigt werden (auf Hardcoresex hat man aber dann doch verzichtet, ist aber auch nicht nötig und würde dem Film eher etwas an Qualität stehlen), ist die FSK 18-Freigabe übrigens nicht ganz ungerechtfertigt, wird aber natürlich nochmals dazu beitragen, das der Film auch auf DVD kein großer Verkaufsschlager werden wird, es sei denn durch Mundpropaganda

Fazit. Hier zeigt sich wieder mal, dass eine gute Story und eine einfühlsame Regie, sowie engagierte Darsteller, kein großes Budget benötigen. Ein ungewöhnliches und bewegendes Werk, das den Zuschauer noch lange nach dem Abspann beschäftigt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glaubwürdig echt, 17. Februar 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mysterious Skin (DVD)
Der Film wird im Handel etwas irreführend als «Thriller» vermarktet. Ohne sich der «Suspence»-Elemente zu bedienen, die in diesem Genre üblich sind, schildert «Mysterious Skin» auf einfühlsame und ehrliche Art, welche Folgen das sexuelle Missbrauchserlebnis zweier Achtjähriger auf deren weiteres Leben hat. Während der eine verzweifelt versucht, das ins Unterbewusstsein verdrängte Erlebnis, das ihn peinigt, aus Erinnerungsfragmenten wieder zusammenzusetzen, macht sich der andere auf die selbstzerstörerische Suche nach der Intensität des vermeindlichen «Geliebtwerdens» von damals, die ihn bis an den Rand des Abgrunds führt. Ganz am Ende des Films führt die Suche nach Wahrheit beiden jungen Männer zusammen an den Ort, wo alles begann, und stellen sich der schmerzlichen Erinnerung. «Mysterious Skin» bleibt bei der Darstellung des pädophilen Missbrauchs und der Prostitution glaubwürdig und verzichtet auf eine einfache, moralisierende Schwarz-Weiss-Malerei oder gängige Klischees. Die Figuren bleiben als Menschen und in ihrem Verhalten nachvollziehbar echt. Das nebenbei auch ein Amerika gezeigt wird, das vom kommerziellen Hollywood-Kino im Regelfall einfach ausgeblendet wird, macht den Film zusätzlich sehenswert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse!, 20. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mysterious Skin - Störkanal Edition (DVD)
Ich habe den Film eigentlich nur durch Zufall gesehen und war begeistert. Die Thematik fand ich ganz interessant, deswegen habe ich mich entschieden ihn mal zu schauen. Mit solchen Themen, wie die im Film, beschäftigt man sich im Alltag meist nicht und viele möchten bestimmt noch nicht mal darüber nachdenken.
Ich habe schon einiges gesehen, die heftigsten Horrorfilme, Filme in denen gefoltert und getötet wird. Aber selten hat mich ein ein Film so mitgenommen, wie dieser hier. Es liegt wohl an der Art, wie das Thema behandelt wird. Zum einen werden die Szenen mit dem Pädophilen gezeigt, natürlich wird nichts sexuelles gezeigt, aber man bekommt den Hergang zu sehen, das ist nicht selbstverständlich. Zum anderen werden die Folgen ausschließlich durch die Handlungen und Denkweisen der beiden Hauptdarsteller gezeigt. Das ist, meiner Meinung nach, die große Stärke dieses Filmes (und auch des Buches). Man ist als Zuschauer gezwungen über das Thema selbst nachzudenken und die Aktionen der Personen mit dem Geschehnissen zu verbinden. Dadurch wird die Hauptaussage der Geschichte auf eine interessante Weise transportiert und kommt beim Zuschauer besser an, wenn man sich darauf einlassen möchte.

Der Film ist kein Popcorn-Kino, und sicherlich kein Familienfilm. Er ist ziemlich traurig und einige stellen sind ziemlich heftig. Er ist recht unverblümt und selbst das Ende ist nicht typisch. Ich frage mich manchmal heute noch, wie es wohl weiter gehen würde und empfinde wirklich Mitleid mit den (fiktiven) Personen.

