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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solide Fortsetzung!
Inhalt:

Bei seinem jüngsten Opfer Michael (Todesmaske) hinterläßt Jigsaw eine an Detective Matthews (blass: Donnie Wahlberg) gerichtete Nachricht, der allerdings noch keine Ahnung hat, was ihm in Kürze bevorsteht. Zwar kann der Killer kurze Zeit später in seinem Versteck gefasst werden, doch schnell wird klar, dass Jigsaw seine...
Veröffentlicht am 4. Oktober 2006 von Thomas H.

versus
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solide, aber an den ersten reicht er nicht heran !
Teil eins des Jigsaw Killers war vor knapp zwei Jahren wirklich orginell und brachte wiedere neuen Schwung in ein angestaubtes Genre wo es seit Seven nicht viel neues gab. Eine Fortsetzung war somit nur eine Frage der Zeit, aber andererseits ist es halt so, das man es lieber gar nicht versuchen sollte einen wirklich genialen Film noch zu toppen und so bleibt SAW II auch...
Veröffentlicht am 14. Dezember 2006 von Exciter30


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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solide Fortsetzung!, 4. Oktober 2006
Inhalt:

Bei seinem jüngsten Opfer Michael (Todesmaske) hinterläßt Jigsaw eine an Detective Matthews (blass: Donnie Wahlberg) gerichtete Nachricht, der allerdings noch keine Ahnung hat, was ihm in Kürze bevorsteht. Zwar kann der Killer kurze Zeit später in seinem Versteck gefasst werden, doch schnell wird klar, dass Jigsaw seine Festnahme durch die Polizei minutiös geplant hat, um mit dem Detective eines seiner perversen Spiele zu spielen. Als Matthews und seine Leute in einem Nebenraum des Verstecks mehrere Videomonitore entdecken, kann der Polizist nicht glauben, was auf den Bildschirmen zu sehen ist: In einem Haus an einem unbekannten Ort hält der wahnsinnige Killer mehrere Menschen gefangen, unter ihnen auch Matthews Sohn. Die Eingeschlossenen atmen ein tödliches Nervengas ein, welches innerhalb von zwei Stunden unweigerlich zum Tod führen wird. Um an eine der im Haus versteckten rettenden Spritzen mit dem Gegenmittel zu kommen, müssen die Gefangenen Hinweisen nachgehen, die mit nicht weniger versteckten, aber umso tödlicheren Fallen gekoppelt sind ...

Bewertung:

Wenn Sie bei diesem Film Ihre Erwartungen nicht zu allzu hoch schrauben und bedenken, dass es sich um eine Fortsetzung handelt, erwarten Sie spannende und unterhaltsame 89 Minuten mit viel Blut und noch mehr Gewalt. Falls Sie allerdings hoffen, dass SAW 2 seinem Vorgänger in Sachen Spannung und vor allem Originalität das Wasser reichen kann, werden Sie doch leicht enttäuscht sein.

