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  • Django
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Kundenrezensionen

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TOP 1000 REZENSENTam 27. Oktober 2014
Ein Mann, ganz in Schwarz gekleidet wie Zorro, nicht so sauber, elegant und berühmt wie einst der Rächer der Armen und Schwachen, sondern staubbedeckt, stoppelbärtig und bedrohlich, einen Sarg hinter sich herschleifend, taucht während eines unglaublich guten Titelsongs bereits in der Anfangssequenz des Films, irgendwo im Schmutz der Einöde des Grenzgebiets zwischen den Staaten und Mexico auf.

Der Mann heißt, wie man bereits im Song erfährt, "Django". Django ist ein finsterer Typ. Im Lauf der Handlung spricht er wenig und reagiert schnell. Damit unterscheidet ihn aber noch wenig von den "alten" Western-Helden. Neu ist sein fehlender Idealismus, seine Cleverness, gepaart mit Zynismus und auch Brutalität. Er ist ein Mann mit Vergangenheit und er überlebt nicht, weil er mutiger, sondern schlauer ist als seine Gegner. Der Beobachter fragt sich zuerst, nach der Bedeutung des Sarghintersichherschleifens. Man erfährt es im Verlauf der Geschehnisse irgendwann. Django wird seinen Sarg öffnen, ein Maschinengewehr der alten, nichtsdestoweniger totbringenden Art herausholen und seine Gegner gleich reihenweise umpusten.

Verkörpert wird Django von dem unverbrauchten jugendlich-frischen Franco Nero und - um es vorwegzunehmen - dieser erste Django-Film wurde zum nie mehr erreichten Vorbild für alle folgenden "Django-Western" !

Vor "Django" hatte im Italo-Western nur Sergio Leone mit seinem Streifen "Für eine Handvoll Dollar" in den USA erstmals aufhorchen lassen und einen ungewöhnlichen finanziellen Erfolg, obwohl dieser erste "Dollar-Film" sich immer noch in etwa nach amerikanischem Vorbild richtete und erst später zum Kult-Western wurde. Mit Sergio Corbuccis "Django" schließlich, berfreite sich der "Italo" endgültig von seinem amerikanischen Vorbild.

Der schweigsame Held ist nicht länger ein asketischer Einzelgänger, sondern ein sinnlicher Typ. Erotik und Frauen gehören selbstverständlich zu seinem Leben. Die Braut blickt nicht mehr sehnsüchtig aus dem Fenster der Ranch ihrem Helden nach wie er davonreitet, träumend, dass er einst wiederkehrt - sie reitet im Italo-Western an seiner Seite, kämpft mit ihm oder gegen ihn, im Bett, in der Prärie oder wo auch immer.

Corbuccis bahnbrechendes Westernspektakel wurde zu einem der einflußreichsten Westernfilme seiner Zeit, zu einem Kultfilm für immer und prägte viele Filmemacher - nicht zuletzt Quentin Tarantino mit seiner verneigenden Hommage "Django Unchained".

Fazit: Egal ob man Anhänger des "klassischen Westerns", des "Italo-Westerns" oder "nur" "Sergio Leone-Fan" ist (übrigens, am besten man ist alles auf einmal), Corbuccis "Django" sollte man einfach gesehen haben...

Diese FSK 18 Veröffentlichung in ausgezeichnetem Bluray, brandneu und sorgfältig abgetastet vom komplett wiederhergestellten Filmnegativ, ungeschnitten und im Original-Look von Corbucci, ist die einzig wahre Version von Django - nie erreicht und unnachahmlich. Die "Extras" auf der Scheibe, Dokumentationen über den Film und Franco Nero mit Interviews von ihm, sind eine wunderbare Zugabe dieses außergewöhnlichen Westerns.
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TOP 500 REZENSENTam 25. Mai 2013
,...da ist es also nun und sieht mit dem schwarzen Case und dem roten Cover richtig schick aus.

Es gab eine Zeit, da kamen aus Italien stilbildende Filme, das waren nicht nur die Italo-Western, sondern auch Horrorfilme, die sogenannaten "Giallos", dann waren da noch Bud Spencer & Terence Hill und auch Adriano Celentano gehörte dazu.

Das war eine schöne Zeit.
Was kommt heutzutage noch aus Italien außer schlechten Nachrichten über Berlusconi & Co.?
Leider nichts.

Für mich war Tarantinos großartiger "Django Unchained" Grund, sich mal mit seiner Inspiration "Django", der im Übrigen bis auf den Namen mit "Django Unchained" nichts zu tun hat, auseinanderzusetzen.
Die ebenfalls jetzt erhältliche "Django Trilogie" enthält ja bekanntermaßen einen Film, der vor "Django" gedreht und dann umbenannt wurde und einen Nachfolger, der von einem anderen Regisseur gedreht wurde, somit ist eigentlich nur das hier vorliegende Original von Interesse.
Der Film, eigenartigerweise ab 18 freigegeben, Tarantinos wesentlich blutigerer "Django Unchaied" ist ab 16 freigegeben, das verstehe, wer will.
Auch ein Kuriosum: In England war der Film 25 Jahre lang verboten.
Der Film ist in der 18er-Fassung ungeschnitten.