Auch schön ist, dass der Missbrauch an 2 Kindern sehr unterschiedlich dargestellt wird. Einmal Neil, der sich die Sache irgendwie schön redet, dennoch unbewusst darunter leidet und in die Prostitution abrutscht.
Und dann gibt es noch Brian, der sich nicht erinnert und sich einbildet, ihn hätten Aliens entführt. Ihre Wege sind sehr unterschiedlich und auch nicht untypisch, soweit ich es recherchieren konnte.

Auch sehr schön ist, dass der Film zwar 2004 erschien (oder 2005?), dennoch die Zeit des Buches umgesetzt hat und man durch Kostüme und Kulisse eher den Eindruck bekommt, der Film wäre aus den frühen 90er Jahren.
Die Schauspieler sind alle klasse, die Deutsche Synchro ist gelungen. Man sollte ihn sich aber mal in Englisch ansehen, lohnt sich.

Wer Interesse an der Thematik hat und sich nicht ganz so leicht abschrecken lässt, ist mit diesem Film bestens bedient.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen feiner, brutaler, mutiger film, 31. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Mysterious Skin (DVD)
den film hab ich wegen michelle trachtenberg gekauft, (die "dawn" aus buffy) - und joseph gordon-levitt ist mir auch kein unbekannter (aus latter days), hab allerdings nicht gewußt worums in dem film geht...

jedenfalls ist das einer von den filmen bei denen man nicht mehr abdrehen kann wenn man einmal angefangen hat...

also ich kann nur sagen er ist nicht wenig grauslich und das auf eine recht gemeine art...

die story:

zwei burschen, neil (joseph gordon-levitt) und brian (brady corbet) haben eine gemeinsame vergangenheit - beide wurden als achtjährige kinder von ihrem baseballtrainer sexuell missbraucht, ohne dass ihre eltern auch nur die leiseste ahnung gehabt hätten.

zehn jahre später ist neil ein abgebrühter stricher, während brian überzeugt ist, dass er in seiner kindheit ein opfer ausserirdischer entführer war - ganze abschnitte in seiner erinnerung fehlen komplett...er erinnert sich nur in seinen träumen an den "anderen" jungen, der ihm vielleicht klarheit verschaffen könnte - also macht sich brian auf die suche nach neil...