Auf dem Regiestuhl nahm der bis dato völlig unbekannte Darren Lynn Bousman Platz (von ihm stammt auch das Skript), der bislang hauptsächlich Musikvideos drehte und mit diesem Film seinen ersten großen Blockbuster ablieferte. Insbesondere in den USA war das Sequel ein Riesenerfolg und schoss dort sofort auf Platz 1 der Kino-Charts, für einen Horrorfilm sicherlich keine Selbstverständlichkeit. Den düsteren Stil des ersten Teils behielt Bousman bei (alles andere wäre auch ein fataler Fehler gewesen), doch dass er eigentlich Musikvideospezialist ist und bislang keinen großen Spielfilm inszeniert hat, merkt man der Fortsetzung, zumindest teilweise, an. Immer wieder werden eigentlich gute Szenen durch viele hektische Schnitte (die gab es zwar auch im ersten Teil, jedoch an den richtigen Stellen) der Spannung beraubt. Was hätte man allein schon aus der eigentlich guten, jedoch verschenkten Eröffnungsszene mit dem geteilten Helm alles machen können! Das Ableben der Gefangenen, von denen einige in die präparierten Fallen tappen, läßt den Zuschauer ziemlich kalt und berührt kaum, zumal Bousman im Gegensatz zum ersten Teil auf Charakterzeichnung der Eingeschlossenen komplett verzichtet hat und durch die Vielzahl der Opfer für reichlich Unübersichtlichkeit sorgt. Als Zuschauer wartet man eigentlich nur darauf, dass eine der unsympathischen Figuren das Zeitliche segnet und zwar auf so originelle Weise wie möglich. Die Stars in SAW 2 sind diesmal ganz klar die versteckten Fallen, die deutlich fieser (Ofen) und blutiger (Rasierklingen) als im ersten Teil ausgearbeitet sind und jeden, der auf brutale Tötungsszenen und viel Blut steht, voll auf seine Kosten kommen läßt. Das ist zwar alles schön und gut und erfreut das Herz des Horror-Fans, aber sollte der in den USA für Halloween 2006 angekündigte dritte Teil ähnlich gestrickt sein und neben einer eher nur durchschnittlichen Handlung nur mit noch härteren und noch extremeren Tötungsszenen aufwarten können, dürfte sich der Plot sehr schnell abnutzen und Langeweile aufkommen (wie bei Final Destination 3). Ein bißchen mehr Handlung bei gleichbleibendem Gewaltpegel darf es beim nächsten Mal schon sein.

Technisch gibt es an der DVD nicht viel auszusetzen. Der Ton ist erstklassig und erfreut mit sattem Sound und räumlichen Effekten, die erheblich zur düsteren Stimmung dieses abgrundtief bösen Films beitragen. Die Bildqualität ist wie beim Vorgänger nicht optimal (es fehlt eindeutig an Schärfe), sorgt jedoch mit dem verwaschenen und dreckigen Bild für eine bedrohliche Atmosphäre, die dem Film hervorragend steht. Bei den Extras ist der unterhaltsame und deutsch untertitelte Audiokommentar der Darsteller hervorzuheben. Ein guter Grund, sich die neuen blutigen Spiele des Puzzlemörders noch einmal anzuschauen.

Fazit:

Trotz der hohen Erwartungen, die man aufgrund des phänomenalen Erstlings an diese Fortsetzung hatte und die leider nicht ganz erfüllt wurden, bewegt sich SAW 2 jedoch deutlich im oberen Drittel aktueller Horrorfilmproduktionen (insbesondere die unerwartete und überraschende, wenn auch nicht hundertprozentig glaubwürdige Schlußpointe hebt den Film deutlich über den Genredurchschnitt). Die Doppel-DVD im schicken Buchdesign mit vielen weiteren Extras (Audiokommentar, Jigsaws Spiel, Jigsaws Fallen, Jigsaws Requisiten, Interviews uvm.) schmückt jedes DVD-Regal und gehört in jede gut sortierte Horrorsammlung). Insgesamt eine solide und sehenswerte Fortsetzung, beim fast schon legendären Vorgänger zieht SAW 2 jedoch den Kürzeren.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolle Fortsetzung, aber leider immer noch gekürzt!, 6. Dezember 2006
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Saw II (DVD)
Als ich den ersten SAW Film gesehen habe war ich sehr begeistert, aber der Zweite übertrifft den ersten in Längen! Leider hat Kinowelt hier "nur" die um ca. 2 Minuten gekürzte/entschärfte Kinoversion veröffentlicht. Daher ist ein Kauf dieser DVD nicht unbedingt zu empfehlen, da bereits im Februar, zum Kinostart von SAW III, die Unrated Fassung erscheinen wird. Ich selber habe auch den Fehler gemacht und habe mir diese r-rated Version gekauft. Da ich aber ein UNCUT "vernatiker bin, ist klar, dass ich im Februar nocheinmal Geld für den gleichen Film ausgeben werde.

Also bei der heutigen Filmindustie heißt es einfach warten, warten, warten!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solide, aber an den ersten reicht er nicht heran !, 14. Dezember 2006
Teil eins des Jigsaw Killers war vor knapp zwei Jahren wirklich orginell und brachte wiedere neuen Schwung in ein angestaubtes Genre wo es seit Seven nicht viel neues gab. Eine Fortsetzung war somit nur eine Frage der Zeit, aber andererseits ist es halt so, das man es lieber gar nicht versuchen sollte einen wirklich genialen Film noch zu toppen und so bleibt SAW II auch hinter den Erwartungen zurück.