Zunächst aber einmal zur Bild- und Tonqualität der Blu-Ray:

Der Film ist aus dem Jahr 1966, somit fast 50 Jahre alt und wurde mit kleinem Budget realisiert.
Daher kann hier auch auf Blu-Ray natürlich nichts herauskommen, was von der Bild- und Tonqualität an aktuelle Filme heranreicht.
Man hat allerdings auch schon noch ältere Filme in besserer, aufpolierter Qualität als "Django" gesehen, das wird vermutlich am Ausgangsbildmaterial liegen.
Man muss aber davon ausgehen, dass der Verleih hier das bestmögliche herausgeholt hat, mehr wird einfach nicht drin sein.
Die Farben sind knackig, dafür rauscht es ordentlich, der Bildstand ist bisweilen unruhig und der Ton ist natürlich nur in Mono.
Das muss man vorher wissen, um nicht enttäuscht zu sein.
Damit muss man leben, besser hat man den Film noch nicht gesehen und das wird auch sicher in Zukunft nicht der Fall sein.
Dadurch hat das Ganze aber auch ein gewisses Retro-Flair.

Nun zum Film selbst:
Franco Nero, ein Künstlername für Francesco Sparanero, war damals gerade 23 (geboren 1941), als er für diesen Klassiker ausgewählt wurde.
Django (F. Nero) ist im Morast mit seinem Sarg im Gepäck unterwegs durch die Prärie, als er auf Maria (Loredana Nusciak) trifft, die gerade von ein paar Halunken mishandelt wird.
Django fackelt nicht lange und mit Maria und dem Sarg im Gepäck macht er sich auf den Weg in das nächste Kaff.
Dort ist nicht viel los, auch hier herrscht die gleiche Horde an Halunken.
Django macht es sich nun "gemütlich" im "Luxus"hotel vor Ort und es dauert nicht lange, bis sich sein Sarg öffnet und neue Särge klargemacht werden müssen...

Das Ganze hat Witz, eine ordentliche Portion Grundhärte, der Sarg macht das Ganze einzigartig und der Film ist nicht zu Unrecht Kult.

Wer ihn noch nicht kannte, kann also in Form dieser günstigen und hübschen Blu-Ray sein Versäumnis nachholen.
Wer ihn schon kennt, hat jetzt ebenfalls die Chance, ihn sich noch einmal als Blu-Ray in's Regal zu stellen.
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am 28. September 2006
Es ist ohne Zweifel absolut unakzeptabel, einen Film zu kürzen, für den Fans und Genreenthusiasten sowie DVD Labels viel Zeit, Energie und Geld investiert haben, um so einen Film endlich ungekürzt in seiner Originalfassung präsentieren zu können. Der Versuch, den Film jüngeren Zuschauern schmackhaft zu machen ist löblich, aber Zensur ist in keinem Fall gutzuheißen.

Django ist ein Klassiker, und die einzig richtige Art und Weise diesen Film zu genießen ist, in seiner ungekürzten, restaurierten, Originalfassung. ([...]
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am 23. August 2006
Zweifelsohne ist Django einer der besten fünf Italo Western, ein Film der das Genre zum Kult avancieren ließ und Franco Nero zum Weltstar machte.

Zweifelsohne habe ich den Film schon zig mal gesehen, aber diese Version lässt nur übel aufstossen. Denn auf Grund der 16er Freigabe wurde hier mal wieder erbarmungslos die Schere angesetzt.

Ich kann von dieser Version nur abraten und auf die 18er Version verweisen, die man ebenfalls in jedem Kaufhaus bekommt.
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am 25. Februar 2007
Mit "Django" hat Corbucci dem Italo-Western Genre endgültig zur Eigenständigkeit verholfen. Waren Filme wie "Für eine Handvoll Dollar" und "Für ein paar Dollar mehr" die Wegebereiter des Genres so ist "Django" die Definition. Ein dreckiger, düsterer und brutaler kleiner Western, mit einem ehrenlosen Held dem es nur um Geld und Rache geht.

Franco Nero spielt Django wie kein anderer und ist neben Clint Eastwood Vorbild für viele zukünftige Western"helden" gewesen.

Die DVD von Kinowelt ist ungekürzt und hat eine sehr gute Bild (manche Szenen haben wie bei "Leichen pflastern seinen Weg" eine etwas schlechtere Qualität) und Tonqualität (manche Szenen wurden nicht auf dt. Synchronisiert und haben dt. Untertitel). Extras sind neben einigen Trailern eine ca. 13 Minuten lange, recht interessante, Dokumentation "Django - The One And Only".