was mir an diesem film überaus gut gefällt ist, dass er nicht (wie man eigentlich erwarten würde) in kompletter hoffnungslosigkeit ertrinkt....
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verletzt..., 12. November 2010
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Mysterious Skin (DVD)
Im Sommer des Jahres 1981 sind Brian Lakey (George Webster) und Neil McCormick (Chase Elliot) 8 Jahre alt, leben in der gleichen Stadt und beide gehen auch in die Kinder-Baseballmannschaft, die der Coach (Bill Sage) betreut.
Ansonsten haben die beiden Jungs kaum Gemeinsamkeiten, sie sind auch nicht miteinander befreundet.
Während Neil, der ohne Vater aufwächst, bereits erste sinnliche Wahrnehmungen macht und merkt, dass er die vielen Liebhaber seiner Mom (Elisabeth Shue) irgendwie anhimmelt, ist Brian ein sehr schüchterner, von seiner Mom (Lisa Long) extrem behüteter kleiner Junge, der merkt, dass sein Vater (Chris Mulkey) nicht besonders viel übrig hat für Weicheier, wie er eins ist.
Der Junge sitzt eines Abends, nach einem Spiel, verängstigt und mit blutender Nase im Keller. Er weiß nicht mehr, was mit ihm passiert ist. Seine Mutter geht davon aus, dass er beim Baseball verletzt wurde, und nimmt ihn daraufhin gleich wieder aus der Mannschaft. Neil dagegen steigt zum besten Spieler auf, denn er ist der Liebling vom Coach, der ihn fotografiert, seine Stimme auf Band aufnimmt, mit ihm im Kino Horrorfilme schaut, Süssigkeiten en Masse zuhause hat...und...das neugierige Kind missbraucht.
Mit 15 verdient sich Neil (Joseph Gordon Levitt) als örtlicher Stricher seine Kohle. Er schleppt wahllos seine Freier ab, Gefühle verbirgt er, es zählt der schnelle Sex mit älteren Männern und sein Marktwert hilft ihm sich aufzuwerten.
Weitere drei Jahre später sollen sich die Wege von Neil und Brian (Brady Corbet) wieder treffen.
Denn Brian, der immer noch ein schüchterner Riesenbrillenträger ist, möchte herausfinden, warum er seit 10 Jahren immer wieder diese Aussetzer hat, bei denen er das Bewusstsein verliert.
Er vermutet irgendwann, dass UFOs und Ausserirdische dahinterstecken, da zu jener Zeit auch mal ein unbekanntes Flugobjekt, dass mehrere Leute in der Stadt gesehen hatten, lange Zeit für Gesprächsstoff sorgte.
Daher nimmt er Kontakt zu der älteren Avalyn Friesen (Mary Lynn Rayskub) auf, die er aus dem Fernsehen kennt und die vorgibt Kontakte und unheimliche Begegnungen der dritten Art zu haben.
Neil hängt inzwischen mit seinen Freunden Wendy (Michelle Trachtenberg) und Eric (Jeffrey Licon) ab und erzählt ihnen von seinen vielen gierigen Freiern. Ein Umzug nach New York verschärft seine Eskapaden...
Gregg Araki hat mit "Mysterious Skin" im Jahr 2004 einen sehr aufwühlenden, aber auch subtilen Film zum Thema Kindesmissbrauch und Prostitution.
Dabei stellt der Regisseur einzig und allein die Kinder und Jugendlichen in den Mittelpunkt, er vermeidet den üblichen moralischen Standpunkt und zeigt - ohne zu werten - die Entwicklung der missbrauchten Kinder auf ihr weiteres Leben. Dabei gelingt es ihm das Trauma in seiner Gesamtheit zu zeigen und legt zwei kranke Seelen frei.
Die Sichtweise der Opfer zeigen, ohne Sicht der Erwachsenen einzunehmen, ist der große Verdienst des Films.
Es wird klar, dass der eine Junge in einem fatalen Verdrängungsprozess steckt, der sein komplettes Leben bestimmt und beengt.
Der andere Junge entwickelt als Heranwachsender zunehmend Züge einer Borderline-Persönlichkeitsstörung. Ohne Rücksicht auf die eigene Gesundheit stürzt er sich in seine vielen sexuellen Abenteuer. Zu Beziehungen ist er unfähig. Er ist ein Getriebener seiner instabilen Emotionen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Waren es Ufos? Oder was ist Schreckliches in dieser Nacht passiert?, 25. Juli 2008
Von 
Joroka (Darmstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Mysterious Skin (DVD)
Die Vergangenheit zweier junger Männer in einem kleinen Nest in Amerika ist in irgend einer Weise miteinander verbunden, obwohl sie sich eigentlich gar nicht kennen. Doch beide haben für kurze Zeit als ca. 8-jährige in der gleichen Baseball-Mannschaft gespielt. Brian wachte jedoch nach einem Spiel um Mitternacht im Keller seiner elterlichen Wohnung auf und kann sich nicht mehr an die zurückliegenden 5 Stunden erinnern. Danach verlässt er sofort das Team. Als Teenager versucht er dieses Ereignis zu entschlüsseln und ist anfänglich völlig davon überzeugt, dass er in der Zeit von Außerirdischen erführt wurde. Als seine diesbezüglichen Alpträume immer schlimmer werden, macht er sich auf die Suche nach dem anderen Jungen, der in seinen Träumen immer wieder auftaucht und eine Schlüsselrolle zu spielen scheint.
Für Neil hat diese dunkle Vergangenheit verdrängt. Er schlägt sich unterdessen als ziemlich abgebrühter Stricher durchs Leben und wacht erst auf, als er von einem Gelegenheitsfreier brutal erniedrigt und zusammengeschlagen wird.
Brian wird Neil wieder treffen und von ihm schon bald die Erinnerung an diese 5 Stunden zurück erhalten....

Joseph Gordon-Levitt als Neil ist mir bereits aus "Latter days" gut im Gedächtnis gelieben. Er spielt diese für ihn sicherlich nicht leichte Rolle mit großer Überzeugungskraft und wenigen Worten.
Brady Corbet als Brain kannte ich bisher noch nicht. Interessant wie eine große, unmodische Brille ein Gesicht und letztendlich einen Menschentyp verändern kann.