Der Film ist solide, spannend, ekelig und ganz ordentlich gemacht, aber dieser Aha-Effekt aus Teil eins ist einfach verflogen. Im zweiten Teil sind es gleich acht Opfer die dem kranken Killer in einer zerfallenen Bruchbude hilflos ausgesetzt sind. Det. Matthews kommt diesmal dem Killer bald auf die Spur, doch leider gerät er in eine Sackgasse, den er hat zwar den Killer aber von den Opfern fehlt jede Spur. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit und Matthews versucht verzeifelt dahinter zu kommen wo die Geiseln stecken, den sein eigener Sohn ist unter Ihnen. PerMonitor müssen die Polizisten hilflos zusehen wie die Gefangenen nach und nach Ihr Leben lassen.

SAW II ist im Vergleich zum Vorgänger härter, dreckiger und die tödlichen Fallen sind meist noch perverser und spektakulärer, aber leider fehlt einfach die finale Überraschung die beim ersten Teil noch das Tüpfelchen auf dem i war.

Für Fans des Genres ist SAW II ein fragwürdiger Augenschmauss und wohl auch Pflicht, aber man sollte nicht zuviel davon erwarten, den die Qualität des Erstlings erreicht dieses Sequel nicht. In den USA läuft übrigens schon der dritte Teil des Jigsaw Killers in den Kinos.

Diese Collectors Edition wird dafür Ihrem Namen gerecht und wartet mit solidem Bonusmaterial und interessanten Infos auf.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungekürzt und gute Alternative zu den normalen Single-Disc-Versione, 2. März 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Dieses Steelbook enthält den amerikanischen Director's Cut von Saw I und die amerikanische Unrated-Version von Saw II.
Ersterer ist bis auf eine Kleinigkeit identisch mit dem Director's Cut, der auch in der Collector's Edition veröffentlicht wurde. Die Unrated von Saw 2 hingegen ist nur in diesem Steelbook erhältlich, hier gibts bei der Collector's Edition nur die Kinofassung.
Auch die Dokumentationen "Jigsaw Report" und "Scott Tibbs Dokumentation" sowie der Saw-Kurzfilm sind nur hier zu finden.
An der Ausstattung der DVDs gibts nichts zu meckern, Bild- und Tonqualität sind im grünen Bereich und Extras sind auch reichlich vorhanden.
Wer die Collector's Editions von Saw I und Saw II bereits hat, braucht dieses Steelbook nicht unbedingt, für Komplettisten jedoch ist es Pflicht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Töten geht weiter, 9. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Saw II (DVD)
SAW 2

Das Töten geht weiter und wieder muss der Jiggsaw nicht unbedingt selbst Hand anlegen. Zum einmal wieder teuflisch ausgeklügelte Fallen, zum anderen macht sich die Opfergruppe, diesmal sind es gleich mehrere, die Jiggsaw bestrafen will, selbst das Leben schwer. Von außen kann die Sondereineingreiftruppe das geschehen nur hilflos verfolgen und selbst als sie ziemlich schnell den Jiggsaw im scheinbaren Gewahrsam hat, hilft auch dies nicht wirklich weiter. Spannend, an die Belastbarkeit der Nerven gehend und mit überraschenden Wendungen ist diese Fortsetzung des Überraschungserfolges SAW gespickt.
Der Film endet so, dass er neugierig auf die Fortsetzungen macht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gelungener zweiter Teil!, 2. September 2007
Von 
Saskia Knabe (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Also ich fand den ersten Film genial, war aber etwas skeptisch, was die Fortsetzung betrifft. Meistens ist der zweite Teil bei weitem nicht so gut, wie der erste Teil. Allerdings hat sich das bei Saw 2 nicht bestätigt. Der Film ist sogar noch brutaler als der erste.
Also für alle die Saw gutfanden ein muss und für Horrorfilm Fans die ihn noch nicht gesehen haben auf jeden Fall empfehlenswert!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstklassiger Nervenkitzel!, 6. April 2007
Wer Horror Filme liebt, wird diese Filme vergöttern! Alleine schaut man sich diese Filme besser nicht an. Der gruselfaktor ist mehr als hoch,und keiner kann damit rechnen was als nächstes kommt! genial gemacht,auch wenn ich den macher von den Filmen nicht kennen lernen wollte;-)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine (fast) unnötige Fortsetzung, dennoch gelungen, 10. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Saw II (DVD)
Anfang des Jahres 2005 bereicherten Regisseur/Drehbuchautor James Wan und Hauptdarsteller/Co-Autor Leigh Whannell das Horror-Genre um einen hundsgemeinen Bastard namens Saw , der die Fans in Verzückung versetzte. Doch leider ist die Gier der Filmemacher bzw. des Studios zu groß. Der Schnellschuss Saw 2" kommt bereits ein Jahr später in die deutschen Kinos. Das Sequel ist nicht halb so nervenaufreibend und einfallsreich wie das Original. Saw 2" entpuppt sich nicht als kleine Revolution, sondern lediglich als solide Genrekost mit Splatter- und Sadogarnierung.

Ein paar Jahre nachdem der berüchtigte Serienkiller Jigsaw (Tobin Bell) unauffindbar von der Polizei gejagt wird , bringt ein neuer bizarrer Mordfall Detective Eric Matthews (Donnie Wahlberg) auf die Spur des Psychopathen. Dem Opfer (Naom Jenkins) wurde der Schlüssel zur Entfernung einer Todesmaske unter Narkose hinter die Augen transplantiert. Doch die Selbstoperation scheitert und die tödliche Apparatur schnappt zu. Am Schauplatz des Verbrechens fordert Jigsaw den Polizisten Matthews per Botschaft zu einem Spiel heraus, was schon bald beginnen soll. Jigsaw kidnappt Matthews Sohn Daniel (Erik Knudsen) sowie eine kleine Gruppe von Kriminellen (Shawnee Smith, Franky G, Glenn Plummer, Emmanuelle Vaugier, Beverly Mitchell, Timothy Burd, Lyriq Bent) und sperrt sie in ein hermetisch abgeriegeltes, monitorüberwachtes Haus ein. Überraschenderweise geling es Matthews und seiner Kollegin Kerry (Dina Meyer) schnell, Jigsaw nach einigen Hinweisen zu schnappen. Doch für den Killer ist dies nur Teil des Spiels...

Hört sich an sich vollkommen in Ordnung an. Doch die Ausführung die man dem Videoclip-Regisseur Darren Lynn Bousman übertrug, schlägt völlig fehl. Die Opfer gehen alle nach dem Zehn kleine Negerlein"-Prinzip in den durchaus originellen Fallen von Jigsaw zu Grunde. Doch bei allerlei Mordlust bleiben die Charaktere völlig auf der Strecke. Was im ersten Teil noch eine gewisse Tiefgründigkeit und Charaktertiefe besaß, ist hier nicht mehr vorhanden. Die Opfer werden in einem so hohen Tempo verheizt, dass man keinerlei Mitgefühl für sie entwickeln kann, da auch keinesfalls in ihre Vergangenheit zurückgeblickt wird und somit alle oberflächigen Charaktere das typische Klischee bedienen: Der Coole, der Draufgänger, das Weichei, der Schleimer, usw. Somit wird der Film auf eine x-beliebige Psycho-Killer Verfilmung degradiert und melkt somit lediglich die Kuh der zahlenden Zuschauer.

Nur der hohe Blutzoll gleicht die Schwächen des Drehbuchs wieder aus, an dem nur noch Leigh Whannel beteiligt war und man dies auf offen merkt. Es fehlt hier einfach das gewisse Etwas", das noch im ersten Teil vorhanden war und durch den Überraschungseffekt des ersten Teil nur noch neu aufgewärmt wurde und somit nichts Neues mehr bietet.

Ebenso das offene Duell des Detective und Jigsaw ist nur halbwegs gelungen. Fungierte Jigsaw im ersten Teil noch als dunkler Schatten über dem Film, den man nie direkt sah und somit eine dunkle, bedrohliche Aura ausstrahlte. Dieser Effekt ist nun nicht mehr vorhanden und nimmt dem Film einen großen Teil von der Unnahbarkeit des Killers.kl

Für Fans von Metzelfilmchen durchaus zu empfehlen. Doch wer eine ausgeklügelte, durchdachte Fortsetzung erwartet, wird grandios enttäuscht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solide Fortsetzung!, 28. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Saw II (DVD)
Inhalt:

Bei seinem jüngsten Opfer Michael (Todesmaske) hinterläßt Jigsaw eine an Detective Matthews (blass: Donnie Wahlberg) gerichtete Nachricht, der allerdings noch keine Ahnung hat, was ihm in Kürze bevorsteht. Zwar kann der Killer kurze Zeit später in seinem Versteck gefasst werden, doch schnell wird klar, dass Jigsaw seine Festnahme durch die Polizei minutiös geplant hat, um mit dem Detective eines seiner perversen Spiele zu spielen. Als Matthews und seine Leute in einem Nebenraum des Verstecks mehrere Videomonitore entdecken, kann der Polizist nicht glauben, was auf den Bildschirmen zu sehen ist: In einem Haus an einem unbekannten Ort hält der wahnsinnige Killer mehrere Menschen gefangen, unter ihnen auch Matthews Sohn. Die Eingeschlossenen atmen ein tödliches Nervengas ein, welches innerhalb von zwei Stunden unweigerlich zum Tod führen wird. Um an eine der im Haus versteckten rettenden Spritzen mit dem Gegenmittel zu kommen, müssen die Gefangenen Hinweisen nachgehen, die mit nicht weniger versteckten, aber umso tödlicheren Fallen gekoppelt sind ...

Bewertung:

Wenn Sie bei diesem Film Ihre Erwartungen nicht zu allzu hoch schrauben und bedenken, dass es sich um eine Fortsetzung handelt, erwarten Sie spannende und unterhaltsame 89 Minuten (ungeschnittene Version) mit viel Blut und noch mehr Gewalt. Falls Sie allerdings hoffen, dass SAW 2 seinem Vorgänger in Sachen Spannung und Originalität das Wasser reichen reichen kann, werden Sie doch leicht enttäuscht sein.

Auf dem Regiestuhl nahm der bis dato völlig unbekannte Darren Lynn Bousman Platz (von ihm stammt auch das Skript), der bislang hauptsächlich Musikvideos drehte und mit diesem Film seinen ersten großen Blockbuster ablieferte. Insbesondere in den USA war das Sequel ein Riesenerfolg und schoss dort sofort auf Platz 1 der Kino-Charts, für einen Horrorfilm sicherlich keine Selbstverständlichkeit. Den düsteren Stil des ersten Teils behielt Bousman bei (alles andere wäre auch ein fataler Fehler gewesen), doch dass er eigentlich Musikvideospezialist ist und bislang keinen großen Spielfilm inszeniert hat, merkt man der Fortsetzung, zumindest teilweise, an. Immer wieder werden eigentlich gute Szenen durch viele hektische Schnitte (die gab es zwar auch im ersten Teil, jedoch an den richtigen Stellen) der Spannung beraubt. Was hätte man allein schon aus der eigentlich guten, jedoch verschenkten Eröffnungsszene mit dem geteilten Helm alles machen können! Das Ableben der Gefangenen, von denen einige in die präparierten Fallen tappen, läßt den Zuschauer ziemlich kalt und berührt kaum, zumal Bousman im Gegensatz zum ersten Teil auf Charakterzeichnung der Eingeschlossenen komplett verzichtet hat und durch die Vielzahl der Opfer für reichlich Unübersichtlichkeit sorgt. Als Zuschauer wartet man eigentlich nur darauf, dass eine der unsympathischen Figuren das Zeitliche segnet und zwar auf so originelle Weise wie möglich. Die Stars in SAW 2 sind diesmal ganz klar die versteckten Fallen, die deutlich fieser (Ofen) und blutiger (Rasierklingen) als im ersten Teil ausgearbeitet sind und jeden, der auf brutale Tötungsszenen und viel Blut steht, voll auf seine Kosten kommen läßt. Das ist zwar alles schön und gut und erfreut das Herz des Horror-Fans, aber sollte der für Halloween 2006 angekündigte dritte Teil ähnlich gestrickt sein und neben einer eher nur durchschnittlichen Handlung nur mit noch härteren und noch extremeren Tötungsszenen aufwarten können, dürfte sich der Plot sehr schnell abnutzen und Langeweile aufkommen (wie bei Final Destination 3). Ein bißchen mehr Handlung bei gleichbleibendem Gewaltpegel darf es beim nächsten Mal schon sein.

Technisch gibt es an der DVD nicht viel auszusetzen. Der Ton ist erstklassig und erfreut mit sattem Sound und räumlichen Effekten, die erheblich zur düsteren Stimmung dieses abgrundtief bösen Films beitragen. Die Bildqualität ist wie beim Vorgänger nicht optimal (es fehlt eindeutig an Schärfe), sorgt jedoch mit ihrem verwaschenen und dreckigen Bild für eine bedrohliche Atmosphäre, die dem Film hervorragend steht. Bei den Extras ist der unterhaltsame und deutsch untertitelte Audiokommentar der Darsteller hervorzuheben. Ein guter Grund, sich die neuen blutigen Spiele des Puzzlemörders noch einmal anzuschauen.

Fazit:

Trotz der hohen Erwartungen, die man aufgrund des phänomenalen Erstlings an diese Fortsetzung hatte und die leider nicht ganz erfüllt wurden, bewegt sich SAW 2 deutlich im oberen Drittel aktueller Horrorfilmproduktionen (insbesondere die unerwartete und überraschende, wenn auch nicht hundertprozentig glaubwürdige Schlußpointe hebt den Film deutlich über den Genredurchschnitt) und sollte in keiner DVD-Sammlung fehlen. Insbesondere die Doppel-DVD im schicken Buchdesign mit vielen weiteren Extras schmückt jedes DVD-Regal (es braucht wohl nicht weiter ausgeführt werden, dass sich meine Rezension ausschließlich auf die ungekürzte Version des Films bezieht). Insgesamt eine solide und sehenswerte Fortsetzung, beim fast schon legendären Vorgänger zieht SAW 2 jedoch den kürzeren.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sägt nicht am Stuhl des Vorgängers!, 23. Oktober 2007
Von 
Sub_Rosa - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Saw II (DVD)
SAW II zählt eindeutig zur Mehrheit aller Sequels - jener Mehrheit die nie die Qualität des erfolgreichen Vorgängers erreicht. Und wie so viele Fortsetzungen macht es sich auch SAW II einfach zu einfach. Die wirklich außerordentlich gute Story-Idee des Originals um Menschen in Fallen wird weitergeführt - natürlich wie immer noch blutiger, noch drastischer, noch etc. Dabei vergisst man aber leider, um diesen Kern eine Geschichte auf gleich hohem Niveau zu legen. Und warum zum Teufel müssen in (schlechten) Horrorfilmen immer Teenies kreischend herumrennen - ist Horror ein ausschließlicher Bestandteil der Pubertät oder liebt das Böse den Geruch von Clerasil? Jedenfalls spielt Jigsaw seine Rolle noch halbwegs gut aber der Rest der Darsteller hat allerhöchstens schauspielerische C-Klasse. Dazu wird die beste Fallen-Idee, die mit der Maske, bereits im Vorspann verbraten und was später folgt ist nur durchschnittlich einfallsreich und höchst vorhersehbar dazu.

Fazit: Es beschleicht den Betrachter das wahrscheinlich treffende Gefühl, dass hier im zeitlichen Windschatten eines tollen Vorgängerfilms auf Jigsaw komm raus einfach nur der schnelle Euro gemacht werden sollte. Eine typische Schwäche der meisten Sequels. Qualitativ sägt auch dieses hier nicht am Stuhl des Vorgängers. Einmal ansehen ist okay, mehr nicht.
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Saw II
Saw II von Darren Lynn Bousman (DVD - 2006)
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