Wer "Django" richtig genießen will, sollte ihn im italienischen Originalton mit dt. Untertiteln schauen, denn Franco Neros Stimme trägt einiges zum düsteren Grundton bei.
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am 31. Juli 2013
Leider lassen sich die Sterne und Bewertungen nicht aufteilen, denn hier geht meine Wertung stark auseinander.
Würde ich mich jeder 5-Sterne Auszeichnung zum Film als solches ohne Murren angeschlossen haben, so ist aber doch
die Umsetzung der BluRay auf keinen Fall 5 Sterne wert.
Sehr unstetes Flackern und eine Grobkörnigkeit, die noch nicht mal vom Negativ kommen muss, sondern auch locker durch übertriebenes Weich/Scharfzeichnen entstanden sein kann, sind für das Auge schon recht anstrengend. Zwar gibt es Sequenzen, in denen man Franco Neros Wimpern einzeln zählen könnte, trotzdessen ist der körnige Schleier sehr auffällig und hat das Sehvergnügen auf eine starke Probe gestellt. Hinzu kommt ein etwas nervige Kontrastkurve. Es werden Farben, vorallem Rot- und Grüntöne streckenweise viel zu stark hervorgehoben und heben sich zu unnatürlich vom Rest des Spectrums ab.
Zwar fehlt mir der Vergleich zur DVD Ausgabe, doch das werde ich voraussichtlich nachholen und mir die 3 DVD Box, ebenfalls uncut, besorgen. Schlechter kann es nicht werden, vielleicht sogar besser und der Preis ist in Ordnung !
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am 1. Juni 2015
Ich habe es als Teenager gesehen und es hatte mir damals sehr beeindruckt. Genauso wie heute.
Ein Film ohne schnick schnack spezial Effekten. Und darum sehr spezial.
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am 27. Mai 2011
Der Film ist absolut Spitze, hier stimmt einfach Alles, Spannung, gute Dialoge, passende Musik und natürlich viel Schießerei. Franco Nero der Rächer, spielt seine Rolle sehr gut, mit Sarg im Schlepptau darin sein Maschinengewehr, seinen langen Mantel und den tief sitzenden Hut, unrasiert, kantiges Gesicht und stechend blauen Augen, der Rächer am Major. Die brutalen Szenen sollen satirisch die Geschichte untermalen. Die Atmosphäre und die erzählte Geschichte, genau dass machte den Italowestern berühmt. Dieser Film ist einer der Besten und hat eine ganze Reihe von Nachahmerfilmen hervorgebracht. Ich würde allen nur empfehlen die ungeschnittene Version sich anzusehen, weil die gekürzten Filme nur Stückwerk sind. Zu den Italowestern gehört die ungeschliffenen, rauen und brutalen Typen dazu, im Gegensatz zu den guten Helden aus den US-Western.
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am 2. August 2013
Der Film ist top, Kult und gehört einfach zu jedem Filmfan. Die Blu Ray nicht. Das Bild ist eine einzige Katastrophe: oft unscharf, verschleiert - manchmal auch grotesk nachgeschärft. Doppelkonturen, unruhige Bildstände und was für ein interessantes digitales Farbenspiel (einige Farben werden überbetont - andere versinken dagegen)- meistens handelt es sich jedoch über Beamer auf der Leinwand um einen bizarren Bildmatsch. So kann man nur den Kopf schütteln und seine DVD festhalten kann. Keine Ahnung was da schiefgegangen ist - aber hüten Sie sich vor Billigangeboten dieser Blu Ray - solange es keinen Austausch gibt.
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am 3. September 2008
wenn man von italo western spricht dann fallen einem sofort sergio leone`s dollar trilogie ein - und eben jener "django" aus dem jahre 1966 unter der regie von sergio corbucci.
diese vier - so wage ich mal zu behaupten - haben wohl das italowestern genre am nachhaltigsten definiert.

franco nero der damals erst 25 lenze jung war und auf alt geschminkt wurde um glaubwürdiger zu wirken mimt den einsamen - gebrochenen - von hass und rachsucht zerfressen revolverheld - eine zwiespältige figur die ganze westerngenerationen beeinflußt hat und unzählige nachahmer hervorbrachte ( siehe u. a. clint eastwood - wobei in diesem fall der begriff nachahmer keinen negativen touch haben sollte , aber es wurde eben auch viel schrott produziert der mit der eigentlichen figur django aber rein gar nichts mehr zu tun hatte )

der streifen geizt nicht mit schwarzem humor und brutalität - die westernstadt ist glaubwürdig - versumpft und dreckig - eine trostlose und wilde gegend - aber dennoch ein freies und schönes land in dem das gesetz des stärkeren zählt.
neben allem westernflair schlägt "django" auch eindeutig sozialkritische töne an - so laufen doch südstaatler mit klu klux klan ähnlichen masken in der gegend herum und außerdem verwendet corbucci in einigen szenen motive aus der hexenjagd und hexenverbrennung.
ein sreifen also der sich sehr vom amerikanischen western unterscheidet und für die damalige zeit unglaublich innovativ und brutal war.

filmhistorisch gesehen - ein meilenstein - der zu recht in`s "museum of modern art" aufgenommen wurde.

django rules !
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