Kindesmissbrauch ist sicherlich kein alltägliches Thema in amerikanischen Filmen. Der Täter wird letztendlich nicht direkt verdammt, aber es wird schonungslos gezeigt, welche emotionalen Schäden bei seinen Opfern zurückbleiben. Ein "heißes Eisen", an dem sich der Regisseur meiner Meinung nach aber nicht die Finger verbrannt hat, weil er es geschafft hat, den Fokus eben auf die Psyche der Kinder bzw. später Jugendlichen zu richten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfühlsamer und tiefgreifender Film, 18. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Mysterious Skin (DVD)
Zwei Jungen erleben in ihrer Kindheit ein Trauma in Form von sexuellem Missbrauch. Beide entwickeln sich vollkommen anders und leben ihre Erfahrungen völlig gegensätzlich aus. Am Ende finden beide zusammen und lösen gemeinsam das Trauma ihrer Kindheit.

Ein tiefgründiger Film, der nachdenklich macht und Erinnerungen wecken kann. Überaus klar und nüchtern erzählt der Film seinen grausigen Inhalt, ohne Schnörkel und Effekthascherei, wie man es aus Hollywood gewöhnt ist.

Ein gelungenes Meisterwerk!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen schmerzlich, aber sehr gut, 9. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Mysterious Skin - Störkanal Edition (DVD)
Der Film tut einem nachhaltig weh, aber trotzdem ist er sehr gut und vor allem realistisch. Als Zuschauer möchte man immer wieder eingreifen, doch ist man dazu verdammt, tatentlos zuzusehen wie die Schicksale ihren Lauf nehmen.
Selbst einen Tag nach dem Ansehen fühle ich mich noch mitgenommen und gequält, so hart wurden die Realitäten der Jungen geschildert.
Die Besetzung ist absolut perfekt gelungen (bis auf die Männer, die den Trainer und den den Brutalen spielen, die fand ich ehrlich gesagt nicht so gut, weil sie relativ unecht wirkten).
Auch die Sexszenen sind genial umgesetzt, so daß man über das Wenige, was man zu sehen und hören bekommt, besser weiß was gerade passiert, als wenn die Kamera direkt draufgehalten hätte.
Der Betrachter wird nicht geschont, denn auch die Dialoge sind knallhart.
Die Story schreitet schnell voran, Erholungspausen gibt es nicht.

Ich werde noch lange an diesen Film denken, weil er mich wirklich sehr mitgenommen hat.

Für Menschen, die sich für Psychologie interessieren oder die sich mit Mißbrauchsopfern nicht auskennen, ist es ein empfehlenswerter Lehrfilm, - auch wird hier für Laien gut erkennbar wie es zur Dissoziation kommen kann.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Heikles Thema - subtile Umsetzung, 19. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Mysterious Skin - Störkanal Edition (DVD)
Das Thema Missbrauch an Kindern ist ein heikles, bei dem ein Filmemacher sehr schnell auf die Schnauze fallen kann.
Das Publikum reagiert bei solchen Themen sehr sensibel, meist aber hart und unmissverständlich, schwarz oder weiss.

Dieser Film geht die Geschichte unverblümt (doch ohne klischeehafte Zurschaustellung), raffiniert verschachtelt an und gewinnt dadurch extrem an Glaubwürdigkeit. Er lässt genügend Spielraum für sachliche Diskussionen zum Thema,

Es gibt nur wenige Filme zu diesem Thema, die wirklich überzeugen. (Ebenfalls unbedingt empfehlenswert: "The War Zone" von Tim Roth)

Klare Kaufempfehlung: ein Film, den man gesehen haben muss. ein film, den man nicht so schnell vergisst.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erschütternd!, 14. Dezember 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mysterious Skin (DVD)
Eine traurige, erschreckende Geschichte, wunderbar gespielt, die mich nicht los läßt. Sexueller Mißbrauch von Kindern, der ihr Leben entscheidend und negativ beeinflußt, von dem die Eltern nichts merken, weil sie mit offenbar Wichtigerem beschäftigt sind. Welch grauenhafte Abgründe schlummern in Menschen und was tun sie anderen damit an. Das ist ja geradezu Leben-zerstörend! Und trotzdem gibt es einen Schluß, der in diesem ganzen trostlosen Geschehen ein wenig Hoffnung läßt...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Mysterious Skin
Mysterious Skin von Scott Heim (DVD - 2006)
EUR 30,00
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen